KLIMAFREUNDLICHE MEDIZIN- & IT-TECHNIK: Gut für die Umwelt und das Budget

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Pionierarbeit für enkeltaugliches Catering

procuratio kocht nachhaltig mit regionalen Zutaten

 

Eine lebenswerte Zukunft für die nächsten Generationen gestalten – das ist das Ziel der Enkelwirtschaft von procuratio. Durch konsequent nachhaltiges und regionales Cateringin Care-Einrichtungen leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der ressourcenschonenden, klimafreundlichen und ökologischen Lebensmittelversorgung ist Enkelwirtschaft Vorreiter für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung. Der Gesundheitsaspekt sowie der Genuss stehen dabei ebenfalls im Mittelpunkt: Die kreativen Enkelwirtschaft-Speisen sind frisch, lecker und abwechslungsreich.

 

 

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Einkäufer aufgepasst: 5 Gründe, warum ewimed eine Entscheidung für mehr Lebensqualität ist! 

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Weita AG - der nachhaltige One Stop Shop für Ihren Unternehmensbedarf

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Referent Nachhaltigkeit Einkauf & Logistik (m/w/d)

Die Sana Einkauf & Logistik sucht einen "Referent Nachhaltigkeit Einkauf & Logistik" (m/w/d)

 

Aufgaben 

  • In der neu geschaffenen Stelle bewegen Sie die Nachhaltigkeitsstrategie der Sana Einkauf & Logistik.
  • Sie initiieren, analysieren und setzen Nachhaltigkeitsprojekte um. Dabei schaffen Sie ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und begeistern Kolleginnen und Kollegen für das Thema.
  • Mit konkreten Nachhaltigkeitsprojekten schaffen Sie messbare Ergebnisse für die Reduktion von Ressourcen und Emissionen. So tragen Sie mit wesentlichen Ergebnissen zu einer nachhaltigen Supply Chain im Gesundheitswesen bei.
  • Zudem repräsentieren Sie das Thema auch in der Fachpresse und auf Kongressen.

 

Bewerber:innen Profil

  • Hochschulstudium mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Betriebswirtschaft, Naturwissenschaften oder ähnliches. 
  • erste Erfahrungen im Gesundheitswesen/Klinikmarkt oder Nachhaltigkeitsprojekten. 
  • ausgeprägte analytische Fähigkeiten, ein gutes ökonomisches Verständnis und Begeisterung für das Gesundheitswesen.

 

 

Über den Arbeitgeber

Die Sana Einkauf & Logistik ist einer der führenden Dienstleister für Klinikeinkauf und Logistik. Mit einem Einkaufsvolumen von jährlich rund 3 Mrd. EUR bietet das Unternehmen die komplette Versorgung aus einer Hand. Rund 200 engagierte Mitarbeiter*innen sind in dem führenden Dienstleistungsunternehmen der Sana Kliniken AG tätig. Die Sana Kliniken AG ist eines von 45 internationalen Unternehmen und der einzige Gesundheitsdienstleister, die am Rande des Weltklimagipfels in Glasgow an der Nachhaltigkeitskonferenz Vision2045 teilgenommen haben. Diese Konferenz wird von den Vereinten Nationen unterstützt. Für die Zukunft hat sich die Sana Kliniken AG und die Sana Einkauf & Logistik ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt.

 

Bewerben Sie sich direkt über das Sana Bewerbermanagementsystem.

 

Kontakt: 

Sana Einkauf & Logistik GmbH

Oskar-Messter-Straße 24

85737 Ismaning

Telefon: +49 (0) 89 678204-0

Geschäftsführung: Adelheid Jakobs-Schäfer / Lennart Eltzholtz

Web: www.sana-einkauf-logistik.de

E-Mail: tobias.salein@sana.de

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Nachhaltigkeit ins Krankenhaus bringen: Textile Vollversorgung neu gedacht

Interview von Stefan Krojer (ZUKE) mit Conrad Richtzenhain (Sitex - Textile Dienstleistungen) über die unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsaktivitäten des deutschen Mittelständlers Sitex.

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Sustainable Choice: So geht nachhaltiges Einkaufen!

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Erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement beim Food-Einkauf in Krankenhäusern und Klinken

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Erste Online-Konferenz für mehr Nachhaltigkeit im Krankenhaus Einkauf

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Nachhaltigkeit von Krankenhäusern bald weiteres Entscheidungskriterium für Patienten


27.10.2021

Pressemitteilung zum DKOU 2021


Professor Dr. Dieter C. Wirtz, Kongresspräsident des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin, schaut mit Sorge auf die steigende Umweltbelastung durch Krankenhäuser: „Krankenhäuser produzieren einen Mülltsunami. Die Müllproduktion an deutschen Krankenhäusern ist ökologisch nicht vertretbar.“ Dabei sieht der Experte als Ursache eine Überregulierung und mahnt zudem zum Umdenken beim Energieverbrauch an, um das Emissionsaufkommen im Gesundheitssektor zu senken. Wirtz erkennt in dieser Problematik eine Chance für Krankenhäuser und Umwelt: „Nachhaltigkeit wird für Patienten ein Entscheidungskriterium bei der Krankenhauswahl.“


Auf den Gesundheitssektor entfallen weltweit 4,5 Prozent des gesamten Emissionsaufkommens. Dies entspricht dem globalen Kohlendioxidausstoß des Luft- und Schifffahrtsverkehrs zusammen. In Deutschland liegt dieser Wert bei etwa fünf Prozent. Der Kohlendioxidausstoß zusammen mit dem gestiegenen Müllaufkommen, das vor allem im OP durch komplexes Equipment, Sterilisationsprozeduren und hohe Hygieneanforderungen entsteht, alarmieren Wirtz. Er fordert die Politik auf, die gesetzlichen Regularien, wie Implantate und Instrumente anzuwenden sind, den ökologischen Herausforderungen umgehend anzupassen. Grundsätzlich erwartet der Chefarzt ein Umdenken im Gesundheitswesen: „Krankenhäuser müssen sich zur Energie- und Abfallminimierung mehr in Richtung Ressourcenreduktion, Wiederverwendung und mehr Recycling orientieren. Auch die Politik ist hier gefragt: Überregulierte Vorschriften müssen abgeschafft werden.“ Neben dem Handeln der Politik sieht er auch eine weitere Motivation, schnell und effektiv die ökologische Bilanz eines Krankenhauses zu verbessern: als Krankenhaus die Nachhaltigkeit als Marketing- und Standortvorteil zu verstehen.


