Öffentliche Konsultation des BMWK zur Transformation des Vergaberechts

Oft beabsichtigen Kliniken Nachhaltigkeitskriterien in ihre Vergabeverfahren mit aufzunehmen. Nicht zuletzt aufgrund vergaberechtlicher Unsicherheit scheitert dieses Vorhaben aber letztendlich oft. Zu unklar ist vielen Kliniken, welche Nachhaltigkeitskriterien als Eignungs- und Entscheidungskriterien angewandt werden können, ohne das Verfahren zu gefährden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dies und weitere Schwachstellen im aktuellen Vergaberecht erkannt und will das Vergaberecht mit einem “Vergabetransformationspaket” ändern.

 

Das BMWK kündigt deshalb eine praxisorientierte Modernisierung an. Zur Vorbereitung des Gesetzgebungsvorhabens sollen Interessensgruppen durch eine Konsultation einbezogen werden. Die per E-Mail eingereichten Antworten fließen in die Vorbereitung von vertieften Stakeholder-Fachgesprächen und der Erarbeitung eines Gesetzentwurfes ein. 

 

Hintergrund des Vorhabens ist der Koalitionsvertrag. Darin setzen sich SPD, Grüne und FDP das Ziel, „die öffentlichen Vergabeverfahren zu vereinfachen, zu professionalisieren, zu digitalisieren und zu beschleunigen. Die öffentliche Beschaffung und Vergabe soll wirtschaftlich, sozial, ökologisch und innovativ ausgerichtet und die Verbindlichkeit gestärkt werden, ohne dabei die Rechtssicherheit von Vergabeentscheidungen zu gefährden oder die Zugangshürden für den Mittelstand zu erhöhen. Weitere Vorhaben in diesem Kontext betreffen u.a. schnelle Entscheidungen bei der öffentlichen Hand und Mindestquoten für klimafreundliche Produkte."

 

Unternehmen, Organisationen, Verbänden sowie Bürger:innen wird mit Hilfe eines digitalen öffentlichen Konsultationsverfahrens die Möglichkeit gegeben, ihre Meinungen und Ideen zur Vergabetransformation als Antworten einzubringen. Die Konsultation umfasst 21 Fragen in fünf Aktionsfeldern, zu denen die schriftliche Stellungnahme bis zum 14.02.2023 per E-Mail an vergabetransformation@bmwk.bund.de abgegeben werden kann. Es ist eine Veröffentlichung der Stellungnahmen beabsichtigt.  

 

Die Konsultation betrifft folgende fünf Aktionsfelder:

  • Aktionsfeld 1: Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung
  • Aktionsfeld 2: Stärkung der sozial-nachhaltigen Beschaffung
  • Aktionsfeld 3: Digitalisierung des Beschaffungswesens
  • Aktionsfeld 4: Vereinfachung und Beschleunigung der Vergabeverfahren
  • Aktionsfeld 5: Förderung von Mittelstand, Start-Ups und Innovationen

Die ZUKE Community beabsichtigt eine eigene Stellungnahme dem BMWK vorzulegen.    

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Qualität trifft auf Nachhaltigkeit

Mit unseren qualitativ hochwertigen medizinischen Lösungen sorgen wir für langfristige Effizienz – beim Schutz der Patient:innen und beim Schutz der Umwelt. Denn bei unseren Produkten trifft Qualität auf Nachhaltigkeit. Eine Verbindung, die für uns Grundsatz und Herzensangelegenheit ist. Dank umwelt-freundlicherer Herstellungsprozesse und optimierten Lieferwegen sorgen unsere medizinischen Lösungen für die Patientenversorgung mit der besten Perspektive – bewusst, beständig und qualitativ hochwertig. Als schwedisches Unternehmen ist Nachhaltigkeit Teil unserer Identität und gerade in den skandinvischen Ländern schon seit einigen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäftserfolges. 

 

Nachhaltige OP-Abdeckungen und CO2 Kalkulator

Die ISCC-zertifizierten BARRIER® OP-Abdeckungen haben einen höheren Anteil an biobasierten, nachhaltigen Rohstoffen und reduzieren dadurch im Vergleich zu ähnlichen Produkten nachweislich bis zu 25 % CO2 Äquivalenten. 

Mit unserem neuen CO2 Kalkulator können wir für die Krankenhäuser, die sich für die nachhaltige Alternative entscheiden, berechnen, wie viel Kilogramm / Tonnen CO2 Äquivalenten sie durch den Austausch einsparen können. 

 

Ausgezeichnete Lieferketten

Unsere Lieferketten sind mit der silbernen Ecovadis-Medaille zertifiziert. Damit gehören wir zu den besten 11 Prozent aller zertifizierten Unternehmen weltweit. Unser nächstes Ziel: Die Gold-Medaille.

 

Biogel OP-Handschuhe

Für mehr Nachhaltigkeit bei unseren Biogel OP-Handschuhen, haben wir 50 Mio. EUR in eine neue Produktionsstätte in Malaysia investiert. Wir sind eine Partnerschaft mit ENGIE eingegangen, einem weltweit führenden Anbieter von kohlenstoffarmer Energie sowie mit Veolia Water Technologies, einem Unternehmen für Abwasseraufbereitung. Dadurch können wir auf nachhaltige Energieleistungen zurückgreifen und den Wasserverbrauch vor Ort um bis zu 50 % senken.

 

Keine Treibhausgasemmisionen ab 2050

Bis 2030 wollen wir 50 % unserer CO2 Emissionen reduzieren, erneuerbare Energien an allen Standorten nutzen und unsere Lieferketten dekarbonisieren. Bis spätestens 2050 haben wir uns vorgenommen, keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen.

 

Nachhaltigere Verpackungen 

Für viele unserer qualitativ hochwertigen medizinischen Lösungen gibt es recycelbare Verpackungen. Sie stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft und tragen deswegen ein FSC-Siegel. Gleichzeitig setzen wir auf möglichst viele recycelbare Verpackungsbestandteile und Optimierungen der Verpackungsgrößen, um die Nachhaltigkeit zu steigern. 

 

Erfahren Sie mehr über die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Mölnlycke über: https://www.molnlycke.de/kampagnen/nachhaltigkeit oder schreiben Sie eine E-Mail an: 

 

  • Marei Rodenwald (marei.rodenwald@molnlycke.com)
  • Anne Püllen (anne.pullen@molnlycke.com)

 

Lassen Sie sich ihr Einsparpotenzial der CO2 Emissionen durch den CO2 Kalkulator berechnen. Schreiben Sie hierzu unter: info.de@molnlycke.com 

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Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten

Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten – Sitex macht weitere große Fortschritte mit energieeffizienter Technik

 

Im komplexen Gebilde Krankenhaus finden sich praktisch alle Sektoren wieder, die ein hohes Potenzial für effektiven Klimaschutz aufweisen: Mobilität, Stromverbrauch, Wärmeverbrauch, verschiedene Ressourcen und komplexe Versorgungsstrukturen mit externen Partnern. Während Kliniken auf die Sektoren direkten Einfluss nehmen können, die die Emissionen im sogenannten Scope 1 betreffen, reduziert sich die direkte Einflussnahme auf Sektoren die dem Scope 2 und 3 zugerechnet werden dem gegenüber zum Teil deutlich. Gerade im Sektor der Scope 3 Emissionen, der unter anderem all jene Emissionen zusammenfasst, die in der Versorgungskette durch Produktion, Transport sowie Entsorgung von Waren und Dienstleistungen entstehen, sind Krankenhäuser deshalb auf Partner angewiesen, die die Anforderungen an nachhaltige Strukturen, Prozesse und Produkte erfüllen. Denn: Dieser Sektor macht mit etwa zwei Dritteln der Treibhausgase im Gesundheitswesen den größten Anteil aus. Einer der wesentlichen Warenströme in Kliniken fließt in der täglichen Textilversorgung. Die Krankenhauswäsche und Bekleidung nimmt mengenmäßig knapp die Hälfte aller Warenflüsse ein und hat somit großen Anteil an den Scope 3 Emissionen der Gesundheitseinrichtungen.

 

Die Sitex-Gruppe, mit ca. einem Drittel Marktanteil eines der führenden Textilversorgungsunternehmen im Gesundheitswesen in Deutschland, möchte diesen Hebel mit seinen Kunden nutzen. „Für unser Angebot einer nachhaltigen Textilversorgung haben wir in den vergangenen Jahren vieles in Bewegung gesetzt“, sagt Stephan Richtzenhain, geschäftsführender Gesellschafter von Sitex. So ist zum einen ein stattliches Sortiment an zertifiziert nachhaltigen Produkten entstanden und zum anderen konnte in den Wäschereibetrieben der Gruppe durch den Einbau moderner Technik erheblich die Energieeffizienz verbessert werden: „Unsere Wäschereien konnten in den letzten 5 - 10 Jahren beispielsweise ihre Energieverbräuche nochmals halbieren und liegen mittlerweile zwischen 0,7 und 1 kwh pro kg Wäsche.“ Es wurden in diesem Zusammenhang Niedrigtemperatur-Waschverfahren, direktbeheizte Aggregate (Mangeln, Tunnelfinisher und Trockner), infrarot-gesteuerte Trockner, Wärmerückgewinnungsanlagen für Abwasser und Abluft und vieles mehr eingeführt. Zudem wurde die Automatisierung der Wäschesortierung und Wäschebearbeitung immer weiter ausgebaut. Ebenfalls elementare Fortschritte wurden in der Waschmittelchemie erreicht. Auf Chlor wird heute zu 100% verzichtet. Zudem sind alle eingesetzten Chemikalien und Tenside biologisch abbaubar. Die für die Krankenhauszentralwäscherei unabdingbare sichere Desinfektion wird über Aktivsauerstoff gewährleistet. Es dürfen zudem nur RKI-gelistete Verfahren eingesetzt werden. Jüngst konnte durch eine technische Innovation ein weiterer Meilenstein für eine Steigerung der Energieeffizienz in der Wiederaufbereitung für Textilien erreicht werden: Im Zuge der Modernisierung und Erweiterung unseres Betriebes in Wildeshausen haben die technischen Leiter und das Management einer nachhaltigen und effizienten Gestaltung der Prozesse und Anlagentechnik ein besonderes Augenmerk gewidmet. „Eine der Hauptsäulen des neuen Konzeptes bildet die Entwicklung und Integration eines neuen Niedrigtemperatur-Tunnelfinisher, der eine neue Dimension der Effizienz Steigerung erreicht und 15% mehr Energie einspart als konventionelle Anlagen“, erklärt der technische Leiter bei Sitex, Michael Hirsch. Die schonende Verfahrensweise sorgt zudem für eine erheblich längere Material-  sowie Textillebensdauer. Damit erreicht Sitex im Zuge seiner nachhaltigen Unternehmensstrategie einen weiteren Meilenstein, an den in bereits in weiteren in Planung befindlichen Projekten angeknüpft werden wird.

>> so funktioniert´s <<

 

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blueAlpha GmbH übernimmt Con-Sense GmbH

Zweibrücken/Söhlde, den 14.10.2022. / Im Zuge der im Juli 2022 begonnenen strategischen Partnerschaft zwischen der Con-Sense GmbH und der blueAlpha GmbH haben sich für beide Unternehmen – insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame agile Softwareentwicklung – große Mehrwerte gezeigt. Hieraus ergab sich die Übernahme der Con-Sense durch die blueAlpha mit dem mittelfristigen Ziel, sowohl Softwarelösungen als auch Kunden beider Unternehmen unter dem Dach der blueAlpha zusammenzubringen.

 

Mit ihrer Spezialisierung auf den Einsatz SAP-basierter Lösungen im Gesundheitswesen ermöglicht die Con-Sense als neues Tochterunternehmen den perfekten Knotenpunkt zwischen SAP-Systemen und der birato Produktfamilie der blueAlpha. Hierbei geht es insbesondere um eine Echtzeit-Integration der birato Systemlandschaft in SAP-Systeme.  Thomas Wollny, Geschäftsführer blueAlpha GmbH: „Durch die Partnerschaft mit der Con-Sense hat sich für uns schnell gezeigt, welche Synergieeffekte bei unserer Zusammenarbeit entstehen. Wir  arbeiten bereits gemeinsam an der Neuentwicklung von birato Procure V2, einem Procurement-System mit hochintegrierter SAP-Anbindung, um einen maximalen Nutzwert für unsere Kunden zu  schaffen.“

 

Geschäftsführer und Mitarbeiter der Con-Sense werden dabei die eigenen bereits etablierten Lösungen nach wie vor betreuen und mit dem Fokus auf die Integration neuer Technologien  weiterentwickeln. Christoph Reinboth, Geschäftsführer Con-Sense GmbH: „Wir freuen uns, dass wir in Zukunft als Teil der blueAlpha mit der birato Produktfamilie unseren Kunden ein noch größeres Softwareportfolio anbieten können. Durch die Zusammenführung unserer beiden hochspezialisierten Unternehmen verfügen wir hier über ein echtes Alleinstellungsmerkmal.“ 

 

Über die blueAlpha GmbH:

Die blueAlpha GmbH ist mit ihren hochspezialisierten und innovativen Softwareprodukten der Lösungsanbieter für logistische Abläufe im Gesundheitswesen. Die birato Produktfamilie (birato Mawi, birato Procure und birato Center) ermöglicht Einkaufsgemeinschaften und Logistikern im Healthcare-Sektor, medizinischen Versorgungszentren (MVZ´s) und Krankenhäusern die Abwicklung sämtlicher elektronischer Beschaffungs- und Logistikprozesse. So kann blueAlpha für alle Anforderungen beim Datenmanagement und der Logistik optimale modulare Lösungen bereitstellen. 

 

Über die Con-Sense GmbH:

Die Con-Sense GmbH gehört zu den führenden Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen. Sie bietet ihren Kunden dabei die Kombination aus kompetentem Informatikpartner mit Spezialisierung auf SAP-basierten Lösungen und langjährigem Experten für spezifische Abläufe und Aufgabenstellungen in der Daten-Logistik. Durch das fachliche Know-How erfolgt die Unterstützung bei der Maximierung individueller Ziele wie: Kosteneinsparung, Transparenz, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Qualitätssteigerung und Minimierung von Fehlerpotentialen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Stammdatenmanagement, Stations- und OP-Versorgung.

