Future Trends in improving supply chain efficiency

Themenfeld 1 beim Efficiency Forum in Barcelona 14./15.06.2018: Smarter Einkauf - Innovation in der Beschaffung und Vergabe
Themenfeld 1 beim Efficiency Forum in Barcelona 14./15.06.2018: Smarter Einkauf - Innovation in der Beschaffung und Vergabe

Zukunft Krankenhaus-Einkauf freut sich auf die Teilnahme beim Efficiency Forum am 14./15.06.2018 in Barcelona. Mit Kollegen aus ganz Europa wird über Potentiale zur Effizienzsteigerung in Krankenhäusern diskutiert. Der eigene Vortrag thematisiert die Zukunftstrends im Krankenhaus-Einkauf. 


Die 4 Themenfelder des Forums sind:


1. Innovation im Einkauf 

2. Patientenfluß

3. Produktfluß

4. Digitalisierung 


Mehr unter Efficiency Forum 

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Bislang ist nur eine Krankenhaus Apotheke an securpharm angebunden.

Endspurt: Nur noch ein Jahr bis zum neuen Fälschungsschutz für Arzneimittel


In einem Jahr geht das neue Schutzsystem für Arzneimittel an den Start. Arzneimittelpackungen, die ab dem 9. Februar 2019 vom Hersteller in den Verkehr gegeben werden, müssen dann Sicherheitsmerkmale tragen. Diese werden von Apotheken vor der Abgabe überprüft, um Patienten noch besser vor gefälschten Arzneimitteln zu schützen. securPharm e. V., die Organisation, die in Deutschland das System für die Echtheitsprüfung von Arzneimitteln anhand eines Sicherheitsmerkmals entwickelt, zeigt sich zwar zufrieden mit den im vergangenen Jahr erzielten Fortschritten des Systemaufbaus, gleichwohl müssen sich etliche Marktteilnehmer noch an securPharm anbinden.


Das Schutzsystem für verschreibungspflichtige Arzneimittel muss bis 9. Februar 2019 in den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums errichtet sein. Kernelemente des Systems sind zum einen die Verwendung von Packungen mit Erstöffnungsschutz, zum anderen die Kennzeichnung jeder Packung mit einer individuellen Seriennummer. Das securPharm-System sorgt dafür, dass diese Nummer vor jeder Abgabe einer Arzneimittelpackung auf Echtheit geprüft werden kann. „Wir liegen mit dem Aufbau des neuen Schutzsystems absolut im Plan“, so Dr. Reinhard Hoferichter, Vorstandssprecher von securPharm e. V.


Mit dem europäischen Hub, der für den Datenaustausch zwischen den Schutzsystemen der beteiligten Länder sorgt, ist securPharm bereits verbunden. Aber auch unabhängig davon, wie viele weitere Länder zum Stichtag mit dem Hub verbunden sind, wird das securPharm-System den Patientenschutz in Deutschland verbessern.


„Die Errichtung eines europäischen Netzwerkes gegen gefälschte Arzneimittel ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die von den Systemnutzern nur durch eine frühzeitige Anbindung und eine entsprechende Trainingsphase gemeistert werden kann“, so Hoferichter. Deshalb steht das securPharm-System den Nutzern bereits seit 2013 zum Training zur Verfügung.


Die Nutzer des securPharm-Systems sind Pharma-Unternehmen, Großhändler, Apotheken und Krankenhäuser. Sie müssen sich an das System anschließen, um die Daten für die gesetzlich geforderte Echtheitsprüfung von Arzneimittelpackungen anhand einer individuellen Seriennummer auszutauschen. „Wir konnten 2017 beobachten, dass die Komplexität der Umstellung und der daraus resultierende Handlungsbedarf weitestgehend in der Arzneimittelwirtschaft verstanden worden sind“, so Hoferichter. So haben 2017 weitaus mehr Pharma-Unternehmen einen Vertrag mit securPharm geschlossen als in den Jahren zuvor. Derzeit sind 200 Pharma-Unternehmen an Bord. Etliche fehlen aber noch immer. „Unternehmen, die noch nicht die nötigen Weichen für das Aufbringen der neuen Sicherheitsmerkmale gestellt haben, empfehlen wir dies unbedingt jetzt zu tun, sonst könnte es für einzelne Hersteller knapp werden“, so Hoferichter.


Die Anbindung der öffentlichen Apotheken und Großhändler nimmt planmäßig Fahrt auf. „Einzig die Situation bei der Anbindung der Krankenhäuser betrachten wir mit Sorge“, so Hoferichter. „Bislang hat sich erst ein Krankenhaus an securPharm angebunden und die Arbeit mit dem System erprobt. Hier besteht großer Zeitdruck“. Die Verantwortung für den Anschluss an das nationale System liegt aber bei den Nutzern. „Wir werden nicht nachlassen und weiter darauf hinweisen, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig an das System anzuschließen und die Prozesse der Echtheitsprüfung zu testen, damit ab 9. Februar 2019 nicht nur das System reibungslos funktioniert, sondern sich auch alle Nutzer angebunden haben“.


Ziel der Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/161 ist der Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette. Dazu werden die bereits vorhandenen Regelungen und Kontrollen durch verbindliche technische Lösungen ergänzt. Ab 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland vom pharmazeutischen Unternehmer nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gegeben werden, die eine individuelle Seriennummer tragen (die das securPharm-System nutzt) und einen Erstöffnungsschutz besitzen, damit erkennbar ist, ob die Verpackung noch unversehrt ist. Vor diesem Stichtag freigegebene Arzneimittel dürfen jedoch weiterhin bis zum Ablauf des Verfalldatums ohne die Sicherheitsmerkmale abgegeben werden.


 


Über securPharm e.V.:

securPharm e.V. ist die nicht gewinn-orientierte Stakeholder-Organisation für den Aufbau des Systems zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln gemäß den Vorgaben der Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/161 zum Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette in Deutschland. securPharm e. V. wird getragen von Pharma-, Großhandels- und Apothekerverbänden: BAH, BPI, vfa, PHAGRO, ABDA. Ziel von securPharm ist es, zum Stichtag am 9. Februar 2019 ein System bereit zu stellen, das von allen Marktbeteiligten genutzt werden kann. securPharm versteht sich als deutscher Baustein für ein EU-weites Netzwerk gegen Arzneimittelfälschungen.

Prozesskostenanalyse für den Krankenhauseinkauf

Die Anforderungen an den Krankenhaus Einkauf wachsen täglich. Der Krankenhaus Beschaffer soll nicht nur die Produkte zum richtigen Preis, sondern auch die richtigen Produkte zur passenden Operation und zu den individuellen Prozessen beschaffen. Dazu soll er noch die Verbräuche im Blick haben und verbrauchsteuernd eingreifen. 


Dazu benötigt er auch Controlling und Management Kenntnisse,  um Daten zu erfassen Daten, zu analysieren und dann entsprechend steuern zu können. Dies kann er allerdings nicht alleine schaffen. Er muss als gute Führungskraft die richtigen Strukturen und Aufgabenfelder schaffen und dazu noch die richtigen Mitarbeiter finden und weiterentwickeln.


Der Health Studiengang der HHL Hochschule Leipzig wendet sich an alle Berufsgruppen im Krankenhaus, Quereinsteiger, Berufsanfänger, aber auch Profis, weil z.B. über die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems ebenso gesprochen wird, wie über rechtliche Fragen, Einkauf, Logistik, Qualitäts- und Risikomanagement, etc. Ich kann mir vorstellen, dass diese Themen auch für die Krankenhaus Einkäufer  interessant sind.


Wichtig: Jedes Modul (jedes Wochenende) kann einzeln gebucht werden, so dass eine flexible Teilnahme möglich ist. 