Mülltsunami an deutschen Krankenhäusern

Professor Wirtz betrachtet mit Sorge die Zunahme des Mülls an deutschen Krankenhäusern und ist sich sicher: „Weniger Verpackung bedeutet nicht weniger Patientensicherheit.“ Als ursächliches Problem macht Wirtz mehrere Komponenten für die Müllsteigerung aus und nennt Beispiele: Dokumentationsvorgaben, die eine separate Lognummer für jedes Implantat vorsehen und somit individuelle, zusätzliche Verpackungen beanspruchen; Hygienebestimmungen, die Mehrfachverpackungen pro Produkt erfordern; Einmalinstrumente, die keine Wiederverwendung ermöglichen. Nachverfolgungspflichten haben Sinn, erklärt Wirtz, bei Produkten wie Implantaten, die im Körper bleiben, aber sind seiner Ansicht nach überflüssig bei Verbrauchsmaterialien, die anschließend entsorgt werden, aber zu weiteren zusätzlichen Verpackungen führen.


Wegwerfinstrumente, die problemlos wieder aufbereitet werden könnten, aber gesetzlich angeordnet vernichtet gehören, ärgern Wirtz: „Wenn Sie zum Zahnarzt gehen, wirft er den Bohrer auch nicht nach jedem Patienten in den Sondermüll“, macht aber deutlich: „Selbstverständlich brauchen wir einen hohen Hygienestandard. Aber warum muss eine Schraube viermal eingepackt sein und nicht nur zweimal mit gleicher Sterilqualität.“ Der Kongresspräsident rechnet vor: „Eine einzige Operation kann mehr Müll verursachen als eine vierköpfige Familie in einer Woche. Bei einer aufwändigen orthopädischen Operation fallen bis zu 100 Kilogramm Müll an!“


1.000 Liter Wasser pro Tag pro Patient sind zu viel – und es gibt Lösungen

Der Wasserverbrauch im Krankenhaus beträgt bis zu 1.000 Liter pro Tag pro Patient oder Patientin. Wirtz schlägt vor, dass Krankenhäuser beispielsweise statt auf Wasserhähne mit Ellenbogenmechanismus auf sensorgesteuerte Lösungen setzen, die pro Patient und Tag Wasser in der Größenordnung einer Wasserkiste einsparen könnten. Wirtz sieht auch beim Einkauf Potenzial, wenn Krankenhäuser Instrumente bevorzugen, die nachhaltigen Produktionsgrundsätzen unterliegen. Die Wiederverwendbarkeit sieht er in diesem Zusammenhang positiv, wenn dies möglich ist. Auch bei chirurgischen Abdeckmaterialien ist auf deren Entsorgungsfähigkeit zu achten.


Ökologisch gesehen ist das Gesundheitswesen paradox

„Ökologisch gesehen ist das Gesundheitswesen paradox. Wir helfen im Krankenhaus Menschen, tragen aber auch zur Gesundheitsschädigung durch Umweltverschmutzung bei“, sagt der Kongresspräsident und richtet seinen Blick vor allem auf die CO2-Emissionen. Krankenhäuser stoßen innerhalb des Gesundheitswesens mit 24 Prozent die zweitmeisten Treibhausgase aus, nur die Herstellung der Medikamente liegt mit 25 Prozent davor. Wirtz erläutert weiter, dass etwa 25 Prozent der Energiekosten im Krankenhaus für Operationen anfallen und folgert: „Wenn wir in Deutschland die Klimaziele erreichen wollen, müssen wir auch in den Krankenhäusern umweltbewusster handeln. Prozesse müssen nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus ökologischen Gründen optimiert werden. Gerade das Überdenken und Neustrukturieren alt gewohnter Abläufe werden dazu beitragen, die ökologische Bilanz im Krankenhaus zu verbessern.“


Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bringen Vorteile

Wirtz wünscht sich, dass Krankenhäuser den Nachhaltigkeitsgedanken nicht nur verantwortungsvoll im Leitbild tragen, sondern als reale Chance sehen, denn er denkt: „Die Menschen legen beim Kauf von Produkten oder Dienstleistungen Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb wird Nachhaltigkeit für Patientinnen und Patienten sehr bald ein Entscheidungskriterium bei der Wahl des Krankenhauses sein.“ Er sieht einen weiteren Vorteil: die Mitarbeiter gewinnen. Junge Menschen, bemerkt Wirtz, legen stärkeren Wert auf die ökologische Positionierung eines Unternehmens oder Arbeitgebers: „Die Nachhaltigkeit eines Krankenhauses interessiert zunehmend auch potenzielle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie ist ein Standortvorteil für Krankenhäuser.“


Prof. Dr. Dieter C. Wirtz ist einer der drei Kongresspräsidenten des DKOU 2021 und seit 2020 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Seit 2006 ist er als Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn und seit 2008 als Geschäftsführender Direktor am Chirurgischen Zentrum der Universität Bonn tätig.




Kontakt

excognito

Kommunikationsagentur für HealthCare und Lifestyle

Marc Däumler

Tel.: 030 – 88710226

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Ziele der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung im Gesundheitsbereich

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GREEN HEALTH - Nachhaltiges und umweltbewusstes Wirtschaften im Gesundheitswesen

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Ergebnisse der Onlinestudie zu Green Facility Management

Diese grünen Leistungen sind Unternehmen im Bereich Facility Management wichtig (Quelle: Infografik Umfrage 2017 aus WISAG 10 Jahre Nachhaltigkeitsexposee)

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2. Klimasymposion Havelhöhe am 12.11.2021

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Programm 2. Klimasymposium Havelhöhe
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Nachhaltiger Einkaufen und Wirtschaften im Gesundheitswesen - ZUKE Green Health Kongress

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Klimaneutrale Sekundärprozesse im Krankenhaus - ZUKE Green ist Partner

Forschungsprojekt "KlinKe" startet mit ZUKE Green als Praxispartner -  KLIMANEUTRALE SEKUNDÄRPROZESSE IM KRANKENHAUS 


Ziel des Projektes der HWR Berlin ist es zu untersuchen, welche CO2- Emissionen mit den sekundären Prozessen (z.B. dem Gebäudebetrieb, den Krankenhaustransporten, der Krankenhauslogistik, dem Einkauf oder den Apothekendiensten) im Krankenhaus verbunden sind und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese Prozesse klimaneutral zu gestalten.


