Das Portal www.klinik-einkauf.de launcht zum Beschaffungskongress der Krankenhäuser

Neues Informationsmedium für Entscheider im Beschaffungsprozessen im Klinikum
Neues Informationsmedium für Entscheider im Beschaffungsprozessen im Klinikum

Es gibt seid heute ein neues Infoportal für den Klinikeinkauf. Der Thieme Verlag launcht pünktlich zum Beschaffungskongress der Krankenhäuser die Website www.klinik-einkauf.de. Neben der Online Präsenz für Entscheider im Beschaffungsprozess soll es zukünftig auch eine viertel jährliche Printausgabe geben. Darüber hinaus erscheint ein wöchentlicher eMail Newsletter. 


Einkauf ist Trendthema 

Liebe Klinikeinkäufer, die Medien merken, dass das Thema Einkauf immer wichtiger wird. Gerade in Zeiten von ausgereizten Personalkosten und sinkenden Sachkostenanteilen in den DRGs. Das Thema Einkauf rückt stärker auf die Agenda der Klinik Geschäftsführungen und der Medien. Das ist eine Chance für uns Einkäufer. Das stärkt unsere Berufsgruppe. 


Chance für Einkäufer nutzen 

Nutzen wir die zukünftig stärkere Präsenz unseres Themas Einkauf in den Krankenhäusern und bei unseren externen Partnern. Jetzt ist die Chance gekommen, unseren Wertbeitrag noch sichtbarer zu machen. Für unsere Klinikgeschäftsführer, Kollegen Ärzte und Pflege. Aber auch für Partner und Lieferanten unserer Kliniken. In diesem Sinne ein "Hoch" auf den starken Einkauf. Ich hoffe, wir sehen uns morgen auf dem Beschaffungskongress der Krankenhäuser in Berlin!


P.S.: Wer Lust hat als Blogger bei klinik-einkauf.de mitzumachen, kann sich gerne bei dem Thieme Verlag oder mir melden. Denn: Der Einkauf braucht starke Stimmen!!! Ich werde bei dem Projekt mitmachen und meine Blogaktivitäten ab heute auf die kma Präsenz konzentrieren. Ich bin davon überzeugt, dass der Klinikeinkauf diese größere Plattform verdient hat und mit einer Speerspitze geschlossen seine Herausforderungen und Lösungsansätze einem großen Publikum sichtbar macht. Denn letztendlich geht es uns allen darum, gemeinsam eine bessere Patientenversorgung zu erschaffen.


#wirsindklinikeinkauf 

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Hirslanden und Sana kooperieren im Einkauf

Zürich / Ismaning, 26.11.2018 – Die Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden setzt zukünftig bei der Beschaffung medizinischer Materialien und Geräte auf die Dienstleistungen der Sana Klinik Einkauf GmbH aus Deutschland. Die beiden Unternehmen haben per 1. November einen entsprechenden Kooperationsvertrag für eine strategische Einkaufsallianz unterzeichnet.

Die vereinbarte Zusammenarbeit umfasst den Einkauf von Medizinprodukten, medizinischem Verbrauchsmaterial und Investitionsgütern für die 18 Kliniken der Hirslanden-Gruppe. Von der Vereinbarung ausgeschlossen sind Medikamente. Es ist die erste Kooperation eines Schweizer Klinikunternehmens mit einer deutschen Einkaufsorganisation.

„Dank der grenzüberschreitenden Kooperation können wir unsere Beschaffungskonditionen deutlich verbessern. Dadurch entstehen Kostenvorteile pro Patientenbehandlung, die unseren Kernbereichen Pflege, Medizin und Hotellerie sowie unseren Patienten und Patientinnen direkt und indirekt zugutekommen“, sagt Pierre-Antoine Binard, CFO von Hirslanden.

Die Gesundheitssysteme der Schweiz und Deutschlands sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Den steigenden Gesamtkosten, bei denen die Preise für medizinisches Verbrauchsmaterial und Medizinprodukte ein wichtige Rolle spielen, stehen Einnahmen gegenüber, die nicht immer die Fallkosten decken. Das belastet vor allem die stationäre Versorgung in den Kliniken.
Zur Sana Einkaufskooperation gehören Kliniken jeder Versorgungstufe und Trägerschaft, vom kleinen kommunalen Krankenhaus bis zum Universitätsklinikum. Gleichzeitig ist die Sana Klinik Einkauf GmbH als Dienstleister für die Kliniken des eigenen Konzerns tätig.


Hintergrundinformation

Die Privatklinikgruppe Hirslanden umfasst 18 Kliniken in 11 Kantonen, viele davon mit einem ambulanten Chirurgiezentrum und einer Notfallstation. Sie betreibt zudem 4 ambulante Praxiszentren, 17 Radiologie- und 5 Radiotherapieinstitute. Die Gruppe zählt per Stichtag 31.3.2018 gut 1 680 Belegärzte sowie 9 635 Mitarbeitende, davon 461 angestellte Ärzte. Hirslanden ist die führende Privatklinikgruppe und das größte medizinische Netzwerk der Schweiz und weist im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 1 735 Mio. Franken aus.

Der Sana Klinik Einkauf ist eine große Einkaufskooperation im deutschen Gesund-heitsmarkt. Das Tochterunternehmen der Sana Kliniken AG vermittelt zwischen Kliniken und Industrie einen jährlichen Umsatz von rund 2,3 Mrd. Euro (2,6 Mrd. Schweizer Franken) in den Segmenten Medizinprodukte, Verbrauchsmaterial, Investitionsgüter sowie Apotheke. 

Alexa, habe ich die bikondyläre Knieprothese Größe 5 für Patient XY im OP Lager?

Das ist ein Addon des E-Procurement Anbieter Coupa. Wird sich Alexa, also Sprachsteuerung mit künstliche Intelligenz auch in der Krankenhaus Beschaffung durchsetzen? Und was ist mit intelligenten Waagen, die die Bestände automatisch messen und nachbestellen? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz , Data Analytics , machine learning und Internet der Dinge?


Die Prognose ist das in 5 Jahren bei ein Drittel der Kliniken all diese Dinge umgesetzt sind. Grundlage hierfür ist natürlich ein sauberes Datenmanagement. Kliniken die jetzt hier investieren, werden uneinholbar in zehn Jahren vorliegen.

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Artemed sucht Klinikeinkäufer

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Cognitive Procurement, Automatisierung & Robotik Das Berufsbild des „Einkäufers“ im Wandel – Wie sieht meine Jobbeschreibung 2025 aus?

Der technologische Wandel und die Digitalisierung eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten – auch für die Einkaufs- und Logistikprozesse. Elektronische Kataloge und Beschaffungsprozesse waren hierbei erst der Anfang. Beschaffungsmanagement 4.0 geht hierüber aber deutlich hinaus und zielt auf die weitestgehende Automatisierung komplexer Prozesse in Echtzeit unter Einbezug von Robotik und künstlicher Intelligenz ab. In diesem Zusammenhang fällt auch oft der Begriff des Cognitive Procurement. All diese Entwicklungen machen auch vor den Krankenhäusern nicht Halt, eröffnen neue Möglichkeiten, verändern aber gleichzeitig das Berufsbild des „Einkäufers“.


Das Fachforum I widmet sich dem Thema von zwei Seiten: Zum einen werden neue Technologien kurz erläutert, um aufzuzeigen, wo wir technologisch stehen, wohin die „Reise“ im Einkauf in den nächsten Jahren geht, und welche Grenzen ggf. (noch) gesetzt sind. Zum anderen konzentrieren wir uns auf das Berufsbild des „Einkäufers“ im Wandel, die Frage, welche Qualifikationen künftig wichtig sind und wie technologische Innovationen und Mensch künftig zusammenwirken. Oder kurz: Wie sieht die Jobbeschreibung eines Einkäufers 2025 aus?


Moderation:


Hartmut Ponßen
Vorstand
gök Consulting AG



Diskutanten:


Stefan Krojer
Leiter strategischer Einkauf
Johanniter Competence Center GmbH


Bünyamin Saatci
Leiter Beschaffung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein


Dr. Marcus Schüller
Partner, Advisory, Head of Operations Consulting
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2018, 5./6. Dezember 2018, Hotel de Rome


Zur Kongreß-Website

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Warum jedes Krankenhaus einen Digitalisierungseinkäufer braucht

Zum Nutzen und Risiko des Einsatzes von tragbaren Sensoren im Hygiene-Monitoring in medizinischen Einrichtungen

Krankenhausinfektionen sollen durch smartes Hygienetracking minimiert werden
Krankenhausinfektionen sollen durch smartes Hygienetracking minimiert werden

Quelle: HygNova, Berlin. 


Die wichtigste Einzelmaßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen ist die Erhöhung der Händedesinfektionsrate. Ein Anstieg der Händedesinfektionen um 18% reduziert Fälle mit multiresistenten MRSA um bis zu 57% (Pittet et al. 2000, Lancet).  Mangelnde Möglichkeiten der Intervention und Optimierung der Prozesse ergeben sich aus fehlender Transparenz von Hygiene und hohen Kosten in der Observation von Händedesinfektionen. Deshalb finden immer mehr sogenannte smarte Hygienespender und Sensoren Einzug in den Alltag deutscher Kliniken. 


Aber auf welche smarte Technogie sollten die Kliniken setzen? Wie ist das Kosten-Nutzen Verhältnis? Wie hoch ist der Informationsgewinn durch die technischen Erweiterungen im Vergleich zum Kontaminationsrisiko?