 

Ansprechpartner:

Con-Sense GmbH 

Christoph Reinboth 

Tel: +49 541 800 83-74 

E-Mail: reinboth@con-sense-group.com 

 

blueAlpha GmbH

Udo Sohn

Tel: +49 6332 488 7227

E-Mail: u.sohn@bluealpha.de

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Die Zukunft des Krankenhaus-Einkauf ist digital – Lieferkettenprozesse transparent, sicher und schnell abbilden

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) macht’s möglich: Die Digitalisierung im Krankenhaus-Einkauf nimmt in Deutschland mit dem neuen Gesetz zur Wahrung der Menschenrechte und des Umweltschutzes in globalen Lieferketten Fahrt auf. Neben den bereits bestehenden und hinlänglich bekannten Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen – Wettbewerbs- und Kostendruck, Fachkräfte- und Ressourcenengpässe, steigender Qualitätsanspruch – sind ab Januar 2023 Krankenhäuser und Unternehmen der Gesundheitsbranche, die mehr als 3.000 Mitarbeiter beschäftigen, zudem aufgerufen, einen umfangreichen Pflichtenkatalog zur Umsetzung des Lieferkettengesetzes zu erfüllen. Dann heißt es für die betroffenen Unternehmen u.a. alle Lieferanten genauestens unter die Lupe zu nehmen, Risikobewertungen zu erstellen, ein Hinweisgebermanagement zu implementieren und ein kontinuierliches Reporting für die Kontrollbehörde, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu gewährleisten.

Auch wenn laut einer aktuellen Umfrage des Mannheimer Softwareunternehmens osapiens, das in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in diesem Jahr rund 3.000 deutsche Unternehmen zu ihren Positionen und Einschätzungen bezüglich LkSG befragt hat, ein Großteil der betroffenen Krankenhäuser das neue Gesetz insgesamt positiv bewerten, stehen sie mit der innerbetrieblichen Umsetzung jedoch vor enormen Herausforderungen. 

 

Gefragt sind speziell auf die Anforderungen des LkSG zugeschnittene Softwarelösungen

Auch ein Krankenhaus, das ‚nur‘ 500 Lieferanten beschäftigt, kann die im Rahmen der rechtskonformen Umsetzung des LkSG anfallenden zahlreichen Informationen und großen Datenmengen nicht mehr manuell bearbeiten. Hier sind qualifizierte Anbieter mit disruptiven Ideen aufgerufen, mit innovativen und bedarfsgerechten digitalen Angeboten zu unterstützen – mit speziell auf die Anforderungen des LkSG zugeschnittenen Softwarelösungen, die sämtliche Prozesse rechtskonform, transparent, sicher und schnell abbilden. 

 

Wie eine solche Softwarelösung aussehen kann und in der Praxis an Funktionalitäten anbietet, diskutiert Christoph Treiber, Customer Success Manager im Bereich ‚Healthcare‘ beim Softwareunternehmen osapiens, mit anderen Experten am 22. November 2022, ab 15.20 Uhr, im Rahmen der Paneldiskussion: ‚Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz –Anforderungen und Lösungen beim diesjährigen virtuellen ZUKE Green Health Kongress.

 

 

Aktueller Hinweis: 

Für Vertreter aus Unternehmen der Gesundheitsbranche, die in den Bereichen Einkauf, Compliance, Logistik und Recht tätig sind und zu diesem Thema noch einen intensiven Fachaustausch suchen, veranstaltet osapiens darüber hinaus am 30. November 2022 einen eintägigen Workshop in Mannheim. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.lksg.osapiens.com/workshop.

 

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Warum gibst du so Gas?

Stefan Krojer, Initiator von ZUKE Green
Stefan Krojer, Initiator von ZUKE Green

"Warum gibst du denn weiterhin 100% Gas für das Thema Nachhaltigkeit im Krankenhaus Einkauf"... werde ich oft gefragt. Die Leute sagen: "Es gibt doch jetzt wichtigere Themen...", "Mach doch jetzt erstmal was anderes...".

 

Genau das ist ein eindeutiges Zeichen für mich, noch mehr Gas zu geben. Wenn andere sich wegdrehen. Wir sind für unser Handeln verantwortlich und entscheiden selbst, wie wir dieser Verantwortung gerecht werden. Ich habe meinen Weg gefunden und freue mich, jeden Tag mehr Menschen für diesen Weg zu begeistern. Wir im Beschaffungsbereich von Kliniken sitzen mit am Hebel und entscheiden, welche Rolle nachhaltiges Produzieren und Konsumieren (SDG 12) im Klinikalltag spielt. 

 

Als ich damals mit dem Thema Digitalisierung im Beschaffungsbereich angefangen habe, war es ähnlich. Zuerst habe ich mich mit dem Thema im Beschaffungsbereich ziemlich alleine gefühlt, aber es war klar, dass das Thema kommt. Je früher man sich kümmert, desto besser. Mittlerweile ist die Digitalisierung überall ganz oben auf der Agenda.

 

Und wo findet man das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda der Kliniken? Leider noch viel zu selten. Aktuell scheint es für die Kliniken noch ein zusätzliches “belastendes” Thema zu sein. Ein “nice to have” für Überzeugungstäter. Der Respekt vor noch mehr Regularien und zusätzlichen Ressourcenbedarf bereitet vielen Sorgen. Ja, das stimmt. Erstmal bedeutet Transformation auch “Kraftanstrengung”, aber es lauern auch riesige Chancen. Und auch hier sind diejenigen Kliniken die Gewinner, die das Thema angehen und nicht wegschieben. Das ist meine persönliche Überzeugung. Wir geben mit ZUKE Green alles, um dem Thema die dringend notwendige Sichtbarkeit in Kliniken zu geben und die daraus resultierenden Chancen transparent zu machen.  

 

Die Regulatorik in Sachen Nachhaltigkeit kommt in riesigen Schritten auf uns zu. Und das ist auch gut so, da wir ansonsten nicht rechtzeitig ins Handeln kommen. Lasst uns gemeinsam unsere Verantwortung tragen und mit einem nachhaltigen Gesundheitswesen die Gesundheit von uns allen sichern. Also lasst uns weiter gemeinsam Vollgas geben. Denn #zusammensindwirviele.

 

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Nur mit einem gesunden Planeten gibt es gesunde Menschen.

 

Beste Grüße

Stefan Krojer 

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igefa. Warenkorbanalyse und -optimierung

Für ein bestmögliches ökologisches und soziales Gleichgewicht in der Beschaffung sorgen

©Sandor Kacso-stock.adobe.com
©Sandor Kacso-stock.adobe.com

Immer. Fürs Leben da. Das ist das Motto der igefa, die sich eine saubere und sichere Welt auf die Fahnen geschrieben hat. Die igefa versorgt Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und viele weitere Branchen mehr mit Wirtschaftsartikeln des täglichen Bedarfs. 

 

Immer. Fürs Leben da. – das bedeutet aber auch, durch nachhaltiges Wirtschaften das Leben zukünftiger Generationen zu schützen. 

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Leitung Einkauf für Investitionsgüter / Medizintechnik (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein)

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Nachhaltigkeit trotz Krisenzeit für den Einkauf der Zukunft

 

Inflation und steigende Energiepreise treffen das Gesundheitswesen und insbesondere Krankenhäuser hart. Der enorme Kostendruck, unter dem viele medizinische Einrichtungen stehen, wird weiter steigen. Hinzu kommen weltweit einbrechende Lieferketten. Derzeit sind mehr als 250 Arzneimittel nicht lieferbar, darunter auch Krebsmedikamente; und für Medizinprodukte wie Beatmungsgeräte fehlen Halbleiter. Die volatile Marktsituation stellt die Krankenhausbeschaffung deshalb vor große Herausforderungen. Das englische Akronym VUCA fasst die aktuelle Lage, die von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Unklarheit geprägt ist, zusammen.

 

Um in den aktuellen Krisenzeiten die Beschaffung sicherzustellen, kann sich der Einkauf nicht mehr auf gewohnte Mechanismen verlassen und muss Alternativen auftun.  Digitale Plattformen wie beispielsweise Unite helfen aktuell dabei, eine dynamische Preisgestaltung abzubilden, wenn traditionelle Rahmenverträge nicht mehr erfüllt werden. Dadurch sichern sich Einrichtungen im Gesundheitswesen trotz großer Preisschwankungen faire Preise.

 

Doch auch langfristig muss sich der Einkauf umstellen, denn ohne eine nachhaltige Einkaufsstrategie wird die Wirtschaft die vielen Krisenherde nicht abschütteln können. Es ist daher unerlässlich, einen nachhaltigeren Weg einzuschlagen – nicht nur im Sinne von Umwelt und sozialen Faktoren, sondern auch durch eine nachhaltigere Gestaltung von Geschäftsbeziehungen und der Entscheidungsfindung. Es muss eine gemeinsame Entscheidung sein, Nachhaltigkeit im Einkauf und in allen Geschäftsbereichen voranzutreiben. Was als „nachhaltig“ gilt und was nicht, ist für Artikel allerdings sehr schwer, festzusetzen. Die konkreten Kriterien variieren je nach Branche, Geschäftsmodell und Strategie. Als Plattform hat Unite die Aufgabe, individuelle Nachhaltigkeitskriterien abbildbar und gewichtbar zu machen. Eine Möglichkeit ist bspw., die Nachfrage nach bestimmten Nachhaltigkeitskriterien messbar zu machen. Datenauswertungen zeigen den Nutzenden dann genau, wie hoch ihr tatsächliches Investment in nachhaltige Beschaffung und Prozesse ist oder gibt Lieferanten Hinweise, welche Produktarten verbessert werden müssen, um den Kundenansprüchen an einen nachhaltigen Einkauf zu entsprechen.

 

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Nachhaltigkeitsscout – kleine Maßnahmen, große Wirkung

 

Nachhaltigkeit ist kein rein ethisches Thema, das von einzelnen Akteuren erwartet wird, sondern ist maßgeblich mit dem Unternehmenserfolg verbunden. Kein Unternehmen und keine Branche kann es sich mittelfristig leisten, im Bereich des nachhaltigen Handelns im Abseits zu stehen.

Welche Möglichkeiten gibt es, aktiv zu werden? Die Antwort liegt in dem bekannten Dreiklang aus Vermeiden, Reduzieren und Kompensieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei die wahren Helden, wenn es um Ergebnisse, Kennzahlen oder Leistungsströme eines jeden Unternehmens geht. Sie sind der wesentliche Erfolgsfaktor zur Realisierung von Nachhaltigkeitszielen.

Doch welcher Personenkreis gestaltet und kommuniziert Nachhaltigkeit in ihrer Gesundheitseinrichtung?

 

Nachhaltigkeitsscouts sind Interessierte aus allen Berufsgruppen, vornehmlich mit großem Kollegenkreis, bereichsübergreifenden Tätigkeiten und regem Kontakt mit anderen Teams, wobei kein Grundwissen im Bereich Nachhaltigkeit notwendig ist. Sie identifizieren Möglichkeiten für klimarelevante Einsparmaßnahmen und Optimierungen im eigenen Betrieb. Sie setzen auch unternehmensweit Impulse, geben Anregungen und begleiten bei der Planung und Durchführung nachhaltiger nicht- und geringinvestiver Maßnahmen. Nachhaltigkeitsscouts übernehmen eine wichtige Rolle für den Klimaschutz, weil sie zu Ansprechpartner:innen in ihrem Unternehmen werden. Nachhaltigkeitsscouts fördern eine neue Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe innerhalb unterschiedlicher Abteilungen ihres Unternehmens. Sie inspirieren und motivieren ihre Mitmenschen und somit ihren Kollegenkreis, die Patient:innen, Bewohner:innen und Besucher:innen, ihre Gewohnheiten zu ändern hin zu nachhaltigem Handeln.

 

Die PEG hat sich zum Ziel gesetzt, ein Konzept für Einrichtungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. „Kleine Maßnahmen – große Wirkung“ lautet die Maxime. Ein Mix aus Impulsvortrag, Workshop, Handlungsleitfaden sowie persönlicher und digitaler Begleitung zeichnet das Schulungskonzept aus, das von Green Hospital Bayern, dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege empfohlen wird. Die verschiedenen Handlungsfelder, in denen Nachhaltigkeitsscouts aktiv werden, sind vielseitig: Es geht um Mobilitätskonzepte, Beschaffung und Ressourcennutzung, genauso wie Abfall- und Wassermanagement, Ernährung und Lebensmittelmanagement. Auch das Wir-Gefühl und Identifizieren mit dem eigenen Unternehmen bekommt eine wichtige Rolle zugeteilt, ebenso wie das Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

 

Erfahren Sie mehr über den Nachhaltigkeitsscout der PEG: https://www.pegreen.de/leistungen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsscout/

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Helios, Sana und Charite geben Einblicke in ihre Nachhaltigkeitsstrategien

Pressemitteilung vom 18.10.2022 / Mönchengladbach / Online-Konferenz für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Gesundheitswesen / 2. ZUKE Green Health Kongress am 22./23.11.2022

 

Der Gesundheitssektor weist in Deutschland einen Anteil von 5 Prozent an den Treibhausgasemissionen auf. Krankenhäuser zählen dabei zu den Ressourcen intensiven Großverbrauchern. Aber wie gelingt eine erfolgreiche Transformation zum grünen und nachhaltigen Krankenhaus der Zukunft? Darüber diskutieren 35 Experten auf der zweiten ZUKE Green Online-Konferenz für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Krankenhaus am 22. und 23. November 2022. Die Kernthemen sind: klimaneutrales Gesundheitswesen, grüne Einsparungen, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Beschaffung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Lieferkettengesetz.

 

Die Herausforderungen für medizinische Einrichtungen und deren Partner sind vielfältig:  Junge Menschen wählen ihr Unternehmen zunehmend nach Nachhaltigkeitskriterien aus. Sogar Patienten hinterfragen immer häufiger den Ressourcenverbrauch ihres Gesundheitsversorgers. Steigende Energiepreise zwingen Kliniken zum Energie sparen. Das Lieferkettengesetz verpflichtet zukünftig zum Aufbau eines Risikomanagements zur Einhaltung von Menschenrechten innerhalb der Lieferkette.

 

Helios, Sana, Charite und Bundesgesundheitsministerium geben Einblicke 

Die privaten Klinikbetreiber Helios und Sana stellen ihre Nachhaltigkeitsstrategie vor. Best Practice Einblicke aus dem Krankenhaus gewähren unter anderen die Unikliniken aus Berlin, Hamburg und München. Das BMG eröffnet den Kongress mit einer Keynote zum Thema klimaneutrales Gesundheitswesen. Konkrete Lösungen, wie die Herausforderungen gelöst werden können, präsentieren unter anderen der Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson, der Fachhändler Igefa und die Beschaffungsplattform Unite.

 

Der Kongress richtet sich an Klinik Entscheider sowie Verantwortliche im Nachhaltigkeitsmanagement, Einkauf, Technik, Abfallmanagement sowie Medizin und Pflege. Weitere Informationen zum Online-Kongress und Programm erfahren Sie unter https://kongress.zuke-green.de

 

Veranstalter ist ZUKE Green

Der Online-Kongress wird von ZUKE Green veranstaltet, der führenden Community für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Gesundheitswesen. Neben dem Kongress bietet ZUKE Green eine digitale Austauschplattform für Kliniken rund um das Thema Nachhaltigkeit im Krankenhaus an. ZUKE Green ist Teil von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE). 