Arbeitsplan

Um den klimaneutralen Krankenhausbetrieb in der Zukunft umsetzen zu können, sollen gemeinsam mit ausgewählten Praxispartnern die mit dem Krankenhausbetrieb verbundenen sekundären Prozesse auf ihre klimarelevanten Emissionen untersucht, Einsparpotenziale abgeleitet und Maßnahmen zur Realisierung dieser Potenziale herausgearbeitet werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird ein Leitfaden für Krankenhausbetriebe, Facility Management-Dienstleister und weitere interessierte Dritte erstellt.


Ergebnisse

Eine auf dem erarbeiteten Leitfaden gründende Reduktion der erheblichen CO2 Emissionen der Gesundheitswirtschaft wäre ein gesamtgesellschaftlicher Erfolg des Projektes. Der entwickelte Leitfaden bietet der deutschen wie auch der internationalen Gesundheitsbranche die Möglichkeit, ihren Krankenhausbetrieb auf das eigene CO2-Einsparpotenzial zu untersuchen und entsprechende Maßnahmen für klimaneutrale Sekundärprozesse umzusetzen.



Weitere Informationen zum Projekt:

HWR Info

Pressemitteilung 


Bei Fragen zum KlinKe Projekt gibt Ihnen gerne Stefan Krojer von ZUKE weitere Auskunft (Tel. +491778298372 / kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de




Die Praxispartner im Projekt KlinKe:

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Ökologischer Fußabdruck aus Bayern

Was oft als inhaltslose Floskel daherkommt, wird bei einem Medizintechnikhersteller aus Bayern gelebt:

 

✔️ Wiederverwertung von Orthesen

✔️ Grünstrom - made by OPED

✔️ Nachhaltig heizen mit Biomasse

✔️ Honigbienenvölker für einen ausgewogenen Naturkreislauf

 

Was OPED zusätzlich noch Gutes für seine Kunden und die Umwelt tun, können Sie hier

nachlesen: www.oped.de/warum-oped

 

#opedgmbh #medizintechnik #orthesen #nachhaltigkeit #ökologischerfußabdruck

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ZUKE Green I Bezahltes Praktikum (m/w/d) in Teilzeit

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ZUKE Green I Praktikum (m_w_d) in Teilze
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Code of Conduct Lieferantenkodex Muster für Kliniken

Hier finden Sie eine Muster Vorlage in Word-Datei für einen "Verhaltenskodex Lieferanten" für ihr Krankenhaus und Klinik. 

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Der Gesundheitssektor — Wegweiser für eine CO2-neutrale Wirtschaft

(April 2021) In einem gemeinsamen Kommentar betonen die Verbände der Europäischen Akademien für Wissenschaft und Medizin EASAC und FEAM die Verantwortung des Gesundheitssektors, seine eigenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren und mit anderen Sektoren zusammenzuarbeiten, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft zu beschleunigen.

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KLUG veröffentlicht Rahmenwerk für klimaneutrale Gesundheitseinrichtungen

Die erste Hälfte des Jahres 2021 war geprägt durch die COVID-19-Pandemie. Trotzdem oder genau deswegen setzte sich im Gesundheitssektor die erhebliche Sensibilisierung für die gesundheitlichen Auswirkungen der Überschreitung planetarer Grenzen fort. Im selben Zuge wuchs das Problembewusstsein für den ökologischen Fußabdruck der eigenen Gesundheitseinrichtungen und damit auch der Drang, daran etwas zu ändern. Allerdings ist das Gesundheitswesen hochgradig reguliert und steht unter erheblichem ökonomischen Druck. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es insbesondere während der COVID-19-Pandemie eine große Herausforderung, den ökologischen Fußabdruck des Gesundheitssystems zu reduzieren.

 

Die Voraussetzungen sind gut, diese Herausforderung dennoch zu bewältigen. Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der gerechtesten und leistungsstärksten der Welt. Im Vergleich mit anderen Berufsgruppen verfügen seine Mitarbeitenden über die höchste gesellschaftliche Anerkennung und Glaubwürdigkeit. Gesundheitseinrichtungen können dies nutzen, um Verantwortung zu übernehmen, der Gesellschaft voranzugehen und so einen wichtigen Beitrag leisten, den nachfolgenden Generationen eine Zukunft zu geben.

 

Die Autor*innen dieser ersten an Gesundheitseinrichtungen gerichteten Version des Rahmenwerks fassen die wichtigsten Handlungsfelder zusammen. Es soll Angehörige aller Berufsgruppen im Gesundheitssektor ermutigen, die große Transformation voranzubringen. Vor allem ist es eine Einladung, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um bis 2035 ein klimaneutrales Gesundheitssystem zu erreichen. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert.

 

Das Rahmenwerk „Klimagerechte Gesundheitseinrichtungen“ wird von Annegret Dickhoff, Christian Grah, Christian Schulz und Edda Weimann herausgegeben. Stefan Krojer (ZUKE Green) hat ein Kapital dazu beigetragen "Dekarbonisierung der Lieferkette". KLUG hat das Rahmenwerk als Herausgeber am 24.06.2021 veröffentlicht.

 

Es ist ab sofort auf der Plattform Zenodo unter folgenden Links abrufbar:


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DIE ZUKUNFT DES EINKAUFS IN KLINIK UND PFLEGE

Unser Gründer Stefan Krojer schreibt in der aktuellen Ausgabe des Magazins "WIRKSAM" über die Zukunft des Einkaufs in Klinik und Pflege. Laden Sie hier den kompletten Artikel herunter. Das Magazin "WIRKSAM" können Sie hier bestellen. WIRKSAM ist das Magazin zur Pflege.