Old school Sensorik

Bereits seit Jahrhunderten ist das Stethoskop im medizinisch-pflegerischen Kontext nicht wegzudenken. Sowohl in der Basisdiagnostik komplexer Erkrankungen als auch in der alltäglichen Kontrolle der Vitalparameter von Patientinnen/Patienten kommt das Stethoskop zum Einsatz. Dabei birgt dieses Tool zur Erweiterung der menschlichen Sensorik auch Tücken: Da das Stethoskop ubiquitär im Einsatz ist, ist es bei falscher hygienischer Handhabung prädestiniert für die Transmission von schweren nosokomialen Infektionen.   


New school Sensorik

Genauso wie Stethoskope sind Mobiltelefone im modernen medizinischen Alltag mittlerweile unverzichtbar: Über Apps kann Wissen passgenau am Patientenbett abgerufen werden. Da Mobiltelefone allerdings nicht als medizinisches Instrument wahrgenommen werden, ist die hygienische Reinigung in der Regel nicht in die Ablaufprozesse (SOPs) der medizinischen Institution eingeplant. Die Folgen sind Oberflächenbesiedlungen mit nosokomialen und teils multiresistenten Keimen.  


State of the art?

In letzter Zeit gibt es immer mehr wearable-basierte Hygiene-Monitoring-Ansätze, die das hygienische Verhalten des Personals bemessen.  Diese Wearables werden vom Personal zusätzlich getragen, dokumentieren häufig die Händedesinfektionsrate und werden am Ende der Schicht zur Datenauswertung in Sammelstationen zusammengeführt.


Aus dem beschriebenen Prozess der Nutzung von Wearables im Hygiene-Monitoring und den Erfahrungen aus den genannten Studien zu Stethoskopen und Mobiltelefonen, ergeben sich mehrere Fragen:

-Wie ist die Reinigung der Wearables organisiert? Gibt es hier einen etablierten und kontrollierten Prozess beim Einsatz der Ansätze?
-Stichwort Transmission nosokomialer Infektionen: Wie kann man die Entstehung von multiresistenten Keimen in Wearable-Sammelstationen verhindern?
-Ist die Oberfläche der Wearables grundsätzlich für eine adäquate hygienische Reinigung bzw. Oberflächendesinfektion geeignet?


Größere Studien, basierend auf fundierten mikrobiologischen Untersuchungen, wären notwendig, um die Sicherheit der technischen Ansätze im kritischen medizinischen Alltag zu gewährleisten. In Folge von mikrobiologischen Studien können Prozesse etabliert werden, die über ein regelmäßiges Monitoring eine adäquate Reinigung der Wearables erlauben. In Hinblick auf evidenzbasierte Medizin und steigenden Kostendruck im Gesundheitssektor sollten Kosten-Nutzen-Analysen durchgeführt werden, die den Mehraufwand der Implementierung der Wearables mit dem Informationsgewinn der Ansätze in Beziehung setzt.


Ausblick

Was bedeutet das? Ist zusätzliche Technologie im Krankenhaus schädlich? Sollten Krankenhäuser weiterhin auf den kostspieligen Goldstandard setzen, der die personalisierte Observation des Personals durch Hygienefachkräfte voraussetzt?

Andere technologische Ansätze bringen bereits etablierte Hygiene-Unternehmen wie die Firma OpHardt Hygiene. Diese hat mit ihrem Ingo man weco einen digitalen Spender entwickelt, der die Nutzungsdaten hygienisch korrekt in ein Dashboard schickt (OHMS).  Wearables müssen nicht getragen werden, relevante Bauteile der Spender sind autoklavierbar.


Leider ist die Technologie verhältnismäßig kostspielig und kann bei knappen Ressourcen im Gesundheitssektor häufig nicht im gesamten Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden.


True school Sensorik?

HygNova nimmt sich der beschriebenen Problematik auf mehreren Ebenen an:

Zunächst digitalisiert HygNova schon vorhandene Spender preiswert mit seiner innovativen IoT-Technologie. Die Plug&Play-Lösung wird in die bestehenden Spender verbaut und ermöglicht sofort eine lückenlose Dokumentation der Verbrauchskennzahlen. Durch ein nachhaltiges und kosteneffektives Mietmodell werden Investitionskosten für medizinische Einrichtungen gesenkt, sodass die Lösung zum Schutz zahlreicher Patienten eingesetzt werden kann.


Es entstehen keine neuen Oberflächen, keine Sammelstationen oder hohe Investitionskosten für neue Spender. Weiterhin verzichten alle Lösungen von HygNova auf tragbare Sensoren, die möglicherweise ein hygienisches Risiko darstellen und das Personal in seinen normalen, stressigen Abläufen behindern könnten. Die Veränderung des Arbeitsprozesses des Personals durch die Implementierung eines Wearables, ist kritisch, da durch den personellen Mehraufwand wertvolle Zeit beim Patienten verloren geht.


Im unaufhaltbaren Digitalisierungsprozess medizinischer Institutionen sollten Entscheidungen über die Implementierung neuer Technologie immer in Berücksichtigung der Komplexität hygienischer Mikro-Ökosysteme erfolgen.

Entscheider werden sich im Bereich Hygiene zukünftig auf verlässliche, kosteneffektive und leicht zu implementierende Lösungen mit validem Mehrwert verlassen.


Quelle/Interessenskonflikt:
Dr. Ehsan Khaljani ist Gründer und Geschäftsführer der Firma HygNova, die mit HygNova ADVANCE eine Hygiene-Monitoring-Lösung ohne tragbare Sensoren anbietet.


Fußnoten:
1  Am J Infect Control. 2016 May;
Disinfection, sterilization, and antisepsis: An overview.
Rutala WA1, Weber DJ2.
2  J Intensive Care. 2015 Dec;
Bacterial contamination of inanimate surfaces and equipment in the intensive care unit.
Russotto V1, Cortegiani A1, Raineri SM1, Giarratano A1.
3  Infect Disord Drug Targets. 2018;
The occurrence of nosocomial pathogens on cell phones of healthcare workers in an Iranian tertiary care hospital. Khashei R1, Ebrahim-Saraie HS1, Hadadi M1, Ghayem M2, Shahraki HR3.
4  J Infect Dev Ctries. 2015 Oct;
Are healthcare workers' mobile phones a potential source of nosocomial infections? Review of the literature.
Ulger F1, Dilek A, Esen S, Sunbul M, Leblebicioglu H.
5  Saninudge (www.saninudge.com); HyHelp (www.hyhelp.de); GWA-Hygiene (www.gwa-hygiene.de)
6 OPHardt hygiene; OHMS; https://www.ophardt.com/index.php/de/ohms-2, 13.09.2018, Uhrzeit 17:31

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Healthcare live! Wissen, Vernetzung, Wertschöpfung für effiziente und sichere Prozesse im Gesundheitswesen

Unsere Umfrageergebnisse #Krankenhauseinkauf 4.0 auf der @GS1Germany #healthcarelive. Bei den #BI Tools haben wir @AgfaHealthCare mit #tiphce und @SAP mit BW/BI/Hana vergessen. Sorry 🙏. Danke an Oliver Beye und Dr. Hajo Reißmann für den Input! 

GS1 Healthcare Award 2018
Die Preisträger des GS1 Healthcare Awards 2018 stehen fest. Die Gewinner wurden am 26.09.2018 für ihren Einsatz rund um die Patientensicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen im Museum am Rothenbaum in Hamburg feierlich ausgezeichnet. 


Wir gratulieren der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Cardinal Health Germany, Johnson & Johnson Medical, dem Universitätsklinikum Düsseldorf und Hajo Reißmann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. 

Video: Impressionen der Veranstaltung 

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Geschäftspartnerschaften im digitalen Zeitalter

Verfolgen Sie die Veranstaltung auf Twitter unter dem hashtag #medtechvk.

 

Weitere Bilder der Veranstaltung (BVMed) 

 

Zusammenfassung der Veranstaltung MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform am 19.09.2018 in Düsseldorf (Pressemitteilung BVMed):

 

"Der MedTech-Vertrieb der Zukunft ist lösungs- und nicht produktorientiert. Der Lieferant wird zum Wertschöpfungspartner der Klinik!"

 

 

Krankenhäuser und Medizinprodukte-Unternehmen werden künftig Geschäfts- und Wertschöpfungspartner werden, um gemeinsam an der Optimierung der Versorgungsprozesse zu arbeiten und Lösungen für eine bessere Patientenversorgung zu entwickeln. Das ist die gemeinsame Vision der Experten aus Klinik und Industrie der 4. MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform am 18. September 2018 in Düsseldorf mit rund 200 Teilnehmern. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Die Medizintechnik-Branche befindet sich durch die Digitalisierung, die Veränderungen im Klinikmarkt und neue regulatorische Anforderungen in einem dramatischen Umbruch. Um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, müssen sich die MedTech-Unternehmen dabei "vom reinen Produktlieferanten zum Lösungsanbieter" wandeln.

 

Bei den Servicelösungen gehe es dabei immer um einen "Mehrwert", nicht nur für den Kunden durch Prozessverbesserungen, sondern vor allem um einen individuellen Mehrwert für die Patienten, so Dr. Dirk Ghadamgahi von Johnson & Johnson Medical. "Wir sind auf der Gewinnerseite, wenn wir das Ergebnis für den Patienten verbessern, und gleichzeitig die Prozesskosten in der Versorgung reduzieren." Die Unternehmen könnten ihr Expertenwissen einbringen, um die unterschiedlichen Behandlungsergebnisse der Kliniken und Ärzte anzugleichen und zu verbessern, betonte Dr. Jens Deerberg-Wittram von Boston Consulting. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der MedTech-Branche bietet sich in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine große Chance, ein von Unternehmergeist geprägtes Handeln in der Mitarbeiterschaft zu entfachen, so Darius Moeini von NUMA Berlin. Von der Klinikseite betonten Adelheid Jakobs-Schäfer von den Sana Kliniken und Stefan Krojer von den Johannitern die Bedeutung von Lieferanten als strategische Partner, um "gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, Wirtschaftlichkeit und Innovationen zu fördern". "Das Ziel von neuen Systempartnerschaften im digitalen Zeitalter ist es, gemeinsam mit den Versorgungspartnern Prozesse zu optimieren, Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben, Innovationen zu fördern – und damit gemeinsam die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern", fasste Konferenz-Moderator und BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt die Erkenntnisse zusammen.

