Zulieferung neu entdecken. Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um.

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Interessante Kennzahl: Jahresbedarf der Helios Kliniken für Handschuhe liegt bei 171 Millionen

Quelle: Instagram Helios Kliniken
Quelle: Instagram Helios Kliniken

Durch die Hinzunahme der spanischen Kliniken wird diese Jahresmenge weiter steigen . Die Internationalisierung der großen Krankenhauskonzerne wird sicher weitergehen und somit auch die Marktmacht gegenüber den Lieferanten.


Zwischen den deutschen Krankenhäusern herrscht ein enormes Preisgefälle angefangen von den Bestpreisen Helios bis zu dem kleinen schlecht vernetzten alleinstehenden Krankenhaus. Sogar zwischen den großen Krankenhaus-Gruppen gibt es starke Unterschiede (Helios/SANA). Helios zieht den Großteil seiner Gewinn-Anstiege auch durch die Optimierung des Einkaufs und Logistik. Zukünftig werden wir 3 Arten von Einkaufsorganisationen innerhalb Krankenhäuser finden: 


1. große internationale Krankenhaus-Gruppen

2. mittelgroße, deutschlandweite Krankenhaus-Gruppen mit oder ohne Anbindung an externe Einkaufsgemeinschaft

3. Krankenhäuser, die mit Einkaufsgemeinschaften zusammenarbeiten. 

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Frank Bauer ist neuer Geschäftsführer der GDEKK

Der Vorstand der GDEKK hat Frank Bauer zum neuen Geschäftsführer der Genossenschaft ernannt. Am 3. April 2018 hat er seine Tätigkeit in der Kölner Geschäftsstelle aufgenommen. Frank Bauer löst Heribert Schlaus ab, der die Genossenschaft seit ihrer Gründung 1998 als Geschäftsführer geleitet hat.


In seiner bisherigen Position verantwortete Frank Bauer als Geschäftsbereichsleiter die verbundweiten Einkaufsaktivitäten für alle Business-Units des Johanniter-Konzerns. Im Speziellen umfasste dies die Bereiche Medical, Medizintechnik, IT und Services. Nachfolger von Frank Bauer bei den Johannitern wird ab 01.05.2018 Stefan Krojer. 


In Personalunion war Frank Bauer ebenso langjähriger Gründungsgeschäftsführer einer Einkaufsgemeinschaft mit 40 Kliniken und 100 Senioreneinrichtungen. Wichtige Zielsetzungen sind für Frank Bauer stets die Sicherstellung und Realisierung wirtschaftlicher und prozessualer Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.


Die GDEKK wurde seit ihrer Gründung 1998 von Heribert Schlaus als Geschäftsführer geleitet. Im Verlauf ihrer 20-jährigen Unternehmensgeschichte entwickelte sie sich zu einer der größten Dienstleistungs- und Einkaufsorganisationen im deutschen Gesundheitswesen.


Heute verantwortet die GDEKK für ihre 75 Mitglieder in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie für deren mehr als 100 angeschlossene Einrichtungen alljährlich ein Einkaufsvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro.

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Wer ist der König unter den E-Procurement Anbietern in Healthcare?

Klassische EDI Anbieter für deutsche Kliniken
Klassische EDI Anbieter für deutsche Kliniken

Medical Columbus hat den besten Content und BI Tools, GHX die beste ERP-Integration und HBS hat die besten Applikationen?

 

Und was machen die Einkaufsgemeinschaften im Bereich Transaktionen? Und wie verhalten sich die Lieferanten oder Berater bei der Entwicklung von Problemlösungen für ineffiziente Supply Chain Prozesse im Krankenhaus? Werden Amazon oder völlig neue Player und Start ups in den komplizierten Healthcare Markt eintreten? 

 

Diese Fragen wurden auf der femak Bundesfachtagung am 13.03.2018  im Rahmen einer Podiumsdiskussion thematisiert.  Ausgewählte Mitschnitte der Podiumsdiskussion können Sie hier einsehen.

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Schwergewichte greifen an - Zwei Einkaufsgemeinschaften im direkten Vergleich

Zukunft Krankenhaus-Einkauf hat Anfang Januar 2018 sieben Einkaufsgemeinschaften per eMail für ein schriftliches Interview angefragt (AGKAMED, clinicpartner, GDEKK, PEG, Prospitalia, SANA Einkauf, UNICO). Zwei Einkaufsgemeinschaften haben mitgemacht. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an diese beiden Unternehmen. Sie tragen dazu bei, dass Kliniken die Geschäftsmodelle der Einkaufsgemeinschaften noch besser verstehen und die Zusammenarbeit verbessert werden kann. 

 

Die Einkaufsgemeinschaften werden namentlich nicht erwähnt. Erraten Sie es, um welche beiden Einkaufsgemeinschaften es sich handelt? 

Einkaufsgemeinschaft Nr. 1 



Frage 1: Ist der Preis immer noch das wichtigste für Einkaufsgemeinschaften? 

 

Wettbewerbsfähige Preise, welche es unseren Vertragskliniken ermöglichen, die Versorgung ihrer Patienten sicherzustellen und gleichzeitig profitabel zu arbeiten, sind natürlich ein Grundpfeiler unseres Angebots. Um diese für die ca. 800.000 Artikel, welche wir für unsere Vertragshäuser verhandeln, zu erreichen, arbeiten wir eng mit unseren Lieferantenpartnern zusammen. 

 

Darüber hinaus nimmt aber das ergänzende Dienstleistungsportfolio, welches wir unseren Vertragskliniken anbieten, eine immer wichtigere Rolle ein. Deswegen bezeichnen wir uns selber auch als Einkaufsdienstleister, da wir das Krankenhaus und die dort stattfindenden Prozesse als Ganzes betrachten und überall Potentiale zur Prozessoptimierung und auch Kostensenkung aufzeigen können. 

 

 

Frage 2: Anhand welcher Kriterien entscheiden sich Krankenhäuser für ihre Einkaufsgemeinschaft? 

 

Entscheidend ist unser ganzheitlicher Ansatz. Neben den guten, von uns verhandelten Konditionen in der Beschaffung von Medizinprodukten, pharmazeutischen Produkten, Investitionsgütern sowie Lebensmitteln, bieten wir ein sehr großes Portfolio an zusätzlichen Dienstleistungen an, welche nicht nur die Einkaufsabteilungen, sondern auch die Geschäftsführungen und Vorstände von Einrichtungen im Gesundheitswesen effizient entlasten.

 

Hierzu haben wir gerade in der jüngeren Vergangenheit unser Consultingangebot sukzessive erweitert, sodass wir mittlerweile neben unserem Basischeck, also der grundlegenden Analyse aller logistischen Prozesse im Krankenhaus, auf deren Grundlage Projekte zur Kostensenkung gestartet werden können, zusätzlich Beratungsangebote zur Realisierung eben solcher Projekte, anbieten. Beratend begleiten wir aber auch z.B. die Beschaffung von Anlagevermögen. Hinzu kommt unser Interimsmanagement von Einkaufsabteilungen, welches es uns ermöglicht, beispielsweise einen reibungslosen Generationenwechsel in Beschaffungsabteilungen unterstützend zu begleiten oder aber auch vorübergehende Vakanzen aufzufangen.

 

Diese breite Unterstützung unterschiedlichster Prozesse im Krankenhaus führt nicht nur dazu, dass sich viele Kliniken für uns entscheiden, sondern auch dazu, dass wir kaum Abgänge haben. Das letzte Jahr war bereits das zweite Jahr hintereinander, in welchem wir keine Vertragsklinik an den Wettbewerb verloren haben.

 

 

Frage 3: Was ist die Besonderheit ihrer Einkaufsgemeinschaft?

 

Besonders ist in erster Linie das gerade beschriebene Dienstleistungsportfolio, welches es uns über die vergangenen Jahre ermöglicht hat, uns eine führende Marktposition in allen Kernbereichen der Beschaffung im Krankenhau zu erarbeiten. Durch die fast 1200 Vertragseinrichtungen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie die über 60 Klinikapotheken, welche mit uns arbeiten, haben wir in beiden Segmenten die Markführerschaft inne. Doch nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze der medizinischen Versorgung in Deutschland sind wir durch unser universitäres Cluster, welches sich explizit um die Belange der uns angeschlossenen 10 Universitätsklinika kümmert, sehr gut vertreten. Hinzu kommt unsere Tochtergesellschaft im Lebensmittelbereich, welche bereits vor der Eingliederung in die Unternehmensgruppe im Jahr 2015 Markführer im Bereich der Lebensmittelbeschaffung auf dem deutschen Gesundheitsmarkt war. 

 

Das alles bietet den uns angeschlossenen Vertragskliniken natürlich einen extremen Mehrwert an Know-How, Fachexpertise und natürlich auch die Möglichkeit zum Netzwerken, welches in unserem jährlich stattfindenden Jahreskongress ihren Höhepunkt findet.

 

Ein weiterer Aspekt welcher gerade für Verantwortliche im Einkauf, besonders aber auch für Geschäftsführer und Vorstände immer wichtiger wird, ist die Rechtssicherheit in der Beschaffung. Hier ist natürlich das Thema Compliance in aller Munde und führt zu einer erhöhten Sensibilität aller Beteiligten. Entscheidend sind aber zusätzlich auch die rechtsichere Beschaffung und die daraus resultierende Verpflichtung zur Ausschreibung öffentlicher Häuser. In diesem Bereich haben wir über die letzten Jahre in Zusammenarbeit mit juristischen Partnern eine Vergabekompetenz entwickelt, die allen unseren Vertragshäusern zugutekommt. Unter Beachtung aller Regelungen des Vergaberechts, insbesondere des Neutralitätsgebots sowie einer sauberen Dokumentation, führen wir so mittlerweile jedes Jahr eine Vielzahl an EU-konformen, europaweiten Ausschreibungen durch.

 

Die von uns zentral durchgeführten Ausschreibungen entlasten nicht nur unsere Vertragshäuser, sondern auch unsere Lieferantenpartner, und sparen so bei allen Beteiligten Zeit und Ressourcen.

 

Gleichzeitig schauen wir aber als Unternehmen auch immer nach Möglichkeiten, Einrichtungen im Gesundheitswesen durch innovative, zukunftsorientierte Lösungen noch besser unterstützen zu können. Gerade h-trak, ein australisches Unternehmen, welches seit letztem Jahr zu unserer Gruppe gehört, ist hierfür ein schönes Beispiel. Bereits seit 2002 ist h-trak in Australien und auch seit einiger Zeit in UK etabliert und ermöglicht es Kliniken, alle im Krankenhaus und im OP stattfindenden Prozesse per Scan zu erfassen und zu dokumentieren. Nicht nur das administrative Personal, sondern auch das medizinische werden so erheblich entlastet. Dieses bereits in anderen Märkten erfolgreich eingeführte Produkt wird auch die Prozesse in deutschen Krankenhäusern nachhaltig digitalisieren, somit modernisieren und effizienter gestalten.