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Klimaschutz auch im Krankenhaus: Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft

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Save the date - ZUKE Green Health Kongress 2021 Online

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Konferenz für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften in der Gesundheitsversorgung, ZUKE Green Health, am 23. November online stattfinden wird. Die Registrierung wird im Juli eröffnet und auf der Konferenzwebsite bekannt gegeben. Bitte speichern Sie das Datum in Ihrem Kalender ab.

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Top Glove unter Zwangsarbeitsverdacht

Der US-Zoll beschlagnahmt die Lieferung von Top Glove nach der Feststellung von Zwangsarbeit. Top Glove ist einer der weltweit größten Untersuchungshandschuh und OP-Handschuh Hersteller für den medizinischen Sektor.

 

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Studie: Ressourcenschonung im Gesundheitssektor

Das Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research ISI hat im Auftrag des Umweltbundesamt eine Studie zur Ressourcenschonung im Gesundheitssektor angefertigt.

 

Daraus drei wichtige Erkenntnisse: 

  1. Die Strategische / Kaufmännische Leitung hat den größten Einfluss zum Ergreifen von Maßnahmen zur Ressourcenschonung.
  2. 23% jener Befragten, deren Organisation sich aktuell NICHT mit der Schonung von Ressourcen auseinandersetzt, sehen keinen Handlungsbedarf.
  3. 23% der Befragten gaben an Informationen zu "erfolgreichen Beispielen" brächten ihre Organisation dazu, sich intensiver mit dem Thema Ressourcenschonung auseinander zu setzen.

 

Zur Studie

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Klinik und Klima - Stand in Berlin

Der Vivantes-Konzern und die Charité könnten noch viel tun, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Das ergibt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen.


Berlin soll bis spätestens 2050 klimaneutral sein – dabei kommt gerade den öffentlichen Einrichtungen eine Vorbildfunktion zu. Für die vom Land betriebenen Krankenhäuser gilt das allerdings noch nicht so richtig. Mehr 

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Klimaneutralität wird verbindlich

Daran kommt niemand mehr vorbei! Die Verfassungsrichter in Karlsruhe haben Klimaneutralität verbindlich gemacht. Ihr Urteil ist spektakulär: Generationengerechtigkeit ist plötzlich keine Floskel mehr.

 

Das deutsche Klimaschutzgesetz ist laut Bundesverfassungsgerichts in Teilen verfassungswidrig. Fridays for Future und andere Klimaschützer hatten gegen das Klimaschutzgesetz geklagt – es geht ihnen nicht weit genug. Nun hat Karlsruhe der Verfassungsbeschwerde teilweise recht gegeben: Die Regierung muss nachbessern.

 

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Regelungen des Klimaschutzgesetzes vom 12. Dezember 2019 (Klimaschutzgesetz <KSG>) über die nationalen Klimaschutzziele und die bis zum Jahr 2030 zulässigen Jahresemissionsmengen insofern mit Grundrechten unvereinbar sind, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlen. Im Übrigen wurden die Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen.

 

Das ist vor allem ein Sieg der jüngeren Generation. Diese machen jetzt - mit Rückenwind des Gesetzgebers - klar, dass es keine Halbherzigkeit und Aufschieberitis mehr geben kann. Der Gesundheitssektor ist davon auch betroffen. 

 

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Neue Initiative zur Förderung einer nachhaltigen Beschaffung im Gesundheitswesen gestartet

Pressemitteilung vom 22.04.2021

Heute ist weltweit der „Tag der Erde“. Dieser Tag soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken und dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens und des Wirtschaftens zu überdenken. Anlässlich dieses Tages startet das Netzwerk Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) die Aktion "ZUKE GREEN" (www.zuke-green.de). Eine neue Initiative zur Förderung einer nachhaltigen Beschaffung im Gesundheitswesen.

 

Warum starten wir die Initiative ZUKE GREEN?

Das Thema Nachhaltigkeit und grüne Beschaffung ist zwar vielen Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen bereits im Bewusstsein angekommen, jedoch oftmals noch nicht umgesetzt. Dabei wollen wir mit unserem Netzwerk unterstützen. Gemeinsam mit unseren Nachhaltigkeitsbotschafter:innen will die Initiative dazu beitragen, dass die Beschaffung die bestmöglichen Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft über den gesamten Lebenszyklus hat.

 

Verantwortung für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt 

Das ist eine Herausforderung, die sich anzugehen lohnt. Denn: Der Gesundheitssektor weist einen Anteil von 4,4 Prozent an den globalen Treibhausgasemissionen auf und ist somit klimaschädlicher als der Flugverkehr. Der Einkauf trägt hierbei eine wesentliche Verantwortung: Der Einkauf kann bis zu 70 Prozent der im Krankenhaus entstehenden Emissionen beeinflussen. Dazu kommt die Verantwortung einer nachhaltigen Lieferkette unter Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards. Das Sorgfaltspflichtengesetz (Lieferkettengesetz) wird heute im Bundestag gelesen und tritt höchstwahrscheinlich ab 01.01.2023 in Kraft. Der Einkauf ist somit zentrale Schlüsselposition einer nachhaltigen Wirtschaft. Er ist Multiplikator nach innen und nach außen.

 

"Es liegt uns viel daran, mehr Menschen in Einrichtungen des Gesundheitswesens für dieses Thema zu sensibilisieren und zu mobilisieren", sagt Stefan Krojer, Gründer der Initiative ZUKE GREEN. Deshalb sucht die Initiative Mitstreiter:innen aus allen Berufsgruppen im Gesundheitswesen - egal ob Einkauf, Technik, Verwaltung, Pflege, Ärzte oder andere, die als Botschafter:in dieselbe Vision teilen.

 

Die Vision von ZUKE GREEN

Jede Gesundheitseinrichtung ist im Jahr 2035 klimaneutral, trägt ihre soziale Verantwortung innerhalb der eigenen Einrichtung plus Lieferkette und arbeitet trotz Einhaltung sozialer und ökologischer Standards wirtschaftlich. Kostensteigerungen sind minimiert, Fördermöglichkeiten genutzt und Risiken gemanagt. 