 

Unternehmensberater Dr. Jens Deerberg-Wittram von der Boston Consulting Group (BCG) beleuchtete in seinem Einführungsvortrag die Chancen von "Value Based Healthcare" (VBHC) für die MedTech-Branche. Ausgangspunkt der Überlegungen sei, dass es bei verschiedensten medizintechnischen Verfahren wie Hüftgelenkersatz, Schrittmacher-Implantation, Gefäßerkrankungseingriffen oder Schlaganfall- und Herzinfarkt-Therapien große Qualitätsunterschiede in den Kliniken gibt. Die große Variabilität entlang einer Versorgungskette "bietet Chancen für eine effektivere Qualitätskontrolle bei chirurgischen Eingriffen", so der BDG-Experte. Der VBHC-Ansatz versuche, eine hohe Ergebnisqualität aus Patientensicht mit möglichst geringen Kosten für das System zu erreichen, indem die gesamte Behandlungskette und nicht nur der Eingriff selbst betrachtet werden. Ziel sei eine qualitätsabhängige Vergütung statt einer festen Vergütung pro Patient. Solche "Bündelverträge", die Qualität und Kosten verbessern, gibt es beispielsweise in Schweden im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik. In Deutschland zeigt die Einführung der Qualitätsverträge einen "Perspektivwechsel und Kulturwandel in der Versorgung und Finanzierung", so Deerberg-Wittram. Neue Vergütungsmodelle berücksichtigen stärker die Qualität als die Menge. Die MedTech-Branche sei bei der erforderlichen Bereitstellung von Mehrwertdiensten insgesamt gut positioniert. Die Unternehmen müssten sicherstellen, "dass alle neuen Produkte mit einem überzeugenden klinischen und wirtschaftlichen Wertversprechen verbunden sind". Die Vertriebsteams müssten in der effektiven Kommunikation des Mehrwertes gegenüber dem Kunden geschult werden. Auf Vertragsseite müssten innovative Lösungen entwickelt werden, um den Kunden Anreize zu bieten. Dazu gehören beispielsweise Ergebnisgarantien oder Risk-Sharing-Modelle. Sein Fazit: "Value-based Healthcare eröffnet MedTech-Unternehmen neue Möglichkeiten der Differenzierung."

 

Dr. Dirk Ghadamgahi, Mitglied der Geschäftsführung und Medical Director bei Johnson & Johnson Medical, stellte den "Care Advantage"-Ansatz seines Unternehmens vor, um kundenorientierte Lösungen zu entwickeln, die einen konkreten Mehrwert schaffen. "Lösen beginnt dabei mit Verstehen", so das Motto der Werteorientierung des Unternehmens. In Zukunft steht dabei weniger die Frage im Mittelpunkt, ob der Kunde, der Arzt oder die Klinik zufrieden ist, sondern ob der Patient zufrieden ist. "Die Qualitätswahrnehmung muss sich künftig auf den Patienten zentrieren", so Ghadamgahi. Sein Unternehmen versteht sich selbst als "Partner, Unterstützer und Problemlöser". Das Angebot geht über das Produkt hinaus und umfasst Leistungen, die Kostenreduzierung, Verbesserung der Ergebnisqualität und Steigerung der Patientenzufriedenheit unterstützen. Die Ergebnisse müssen dann auch durch Daten und Analysen validiert werden. Als ein konkretes Beispiel nannte Ghadamgahi die Standardisierung von Prozessen im OP, die durch die Integration des Surgical Process Institutes (SPI) bei Johnson & Johnson vorangetrieben wird. Über 60 Prozent der chirurgischen Prozesse könnten standardisiert werden. Digitale Checklistensysteme von SPI helfen dabei, dass sie eingehalten und Prozesse optimiert werden können. Das System visualisiert dabei die Abläufe im OP und vermeidet so Fehler. Und es dokumentiert alle Verfahrensschritte und fasst sie zusammen. Begonnen hat die Implementierung in der ACQUA-Klinik in Leipzig. "Wir sind auf der Gewinnerseite, wenn wir das Ergebnis für den Patienten verbessern, und gleichzeitig die Prozesskosten in der Versorgung reduzieren", so Ghadamgahi. Wichtig sei, dann auch die Krankenkassen als Partner für "Value Based Healthcare" einzubeziehen. "Wir sehen im deutschen Markt die Notwendigkeit, nicht nur in Richtung Ärzteschaft und Krankenhäuser zu schauen, sondern auch noch stärker mit Krankenkassen zu kooperieren."

 

Adelheid Jakobs-Schäfer, Generalbevollmächtigte Einkauf und Logistik der Sana Kliniken, beleuchtete "Geschäftspartnerschaften mit der Industrie auf der Basis von Qualität" aus Sicht eines großen Einkaufsverbundes. Sana hat dafür eine "Cross-Check"-Strategiematrix für Systempartnerschaften entwickelt, zu denen neben Wirtschaftlichkeit und Qualität auch Service und Kompetenz gehören. Nach einem Pre-Test 2017 wurde der "Cross-Check", basierend auf einem hochkomplexen IT-Tool, 2018 durchgeführt. 71 Prozent der Industriepartner haben daran bereits teilgenommen. Ziel sei eine "Geschäftspartnerschaft auf der Basis von Qualität". Aspekte im Prozess seien ein verbessertes Feedback an die Geschäftspartnerschaften, Handlungsbedarf zu erkennen, Objektivierung zu steigern, sowie Qualitätsberichte oder die zertifizierte Lieferantenbewertung nach ISO 9001. Das Motto des Sana-Einkaufs lautet: "Medizinische Qualität braucht Messbarkeit. Vertriebsqualität braucht Nachhaltigkeit. Prozessqualität braucht Bodenhaftung." Jakobs-Schäfer nannte konkrete Probleme in der Zusammenarbeit mit Lieferanten: Stammdaten und Konditionenmodelle führen zu Rechnungsklärfällen, Analysepotenziale werden nicht genutzt. Verpackungseinheiten wurden nicht auf Modulsysteme und medizinische Veränderungen angepasst. Darreichungstechniken wurden nicht an hygienische Maßnahmen angepasst. Lieferprobleme sind zum Teil selbst verursacht, hohe Volumina brauchen abgestimmte Übernahmezyklen und Sicherheitsbestände. "Um diese Probleme im Alltag zu lösen, benötigen Kooperationen mehr Kliniknähe, Reflexion und Prozessverständnis. Dazu gehört auch, dass die Kliniken ihre Partner in der Industrie hineinschauen lassen", so die Sana-Expertin.

 

Wie können Start-ups und MedTech-Unternehmen besser zusammenkommen? Mit dieser Frage befasst sich Start-up-Experte Darius Moeini von NUMA Berlin. Er versteht sich als "Innovations-Accelerator" für Start-ups und etablierte Unternehmen. Die gesamte Gesellschaft sei von Disruption erfasst: durch den technologischen Wandel, neue Vertriebskanäle, eine Änderung des Kundenverhaltens und einem einhergehenden Kulturwandel. Davor mache auch die Medizin nicht halt. Start-ups bieten bei der Entwicklung neuer Lösungen die Vorteile von weniger Hierarchie, mehr Transparenz, Experimentierfreude und Risikobereitschaft, Agilität, Geschwindigkeit und digitalem Fokus. Auf der anderen Seite stehen Mitarbeiter- und Liquiditätsmangel sowie ein Mangel an Wissen über die Produkte und die Vertriebswege. Hier könnten beide Seiten, Start-ups und Unternehmen, von den jeweiligen Stärken der anderen profitieren, wenn sie geeignete Kooperationsformen finden. "Bei Kollaboration trifft Stabilität auf Agilität, Hardware auf Software, Ressourcen auf Momentum und Vertrauen auf Sexiness", so Moenis Vision. Möglichkeiten der Zusammenarbeit sieht er in den Bereichen Training und Kulturwandel, Markt- und Technologie-Analysen, Verkauf und Portfolio, Innovation und Investment. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der MedTech-Branche bietet sich in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine große Chance, ein von Unternehmergeist geprägtes Handeln in der Mitarbeiterschaft zu entfachen.

 

Armin Haas, Geschäftsführer von build’n’break und langjähriger Mitarbeiter bei Paul Hartmann, bezeichnete "Social Selling" als Vertriebsmarketing der Zukunft. Soziale B2B-Netzwerke wie LinkedIn, XING oder Twitter "bieten Vertriebsteams eine super Möglichkeit, ihre Kunden im digitalen Zeitalter effektiv und frühzeitig im Kaufprozess zu unterstützen", so Haas. Durch die Nutzung der sozialen Medien und gut aufbereitete persönliche Profile könnten Vertriebsmitarbeiter "Teil der 80 Prozent Kaufentscheidung werden, die vor dem ersten Kontakt mit einem Vertriebsmitarbeiter bereits getroffen ist". Denn neben der Technologie habe sich in den letzten Jahren auch das Kaufverhalten der Kunden extrem verändert. Das Management der MedTech-Unternehmen müsste auf diese Veränderungen reagieren. Social Media sei mittlerweile ein relevanter Kanal, um Entscheider zu erreichen. Traditionelle Vertriebsaktivitäten würden dagegen an Bedeutung verlieren. "Mehr Personen sind heute an Kaufentscheidungen beteiligt und müssen erreicht werden", stellt Haas fest. Deshalb sei die effektive Nutzung von relevanten Social Media-Kanälen im B2B-Vertrieb für den Aufbau von Beziehungen zu Entscheidungsträgern, für das gezielte Erreichen des passenden Ansprechpartners und damit eine Steigerung der Vertriebsproduktivität unverzichtbar. Zu den Werkzeugen des "Social Sellings" gehören ein kundenorientiertes Profil in den Netzwerken, das regelmäßige Überprüfen und Optimieren der Kennzahlen in den Kanälen und die thematische Vernetzung über Hashtags und Interaktionen.