Hier das spezielle Modul zur Krankenhausbeschaffung:

Modul 5 Beschaffung, Einkauf und Logistik der HHL Leipzig
Modul 5 Beschaffung, Einkauf und Logistik der HHL Leipzig

Mehr Informationen erhalten Sie unter:

www.hhl.de 


Download der Broschüre


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Material verantwortlich für Patientengefährdung? CIRS-Fälle beim Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (äzq)

Screenshot Website des äzq
Screenshot Website des äzq

Auf der Webseite des "ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin" werden regelmäßig kritische Unfall und Patienten Gefährdungsmeldungen publiziert. Diese Meldungen und Informationen sind nicht nur interessant für Ärzte oder Pflegekräfte, sondern auch für alle im Krankenhaus Prozess und Materialbeschaffung beteiligten Personen. 


welches Produkt oder Material könnte einen negativen Effekt auf den Prozess haben? Was kann zu einer konkreten Patientengefährdung führen? Und welche Vorkehrungsmaßnahmen könnte man treffen, um dies zu vermeiden? 


Hier erhält der Einkäufer einen guten Überblick über Patienten sicherheitsrelevante Themen. Immer neben dem Produkt auch den wirtschaftlichen und Patienten sicherheitsrelevanten Fokus.


Link: 

- äzq CIRS Fälle

- Berliner CIRS Fälle

- Netzwerk CIRS medical 

Die Zahl des Monats von DeviceMed ist 52/100

Screenshot von der mobilen Webseite www.devicemed.de
Screenshot von der mobilen Webseite www.devicemed.de

Die Umfrage wurde zusammen mit den Digitalisierungsexperten von build'n'break  erhoben.

Im Vergleich zu Medtec Anbietern weisen deutsche Krankenhäuser einen Digitalisierungsgrad von weit unter 50% aus. So ist zum Beispiel die Pflege zu 42% digitalisiert. Der Anteil der voll mit einer durchgängigen elektronischen Patientenakte ausgestatteten Krankenhäusern liegt bei nur 8%.


Der Krankenhaus-Einkauf ist nach Schätzungen zu 35% digitalisiert.


Weitere Informationen und Checklisten zur Digitalisierung erhalten Sie bei Zukunft Krankenhaus-Einkauf und www.buildnbreak.de. 

Die größten Medizintechnik Firmen weltweit

Quelle: www.bvmed.de

Die größten Medizintechnik Firmen weltweit nach Umsatz:


Medtronic Johnson & Johnson GE Healthcare Siemens Healthineers Becton Dickinson Cardinal Health Philips Stryker Baxter International Inc. Abbott Boston Scientific Zimmer  Biomet Essilor Aesculap BBraun St. Jude Medical Alcon 3M Fresenius Group Olympus Europe Smith & Nephew Terumo Medical Corporation C. R. Bard Netherlands Sales B.V. Varian Medical Systems Edwards Lifesciences Hoya Hologic, Inc. Intuitive Surgical 


Und welches Unternehmen liefert den größten Prozessnutzen, Patientensicherheit, Wirtschlichkeit und medizinische Qualität für Krankenhäuser? 


Bewerben Sie sich für den 1. Hospital Supplier Award 2018. 

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Wir alle sind das Krankenhaus

Ich finde es ist an der Zeit, die von der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) im Jahr 2013 gelaunchte Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" wieder aufleben zu lassen.


Warum? 

Weil wir eine faire Finanzierung für die deutschen Krankenhäuser brauchen. In den Einkaufsabteilungen der Kliniken bekommt man das täglich zu spüren. Wie sollen wir denn die Investitionen in die Digitalisierung, Infrastruktur und Medizintechnik leisten? Nun ist es an der Zeit, dass die #GroKo handelt. Im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche waren ja bereits ein paar gute Punkte aufgelistet. Jetzt brauchen wir den "Drive", damit die ordentlichen Ansätze noch besser werden und in den Koalitionsvertrag fix einfließen. 


Mitmachen! 

Also, bitte macht bei dieser Aktion mit! Einfach diesen Post mit dem hashtag #wirallesinddaskrankenhaus teilen oder selbst kreativ werden. 

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Helios sucht Einkaufsmanager (m/w) Gebietsleitung München

Ihre Aufgaben


Mit unternehmerischer Weitsicht entwickeln und realisieren Sie Beschaffungsstrategien für Kliniken der Region München – im Fokus haben Sie die Qualität und Wirtschaftlichkeit.


Ihre Expertise kommt in vielfältigen Projekten zum Tragen – und Sie agieren als kompetentes Bindeglied zum zentralen Einkauf der Helios Kliniken Gruppe.


Weiterhin beraten Sie die Geschäftsführer und medizinischen Anwender in den Kliniken Dachau, Indersdorf, Pasing und Perlach in allen einkaufsrelevanten Belangen.


Sie verbessern klinik- und bereichsübergreifende Prozesse, vor allem an der Schnittstelle zur Logistik und behalten auch das Sachkostenmanagement aufmerksam im Blick.


Analyse und Steuerung des Verbrauchs von Gütern des medizinischen Bedarfs sowie Güter des Wirtschafts- und Verwaltungsbedarfs.


Controlling der Materialkostenentwicklung der Einrichtungen.


Datensammlung und Aufbereitung für Vergleichszwecke sowie Weiterentwicklung des Konzernbenchmarks.


Entwicklung von Prozessoptimierungen zur Reduktion der Materialkosten.


Vorbereitung und Begleitung von Sparklausuren in den Kliniken.


Eigenständige Verhandlung mit den Verbrauchern.


Unterstellt sind Sie dem Regionalleiter Einkauf Region Süd – perspektivisch können Sie unternehmensweite Warengruppen steuern und sich so auch übergeordnet einbringen.

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EDI-Anbieter im Vergleich: GHX, HBS / PAGERO, Medical Columbus

Ein absolutes Highlight der 36. Bundesfachtagung der femak ist dieses Jahr der Vergleich der marktführenden EDI Plattformen für Krankenhäuser. Dem Vergleich stellen sich die drei Marktführer GHX, HBS und Medical Columbus. 


Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Martin Merkel der langjährige Erfahrung bei der Umsetzung von EDI Strategien in seiner Krankenhausgruppe besitzt.


Zum Programm und Anmeldung www.femak.de

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Prozesskosten im Einkauf? Ich kann es nicht mehr hören

Bei den Preisen ist nicht mehr viel Spielraum? Preise sind nicht alles. Wir müssen uns um die Prozesskosten kümmern. Diese Aussage hören wir nun seit gefühlt über 20 Jahren bei allen Beschaffungskongressen. Aber warum hören wir das immer wieder? Scheint sich da nicht wirklich etwas zu tun? Und vor allem warum? 


Die Industrie schimpft immer wieder auf die Krankenhäuser, dass deren die Potenziale die in den Prozessen stecken würden und diese nicht erkennen würden. Die Industrie versteht nicht, dass die Krankenhäuser diese Kosten - trotz 70% Personalkostenanteil - nicht erkennen. Die Krankenhäuser beschweren sich ihrerseits immer wieder, dass solche System-Partnerschaften oft nicht wie versprochen umgesetzt werden können oder nicht die Erwartungen erfüllen. 


Aus meiner Sicht hat weder die Industrie Recht, noch die Krankenhaus-Sicht. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. Wenn die Krankenhäuser immer wieder value-added-services und Prozesskosten Vorteile von der Industrie fordern,  aber am Ende des Tages dann doch wieder die Lieferanten mit dem günstigsten Preisen bevorzugt, dann fördert das nicht gerade das Vertrauen der Lieferanten. Dann hat das zur Folge, dass die Lieferanten nicht wirklich ihre Value Added Services und Produkte daraufhin weiterhin ausrichten. Und vor allen Dingen auch ihre personellen Ressourcen daraufhin nicht ausrichten, dass solche Projekte in der Breite und auch in der Tiefe gewinnbringend im Krankenhaus umgesetzt werden können. Das sind so ein bißchen wie das Henne - Ei Problem. 