 

Die ersten Botschafter:innen, die diese Vision teilen stehen in den Startlöchern. Neben der Vernetzung und der Förderung des Dialoges zwischen den Berufsgruppen im Gesundheitswesen bietet ZUKE GREEN einen News-Blog an. Dieser informiert die Akteure über die wichtigsten Entwicklungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Klinik Beschaffung. 

 

Die Initiative sucht engagierte Menschen in der Gesundheitswirtschaft, die Lust haben sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um der Vision ein Stück näher zu kommen. Interessierte können sich per E-Mail bei der Initiative melden: kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de

 

Weitere Informationen zum Projekt unter www.zuke-green.de 

  

 

Pressekontakt: 

ZUKE GREEN - Eine Initiative von Zukunft Krankenhaus-Einkauf 

Stefan Krojer

Hatzurodestr. 28

41812 Erkelenz 

Tel. +49 177 82 98 372

www.zuke-green.de 

kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de

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Neun Voraussetzungen für den Aufbau einer nachhaltigen Beschaffungsorganisation

Was Sie beim Aufbau einer nachhaltigen Beschaffungsorgansation unbedingt beachten sollten.

  1. Benennen Sie einen Nachhaltigkeitsverantwortlichen für den Einkauf.
  2. Entwickeln Sie eine nachhaltige Beschaffungsstrategie (mit Risikoanalyse, Zielen, Maßnahmen, Indikatoren)
  3. Konzipieren Sie ein Nachhaltigkeits-Programm mit priorisierten Handlungsfeldern, Zielsetzung und Verantwortlichkeiten (zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie)
  4. Formulieren Sie eine nachhaltigen Beschaffungsrichtlinie (zur Integration der Nachhaltigkeitsmaßnahmen in die operativen, taktischen und strategischen Beschaffungsprozesse)
  5. Kaskadieren Sie Ihre Lieferkettenanalyse (zum Beispiel Transparenz in der Lieferkette von mindestens drei wesentlichen Lieferanten pro Jahr)
  6. Verfassen Sie einen jährlichen Nachhaltigkeitsberichts der Beschaffung (mit Management Review zu Strategie, Zielen, Optimierung)
  7. Beteiligen Sie sich regelmäßig an Benchmark-Analysen mit definierten KPI 
  8. Publizieren Sie eine Erklärung der Geschäftsleitung zur Einhaltung von Menschenrechten und der Verfolgung sozialer und ökologischer Ziele entlang der Lieferkette.
  9. Arbeiten Sie mit einem Supplier Code of Conducts.

 

Quelle: BME e.V., Mindestkriterien der Zertifizierung für Nachhaltige Beschaffungsorganisationen (2019)

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Transparenzoffensive Nachhaltigkeitsperformance von Klinik Lieferanten

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Nachhaltige Beschaffung ist Mega Trend für 2021/2022

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Fragen und Antworten zum Sorgfaltspflichtengesetz (Lieferkettengesetz)

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Was bedeutet der Emissionshandel für Krankenhäuser

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Neuer Alltag in der Helios Klinik Cuxhaven: Mit Mehrwegflaschen die Umwelt schützen

Die Helios Klinik Cuxhaven hat inzwischen mit einem Pilotprojekt im stationären Krankenhausbetrieb von Einweg- auf Mehrwegflaschen umgestellt. Das etablierte Mehrwegsystem ist nachhaltig und schont vor allem die Umwelt. TEILEN Rund 80.000 Einweg-Trinkflaschen hat die Helios Klinik Cuxhaven jährlich an ihre Patienten verteilt. Damit ist jetzt Schluss: Im Rahmen eines Pilotprojektes zunächst auf den Stationen 0A und 0B wurde von Einweg- auf Mehrwegflaschen für die stationären Patienten umgestellt. Dazu wurde ein komplexes Mehrwegsystem gemeinsam mit der Krankenhauslogistik, der Küche sowie der Hygiene konzeptioniert und aktuell umgesetzt.

 

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Recycling von OP-Einmalinstrumenten

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Neue Studie belegt: Mit wiederhergestellten Medizinprodukten lässt sich das Klima schützen

Kunststoffe bieten sehr gute Eigenschaften, sind häufig langlebige Werkstoffe und kommen in allen möglichen Bereichen – von Verpackungen über die Baubranche bis hin zur Medizin - zum Einsatz. Wenn Kunststoffprodukte so lang wie möglich im Kreislauf geführt werden, reduziert sich der Ressourcenverbrauch, das Klima wird geschont. Auch viele Medizinprodukte, die vom Hersteller lediglich für eine einmalige Verwendung zugelassen wurden, enthalten Kunststoffe, beispielsweise Elektrophysiologie-Katheter (Herzkatheter). Welche positiven Umwelteinflüsse es hat, wenn diese nicht entsorgt, sondern mit zertifizierten Verfahren wiederhergestellt werden, untersuchte ein Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des Medical Remanufacturing Unternehmens Vanguard AG. . Beim runden Tisch des Verbands AMDR (Association of Medical Device Reprocessors) am 11. März erläutert Mitautorin Anna Schulte die Details der gerade veröffentlichten Studie.

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Zwei neue Blockheizkraftwerke sorgen für Wärme und Strom und verbessern die Umweltbilanz des BKH

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Lieferkettengesetz kommt auch für Kliniken

Erst in einer zweiten Stufe – ab 2024 – soll das Lieferkettengesetz auch in kleineren Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten gelten. Für größere Krankenhäuser wird das Lieferkettengesetz also ab 2024 greifen! Das müsste doch eigentlich genügend Zeit sein, um sich darauf vorzubereiten? 


Zum Artikel im Handelsblatt 

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Klimaneutralität bis 2035 möglich – Diakonische Unternehmen ergreifen Initiative für mehr Nachhaltigkeit

Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden für die diakonische Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu neuen Schlüsselfaktoren. Eine Strategietagung zeigt Ansätze aus der Praxis. Die Teilnehmenden sprechen sich für ein ambitioniertes Klimaschutzziel der Diakonie aus.