 

Die Bedeutung sozialer Netzwerke für die B2B-Kommunikation betonte auch Stefan Krojer, Leiter Strategischer Einkauf des Johanniter Competence Centers sowie Initiator und Betreiber der Plattform "zukunft-krankenhaus-einkauf.de". Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft werde die sozialen Netzwerke effizient nutzen. Die Unternehmen müssten deshalb digitale Tools nutzen und "ihr Wissen als Coach teilen", so Krojer. "In sozialen Netzwerken beschaffen Einkäufer fast alle Informationen zu Lieferanten, Produkten und Ansprechpartnern in real time. Das Teilen von Wissen über soziale Plattformen wird Standard werden." Um den Wandel aufzuzeigen, stellte der Klinikeinkaufsexperte die Ergebnisse seiner Zukunftsstudie "Krankenhaus-Einkauf 2025" vor, für die er 85 Einkaufsexperten befragte. Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft besitzt demnach die Kern-Fähigkeiten: Prozessdenker, Problemlöser, Datenanalyst. 77 Prozent der befragten Krankenhauseinkäufer gaben an, dass Lieferanten zukünftig in die Verantwortung genommen werden, Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele zu erreichen. "Wertschöpfungspartnerschaften werden Produkte und Prozesse gemeinsam bewerten", so Krojer. Wenn Lieferanten zukünftig zum Wertschöpfungspartner werden, verbessern sie im Krankenhaus gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, die Wirtschaftlichkeit und fördern Innovationen. Einkäufer identifizieren, segmentieren und entwickeln Industriepartner, um passgenaue Lösungen für ihr Haus zu erarbeiten. So wandeln sich einige Lieferanten vom reinen "Produktanbieter" zum "strategischen Geschäftspartner". Sie betreiben mit dem Krankenhaus ganze Leistungseinheiten oder entwickeln in enger Kooperation neue Produkte und digitale Lösungen. Krojers Vision: "Dies könnte so weit gehen, dass Kliniken mit Lieferanten sogar gemeinsame Start-ups gründen oder sich Investition und Profit teilen. Kliniken bieten als Innovationscoach für die Lieferanten einen Mehrwert in der Produktentwicklung. Strategische Partner erhalten so tiefe Einblicke in die Klinikprozesse."

 

Petra Popp, Senior Vice President Global Service bei Carl Zeiss Meditec in Jena, betonte die Bedeutung moderner Services zur Vertriebsunterstützung. Weltweit arbeiten rund 4.500 Menschen in der Medizintechnik-Sparte von Zeiss, deren Ziel es ist, Ärzten zu helfen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Digitale Services spielen dabei eine zunehmend wichtigere Rolle. Einen Mehrwert durch digitale Services will Zeiss für Ärzte, aber auch für Patienten schaffen. Zu den praktischen Beispielen gehört eine App, die das Smartphone mit dem robotischen Visualisierungssystem von Zeiss verbindet. Damit können Fälle auf das Smartphone geladen und mit Kollegen leichter besprochen oder in Präsentationen eingebaut werden. Mit einer zahnmedizinischen App können Zahnärzte ihren Patienten den Wert einer Versorgung direkt in der Praxis visualisieren. In der Versorgung mit Intraokularlinsen bietet Zeiss Unterstützungslösungen an, die die Versorgungskette von den Patientengewinnen über die Untersuchung und Versorgung bis zur Nachsorge abdecken. Der technische Service von Zeiss umfasst Trainings, E-Learnings, Animationen, Handbücher, Videos, FAQs und Onlinehilfen, aber auch Virtual Reality-Lösungen. Die Services werden für die Kunden in einem "Digital Customer Companion"-Portal zusammengefasst. Hilfe gibt es zudem per Remote Service.

 

Manuela Forster, Strategic Account Manager Corporate / Shared Services beim MedTech-Unternehmen BD Becton Dickinson sowie Sprecherin des BVMed-Arbeitskreises "Krankenhausmarkt" (AK KHM) beleuchtete die künftigen Herausforderungen für den Medizinprodukte-Außendienst. Insgesamt stehe das Gesundheitssystem vor der Herausforderung begrenzter Ressourcen beispielsweise durch einen Mangel an qualifizierten Pflegekräften, sinkende Investitionsquoten und einen enormen medizinisch-technischen Fortschritt. Hinzu kommen die Herausforderungen an eine qualitativ hochwertige Versorgung durch den demografischen Wandel und die notwendige sektorenübergreifende Versorgung. Die MedTech-Unternehmen könnten hier ihre spezielle Expertise durch zusätzliche Services einbringen, um Prozesse zu optimieren und die Patientenversorgung zu verbessern. Dafür muss der Vertrieb strategisch ausgerichtet werden, um konzeptionelle Lösungen zu entwickeln. Bei BD hat man sich dabei auf das Thema "Patientensicherheit" fokussiert. Neben der Vermeidung von Infektionen geht es auch um die Medikationssicherheit. Das Unternehmen unterstützt hier die Kliniken mit ihrer Fachkompetenz.

 

Mark Jalaß, BVMed-Vorstandsmitglied und Divisionsleiter Vertrieb & Marketing Ambulanter Bereich Deutschland bei Lohmann & Rauscher, plädierte dafür, die Vertriebsmitarbeiter gut auf die neue Rolle vorzubereiten. Es gehe künftig um ganzheitliche Lösungen statt reinem Produktservice. Beispielsweise hapere es bei den Stammdaten, beim Order-to-Cash-Prozess sowie beim OP-Management. "Hier generieren Lösungen einen echten Mehrwert", so Jalaß. Lohmann & Rauscher hat hierfür mit "Optiline" ein Konzept zur Effektivitätssteigerung und Qualitätssicherung im Krankenhaus entwickelt. Das Servicekonzept habe bereits mehr als 400 Kunden, "das auf unserer Erfahrung als kompetenter Vollsortimenter und Partner in der transsektoralen Versorgung aufbaut".

 

Weitere Informationen unter www.bvmed.de

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Die Zukunft des Einkaufs im Zeitalter von Digitalisierung und Disruption

Toller Artikel zum Thema "Anfang und Ende – das Endspiel im Einkauf hat begonnen." Zwar wird diese Entwicklung im Krankenhausbereich etwas später ankommen, jedoch sollte man sich darauf vorbereiten.

 

Egal wie dominant eine Mannschaft ist, statistisch betrachtet ist – wie wir wissen – die Wahrscheinlichkeit, zweimal in Folge Fußballweltmeister zu werden, äußerst niedrig. Das führt zu einer eigentümlichen Situation: Das Endspiel ist immer Ende und Anfang zugleich.

 

Zum Lesetipp

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Augmented Reality zur Unterstützung von OP Instrumente Reinigung & Anleitung

Diese drei Projekte könnten für die Support Prozesse in Kliniken zukünftig sehr spannend werden... 


- Automatisierte Verbrauchsgütererkennung

- Spracheingabetechnologie im Patientenzimmer

- OP Instrumente Reinigung mit VR Unterstützung


Alle drei Projekte nehmen teil beim europaweit größten Healthcare Hackathon in Kiel vom 13.-15.09.2018.

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Buchtipp: Strategisches Einkaufsmanagement im Krankenhaus

Inhaltsverzeichnis
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Einkaufsabteilungen entwickeln und professionalisieren


Krankenhäuser haben einen wesentlichen Anteil an den derzeit ca. 350 Mrd. Euro der Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck im zunehmenden Wettbewerb der Krankenhäuser. Strategisches Einkaufsmanagement ist mittlerweile für die Kliniken eine dringende Notwendigkeit zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit. Die Praxis zeigt allerdings: Einkauf in Kliniken wird häufig nur als die Abwicklung von Bestellungen verstanden.