Also was ist zu tun? Die Industrie muss das Thema aktiv weiter nach vorne bringen. Und ausgewählte Schüsselkunden identifizieren,  die die Themen auch auf der Geschäftsführer Ebene konsequent umsetzen. Erst wenn wichtige Schlüsselkunden und wichtige Use-Cases bewiesen umgesetzt sind und im Rahmen einer Gesamtkostenrechnung und Nutzenbewertung breit und solide nachgewiesen werden können. Es dann werden weitere Krankenhäuser diesem Weg folgen.


Darauf zielt auch der erste Hospital Supplier Award ab. Mehr dazu erfahren Sie hier

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femak Gewinnspiel zur Bundesfachtagung

*** Gewinnspiel *** 


Sie sind Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung (Einkauf, Logistik, Materialwirtschaft...) und wollen die Gelegenheit nutzen erstmals Ihr Netzwerk auf einer femak Veranstaltung zu erweitern? 


Dann nutzen Sie die Gewinnchance auf eine von 10  Freikarten für die 36. Bundesfachtagung am 12. und 13. März im Wert von 295 Euro.


Wie?
Beantworten Sie einfach die Gewinnfrage, indem Sie Ihre Antwort als Kommentar posten oder mir eine Nachricht senden:


Wo findet die 36. Bundesfachtagung der femak statt?


Programm der femak Bundesfachtagung https://www.femak.de/images/stories/2018_femak/2018_36_Bundesfachtagung/03_Flyer_36_BuFaTa_Rotenburg_2018.pdf


Teilnahmebedingung: 

- Sie sind Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung

Einsendeschluss: 15.02.2018

- Die Freikarten werden am 16.02.2018 unter den Teilnehmern verlost

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Apple führt digitale Patientenakte in USA ein - und was hat das mit Krankenhauseinkauf zu tun?

Jetzt ist es soweit. Während in Deutschland die Gesundheitskarte weiter auf sich warten lässt und IHE Anbieter die Interoperabilität mit Konnektor noch nicht zum fliegen bringen (Standard) launcht Apple nun mit dem neuen iOS iPhone Betriebssystem seine digitale Patientenakte für jedermann.


Die App ist vorinstalliert und alle Kliniken müssen fähig sein Daten an Apple zu schicken. Apple führt dann Daten unterschiedliche Gesundheitsanbieter übersichtlich zusammen.


Was heißt das für den deutschen Krankenhaus Einkauf? Nun ist der US Datenschutz nicht vergleichbar mit dem deutschen. Jedoch wird die eHealth App von Apple weitere Dynamik in die Diskussion um Patientdaten und Patientenakte bringen. Patienten werden noch stärker die Kliniken auffordern, die in Krankenhaus erhobenen Daten in deren selbst gewählten Datenumgebung einspielen zu müssen. Der Digitalisierungsdruck auf Kliniken steigt. 


An dieser Stelle kommt der Krankenhaus Einkäufer ins Spiel. Er muss sich als Warengruppen Manager 4.0 auf die massiv bevorstehenden Digitalisierungsprojekte einstellen und neue digitale Kompetenzen erwerben. Aber wie gelingt das? Entweder sie gehören zu einem großen Klinikverbund, der seine Mitarbeiter im Mindset, Change-Fitness und Fachkompetenzen weiterentwickelt. Oder Sie werden selbst aktiv. Zum Beispiel in Verbunden wie der femak und suchen den aktiven Austausch mit Kollegen auf allen Ebenen des Klinikums. Vernetzen Sie sich online und offline mit Ärzten, Pflegekräften, Kostenmanagern, Controllern, branchenfremden Einkäufern. 


Wie Sie Ihr ganz persönliches starkes  Netzwerk aufbauen, erzähle ich Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat oder bei einem Bier in Berlin Prenzlauer Berg. Schreiben Sie mir kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Gerald Tomenendal im Beirat des Hospital Supplier Awards

Gerald Tomenendal, Kaufmännischer Direktor Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Gerald Tomenendal, Kaufmännischer Direktor Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart

Wir freuen uns riesig, Gerald Tomenendal als Beirat für den Hostel Supplier Award gewonnen zu haben. Gerald Tomenendal ist ein ausgewiesener Experte im Gesundheitsmarkt. Er war im Rhön Konzern tätig, bei Porsche Consulting und ist aktuell kaufmännischer Direktor des Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart.

 

Mit seinem Beitritt zum Beirat des Hospital Supplier Awards sind nun Experten aus jeder Berufsgruppe im Krankenhaus vertreten. Ein Arzt, ein Gesundheitspfleger, vier Einkäufer, ein Kostenmanager und ein kfm. Direktor.  Durch diese Zusammensetzung ist der Beirat in der Lage eine 360-Grad Sicht auf die eingehenden Bewerbungen der Lieferanten zu gewährleisten.

 

Ansatz des neuen Award-Formats ist es, Ideen, Innovationen und Lösungen der Lieferantenpartner aus Wertschöpfungssicht und Gesamtkostensicht zu bewerten. Dadurch soll ein fruchtbarer Dialog zwischen Kliniken und Lieferanten angestoßen werden.

 

Alle Informationen zum Hospital Supplier Award 2018 finden Sie hier. 

 

Aktuelle Beiratsbesetzung des Supplier Awards: 

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HBS Health Business Solutions wird von Pagero übernommen

Mit Wirkung vom 01. Januar 2018 hat die Pagero AG die HBS Health Business Solutions GmbH zu 100 % übernommen.

Mit dieser Akquisition stärkt die Pagero AG ihre Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit der HBS-Applikationen im europäischen und außereuropäischen Markt.

Diese Übernahme ist die konsequente Weiterführung der im Juni 2017 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen der Pagero AG und der HBS GmbH, mit dem Ziel eine gemeinsame Lösung für den Gesundheitsmarkt anzubieten. Das Ergebnis dieser Initiative wurde sowohl von den Kunden als auch von internen Bereichen sehr gut angenommen. Daher war es ein ganz natürlicher Vorgang, beide Organisationen in einem Unternehmen unter demselben Eigentümer zu verschmelzen.


“Durch Bündelung unserer Kräfte werden unsere Kunden davon profitieren, mit einer pan-europäischen Organisation zusammenzuarbeiten, die weltweit agiert und ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsbudget von mehr als 110.000 Entwicklungsstunden pro Jahr für die Plattform aufwendet,“ sagt Bengt Nilsson, Vorstandsvorsitzender der Pagero AG.

“Die Kombination der bekannt kundenfreundlichen HBS-Anwendungen für den Gesundheitsmarkt (Order to Cash und Purchase to Pay) mit dem weltweiten Netzwerk von Pagero Online gibt unseren Kunden die Möglichkeit, eine einzigartige Lösung, welche für Kundenorientierung und Effizienz steht, einzusetzen“, so Norbert Kruchen, Geschäftsführer der HBS GmbH.


Über die Pagero Group

Die Pagero Gruppe entwickelt und vermarktet Pagero Online, eine Cloud-basierte Netzwerk-Plattform für die Kommunikation von Geschäftsdokumenten in den Purchase-to-Pay, Order-to-Cash- und Logistics-to-Pay-Prozessen (TMS). Pagero Online ist unabhängig von ERP-Systemen und passt zu Unternehmen/Organisationen jeder Größe und jeder Branche.


Die Mehrwertdienste ermöglichen es den Kunden, exakte Daten zu erzielen sowie einen 100 % digitalen Datenfluss für eingehende und ausgehende Geschäftsdokumente zu erreichen, was zu einer minimalen Fehlerrate, die Einhaltung lokaler Umsatzsteuer-Regeln und staatlichen Vorschriften und Kontrolle über Geschäftsausgaben führt. Pagero Online ist ein offenes Netzwerk, welches durch die Kooperation mit weiteren Netzwerken den Kunden eine globale Ausrichtung ermöglicht.

Die Pagero AG hat sich mit ihrem Fachwissen auf bestimmte Branchen spezialisiert: Gesundheitswesen, Energie: Öl, Gas und Strom, sowie die öffentlichen Auftraggeber und die Luftfahrtindustrie.


Die Pagero Gruppe beschäftigt mehr als 275 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Göteborg, Schweden, mit Standorten in Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Helsinki, London, Dublin, Oberhausen, Amsterdam, Rom, Madrid, Paris, Istanbul, Chicago und Dubai.