 

 

Frage 4: Wie sehen Sie die Zukunft des Krankenhaus Einkaufs im Jahr 2025?

 

Wir sehen die wachsenden Bestrebungen aller am Gesundheitswesen aktiv Beteiligten, die Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben und zu etablieren. Dies gilt nicht nur für uns als Einkaufsdienstleister, sondern auch für viele Krankenhäuser und natürlich Industrieunternehmen. Die durch Digitalisierung mögliche Effizienzsteigerung aller Prozesse im Krankenhaus macht das Arbeiten aller handelnden Personen nicht nur leichter, sie spart auch erhebliche Kosten. Nehmen Sie z.B. h-trak. Durch das genaue Erfassen aller verbrauchten Artikel hat das Krankenhaus die Möglichkeit, Konsignationslager auf den wirklichen Bedarf des Hauses zu minimieren, statt sich an ungefähren Werten zu orientieren. Hierdurch werden nicht nur Lagerkosten seitens der Kliniken gesenkt. Auch die Industriepartner haben weniger beim Kunden gebundenes Kapital. Der Nutzen kommt also beiden zugute, dem Einkäufer auf der einen, aber auch dem Lieferanten auf der anderen Seite.

 

Wir sind überzeugt, dass das die Zukunft des Einkaufs ist, nicht erst im Jahr 2025 sondern bereits heute, und auch bis weit über 2025 hinaus – die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitsmarkt zur Effizienten Versorgung jedes einzelnen Patienten bei gleichzeitiger Profitabilität für Kliniken und auch Industrieunternehmen. Diesen Prozess möchten wir, wie auch in den vergangenen Jahren, zukünftig weiter begleiten und aktiv mitgestalten.



Einkaufsgemeinschaft Nr. 2



Frage 1: Ist der Preis immer noch das wichtigste bei Einkaufsgemeinschaften?

 

Im heutigen Zeitalter des ständigen wirtschaftlichen Drucks auf die Krankenhäuser, ist der Preis für den Bezug der Produkte nach wie vor ein wichtiges Element. Den Mitgliedshäusern müssen gute Konditionen zur Verfügung gestellt werden, damit diese wirtschaftlich arbeiten können. Dennoch verändert sich diese rein produktbezogene wirtschaftliche Betrachtung immer mehr in eine ganzheitliche Betrachtung, in der die Prozesse mit einbezogen werden, was wir auch für richtig erachten.

 

Der Weg vom Produktgruppeneinkauf hin zum „Einkauf zur medizinischen Leistung“ wird aus unserer Sicht immer wichtiger und bereits seit Jahren von uns unterstützt. Beispielhaft kann man hier die über alle Mitgliedshäuser erfolgreich durchgeführte Einführung von OP-Trays sprechen, die zur Schaffung von Standards in den Mitgliedshäusern und zur besseren Kostenkalkulation für die durchgeführten OPs führten.

 

 

Frage 2: Anhand welcher Kriterien entscheiden sich Krankenhäuser für ihre Einkaufsgemeinschaft?

 

Bei uns können die Mitgliedshäuser ca. 95% ihrer gesamten Sachkosten durch bestehende Rahmenverträge abdecken und finden somit mehr Zeit, interne Prozesse zu optimieren und Produktstandards zu etablieren, die wiederum zu weiteren Einsparungen führen.

 

Hinzu kommt, dass die Entscheidungsgewalt zur Umsetzung von Produktstandards und der Auswahl von Vertragslieferanten bei den Mitgliedshäusern liegt und somit eine enge Einbindung der Mitglieder erfolgt. Vor allem die Einbindung der Mediziner aus den Einrichtungen führt zu qualitativ hochwertigen Beschlüssen und daraus folgend auch Umsetzungen.



Frage 3: Was ist die Besonderheit ihrer Einkaufsgemeinschaft?

 

Neben der in Punkt 2 beschriebenen engen Einbindung der Mediziner und kaufmännischen Verantwortlichen aus den Mitgliedshäuser in die Entscheidungsprozesse, zählt bei uns die hohe Verbindlichkeit in Richtung der Vertragslieferanten eine große Rolle. Hierdurch ermöglichen wir diesen, in Rahmen von Mengen- oder Umsatzzusagen für abgestimmte Zeiträume, einen Forecast zu treffen und den Mitgliedern sehr gute Konditionen anzubieten.

 

Wichtig ist für uns, dass die dadurch verhandelten Vorteile zu 100% bei den Mitgliedseinrichtungen landen und kein Geld aus dem Gesundheitsmarkt gezogen wird. Zudem zählt Transparenz zu einer unserer Stärken, so dass die Mitglieder nicht nur wissen, was wir leisten, sondern auch was wir kosten und dieses Verhältnis immer zum Vorteil der Mitglieder ist.



Frage 4: Wie sehen Sie die Zukunft des Krankenhaus Einkaufs im Jahr 2025?

 

Schaffung von digitalen und logistischen Standards und Prozessen wird die Hauptherausforderung der nächsten Jahre sein. Aus diesem Grunde haben wir schon seit Jahren Logistikzentren, welche zur Unterstützung der Mitgliedshäuser in den logistischen Prozessen dienen, etabliert und werden diese weiter ausbauen. Parallel dazu erfolgt derzeit die Einführung einer eigenen e-Procurement-Plattform, die die Digitalisierung der Stamm- und Bewegungsdaten in den Mitgliedshäusern auf den aktuellen Stand bringen wird.

 

Flankiert von weiteren möglichen hausinternen Prozessen (z.B. Produktscanning zur Datenerfassung und -verwaltung gemäß MPAV), bietet diese Plattform den Mitgliedern den vollumfänglichen digitalen Datenfluss von der Stammdatenoptimierung über die EDI-Bestellung bis hin zu allen digitalen Rückdokumenten (Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung), um die Prozesse in den beschaffenden Abteilungen zu optimieren.

 


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Werden Einkaufsgemeinschaften zu IT-Unternehmen? Live Voting auf der 36. Bundesfachtagung der femak

TED-Umfrage im Rahmen des Vortrags von Martin Merkel und Stefan Krojer zum Thema "Schnittstelle IT und Einkauf - Probleme und Lösungen". Über 220 Teilnehmer trafen sich am 12.03.2018 in Rotenburg a.d. Fulda. 


Möchten Sie den gesamten Vortrag einsehen? Dann schreiben Sie mir eine Mail an kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Wer ist der König unter den US Einkaufsgemeinschaften?

Top 3 Einkaufsgemeinschaften in den USA
Top 3 Einkaufsgemeinschaften in den USA
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Alexa bestellt Kopierpapier nach

Ja, Alexa im Büro kommt sicherlich. Und ja, es steigert die Produktivität. Ja, man kann damit auch Kopierpapier nachbestellen. Aber das Amazon Echo dot an der Wand sieht doch ziemlich gewöhnungsbedürftig aus. Ich hab das mit einem AWS Dash Bottom gemacht. Wahrscheinlich ist Sprache dann doch noch einfacher, vor allem da man damit unendlich viele Befehle heben kann.


Noch ein Aber: Welche Kliniken haben bitte WLAN im Kopierraum? Bislang wohl wenige. Das wird sich aber schnell ändern sobald der Use Case rund ist. Und das wird er Ende 2018 sein! 

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Der Zukunft auf der Spur - Tourplan 2018 steht

Der Tourplan 2018 von Zukunft Krankenhaus-Einkauf steht. Wir berichten von allen Events auf unseren Social Media Kanälen. Folgen Sie einfach dem hashtag #TourZKHEK und den offiziellen hashtags der jeweiligen Veranstaltungen (#BFT18, #HSA18...). Unsere Mission ist es den Krankenhaus-Einkauf erlebbar zu machen und Innovationen auf den Zahn zu fühlen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare in den Sozialen Medien. 

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Die MedTech-Branche muss aufpassen, dass sie nicht zum reinen Produktlieferanten ohne Datenhoheit wird

Plenum der 20. eCommerce-Konferenz Düsseldorf, 21. Februar 2018, ca. 115 Teilnehmer (Quelle: BVMed)
Plenum der 20. eCommerce-Konferenz Düsseldorf, 21. Februar 2018, ca. 115 Teilnehmer (Quelle: BVMed)

 

Pressemittteilung (Berlin / Düsseldorf) des BVMed zur "eCommerce-Konferenz von MedInform: "Valide Stammdaten sind das digitale Blut"

 

Daten sind der Treibstoff der digitalen Entwicklung auch in der Gesundheitswirtschaft. Dabei ist eine gute Qualität der Stammdaten eines Unternehmens die Voraussetzung für optimierte, automatisierte Geschäftsprozesse. Das verdeutlichten die Experten der 20. eCommerce-Konferenz von MedInform am 21. Februar 2018 in Düsseldorf. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. "Geschäftserfolge beruhen künftig auf sauber gepflegten Stammdaten", betonte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan. Die MedTech-Unternehmen müssten dabei aus ihren Daten selbst digitale Geschäftsmodelle entwickeln.

 

Der Umsetzungsdruck für ein besseres Datenmanagement kommt dabei zunehmend auch durch Vorgaben des Gesetzgebers auf europäischer und nationaler Ebene. Beispiele sind die verbindliche Einführung elektronischer Rechnungen an öffentliche Auftraggeber oder die Pflicht zur standardisierten "UDI"-Kennzeichnung von Medizinprodukten nach der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), auf die die Experten der Konferenz eingingen. Hinzu kommen neue Pflichten aus den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit. BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt warb für einen mutigeren Umgang mit dem Thema Digitalisierung. "Wir müssen Digitalisierung positiv begreifen und begleiten. Die Chancen durch diese neuen Wege sind enorm, die Risiken durchaus beherrschbar." 