„Nur mit hervorragend qualifizierten Mitarbeitern ist es möglich, einen professionellen Einkauf aufzubauen“ Dr. Kerstin Stachel


„Ziel des Klinikeinkaufs muss es sein eine Kultur des Austausches zu etablieren, in der klinische Bedarfe von individuellen Bedürfnissen getrennt werden. Sowohl Nutzerexpertisen als auch Einkaufsanalysen müssen in Entscheidungen einfließen“  Jennifer Kleinhans


„Um enge Kooperation in Netzwerken und Partnerschaften zu beschleunigen, bieten Social Buying und Social Collaboration die Instrumente für den Einkauf der Zukunft“ Stefan Krojer


„Eines ist sicher: Wenn wir uns nicht selbst reformieren, wird die Revolution von außen kommen“ Adelheid Jakobs-Schäfer


Gerüstet für die Zukunft? Wie sie heute und morgen Einkaufsabteilungen erfolgreich professionalisieren

Mit Beiträgen von: C. Bartels | W.-T. Baumert | L. Eltzholtz | S. Fenger | A. Gadatsch | C. U. Herborn | A. Jakobs-Schäfer | J. Kleinhans | S. Krojer | A. Kudraschow | P. Magunia | B. Meyer-Hofmann | J. Oswald | A. J. Schmidt | A.-C- Schmidt | M. Schönfeld | K. Stachel | M. Stadler | T. Wülfing


Themenschwerpunkte

Lieferanten- und Portfoliomanagement; Prozessoptimierung; Business Intelligence; Working Capital Management; Vergaberecht (VgV); Einkaufskooperation; Moderationsinstrumente; Sachkostencontrolling; Strategiebildung; Balanced-Score Card; Sachkostenprognose; DRG-System, Social Buying, Innovationsmanagement, Compliance 


Welche Schritte sind notwendig, um eine Bestellabteilung zu einer professionellen Einkaufsabteilung zu entwickeln? Das vermittelt dieses Buch. Erfahrene Experten aus der Praxis stellen die State-of-the-Art-Methoden des strategischen Einkaufs aus Vorreiterbranchen wie dem Handel und der Automobilindustrie vor und übertragen sie auf die Praxis im Krankenhaus. Dazu gehören Themen und Instrumente wie Preisstrukturanalysen, Big Data, Working Capital Management, Netzwerke und Innovationsmanagement. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifikation der Mitarbeiter und der IT-Infrastruktur. Das Praxisbuch lässt die besonderen Rahmenbedingungen von Krankenhäusern nicht außer Acht und vermittelt das Grundlagen- und Praxiswissen für den Einkäufer im Klinikalltag.


- Praxistipps zu allen Fragestellungen des Einkaufsmanagements

- umfangreiche Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Krankenhäusern der Maximalversorgung

- Impulse für den Klinikeinkauf der Zukunft


Hier vorbestellen / kaufen 


Die Autoren / Herausgeber

- Dr. Kerstin Stachel

- Lennart Eltzholtz


mit Beiträgen von: 

L. Eltzholtz | A. Gadatsch | A. Jakobs-Schäfer | J. Kleinhans | S. Krojer | A. Kudraschow | B. Meyer-Hofmann | J. Oswald | A.-K. Schmidt | M. Schönfeld | M. Stadler | K. Stachel


Beitrag S. Krojer:
"Der Einkauf vernetzt sich." Autor: Stefan Krojer, Leiter Strategischer Einkauf, Johanniter Competence Center GmbH und Initiator www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de


erscheint ca. Dezember 2018 

1. Auflage

Paperback, 165 mm x 240 mm

200 Seiten

30 farbige Abbildungen, 5 Tabellen

ISBN: 978-3-95466-420-7

49,95€ inkl. 7% MwSt


Keywords:

Lieferanten- und Portfoliomanagement; Prozessoptimierung; Business Intelligence; Working Capital Management; Vergaberecht (VgV); Einkaufskooperation; Moderationsinstrumente; Sachkostencontrolling; Strategiebildung; Balanced-Score Card; Sachkostenprognose; DRG-System; Social Buying 

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Der Einkauf wird digital - femak Symposium Uniklinikum Düsseldorf

Bildershow des femak Symposium "Einkauf wird digital" vom 11.09.2018 bei der Universitätsklinik Düsseldorf. Danke an Herrn Thomas Klein, Dezernent Einkauf, Logistik und Verpflegungsmanagement für das tolle Programm und die Möglichkeit zur Besichtigung Ihrer Strukturen, Prozesse, Hardware und Software.


Zitate:


"GTIN ist das Bindeglied zwischen den zwei Welten der Supplychain und der Patientenchain." (Thomas Klein) 


"Lieferanten sind nicht in der Lage, erlöserelevante Informationen in deren Artikelkatalog zu integrieren." (Thomas Klein)


"Ist eine Datenvalidierung der Lieferantenartikeldaten notwendig? Warum liefern Lieferanten nicht gleich korrekte Stammdaten?" (Stefan Krojer)


Review der Veranstaltung

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Survey of german purchasing departments - supply chain efficiency

Hospital Efficiency Forum 2018, Barcelona. 

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Warum nutzen wir kaum globale Standards und haben zu viele Player? Dr Winzer vom Uniklinikum Dresden bringt es auf den Punkt

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Tracking von Medikalprodukten ist auf der Prioritätenliste deutscher Krankenhausmanager

Wow! Herzlichen Glückwunsch an alle Einkäufer und Logistiker im Krankenhaus. Ihr habt den Platz 6 in der Priorität deutscher Führungskräfte zur Krankenhaus-Digitalisierung errungen. Und zwar für das Thema:


Materialwirtschaft/Artikel-Tracking


Die Zeit ist reif für Prozessoptimierung und Digitalisierung im #Bestandsmanagement #stockmanagement #doku #rfid #standards #gs1 #edi #plattform #Digitalisierung


Zum vollständigen Artikel in der deutschen Ärztezeitung


Studien-Download

„Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“ – Herausforderungen und Chancen Deutscher Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen


Bereits zum dritten Mal führte Rochus Mummert 2018 die Studie „Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“ durch. Dafür befragte die Personalberatung 362 Führungskräfte deutscher Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mittels eines Onlinefrage bogens im Zeitraum Januar bis März 2018.


In der Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse im Bereich Materialwirtschaft und Digitalisierung (Quelle: Rochus Mummert Studie Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft)

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Interessantes Interview von Carla Kriwet, Vorständin Philips

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Leiter Zentraler Einkauf edia.con

Die edia.con sucht für den Standort in Chemnitz zur Unterstützung und Verstärkung unseres Teams zum nächstmöglichen Termin einen Leiter Zentraler Einkauf (m/w/d) in Vollzeit.


Ihre Aufgaben:

Management und Koordination der Abteilung Zentraler Einkauf
Steuerung und/oder aktive Mitarbeit bei Beschaffungsprozessen von Investitionsgütern und medizinischen Verbrauchsmaterialien
Durchführung von Vertragsverhandlungen mit Lieferanten
Durchführung von Maßnahmen der Qualitätssicherung
Vertragsmanagement, Abwicklung von Vergabeverfahren gemäß VOL
Zusammenarbeit mit internen Partnern aus Einkauf, Technik, Medizintechnik, IT, anfordernden Bereichen und der jeweiligen Geschäftsführung der Kunden 

Unterstützung und Durchführung von bereichsübergreifenden Projekten
  
Mehr unter edia.con

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Gesucht: Leiter strategischer Einkauf im labormedizinischen Umfeld (m/w)

Leiter strategischer Einkauf w/m Berlin


Namhafte Unternehmensgruppe bietet Holdingposition mit sehr guten Entwicklungsperspektiven

Die Herausforderung im Segment der labormedizinischen Leistungen


Wir bieten


    Eine sehr angenehme Teamkultur

    Nachhaltige und erfolgreiche Holdingstrukturen

    Sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten

    Attraktive Konditionen

    Hochwertige fachlich (nicht disziplinarisch) geprägte Führungsverantwortung



Aufgaben


    Optimierung der Einkaufsstrategie und Koordination der resultierenden Maßnahmen

    Management der bestehenden und hinzukommenden Rahmenabkommen auf Basis der zuverlässigen und langfristigen Lieferantenbeziehungen

    Teamorientierte Führung der diversen Einkaufsverantwortlichen in den jeweiligen Standorten in Deutschland

    Mitarbeit in internationalen Projekten


Mehr Informationen erhalten Sie hier 

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Innovation & Co-Creation

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Hospital 4.0 - Digitalisierung in der Krankenhauslogistik und Einkauf

Quelle: Polavis


Krankenhaus 4.0? Wir sind heute beim Krankenhaus 1.5 bis 2.0. Wir haben also noch sehr viel Handlungsbedarf. Prof. Dr. Wilfried von Eiff, Leiter des Zentrums für Krankenhausmanagement an der Uni Münster und Direktor des Ludwig Fresenius Center for Healthcare Management and Regulation, sieht in Zukunft durch die Digitalisierung den Krankenhaus-Einkauf und die Krankenhaus-Logistik revolutioniert. 


Prof. von Eiff verortet den aktuellen Stand jedoch erst beim Krankenhaus 1.5 bis 2.0 und sieht daher großen Handlungsbedarf und sehr viel Arbeit. Insbesondere in der Neuorganisation, Rationalisierung, Verbesserung und letztlich digitalen Unterstützung von Prozessen. Es mache keinen Sinn, Prozesse, die heute nicht optimal laufen, durch Digitalisierung geschmeidiger zu machen, sie müssen vorher überarbeitet werden. 


Die Akzeptanz aller Akteure des Gesundheitswesens für neue digitale Lösungen kann durch Transparenz gesteigert werden. Jede Veränderung löst Angst aus. Eine Veränderung ist für einen Mitarbeiter immer verbunden mit der Frage "Was hat das für Auswirkungen für mich", für meinen Berufsstand, für meine Arbeitsweise, für mein tägliches Brot?‘ – da gilt es Angst zu nehmen und Angst nimmt man durch Transparenz.


Quelle: 

Polavis Website

Polavis YouTube Kanal 

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Die Zukunft der Vergabe im Krankenhaus

▪ Was muss ich als Klinik-Einkäufer aktuell   beachten?

▪ Was sagen GWB, VgV, VOB/A und UVg zur eVergabe?

▪ EU-Beihilfenrecht / Zuwendungsrecht:   Pflichten und Fallstricke

▪ Ab wann dürfen nur noch elektronische   Angebote angenommen werden?

▪ Wie funktioniert die eVergabe praktisch?

▪ Was leisten eVergabe-Lösungen?


Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die eVergabe-Roadshow 2018 des femak e.V.

Bei dieser Veranstaltungsreihe dreht sich alles um das Thema „Countdown für die verpflichtende eVergabe“.

Vergaberecht und Praxis der eVergabe – im Ober- und Unterschwellenbereich.


Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in den Bereichen Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik in den Gesundheitseinrichtungen

sowie im technischen Bereich mit Bauprojekten im Krankenhaus

sind herzlich eingeladen.


Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

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Das neue Medizinprodukterecht (MDR) - die wichtigsten Fakten, einfach erklärt.

Unter der neuen Rubrik "Was bewegt unsere Medizintechnikanbieter", heute ein kurzer Überblick zur EU-MDR (Medical Device Regulation). Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, welche Folgen die Einführung der MDR indirekt auf Krankenhauseinkauf und Logistik hat (Lieferunregelmäßigkeiten, Sortimentsstraffungen und Bereinigungen, weniger KMUs, Preisdruck, Added Values....).

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eBusiness Strategie der Uniklinikum Düsseldorf

Femak symposium am 11. September 2018 in der Universitätsklinik Düsseldorf
Femak symposium am 11. September 2018 in der Universitätsklinik Düsseldorf

eBusiness – Strategie und Zielsetzung der Uniklinik Düsseldorf.


Thomas Klein, Dezernent Einkauf und Logistik, Universitätsklinikum Düsseldorf gibt tiefe Einblicke in die Materialwirtschaft mit seinem Vortrag und einer Besichtigung des Versorgungszentrums im Rahmen des femak e.V. Symposium am 11.09.2018 in Düsseldorf.


Weitere Referenten zum Schwerpunktthema "Einkauf wird digital": 

Prof. Dr. Hubert 

Otten Sylvia Reingardt


Programm und Anmeldung: https://www.femak.de/images/stories/2018_femak/2018_09_11_Symposium_UNI_Dueesseldorf/Flyer_Symposium_Einkauf-Digital.pdf

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Sonja Schmalen unterstützt den Hospital Supplier Award

Sonja Schmalen unterstützt den "Hospital Supplier Award", den ersten Lieferanten Award, der von Kliniken vergeben wird. 


Die Produktmanagerin Digital Health der Dr. Becker eHealth GmbH beleuchtet die Bewerbungen vor allem vor dem Hintergrund der Integration in ein digitales Umfeld. 


Mehr zum Award unter  www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de/supplier-award .

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Deutschland wird für Medizinprodukteanbieter immer unattraktiver

Wie der Branchenverband BVMed auf seiner Internetseite berichtet, lassen  sich die Nachteile des Standorts Deutschland wie folgt zusammenfassen:

  • Eine starke Ökonomisierung des Gesundheitsmarktes
  • überzogene Anforderungen an die Erstattung
  • eine nicht funktionierende Innovationsklausel im stationären Bereich
  • eine verzögerte Innovationseinführung in die Vergütungssysteme
  • ein weniger dynamisches Wachstum im Vergleich zum Weltmarkt
  • eine stark eingeschränkte Planungssicherheit
  • die relativ hohe Unternehmenssteuer
  • wesentlich höhere Energiekosten
  • relativ hohe Sozialkosten
  • ein hoher Urlaubs- und Freizeitanspruch

Laut BVMed sorgt sich die Medizintechnik-Branche zunehmend um den Standort Deutschland. Das erwartete Umsatzwachstum der Unternehmen liegt im Inland nach den Ergebnissen der BVMed-Herbstumfrage 2017 nur noch bei 2,8 Prozent und damit deutlich unter den Vorjahreswerten. Die weltweite Umsatzentwicklung bleibt dagegen mit einem Plus von 5,9 Prozent auf dem guten Vorjahresniveau.

 

Der „Innovationsklima-Index Medizintechnik“ des BVMed fiel im vierten Jahr in Folge von einem Wert von 6,2 im Jahr 2013 auf nur noch 4,5 in diesem Jahr. Als größte Hemmnisse für die künftige Entwicklung der Medizintechnologie-Branche sehen die Unternehmen die gestiegenen Anforderungen und die steigenden Kosten für den Marktzugang durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung sowie für die Erstattung durch die langen Nutzenbewertungsverfahren. „In der neuen Legislaturperiode sollten die Bewertungsverfahren daher verbessert und beschleunigt werden“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt bei der Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen des BVMed-Medienseminars in Berlin. Die Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage können unter www.bvmed.de/medienseminar2017 abgerufen werden.

 

Aus Kliniksicht stellt sich nun die Frage, welche Konsequenzen diese Entwicklung auf die Zusammenarbeit zwischen Lieferant und Klinik hat. Lesen Sie dazu folgende Artikel: 

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GHX kauft Medical Columbus

Medical Columbus AG
Medical Columbus AG

Pressemeldung Medical Columbus, Königstein im Taunus, 10. Juli 2018


Medical Columbus AG schließt Vertrag zur Veräußerung eines wesentlichen Teils ihres Vermögens mit der GHX Europe GmbH ab


Im Rahmen der Ad-Hoc Meldung vom 02.02.2018 und der im Geschäftsbericht 2017 präzisierten Strategie, wägt die Medical Columbus AG seit einiger Zeit strategische Handlungsoptionen über die Fortführung des eigenen Geschäftes ab.

Der Vorstand Herr Isenberg kommentiert: „Die Veränderungen des Marktumfeldes in den letzten Monaten haben die Notwendigkeit der Konsolidierung unseres ursprünglichen Geschäfts zur Folge gemacht. Mit dem Kauf der wesentlichen Vermögenswerte der Medical Columbus AG durch die GHX Europe haben wir eine Lösung gefunden, die für beide Seiten vorteilhaft ist. Die GHX Europe ist seit langem ein direkter Wettbewerber, der die Mitarbeiter und wesentlichen Assets der Medical Columbus AG übernehmen und das Geschäft unverändert fortführen wird.“ 


Herr Isenberg wird bei der Medical Columbus AG verbleiben und in einer Übergangsphase zur erfolgreichen Integration der Vermögenswerte bei der GHX beitragen.

Der Kaufpreis für die Vermögenswerte beträgt 12,2 Mio. Euro. Zusätzlich ist ein weiterer Kaufpreis in Form einer sog. Earn-Out Regelung in Höhe von 6,5 Mio. Euro vereinbart, sollten bestimmte Ziele bis zum 30. Juni 2019 erreicht werden. Der durch den Verkauf erzielte Reinerlös wird durch anfallende Steuern und weitere Transaktionsnebenkosten gemindert. 


Vorstand und Aufsichtsrat schätzen nach heutigem Kenntnisstand, dass der Reinerlös der Transaktion nach Steuern, Transaktionskosten und Tantiemeregelung für den Vorstand und nach erfolgtem Vollzug in 2019 bei ca. 10 Mio. Euro (ohne Earn-Out) bzw. ca. 14 Mio. Euro (bei Eintritt der Voraussetzungen für den Earn-Out) betragen sollte.

Das Vermögen der Gesellschaft wird nach dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion im Wesentlichen aus Barmitteln und der Beteiligung an der MEDIQON in Hannover bestehen. Die Gesellschaft erwägt, Aktionären, die dem veränderten Fokus des Geschäfts mit der MEDIQON nicht folgen wollen, nach Abschluss der Transaktion im gesetzlich zulässigen Rahmen über ein Aktienrückkaufprogramm Gelegenheit zur Veräußerung ihrer Aktien zu geben.


Die vor zwei Jahren gegründete Tochtergesellschaft MEDIQON in Hannover hat mittlerweile ein respektiertes Produktangebot aufgebaut und bereits zahlreiche Kunden gewonnen. MEDIQON bietet Krankenhäusern Lösungen zur erfolgreichen strategischen Ausrichtung und operativen Steuerung und nutzt dafür modernste Data Science und visual Analytikverfahren in Kombination mit umfangreichen Referenzdatenbeständen. Auf Grund der erfolgreichen Entwicklung der MEDIQON haben Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam beschlossen, die zufließenden Mittel insbesondere in die Ausweitung des Geschäfts der MEDIQON zu investieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Mathias Saggau kommentiert: „Die MEDIQON hat sich in den vergangenen zwei Jahren hervorragend entwickelt. Das Team um Frau Bahareh Razavi und Herrn Dr. Dirk Elmhorst haben in kurzer Zeit viel erreicht. Mit den zufließenden Mitteln können wir das Wachstum der MEDIQON beschleunigen und die sich am Markt bietenden Chancen besser wahrnehmen. Gleichzeitig wollen wir allen Aktionären mit einem, für nach der Transaktion geplanten, Aktienrückkaufprogramm die freie und faire Wahl lassen, ob Sie an der neuen Unternehmensstrategie teilnehmen oder Ihre Aktien verkaufen wollen.“  



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Pressemitteilung der GHX Europe (Englisch):


Brussels, Belgium and Königstein, Germany, - Tuesday, July 10, 2018


GHX Announces Agreement to Acquire Majority of Assets of Medical Columbus
GHX to add solutions in Germany, Switzerland, Austria, Luxembourg and the Netherlands, expanding its supply chain business process network for both healthcare providers and suppliers


Global Healthcare Exchange (GHX), a leader in cloud-based healthcare supply chain management solutions, today announced that it has entered into an agreement to acquire a majority of the assets and employees of Germany-based Medical Columbus AG, a provider of healthcare procurement software for providers and suppliers across Germany, Switzerland, Austria, Luxembourg, and the Netherlands. The acquisition expands GHX’s European supply chain and procurement products portfolio to deliver even greater efficiency and value to the healthcare community. The acquisition is expected to close in about three months.


Both companies’ solutions serve providers, suppliers and group purchasing organizations (GPOs) in healthcare.The combined product offering gives GHX the ability to expand its procurement solutions offering and its trading partner network in key markets in Europe while helping to deliver operational efficiencies for both providers and suppliers in Germany, Switzerland, Austria, Luxembourg and the Netherlands. GHX has been operating in Europe since 2000.