  • Rund 100 Akteurinnen und Akteure beraten Strategien und Ansätze für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Diakonie
  • Große Mehrheit für Klimaneutralität bis spätestens 2035

Von der E-Mobilität in der ambulanten Pflege über den Einkauf fair erzeugter Textilien bis zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in sozialen Einrichtungen: Die Potenziale für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sind groß. Das Gesundheitswesen ist nach Berechnungen deutschlandweit für 5,2 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich – mehr als Flugverkehr und Schifffahrt zusammen an Treibhausgasen produzieren (HCWH: Health care climate footprint report, 2019). Ein Krankenhausbett hat in etwa die Energiebilanz von vier Einfamilienhäusern. Allein in Pflegeheimen könnten laut Bundesumweltministerium hierzulande mehr als 900.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. 

 

Rund hundert Akteurinnen und Akteure aus diakonischen Unternehmen haben im Rahmen einer Online-Tagung des VdDD und der KD-Bank in Kooperation mit der Diakonie Deutschland über Strategien beraten, um Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele zügig umzusetzen. "Klimaschutz ist ein Kernbestandteil strategischer Geschäftsführung", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze anlässlich der Tagung. In einer Online-Abstimmung sprach sich die große Mehrheit der Teilnehmenden (93 Prozent) dafür aus, dass sich die Diakonie das Ziel setzt, bis spätestens 2035 klimaneutral zu wirtschaften. 40 Prozent wünschen sich das Jahresziel 2030

 

Aus Sicht des Verbandes der diakonischen Dienstgeber in Deutschland e. V. (VdDD) ist die Debatte um den Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensführung breit zu führen. "Infolge des Klimawandels drohen weltweit ökologische und soziale Verwerfungen. Die diakonischen Unternehmen stehen bereit, den Umstieg auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise mitzugestalten", sagte VdDD-Vorstandsvorsitzender Christian Dopheide. "Die Zeit drängt."

 

Rolf Baumann, Bereichsleiter Ökonomie des VdDD, erklärte: "Die Träger von Kliniken, Pflegeheimen und Kitas wollen den ökologischen Wandel proaktiv angehen." Dafür brauche es allerdings geeignete Rahmenbedingungen seitens des Gesetzgebers. "Das gilt insbesondere mit Blick auf die Refinanzierung der nötigen Investitionen. Die Einrichtungen müssen in die Lage versetzt werden, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen." 

 

Handlungsfelder: Immobilien, Mobilität und Beschaffung

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat Aspekte des Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements als integrale Bestandteile in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Thiesler erklärte: "Klimaschutz ist die Aufgabe unserer Zeit und die Sozialwirtschaft ist ein großer und wichtiger Wirtschaftszweig in unserer Gesellschaft. Daher sollten diakonische Unternehmen mit hoher Ambition vorangehen. Bei der Bewirtschaftung der Gebäude, dem Einsatz von Ressourcen und der Mobilität sehen wir große Chance für die unternehmerische Diakonie, ökologische und ökonomische Verbesserungen zu erzielen."

Große Einigkeit bestand unter den Teilnehmenden über die wichtigsten Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit in der Sozialbranche, nämlich die Bereiche Immobilien, Mobilität und Beschaffung. Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind Nachhaltigkeitsstrategien in der Sozialwirtschaft dringend geboten – so die vorherrschende Meinung. Beispielsweise werden sich fossile Energien perspektivisch weiter verteuern. Nicht zuletzt achten auch Bewerberinnen und Bewerber verstärkt auf Nachhaltigkeit.

Für die Diakonie Deutschland hat die Tagung die Nachhaltigkeitsdebatte in der Diakonie einen großen Schritt vorangebracht: "Als Diakonie wollen und müssen wir Verantwortung für unseren Beitrag zur Realisierung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen übernehmen", so Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Zusammen können wir eine gewaltige Hebelwirkung entfalten, sei es beim Thema Klimaschutz, Menschrechte oder Artenvielfalt. Nur so werden wir auch unserem christlichen Leitbild der Bewahrung der Schöpfung gerecht.“

 

Über die Strategietagung "Nachhaltigkeit"

Die "Strategietagung Nachhaltigkeit" fand am 29. und 30. April 2021 als Online-Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmenden statt. Organisiert wurde die Tagung vom Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) und der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) in Kooperation mit der Diakonie Deutschland.

 

Über die Veranstalter

Der VdDD vertritt als bundesweiter Unternehmensverband die wirtschaftlichen Interessen von rund 180 diakonischen Sozialunternehmen mit insgesamt etwa 500.000 Beschäftigten.

Die Bank für Kirche und Diakonie zählt zu den 20 größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Kirchliche Anlagegelder ethisch-nachhaltig zu investieren und damit soziale Projekte zu finanzieren ist das Kerngeschäft der Bank.

Die Diakonie Deutschland ist der Dachverband von Mitgliedseinrichtungen mit bundesweit rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen in denen fast 600.000 Menschen hauptberuflich arbeiten.  

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Unternehmensweites Energiemanagementsystem zertifiziert

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Biodiversität erhalten und CO2 kompensieren dank Blühwiese am Krankenhaus

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ERSTES ZERO EMISSION HOSPITAL IN DEUTSCHLAND BIS 2030

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Evangelisches Krankenhaus Hubertus gewinnt Climate Champions Award 2020

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KLIK green: Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus engagiert sich für mehr Klimaschutz

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Corona, Lieferkettengesetz und Klimaschutz: Wo steht der Einkauf in Punkto Nachhaltigkeit 2020?

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Der "One Health" Ansatz für mehr Gesundheit

"Um uns vor künftigen Infektionskrankheiten zu schützen, brauchen wir einen Dreiklang  aus Gesundheit von Mensch und Tier sowie intakter Umwelt. Mit diesem One-Health-Ansatz können wir das Risiko künftiger Pandemien deutlich verringern. Denn Covid-19 wird nicht die letzte Pandemie sein." GERD MÜLLER Bundesentwicklungsminister

 

Covid-19 - ein Weckruf 

Die aktuelle Pandemie, aber auch das Auftreten anderer Zoonosen sowie die wachsende Anzahl antimikrobieller Resistenzen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dem Thema "Gesundheit" mit einem breiteren Verständnis zu begegnen, als bisher. Darum – und um künftig dem Risiko von Gesundheitskrisen wie der aktuellen Pandemie vorzubeugen – fördert das Bundes­ent­wick­lungs­ministerium (BMZ) den One-Health-Ansatz.