 

Weitere Informationen über ZUKE Green finden sie auf unserer Homepage unter www.zuke-green.de

 

Pressekontakt: 

ZUKE Green 

Eine Initiative von Zukunft Krankenhaus-Einkauf 

Stefan Krojer

Hatzurodestr. 28

41812 Erkelenz 

Tel. +49 177 82 98 372

Homepage: www.zuke-green.de 

Kongress: https://kongress.zuke-green.de

Mail: office@zuke-green.de

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Deutsch Dänische Krankenhausallianz

Die Handelsabteilung der dänischen Botschaft in Berlin hat das Programm „Dänisch-Deutsche Krankenhausallianz“ (DDKA) ins Leben gerufen. Sie soll für Wissensaustausch über u.a. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und sektorenübergreifende Prozesse sowie deren Umsetzung ermöglichen.

  • Für Beschaffungsverantwortliche findet am 07.12.2022 ein Abendempfang mit spannendem Programm statt. Die Mitglieder von ZUKE werden dort auch teilnehmen und sich treffen. 
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Jetzt oder nie: Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

Buchankündigung. Das Buch erscheint ca. am 23. November 2022. Die Initiative "ZUKE Green" wird sich in diesem neuen Buch der Öffentlichkeit vorstellen. 

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Krankenhausmanagement neu gedacht

Stefan Krojer von ZUKE auf dem Kongress "Krankenhausmanagement neu" in Berlin
Stefan Krojer von ZUKE auf dem Kongress "Krankenhausmanagement neu" in Berlin

Neue Geschäftsmodelle finden Einzug im Bereich Healthcare. Ihr denkt an Digitalisierung? Ja klar. Aber auch Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit nimmt stark an Fahrt auf. Dies wurde beim diesjährigen Kongress Krankenhausmanagement neue am 2. September 2022 in Berlin deutlich. 


Die aktuellen Krisen machen uns nur stärker. Sie zwingen uns zum neuen Denken. Wir haben heute viele neue Ideen, Projekte und Innovationsansätze gehört, sagt Stefan Krojer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf und ZUKE Green. Die Beschaffung hat dabei einen enorm Hebel. 


Die Referenten und Referentinnen
Jens Leveringhaus Dr. Jens Schick Heinz Kölking Heinz Lohmann Kristina Jeromin Julia Oswald Tim Janßen Ralf Hellmann Nicole Zintel Jannis Michael Thomas Voß Stephan Richtzenhain PD Dr. med. Christian Schulz 


Nach dem Kongress ist vor dem Kongress! Freut euch auf den 2. ZUKE Green Health Online Kongress am 22. und 23.11.2022. Hier findet ihr die Infos https://kongress.zuke-green.de 


Foto Credits: Michael Reiter

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Con-Sense GmbH und blueAlpha GmbH beschließen enge strategische Kooperation

Zweibrücken/Söhlde, den 18.07.2022. Die Con-Sense GmbH und die blueAlpha GmbH beschließen mit sofortiger Wirkung eine enge strategische Partnerschaft. Ziel ist eine gemeinsame agile Softwareentwicklung insbesondere zur Projektrealisierung der perfekten Anbindung der birato Systemlandschaft an SAP-Systeme. 

 

Con-Sense und blueAlpha erwarten durch die Bündelung der Ressourcen erhebliche Synergieeffekte für beide Unternehmen sowie einen maximierten Nutzwert für die Kunden durch die hieraus entstehenden Lösungen. Thomas Wollny, Geschäftsführer blueAlpha GmbH: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Con-Sense GmbH. Durch die enge Kooperation und die gemeinsame Produktausgestaltung wird die birato Systemlandschaft nun auch an SAP-Systeme angebunden – so ermöglichen wir unseren Kunden einen hochintegralen Prozessablauf zwischen birato und SAP.“

 

Christoph Reinboth, Geschäftsführer Con-Sense GmbH: „Durch die ähnliche Aufstellung der Schwerpunkte war für uns die strategische Kooperation mit der blueAlpha GmbH der nächste logische Schritt, um unsere Kunden in Zukunft noch umfassender zu unterstützen.“                                                                  

Über die blueAlpha GmbH:

Die blueAlpha GmbH ist mit ihren hochspezialisierten und innovativen Softwareprodukten der Lösungsanbieter für logistische Abläufe im Gesundheitswesen. Die birato Produktfamilie (birato Mawi, birato Procure und birato Center) ermöglicht Einkaufsgemeinschaften im Healthcare-Sektor, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern die Abwicklung sämtlicher elektronischer Beschaffungsprozesse. So ist blueAlpha für alle Anforderungen beim Datenmanagement und der Logistik für Einkaufsgemeinschaften, Logistikdienstleister und Klinikträger zur Warenversorgung der Kliniken und MVZs optimal aufgestellt.

 

Über die Con-Sense GmbH:

Die Con-Sense GmbH gehört zu den führenden Beratungsunternehmen im Bereich Healthcare. Sie bietet ihren Kunden dabei die Kombination aus kompetentem Informatikpartner mit Spezialisierung auf SAP-basierten Lösungen und langjährigem Experten für spezifische Abläufe und Aufgabenstellungen in der Daten-Logistik. Durch das fachliche Know-How erfolgt die Unterstützung bei der Maximierung individueller Ziele wie: Kosteneinsparung, Transparenz, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Qualitätssteigerung und Minimierung von Fehlerpotentialen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Stammdatenmanagement, Stations- und OP-Versorgung.

 

Ansprechpartner:

Con-Sense GmbH                                                                          blueAlpha GmbH

Christoph Reinboth                                                                       Udo Sohn

Tel: +49 541 800 83-74                                                                Tel: +49 6332 488 7227

E-Mail: reinboth@con-sense-group.com                                      E-Mail: u.sohn@bluealpha.de

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1. paneuropäischer Gipfel zur Beschaffung von Krankenhäusern und Gesundheitswesen

 

 

Der HealthProc Summit, der vom 20. bis 21. September 2022 im Brüssel Square Conference Centre stattfindet, ist eine ideale Gelegenheit für Krankenhaus- und Beschaffungsexperten im Gesundheitswesen, sich zu vernetzen, Best Practices auszutauschen und von Vordenkern im Bereich der Beschaffung im Gesundheitswesen zu hören.

 

Der Gipfel wird auf Englisch mit Übersetzungen ins Deutsche, Französische und Spanische abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die drei zentralen Säulen der Beschaffung: Transparenz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Weitere Details zum Summit und zum 2-Tagesprogramm finden Sie auf der Kongress-Website.

 

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, am 1st Pan-European Hospital & Healthcare Procurement Summit teilzunehmen:

  • Diskutieren Sie auf Konferenzen und Diskussionsrunden mit internationalen Experten aus Krankenhäusern und Organisationen des Gesundheitswesens über zentrale Themen des Beschaffungswesens im Gesundheitswesen
  • Nehmen Sie an Workshops teil und erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten im Beschaffungsbereich und vernetzen Sie sich mit Ihren Einkaufskollegen
  • Treffen Sie sich mit den wichtigsten Akteuren der Branche im B2B-Ausstellungsbereich und planen Sie Einzelgespräche dank unserer einzigartigen Partnering-Plattform, die es Ihnen ermöglicht, Treffen mit anderen Teilnehmern zu planen

 

 

Europäische Beschaffungspreise im Gesundheitswesen 2022

 

Neben Workshops, einem exklusiven B2B-Ausstellungsbereich, regionalen Schwerpunktsitzungen, spannenden Diskussionsrunden und Präsentationen von anerkannten Hauptrednern können die Teilnehmer auch an den European Healthcare Procurement Awards 2022 teilnehmen, die herausragende Leistungen in den folgenden drei Kategorien auszeichnen. Kategorien: Digitalisierung & Transparenz, Nachhaltigkeit und Innovation & Procurement Excellence.

 

Nominierungen für die Preise werden von Organisationen mit Sitz in Europa begrüßt, die einer der folgenden Kategorien angehören:

  • Krankenhäuser (öffentlich und privat)
  • Pflegeheime
  • Kliniken
  • Konzerneinkaufsorganisationen / Einkaufszentralen
  • Forschungsinstitute und Hochschulen
  • Lokale Behörden

 

Diese Auszeichnungen würdigen herausragende berufliche Leistungen im Beschaffungsbereich. Darüber hinaus inspirieren sie andere Beschaffungsfachleute, motivieren Einzelpersonen und Teams und tragen dazu bei, die Beschaffung in eine nachhaltigere Zukunft zu führen, indem sie einige der innovativsten, einflussreichsten Lösungen und Initiativen auf diesem Gebiet präsentieren. Weitere Informationen zu den Auszeichnungen und zum Anmeldeverfahren finden Sie auf der Website.

 

Bewerbungen für die Auszeichnung sind bis zum 22. Juli 2022 möglich und können hier eingereicht werden.

 

 

 

 

Über die Veranstalter:

 

Die European Health Public Procurement Alliance (EHPPA) ist ein Konsortium gemeinnütziger Beschaffungsorganisationen, das darauf abzielt, Fachwissen zu bündeln, Leistung zu steigern und seinen Mitgliedern eine strategische Position auf dem europäischen Beschaffungsmarkt im Gesundheitswesen zu verschaffen. EHPPA wurde 2012 gegründet und ist ein eingetragener Verein nach französischem Recht mit Sitz in Paris.

 

 

Health Proc Europe - der europäische gemeinnützige Verband der Käufer von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 hat sich der Verband zum größten europäischen Beschaffungsökosystem im Gesundheitswesen entwickelt. Als Transformationspartner vereint die Community von Health Proc Europe gleichgesinnte Beschaffungsexperten und -fachleute in Europa mit einer Leidenschaft für Veränderungen und Verbesserungen in der Beschaffung im Gesundheitswesen.

 

Sponsoring- und Ausstellungsmöglichkeiten

Der HealthProc Summit bietet verschiedene Sponsoring- und Ausstellungsmöglichkeiten, um Ihr Unternehmen zu präsentieren und Ihre Marke mit Vordenkertum, Branchennetzwerken und Partnerschaftsentwicklung in Verbindung zu bringen. Bei Anfragen senden Sie eine E-Mail an contact@healthprocsummit.com.

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So grün und digital ist das ZUKE Büro

[Ein Beitrag von ZUKE Gründer Stefan Krojer]. Wie stellt ihr euch Euren Workspace der Zukunft vor? Außen: grün? Innen: grün & digital? Null-Energie-Haus, unabhängig von fossiler Energie? Top-Infrastruktur? Inspirierender Austausch? So stelle ich mir den Workspace der Zukunft vor. Ich bin super happy und dankbar, dass ich bereits heute in einem solchen "Future Office" arbeiten darf. 

 

Heute wollen wir Euch den Workspace von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) & ZUKE Green zeigen. Wir hatten die wunderbare Gelegenheit, vor genau einem Jahr in das Existenzgründerzentrum #Blauschmiede im #Blauhaus der NEW-Gruppe in #Mönchengladbach einziehen zu dürfen. Nach einem Jahr ist es an der Zeit, DANKE zu sagen! 

 

Hier bekommt Ihr einen Video-Einblick in unser Office in der "Blauschiede" (auf Instagram) 👉 https://lnkd.in/eeeYzRTc. Hier der Link zur Webseite der Blauschmiede: https://lnkd.in/e-N4_Q32

 

Die Blauschmiede im NEW-Blauhaus ist ein Gemeinschaftsprojekt der NEW-Gruppe und der Hochschule Niederrhein. Ganz fantastisch organisiert und betreut wird die Blauschmiede von Philipp Winkmann und Christoph Sommer. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für die sensationelle Betreuung über die letzten Monate 👏🚀.

 

Durch die wunderbaren Büroflächen im Null-Energiehaus (Checke die Fakten: https://lnkd.in/eEPdhAac), das eigene Büro, die Gemeinschaftsräume, den tollen Besprechungsraum und die Kaffeeecke konnten wir unser Business wunderbar aufbauen. Zudem war und ist die Beratung in Sachen Gründung und das zur Verfügung gestellte Business-Netzwerk einfach goldwert.

 

Danke auch an alle anderen Gründer, Start-ups und Unterstützer, die in dem Ökosystem in Mönchengladbach und der Blauschmiede den frischen Unternehmen eine entscheidende Beschleunigung geben. StellarLuft Smart City Solutions, Texturelab, EEDEN, Schneckenhouse GmbH, 3D innovaTech - Engineering Solutions u.v.m.

 

Danke für die Unterstützung: WFMG - Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / Jan Schnettler  

Hier geht es zum Video-Einblick in unser Office in der Blauschmiede auf Instagram: https://lnkd.in/eeeYzRTc

 

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ZUKE auf dem Gesundheitskongress in Österreich

Am 05. und 06. Juli 2022 fand der LSZ Gesundheitskongress in Österreich statt. ZUKE hatte gemeinsam mit Mitarbeitern aus österreichischen Kliniken einen spannenden Workshop zum Thema "Innovative Medizinprodukte zur CO2-Reduzierung".

 

Fazit:

  1. Wir brauchen noch mehr Vernetzung und Best Practice Sharing unter den Nachhaltigkeitsmanagern, Klima-und Umweltbeauftragten, Qualitätsmanagern und Initiativen + Politik. Vision: digitale Plattform und Landkarte für Nachhaltigkeitsprojekte in Österreich.
  2. Wir benötigen noch mehr Medizinprodukte mit Nachhaltigkeitslabeln, die weniger auf Öl als Produktbasis setzen. Die Produkte, welche bereits ein Label haben, müssen wir - vor dem Hintergrund der kommenden Pflicht zu Nachhaltigkeitsberichterstattung - in einem Pilotklinikum testen und bei positivem Feedback in weiteren Kliniken und Netzwerke ausrollen.
  3. Angst hindert die Umsetzung. Obwohl viele Kliniken bereits tolle Nachhaltigkeitsprojekte entwickelt haben, fehlt oft die letzte Durchschlagskraft für die Umsetzung oder schlicht die gute interne Vermarktung. Das motivierende Erfolgserlebnis bleibt somit oft aus.
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Vortrag "Nachhaltigkeit im Krankenhaus - mehr als ein Modewort" (Stefan Krojer, ZUKE)
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Green Hospital dank Green Procurement

Alle Manager wollen es: das eigene Unternehmen "grün" und "nachhaltig" machen. Die Umsetzung einer fairen, kreislauforientierten und CO2-freien Gesundheitswirtschaft für eine gesunde und lebenswerte Zukunft. Das ist die Vision, die alle erreichen wollen. Durch kommende Gesetze wie die EU-Taxonomie, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) kommt zudem Druck auf die Manager zu, die Vision aktiv und schnell umsetzen zu müssen. Auch im Gesundheitswesen. Denn fünf Prozent der globalen CO2-Emissionen verursacht das Gesundheitswesen. Aber wie schaffen es Klinikmanager, ihr Krankenhaus kostenneutral zum Green Hospital und Sustainable Hospital weiter zu entwickeln? Die Antwort heißt: "Green Procurement" (Grüne Beschaffung). Denn über 60 Prozent der CO2-Emissionen kann der Klinikeinkauf vermeiden. 