“The solutions and employee team we are acquiring is a tremendous addition to GHX Europe," said Bruce Johnson, CEO and president of GHX. "With this acquisition, we are enhancing our solutions portfolio and expanding our footprint in Europe. This is great for our multi-national suppliers and local European provider customers by providing them with a larger pool of potential trading partners that can fuel increased business process efficiencies."

Added Dirk Isenberg, CEO at Medical Columbus, "We are pleased to be joining with GHX to help drive down costs in healthcare, allowing our customers access to best of breed e-catalogue and e-procurement solutions."


With more than 4,000 hospitals and 18,000 provider facilities worldwide in the GHX community, the acquisition reinforces GHX’s commitment to remove cost from healthcare by continuing to grow a global trading partner network that benefits both provider and suppliers.



ABOUT MEDICAL COLUMBUS

Founded in 1998, Medical Columbus is one of the e-health pioneers focusing on procurement processes. The company's transaction platform synchronizes the various IT systems and catalog data from medical device, pharmaceutical industry, and hospital customers. By standardizing data and processes, mistakes are avoided, processing times are shortened, and costs for suppliers and providers are significantly reduced. Medical Columbus products are best of breed in modern healthcare supply chain solutions. For more information, visit www.medicalcolumbus.de.


ABOUT GHX EU

Global Healthcare Exchange, LLC (GHX) is a healthcare and data automation company, empowering healthcare organizations to enable better patient care and maximize savings using its world-class cloud-based supply chain technology platform, solutions, analytics and services. GHX brings together healthcare providers, manufacturers and distributors in North America, and Europe, who rely on smart, secure healthcare-focused technology and comprehensive data to automate business processes and make more informed, timely and fact-based decisions. Solutions span procurement and accounts payable automation, contract and inventory management, vendor credentialing and management, business intelligence, payment management and other supply chain-related tools and services. For more information, visit www.ghx.com/europe/en (Europe), www.ghx.com (North America), and The Healthcare Hub blog.  


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kma unterstützt den Hospital Supplier Award 2018

Krankenhaus-Einkäufer wandeln sich vom Preisverhandler zum Wertschöpfungspartner. Für diesen Veränderungsprozess benötigen Einkäufer starke strategische Partner. Doch welche Lieferanten bieten praktikable Lösungen über das Produkt hinaus an, die Probleme der Klinken mit lösen können? Und welchen konkreten Mehrwert bieten diese Lösungen?

 

Der Hospital Supplier Award prämiert innovative Wertschöpfungskonzepte von Krankenhauslieferanten und soll den Einkäufern mehr Transparenz geben sowie den Dialog mit der Industrie aktiv fördern. Initiator des Hospital Supplier Awards ist das Portal und Informationshub "Zukunft Krankenhaus-Einkauf“.

 

Angesprochen sind Hersteller, Lieferant oder Fachhändler für Krankenhäuser in Deutschland, Österreich und Schweiz, die bereits Ihre Performance als Strategischer Partner, Systemlieferant oder Anbieter von "Addes Value Services" unter Beweis gestellt. Oder die gerade innovative, digitale Produkte entwickeln und sich im Status "Proof of Concept" befinden.

 

Innovationsgrad und Impact entscheidend

Kriterien für die Auswahl der besten Unternehmenskonzepte sind Innovationsgrad und Impact auf Wirtschaftlichkeit und Patientennutzen.  Der Wertschöpfungsbeitrag zur Unterstützung der Klinik- und Beschaffungsziele ist dabei entscheidend.

 

Die Begutachtung der Einreichungen erfolgt durch eine renommierte Jury aus namhaften Praktikern zusammensetzt. Weitere Infos zum Hospital Supplier Award 2018 finden Sie hier.

 

Link zum Originalartikel: 

https://www.kma-online.de/aktuelles/management/detail/kma-unterstuetzt-den-hospital-supplier-award-2018-a-38003

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Gesucht: Lösungsstrategien zur Vermeidung von Lieferengpässen

Innerhalb der letzten acht Wochen wurde noch nie so viel über Lieferengpässe und Versorgungsprobleme unter den Klinikeinkäufern heiß diskutiert. Lieferengpässe wie das aktuelle Beispiel der Redonflasche haben Auswirkungen auf die Patientensicherheit und auf die Versorgungsprozesse. Wir wollen heute aktiv nach Lösungen suchen, um leerlaufende Lager und deren gravierende Folgen zu verhindern. 

 

Deshalb sollten wir als Klinikeinkäufer, Lieferant, Einkaufsgemeinschaft, Logistiker und Verbände folgende Fragen diskutieren:

 

1. Haben Sie schon negative Erfahrungen mit Lieferengpässen für Medikalprodukte gemacht?

 

2. Welche Hauptursachen sehen Sie für die immer häufiger auftretenden Lieferprobleme der Industrie?

 

3. Gibt es in Ihrem Haus Lösungsstrategien für solche Notfälle?

 

4. Was können Kliniken und Lieferanten gemeinsam dazu beitragen, damit Lieferengpässe zukünftig vermieden werden? 

 

5. Brauchen wir etwa gesetzliche Vorschriften, ähnlich wie im Arzneimittel (Bestandsreserven, Meldestelle für Lieferabrisse wie BfArM oder FDA)? 

 

Ihre Ideen und Erfahrungen können helfen, einen wichtigen Schritt nach vorne zu kommen. Wir laden zum gemeinsamen Austausch über die Kommentarfunktion ein. 

 

Tags: #supplybottelneck #deliveryshortage #Backorder #patientsafety #dualsourcing #konventionalstrafe #deckungskauf #riskmanagement #alert #notfallplan #sharedeconomy #socialbuying #stockexchange #stocksharing #overstock  #fda #prozesskosten #megalogistik #supplychain #femak #redondrainage #luerlock #large #steckansatz

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Strategischer Einkäufer (m/w) gesucht für die stationären Johanniter Einrichtungen

#Krankenhauseinkauf #Medikaleinkauf #Johanniter #JCC #Trägereinkauf 

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Digitalisierung in der Klinikbeschaffung - bei der Umsetzung der Visionen die Menschen mitnehmen

Auf der 10. BVBG-Veranstaltung am 22. Juni 2018 im KARL STORZ Besucher- und Schulungszentrum in Berlin diskutierten hochrangige Experten offene Fragen im Rahmen des Digitalisierungsprozesses im Gesundheitswesen.


Was bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen, wie soll sie finanziert werden und wie soll die Umsetzung erfolgen? Fragen, mit denen sich die Beschaffungsinstitutionen in der Gesundheitswirtschaft auf der 10. Jahresveranstaltung des Bundesverbandes der Beschaffungsinstitutionen intensiv befassten.


„Wir brauchen bei der Digitalisierung weniger Visionen und mehr Realität“, betonte Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Beschaffungsinstitutionen in der Gesundheitswirtschaft Deutschland e. V. (BVBG) sowie Vorstandsvorsitzender der P.E.G. Einkaufsgenossenschaft eG bei der thematischen Einführung in das Programm. Wie designt man Digitalisierung? Diese Frage diskutierte Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer Gesellschaft für Risikoberatung (GRB), mit den Teilnehmern. „Design muss die Menschen dazu verführen Produkte einzusetzen“, so Dr. Gausmann. Das gelte auch für den digitalen Einsatz. Das sich durch digitalisierte Prozesse auch Chancen für die Kostenträger ergeben, stellte Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstands IGV-Research, vor. Allerdings warnte er vor dem unstrukturierten Einsatz von Daten, der zu falschen Schlüssen führen könne. „Algorithmen brauchen eine Art Facharzt-Tüv“. Nur so könne die Herstellung falscher Zusammenhänge vermieden werden. Zu viele unterschiedliche digitale Plattformen und eigene Systeme im Rahmen der Beschaffung bemängelte Dr. Oliver Gründel, Geschäftsführer AGKAMED GmbH und plädierte für die branchenweite Etablierung elektronischer Standards, die eine einheitliche Scannerlösung ermöglichen. Als „Sünden der Vergangenheit“ bezeichneten Adelheid Jakobs-Schäfer, Generalbevollmächtigte Einkauf und Logistik der SANA Kliniken AG und Bernd Christoph Meisheit, Geschäftsführer Sana IT Services GmbH frühere Entscheidungen der Digitalisierung. So wurde die IT in vielen Bereichen lange nur als Kostenfaktor angesehen, Systeme nicht weiterentwickelt und keine Fachkräfte eingestellt. Überrascht waren viele der Teilnehmer von der Aussage von Dr. Michael Meyer, Vice President Siemens Healthineers, dass ca. ein Viertel aller Cyberangriffe im Gesundheitsbereich – und hier speziell im Umfeld von Kliniken – stattfinden. Dr. Martina Oldhafer, Leiterin Changemanagement Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, setzte beim Changemanagement auf einen emotionalen Ansatz. „80 % der Entscheidungen werden auf emotionaler Ebene getroffen. Veränderungen können zu Ängsten, Emotionen und Widerständen führen, wenn die Menschen, dies es betrifft, nicht mitgenommen werden.“


Der BVBG unterstützt die Tätigkeit von Beschaffungsinstitutionen in der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung und Optimierung der Gesundheitsfür- und Vorsorge. Ziel des Verbandes ist es, die Qualität, Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zu erhalten und zu verbessern.


Quelle / Weitere Informationen:


Anton J. Schmidt

Vorstandsvorsitzender

P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG

BVBG e.V.

Kreillerstr. 24

81673 München

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Großes Klinikum sucht Einkaufsleiter

Das Großkrankenhaus sucht für seine neu ausgerichtete Einkaufsabteilung Zentraleinkauf einen „Einkaufsleiter“ als Erstbesetzung. Die attraktive Stelle des Krankenhauses der Maximalversorgung ist besonders für Kandidaten geeignet, die sowohl eine langjährige Berufserfahrung im Bereich Einkauf im Gesundheitswesen als auch mehrjährige Führungserfahrung vorweisen können.