 

Dr. Meinrad Lugan, Vorstandsmitglied bei B. Braun Melsungen und BVMed-Vorstandsvorsitzender, beleuchtete die dramatische Entwicklung der Digitalisierung, die in den letzten Jahren bereits unser gesamtes Leben verändert hat. Die digitalen Technologien sind "raumgreifend" geworden, sie werden "ambient". Dieser Entwicklung kann niemand entgehen. Das betrifft natürlich auch die Medizinprodukte-Branche. Geschäftserfolge beruhen künftig auf sauber gepflegten Stammdaten. Modernes Stammdaten-Management hat damit für die MedTech-Unternehmen eine enorme Bedeutung. Dienstleister wie Amazon können mit ihren Daten in eine individuelle Tiefe gehen, wie es die Unternehmen derzeit noch nicht können. Lugan: "Die MedTech-Branche muss aufpassen, dass sie nicht zum reinen Produktlieferanten ohne Datenhoheit wird." Die MedTech-Industrie und der wichtige Kunde Krankenhaus hinken technologisch Jahre hinter dem her, was möglich ist. Der digitale Gesundheitsmarkt wächst sehr viel stärker als der analoge Markt. Damit können digitale Dienstleistungen künftig wertvoller werden als die Produkte. Die Akzeptanz von Medical Apps steigt. Es gibt bereits 1,2 Millionen Health-Apps. "Wenn davon nur 500 Apps ein gutes Geschäftsmodell entwickeln, das zwischen den MedTech-Unternehmen und seinen Kunden steht, wird das schon dramatische Auswirkungen haben", so der BVMed-Vorstandsvorsitzende. Sein Fazit: "Wir müssen bei der Digitalisierung aus unserem Schneckentempo herauskommen, sonst machen die neuen Spieler mit ihren Daten die neuen Regeln der Patientenversorgung. Die Unternehmen müssen aus ihren Daten selbst digitale Geschäftsmodelle entwickeln."

 

Eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung spielt in Europa Estland. Einblicke in Estlands Weg in die digitale Wirtschaft gab Prof. Dr. Gunnar Prause, Professor für International Business an der Hochschule Wismar und der Universität Tallinn. eGovernment und eHealth seien in dem baltischen Staat Erfolgsmodelle. Haupttreiber der Entwicklung ist "e-Estonia", eine Interessengemeinschaft, die die digitale Gesellschaft vorantreibt. Jeder Este hat eine elektronische ID-Karte. Das Land ist flächendeckend mit Breitband versorgt. 99 Prozent der öffentlichen Dienste gibt es online. 99,8 Prozent der Banküberweisungen erfolgen online. 98 Prozent der Steuererklärungen erfolgen online. Bereits 30 Prozent der Wähler geben ihre Stimme online ab. Derzeit werden vollautomatische Auslieferungsroboter für Waren getestet. Das eHealth-System mit elektronischem Rezept wurde bereits 2008 eingeführt. 99 Prozent der Ärzte erstellen online Rezepte. Flächendeckend kommen PDF-Rechnungen zum Einsatz. Jede Institution in Estland kennt dabei nur die eigenen Daten. Bei Nutzung erfolgt die Datenzusammenführung über die eID-Karte und einen ID-Code. Wichtig: Alle Daten gehören den Betroffenen. Der Zugriff auf die eigenen Daten ist jederzeit möglich. Der Schutz der Daten wird durch verteilte Datenhaltung sichergestellt. Das estnische eHealth-System ermöglicht den Datenzugriff auf die eigene Krankenakte über ein Portal. Der "Telearzt" beinhaltet Fallzusammenfassungen, Überweisungen, Impfungen, zahnmedizinische Informationen oder medizinische Bilder. 95 Prozent der Gesundheitsdaten sind digitalisiert. Bereits 50 Prozent der medizinischen Überweisungen erfolgen digital. Was kann Deutschland von Estland lernen? Angebotsorientierung, One-Stop-Shop für die Bürger und der Multi-Channel-Ansatz garantieren ein durchgängiges eGovernment und eHealth-Konzept. Alle neuen Gesetze müssten diesen Ansatz stärken, so Prause. 

 

Die Umsetzung der eRechnungs-Richtlinie in Deutschland erläuterte Stefan Engel-Flechsig, Rechtsanwalt und Leiter des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD). Nach EU-Recht werden ab November 2018 der Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen im Behördenverkehr auf Bundesebene verbindlich. Lieferanten müssen ab November 2020 elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber des Bundes schicken. Ausgenommen sind Rechnungsbeträge unter 1.000 Euro. Die eRechnung mit strukturierten Daten kommt dadurch "nach langem Anlauf in Wirtschaft und Verwaltung in Fahrt", so der Rechtsexperte. Die eRechnung ist ein Bestandteil der digitalen Transformation von fast allen Prozessen in der Wirtschaft und Verwaltung. Nach dem Gesetz ist eine Rechnung elektronisch, "wenn 1. sie in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und 2. das Format die automatische und elektronische Verarbeitung der Rechnung ermöglicht". Das reine PDF-Format erfüllt diese Voraussetzungen nicht. Ein hybrides Rechnungsformat findet dabei Anerkennung als Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für die Verwaltung, soweit das hybride Rechnungsformat CEN-konform ist. Das von der Wirtschaft favorisierte hybride Format "ZUGFeRD" kann weiter genutzt werden, wird aber derzeit zu "ZUGFeRD 2.0" weiterentwickelt, um die EU-Vorgaben zu erfüllen. Das EU-Format wird von Deutschland und Frankreich mit dem auf ZUGFeRD basierenden hybriden "Factur-X"-Format bereits umgesetzt. 

 

Dr. Thomas Rothe, Projektleiter SAP am Universitätsklinikum Dresden, will den Unternehmen "die Angst vor dem Thema elektronische Rechnungen" nehmen. Die Umsetzung sei relativ einfach, beispielsweise im PDF/A-3 ZUGFeRD-Format, wie es im Uniklinikum verwendet wird. PDF wurde zwar ursprünglich im Jahr 1993 von Adobe beschrieben, "ist heute aber ein offener Standard, der durch internationale Normierungsgremien weiterentwickelt wird". Der technische XML-Teil einer PDF-ZUGFeRD-Rechnung kann dann in die entsprechenden Systeme integriert werden. Das "eInvoice"-Projekt des Uniklinikums Dresden begann im Jahr 2010 damit, alle Papierrechnungen einzuscannen und aus dem Bild in einem Validierungsschritt strukturierte Daten für die elektronischen Prozesse zu generieren. Zudem wurde ein Archivsystem mit unveränderlichen Dokumenten integriert. Weitere Projektschritte und Prozesserweiterungen wurden durch "eInvoice PDF" 2013 und "eInvoice ZUGFeRD" 2015 realisiert. "Wir haben mit dieser Technik sehr gute Erfahrungen gemacht und konnten die Prozesse im Unternehmen deutlich optimieren", so Rothe. Lieferanten, die Rechnungen im PDF/A-3 ZUGFeRD-Format senden können, erhalten bei Ausschreibungen einen Bonus. Sein Fazit: "Die elektronische Rechnung ist für alle ein Gewinn."

 

Michael Dobrindt von Data Interchange stellte das PEPPOL-Projekt ("Pan-European Public Procurement Online") im Gesundheitssektor vor. Ziel von PEPPOL ist die Standardisierung grenzüberschreitender elektronisch unterstützter öffentlicher Vergabeverfahren innerhalb der Europäischen Union. PEPPOL hat dafür eine Kommunikationsinfrastruktur entwickelt, über die Unternehmen und Institutionen Nachrichten direkt und sicher austauschen können, die beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen notwendig sind, also Bestellungen, Lieferscheine oder Rechnungen. Unternehmen und Institutionen, die PEPPOL-Nachrichten austauschen möchten, müssen sich über einen Access Point Provider verbinden. Für eine Beteiligung an PEPPOL muss das interne ERP-System entsprechend an das XML-Format angepasst werden. "Versorger und Verwaltungsbehörden müssen ihre internen Managementsysteme vorbereiten, um fähig zu sein, Informationen aus den PEPPOL-Nachrichten zu extrahieren, die für den Austausch der Transaktionen notwendig sind", so Dobrindt. Der Druck im Markt wurde dadurch erhöht, dass die britische NHS 2017 PEPPOL verbindlich eingeführt hat. Neben Großbritannien wird PEPPOL auch in Dänemark oder Norwegen genutzt. 

 

Die Bedeutung eines guten Stammdatenmanagements betonte der IT-Experte Dr. Hans-Werner Velten. Eine gute Stammdatenqualität ist die Voraussetzung für optimierte, automatisierte Geschäftsprozesse. Zu den Stammdaten eines Medizinproduktes gehören technische Daten und Spezifikationen, klinische Daten und Leistungsdaten, Produktionsvorgaben, Herstellungsdaten, Anwendungsvorgaben, UDI- und Labeling-Vorgaben, aber auch Katalogdaten und Vermarktungsdaten. Stammdaten werden dabei immer in unterschiedlichen Systemen und Datenbanken vorgehalten, beispielsweise im ERP-System oder in QM-Datenbanken. Eine gute Stammdatenqualität kann durch dokumentierte und geschulte Anlage-, Änderungs- und Deaktivierungsprozesse erreicht werden. "Stammdatenmanagement ist eine Organisations- bzw. Prozessaufgabe, damit die Qualität nachhaltig ist, keine rein technische Aufgabe", so Velten. Ein Datenqualitätsmanagement braucht eine klare Festlegung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Berechtigungen. Ein Lösungsansatz kann ein zentrales System sein, in dem Stammdaten angelegt, geändert und ausgelesen werden können. 

 

Das UDI-Datenmanagement beleuchtete Michael Ankele, Bereichsleiter Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik bei Erbe Elektromedizin, aus der Sicht eines weltweit agierenden mittelständischen Medizinprodukte-Herstellers. Mit der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) wird die Kennzeichnung jedes Medizinprodukts mit einer eindeutigen Produktidentifikation, englisch "Unique Device Identification" (UDI), zur Pflicht. Die Unterschiede der MDR-Vorgaben zu den US-amerikanischen Regelungen zu UDI sind dabei "überschaubar". Der Code ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit bei Medizinprodukten und bietet den Unternehmen die Chance, die Digitalisierung von Prozessen in der Logistik und der Bestellungsabwicklung zu unterstützen. Ankele: "UDI ist eine große Chance für alle Beteiligten in der Supply Chain durch die Verwendung eines einheitlichen Schlüssels". Die einheitliche Produktkennzeichnung kann als Schlüssel für den standardisierten Informationsaustausch dienen. Ein nächster Schritt könnten RFID-Technologien sein, die ein größeres Datenvolumen und variable Schreib- und Leseprozesse bieten. 