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Fachberater Medikal Einkauf gesucht

Das St. Antonius Hospital in Eschweiler sucht einen Fachberater Medikal Einkauf.


Das Aufgabenprofil liest sich sehr interessant. Diese Stelle hat aus meiner Sicht eine enorme Bedeutung innerhalb des Einkaufs. Lesen Sie die gelungene  Aufgabenbeschreibung. Ich kann dieses Krankenhaus nur empfehlen.


Zur Stellenanzeige 

Das St. Antonius Hospital in Eschweiler sucht zudem einen Mitarbeiter für das in den Kliniken so wichtige Stammdatenmanagement

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Helios Zentrale sucht Einkäufer / Warengruppenmanager für indirekte Güter

Mehr Geld für Krankenhäuser: Umstrukturierungen, neue Technologien, Digitalisierung

Das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche CDU/CSU/SPD ist heute veröffentlicht. Darin steht: "Darüber hinaus sind deutlich erhöhte Investitionen in Krankenhäuser für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung notwendig." 

Hier der Original Abschnitt des Ergebnispapiers: 

Ergebnispapier der Sondierungen CDU CSU SPD vom 12. Januar 2018
Ergebnispapier der Sondierungen CDU CSU SPD vom 12. Januar 2018

Wir sind gespannt, was davon im Koalitionsvertrag stehen wird. Auf jeden Fall geht das schon mal in die richtige Richtung.  Das würde einen Schub für die Digitalisierung im Krankenhaus bedeuten. Mehr als überfällig, denn die Patienten erwarten das von uns. 

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So steht es um die Digitalisierung der deutschen MedTec-Branche

Anlässlich der Medica 2017 befragte „Zukunft Krankenhaus-Einkauf“ gemeinsam mit build’n’break deutsche Medizintechnik-Anbieter zum Umsetzungsgrad in den verschiedenen digitalen Handlungsfeldern. In den Feldern Digitale Strategie, Digitales Marketing & Vertrieb, Digitale Produkte & Dienstleistungen, Digitale Organisation & Infrastruktur sowie Digitale Produktivität beantworteten die Teilnehmer verschiedene Fragen auf der Skala von 1 (trifft nicht zu) bis 5 (trifft voll zu). Da sich die Befragung vor allem an kundennahe Funktionen richtete wurde neben den 5 Handlungsfeldern außerdem befragt, wie sich die Unternehmen im Bereich Social Selling als Teildisziplin von digitalem Marketing & Vertrieb bereits ausgerichtet haben.

 

Kundennahes Teilnehmerfeld

 

An der Umfrage haben vorwiegend kundennahe Mitarbeiter aus deutschen MedTec-Unternehmen teilgenommen. 22% der Teilnehmer stammen aus Unternehmen mit mehr als 15.000 Mitarbeitern. Aus Unternehmen von 50-1.000 Mitarbeiter stammen 33% der Befragten. 31% der Befragten stammen aus Unternehmen mit 10 Mio. – 1 Mrd. €uro Umsatz. 18% der Teilnehmer sind in leitender Vertriebsfunktion beschäftigt. 39% sind Vertriebsmitarbeiter ohne Führungsverantwortung.

 

Durchschnittlicher Umsetzungsgrad in den verschiedenen Handlungsfeldern der Digitalisierung

 

Über alle Handlungsfelder hinweg liegt der Digitalisierungsgrad bei den befragten MedTec-Unternehmen bei 52%. Betrachtet man das Ergebnis differenziert nach den einzelnen Handlungsfeldern ist zu erkennen, dass vor allem die Digitale Produktivtät mit Themen wie „EDI“ bei einem Umsetzungsgrad von 62,5% stark nach oben ausbricht.

 

Generell ist zu erkennen, dass die umsatzorientierten Handlungsfelder „digitales Marketing & Vertrieb“ sowie „digitale Produkte und Dienstleistungen“ noch stark den kostenorientierten Handlungsfeldern „digitale Organisation & Infrastruktur“ sowie „digitale Produktivität“ hinterherhinken.

 

Die „digitale Strategie“ als übergeordnetes Handlungsfeld ist mit 53,5% Umsetzungsgrad bereits auf den Weg gebracht, allerdings auch noch nicht in überdurchschnittlichem Maße.

 

Social Selling ist in der MedTec-Branche noch nicht angekommen

 

Social Selling ist ein Teilbereich von digitalem Marketing & Vertrieb, um im B2B-Umfeld Interessenten & Leads durch die Möglichkeiten von B2B-nahen Social Media Kanälen wie LinkedIn, Twitter, Xing & Co zu generieren. Social Selling ist ein wesentlicher SFE-Hebel (sales force effectiveness) und wurde im Rahmen der Befragung isoliert betrachtet.

 

Das Ergebnis zeigt, dass in diesem Bereich noch erheblich Handlungsbedarf besteht. Knapp 90% der Befragten gibt an, dass im Bereich Social Selling noch keine wesentlichen Aktivitäten gestartet wurden.

 

Nur bei 3% trifft voll zu, dass die Vertriebsmitarbeiter das Potenzial von Social Selling bereits voll nutzen.

 

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung können Sie unter http://buildnbreak.de/medtec kostenlos als Download anfordern.

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Rückblick 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2017

Helios-Chef sieht großes Potentail bei der Prozessautomatisierung

In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung fordert der Helios CEO Francesco De Meo von Medizintechnikanbietern stärkeres ein Kostenbewusstsein und echte Innovationen zum Wohle des Patienten. Bei Produktneuentwicklungen sollen die Anbieter den Kostenaspekt stärker berücksichtigen und den Fokus, der zurzeit noch stark auf dem behandelnden Arzt liegt, auf den Patienten zu richten. De Meo sagt: „Innovationen müssen nachweislich dem Patienten helfen. Heute sind viele Produkte auf dem Markt, die viel mehr können als notwendig. Ich verstehe, dass Medizintechnikanbieter von ihren Entwicklungen begeistert sind. Doch das macht es oftmals unnötig teuer, und wir verbringen aktuell noch zu viel Zeit damit, Hype von Innovation zu unterscheiden.”

 

Vor allem im Bereich der Prozessautomatisierung sieht der 54-Jährige noch großes Potenzial und gibt ein Beispiel: Habe die Pflegedokumentation in den Häusern der Helios-Gruppe früher durchschnittlich 15 Minuten Zeit in Anspruch genommen, benötige man dafür heute durch die Digitalisierung der Abläufe nur noch rund 2 Minuten. De Meo verglich ein Krankenhaus mit einem Produktionsunternehmen: „Prozessautomatisierungen sind da definitiv möglich, und sie können dabei helfen, mehr Zeit für den Patienten zu gewinnen.“

 

Das ganze Interview lesen Sie in der Schwäbischen Zeitung

 

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Alle reden über automatisches Fahren, ich spreche über automatisches Beschaffen

Wäre es nicht toll, wenn das Beschaffen von Produkten für das Krankenhaus so einfach und bequem wäre, wie man sich autonomes fahren in der Zukunft vorstellt? Stellen Sie sich vor: Einfach ein Ziel auswählen, einsteigen und sich zurücklehnen. Vollautomatischen Beschaffungsmanagement wäre das schon ab spätestens 2019 möglich.

 

Automatisiert und trotzdem Herr über alles

Krankenhaus-Beschaffung der Zukunft heißt, bequem den Algorithmen beim Arbeiten zusehen. Wäre es nicht schön, wenn Sie einen auf ihr Krankenhaus persönlich zugeschnittenes Produktportfolio verfügen könnten, dass über modernste Technologie laufend dynamisch kontrolliert und automatisch angepasst wird? Automatische das passgenaue Produktportfolio auswählen, das macht die Digitalisierung möglich. Aber natürlich bestimmen Sie, wo es langgeht und welches Tempo sie festlegen, welche Preiskategorie, welche Risiken Sie pro Warengruppe eingehen möchten, wie flexibel sie bleiben möchten Bezug auf Laufzeit der Verträge und Weiteres.