Führungsverantwortung

Denn die neu aufgebaute Abteilung, mit etwa 30 Mitarbeitern sowohl zuständig für den strategischen und operativen Einkauf als auch für Prozesse, Methoden und dem Einkaufs Controlling, erfordert ein hohes Maß an Führungsqualitäten. Den gesuchten Einkaufsleiter erwartet eine spannende Aufgabe mit viel Gestaltungsraum in einer neu ausgerichteten Einkaufsabteilung, eine unbefristete Festanstellung mit attraktiver außertariflicher Vergütung und vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Neben dem abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft oder Rechtswissenschaft und fließender Englischkenntnisse, sollten das Fachwissen über Verhandlungen, Vergabemanagement und Vertragsrecht aber auch die Methodenkompetenzen in den Bereichen Moderation, Analysefähigkeit, Strukturierung und Beziehungsmanagement besonders ausgeprägt sein.

Umfangreiches Aufgabengebiet

Die Stelle des Einkaufsleiters ist direkt der Leitung Finanzen und Beteiligungsmanagement unterstellt und arbeitet interdisziplinär mit den Bereichen Medizintechnik, Kliniken, Logistik, IT, Verwaltungsbereichen, Lieferanten, Vorstand, Tochtergesellschaften und Einkaufsgemeinschaft zusammen. Das Aufgabengebiet des Einkaufsleiter ist umfangreich und einer der zentralen Stellen in dem Großkrankenhaus:

  • Leitung des strategischen Einkaufs
  • Strategieentwicklung der Abteilung und Weiterentwicklung des Einkaufs
  • Personalführung der Mitarbeiter
  • Beschaffungs- und Lieferantenmanagement
  • Regelmäßiges Controlling und Reporting Führungskreis
  • Beratung des Vorstandes zu einkaufsrelevanten Fragestellungen
  • Ausschreibungsverfahren managen
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UDI Auswirkungen auf Krankenhäuser

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Future trends in improving supply chain efficiency - a survey of leading german purchasing departments

Download the full presentation from the first european "Hospital Efficiency Forum 2018" 14.06.2018 in Barcelona. #HEF18 

Screenshot from Presentation "Future Trends in improving supply chain efficiency", Stefan Krojer & Martin Merkel, Hospital Efficiency Forum 2018
Screenshot from Presentation "Future Trends in improving supply chain efficiency", Stefan Krojer & Martin Merkel, Hospital Efficiency Forum 2018
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Vernetzung liegt voll im Trend

Klinikeinkäufer aus der ganzen Welt vernetzen sich immer stärker. Das sieht man daran, dass die Nutzerzahlen der Klinik Einkäufer in den sozialen Medien in den letzten Monaten stark angestiegen ist. Und: dazu gekommen ist eine neue Branchenplattform speziell für das Gesundheitswesen MATEical.


Einkäufer tun sich auch immer mehr themenbezogen zusammen. Das Matchmaking welche Partner welche Themen aktuell zusammen bearbeiten können, erledigen heutzutage die analogen oder digitalen Netzwerke. Beispiele für den Träger- und Einkaufsgemeinschaft übergreifenden Zusammenschluß von Einkäufern ist der 1. Hospital Supplier Award oder der Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0

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Zulieferung neu entdecken. Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um.

Selbstauslösende Bestellsysteme und volldigitaler Prozess im Krankenhaus? Utopie oder bald Wirklichkeit? 


Ich freue mich beim Hauptstadtkongress #HSK18 am Mittwoch 6.6.2018 in Berlin fünf innovative Köpfe des Gesundheitswesens anmoderieren zu dürfen. Kevin Downs, Helmut Drummer, Prof.Dr.Dr.Wilfried von Eiff, Gerhard M. Sontheimer und Dr. Frank Mau geben Einblicke und Impulse zum Thema " Zulieferung neu entdecken: Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um".


Hier geht's zur Anmeldung des Hauptstadtkongress 2018.


Hier geht's zur Website (Vortrag Zulieferung neu entdecken. Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um) des Hauptstadtkongress 2018.

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Ursachen und Lösungsmöglichkeiten zu Lieferengpässen bei Medizinprodukten / aktuelle Meldungen

 

Allgemeine Gründe für Lieferengpässe:

  • Produktions- oder Sterilisationwerke werden verlagert oder geschlossen
  • Rohstoffknappheit
  • Zertifizierungsprobleme (Neu- oder Rezertifizierungen) 
  • Technische Probleme mit den Produktionsanlagen 
  • IT Probleme (SAP etc) 
  • Firmenaufkäufe oder Konsolidierung 
  • Naturkatastrophen
  • Änderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen
  • Marktaustritte 
  • Logistikprobleme 
  • Schlechte Marktanalyse aufgrund von retrospektiven Verbrauchszahlen ohne jeglichen Puffer in Lager/Produktion
  • Reorder Probleme infolge schlechter Kommunikation / Abstimmung durch den Kunden 
  • Reorderprobleme durch nicht automatisierte Ersatzkomponentenlieferung (automatisch, nach Rücksprache, keine Lieferung) 


Gründe klinikintern: 

  • Dispositionsparameter sind im ERP-System falsch eingestellt (Zentrallager und Stationslager) 
  • Lieferungen liegen zu lange im Wareneingang und werden nicht ins ERP-System (Lagerartikel) gebucht oder vom Hol- und Bringedienst abgeholt (Durchläufer) 
  • Falschlieferungen des Lieferanten durch schlechte, klinikgeführte Artikelstammdaten

Lösungsoptionen (durch Kliniken und Lieferanten) 
Den Lieferanten mehr Planungsicherheit geben:
Durch 
1. mehr Verbindlichkeit in der Abnahme der Kliniken oder Einkaufsgemeinschaft innerhalb eines Jahreszeitraum 
2. Längere Verträge abschließen mit flexiblen Optionen (Produktrange etc) zum Beispiel über 3 Jahre oder länger
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Was können Kliniken bei Lieferengpässen im Einkauf tun?

Aktuell haben Krankenhäuser mit massiven Lieferengpässen bei Wunddrainagen, Angiographie Kathetern, OP-Sets und weiteren Medizinprodukten zu kämpfen. Bei globalen Anbietern werden solche Versorgungslücken in Zukunft öfter entstehen, warnt Stefan Krojer, Leiter des strategischen Einkaufs des Johanniter Competence Centers. Im Gespräch mit kma erläutert er, wie Kliniken darauf reagieren können. 

Zum Interview

Stefan Krojer mit kma im Interview
Stefan Krojer mit kma im Interview
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Interessante Kennzahl: Jahresbedarf der Helios Kliniken für Handschuhe liegt bei 171 Millionen

Quelle: Instagram Helios Kliniken
Quelle: Instagram Helios Kliniken

Durch die Hinzunahme der spanischen Kliniken wird diese Jahresmenge weiter steigen . Die Internationalisierung der großen Krankenhauskonzerne wird sicher weitergehen und somit auch die Marktmacht gegenüber den Lieferanten.


Zwischen den deutschen Krankenhäusern herrscht ein enormes Preisgefälle angefangen von den Bestpreisen Helios bis zu dem kleinen schlecht vernetzten alleinstehenden Krankenhaus. Sogar zwischen den großen Krankenhaus-Gruppen gibt es starke Unterschiede (Helios/SANA). Helios zieht den Großteil seiner Gewinn-Anstiege auch durch die Optimierung des Einkaufs und Logistik. Zukünftig werden wir 3 Arten von Einkaufsorganisationen innerhalb Krankenhäuser finden: 


1. große internationale Krankenhaus-Gruppen

2. mittelgroße, deutschlandweite Krankenhaus-Gruppen mit oder ohne Anbindung an externe Einkaufsgemeinschaft

3. Krankenhäuser, die mit Einkaufsgemeinschaften zusammenarbeiten. 

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Frank Bauer ist neuer Geschäftsführer der GDEKK

Der Vorstand der GDEKK hat Frank Bauer zum neuen Geschäftsführer der Genossenschaft ernannt. Am 3. April 2018 hat er seine Tätigkeit in der Kölner Geschäftsstelle aufgenommen. Frank Bauer löst Heribert Schlaus ab, der die Genossenschaft seit ihrer Gründung 1998 als Geschäftsführer geleitet hat.


In seiner bisherigen Position verantwortete Frank Bauer als Geschäftsbereichsleiter die verbundweiten Einkaufsaktivitäten für alle Business-Units des Johanniter-Konzerns. Im Speziellen umfasste dies die Bereiche Medical, Medizintechnik, IT und Services. Nachfolger von Frank Bauer bei den Johannitern wird ab 01.05.2018 Stefan Krojer. 


In Personalunion war Frank Bauer ebenso langjähriger Gründungsgeschäftsführer einer Einkaufsgemeinschaft mit 40 Kliniken und 100 Senioreneinrichtungen. Wichtige Zielsetzungen sind für Frank Bauer stets die Sicherstellung und Realisierung wirtschaftlicher und prozessualer Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.


Die GDEKK wurde seit ihrer Gründung 1998 von Heribert Schlaus als Geschäftsführer geleitet. Im Verlauf ihrer 20-jährigen Unternehmensgeschichte entwickelte sie sich zu einer der größten Dienstleistungs- und Einkaufsorganisationen im deutschen Gesundheitswesen.


Heute verantwortet die GDEKK für ihre 75 Mitglieder in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie für deren mehr als 100 angeschlossene Einrichtungen alljährlich ein Einkaufsvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro.

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