 

Michael Döhler von IntelliShop stellte eine eCommerce-Softwarelösung für die Medizintechnik vor. Ziel ist es, mit einer eCommerce-Plattform Verkaufsprozesse zu optimieren. So kann die Plattform alle Systeme integrieren. Ein Tablet für die Außendienstmitarbeiter kann dabei als "Fernbedienung" für die verschiedenen Prozesse von der Terminfindung bis zum Verkauf dienen. Für den Hersteller Eppendorf hat IntelliShop beispielsweise eine zentrale eCommerce-Lösung für den Verkauf von Medizinprodukten gebaut, die eine branchenspezifische Abbildung von Account-Strukturen für Labore, Universitäten und Kliniken bietet. Außerdem können marktindividuelle Preise, Angebotsprozesse und Marketing-Werkzeuge abgebildet werden. Auch die Anbindung von Beschaffungssystemen und Marktplätzen wie SciQuest oder LabCloud ist möglich. Künftig wird der Aufbau digitaler Services neue Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen ermöglichen. 

 

Prof. Dr. Sebastian Schinzel von der Fachhochschule Münster beleuchtete das Thema Cybersicherheit und Medizintechnik. Die jüngsten Angriffe auf große Portale wie Amazon oder Netflix kamen dabei über Web-Kameras mit eigener IP und Standard-Passwörtern, die meist nicht geändert werden und damit leicht nutzbar sind. Die Wege, wie Computer oder Geräte kompromittiert werden, haben sich dabei in den letzten Jahren kaum geändert. Neu sind Geschäftsmodelle der Kriminellen wie der Verschlüsselungs-Trojaner WannaCry, mit dem Geld erpresst werden soll. Von solchen Angriffen ist die medizinische IT, die oft auf Windows-Rechnern läuft, ebenfalls verstärkt betroffen. So gibt es seit diesem Jahr Malware, die gezielt Krankenhäuser angreift – mit einem Fokus auf bildgebende Systeme. In den USA kam es dadurch schon zu einer Lösegeldzahlung in Höhe von 60.000 Dollar, damit die Klinik wieder auf ihre Daten und Systeme zugreifen konnte. Neue Anwendungen der "Smart Medicine" sind dabei genauso gefährdet. Die Unternehmen müssen daher mehr in den Schutz der Systeme und der Patientendaten investieren. "Cybersicherheit muss jetzt auch in den Krankenhäusern und der Medizintechnik ein wichtigeres Thema werden", so Schinzel. Das Projekt "MediSec" der Fachhochschule will dabei helfen, IT-Systeme der Krankenhäuser und Medizintechnik-Hersteller sicherer zu machen. 

 

Was kommt auf die MedTech-Unternehmen durch die neue EU-Datenschutzgrundverordnung und durch das IT-Sicherheitsgesetz zu? Diese Frage beantwortete Maria Heil von NOVACOS Rechtsanwälte. Das IT-Sicherheitsgesetz vom Juli 2015 hat zum Ziel, für die Bevölkerung relevante IT-Systeme besser zu schützen. Das Gesetz ist vor allem für Unternehmen relevant, die kritische Infrastrukturen betreiben. Dazu gehört seit Juni 2017 auch der Gesundheitssektor, vor allem Krankenhäuser mit mehr als 30.000 Fällen. Medizinische Apparate wie CT-, MRT-, und Röntgenapparate sind als Gebrauchsgeräte auch dem Bereich der stationären medizinischen Versorgung zuzuordnen. Dann gelten bestimmte Anforderungen an die IT-Sicherheit, die beachtet werden müssen.

 

Beim Thema neues Datenschutzrecht läuft der Countdown: Am 25. Mai 2018 ersetzt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) das bislang geltende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als unmittelbar geltendes Recht. Parallel dazu gilt ab dem 25. Mai 2018 eine neue Fassung des BDSG. Das neue Datenschutzrecht bringt für die Medizinprodukte-Unternehmen eine Vielzahl neuer Regelungen und Anforderungen mit sich. Dazu gehören geeignete technische und organisatorische Maßnahmen gegen Cyber-Angriffe, das Führen eines Verzeichnisses aller technischen und organisatorischen Daten-Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgenabschätzungen und dokumentierte Nachweise, wie die Datenschutzregelungen eingehalten werden sollen. Die gesetzlichen Vorgaben müssen dabei zeitnah umgesetzt werden, um drastisch erhöhte Bußgelder zu vermeiden. Denn bei Verstoß drohen dem Unternehmen Sanktionen von bis zu 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes oder bis zu 20 Millionen Euro. Die Prinzipien der Datenverarbeitung wie Zweckbindung und Datensparsamkeit haben sich dabei gegenüber dem alten Recht nicht verändert, so Heil. Für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten muss jedoch eine Einwilligung des Betroffenen vorliegen. Die Rechtsexpertin empfahl den Unternehmen, zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Daten, insbesondere von personenbezogenen Daten, vorzunehmen. Dazu gehören klinische Studiendaten, aber auch CRM-Systeme, die beispielsweise Kunden auf Ärzteseite erfassen. Ein Zugriff auf das CRM-System ist bereits eine "Datenverarbeitung". Wichtig sei der Aufbau von Compliance-Strukturen im IT- und Datenschutzbereich. Dazu gehören eine interne Strategie sowie geeignete technische und organisatorische Maßnahmen. Die Unternehmen seien zum Aufbau von präventiven Prozess- und Systemstrukturen verpflichtet, so Heil. 

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Neuer Stammdatenpool im Gesundheitswesen wird geschaffen

Wie die f&w in ihrer News des Tages am 20.02.2018 berichtet, entwickeln die vier  Einkaufsgemeinschaften GDEKK eG, P.E.G. eG, Prospitalia GmbH und Sana Klinik Einkauf GmbH einen Pool für elektronische Artikelstammdaten.

 

Der Datenpool, genannt "Healthcare Content Data Portal (HCDP)", soll eine einheitliche Klassifikation (eCl@ss) nutzen und die Standards der GS1 für die Identifikation und Datenübertragung abbilden. Der BVMed (Forum eStandards) und die Einkaufsgemeinschaften sollen dazu federführend die Validierungsregeln für die Stammdaten vorgeben.

 

Zeitschiene für Start des Projektes ist Mitte 2018. In einem Pilotprojekt sollen Hersteller und Lieferanten Zugang über ein neu geschaffenes Portal erhalten. Sie können Mithilfe des Portals ihre Artikelstammdaten per Upload in definierten Formaten bereitstellen und auch pflegen können. Mit der Ausführung wurde die Bayard Consulting Group beauftragt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der bereits existierende GSDN Datenpool der GS1 und auch die geplante europaweite Einführung der UDI (Eindeutige Geräte und Artikel Identifikation). Der UDI Barcode soll alle relevanten Informationen zu einem Medizinprodukt enthalten. Die UDI ist in den USA bereits erfolgreich eingeführt. Ein nächster Schritt könnten RFID-Technologien sein, die ein größeres Datenvolumen und variable Schreib- und Leseprozesse bieten. Hier erhalten Sie Zugang zur UDI Datenbank der FDA: ACCESS GUDID

Screenshot der UDI Datenbank der US-FDA
Screenshot der UDI Datenbank der US-FDA

Die UDI wird schrittweise eingeführt, siehe Roadmap (Quelle: Intellishop):

Roadmap Einführung UDI in der EU
Roadmap Einführung UDI in der EU
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Future Trends in improving supply chain efficiency

Themenfeld 1 beim Efficiency Forum in Barcelona 14./15.06.2018: Smarter Einkauf - Innovation in der Beschaffung und Vergabe
Themenfeld 1 beim Efficiency Forum in Barcelona 14./15.06.2018: Smarter Einkauf - Innovation in der Beschaffung und Vergabe

Zukunft Krankenhaus-Einkauf freut sich auf die Teilnahme beim Efficiency Forum am 14./15.06.2018 in Barcelona. Mit Kollegen aus ganz Europa wird über Potentiale zur Effizienzsteigerung in Krankenhäusern diskutiert. Der eigene Vortrag thematisiert die Zukunftstrends im Krankenhaus-Einkauf. 


Die 4 Themenfelder des Forums sind:


1. Innovation im Einkauf 

2. Patientenfluß

3. Produktfluß

4. Digitalisierung 


Mehr unter Efficiency Forum 

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Bislang ist nur eine Krankenhaus Apotheke an securpharm angebunden.

Endspurt: Nur noch ein Jahr bis zum neuen Fälschungsschutz für Arzneimittel


In einem Jahr geht das neue Schutzsystem für Arzneimittel an den Start. Arzneimittelpackungen, die ab dem 9. Februar 2019 vom Hersteller in den Verkehr gegeben werden, müssen dann Sicherheitsmerkmale tragen. Diese werden von Apotheken vor der Abgabe überprüft, um Patienten noch besser vor gefälschten Arzneimitteln zu schützen. securPharm e. V., die Organisation, die in Deutschland das System für die Echtheitsprüfung von Arzneimitteln anhand eines Sicherheitsmerkmals entwickelt, zeigt sich zwar zufrieden mit den im vergangenen Jahr erzielten Fortschritten des Systemaufbaus, gleichwohl müssen sich etliche Marktteilnehmer noch an securPharm anbinden.


Das Schutzsystem für verschreibungspflichtige Arzneimittel muss bis 9. Februar 2019 in den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums errichtet sein. Kernelemente des Systems sind zum einen die Verwendung von Packungen mit Erstöffnungsschutz, zum anderen die Kennzeichnung jeder Packung mit einer individuellen Seriennummer. Das securPharm-System sorgt dafür, dass diese Nummer vor jeder Abgabe einer Arzneimittelpackung auf Echtheit geprüft werden kann. „Wir liegen mit dem Aufbau des neuen Schutzsystems absolut im Plan“, so Dr. Reinhard Hoferichter, Vorstandssprecher von securPharm e. V.


Mit dem europäischen Hub, der für den Datenaustausch zwischen den Schutzsystemen der beteiligten Länder sorgt, ist securPharm bereits verbunden. Aber auch unabhängig davon, wie viele weitere Länder zum Stichtag mit dem Hub verbunden sind, wird das securPharm-System den Patientenschutz in Deutschland verbessern.


„Die Errichtung eines europäischen Netzwerkes gegen gefälschte Arzneimittel ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die von den Systemnutzern nur durch eine frühzeitige Anbindung und eine entsprechende Trainingsphase gemeistert werden kann“, so Hoferichter. Deshalb steht das securPharm-System den Nutzern bereits seit 2013 zum Training zur Verfügung.