Hier erscheint bald der gesamte Artikel 

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Ethicon und Asklepios testen nachhaltiges Verpackungsdesign

Neues Pilotprojekt: Ethicon und die Aklespios Kliniken Hamburg haben ein Pilotprojekt gestartet, bei dem es darum geht, die Außenverpackungen von chirurgischem Nahtmaterial umweltfreundlicher zu gestalten.

Die Firma Ethicon, ein Geschäftsbereich von Johnson & Johnson MedTech, hat mit den Asklepios Kliniken Hamburg-Harburg und Asklepios Hamburg-Barmbek ein weiteres Pilotprojekt für mehr Nachhaltigkeit im Medizinproduktesektor gestartet. Während bei den ersten beiden Pilotprojekten im Jahr 2021 das Recycling von chirurgischen OP-Einweginstrumenten sowie das Recycling von Sterilverpackungen aus Aluminium für chirurgisches Nahtmaterial im Fokus standen, soll dieses Mal die Außenverpackung von chirurgischem Nahtmaterial so verändert werden, dass sie möglichst umweltfreundlich hergestellt und die darin enthaltenen Rohstoffe wieder in den lokalen Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können.

 

Fünf bis Sechs Kilogramm Abfall jeden Tag pro Krankenhausbett

Im vergangenen Jahr warnte der Bonner Mediziner Dieter Christian Wirtz vor einer steigenden Umweltbelastung durch Krankenhäuser. In deutschen Kliniken fallen durchschnittlich zwischen fünf bis sechs Kilogramm Abfall jeden Tag pro Krankenhausbett an. Damit einhergehend entstehen für die Klinken enorme Kosten für die Entsorgung, die sich in einem Krankenhaus mit Maximalversorgung pro Jahr etwa auf 800 Euro je Krankenhausbett belaufen können. Daher fordern immer mehr deutsche Kliniken ihre Lieferanten auf, Verpackungen von Medizinprodukten umweltfreundlicher zu gestalten bzw. zu reduzieren. Genau das ist das erklärte Ziel des Pilotprojekts zwischen Ethicon und den beiden Hamburger Asklepios Häusern.

 

Recycelte Außenverpackungen

Ethicon hat während der Pilotphase eine neue Außenverpackung für chirurgisches Nahtmaterial im OP-Betrieb getestet. Im Vergleich zu der aktuellen Verpackung wird bei der neuen Testverpackung auf eine spezielle Außenfolie, die normalerweise die Außenverpackungen zusätzlich umgibt, verzichtet. Des Weiteren wird der Außenkarton ausschließlich aus recycelter Pappe hergestellt. Während der Pilotphase soll das Asklepios OP-Personal an beiden Standorten das neue Verpackungsdesign hinsichtlich Handling, Qualität und Lesbarkeit von Informationen bewerten und ggf. Verbesserungsvorschläge unterbreiten.

 

Ob sich das nachhaltigere Verpackungsdesign im Unternehmen als Standard durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Schaut man jedoch auf die ersten beiden Pilotprojekte zurück, so werden beide Konzepte mittlerweile von Ethicon für interessierte Kund*innen in Deutschland und anderen EU-Ländern als Service mit angeboten.

 

Quelle: Johnson & Johnson

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Nachhaltigkeitsbericht 2021: Helios setzt sich CO2-Ziele

Beim Thema Nachhaltigkeit möchte Helios Taktgeber im deutschen Gesundheitswesen werden: Bis 2030 will Deutschlands größter Krankenhausbetreiber seine direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) halbieren. Das entspricht im Vergleich zum Jahr 2021 einer Ersparnis von rund 100.000 Tonnen CO2. Dies ist erklärte Zielsetzung im aktuell veröffentlichten Helios Nachhaltigkeitsbericht 2021. Zudem will das Unternehmen im Jahr 2040 gemeinsam mit den anderen Unternehmensbereichen des Mutterkonzerns Fresenius Klimaneutralität erreicht haben.

Foto: Christian Hüller / Helios
Foto: Christian Hüller / Helios
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Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Mehr Transparenz: Unternehmen in der EU müssen ab 2024 über ihre Nachhaltigkeit berichten.  


Alle Unternehmen in der Europäischen Union über 250 Mitarbeiter und über 40 Millionen Umsatz - also auch die meisten Kliniken - müssen Verbraucher:innen und Patient:innen künftig über die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten informieren.   Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich am 21.06.2022 auf neue Berichtspflichten, die ab 2024 für die Firmen gelten sollen. Das Regelwerk heißt Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).   


Kliniken müssen dann künftig über ihre Auswirkungen unter anderem auf die Umwelt, die Menschenrechte und die Sozialstandards berichten. Diese Daten sollten von unabhängiger Seite geprüft und zertifiziert werden.  


Stefan Krojer von ZUKE Green rechnet damit, dass die Kliniken ihre Prozesse umstellen, zusätzliches Personal einstellen und die Einhaltung von Vorgaben streng kontrollieren müssen. Das alles kostet viel Zeit und Geld. ZUKE Green wird hier zukünftig Hilfestellung leisten.   


Mehr zum Thema #CSRD Nachhaltigkeitsberichtserstattung 

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Rückblick Hauptstadtkongress 2022

Hauptstadtkongress 2022 - der Rückblick (18 Seiten Bildershow einfach weiterblättern oder Video anschauen).

 

In der Eröffnungsrede und Abschlussrede fielen das Öfteren die Stichwörter "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit". Doch wie kommen wir in die Umsetzung? Das deutsche Gesundheitswesen hat eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen wie Finanzierung, Kostensteigerung, Digitalisierung, Fachkräftemangel. Die Kunst besteht darin, bereits vorhandene nachhaltige Lösungen zu kombinieren, um allen Herausforderungen gerecht zu werden. Nur gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Patientenversorgung zum Wohl unserer Kinder und Enkelkinder.

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Stellenanzeige: Leiter Einkauf und Lagerlogistik (m/w/d)

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Energieeinkauf - Sichere Planung in Zeiten unberechenbarer Märkte

Die neue geopolitische Lage durch den Ukrainekrieg hat massiven Einfluss auf die Energie und Versorgungssicherheit genommen und damit auch auf die Energiepolitik. Das betrifft auch großflächig das Gesundheitswesen. Steigende Preise am Markt erfordern neue Ansätze beim Energieeinkauf. Mit unserem Webinar zum Thema "Energieeinkauf - sichere Planung in Zeiten unberechenbarer Märkte" bieten wir einen Überblick über mögliche Optionen, um in dieser Lage entscheidungsfähig zu bleiben. In einer 75-minütigen Veranstaltung liefert die adapton AG in Kooperation mit unserem Partner EMP-Energie und der Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) die wichtigsten Informationen zur aktuellen Lage und zeigt Lösungsansätze auf.  Impuls und Moderation der Veranstaltung durch Stefan Krojer

 

Datum: 14. Juni 15:00 - 16:15 Uhr

 

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Beschaffungskongress der Krankenhäuser - Zusammenfassung

Zusammenfassung zum Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2022:

 

  • Nachhaltigkeit: Es gibt immer mehr Medizinprodukte mit reduziertem CO2-Ausstoß und Lieferkettentransparenz (Iris Schwidden / Anne Püllen)
  • Digitalisierung/Sachkostensenkung: Online-Dashboard zeigt Kliniken detaillierte  Einsparpotentiale an, auf Basis aktueller Bewegungsdaten (Marcel Koecher)
  • Digitalisierung: Vorausschauendes Bedarfs- und Bestandsmanagement mittels smarten Algorithmen ist Realität. Fehlbestellungen und Verfall von Produkten werden vermieden. Das Pflegepersonal wird entlastet (Florentina Pichler / Toni Mateus da Silva / Vanessa Herbst)
  • Green Hospital: Green Hospitals könnten refinanziert werden durch grüne Versicherungstarife, die umweltbewusste Patienten in Zukunft abschließen werden (Stefan Krojer + Krankenkasse + Klinikum)
  • Ausschreibung: Kliniken können ihre Ausschreibungen schneller und rechtssicherer gestalten durch: 1. Step: Rahmenvereinbarungen über Einkaufsgemeinschaften abschließen. 2. Step: Mini-Wettbewerb selbst durchführen (Bünyamin Saatci).
  • Lieferketten: Kliniken erfinden sich nach Corona neu. Lieferketten müssen EU weit optimiert werden. Eine Lieferantendiversifizierung konsequent muss stattfinden (Dr. Gerald Gaß) 
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Job: Teamleitung Einkauf für Klinikum Frankfurt (Oder)

  • Der Dienstsitz ist am Gesundheitscampus Klinikum Frankfurt (Oder)
  • Die RHÖN‐KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der RHÖN-KLINIKUM AG, erbringt Dienstleistungen für verbundene Unternehmen der RHÖN-KLINIKUM AG im Bereich des Einkaufs und der Versorgung. 

Was Sie erwarten können:

  • Ein sehr abwechslungsreiches Aufgabenspektrum in einem modern aufgestellten Umfeld.
  • Eine intensive Einarbeitung on the job in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen in einem engagierten Team.
  • Eine offene und partnerschaftliche Arbeitskultur, kurze Entscheidungswege.
  • Fort- und Weiterbildung, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, diverse Vergünstigungs- und Gesundheitsangebote.
  • Mobiles Arbeiten ist nach Absprache möglich.
  • An Ihren Aufgaben zu wachsen und zu lernen.
  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in einem tollen und etablierten Krankenhaus-Konzern mit einem kollegialen Betriebsklima.
  • Eine leistungsgerechte Vergütung, 30 Tage Urlaub

 

Wie Sie erfolgreich sein werden:

  • Sie verfügen über eine kaufmännische Berufsausbildung oder ein betriebswirtschaftliches Studium.
  • Sie bringen mehrjährige Erfahrung im Einkauf und optimaler Weise erste Führungserfahrungen mit.

 

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Sie übernehmen die operative Beschaffung von Investitionsgütern und Produkten des Non-Medical-Bereichs.
  • Als Bindeglied zwischen der Geschäftsführung des Gesundheitscampus Klinikum Frankfurt (Oder) und der Geschäftsführung der RHÖN‐KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH bringen Sie gute Kommunikation Skills, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent mit.
  • Sie coachen und befähigen Ihre Teammitglieder, erkennen ihre Potenziale, fördern diese und begleiten Ihr Team bei Veränderungen.
  • Sie verstehen sich als Teamplayer der durch eine transparente Darstellung die medizinischen Anwender hinsichtlich ihrer Verbräuche und Kosten sensibilisieren kann.
  • Sie übernehmen die Betreuung der Jahresinventuren in Verbindung mit den externen Wirtschaftsprüfern.

 

 

RHÖN-KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH

Herr Jan Helge Textor

Schlossplatz 1

97616 Bad Neustadt an der Saale

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Leitung Einkauf (m/w/d) für die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH

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Alle gemeinsam nachhaltig

Gewinner des Green Health Wettbewerbs beim Gesundheitskongress des Westens 2022
Gewinner des Green Health Wettbewerbs beim Gesundheitskongress des Westens 2022

Eckhardt von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde gesunde Menschen) und Falk Miekley (WISO S.E. Consulting GmbH) übergaben gestern den ersten Green Health Award symbolisch an alle Teilnehmer des Green Health Wettbewerbs im Rahmen des Gesundheitskongress des Westens in Köln. Gemeinsam wollen die Teilnehmer des Wettbewerb damit ein Zeichen für Kooperation setzen. 

 

Gesucht wurden beim Wettbewerb Unternehmen, Personen und Projekte, die sich in besonderem Maße schon jetzt für ein nachhaltiges und klimaneutrales Gesundheitswesen einsetzen.

 

Die prämierten Unternehmen und Projekte:

  • Dermanostic
  • Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe 
  • Graf Advisory
  • Health for Future
  • ZUKE Green 
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ZUKE Green präsentiert auf dem Gesundheitskongress des Westens

 

ZUKE Green nimmt teil am "Green Health-Wettbewerb" für nachhaltige und klimaneutrale Projekte auf dem Gesundheitskongress des Westens am 03. und 04. Mai 2022 in Köln. Der Kongress steht unter dem Motto "Nachhaltige Strukturen schaffen, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren". 

 

ZUKE Green beteiligt sich am Kongress wie folgt:

  • Präsentationen über beide Kongresstage im Ausstellungsforum am Gemeinschaftsstand der "Green Health Projekte" mit Posterwand und Laptop
  • Vorstellrunde und "Speeddating" am 3. Mai beim Bühnen-Sonderformat im der Mittagspause (13.00 - 14.45 Uhr)
  • Auszeichnung der besten "Green-Health"-Projekte am 4. Mai durch das Kongresspublikum (12.30 - 13.30 Uhr)

Die Kongressteilnehmer:innen vor Ort votieren für die verschiedenen Projekte. Das Projekt, welche die meisten Stimmen erhält, wird mit dem Preis für das nachhaltigste Green Health-Projekt ausgezeichnet.

 

Weitere Green Health Projekte, die dort präsentieren sind: Health for Future | dermanostic | Graf Advisory | Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe



Impressionen vom Kongress

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Was erwarten Kliniken von der Medizintechnikindustrie in Sachen Nachhaltigkeit?

"Was erwartest Du persönlich von der Medizintechnikindustrie 💊🩺🏥 in Sachen Nachhaltigkeit?" 💡Mach mit bei unserer Umfrage anlässlich des "World Earth Day" am 22.04..