 

Der One-Health-Ansatz

Der One-Health-Ansatz basiert auf dem Verständnis, dass die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt eng miteinander zusammenhängt. Der One-Health-Ansatz dient der Vorbeugung und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere zwischen Humanmedizin, Veterinärmedizin und Umweltwissenschaften. Im Mittelpunkt von One Health stehen die Schnittstellen zwischen Menschen, Nutz- und Haustieren, Wildtieren und den Ökosystemen, in denen sie leben (siehe auch: Biodiversität und Gesundheit).

 

Mehr Infos zum One Health Ansatz erfahren Sie hier

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Helios legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

Ethisch handeln, Patienten versorgen, Mitarbeiter stärken, die Umwelt schützen – dies sind die vier Handlungsfelder für das Nachhaltigkeitsmanagement von Europas größtem privaten Klinikbetreiber. Heute legt Helios seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht zu den Fokusthemen Patienten, Mitarbeiter, Umwelt und Compliance vor, der über die Webadresse www.helios-gesundheit.de/nachhaltigkeit online verfügbar ist.

 

Auf insgesamt 60 Seiten zeigt der Bericht, der sich an den international etablierten Standards der GRI (Global Reporting Initiative) orientiert, eine Fülle von Informationen, Zahlen, Daten und Fakten– zum Umweltmanagement, zu vielen Mitarbeiterthemen, zum Bereich Compliance und zur medizinischen Qualitätsmessung, ebenso wie zur Patientensicherheit und -zufriedenheit in den 86 Kliniken des Unternehmens in Deutschland.

 

„Wir möchten eine für Helios passende Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und in diesem Bereich eine neue Dynamik entfalten – zum Nutzen unserer Patienten, unserer Mitarbeiter und unserer Umwelt, unserer Geschäftspartner, aber auch unserer Bewerber und Kollegen von morgen. Für sie alle hat das Kümmern um diese Themen eine immer größere Bedeutung“, so Franzel Simon, Vorsitzender der Helios Geschäftsführung (CEO) und verantwortlich für den Bereich CSR.

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Ansatzpunkte für einen nachhaltigen Einkauf und Lieferkette

Die Mitarbeiter in Einrichtungen des Gesundheitswesens haben auch eine Klimaverantwortung. Hier sind 10 Impulse aufgelistet: 

 

Beschaffung und Lieferantenmanagement

  1. Führt ihr Nachhaltigkeit als eines eurer Kriterien bei der Lieferantenauswahl auf?
  2. Verfolgt ihr den CO2- und Material-Fußabdruck der Produkte und Dienstleistungen, die ihr kauft?
  3. Könnt ihr einen höheren Prozentsatz an Materialien einkaufen, die wiederverwendet, recycelt oder regenerativ sind?
  4. Setzt ihr Anreize für eure Lieferanten auf Basis von Nachhaltigkeitszielen?
  5. Messt ihr die ESG-Auswirkungen eurer Einkaufsentscheidungen? 

 

Logistik, Vertrieb und Lieferkette

  1. Erfasst ihr den CO2-Fußabdruck eurer logistischen Prozesse und bittet ihr eure Lieferanten, ihre Emissionen offenzulegen und zu reduzieren?
  2. Verfolgt ihr die Emissionen eurer Lieferkette und Distribution und könnt ihr sie durch Data Science weiter verbessern?
  3. Seid ihr in Branchengremien zu den Klimaauswirkungen von Transport und Logistik aktiv?
  4. Könnt ihr eure Lagerhäuser nutzen, um erneuerbare Energie oder erneuerbare Heizwärme zu produzieren?
  5. Könnt ihr die Logistik eurer E-Commerce-Retouren, Multichannel-Verkäufe und Second-Life-Produkte optimieren?

 

Übrigens: 

Es wird erwartet, dass der Preis für CO²-Emissionen bald mehr als 100 € pro Tonne erreichen wird (aktueller Preis: 25 €). Ist deine Klinik darauf vorbereitet?

 

 

Quelle: https://tfca.earth

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Das Lieferkettengesetz kommt

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Helios Einkauf führt Risikobewertung zur Einhaltung der Menschenrechte ein

 

Gemäß dem Helios Nachhaltigkeitsbericht 2019 plan der Helios Einkauf 2021 die Einführung einer einheitlichen Risikobewertung zum Thema Menschenrechte. Die Risikobewertung wird für die weitere Bewertung von Helios Lieferanten durch den Helios Einkauf berücksichtigt.

 

Der genaue Wortlaut lesen sie hier (Quelle: Helios Nachhaltigkeitsbericht): 

 

Der Helios Einkauf folgt drei wesentlichen Grundprinzipien:

 

Wir bewerten unsere Lieferanten objektiv:

Alle zwei Jahre führt der Helios Einkauf eine Lieferantenbewertung durch. Zuletzt 2018 wurden 162 Lieferanten mit einem Gesamteinkaufsvolumen von rund 840 Millionen Euro bewertet. Die Bewertung umfasst die Kriterien Prozessqualität, EDV-Qualität, Problemlösungsverhalten und Qualität des Personals. Bei Ausschreibungen mit einem Einkaufsvolumen von über 3 Millionen Euro werden auch relevante Aspekte zu gesetzlichen Anforderungen abgefragt, etwa zur Zahlung gesetzlicher Sozialversicherungen und zum Mindestlohn. Ökologische und soziale Aspekte finden aktuell nur vereinzelt Berücksichtigung. Mit der geplanten Einführung eines Lieferanten- Code of Conduct 2021 sollen diese Aspekte künftig konsequent eingefordert werden. Der Helios Einkauf ist aktives Mitglied des Ende 2019 gegründeten Human Rights Councils unseres Mutterkonzerns Fresenius. Hier wird bis 2021 eine einheitliche Risikobewertung zum Thema Menschenrechte entwickelt, die für die weitere Bewertung von Helios Lieferanten durch den Helios Einkauf berücksichtigt wird.