 

Smarter Konfigurator

Sie können im Vorfeld ihre wichtigen Kriterien in einem Konfigurator eingeben. Der Algorithmus berechnet dann für Sie das optimale Portfolio mit einer passgenauen Warengruppenstrategie auf ihre aktuelle Leistungsfähigkeit und ihr aktuelles Leistungsspektrum des Krankenhauses. Und da das smarte System sie nach ein paar Bestellungen gut kennt (Amazon und Netflix lässt grüßen), schlägt Ihnen das System neue Produkte vor, die Sie auch gut gebrauchen könnten. Das geht soweit, dass der ganze Supplychain Prozess automatisch optimiert werden kann, wenn sie ihn mit weiteren Daten füttern (Daten aus OPS, §21, Benchmarks, BQS Indikatoren, KIS, Labor...). 

 

Adaptive Intelligenz

Auch können in die Zukunft gerichtete strategische Änderungen bereits eingeplant werden oder automatisch angepasst werden, zum Beispiel wenn eine medizinische Abteilung wegfällt oder ausgebaut wird.  Ideal ist es, wenn die Algorithmen direkt mit Ihrem Krankenhausinformationssystem verbunden sind, und so auf ihre Leistungsentwicklung und sogar externe Daten aktiv reagieren kann. Sogar können proaktiv vorhersagen getroffen werden, aufgrund externer Marktdaten und Hochrechnungen interner Leistungsdaten . 

 

Und das ist noch nicht alles

Selbst Produkt-Testungen können zukünftig digital realisiert werden. In Zukunft wird der Arzt mit VR Brille durch die virtuelle Shoppingmall des Medikal Anbieters oder der Plattform flanieren. In Kürze kann der Arzt Mithilfe sensorbestückter Handschuhe und VR Brille sogar die Produkte im virtuellen Shop "befühlen". Influencer und digitale Einkaufsberater ersetzen den Verkäufer in Zukunft fast komplett.  Beispielsweise kann Amazon heute bereits per Echo-Look (lernende Kamera) und Echo (Sprachsteuerung Alexa) Videos und Fotos aufnehmen und Kunden in Echtzeit im OP virtuell beraten. Microsoft wird mit seiner Mixed Reality Brille Hololens die Planung von OPs revolutionieren. In größeren Kliniken wird zukünftig ein 3D-Drucker stehen, um Patienten individuelle Produkte gleich komplett selbst zu produzieren. Weitere Use Cases werden in 2018 dazukommen. 

 

Blanke Theorie?

Sie glauben, diese Beschreibung ist erst was für das Jahr 2020 und betrifft mich nicht? Sie sind Lieferant oder Einkaufsgemeinschaft und sind der Meinung, dass Sie der first mover auf dem Weg zur Digitalisierung des Klinikeinkauf sind? Achtung: Amazon, IBM und innovative Startups werden den Markt revolutionieren. 

 

Wollen Sie mehr über innovative Beschaffungskonzepte erfahren? Schreiben Sie mir eine Mail per kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Zukunft Krankenhaus-Einkauf wünscht allen Krankenhauseinkäufern, Lieferanten, Ärzten, Pflegern, Medizincontrollern, Controllern und Managern frohe Weihnachten

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BG Kliniken suchen "Strategischer Einkäufer" für Konzernzentrale

Stellenanzeige der BG Kliniken, veröffentlicht am 22.12.2017, Quelle: https://karriere.bg-kliniken.de/

Die Akut- und Rehakliniken der gesetzlichen Unfallversicherung gehören zu den größten Klinikgruppen Deutschlands. Als BG Kliniken sind sie spezialisiert auf die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter und berufserkrankter Menschen. In neun Akutkliniken, zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfall­behandlungsstellen im gesamten Bundesgebiet versorgen 12.500 Beschäftigte fast 550.000 Fälle pro Jahr. Träger der BG Kliniken sind die Unfallkassen und gewerblichen Berufsgenossenschaften. Die Dachgesellschaft der Klinikgruppe hat ihren Sitz in Berlin.

Für den weiteren Aufbau des Bereichs Einkauf und Logistik suchen wir einen

Strategischen Einkäufer (m/w) 
in Vollzeit (38,5 Stunden/Woche)

Ihre Aufgaben:
In dieser Position erarbeiten Sie klinikübergreifende Konzepte, unterstützen unsere Tochterkliniken und formulieren Entscheidungsvorlagen für die internen und externen Gremien der BG Kliniken.

Ihre Schwerpunkte liegen dabei in den Themen:

  • Strategischer Einkauf, 
    Erarbeitung von Kostenreduktionsprogrammen und standortübergreifenden Warengruppen, Managen von Lieferantenentwicklungsprogrammen
  • Vergabe Management, 
    Auswahl und Gestaltung des optimalen Beschaffungsverfahrens, selbstständige Durchführung von klinikübergreifenden EU-weiten Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit der Vergabestelle, Erarbeitung von Rahmenvereinbarungen und Preisverhandlungen
  • Einkaufs Controlling, 
    Interdisziplinäre Mitwirkung an der Entwicklung eines Kennzahlen- und Berichtssystems, Durchführung von Abweisungsanalysen im Rahmen von Standardisierungsprojekten

Ihr Profil:

  • Fach-/ Hochschulabschluss der Betriebswissenschaften und/oder Gesundheitsökonomie
  • Mindestens 3-5 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen strategischer Einkauf eines Krankenhauses
  • Erfahrung bei der Durchführung von komplexen Beschaffungsprojekten
  • Erfahrung in der Anleitung von Teams (Projektleitung)
  • Kenntnisse in öffentlichen Vergabeverfahren sind wünschenswert
  • Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen
  • Routinierter Umgang mit dem MS Office-Paket
  • Eigenverantwortliche, gewissenhafte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Sicheres und überzeugendes Auftreten sowie hohe Flexibilität im Denken und Handeln
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten

Wir bieten Ihnen:

  • Ein unbefristetes Anstellungsverhältnis im Bereich Einkauf und Logistik der Dachgesellschaft
  • Enge Zusammenarbeit mit der Leitung des Bereiches Einkauf und Logistik und den Tochterkliniken
  • Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, das Sie aktiv mitgestalten können
  • Eine teamorientierte Arbeitsatmosphäre
  • Eine attraktive Vergütung auf Basis des TV BG – Kliniken mit zusätzlicher betrieblicher Altersversorgung und flexiblen Arbeitszeiten

Weitere Informationen:

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung entspricht unserem Selbstverständnis und wir begrüßen daher Ihre Bewerbung.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Markus Schepp (Bereichsleiter Einkauf und Logistik), telefonisch unter 030 330 960 133 gern zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihres Gehaltswunsches und des frühestmöglichen Eintrittstermins.