Übrigens, unsere Nachhaltigkeitsbotschafter:innen von ZUKE Green werden haben im Rahmen des "World Earth Days 2022" in einem kurzen Video-Statement ihre Erwartungshaltung gegenüber der Medtech-Industrie geäußert. Danke an alle beteiligten ZUKE Green Nachhaltigkeitsbotschafter:innen. Ihr gebt der Klinikwelt eine gewichtige Stimme. Ihr seid außergewöhnlich 💚📣💪

👏 Danke an:
💚 Christian Abshagen (Universitätsspital Basel (USB)
💚 Anja Schönheit
💚 Anni Pawel (Deutsche Rentenversicherung Bund Reha-Zentrum Mölln - Klinik Föhrenkamp)
💚 Frank Dzukowski (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf)
💚 Christian Grah (Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbH) 💚 Dr. Anne Hübner (Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH)
💚 Gerd Mälzer (Ober Scharrer Gruppe)
💚 Michael Sutter (Kantonsspital St.Gallen KSSG)
💚 Kerstin Groß (St. Augustinus Gruppe)
💚 Sonja Schmalen (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit / Health for Future)

 

 

Hier die Statements: 

 

 

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Nachhaltige Automatisierung des Bestandsmanagement

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Netzwerken: Endlich wieder persönlich!

med.Logistica geht am 11./12. Mai 2022 live in Leipzig an den Start. Nach der digitalen Ausgabe im Corona-Jahr 2021 zeigt die med.Logistica wieder Präsenz: Am 11. und 12. Mai 2022 geht die Leipziger Fachmesse live an den Start. Als einzige Veranstaltung in Deutschland, die sich umfassend den Themen Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus widmet, stellt die med.Logistica alle Facetten der Prozessoptimierung in den Mittelpunkt – von der Beschaffung über den innerbetrieblichen Personen-, Material- und Informationsfluss bis zur Entsorgung. Rund 80 Vorträge, Seminare und Workshops stehen im Kongressprogramm und liefern ein umfassendes Update zu den wesentlichen Themen und Trends der Branche. In der Fachausstellung zeigen mehr als 80 Unternehmen ihre neuesten Lösungen.

 

Anhand von Best-Practice-Beispielen demonstriert die med.Logistica, wie sich Prozesse unter anderem im Bereich von OP-Logistik, Patienten-Logistik, Arzneimittel-Logistik sowie AEMP-Logistik effizienter gestalten lassen – mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu steigern und die Versorgung der Patienten stetig zu verbessern. 

 

Neu im Kongressprogramm: BASIC LINE

 

Mit der neuen Workshop-Reihe BASIC LINE feiert ein besonders praxisorientiertes Format seine Premiere auf der med.Logistica. Sechs ausgewählte Bereiche der Krankenhauslogistik werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, um einen umfassenden Einblick in das jeweilige Thema zu bieten und fundierte Lösungen vorzustellen. Das Spektrum erstreckt sich von Modul- sowie Speisenversorgung über Stammdatenmanagement, Unit Dose und Fallwagenlogistik bis zu Ortungssystemen. Als Auftakt der Workshops wird jeweils ein allgemeiner Überblick geboten, Rahmenbedingungen werden aufgezeigt sowie praxisnahe Umsetzungen vorgestellt und diskutiert. Die anderthalbstündigen Veranstaltungen richten sich vor allem an Krankenhäuser, die den Einstieg in den jeweiligen Logistikprozess suchen.

 

Künstliche Intelligenz 

 

Zu den Schwerpunkten im Kongressprogramm der med.Logistica 2022 gehört die Frage, welche Veränderungen die Künstliche Intelligenz in die Krankenhäuser bringt. So werden im Themenbereich Patientenlogistik unter anderem Kennzahlen aus einem Pilotprojekt zur KI-basierten Planung von Intra-Hospital-Transporten vorgestellt. Der Vortragsblock „Künstliche Intelligenz“ informiert über „Intelligenz in der Transportdisposition – eine Chance zum verbesserten Ressourceneinsatz?!“ sowie „Künstliche Intelligenz für Beschaffung und Sortimentsoptimierung im Krankenhaus“.

 

Podium für Nachhaltigkeit

 

Auf welche Weise Prozesse in der Krankenhauslogistik nachhaltiger werden, gehört ebenfalls zu den Schwerpunkten der diesjährigen Veranstaltung. So widmet sich die Podiumsdiskussion „Engpassmanagement und Lieferabrisse: Wie kommen wir zu nachhaltigen Lieferketten?“ dem ganzheitlichen Beschaffungsmanagement. Zudem stehen Vorträge zu „Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ sowie „Krankenhaus trifft Klimaschutz“ auf dem Programm.

 

Zusätzliches Know-how vermittelt das Forum in der Fachmesse, beispielsweise zu smarter Patientenkommunikation und Entlastung der Pflege durch eine gut funktionierende Krankenhauslogistik.

 

Premiere mit Synergieeffekt 

 

Zum ersten Mal erweitert 2022 das AWT-Seminar als Parallelveranstaltung das Angebot der med.Logistica. Bereits seit 1986 richtet das von Klinikern für Kliniker gegründete zweitägige Seminar seinen Fokus auf den automatischen Warentransport im Krankenhaus zur Versorgung mit Gütern wie Patientenessen, Medikamenten, Operationsmaterialien oder Wäsche sowie zur Entsorgung von Wert- und Reststoffen. Rund 20 Vorträge werden für die kommende Veranstaltung erwartet. Bisher fand das AWT-Seminar alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt, zuletzt am Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt.

 

Mehr Fläche, mehr Möglichkeiten

 

Seit ihrer Erstveranstaltung im Mai 2011 ist die med.Logistica stetig gewachsen, sowohl auf Seiten der Aussteller als auch der Besucher. Um dem gestiegenen Bedarf an Fläche gerecht zu werden, zieht die Kongressmesse 2022 vom CCL in die Messehalle 2 um. Die Halle bietet nicht nur mehr Raum für Präsentationen und Ideen, sondern zugleich optimale klimatisierte Bedingungen sowie eine ideale Auf- und Abbausituation.

 

Frühbucher-Vorteil bis 11. April

 

Noch bis einschließlich 11. April 2022 gelten die Frühbucherkonditionen der med.Logistica für Kongressteilnehmer aus Gesundheitseinrichtungen: So kostet das Zwei-Tages-Ticket in der Early-Bird-Phase zum Beispiel 210,00 Euro, danach 275,00 Euro. Ausschließlich für Frühbucher erhältlich ist das Business-Ticket zum Preis von 245 Euro; es enthält neben dem Zwei-Tages-Eintritt auch das Get-together im Felsenkeller Leipzig sowie den Parkplatz in direkter Nachbarschaft der Veranstaltung enthält (Preise jeweils inklusive Umsatzsteuer). Alle Tickets sind ausschließlich online buchbar.

 

 

Ansprechpartner für die Presse: 

Ingrid Bednarsky

Kommunikationsreferentin Presse

Telefon: +49 (0)341 / 678 6566

E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de

 

Im Internet: www.medlogistica.de 

med.Logistica

Internationaler Kongress und Fachmesse 

für Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus

(11. und 12. Mai 2022)

 

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Zukunft mit digitaler Innovation

blueAlpha präsentiert die birato Produktfamilie, mit hochmoderner Softwarearchitektur und innovativen Lösungen, spezialisiert für die logistischen Prozesse im Gesundheitswesen. blueAlpha ist zertifiziert nach ISO 9001:2015. 

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ZUKE on Tour 2022

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Erleben Sie uns 2022 wieder auf Messen und Kongressen! Das nächste Highlight wirft seine Schatten voraus: ZUKE Green ist auf der medlogistica in Leipzig vertreten (11.-12.05.22). Tickets unter www.medlogistica.de/ticket. Wir freuen sich auf Sie! 

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„Medical Bridge“ in die Ukraine - Initiative organisiert eine Medizinbrücke zur bedarfsorientierten Versorgung.

Meldungen aus der Ukraine über den Beschuss militärischer und ziviler Einrichtungen, darunter auch Krankenhäuser, reißen seit Wochen nicht ab. Die Gesamtlage verschlechtert sich zunehmend, die Versorgung der Bevölkerung wird immer schwieriger. Das gilt auch für die Medizin: Diabetiker, Epileptiker und Krebskranke erhalten keine Medikamente mehr, Sauerstoff wird knapp, für wichtige Operationen fehlen OP-Bestecke und andere Instrumente. Die Erfassung des Bedarfes, der Abgleich der Bestände verschiedener Anbieter und die Lieferlogistik stehen unverändert vor großen Herausforderungen. 

 

Eine deutsche Initiative startet nun mit einer Internet-Plattform, die sicherstellen soll, dass auch das ankommt, was vor Ort wirklich benötigt wird. MedicalBridge.eu soll eine bedarfsorientierte funktionierende Logistik garantieren. „Wir sind eine Non-Profit-Initiative und bieten einen One-Stop-Shop für verifizierte Krankenhäuser, Gesundheitseinrichtungen und offizielle Stellen der Ukraine,“ sagt der Berliner Mediziner Dr. Henning Thole. „Diese können auf unserer Online-Plattform oder per E-Mail ihren Bedarf an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung direkt bestellen oder an uns melden.“ 

 

MedicalBridge ist zugleich ein Service für Hersteller und Hilfsorganisationen. „Hersteller und Hilfsorganisationen können das, was sie spenden oder beschaffen, über uns auf der Plattform sichtbar machen. Damit herrscht Transparenz über Bedarf und Angebot. Was nicht vorhanden ist“, so Thole, „kann von Firmen und Hilfsorganisationen z.B. gezielt aus Spenden beschafft werden.“ Für staatliche Stellen der Ukraine, Deutschlands und der EU wird so auch ein Controlling der Versorgungskette von medizinischen Hilfslieferungen möglich. 

 

MedicalBridge arbeitet dabei bewusst unabhängig von den Systemen der Krankenhäuser. „Unsere Plattform funktioniert auch dann, wenn das Krankenhaus beschädigt oder die IT dort ausgefallen ist“, so Thole. „Wir sind kompatibel für alle Krankenhäuser, ohne dass diese erst Schnittstellen programmieren oder Software installieren müssen. Das System ist frei verfügbar und erreichbar. Wir bieten ein medizinisches Bestellsystem für das Smartphone in der Hosentasche an.“ 

 

Die Logistik organisiert MedicalBridge zusammen mit einem dafür spezialisierten Pharma-Großhändler und den Profilogistikern von DB Cargo und deren Schienenbrücke. Weitere Unternehmen, Händler und Logistiker können angeschlossen werden. Um neben Medikamenten und Medizinprodukten auch medizinische Geräte bedarfsorientiert liefern zu können, finden bereits Gespräche mit weiteren erfahrenen Partnern statt.

 

Der Gründer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE), Stefan Krojer betont, dass die Initiative in jeder Weise nachhaltig sein soll: „Wir vermeiden sowohl unnötigen Aufwand beim Programmieren als auch überflüssige oder falsche Lieferungen und beschränken uns auf wirklich Notwendiges.“ 

 

Unterstützt wird das Projekt deshalb auch von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), aus deren Netzwerk einige der Spezialisten der Initiative stammen. Thole und Krojer: „Wir sind überzeugt, dass die Plattform auch nach dem Krieg beim Wiederaufbau, sowie bei anderen Katastrophenfällen wichtig bleiben wird.“

 

MedicalBridge geht am 4. April an den Start. Die Plattform ist cloudbasiert, multilingual und datenschutzkonform, „anschlussfähig für alle Unternehmen und Organisationen, die helfen wollen“, betont Henning Thole. „Wir laden alle Hilfswilligen aus der Pharma- und Medizinproduktebranche sowie Hilfsorganisationen ein, sich zu beteiligen und die Plattform so zu einem starken Instrument der medizinischen Notfall-Versorgung zu machen.“

 

Kontakt & Informationen zu medicalbridge.eu

  • Dr. med. Henning Thole, thole@medicalbridge.eu, +49 30 557 10710
  • Stefan Krojer, krojer@medicalbridge.eu, +49 30 557 107113 

 

 

 

Hintergrund, Kooperationspartner & Unterstützer von MedicalBridge.eu

Die Idee für die Initiative kam von dem Arzt Dr. med. Henning Thole und wurde von ihm mit Apothekerin Gabriele Renner, pervormance international GmbH, beide Mitglied bei KLUG, gemeinsam entwickelt. Die zentrale Plattform hat die deutsche plentysystems AG aus Kassel zur Verfügung gestellt. Die beiden haben das Projekt mit Stefan Krojer von ZUKE (Zukunft Krankenhaus-Einkauf) implementiert und die eCommerce-Spezialistinnen Sabine Stein und Anja Funk von pervormance international GmbH und afimage eCommerce Consulting haben die Plattform programmiert und angepasst. Sie organisieren die Datenannahme und -einbindung und entwickeln die Nutzeroberfläche und das für MedicalBridge angepasste Management der Plattform. IT-Spezialist Dr. Nikodem Szpak und die Ärztin Dr. Ewa Cionek-Szpak unterstützen bei Dateneingabe, Marktforschung und Übersetzungen, letztere werden zusätzlich durch Palmer Hargreaves unterstützt. Mitarbeiter des Lehrstuhls für Healthcare Logistics der Hochschule Niederrhein unterstützen die Datenerfassung und Logistikabwicklung. Dem Team von MedicalBridge steht zudem ein Netzwerk von Healthcare Einkaufs- und Logistikspezialisten zur Verfügung, so dass das administrative Office skaliert werden kann. Die Systeme für die Kommunikation werden von dem Mailprovider mailbox.org, Sipgate und der ebuero AG zur Verfügung gestellt und Wirtschaft für Menschen e.V. unterstützt die Initiative administrativ. 

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Gutachten beschreibt Weg zur Klimaneutralität im Krankenhaus

Zielbild „Klimaneutrales Krankenhaus“: NRW-Krankenhäuser nehmen ihre Verantwortung für Klimaschutz ernst: Ein erfolgreicher Umbau erfordert einen massiven „Climate-Boost“

Wuppertal Institut und hcb zeigen mit zwei Gutachten den Weg zur Klimaneutralität auf

 

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung stellen die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Sie müssen beachtliche Investitionsmittel aufbringen, um die Gebäude energetisch zu sanieren, ihre Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen und nachhaltige Lösungen für das Raumklima einzuführen. Denn mit einem Anteil von 5,2 Prozent des bundesweiten CO2-Ausstoßes liegt der deutsche Gesundheitssektor nur wenig hinter der Stahlindustrie (fast 6 Prozent). Einen großen Teil davon verursachen die Krankenhäuser, wie das Wuppertal Institut in einem Gutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) die Ausgangslage beschreibt. Die Expertise entwirft für die 315 Plankrankenhäuser ein „Zielbild Klimaneutrales Krankenhaus“, das zehn konkrete Maßnahmen und ihre Effekte auf das Klima darstellt.

