Entwaldungsverordnung (EUDR)

Die EU-Entwaldungsverordnung, auch bekannt als EUDR, ist ein Gesetz der Europäischen Union, das darauf abzielt, die mit der Entwaldung verbundenen negativen Auswirkungen zu verringern. Sie legt Regeln fest, die sicherstellen sollen, dass Produkte wie Kautschuk, Soja, Palmöl oder Rindfleisch, die in die EU importiert werden, nachhaltig hergestellt werden und nicht zur Entwaldung von Wäldern beitragen. Die Verordnung fordert Unternehmen auf, Nachweise darüber zu erbringen, dass ihre Produkte keine illegal gerodeten Wälder betreffen. So soll die Umwelt besser geschützt werden.

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Text der Verordnung - Entwaldungsverordnung (EUDR)

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EUDR Entwaldungsverordnung (Gesetzestext)
VERORDNUNG (EU) 2023/1115 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 31. Mai 2023 über die Bereitstellung bestimmter Rohstoffe und Erzeugnisse, die mit Entwaldung und Waldschädigung in Verbindung stehen, auf dem Unionsmarkt und ihre Ausfuhr aus der Union sowie zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 995/2010
EUDR Verordnung CELEX_32023R1115_DE_TXT.
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Betroffene Medizinprodukte

  • Latexhandschuhe aus Naturkautschuk
  • Inkontinenzunterlagen, Einmal OP-Mäntel, Hauben, Masken aus Zellstoff (Holzbasis), siehe "Zellstoff und Papier" der Kapitel 47 und 48 der Kombinierten Nomenklatur, mit Ausnahme von Recycletem.
  • ggf. Medikamente mit Glycerin (Palmölbasis)
  • ggf. Medikamente mit Rindergelatine
  • ggf. Tupfer, Zungenspatel (Holzbasis)