 

Wir setzen auf das Anwenderurteil:

Die Entscheidung für die Beschaffung von Produkten und Leistungen wird bei Helios durch die zuständigen Fachgruppen oder die Fachbereiche (Betriebstech- nik, Catering etc.) getroffen. Mit den Lieferanten und Dienstleistern verhandelt anschließend wiederum ausschließlich ein professionelles Einkaufsteam mit spezifischem Wissen über die Produkte und Branchen. Damit sind Produktentscheidung und Preisverhand- lung strikt voneinander getrennt.

 

Wir empfangen keine Außendienstmitarbeiter:

Da Entscheidungen über unsere Produkte von den zuständigen Fachgruppen getroffen werden, ist ein direkter Vertrieb von Produkten durch Außendienst- mitarbeiter in unseren Kliniken nicht notwendig und nicht gewünscht. Bei Helios dürfen ausschließlich zentrale sowie regionale Einkaufsabteilungen, keine Ärzte oder Pflegekräfte zu Werbe- und Verkaufs- zwecken angesprochen werden.

 

 

Unabhängige Produktentscheidung

Für die Versorgung unserer Patientinnen und Patien- ten beziehen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Pro- dukte von externen Geschäftspartnern. Unser Bedarf lässt sich einteilen in die fünf Kategorien:

 

  1. Medizinischer Sachbedarf
  2. Labor
  3. Apotheke
  4. Medizintechnik
  5. Nicht medizinischer Sachbedarf

 

Im Jahr 2019 haben wir für diese Kategorien ins- gesamt rund 1,8 Milliarden Euro ausgegeben, wobei 97 Prozent unserer Ausgaben bei deutschen Landes- gesellschaften unserer Lieferanten liegen.

 

Der Helios Einkauf umfasst die gesamte Steuerung der Helios Lieferkette (exklusive der internen Güter- logistik) und ist somit verantwortlich für alle relevan- ten Beschaffungsprozesse der oben angeführten Kategorien. Die Organisationsstruktur unseres Ein- kaufs zeichnet sich durch Arbeitsteilung und eine damit verbundene Spezialisierung aus. Die Leitung des Zentralen Dienstes Einkauf hat die fachliche Gesamtverantwortung und eine direkte Berichtslinie an unseren Chief Financial Officer.

Bei der operativen Abwicklung der Bestellprozesse aus unseren 86 Kliniken und den 41 Rehakliniken unse- rer Konzernschwester Fresenius Vamed unterstützt produktbezogen jeweils der regionale Einkauf und prozessbezogen das zentrale Service Center Einkauf. Neben diesen beiden Bereichen spielen unsere 28 Lagerstandorte eine wichtige Rolle in der Materialversorgung unserer Kliniken.

Zentrale Grundlage für eine erfolgreiche Zusammen- arbeit mit unseren Geschäftspartnern sind die jeweiligen Vertragswerke einschließlich der im Helios Konzept Einkauf und der Helios Konzernregelung Transparenz dokumentierten Erwartungen an Geschäftspartner.

 

 

 

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Buchtipp des Monats: Das Design nachhaltiger Medizinprodukte

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Medikalprodukte im Nachhaltigkeitscheck: B2B-Dialog für eine nachhaltige Beschaffung

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Was im Klinik Einkauf 2020 wichtig wird

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Krankenhäuser sind aufgewacht - Nachhaltigkeit wird Schlüsselthema

Wählt ihr Krankenhaus jetzt auch "grün"? Wie sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einkauf & Logistik vereinen lassen.

Diskussion auf dem Beschaffungskongress der Krankenhäuser in Berlin.

 

Matthias Albrecht bildet "Kilmamanager" in seinem Krankenhaus aus.    

THOMAS BLUMENTRITT hat 20 Tonnen Spezial Abfall im letzten Jahr reduziert.

 

Wussten sie, dass in Kliniken...
- 5% der CO2 Emissionen Deutschlands entstehen 
- 4,5 Mio Tonnen Abfall entstehen
- Recycling und wiederverwendbare Produkte wenig eingesetzt werden (z. B. Ablationskatheter)
- Hybridprodukte bislang kaum den Markteintritt geschafft haben
- fünft größter Energie Verbraucher in Deutschland
- Deutschland pro Kopf den dritt höchsten CO2 Ausstoß der bedeutendsten Industrienationen hat
- Bei Make or Buy Entscheidungen noch wenig Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden (z.B. Catering)

 

Auf dem deutschen Ärztetag wird der Ressourcen Verbrauch der Kliniken großes Thema sein. Der Druck auf die Kliniken wird also weiter steigen. Das Thema nimmt Fahrt auf. Lieber spät als nie.

 

Wer ist jetzt in der Verpflichtung? Welche Rolle spielen Beschaffer, Einkaufsgemeinschaften und Lieferanten? Wie gelingt eine nachhaltige Beschaffung von Medizinprodukten? Das wollen wir von Zukunft

Krankenhaus-Einkauf gemeinsam mit Einkäufern und Lieferanten diskutieren: Beim 1. JARO Institut e.V. Dialog für nachhaltige Beschaffung am 11.02.2020.

 

Nach der Begrüßung und einer Keynote der DB Deutsche Bahn AG, werden Einkaufsverantwortliche und nachhaltige Lieferanten an diesem Tag auf Warengruppenebene miteinander ins Gespräch gebracht, um nachhaltige Lösungsansätze für die Beschaffung zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

 

Die Veranstaltung wird organisiert vom JARO Institut e.V., gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Region Berlin Brandenburg.

 

Wir freuen wir uns über zahlreiche Anmeldungen und auf einen intensiven Austausch mit Ihnen, damit nachhaltiges Handeln zum Standard für die Kliniken wird.

Jetzt anmelden für Workshop "Medizinprodukte" unter: https://lnkd.in/dqAnHWN

Gesamtes Programm unter: https://lnkd.in/dmX97mb

 

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