Die Nutzer des securPharm-Systems sind Pharma-Unternehmen, Großhändler, Apotheken und Krankenhäuser. Sie müssen sich an das System anschließen, um die Daten für die gesetzlich geforderte Echtheitsprüfung von Arzneimittelpackungen anhand einer individuellen Seriennummer auszutauschen. „Wir konnten 2017 beobachten, dass die Komplexität der Umstellung und der daraus resultierende Handlungsbedarf weitestgehend in der Arzneimittelwirtschaft verstanden worden sind“, so Hoferichter. So haben 2017 weitaus mehr Pharma-Unternehmen einen Vertrag mit securPharm geschlossen als in den Jahren zuvor. Derzeit sind 200 Pharma-Unternehmen an Bord. Etliche fehlen aber noch immer. „Unternehmen, die noch nicht die nötigen Weichen für das Aufbringen der neuen Sicherheitsmerkmale gestellt haben, empfehlen wir dies unbedingt jetzt zu tun, sonst könnte es für einzelne Hersteller knapp werden“, so Hoferichter.


Die Anbindung der öffentlichen Apotheken und Großhändler nimmt planmäßig Fahrt auf. „Einzig die Situation bei der Anbindung der Krankenhäuser betrachten wir mit Sorge“, so Hoferichter. „Bislang hat sich erst ein Krankenhaus an securPharm angebunden und die Arbeit mit dem System erprobt. Hier besteht großer Zeitdruck“. Die Verantwortung für den Anschluss an das nationale System liegt aber bei den Nutzern. „Wir werden nicht nachlassen und weiter darauf hinweisen, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig an das System anzuschließen und die Prozesse der Echtheitsprüfung zu testen, damit ab 9. Februar 2019 nicht nur das System reibungslos funktioniert, sondern sich auch alle Nutzer angebunden haben“.


Ziel der Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/161 ist der Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette. Dazu werden die bereits vorhandenen Regelungen und Kontrollen durch verbindliche technische Lösungen ergänzt. Ab 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland vom pharmazeutischen Unternehmer nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gegeben werden, die eine individuelle Seriennummer tragen (die das securPharm-System nutzt) und einen Erstöffnungsschutz besitzen, damit erkennbar ist, ob die Verpackung noch unversehrt ist. Vor diesem Stichtag freigegebene Arzneimittel dürfen jedoch weiterhin bis zum Ablauf des Verfalldatums ohne die Sicherheitsmerkmale abgegeben werden.


 


Über securPharm e.V.:

securPharm e.V. ist die nicht gewinn-orientierte Stakeholder-Organisation für den Aufbau des Systems zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln gemäß den Vorgaben der Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/161 zum Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette in Deutschland. securPharm e. V. wird getragen von Pharma-, Großhandels- und Apothekerverbänden: BAH, BPI, vfa, PHAGRO, ABDA. Ziel von securPharm ist es, zum Stichtag am 9. Februar 2019 ein System bereit zu stellen, das von allen Marktbeteiligten genutzt werden kann. securPharm versteht sich als deutscher Baustein für ein EU-weites Netzwerk gegen Arzneimittelfälschungen.

Prozesskostenanalyse für den Krankenhauseinkauf

Die Anforderungen an den Krankenhaus Einkauf wachsen täglich. Der Krankenhaus Beschaffer soll nicht nur die Produkte zum richtigen Preis, sondern auch die richtigen Produkte zur passenden Operation und zu den individuellen Prozessen beschaffen. Dazu soll er noch die Verbräuche im Blick haben und verbrauchsteuernd eingreifen. 


Dazu benötigt er auch Controlling und Management Kenntnisse,  um Daten zu erfassen Daten, zu analysieren und dann entsprechend steuern zu können. Dies kann er allerdings nicht alleine schaffen. Er muss als gute Führungskraft die richtigen Strukturen und Aufgabenfelder schaffen und dazu noch die richtigen Mitarbeiter finden und weiterentwickeln.


Der Health Studiengang der HHL Hochschule Leipzig wendet sich an alle Berufsgruppen im Krankenhaus, Quereinsteiger, Berufsanfänger, aber auch Profis, weil z.B. über die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems ebenso gesprochen wird, wie über rechtliche Fragen, Einkauf, Logistik, Qualitäts- und Risikomanagement, etc. Ich kann mir vorstellen, dass diese Themen auch für die Krankenhaus Einkäufer  interessant sind.


Wichtig: Jedes Modul (jedes Wochenende) kann einzeln gebucht werden, so dass eine flexible Teilnahme möglich ist. 


Hier das spezielle Modul zur Krankenhausbeschaffung:

Modul 5 Beschaffung, Einkauf und Logistik der HHL Leipzig
Modul 5 Beschaffung, Einkauf und Logistik der HHL Leipzig

Mehr Informationen erhalten Sie unter:

www.hhl.de 


Download der Broschüre


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Material verantwortlich für Patientengefährdung? CIRS-Fälle beim Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (äzq)

Screenshot Website des äzq
Screenshot Website des äzq

Auf der Webseite des "ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin" werden regelmäßig kritische Unfall und Patienten Gefährdungsmeldungen publiziert. Diese Meldungen und Informationen sind nicht nur interessant für Ärzte oder Pflegekräfte, sondern auch für alle im Krankenhaus Prozess und Materialbeschaffung beteiligten Personen. 


welches Produkt oder Material könnte einen negativen Effekt auf den Prozess haben? Was kann zu einer konkreten Patientengefährdung führen? Und welche Vorkehrungsmaßnahmen könnte man treffen, um dies zu vermeiden? 


Hier erhält der Einkäufer einen guten Überblick über Patienten sicherheitsrelevante Themen. Immer neben dem Produkt auch den wirtschaftlichen und Patienten sicherheitsrelevanten Fokus.


Link: 

- äzq CIRS Fälle

- Berliner CIRS Fälle

- Netzwerk CIRS medical 

Die Zahl des Monats von DeviceMed ist 52/100

Screenshot von der mobilen Webseite www.devicemed.de
Screenshot von der mobilen Webseite www.devicemed.de

Die Umfrage wurde zusammen mit den Digitalisierungsexperten von build'n'break  erhoben.

Im Vergleich zu Medtec Anbietern weisen deutsche Krankenhäuser einen Digitalisierungsgrad von weit unter 50% aus. So ist zum Beispiel die Pflege zu 42% digitalisiert. Der Anteil der voll mit einer durchgängigen elektronischen Patientenakte ausgestatteten Krankenhäusern liegt bei nur 8%.


Der Krankenhaus-Einkauf ist nach Schätzungen zu 35% digitalisiert.


Weitere Informationen und Checklisten zur Digitalisierung erhalten Sie bei Zukunft Krankenhaus-Einkauf und www.buildnbreak.de. 

Die größten Medizintechnik Firmen weltweit

Quelle: www.bvmed.de

Die größten Medizintechnik Firmen weltweit nach Umsatz:


Medtronic Johnson & Johnson GE Healthcare Siemens Healthineers Becton Dickinson Cardinal Health Philips Stryker Baxter International Inc. Abbott Boston Scientific Zimmer  Biomet Essilor Aesculap BBraun St. Jude Medical Alcon 3M Fresenius Group Olympus Europe Smith & Nephew Terumo Medical Corporation C. R. Bard Netherlands Sales B.V. Varian Medical Systems Edwards Lifesciences Hoya Hologic, Inc. Intuitive Surgical 


Und welches Unternehmen liefert den größten Prozessnutzen, Patientensicherheit, Wirtschlichkeit und medizinische Qualität für Krankenhäuser? 


Bewerben Sie sich für den 1. Hospital Supplier Award 2018. 

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Wir alle sind das Krankenhaus

Ich finde es ist an der Zeit, die von der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) im Jahr 2013 gelaunchte Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" wieder aufleben zu lassen.


Warum? 

Weil wir eine faire Finanzierung für die deutschen Krankenhäuser brauchen. In den Einkaufsabteilungen der Kliniken bekommt man das täglich zu spüren. Wie sollen wir denn die Investitionen in die Digitalisierung, Infrastruktur und Medizintechnik leisten? Nun ist es an der Zeit, dass die #GroKo handelt. Im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche waren ja bereits ein paar gute Punkte aufgelistet. Jetzt brauchen wir den "Drive", damit die ordentlichen Ansätze noch besser werden und in den Koalitionsvertrag fix einfließen. 


Mitmachen! 

Also, bitte macht bei dieser Aktion mit! Einfach diesen Post mit dem hashtag #wirallesinddaskrankenhaus teilen oder selbst kreativ werden. 

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Helios sucht Einkaufsmanager (m/w) Gebietsleitung München

Ihre Aufgaben


Mit unternehmerischer Weitsicht entwickeln und realisieren Sie Beschaffungsstrategien für Kliniken der Region München – im Fokus haben Sie die Qualität und Wirtschaftlichkeit.


Ihre Expertise kommt in vielfältigen Projekten zum Tragen – und Sie agieren als kompetentes Bindeglied zum zentralen Einkauf der Helios Kliniken Gruppe.


Weiterhin beraten Sie die Geschäftsführer und medizinischen Anwender in den Kliniken Dachau, Indersdorf, Pasing und Perlach in allen einkaufsrelevanten Belangen.


Sie verbessern klinik- und bereichsübergreifende Prozesse, vor allem an der Schnittstelle zur Logistik und behalten auch das Sachkostenmanagement aufmerksam im Blick.


Analyse und Steuerung des Verbrauchs von Gütern des medizinischen Bedarfs sowie Güter des Wirtschafts- und Verwaltungsbedarfs.


Controlling der Materialkostenentwicklung der Einrichtungen.


Datensammlung und Aufbereitung für Vergleichszwecke sowie Weiterentwicklung des Konzernbenchmarks.


Entwicklung von Prozessoptimierungen zur Reduktion der Materialkosten.


Vorbereitung und Begleitung von Sparklausuren in den Kliniken.


Eigenständige Verhandlung mit den Verbrauchern.


Unterstellt sind Sie dem Regionalleiter Einkauf Region Süd – perspektivisch können Sie unternehmensweite Warengruppen steuern und sich so auch übergeordnet einbringen.

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EDI-Anbieter im Vergleich: GHX, HBS / PAGERO, Medical Columbus

Ein absolutes Highlight der 36. Bundesfachtagung der femak ist dieses Jahr der Vergleich der marktführenden EDI Plattformen für Krankenhäuser. Dem Vergleich stellen sich die drei Marktführer GHX, HBS und Medical Columbus. 


Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Martin Merkel der langjährige Erfahrung bei der Umsetzung von EDI Strategien in seiner Krankenhausgruppe besitzt.