Bitte bewerben Sie sich direkt über unser Karriereportal

BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH
Leipziger Platz 1, 10117 Berlin

www.bg-kliniken.de/karriere

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Knappschaftsklinikum Saar such "Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation"

Veröffentlicht am 22.12.2017

Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation 
Knappschaftsklinikum Saar GmbH - Püttlingen

Das Knappschaftsklinikum Saar sucht in Püttlingen und Sulzbach zum nächstmöglichen Zeitpunkt je eine/n Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation

Ihre Aufgaben:

  • Verantwortung für den Einkauf von Ver-, Gebrauchs- und Anlagegütern unter Beachtung der förderrechtlichen Bestimmungen im Bereich des Gesundheitswesens / NPO
  • Führung und Weiterentwicklung des Einkaufs, des Materiallagers und Patientenarchivs
  • Erstellung und Sicherstellung der Einhaltung des Haushaltsplans
  • Erstellung und Sicherstellung der Einhaltung fachabteilungsspezifischer Budgets
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Wirtschafts- und Liquiditätsplans
  • Erstellung eines aussagefähigen Sachkostencontrollings und weiterer betriebswirtschaftlicher, einkaufsrelevanter Controllinginstrumente
  • Zusammenarbeit mit dem extern organisierten Zentraleinkauf sowie externem Logistiker
  • Zusammenarbeit mit der gesellschaftereigenen Rechtsabteilung in juristischen Angelegenheiten
  • Führung der operativ tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ihr Profil:

  • Betriebswirtschaftliches Studium
  • Fundierte Kenntnisse in der VOL/A, VOF, VgV und Abgr.V, sowie der anderen vergaberechtlich relevanten Vorschriften, Verordnungen und Gesetze
  • Berufserfahrung in leitender Funktion einer Abteilung eines Krankenhauses sowie Berufserfahrung im Bereich Einkauf im Gesundheitswesen sind wünschenswert
  • Fundierte Kenntnisse im Umgang mit Microsoft Office Produkten
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich SAP/MM sowie Kenntnisse im Bereich SAP/FI
  • Kenntnisse mit dem in beiden Standorten im Einsatz befindlichen KIS Imed one sind wünschenswert
  • Solide, zuverlässige, seriöse Ausstrahlung
  • Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit, Verhandlungsgeschick und Belastbarkeit
  • Analytisches Denken und Erkennen betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Erfahrung im Umgang und Führung von Mitarbeitern

Unser Angebot:

  • Eine ihrer Qualifikation und der Position angemessene Vergütung
  • Ein motiviertes und eingearbeitetes Team
  • Umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Umfassende Unterstützung durch die IT

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Heiko Schwarz, Verwaltungsdirektor der Klinik Sulzbach: 
Tel.: 06897 / 574-1401

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: 
Knappschaftsklinikum Saar GmbH, Personalabteilung,

In der Humes 35, 66346 Püttlingen, Tel.: 06898/55-0

Die Knappschaftsklinikum Saar GmbH besteht aus den Kliniken in Püttlingen und Sulzbach. Beide Häuser sind Akademische Lehrkrankenhäuser der Universität des Saarlandes.

Art der Stelle: Vollzeit

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Streamline your cost management efforts (GPO, PremiereConnect Supply Chain)

Die US-Einkaufsgemeinschaft "Premier" bietet ihre Mitgliedern eine Vielzahl an IT-Tools zur Kostensenkung, Patientensicherheit und Erlössteigerung an. Mehr unter Premier.

 

 A Look Ahead: Healthcare Under a New Administration

Big changes are on the horizon for healthcare. What can you expect to see in 2017? Premier CEO, Susan DeVore, shares her thoughts and what Premier is doing to drive healthcare transformation.

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Das Event-Flaggschiff 2018: Jetzt anmelden zur 36. Bundesfachtagung der femak e.V.

Programm und Anmeldung: www.femak.de

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Das müssen Einkäufer im Krankenhaus über Medizin wissen

Einkäufer sollen heutzutage auch Medizinische Prozesse verstehen, um nachhaltige Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen zu erreichen.

 

Aber wie sollen Einkäufer das medizinische Wissen erlernen? 

 

Einmal im Monat in den OP

Die beste und einfachste Methode ist es, routinemäßig sich die Prozesse im eigenen OP anzusehen. Machen Sie einfach für 2018 einen OP-Jahresplan, wann Sie bei welcher OP und bei welchem Operateur dabei sein wollen. Stimmen Sie Ihren Plan vorher mit dem leitenden OP Pfleger ab. Er wird das intern für Sie organisieren. Tipp: gehen sie auch zweimal zur gleichen OP-Art, aber zu zwei unterschiedlichen Ärzten. Dann erleben Sie live, wie unterschiedlich die Prozesse und die Produktverwendungen sein können. So erhalten Sie Ideen zu eigenen Reflektion und können gezielt in die Diskussion mit Ärzten gehen. Danach sind Sie in der Lage echte Produkt-Innovationen von Hypes besser unterscheiden zu können, um die optimale Produktabmischung für ihr Haus zu finden

 

Medizin Apps und Videos 

Kennen Sie "Amboss"? Nein, das ist kein Schmied-Werkzeug, sondern eine tolle Lernapp für angehende Ärzte. Nutzen Sie diese App oder andere Apps als einfache Möglichkeit, medizinische Basics zu lernen. Oder Sie schauen sich 1x in der Woche ein 10-minütiges Video auf YouTube an. Die Routine machts. Sie werden sehen, diese Zeitinvestition wird sich auszahlen!

 

Weiterbildungsangebote über femak, Einkaufsgemeinschaften und Lieferanten

Gehen Sie mindestens zweimal im Jahr auf eine zumeist kostenlos angebotene Veranstaltung Ihrer Einkaufsgemeinschaften oder Lieferanten. Der Vorteil: hier erhalten Sie direkt den "Link" zwischen medizinischem Wissen und Anwendungen in der Materialwirtschaft. Komplett neutrale Informationen erhalten Sie vom Einkäufer Netzwerk femak.

 

Wollen Sie noch mehr über digitale Fortbildungsangebote erfahren? Dann schreiben Sie mir eine Mail an kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Das sind die Vorteile von Scan4Safety

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Von 0 auf 100 in 10,59 Sekunden. Die 36. Bundesfachtagung der femak beschleunigt Einkäufer mit Katrin Krabbe

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen!

 

Wir laden Sie herzlich ein zur

 

36. femak-Bundesfachtagung am 12. und 13. März 2018 in Rotenburg a. d. Fulda.

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und an einem interessanten Vortragsprogramm teilzunehmen. Eine begleitende Industrieausstellung bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit angebotenen Neuerungen zu befassen und Kontakte zu pflegen.

 

Nähere Einzelheiten sowie ein Anmeldeformular sind unter www.femak.de und XING. 

 

Informationen über unseren Berufsverband, dem Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker in den Gesundheitseinrichtungen bekommen Sie über unsere Homepage www.femak.de.

 

Wir freuen uns, wenn wir Sie in Rotenburg a. d. Fulda begrüßen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Wilhelm Brücker

femak-Geschäftsstelle

Höfkensfeld 7

46569 Hünxe

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Die beliebtesten Ultraschallhersteller: Marktübersicht Ultraschall Anbieter

Die beliebtesten Ultraschallhersteller (Quelle: www.medizintechnikmarkt.de)
Die beliebtesten Ultraschallhersteller (Quelle: www.medizintechnikmarkt.de)
Preis Ultraschall (Quelle: www.medizintechnikmarkt.de)
Preis Ultraschall (Quelle: www.medizintechnikmarkt.de)
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Die größte Einkaufsgemeinschaft der Welt? England kauft für seine Kliniken selbst ein

Seit 2016 kauft die englische NHS Supply Chain für ihre Kliniken ICDs, Stents und vielseitig mehr ein. Der Ansatz: Innovationen durch Einkaufsbündelung schnell in den Markt bringen und dabei auch noch Geld sparen. Ein draus sehr interessanter Ansatz. Vielleicht auch ein Erfolgsmodell für Deutschland? Warten wir die nächsten zwei Jahre noch ab, ob die NHS ihre angestrebten Einsparungen auch tatsächlich erreichen werden.

 

Hier die Beschreibung des Modells in Englisch (Quelle: https://www.england.nhs.uk/commissioning/spec-services/key-docs/medical-devices/

 

New system for buying and supplying high-cost medical devices in specialised services

 

NHS England is introducing a new nationwide system for purchasing expensive medical devices and implants used in specialised services. Its implementation is being rolled out from April 2016 and it is expected that the new approach will see savings of over £60 million reinvested into specialist care in its first two years.

What it will deliver

 

NHS England currently spends around £500 million a year on devices such as implantable cardioverter defibrillators (ICDs) for people with abnormal heart rhythms, bone-anchored hearing aids and bespoke prosthetics. There are wide variations in the prices hospital trusts pay for the same products, and in the rates of adoption and usage of devices across the country.

 

By taking a more rigorous commercial approach, the advantage of economies of scale and reducing price variations, it is estimated that tens of millions of pounds can be saved from the annual cost of devices currently being purchased – savings which will be reinvested into other specialised services and treatments.