 

In einem zweiten Gutachten hat das hcb Institut for Health Care Business (Essen) die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert. Wichtige Aussage ist, dass die unausweichliche Transformation der Kliniken hin zur Klimaneutralität nur mit einem neu zu schaffenden Krankenhaus-Klimafonds gewährleistet werden kann. „Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser als zentraler Teil der Daseinsvorsorge sind bereit, ihren Beitrag auf dem Weg zum klimaneutralen Gesundheitswesen bis 2045 zu leisten“, sagte KGNW-Vizepräsident Sascha Klein bei der Vorstellung der beiden Gutachten. „Es muss aber allen klar sein, dass dafür keinerlei finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind. Die Verbindung von Klimaschutz und Daseinsvorsorge ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die nächste Landesregierung bewältigen muss.“ Mit den Gutachten verfügten die NRW-Kliniken nun über ein „Zielbild Klimaneutrales Krankenhaus“, das den Weg zu nachhaltigem Klimaschutz aufzeige.

 

Zehn Maßnahmen führen zum klimaneutralen Krankenhaus

Das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes novellierte Klimaschutzgesetz schreibt ein Minus von mindestens 65 Prozent bei den Treibhausgas-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 vor. „Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen alle Sektoren einen angemessenen Beitrag leisten. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsanstrengung, die erhebliche Investitionen aber auch die Änderungen von Routinen erfordert“, betont Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts.

 

In seinem Gutachten nennt das Wuppertal Institut drei Handlungsfelder – auch Scopes genannt – für die NRW-Krankenhäuser. Das erste adressiert die direkt von den Einrichtungen – etwa von ihren Heizungsanlagen, Fuhrparks oder Narkosegasen – ausgehenden Emissionen. Das zweite zielt auf die indirekten Emissionen aus bezogenen Energiequellen für Strom oder Fernwärme. Der dritte Bereich umfasst die Mobilität von Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern. Er betrifft ebenso alle Warenketten inklusive der Arzneimittel und der Speisenversorgung. „Um in diesen Bereichen klimaneutral zu werden, müssen die Krankenhäuser den Prozess in die Hände von hauptamtlichen Klimaschutzmanagerinnen und -managern legen“, nennt Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik am Wuppertal Institut und Hauptautor des Gutachtens, als eine zentrale Voraussetzung. Dies sei die erste von zehn Maßnahmen, die von den Krankenhäusern umgesetzt werden müssten. „Das Vorhandensein einer Person, die sich kümmert, die Motor und Promoterin oder Promoter des Klimaschutz-Prozesses ist, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Weg zum klimaneutralen Krankenhaus“, ergänzt Wagner.

 

Den größten Investitionsaufwand und zugleich den größten Effekt erzielen die Krankenhäuser demnach bei der energetischen Sanierung der Gebäudehüllen, also Dächer, Fassaden und Fenster. Weitere Felder sind:

 

  • Wärme- und Kälteerzeugung
  • Einsatz von Photovoltaik
  • Umstellung auf LED-Beleuchtung
  • Austausch von Lüftungsanlagen
  • Tausch von Heizungspumpen
  • Umstellung auf möglichst autofreie Mobilität
  • Elektromobilität
  • Substitution und Recycling von Narkosegasen

 

Greift man die Maßnahmen mit der notwendigen Konsequenz auf und gelingt es, die dafür notwendigen Investitionsvolumina zu generieren, kann den Analysen des Wuppertal Instituts folgend ein adäquater Beitrag geleistet werden, um die von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutz-Zielmarken für 2030, 2040 und 2045 zu erreichen.

 

Klimaneutralität der Kliniken erfordert Investitionen von 7,1 Milliarden Euro

Mit der Transformation zum klimaneutralen Krankenhaus kommen auf die NRW-Kliniken enorme Ausgaben zu. Nach Berechnungen des hcb Institut for Health Care Business summieren sich die erforderlichen Investitionen auf 7,1 Milliarden Euro verteilt auf sieben Jahre, um das für 2030 gesteckte Ziel zu erreichen. Der größte Anteil – 6,3 Milliarden Euro – entfällt dabei auf die energetische Sanierung der Gebäudehüllen. Prof. Dr. Boris Augurzky, Geschäftsführer von hcb und Autor der Studie, verwies in diesem Zusammenhang auf den hohen bereits bestehenden Investitionsstau der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser: Über viele Jahre seien Fassaden, Fenster und Dächer nicht ausreichend saniert worden. Die Berechnung differenziert deshalb zwischen nachzuholenden Grundinvestitionen von 4,1 Milliarden Euro und den zusätzlichen für den Klimaschutz erforderlichen Aufwendungen von 2,2 Milliarden Euro. Weitere Investitionsmittel von 800 Millionen Euro werden dem Gutachten zufolge für die übrigen vom Wuppertal Institut identifizierten Maßnahmen benötigt.

 

Das hcb-Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die von der Bundesregierung vorgegebenen Klimaschutzziele die Krankenhäuser in ein Dilemma führen: Es gibt kein Förderprogramm, aus dem die enormen Aufwendungen finanziert werden können. Bei den meisten staatlichen Programmen stoßen die Kliniken auf beihilferechtliche und ebenso finanzielle Beschränkungen. „Außerdem erwirtschaften die Krankenhäuser nicht ausreichend Überschüsse, um die erforderlichen Investitionen aus eigener Kraft tätigen zu können. Und das ist in der Finanzierungslogik der Krankenhäuser auch nicht vorgesehen“, erklärte Augurzky. „Um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, empfehlen wir deshalb einen Climate Boost. Die damit verbundenen Fördermittel müssen explizit für das Ziel eines klimaneutralen Krankenhauses einsetzbar sein. Bisher verhindert die aktuelle Gesetzeslage, dass die Krankenhäuser ihren Beitrag zur Klimaneutralität leisten können.“ Zur konkreten Finanzierung schlägt hcb einen Krankenhaus-Klimafonds des Landes vor. Er soll die erforderlichen Investitionsmittel von 7,1 Milliarden Euro enthalten und zusätzlich eine 600 Millionen Euro umfassende Anschubfinanzierung, mit der über drei Jahre die für den Prozess notwendigen Klimaschutzmanager in jedem Krankenhaus etabliert und der Start in ein Jobticket initiiert werden. „Damit versetzt das Land die Kliniken in die Lage, die Klimaziele zu erreichen“, betonte Augurzky. Nach Vorstellung von hcb könnte der Klimafonds sich in eine Klimapauschale und ein Sonder-Investitionsprogramm für die Gebäudehüllen gliedern. Vorteil sei ein einheitliches Antragsverfahren an nur einer Stelle.

 

Neue Landesregierung muss Voraussetzungen schaffen

Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser übernehmen mit der Vorlage der beiden Expertisen eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. „Beide Gutachten zusammen zeigen für die Krankenhausleitungen einen Weg auf, wie ihre Einrichtungen die geforderte Klimaneutralität möglichst schnell, spätestens jedoch bis 2045 erreichen können“, sagte KGNW-Vizepräsident Klein. „Die Gutachten zeigen, uns fehlt dafür eine rechtliche und wirtschaftliche Grundlage. Deshalb macht sich die KGNW die Idee eines Climate Boost zu eigen. Die nächste Landesregierung muss sich schnell um die Voraussetzungen kümmern, damit die Kliniken keine wertvolle Zeit verlieren.“ Neben der Schaffung eines Klimaschutz-Fonds betreffe dies auch die rechtlichen Rahmenvorgaben: Die zur Erreichung der Klimaneutralität notwendigen Maßnahmen müssen als Investitionsförderung anerkannt werden.

 

KGNW-Vizepräsident Klein räumte ein, dass der von hcb errechnete Investitionsbedarf eine beeindruckende Summe und für den Landeshaushalt eine schwierige Größe sei. „Uns ist sehr bewusst, dass der Klimawandel enorme Anforderungen an uns alle stellt. Dafür wollten wir den Krankenhäusern eine Grundlage geben. Die Höhe der Kosten hat uns dabei selbst überrascht“, sagte Klein. Die Vorgaben des Bundes-Klimaschutzgesetzes stellten jedoch Anforderungen, an denen sich auch die Krankenhäuser messen lassen müssen. „Wer der Stahlbranche mit fast 6 Prozent des CO2-Ausstoßes besorgte Aufmerksamkeit widmet, darf nicht die Augen vor den Herausforderungen der Gesundheitsbranche verschließen. Die NRW-Krankenhäuser sind bereit, sich auf den Weg zu machen. Sie haben mit den beiden Gutachten den Kompass vorgelegt“, bekräftigte KGNW-Vizepräsident Klein. „Die neue Landesregierung muss nun entscheiden, ob und wann sie den Aufbruch ermöglicht und das Startsignal gibt. Die Klimaneutralität zu erreichen, ist eine gewaltige Aufgabe für die Gesellschaft, doch wir sollten sie angehen, denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz.“

 

Beide Gutachten stehen hier zum Download bereit:

 

 

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Gesamtleitung Einkauf, Lager und Logistik (w/m/d) gesucht

BItte nicht mehr bewerben.

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Öffentliche Konsultation des BMWK zur Transformation des Vergaberechts

Oft beabsichtigen Kliniken Nachhaltigkeitskriterien in ihre Vergabeverfahren mit aufzunehmen. Nicht zuletzt aufgrund vergaberechtlicher Unsicherheit scheitert dieses Vorhaben aber letztendlich oft. Zu unklar ist vielen Kliniken, welche Nachhaltigkeitskriterien als Eignungs- und Entscheidungskriterien angewandt werden können, ohne das Verfahren zu gefährden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dies und weitere Schwachstellen im aktuellen Vergaberecht erkannt und will das Vergaberecht mit einem “Vergabetransformationspaket” ändern.

 

Das BMWK kündigt deshalb eine praxisorientierte Modernisierung an. Zur Vorbereitung des Gesetzgebungsvorhabens sollen Interessensgruppen durch eine Konsultation einbezogen werden. Die per E-Mail eingereichten Antworten fließen in die Vorbereitung von vertieften Stakeholder-Fachgesprächen und der Erarbeitung eines Gesetzentwurfes ein. 

 

Hintergrund des Vorhabens ist der Koalitionsvertrag. Darin setzen sich SPD, Grüne und FDP das Ziel, „die öffentlichen Vergabeverfahren zu vereinfachen, zu professionalisieren, zu digitalisieren und zu beschleunigen. Die öffentliche Beschaffung und Vergabe soll wirtschaftlich, sozial, ökologisch und innovativ ausgerichtet und die Verbindlichkeit gestärkt werden, ohne dabei die Rechtssicherheit von Vergabeentscheidungen zu gefährden oder die Zugangshürden für den Mittelstand zu erhöhen. Weitere Vorhaben in diesem Kontext betreffen u.a. schnelle Entscheidungen bei der öffentlichen Hand und Mindestquoten für klimafreundliche Produkte."

 

Unternehmen, Organisationen, Verbänden sowie Bürger:innen wird mit Hilfe eines digitalen öffentlichen Konsultationsverfahrens die Möglichkeit gegeben, ihre Meinungen und Ideen zur Vergabetransformation als Antworten einzubringen. Die Konsultation umfasst 21 Fragen in fünf Aktionsfeldern, zu denen die schriftliche Stellungnahme bis zum 14.02.2023 per E-Mail an vergabetransformation@bmwk.bund.de abgegeben werden kann. Es ist eine Veröffentlichung der Stellungnahmen beabsichtigt.  

 

Die Konsultation betrifft folgende fünf Aktionsfelder:

  • Aktionsfeld 1: Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung
  • Aktionsfeld 2: Stärkung der sozial-nachhaltigen Beschaffung
  • Aktionsfeld 3: Digitalisierung des Beschaffungswesens
  • Aktionsfeld 4: Vereinfachung und Beschleunigung der Vergabeverfahren
  • Aktionsfeld 5: Förderung von Mittelstand, Start-Ups und Innovationen

Die ZUKE Community beabsichtigt eine eigene Stellungnahme dem BMWK vorzulegen.    

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Qualität trifft auf Nachhaltigkeit

Mit unseren qualitativ hochwertigen medizinischen Lösungen sorgen wir für langfristige Effizienz – beim Schutz der Patient:innen und beim Schutz der Umwelt. Denn bei unseren Produkten trifft Qualität auf Nachhaltigkeit. Eine Verbindung, die für uns Grundsatz und Herzensangelegenheit ist. Dank umwelt-freundlicherer Herstellungsprozesse und optimierten Lieferwegen sorgen unsere medizinischen Lösungen für die Patientenversorgung mit der besten Perspektive – bewusst, beständig und qualitativ hochwertig. Als schwedisches Unternehmen ist Nachhaltigkeit Teil unserer Identität und gerade in den skandinvischen Ländern schon seit einigen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäftserfolges. 

 

Nachhaltige OP-Abdeckungen und CO2 Kalkulator

Die ISCC-zertifizierten BARRIER® OP-Abdeckungen haben einen höheren Anteil an biobasierten, nachhaltigen Rohstoffen und reduzieren dadurch im Vergleich zu ähnlichen Produkten nachweislich bis zu 25 % CO2 Äquivalenten. 

Mit unserem neuen CO2 Kalkulator können wir für die Krankenhäuser, die sich für die nachhaltige Alternative entscheiden, berechnen, wie viel Kilogramm / Tonnen CO2 Äquivalenten sie durch den Austausch einsparen können. 

 

Ausgezeichnete Lieferketten

Unsere Lieferketten sind mit der silbernen Ecovadis-Medaille zertifiziert. Damit gehören wir zu den besten 11 Prozent aller zertifizierten Unternehmen weltweit. Unser nächstes Ziel: Die Gold-Medaille.

 

Biogel OP-Handschuhe

Für mehr Nachhaltigkeit bei unseren Biogel OP-Handschuhen, haben wir 50 Mio. EUR in eine neue Produktionsstätte in Malaysia investiert. Wir sind eine Partnerschaft mit ENGIE eingegangen, einem weltweit führenden Anbieter von kohlenstoffarmer Energie sowie mit Veolia Water Technologies, einem Unternehmen für Abwasseraufbereitung. Dadurch können wir auf nachhaltige Energieleistungen zurückgreifen und den Wasserverbrauch vor Ort um bis zu 50 % senken.

 

Keine Treibhausgasemmisionen ab 2050

Bis 2030 wollen wir 50 % unserer CO2 Emissionen reduzieren, erneuerbare Energien an allen Standorten nutzen und unsere Lieferketten dekarbonisieren. Bis spätestens 2050 haben wir uns vorgenommen, keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen.

 

Nachhaltigere Verpackungen 

Für viele unserer qualitativ hochwertigen medizinischen Lösungen gibt es recycelbare Verpackungen. Sie stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft und tragen deswegen ein FSC-Siegel. Gleichzeitig setzen wir auf möglichst viele recycelbare Verpackungsbestandteile und Optimierungen der Verpackungsgrößen, um die Nachhaltigkeit zu steigern. 