Zum Programm und Anmeldung www.femak.de

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Prozesskosten im Einkauf? Ich kann es nicht mehr hören

Bei den Preisen ist nicht mehr viel Spielraum? Preise sind nicht alles. Wir müssen uns um die Prozesskosten kümmern. Diese Aussage hören wir nun seit gefühlt über 20 Jahren bei allen Beschaffungskongressen. Aber warum hören wir das immer wieder? Scheint sich da nicht wirklich etwas zu tun? Und vor allem warum? 


Die Industrie schimpft immer wieder auf die Krankenhäuser, dass deren die Potenziale die in den Prozessen stecken würden und diese nicht erkennen würden. Die Industrie versteht nicht, dass die Krankenhäuser diese Kosten - trotz 70% Personalkostenanteil - nicht erkennen. Die Krankenhäuser beschweren sich ihrerseits immer wieder, dass solche System-Partnerschaften oft nicht wie versprochen umgesetzt werden können oder nicht die Erwartungen erfüllen. 


Aus meiner Sicht hat weder die Industrie Recht, noch die Krankenhaus-Sicht. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. Wenn die Krankenhäuser immer wieder value-added-services und Prozesskosten Vorteile von der Industrie fordern,  aber am Ende des Tages dann doch wieder die Lieferanten mit dem günstigsten Preisen bevorzugt, dann fördert das nicht gerade das Vertrauen der Lieferanten. Dann hat das zur Folge, dass die Lieferanten nicht wirklich ihre Value Added Services und Produkte daraufhin weiterhin ausrichten. Und vor allen Dingen auch ihre personellen Ressourcen daraufhin nicht ausrichten, dass solche Projekte in der Breite und auch in der Tiefe gewinnbringend im Krankenhaus umgesetzt werden können. Das sind so ein bißchen wie das Henne - Ei Problem. 


Also was ist zu tun? Die Industrie muss das Thema aktiv weiter nach vorne bringen. Und ausgewählte Schüsselkunden identifizieren,  die die Themen auch auf der Geschäftsführer Ebene konsequent umsetzen. Erst wenn wichtige Schlüsselkunden und wichtige Use-Cases bewiesen umgesetzt sind und im Rahmen einer Gesamtkostenrechnung und Nutzenbewertung breit und solide nachgewiesen werden können. Es dann werden weitere Krankenhäuser diesem Weg folgen.


Darauf zielt auch der erste Hospital Supplier Award ab. Mehr dazu erfahren Sie hier

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femak Gewinnspiel zur Bundesfachtagung

*** Gewinnspiel *** 


Sie sind Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung (Einkauf, Logistik, Materialwirtschaft...) und wollen die Gelegenheit nutzen erstmals Ihr Netzwerk auf einer femak Veranstaltung zu erweitern? 


Dann nutzen Sie die Gewinnchance auf eine von 10  Freikarten für die 36. Bundesfachtagung am 12. und 13. März im Wert von 295 Euro.


Wie?
Beantworten Sie einfach die Gewinnfrage, indem Sie Ihre Antwort als Kommentar posten oder mir eine Nachricht senden:


Wo findet die 36. Bundesfachtagung der femak statt?


Programm der femak Bundesfachtagung https://www.femak.de/images/stories/2018_femak/2018_36_Bundesfachtagung/03_Flyer_36_BuFaTa_Rotenburg_2018.pdf


Teilnahmebedingung: 

- Sie sind Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung

Einsendeschluss: 15.02.2018

- Die Freikarten werden am 16.02.2018 unter den Teilnehmern verlost

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Apple führt digitale Patientenakte in USA ein - und was hat das mit Krankenhauseinkauf zu tun?

Jetzt ist es soweit. Während in Deutschland die Gesundheitskarte weiter auf sich warten lässt und IHE Anbieter die Interoperabilität mit Konnektor noch nicht zum fliegen bringen (Standard) launcht Apple nun mit dem neuen iOS iPhone Betriebssystem seine digitale Patientenakte für jedermann.


Die App ist vorinstalliert und alle Kliniken müssen fähig sein Daten an Apple zu schicken. Apple führt dann Daten unterschiedliche Gesundheitsanbieter übersichtlich zusammen.


Was heißt das für den deutschen Krankenhaus Einkauf? Nun ist der US Datenschutz nicht vergleichbar mit dem deutschen. Jedoch wird die eHealth App von Apple weitere Dynamik in die Diskussion um Patientdaten und Patientenakte bringen. Patienten werden noch stärker die Kliniken auffordern, die in Krankenhaus erhobenen Daten in deren selbst gewählten Datenumgebung einspielen zu müssen. Der Digitalisierungsdruck auf Kliniken steigt. 


An dieser Stelle kommt der Krankenhaus Einkäufer ins Spiel. Er muss sich als Warengruppen Manager 4.0 auf die massiv bevorstehenden Digitalisierungsprojekte einstellen und neue digitale Kompetenzen erwerben. Aber wie gelingt das? Entweder sie gehören zu einem großen Klinikverbund, der seine Mitarbeiter im Mindset, Change-Fitness und Fachkompetenzen weiterentwickelt. Oder Sie werden selbst aktiv. Zum Beispiel in Verbunden wie der femak und suchen den aktiven Austausch mit Kollegen auf allen Ebenen des Klinikums. Vernetzen Sie sich online und offline mit Ärzten, Pflegekräften, Kostenmanagern, Controllern, branchenfremden Einkäufern. 


Wie Sie Ihr ganz persönliches starkes  Netzwerk aufbauen, erzähle ich Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat oder bei einem Bier in Berlin Prenzlauer Berg. Schreiben Sie mir kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Gerald Tomenendal im Beirat des Hospital Supplier Awards

Gerald Tomenendal, Kaufmännischer Direktor Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Gerald Tomenendal, Kaufmännischer Direktor Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart

Wir freuen uns riesig, Gerald Tomenendal als Beirat für den Hostel Supplier Award gewonnen zu haben. Gerald Tomenendal ist ein ausgewiesener Experte im Gesundheitsmarkt. Er war im Rhön Konzern tätig, bei Porsche Consulting und ist aktuell kaufmännischer Direktor des Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart.

 

Mit seinem Beitritt zum Beirat des Hospital Supplier Awards sind nun Experten aus jeder Berufsgruppe im Krankenhaus vertreten. Ein Arzt, ein Gesundheitspfleger, vier Einkäufer, ein Kostenmanager und ein kfm. Direktor.  Durch diese Zusammensetzung ist der Beirat in der Lage eine 360-Grad Sicht auf die eingehenden Bewerbungen der Lieferanten zu gewährleisten.

 

Ansatz des neuen Award-Formats ist es, Ideen, Innovationen und Lösungen der Lieferantenpartner aus Wertschöpfungssicht und Gesamtkostensicht zu bewerten. Dadurch soll ein fruchtbarer Dialog zwischen Kliniken und Lieferanten angestoßen werden.

 

Alle Informationen zum Hospital Supplier Award 2018 finden Sie hier. 

 

Aktuelle Beiratsbesetzung des Supplier Awards: 

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HBS Health Business Solutions wird von Pagero übernommen

Mit Wirkung vom 01. Januar 2018 hat die Pagero AG die HBS Health Business Solutions GmbH zu 100 % übernommen.

Mit dieser Akquisition stärkt die Pagero AG ihre Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit der HBS-Applikationen im europäischen und außereuropäischen Markt.

Diese Übernahme ist die konsequente Weiterführung der im Juni 2017 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen der Pagero AG und der HBS GmbH, mit dem Ziel eine gemeinsame Lösung für den Gesundheitsmarkt anzubieten. Das Ergebnis dieser Initiative wurde sowohl von den Kunden als auch von internen Bereichen sehr gut angenommen. Daher war es ein ganz natürlicher Vorgang, beide Organisationen in einem Unternehmen unter demselben Eigentümer zu verschmelzen.


“Durch Bündelung unserer Kräfte werden unsere Kunden davon profitieren, mit einer pan-europäischen Organisation zusammenzuarbeiten, die weltweit agiert und ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsbudget von mehr als 110.000 Entwicklungsstunden pro Jahr für die Plattform aufwendet,“ sagt Bengt Nilsson, Vorstandsvorsitzender der Pagero AG.

“Die Kombination der bekannt kundenfreundlichen HBS-Anwendungen für den Gesundheitsmarkt (Order to Cash und Purchase to Pay) mit dem weltweiten Netzwerk von Pagero Online gibt unseren Kunden die Möglichkeit, eine einzigartige Lösung, welche für Kundenorientierung und Effizienz steht, einzusetzen“, so Norbert Kruchen, Geschäftsführer der HBS GmbH.


Über die Pagero Group

Die Pagero Gruppe entwickelt und vermarktet Pagero Online, eine Cloud-basierte Netzwerk-Plattform für die Kommunikation von Geschäftsdokumenten in den Purchase-to-Pay, Order-to-Cash- und Logistics-to-Pay-Prozessen (TMS). Pagero Online ist unabhängig von ERP-Systemen und passt zu Unternehmen/Organisationen jeder Größe und jeder Branche.


Die Mehrwertdienste ermöglichen es den Kunden, exakte Daten zu erzielen sowie einen 100 % digitalen Datenfluss für eingehende und ausgehende Geschäftsdokumente zu erreichen, was zu einer minimalen Fehlerrate, die Einhaltung lokaler Umsatzsteuer-Regeln und staatlichen Vorschriften und Kontrolle über Geschäftsausgaben führt. Pagero Online ist ein offenes Netzwerk, welches durch die Kooperation mit weiteren Netzwerken den Kunden eine globale Ausrichtung ermöglicht.

Die Pagero AG hat sich mit ihrem Fachwissen auf bestimmte Branchen spezialisiert: Gesundheitswesen, Energie: Öl, Gas und Strom, sowie die öffentlichen Auftraggeber und die Luftfahrtindustrie.


Die Pagero Gruppe beschäftigt mehr als 275 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Göteborg, Schweden, mit Standorten in Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Helsinki, London, Dublin, Oberhausen, Amsterdam, Rom, Madrid, Paris, Istanbul, Chicago und Dubai.

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Fachberater Medikal Einkauf gesucht

Das St. Antonius Hospital in Eschweiler sucht einen Fachberater Medikal Einkauf.


Das Aufgabenprofil liest sich sehr interessant. Diese Stelle hat aus meiner Sicht eine enorme Bedeutung innerhalb des Einkaufs. Lesen Sie die gelungene  Aufgabenbeschreibung. Ich kann dieses Krankenhaus nur empfehlen.