 

It is thought that £12 million may be saved from the £80 million currently spent on ICDs, for example. While the price paid for dual-chamber ICD systems can vary by over 50% between different trusts.

 

In future, we believe that the national supply chain will also improve access for patients to new technologies by allowing novel devices, with proven effectiveness and value, to be adopted quickly, easily and at the best price.

 

For example, developments in miniaturisation and digital technologies are seeing injectable recorders, as opposed to implantable recorders, move some procedures from theatres into outpatients clinics. We intend to monitor and support adoption of such technologies using the new system.

 

There will be no restrictions on product use on introduction of the new supply chain. The system should see improved clinical practice and device optimisation, as clinicians will be able to choose the best device for the patient based on evidence.

How it will work

 

A single national approach for purchasing and supplying these devices has now been agreed between NHS England and NHS Business Services Authority. The new system for hospital trusts to order devices for specialist services will be operated by NHS Supply Chain.

 

The approach involves a transactional model involving zero cost to healthcare providers.

 

Rather than separate hospital trusts paying for the devices and being reimbursed by NHS England as previously happened, providers will place orders for devices with NHS Supply Chain at zero cost to them. NHS Supply Chain will then place the order with suppliers and invoice NHS England.

 

At launch, the new system covers the full range of current devices from a near-complete list of existing suppliers to the NHS. New devices will be added to the online catalogue in a timely manner. The few devices currently purchased from other suppliers – a fraction of NHS usage – can continue to be purchased by hospital trusts as before.

What devices are included?

 

The new system covers all ‘high-cost tariff excluded devices’ set out in the List of High Cost Devices in the 2016/17 National Tariff Payment System. These are devices that are expensive and are paid for on top of the national price, or tariff, for the procedure in which they are used. This is because the devices are provided by a relatively small number of centres, and it is recognised that the costs would not be fairly reimbursed if they were simply funded through the tariff.

 

The initial implementation will focus on the following 17 categories:

 

  •     Three-dimensional mapping and linear ablation catheters (complex cardiac ablation)
  •     Aneurysm coils and flow diverters for intracranial aneurysms
  •     Bespoke orthopaedic prostheses
  •     Circular external fixator frames
  •     Bone anchored hearing aids
  •     Carotid, iliac and renal stents
  •     Deep brain, vagal, sacral, spinal cord and occipital nerve stimulators
  •     Endovascular stent graft
  •     ICD (Implantable Cardioverter-Defibrillator) ICD with CRT (Cardiac Resynchronisation Therapy) capability
  •     Intracranial stents
  •     Intrathecal drug delivery pumps
  •     Maxillofacial bespoke prostheses
  •     Occluder, vascular, appendage and septal devices
  •     Percutaneous valve repair and replacement devices (mitral/pulmonary valve)
  •     Peripheral vascular stents
  •     Radiofrequency, cryotherapy and microwave ablation probes and catheters

 

Introduction of the system

 

The first phase of implementation will be focussed on the 57 healthcare providers that account for over 90% of devices purchased each year. A later, second wave of implementation will see the remaining Trusts join in. The aim is for every Trust performing operations using these high cost devices to be using the new system by the end of 2016.

 

All providers who implant NHS-funded high cost tariff excluded devices will be moved to the new system, with NHS Supply Chain working with trusts to plan the transition.

Erkenntnisse der Deloitte Umfrage "Global Chief Procurement Officer"

Auszüge / Key Findings:

 

  • Cost reduction remains the top priority for CPOs as they look to support growth in an uncertain market 
  • Main barriers to the effective application of digital are data, people and systems are "Quality of Data" and "Lack of Data integration"
  • We recognise that despite the pressure to evolve and innovate, procurement is faced by capacity and capability constraints. Tough choices continue to be faced and new ways of generating productivity, changing focus or investment will need to be found or else future performance will continue to be hampered.
  • We remain confident that procurement does have a critical role in shaping companies’ overall business models and supporting execution to deliver value. In particular, procurement is using the procurement levers of consolidating spend (40%), increasing competition (35%), specification improvement (28%), increasing levels of supplier collaboration (26%) and reducing total ownership costs (26%).
  • The survey shows that executive support for procurement has never been stronger. For high performing CPOs who wish to have significant influence over commercial decisions, value delivery and risk management, the elevated expectations of the organisation will demand a significant improvement in execution, performance and leadership.
  • Our research shows that these high performers deliver increases in savings year after year, are more focused on security of supply, and are more effective at business partnering than their peers. Seven key capabilities identified as being critical for high performance are:

              • Executive advocacy

             •  Stakeholder alignment

             • Decision making

             • Talent strategy

             • Talent investment

             • Talent capability

             • Digital procurement.

 

There is still significant opportunity for most companies to improve across these seven capabilities moving from poor to excellent performance levels.

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Die Klinik darf kein umzäumter Garten der großen Anbieter werden

Exklusiver Beitrag unseres Gastbloggers: Sven Kleber

 

 

Die großen Anbieter der Branche bemühen sich aktuell Insellösungen zu entwickeln, welche dem eigenen Unternehmen einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen sollen. Es werden alte Ideen wie z.B. ein Kanban Board in den eigenen Farben des Unternehmens als Revolution und Grundstein vieler weiterer Lösungen im Klinikalltag angepriesen. Dabei ist diesen Lieferanten offensichtlich gar nicht bewusst, dass Sie so nur weitere Mauern und Zäune ziehen, welche der Entwicklung hin zu einem Smart Hospital im Weg stehen. Eine ähnliche Situation besteht heute schon im privaten Bereich des Smart Home. Jede vermeintliche Lösung benötigt eine eigene Basisstation (Bridge), da häufig nur die Schalter, Lampen sowie Sensoren des gleichen Herstellers zusammen arbeiten und nur über Umwege mit Produkten anderer Hersteller funktionsfähig werden. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Kliniken bereit sein werden, für alle Lieferanten die entsprechende Auslesetechnik bereit zu halten solange die Interoperabilität nicht gewährleistet wird.

 

Da neuen Technologien ohnehin schon mehr als genügend Hemmnisse zu bewältigen haben, sollte viel mehr das Ziel bestehen, einen gemeinsamen Standard zu definieren um die Entwicklungs- und Einführungskosten gering zu halten. Dies führt nicht nur dazu, dass die Einführung schnell erfolgen kann, sondern auch die Akzeptanz in den Kliniken steigt. Als angenehmer Nebeneffekt ist zu erwarten, dass auch Potentiale in der eigenen Supply Chain gehoben werden können. Ein ganzheitlicher Ansatz von der Produktion bis zum Ort der Nutzung bzw. des Verbrauchs sollte der Wunsch für alle Beteiligten sein. Ein RFID Code darf daher nicht erst beim Großhändler oder im Wareneingang der Klinik angebraucht werden, sondern muss direkt im Produktionswerk untrennbar mit dem Produkt je Basismengeneinheit verbunden werden.

 

Wir benötigen daher Akteure, welche die Entscheider aller Beteiligten zusammenführen und aktiv die Entwicklung vorantreiben. Eine wichtige Rolle wird daher bei den Klinikgruppen und Einkaufsgemeinschaften liegen, welche ebenfalls Ihre Kompetenzen in Bezug auf das Smart Hospital ausbauen und die Entwicklung in den Kliniken begleiten sollten. Die digitale Kompetenz von Kliniken sowie ihrer Kooperationspartner wird darüber entscheiden, in wie weit jede einzelne Klinik in Zukunft den Wandel der Zeit überleben wird. Ist der Anschluss an die technische Entwicklung einmal verloren, muss mit der Konkurrenz gerechnet werden, welche aktuell noch nicht im Rückspiegel zu sehen ist und plötzlich aus einer Seitenstraße mit disruptiven Lösungen in Erscheinung tritt.