 

Erfahren Sie mehr über die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Mölnlycke über: https://www.molnlycke.de/kampagnen/nachhaltigkeit oder schreiben Sie eine E-Mail an: 

 

  • Marei Rodenwald (marei.rodenwald@molnlycke.com)
  • Anne Püllen (anne.pullen@molnlycke.com)

 

Lassen Sie sich ihr Einsparpotenzial der CO2 Emissionen durch den CO2 Kalkulator berechnen. Schreiben Sie hierzu unter: info.de@molnlycke.com 

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Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten

Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten – Sitex macht weitere große Fortschritte mit energieeffizienter Technik

 

Im komplexen Gebilde Krankenhaus finden sich praktisch alle Sektoren wieder, die ein hohes Potenzial für effektiven Klimaschutz aufweisen: Mobilität, Stromverbrauch, Wärmeverbrauch, verschiedene Ressourcen und komplexe Versorgungsstrukturen mit externen Partnern. Während Kliniken auf die Sektoren direkten Einfluss nehmen können, die die Emissionen im sogenannten Scope 1 betreffen, reduziert sich die direkte Einflussnahme auf Sektoren die dem Scope 2 und 3 zugerechnet werden dem gegenüber zum Teil deutlich. Gerade im Sektor der Scope 3 Emissionen, der unter anderem all jene Emissionen zusammenfasst, die in der Versorgungskette durch Produktion, Transport sowie Entsorgung von Waren und Dienstleistungen entstehen, sind Krankenhäuser deshalb auf Partner angewiesen, die die Anforderungen an nachhaltige Strukturen, Prozesse und Produkte erfüllen. Denn: Dieser Sektor macht mit etwa zwei Dritteln der Treibhausgase im Gesundheitswesen den größten Anteil aus. Einer der wesentlichen Warenströme in Kliniken fließt in der täglichen Textilversorgung. Die Krankenhauswäsche und Bekleidung nimmt mengenmäßig knapp die Hälfte aller Warenflüsse ein und hat somit großen Anteil an den Scope 3 Emissionen der Gesundheitseinrichtungen.

 

Die Sitex-Gruppe, mit ca. einem Drittel Marktanteil eines der führenden Textilversorgungsunternehmen im Gesundheitswesen in Deutschland, möchte diesen Hebel mit seinen Kunden nutzen. „Für unser Angebot einer nachhaltigen Textilversorgung haben wir in den vergangenen Jahren vieles in Bewegung gesetzt“, sagt Stephan Richtzenhain, geschäftsführender Gesellschafter von Sitex. So ist zum einen ein stattliches Sortiment an zertifiziert nachhaltigen Produkten entstanden und zum anderen konnte in den Wäschereibetrieben der Gruppe durch den Einbau moderner Technik erheblich die Energieeffizienz verbessert werden: „Unsere Wäschereien konnten in den letzten 5 - 10 Jahren beispielsweise ihre Energieverbräuche nochmals halbieren und liegen mittlerweile zwischen 0,7 und 1 kwh pro kg Wäsche.“ Es wurden in diesem Zusammenhang Niedrigtemperatur-Waschverfahren, direktbeheizte Aggregate (Mangeln, Tunnelfinisher und Trockner), infrarot-gesteuerte Trockner, Wärmerückgewinnungsanlagen für Abwasser und Abluft und vieles mehr eingeführt. Zudem wurde die Automatisierung der Wäschesortierung und Wäschebearbeitung immer weiter ausgebaut. Ebenfalls elementare Fortschritte wurden in der Waschmittelchemie erreicht. Auf Chlor wird heute zu 100% verzichtet. Zudem sind alle eingesetzten Chemikalien und Tenside biologisch abbaubar. Die für die Krankenhauszentralwäscherei unabdingbare sichere Desinfektion wird über Aktivsauerstoff gewährleistet. Es dürfen zudem nur RKI-gelistete Verfahren eingesetzt werden. Jüngst konnte durch eine technische Innovation ein weiterer Meilenstein für eine Steigerung der Energieeffizienz in der Wiederaufbereitung für Textilien erreicht werden: Im Zuge der Modernisierung und Erweiterung unseres Betriebes in Wildeshausen haben die technischen Leiter und das Management einer nachhaltigen und effizienten Gestaltung der Prozesse und Anlagentechnik ein besonderes Augenmerk gewidmet. „Eine der Hauptsäulen des neuen Konzeptes bildet die Entwicklung und Integration eines neuen Niedrigtemperatur-Tunnelfinisher, der eine neue Dimension der Effizienz Steigerung erreicht und 15% mehr Energie einspart als konventionelle Anlagen“, erklärt der technische Leiter bei Sitex, Michael Hirsch. Die schonende Verfahrensweise sorgt zudem für eine erheblich längere Material-  sowie Textillebensdauer. Damit erreicht Sitex im Zuge seiner nachhaltigen Unternehmensstrategie einen weiteren Meilenstein, an den in bereits in weiteren in Planung befindlichen Projekten angeknüpft werden wird.

>> so funktioniert´s <<

 

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blueAlpha GmbH übernimmt Con-Sense GmbH

Zweibrücken/Söhlde, den 14.10.2022. / Im Zuge der im Juli 2022 begonnenen strategischen Partnerschaft zwischen der Con-Sense GmbH und der blueAlpha GmbH haben sich für beide Unternehmen – insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame agile Softwareentwicklung – große Mehrwerte gezeigt. Hieraus ergab sich die Übernahme der Con-Sense durch die blueAlpha mit dem mittelfristigen Ziel, sowohl Softwarelösungen als auch Kunden beider Unternehmen unter dem Dach der blueAlpha zusammenzubringen.

 

Mit ihrer Spezialisierung auf den Einsatz SAP-basierter Lösungen im Gesundheitswesen ermöglicht die Con-Sense als neues Tochterunternehmen den perfekten Knotenpunkt zwischen SAP-Systemen und der birato Produktfamilie der blueAlpha. Hierbei geht es insbesondere um eine Echtzeit-Integration der birato Systemlandschaft in SAP-Systeme.  Thomas Wollny, Geschäftsführer blueAlpha GmbH: „Durch die Partnerschaft mit der Con-Sense hat sich für uns schnell gezeigt, welche Synergieeffekte bei unserer Zusammenarbeit entstehen. Wir  arbeiten bereits gemeinsam an der Neuentwicklung von birato Procure V2, einem Procurement-System mit hochintegrierter SAP-Anbindung, um einen maximalen Nutzwert für unsere Kunden zu  schaffen.“

 

Geschäftsführer und Mitarbeiter der Con-Sense werden dabei die eigenen bereits etablierten Lösungen nach wie vor betreuen und mit dem Fokus auf die Integration neuer Technologien  weiterentwickeln. Christoph Reinboth, Geschäftsführer Con-Sense GmbH: „Wir freuen uns, dass wir in Zukunft als Teil der blueAlpha mit der birato Produktfamilie unseren Kunden ein noch größeres Softwareportfolio anbieten können. Durch die Zusammenführung unserer beiden hochspezialisierten Unternehmen verfügen wir hier über ein echtes Alleinstellungsmerkmal.“ 

 

Über die blueAlpha GmbH:

Die blueAlpha GmbH ist mit ihren hochspezialisierten und innovativen Softwareprodukten der Lösungsanbieter für logistische Abläufe im Gesundheitswesen. Die birato Produktfamilie (birato Mawi, birato Procure und birato Center) ermöglicht Einkaufsgemeinschaften und Logistikern im Healthcare-Sektor, medizinischen Versorgungszentren (MVZ´s) und Krankenhäusern die Abwicklung sämtlicher elektronischer Beschaffungs- und Logistikprozesse. So kann blueAlpha für alle Anforderungen beim Datenmanagement und der Logistik optimale modulare Lösungen bereitstellen. 

 

Über die Con-Sense GmbH:

Die Con-Sense GmbH gehört zu den führenden Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen. Sie bietet ihren Kunden dabei die Kombination aus kompetentem Informatikpartner mit Spezialisierung auf SAP-basierten Lösungen und langjährigem Experten für spezifische Abläufe und Aufgabenstellungen in der Daten-Logistik. Durch das fachliche Know-How erfolgt die Unterstützung bei der Maximierung individueller Ziele wie: Kosteneinsparung, Transparenz, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Qualitätssteigerung und Minimierung von Fehlerpotentialen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Stammdatenmanagement, Stations- und OP-Versorgung.

 

Ansprechpartner:

Con-Sense GmbH 

Christoph Reinboth 

Tel: +49 541 800 83-74 

E-Mail: reinboth@con-sense-group.com 

 

blueAlpha GmbH

Udo Sohn

Tel: +49 6332 488 7227

E-Mail: u.sohn@bluealpha.de

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Die Zukunft des Krankenhaus-Einkauf ist digital – Lieferkettenprozesse transparent, sicher und schnell abbilden

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) macht’s möglich: Die Digitalisierung im Krankenhaus-Einkauf nimmt in Deutschland mit dem neuen Gesetz zur Wahrung der Menschenrechte und des Umweltschutzes in globalen Lieferketten Fahrt auf. Neben den bereits bestehenden und hinlänglich bekannten Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen – Wettbewerbs- und Kostendruck, Fachkräfte- und Ressourcenengpässe, steigender Qualitätsanspruch – sind ab Januar 2023 Krankenhäuser und Unternehmen der Gesundheitsbranche, die mehr als 3.000 Mitarbeiter beschäftigen, zudem aufgerufen, einen umfangreichen Pflichtenkatalog zur Umsetzung des Lieferkettengesetzes zu erfüllen. Dann heißt es für die betroffenen Unternehmen u.a. alle Lieferanten genauestens unter die Lupe zu nehmen, Risikobewertungen zu erstellen, ein Hinweisgebermanagement zu implementieren und ein kontinuierliches Reporting für die Kontrollbehörde, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu gewährleisten.

Auch wenn laut einer aktuellen Umfrage des Mannheimer Softwareunternehmens osapiens, das in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in diesem Jahr rund 3.000 deutsche Unternehmen zu ihren Positionen und Einschätzungen bezüglich LkSG befragt hat, ein Großteil der betroffenen Krankenhäuser das neue Gesetz insgesamt positiv bewerten, stehen sie mit der innerbetrieblichen Umsetzung jedoch vor enormen Herausforderungen. 

 

Gefragt sind speziell auf die Anforderungen des LkSG zugeschnittene Softwarelösungen

Auch ein Krankenhaus, das ‚nur‘ 500 Lieferanten beschäftigt, kann die im Rahmen der rechtskonformen Umsetzung des LkSG anfallenden zahlreichen Informationen und großen Datenmengen nicht mehr manuell bearbeiten. Hier sind qualifizierte Anbieter mit disruptiven Ideen aufgerufen, mit innovativen und bedarfsgerechten digitalen Angeboten zu unterstützen – mit speziell auf die Anforderungen des LkSG zugeschnittenen Softwarelösungen, die sämtliche Prozesse rechtskonform, transparent, sicher und schnell abbilden. 

 

Wie eine solche Softwarelösung aussehen kann und in der Praxis an Funktionalitäten anbietet, diskutiert Christoph Treiber, Customer Success Manager im Bereich ‚Healthcare‘ beim Softwareunternehmen osapiens, mit anderen Experten am 22. November 2022, ab 15.20 Uhr, im Rahmen der Paneldiskussion: ‚Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz –Anforderungen und Lösungen beim diesjährigen virtuellen ZUKE Green Health Kongress.

 

 

Aktueller Hinweis: 

Für Vertreter aus Unternehmen der Gesundheitsbranche, die in den Bereichen Einkauf, Compliance, Logistik und Recht tätig sind und zu diesem Thema noch einen intensiven Fachaustausch suchen, veranstaltet osapiens darüber hinaus am 30. November 2022 einen eintägigen Workshop in Mannheim. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.lksg.osapiens.com/workshop.

 

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Warum gibst du so Gas?

Stefan Krojer, Initiator von ZUKE Green
Stefan Krojer, Initiator von ZUKE Green

"Warum gibst du denn weiterhin 100% Gas für das Thema Nachhaltigkeit im Krankenhaus Einkauf"... werde ich oft gefragt. Die Leute sagen: "Es gibt doch jetzt wichtigere Themen...", "Mach doch jetzt erstmal was anderes...".

 

Genau das ist ein eindeutiges Zeichen für mich, noch mehr Gas zu geben. Wenn andere sich wegdrehen. Wir sind für unser Handeln verantwortlich und entscheiden selbst, wie wir dieser Verantwortung gerecht werden. Ich habe meinen Weg gefunden und freue mich, jeden Tag mehr Menschen für diesen Weg zu begeistern. Wir im Beschaffungsbereich von Kliniken sitzen mit am Hebel und entscheiden, welche Rolle nachhaltiges Produzieren und Konsumieren (SDG 12) im Klinikalltag spielt. 

 

Als ich damals mit dem Thema Digitalisierung im Beschaffungsbereich angefangen habe, war es ähnlich. Zuerst habe ich mich mit dem Thema im Beschaffungsbereich ziemlich alleine gefühlt, aber es war klar, dass das Thema kommt. Je früher man sich kümmert, desto besser. Mittlerweile ist die Digitalisierung überall ganz oben auf der Agenda.

 

Und wo findet man das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda der Kliniken? Leider noch viel zu selten. Aktuell scheint es für die Kliniken noch ein zusätzliches “belastendes” Thema zu sein. Ein “nice to have” für Überzeugungstäter. Der Respekt vor noch mehr Regularien und zusätzlichen Ressourcenbedarf bereitet vielen Sorgen. Ja, das stimmt. Erstmal bedeutet Transformation auch “Kraftanstrengung”, aber es lauern auch riesige Chancen. Und auch hier sind diejenigen Kliniken die Gewinner, die das Thema angehen und nicht wegschieben. Das ist meine persönliche Überzeugung. Wir geben mit ZUKE Green alles, um dem Thema die dringend notwendige Sichtbarkeit in Kliniken zu geben und die daraus resultierenden Chancen transparent zu machen.  

 

Die Regulatorik in Sachen Nachhaltigkeit kommt in riesigen Schritten auf uns zu. Und das ist auch gut so, da wir ansonsten nicht rechtzeitig ins Handeln kommen. Lasst uns gemeinsam unsere Verantwortung tragen und mit einem nachhaltigen Gesundheitswesen die Gesundheit von uns allen sichern. Also lasst uns weiter gemeinsam Vollgas geben. Denn #zusammensindwirviele.

 

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Nur mit einem gesunden Planeten gibt es gesunde Menschen.

 

Beste Grüße

Stefan Krojer 

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igefa. Warenkorbanalyse und -optimierung

Für ein bestmögliches ökologisches und soziales Gleichgewicht in der Beschaffung sorgen

©Sandor Kacso-stock.adobe.com
©Sandor Kacso-stock.adobe.com

Immer. Fürs Leben da. Das ist das Motto der igefa, die sich eine saubere und sichere Welt auf die Fahnen geschrieben hat. Die igefa versorgt Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und viele weitere Branchen mehr mit Wirtschaftsartikeln des täglichen Bedarfs. 