Zur Stellenanzeige 

Das St. Antonius Hospital in Eschweiler sucht zudem einen Mitarbeiter für das in den Kliniken so wichtige Stammdatenmanagement

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Helios Zentrale sucht Einkäufer / Warengruppenmanager für indirekte Güter

Mehr Geld für Krankenhäuser: Umstrukturierungen, neue Technologien, Digitalisierung

Das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche CDU/CSU/SPD ist heute veröffentlicht. Darin steht: "Darüber hinaus sind deutlich erhöhte Investitionen in Krankenhäuser für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung notwendig." 

Hier der Original Abschnitt des Ergebnispapiers: 

Ergebnispapier der Sondierungen CDU CSU SPD vom 12. Januar 2018
Ergebnispapier der Sondierungen CDU CSU SPD vom 12. Januar 2018

Wir sind gespannt, was davon im Koalitionsvertrag stehen wird. Auf jeden Fall geht das schon mal in die richtige Richtung.  Das würde einen Schub für die Digitalisierung im Krankenhaus bedeuten. Mehr als überfällig, denn die Patienten erwarten das von uns. 

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So steht es um die Digitalisierung der deutschen MedTec-Branche

Anlässlich der Medica 2017 befragte „Zukunft Krankenhaus-Einkauf“ gemeinsam mit build’n’break deutsche Medizintechnik-Anbieter zum Umsetzungsgrad in den verschiedenen digitalen Handlungsfeldern. In den Feldern Digitale Strategie, Digitales Marketing & Vertrieb, Digitale Produkte & Dienstleistungen, Digitale Organisation & Infrastruktur sowie Digitale Produktivität beantworteten die Teilnehmer verschiedene Fragen auf der Skala von 1 (trifft nicht zu) bis 5 (trifft voll zu). Da sich die Befragung vor allem an kundennahe Funktionen richtete wurde neben den 5 Handlungsfeldern außerdem befragt, wie sich die Unternehmen im Bereich Social Selling als Teildisziplin von digitalem Marketing & Vertrieb bereits ausgerichtet haben.

 

Kundennahes Teilnehmerfeld

 

An der Umfrage haben vorwiegend kundennahe Mitarbeiter aus deutschen MedTec-Unternehmen teilgenommen. 22% der Teilnehmer stammen aus Unternehmen mit mehr als 15.000 Mitarbeitern. Aus Unternehmen von 50-1.000 Mitarbeiter stammen 33% der Befragten. 31% der Befragten stammen aus Unternehmen mit 10 Mio. – 1 Mrd. €uro Umsatz. 18% der Teilnehmer sind in leitender Vertriebsfunktion beschäftigt. 39% sind Vertriebsmitarbeiter ohne Führungsverantwortung.

 

Durchschnittlicher Umsetzungsgrad in den verschiedenen Handlungsfeldern der Digitalisierung

 

Über alle Handlungsfelder hinweg liegt der Digitalisierungsgrad bei den befragten MedTec-Unternehmen bei 52%. Betrachtet man das Ergebnis differenziert nach den einzelnen Handlungsfeldern ist zu erkennen, dass vor allem die Digitale Produktivtät mit Themen wie „EDI“ bei einem Umsetzungsgrad von 62,5% stark nach oben ausbricht.

 

Generell ist zu erkennen, dass die umsatzorientierten Handlungsfelder „digitales Marketing & Vertrieb“ sowie „digitale Produkte und Dienstleistungen“ noch stark den kostenorientierten Handlungsfeldern „digitale Organisation & Infrastruktur“ sowie „digitale Produktivität“ hinterherhinken.

 

Die „digitale Strategie“ als übergeordnetes Handlungsfeld ist mit 53,5% Umsetzungsgrad bereits auf den Weg gebracht, allerdings auch noch nicht in überdurchschnittlichem Maße.

 

Social Selling ist in der MedTec-Branche noch nicht angekommen

 

Social Selling ist ein Teilbereich von digitalem Marketing & Vertrieb, um im B2B-Umfeld Interessenten & Leads durch die Möglichkeiten von B2B-nahen Social Media Kanälen wie LinkedIn, Twitter, Xing & Co zu generieren. Social Selling ist ein wesentlicher SFE-Hebel (sales force effectiveness) und wurde im Rahmen der Befragung isoliert betrachtet.

 

Das Ergebnis zeigt, dass in diesem Bereich noch erheblich Handlungsbedarf besteht. Knapp 90% der Befragten gibt an, dass im Bereich Social Selling noch keine wesentlichen Aktivitäten gestartet wurden.

 

Nur bei 3% trifft voll zu, dass die Vertriebsmitarbeiter das Potenzial von Social Selling bereits voll nutzen.

 

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung können Sie unter http://buildnbreak.de/medtec kostenlos als Download anfordern.

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Rückblick 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2017

Helios-Chef sieht großes Potentail bei der Prozessautomatisierung

In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung fordert der Helios CEO Francesco De Meo von Medizintechnikanbietern stärkeres ein Kostenbewusstsein und echte Innovationen zum Wohle des Patienten. Bei Produktneuentwicklungen sollen die Anbieter den Kostenaspekt stärker berücksichtigen und den Fokus, der zurzeit noch stark auf dem behandelnden Arzt liegt, auf den Patienten zu richten. De Meo sagt: „Innovationen müssen nachweislich dem Patienten helfen. Heute sind viele Produkte auf dem Markt, die viel mehr können als notwendig. Ich verstehe, dass Medizintechnikanbieter von ihren Entwicklungen begeistert sind. Doch das macht es oftmals unnötig teuer, und wir verbringen aktuell noch zu viel Zeit damit, Hype von Innovation zu unterscheiden.”

 

Vor allem im Bereich der Prozessautomatisierung sieht der 54-Jährige noch großes Potenzial und gibt ein Beispiel: Habe die Pflegedokumentation in den Häusern der Helios-Gruppe früher durchschnittlich 15 Minuten Zeit in Anspruch genommen, benötige man dafür heute durch die Digitalisierung der Abläufe nur noch rund 2 Minuten. De Meo verglich ein Krankenhaus mit einem Produktionsunternehmen: „Prozessautomatisierungen sind da definitiv möglich, und sie können dabei helfen, mehr Zeit für den Patienten zu gewinnen.“

 

Das ganze Interview lesen Sie in der Schwäbischen Zeitung

 

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Alle reden über automatisches Fahren, ich spreche über automatisches Beschaffen

Wäre es nicht toll, wenn das Beschaffen von Produkten für das Krankenhaus so einfach und bequem wäre, wie man sich autonomes fahren in der Zukunft vorstellt? Stellen Sie sich vor: Einfach ein Ziel auswählen, einsteigen und sich zurücklehnen. Vollautomatischen Beschaffungsmanagement wäre das schon ab spätestens 2019 möglich.

 

Automatisiert und trotzdem Herr über alles

Krankenhaus-Beschaffung der Zukunft heißt, bequem den Algorithmen beim Arbeiten zusehen. Wäre es nicht schön, wenn Sie einen auf ihr Krankenhaus persönlich zugeschnittenes Produktportfolio verfügen könnten, dass über modernste Technologie laufend dynamisch kontrolliert und automatisch angepasst wird? Automatische das passgenaue Produktportfolio auswählen, das macht die Digitalisierung möglich. Aber natürlich bestimmen Sie, wo es langgeht und welches Tempo sie festlegen, welche Preiskategorie, welche Risiken Sie pro Warengruppe eingehen möchten, wie flexibel sie bleiben möchten Bezug auf Laufzeit der Verträge und Weiteres.

 

Smarter Konfigurator

Sie können im Vorfeld ihre wichtigen Kriterien in einem Konfigurator eingeben. Der Algorithmus berechnet dann für Sie das optimale Portfolio mit einer passgenauen Warengruppenstrategie auf ihre aktuelle Leistungsfähigkeit und ihr aktuelles Leistungsspektrum des Krankenhauses. Und da das smarte System sie nach ein paar Bestellungen gut kennt (Amazon und Netflix lässt grüßen), schlägt Ihnen das System neue Produkte vor, die Sie auch gut gebrauchen könnten. Das geht soweit, dass der ganze Supplychain Prozess automatisch optimiert werden kann, wenn sie ihn mit weiteren Daten füttern (Daten aus OPS, §21, Benchmarks, BQS Indikatoren, KIS, Labor...). 

 

Adaptive Intelligenz

Auch können in die Zukunft gerichtete strategische Änderungen bereits eingeplant werden oder automatisch angepasst werden, zum Beispiel wenn eine medizinische Abteilung wegfällt oder ausgebaut wird.  Ideal ist es, wenn die Algorithmen direkt mit Ihrem Krankenhausinformationssystem verbunden sind, und so auf ihre Leistungsentwicklung und sogar externe Daten aktiv reagieren kann. Sogar können proaktiv vorhersagen getroffen werden, aufgrund externer Marktdaten und Hochrechnungen interner Leistungsdaten . 

 

Und das ist noch nicht alles

Selbst Produkt-Testungen können zukünftig digital realisiert werden. In Zukunft wird der Arzt mit VR Brille durch die virtuelle Shoppingmall des Medikal Anbieters oder der Plattform flanieren. In Kürze kann der Arzt Mithilfe sensorbestückter Handschuhe und VR Brille sogar die Produkte im virtuellen Shop "befühlen". Influencer und digitale Einkaufsberater ersetzen den Verkäufer in Zukunft fast komplett.  Beispielsweise kann Amazon heute bereits per Echo-Look (lernende Kamera) und Echo (Sprachsteuerung Alexa) Videos und Fotos aufnehmen und Kunden in Echtzeit im OP virtuell beraten. Microsoft wird mit seiner Mixed Reality Brille Hololens die Planung von OPs revolutionieren. In größeren Kliniken wird zukünftig ein 3D-Drucker stehen, um Patienten individuelle Produkte gleich komplett selbst zu produzieren. Weitere Use Cases werden in 2018 dazukommen. 

 

Blanke Theorie?

Sie glauben, diese Beschreibung ist erst was für das Jahr 2020 und betrifft mich nicht? Sie sind Lieferant oder Einkaufsgemeinschaft und sind der Meinung, dass Sie der first mover auf dem Weg zur Digitalisierung des Klinikeinkauf sind? Achtung: Amazon, IBM und innovative Startups werden den Markt revolutionieren. 