 

Mehr über den Gast-Autor erfahren Sie hier: 

Sven Kleber

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2. XING-Treffen der Gruppe "Krankenhaus-Einkauf" war ein voller Erfolg

Im Rahmen des 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser fand am 6. Dezember das 2. Xing Treffen der Gruppe Krankenhaus-Einkauf gemeinsam mit den "young professionals" von der femak statt. Bei Haxe und Bier im Münchner Hofbräuhaus wurde der Tag entspannt abgerundet. 

 

Ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Es hat einen riesen Spaß gemacht! Viele liebe Grüße vor allen Dingen an unsere Schweizer Kollegen für den gelungenen grenzübergreifenden Austausch mit viel schweizerischer Lustigkeit. Ein Wiedersehen ist bereits geplant. 

 

Sind Sie noch kein Mitglied der Gruppe? Melden Sie sich hier zur XING-Gruppe "Krankenhaus-Einkauf" an. 

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Nachlese 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser in Berlin

Am 6. und 7. Dezember 2017 in Berlin fand der 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser statt. Über 500 Teilnehmer nahmen teil. Krankenhaus-Einkäufer und Lieferanten präsentierten ihre Best Practices, innovative Lösungen und diskutierten über die Gegenwart und die Zukunft des Krankenhauseinkaufs und der Krankenhauslogistik. 

 

Die dominierenden Themen dieses Jahr waren: 

  1. Datenmanagement
  2. Schnittstellenmanagement
  3. Changemanagement (digitale Transformation)
  4. Sachkostensteuerung
  5. Internet der Dinge und Vernetzung 

Einheitlicher Tenor war, dass der Einkäufer in seiner Rolle als Schnittstellenmanager die große Chance habe sich intern als Wertschöpfungspartner zu positionieren. An der Schnittstelle zwischen IT, Medizincontrolling, Technik und Geschäftsführung könnte der Einkäufer das entsscheidende "Rad" sein, um die digitale Transformation zu schaffen.

 

Prof. Marquardt, IT Leiter Rhön Klinikum, provozierte mit der These, dass 80% der Kliniken die digitale Transformation nicht schaffen werden. Seiner Meinung nach müssten sich die Einkäufer zum Prozessmanager (Beschaffung UND Medizin) und IT-Fachmann wandeln. Ansonsten würden sie die "rote Karte" bekommen und vom Markt verschwinden.

 

Zahlreiche Lieferantenstimmen forderten die Einkäufer auf, als zentraler Akteur im Klinikum Chancen zur Sachkostenoptiierung und Erlössteigerung im Dialog mit den Anbietern zu diskutieren. Denn nur im Dialog und im gegenseitigem Verständnis der aktuellen Situation und der zukünftigen Planung könnten gemeinsam Potentiale identifiziert und passgenaue Lösungen angeboten werden.

 

Norbert Ruch, Bundesvorsitzender der femak, verteidigte die Einkäufer: "Einkäufer müssen indikationsgerechte Qualitätsdiskussionen mit den Ärzten führen und sich die Rückendeckung aus der Geschäftsführung einholen."

 

Martin Merkel, Leiter Einkauf edia.con, sieht den Einkäufer in der Pflicht sich medizinisch fortzubilden. Dazu könnte man zahlreiche Weiterbildungsangebote der Einkaufsgemeinschaften, Lieferanten oder femak wahrnehmen.  Seine These: "Nur wenn der Einkauf medizinisches Produktwissen und zugleich medizinisches Prozesswissen habe, könne er zum Game-Changer werden." 

 

Stefan Krojer, Leiter Wirtschaft und Versorgung St. Marien-Krankenhaus Berlin, zeigte einen Ausblick ins Jahr 2025.  Er zeigte konkrete Beispiele wie Bots, Cognitive Procurement und IoT bereits heute den Einkauf unterstütze kann. Wichtig sei dabei, heute die Hausaufgaben zu machen (Daten- und Prozessstandardisierung, Digitalisierung der eigenen Prozesse), um zukünftig Zeit zu haben und die technischen und prozessualen Anforderungen für die digitale Transformation des eigenenen Klinikums zu erfüllen. 

 

Zusammenfassung auf TWITTER #BKK17

Das Portal "Zukunft Krankenhaus-Einkauf"  hat die wichtigsten Beiträge in seinem Twitter Kanal www.twitter.com/KHEinkauf unter dem Hashtag #BKK17 zusammengefasst.

 

Wie ist Ihre Meinung? 

Welche Themen und Vorträge wären für Sie am interessantesten? Schreiben Sie uns. per Kommentar auf diesem Blog oder in unseren sozialen Medien

Impressionen des Kongresses im Video

Bildergalerie

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Das Portal Zukunft Krankenhaus-Einkauf ist dieses Jahr Medienpartner des Beschaffungskongress der Krankenhäuser

Der Beschaffungskongress der Krankenhäuser findet am 6.  und 7. Dezember 2017 im Hotel de Rome in Berlin statt. Wir berichten live per Twitter #BKK17 und per Facebook.


Im Nachgang der Veranstaltung könnt ihr auf unserem YouTube Kanal Referentenstatements und Teilnehmerstimmen sehen. Natürlich gibt es wie bei uns gewohnt einen knackigen Kurzbericht im speedreading Format.


Zudem werden die Medien KMA, MWV medizinisch wissenschaftlicher Verlag und Medtech zwo über das Jahresevent für Krankenhaus Einkäufer und Logistiker berichten. 

1. Supplier Award von Krankenhauseinkäufern an Hersteller bekommt positive Resonanz

Die Ankündigung des 1. Supplier Award von Krankenhauseinkäufern stößt bei der Medizintechnikbranche auf großes Interesse. Erste Anfragen der Hersteller liegen bereits vor. Die Medizintechnik-Presse Echos können Sie hier einsehen.  Wir werden Sie in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten. 

Portal: www.mt-medizintechnik.de, Herausgeber: TÜV Media GmbH und TÜV Rheinland Group
Portal: www.mt-medizintechnik.de, Herausgeber: TÜV Media GmbH und TÜV Rheinland Group
Portal: www.medical-universe.net, Herausgeber: UNIVERSE EMEDIA GmbH
Portal: www.medical-universe.net, Herausgeber: UNIVERSE EMEDIA GmbH
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Digitale Patientenakte und Materialwirtschaft

Ich freue mich sehr auf die Podiumsdiskussion zum Thema digitale Patientenakte und Materialwirtschaft auf dem 9 beschaffungskongress der Krankenhäuser am 6. Dezember 2017 in Berlin

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Diese 10 Dinge kann der Einkäufer vom Verkäufer lernen

  1. Aktives Zuhören: Probleme seiner Interessentgruppen und Schnittstellen verstehen, erst dann Lösungen anbieten
  2. Anker setzen: Themen in Verhandlungen proaktiv besetzen
  3. "Social Selling" betreiben (bzw. "Social Buying"): die sozialen Medien für sich nutzen 
  4. Fehler machen ist gut: das Motto vieler Sales Manager lautet: "Siegen oder Lernen"
  5. Immer Marketingmaterialen in der Tasche: Haben Sie einen Termin beim Vorstand? Seien Sie gut vorbereitet.
  6. Im gesamten Krankenhaus vernetzen
  7. Verkaufen: Setzen Sie ihre Interessen beim Chef oder Kollegen durch.
  8. Definieren Sie in Verhandlungen ihre BATNA („Best Alternative To a Negotiated Agreement“) 
  9. Bauen Sie langfristige Kundenbeziehungen zu Ihren Interessentsgruppen auf 
  10. Leben Sie den Servicegedanken einer Einkaufsabteilung
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Das sind die Erwartungen der Pflege an den Krankenhaus-Einkauf - Florian Bechtel im Statement

Im Vorfeld des 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser am 6. und 7. Dezember 2017 in Berlin gibt der junge Gesundheits und Krankenpfleger Florian Bechtel vom Universitätsklinikum Herzzentrum in Freiburg sein Statement über die Erwartungen der Pflege an den Krankenhaus einkauf. Vielen Dank für dieses Statement, Florian! 


Wir werden weiter den Dialog zwischen Pflege und Krankenhauseinkauf fördern.

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