 

Wollen Sie mehr über innovative Beschaffungskonzepte erfahren? Schreiben Sie mir eine Mail per kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Zukunft Krankenhaus-Einkauf wünscht allen Krankenhauseinkäufern, Lieferanten, Ärzten, Pflegern, Medizincontrollern, Controllern und Managern frohe Weihnachten

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BG Kliniken suchen "Strategischer Einkäufer" für Konzernzentrale

Stellenanzeige der BG Kliniken, veröffentlicht am 22.12.2017, Quelle: https://karriere.bg-kliniken.de/

Die Akut- und Rehakliniken der gesetzlichen Unfallversicherung gehören zu den größten Klinikgruppen Deutschlands. Als BG Kliniken sind sie spezialisiert auf die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter und berufserkrankter Menschen. In neun Akutkliniken, zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfall­behandlungsstellen im gesamten Bundesgebiet versorgen 12.500 Beschäftigte fast 550.000 Fälle pro Jahr. Träger der BG Kliniken sind die Unfallkassen und gewerblichen Berufsgenossenschaften. Die Dachgesellschaft der Klinikgruppe hat ihren Sitz in Berlin.

Für den weiteren Aufbau des Bereichs Einkauf und Logistik suchen wir einen

Strategischen Einkäufer (m/w) 
in Vollzeit (38,5 Stunden/Woche)

Ihre Aufgaben:
In dieser Position erarbeiten Sie klinikübergreifende Konzepte, unterstützen unsere Tochterkliniken und formulieren Entscheidungsvorlagen für die internen und externen Gremien der BG Kliniken.

Ihre Schwerpunkte liegen dabei in den Themen:

  • Strategischer Einkauf, 
    Erarbeitung von Kostenreduktionsprogrammen und standortübergreifenden Warengruppen, Managen von Lieferantenentwicklungsprogrammen
  • Vergabe Management, 
    Auswahl und Gestaltung des optimalen Beschaffungsverfahrens, selbstständige Durchführung von klinikübergreifenden EU-weiten Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit der Vergabestelle, Erarbeitung von Rahmenvereinbarungen und Preisverhandlungen
  • Einkaufs Controlling, 
    Interdisziplinäre Mitwirkung an der Entwicklung eines Kennzahlen- und Berichtssystems, Durchführung von Abweisungsanalysen im Rahmen von Standardisierungsprojekten

Ihr Profil:

  • Fach-/ Hochschulabschluss der Betriebswissenschaften und/oder Gesundheitsökonomie
  • Mindestens 3-5 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen strategischer Einkauf eines Krankenhauses
  • Erfahrung bei der Durchführung von komplexen Beschaffungsprojekten
  • Erfahrung in der Anleitung von Teams (Projektleitung)
  • Kenntnisse in öffentlichen Vergabeverfahren sind wünschenswert
  • Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen
  • Routinierter Umgang mit dem MS Office-Paket
  • Eigenverantwortliche, gewissenhafte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Sicheres und überzeugendes Auftreten sowie hohe Flexibilität im Denken und Handeln
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten

Wir bieten Ihnen:

  • Ein unbefristetes Anstellungsverhältnis im Bereich Einkauf und Logistik der Dachgesellschaft
  • Enge Zusammenarbeit mit der Leitung des Bereiches Einkauf und Logistik und den Tochterkliniken
  • Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, das Sie aktiv mitgestalten können
  • Eine teamorientierte Arbeitsatmosphäre
  • Eine attraktive Vergütung auf Basis des TV BG – Kliniken mit zusätzlicher betrieblicher Altersversorgung und flexiblen Arbeitszeiten

Weitere Informationen:

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung entspricht unserem Selbstverständnis und wir begrüßen daher Ihre Bewerbung.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Markus Schepp (Bereichsleiter Einkauf und Logistik), telefonisch unter 030 330 960 133 gern zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihres Gehaltswunsches und des frühestmöglichen Eintrittstermins.

Bitte bewerben Sie sich direkt über unser Karriereportal

BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH
Leipziger Platz 1, 10117 Berlin

www.bg-kliniken.de/karriere

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Knappschaftsklinikum Saar such "Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation"

Veröffentlicht am 22.12.2017

Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation 
Knappschaftsklinikum Saar GmbH - Püttlingen

Das Knappschaftsklinikum Saar sucht in Püttlingen und Sulzbach zum nächstmöglichen Zeitpunkt je eine/n Leiter/in der Abteilung Wirtschaft und Organisation

Ihre Aufgaben:

  • Verantwortung für den Einkauf von Ver-, Gebrauchs- und Anlagegütern unter Beachtung der förderrechtlichen Bestimmungen im Bereich des Gesundheitswesens / NPO
  • Führung und Weiterentwicklung des Einkaufs, des Materiallagers und Patientenarchivs
  • Erstellung und Sicherstellung der Einhaltung des Haushaltsplans
  • Erstellung und Sicherstellung der Einhaltung fachabteilungsspezifischer Budgets
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Wirtschafts- und Liquiditätsplans
  • Erstellung eines aussagefähigen Sachkostencontrollings und weiterer betriebswirtschaftlicher, einkaufsrelevanter Controllinginstrumente
  • Zusammenarbeit mit dem extern organisierten Zentraleinkauf sowie externem Logistiker
  • Zusammenarbeit mit der gesellschaftereigenen Rechtsabteilung in juristischen Angelegenheiten
  • Führung der operativ tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ihr Profil:

  • Betriebswirtschaftliches Studium
  • Fundierte Kenntnisse in der VOL/A, VOF, VgV und Abgr.V, sowie der anderen vergaberechtlich relevanten Vorschriften, Verordnungen und Gesetze
  • Berufserfahrung in leitender Funktion einer Abteilung eines Krankenhauses sowie Berufserfahrung im Bereich Einkauf im Gesundheitswesen sind wünschenswert
  • Fundierte Kenntnisse im Umgang mit Microsoft Office Produkten
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich SAP/MM sowie Kenntnisse im Bereich SAP/FI
  • Kenntnisse mit dem in beiden Standorten im Einsatz befindlichen KIS Imed one sind wünschenswert
  • Solide, zuverlässige, seriöse Ausstrahlung
  • Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit, Verhandlungsgeschick und Belastbarkeit
  • Analytisches Denken und Erkennen betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Erfahrung im Umgang und Führung von Mitarbeitern

Unser Angebot:

  • Eine ihrer Qualifikation und der Position angemessene Vergütung
  • Ein motiviertes und eingearbeitetes Team
  • Umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Umfassende Unterstützung durch die IT

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Heiko Schwarz, Verwaltungsdirektor der Klinik Sulzbach: 
Tel.: 06897 / 574-1401

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: 
Knappschaftsklinikum Saar GmbH, Personalabteilung,

In der Humes 35, 66346 Püttlingen, Tel.: 06898/55-0

Die Knappschaftsklinikum Saar GmbH besteht aus den Kliniken in Püttlingen und Sulzbach. Beide Häuser sind Akademische Lehrkrankenhäuser der Universität des Saarlandes.

Art der Stelle: Vollzeit

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Streamline your cost management efforts (GPO, PremiereConnect Supply Chain)

Die US-Einkaufsgemeinschaft "Premier" bietet ihre Mitgliedern eine Vielzahl an IT-Tools zur Kostensenkung, Patientensicherheit und Erlössteigerung an. Mehr unter Premier.

 

 A Look Ahead: Healthcare Under a New Administration

Big changes are on the horizon for healthcare. What can you expect to see in 2017? Premier CEO, Susan DeVore, shares her thoughts and what Premier is doing to drive healthcare transformation.

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Das Event-Flaggschiff 2018: Jetzt anmelden zur 36. Bundesfachtagung der femak e.V.

Programm und Anmeldung: www.femak.de

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Das müssen Einkäufer im Krankenhaus über Medizin wissen

Einkäufer sollen heutzutage auch Medizinische Prozesse verstehen, um nachhaltige Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen zu erreichen.

 

Aber wie sollen Einkäufer das medizinische Wissen erlernen? 

 

Einmal im Monat in den OP

Die beste und einfachste Methode ist es, routinemäßig sich die Prozesse im eigenen OP anzusehen. Machen Sie einfach für 2018 einen OP-Jahresplan, wann Sie bei welcher OP und bei welchem Operateur dabei sein wollen. Stimmen Sie Ihren Plan vorher mit dem leitenden OP Pfleger ab. Er wird das intern für Sie organisieren. Tipp: gehen sie auch zweimal zur gleichen OP-Art, aber zu zwei unterschiedlichen Ärzten. Dann erleben Sie live, wie unterschiedlich die Prozesse und die Produktverwendungen sein können. So erhalten Sie Ideen zu eigenen Reflektion und können gezielt in die Diskussion mit Ärzten gehen. Danach sind Sie in der Lage echte Produkt-Innovationen von Hypes besser unterscheiden zu können, um die optimale Produktabmischung für ihr Haus zu finden

 

Medizin Apps und Videos 

Kennen Sie "Amboss"? Nein, das ist kein Schmied-Werkzeug, sondern eine tolle Lernapp für angehende Ärzte. Nutzen Sie diese App oder andere Apps als einfache Möglichkeit, medizinische Basics zu lernen. Oder Sie schauen sich 1x in der Woche ein 10-minütiges Video auf YouTube an. Die Routine machts. Sie werden sehen, diese Zeitinvestition wird sich auszahlen!

 

Weiterbildungsangebote über femak, Einkaufsgemeinschaften und Lieferanten

Gehen Sie mindestens zweimal im Jahr auf eine zumeist kostenlos angebotene Veranstaltung Ihrer Einkaufsgemeinschaften oder Lieferanten. Der Vorteil: hier erhalten Sie direkt den "Link" zwischen medizinischem Wissen und Anwendungen in der Materialwirtschaft. Komplett neutrale Informationen erhalten Sie vom Einkäufer Netzwerk femak.

 

Wollen Sie noch mehr über digitale Fortbildungsangebote erfahren? Dann schreiben Sie mir eine Mail an kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. 

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Das sind die Vorteile von Scan4Safety

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Von 0 auf 100 in 10,59 Sekunden. Die 36. Bundesfachtagung der femak beschleunigt Einkäufer mit Katrin Krabbe

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen!

 

Wir laden Sie herzlich ein zur

 

36. femak-Bundesfachtagung am 12. und 13. März 2018 in Rotenburg a. d. Fulda.

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und an einem interessanten Vortragsprogramm teilzunehmen. Eine begleitende Industrieausstellung bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit angebotenen Neuerungen zu befassen und Kontakte zu pflegen.

 

Nähere Einzelheiten sowie ein Anmeldeformular sind unter www.femak.de und XING. 

 

Informationen über unseren Berufsverband, dem Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker in den Gesundheitseinrichtungen bekommen Sie über unsere Homepage www.femak.de.

 

Wir freuen uns, wenn wir Sie in Rotenburg a. d. Fulda begrüßen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Wilhelm Brücker

femak-Geschäftsstelle

Höfkensfeld 7

46569 Hünxe

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