 

Immer. Fürs Leben da. – das bedeutet aber auch, durch nachhaltiges Wirtschaften das Leben zukünftiger Generationen zu schützen. 

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Leitung Einkauf für Investitionsgüter / Medizintechnik (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein)

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Nachhaltigkeit trotz Krisenzeit für den Einkauf der Zukunft

 

Inflation und steigende Energiepreise treffen das Gesundheitswesen und insbesondere Krankenhäuser hart. Der enorme Kostendruck, unter dem viele medizinische Einrichtungen stehen, wird weiter steigen. Hinzu kommen weltweit einbrechende Lieferketten. Derzeit sind mehr als 250 Arzneimittel nicht lieferbar, darunter auch Krebsmedikamente; und für Medizinprodukte wie Beatmungsgeräte fehlen Halbleiter. Die volatile Marktsituation stellt die Krankenhausbeschaffung deshalb vor große Herausforderungen. Das englische Akronym VUCA fasst die aktuelle Lage, die von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Unklarheit geprägt ist, zusammen.

 

Um in den aktuellen Krisenzeiten die Beschaffung sicherzustellen, kann sich der Einkauf nicht mehr auf gewohnte Mechanismen verlassen und muss Alternativen auftun.  Digitale Plattformen wie beispielsweise Unite helfen aktuell dabei, eine dynamische Preisgestaltung abzubilden, wenn traditionelle Rahmenverträge nicht mehr erfüllt werden. Dadurch sichern sich Einrichtungen im Gesundheitswesen trotz großer Preisschwankungen faire Preise.

 

Doch auch langfristig muss sich der Einkauf umstellen, denn ohne eine nachhaltige Einkaufsstrategie wird die Wirtschaft die vielen Krisenherde nicht abschütteln können. Es ist daher unerlässlich, einen nachhaltigeren Weg einzuschlagen – nicht nur im Sinne von Umwelt und sozialen Faktoren, sondern auch durch eine nachhaltigere Gestaltung von Geschäftsbeziehungen und der Entscheidungsfindung. Es muss eine gemeinsame Entscheidung sein, Nachhaltigkeit im Einkauf und in allen Geschäftsbereichen voranzutreiben. Was als „nachhaltig“ gilt und was nicht, ist für Artikel allerdings sehr schwer, festzusetzen. Die konkreten Kriterien variieren je nach Branche, Geschäftsmodell und Strategie. Als Plattform hat Unite die Aufgabe, individuelle Nachhaltigkeitskriterien abbildbar und gewichtbar zu machen. Eine Möglichkeit ist bspw., die Nachfrage nach bestimmten Nachhaltigkeitskriterien messbar zu machen. Datenauswertungen zeigen den Nutzenden dann genau, wie hoch ihr tatsächliches Investment in nachhaltige Beschaffung und Prozesse ist oder gibt Lieferanten Hinweise, welche Produktarten verbessert werden müssen, um den Kundenansprüchen an einen nachhaltigen Einkauf zu entsprechen.

 

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Nachhaltigkeitsscout – kleine Maßnahmen, große Wirkung

 

Nachhaltigkeit ist kein rein ethisches Thema, das von einzelnen Akteuren erwartet wird, sondern ist maßgeblich mit dem Unternehmenserfolg verbunden. Kein Unternehmen und keine Branche kann es sich mittelfristig leisten, im Bereich des nachhaltigen Handelns im Abseits zu stehen.

Welche Möglichkeiten gibt es, aktiv zu werden? Die Antwort liegt in dem bekannten Dreiklang aus Vermeiden, Reduzieren und Kompensieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei die wahren Helden, wenn es um Ergebnisse, Kennzahlen oder Leistungsströme eines jeden Unternehmens geht. Sie sind der wesentliche Erfolgsfaktor zur Realisierung von Nachhaltigkeitszielen.

Doch welcher Personenkreis gestaltet und kommuniziert Nachhaltigkeit in ihrer Gesundheitseinrichtung?

 

Nachhaltigkeitsscouts sind Interessierte aus allen Berufsgruppen, vornehmlich mit großem Kollegenkreis, bereichsübergreifenden Tätigkeiten und regem Kontakt mit anderen Teams, wobei kein Grundwissen im Bereich Nachhaltigkeit notwendig ist. Sie identifizieren Möglichkeiten für klimarelevante Einsparmaßnahmen und Optimierungen im eigenen Betrieb. Sie setzen auch unternehmensweit Impulse, geben Anregungen und begleiten bei der Planung und Durchführung nachhaltiger nicht- und geringinvestiver Maßnahmen. Nachhaltigkeitsscouts übernehmen eine wichtige Rolle für den Klimaschutz, weil sie zu Ansprechpartner:innen in ihrem Unternehmen werden. Nachhaltigkeitsscouts fördern eine neue Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe innerhalb unterschiedlicher Abteilungen ihres Unternehmens. Sie inspirieren und motivieren ihre Mitmenschen und somit ihren Kollegenkreis, die Patient:innen, Bewohner:innen und Besucher:innen, ihre Gewohnheiten zu ändern hin zu nachhaltigem Handeln.

 

Die PEG hat sich zum Ziel gesetzt, ein Konzept für Einrichtungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. „Kleine Maßnahmen – große Wirkung“ lautet die Maxime. Ein Mix aus Impulsvortrag, Workshop, Handlungsleitfaden sowie persönlicher und digitaler Begleitung zeichnet das Schulungskonzept aus, das von Green Hospital Bayern, dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege empfohlen wird. Die verschiedenen Handlungsfelder, in denen Nachhaltigkeitsscouts aktiv werden, sind vielseitig: Es geht um Mobilitätskonzepte, Beschaffung und Ressourcennutzung, genauso wie Abfall- und Wassermanagement, Ernährung und Lebensmittelmanagement. Auch das Wir-Gefühl und Identifizieren mit dem eigenen Unternehmen bekommt eine wichtige Rolle zugeteilt, ebenso wie das Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

 

Erfahren Sie mehr über den Nachhaltigkeitsscout der PEG: https://www.pegreen.de/leistungen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsscout/

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Helios, Sana und Charite geben Einblicke in ihre Nachhaltigkeitsstrategien

Pressemitteilung vom 18.10.2022 / Mönchengladbach / Online-Konferenz für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Gesundheitswesen / 2. ZUKE Green Health Kongress am 22./23.11.2022

 

Der Gesundheitssektor weist in Deutschland einen Anteil von 5 Prozent an den Treibhausgasemissionen auf. Krankenhäuser zählen dabei zu den Ressourcen intensiven Großverbrauchern. Aber wie gelingt eine erfolgreiche Transformation zum grünen und nachhaltigen Krankenhaus der Zukunft? Darüber diskutieren 35 Experten auf der zweiten ZUKE Green Online-Konferenz für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Krankenhaus am 22. und 23. November 2022. Die Kernthemen sind: klimaneutrales Gesundheitswesen, grüne Einsparungen, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Beschaffung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Lieferkettengesetz.

 

Die Herausforderungen für medizinische Einrichtungen und deren Partner sind vielfältig:  Junge Menschen wählen ihr Unternehmen zunehmend nach Nachhaltigkeitskriterien aus. Sogar Patienten hinterfragen immer häufiger den Ressourcenverbrauch ihres Gesundheitsversorgers. Steigende Energiepreise zwingen Kliniken zum Energie sparen. Das Lieferkettengesetz verpflichtet zukünftig zum Aufbau eines Risikomanagements zur Einhaltung von Menschenrechten innerhalb der Lieferkette.

 

Helios, Sana, Charite und Bundesgesundheitsministerium geben Einblicke 

Die privaten Klinikbetreiber Helios und Sana stellen ihre Nachhaltigkeitsstrategie vor. Best Practice Einblicke aus dem Krankenhaus gewähren unter anderen die Unikliniken aus Berlin, Hamburg und München. Das BMG eröffnet den Kongress mit einer Keynote zum Thema klimaneutrales Gesundheitswesen. Konkrete Lösungen, wie die Herausforderungen gelöst werden können, präsentieren unter anderen der Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson, der Fachhändler Igefa und die Beschaffungsplattform Unite.

 

Der Kongress richtet sich an Klinik Entscheider sowie Verantwortliche im Nachhaltigkeitsmanagement, Einkauf, Technik, Abfallmanagement sowie Medizin und Pflege. Weitere Informationen zum Online-Kongress und Programm erfahren Sie unter https://kongress.zuke-green.de

 

Veranstalter ist ZUKE Green

Der Online-Kongress wird von ZUKE Green veranstaltet, der führenden Community für nachhaltiges Einkaufen und Wirtschaften im Gesundheitswesen. Neben dem Kongress bietet ZUKE Green eine digitale Austauschplattform für Kliniken rund um das Thema Nachhaltigkeit im Krankenhaus an. ZUKE Green ist Teil von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE). 

 

Weitere Informationen über ZUKE Green finden sie auf unserer Homepage unter www.zuke-green.de

 

Pressekontakt: 

ZUKE Green 

Eine Initiative von Zukunft Krankenhaus-Einkauf 

Stefan Krojer

Hatzurodestr. 28

41812 Erkelenz 

Tel. +49 177 82 98 372

Homepage: www.zuke-green.de 

Kongress: https://kongress.zuke-green.de

Mail: office@zuke-green.de

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Deutsch Dänische Krankenhausallianz

Die Handelsabteilung der dänischen Botschaft in Berlin hat das Programm „Dänisch-Deutsche Krankenhausallianz“ (DDKA) ins Leben gerufen. Sie soll für Wissensaustausch über u.a. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und sektorenübergreifende Prozesse sowie deren Umsetzung ermöglichen.

  • Für Beschaffungsverantwortliche findet am 07.12.2022 ein Abendempfang mit spannendem Programm statt. Die Mitglieder von ZUKE werden dort auch teilnehmen und sich treffen. 
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Jetzt oder nie: Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

Buchankündigung. Das Buch erscheint ca. am 23. November 2022. Die Initiative "ZUKE Green" wird sich in diesem neuen Buch der Öffentlichkeit vorstellen. 

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Krankenhausmanagement neu gedacht

Stefan Krojer von ZUKE auf dem Kongress "Krankenhausmanagement neu" in Berlin
Stefan Krojer von ZUKE auf dem Kongress "Krankenhausmanagement neu" in Berlin

Neue Geschäftsmodelle finden Einzug im Bereich Healthcare. Ihr denkt an Digitalisierung? Ja klar. Aber auch Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit nimmt stark an Fahrt auf. Dies wurde beim diesjährigen Kongress Krankenhausmanagement neue am 2. September 2022 in Berlin deutlich. 


Die aktuellen Krisen machen uns nur stärker. Sie zwingen uns zum neuen Denken. Wir haben heute viele neue Ideen, Projekte und Innovationsansätze gehört, sagt Stefan Krojer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf und ZUKE Green. Die Beschaffung hat dabei einen enorm Hebel. 


Die Referenten und Referentinnen
Jens Leveringhaus Dr. Jens Schick Heinz Kölking Heinz Lohmann Kristina Jeromin Julia Oswald Tim Janßen Ralf Hellmann Nicole Zintel Jannis Michael Thomas Voß Stephan Richtzenhain PD Dr. med. Christian Schulz 


Nach dem Kongress ist vor dem Kongress! Freut euch auf den 2. ZUKE Green Health Online Kongress am 22. und 23.11.2022. Hier findet ihr die Infos https://kongress.zuke-green.de 


Foto Credits: Michael Reiter

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Con-Sense GmbH und blueAlpha GmbH beschließen enge strategische Kooperation

Zweibrücken/Söhlde, den 18.07.2022. Die Con-Sense GmbH und die blueAlpha GmbH beschließen mit sofortiger Wirkung eine enge strategische Partnerschaft. Ziel ist eine gemeinsame agile Softwareentwicklung insbesondere zur Projektrealisierung der perfekten Anbindung der birato Systemlandschaft an SAP-Systeme. 

 

Con-Sense und blueAlpha erwarten durch die Bündelung der Ressourcen erhebliche Synergieeffekte für beide Unternehmen sowie einen maximierten Nutzwert für die Kunden durch die hieraus entstehenden Lösungen. Thomas Wollny, Geschäftsführer blueAlpha GmbH: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Con-Sense GmbH. Durch die enge Kooperation und die gemeinsame Produktausgestaltung wird die birato Systemlandschaft nun auch an SAP-Systeme angebunden – so ermöglichen wir unseren Kunden einen hochintegralen Prozessablauf zwischen birato und SAP.“

 

Christoph Reinboth, Geschäftsführer Con-Sense GmbH: „Durch die ähnliche Aufstellung der Schwerpunkte war für uns die strategische Kooperation mit der blueAlpha GmbH der nächste logische Schritt, um unsere Kunden in Zukunft noch umfassender zu unterstützen.“                                                                  

Über die blueAlpha GmbH:

Die blueAlpha GmbH ist mit ihren hochspezialisierten und innovativen Softwareprodukten der Lösungsanbieter für logistische Abläufe im Gesundheitswesen. Die birato Produktfamilie (birato Mawi, birato Procure und birato Center) ermöglicht Einkaufsgemeinschaften im Healthcare-Sektor, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern die Abwicklung sämtlicher elektronischer Beschaffungsprozesse. So ist blueAlpha für alle Anforderungen beim Datenmanagement und der Logistik für Einkaufsgemeinschaften, Logistikdienstleister und Klinikträger zur Warenversorgung der Kliniken und MVZs optimal aufgestellt.

 

Über die Con-Sense GmbH:

Die Con-Sense GmbH gehört zu den führenden Beratungsunternehmen im Bereich Healthcare. Sie bietet ihren Kunden dabei die Kombination aus kompetentem Informatikpartner mit Spezialisierung auf SAP-basierten Lösungen und langjährigem Experten für spezifische Abläufe und Aufgabenstellungen in der Daten-Logistik. Durch das fachliche Know-How erfolgt die Unterstützung bei der Maximierung individueller Ziele wie: Kosteneinsparung, Transparenz, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Qualitätssteigerung und Minimierung von Fehlerpotentialen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Stammdatenmanagement, Stations- und OP-Versorgung.

 

Ansprechpartner:

Con-Sense GmbH                                                                          blueAlpha GmbH

Christoph Reinboth                                                                       Udo Sohn

Tel: +49 541 800 83-74                                                                Tel: +49 6332 488 7227

E-Mail: reinboth@con-sense-group.com                                      E-Mail: u.sohn@bluealpha.de

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1. paneuropäischer Gipfel zur Beschaffung von Krankenhäusern und Gesundheitswesen

 

 

Der HealthProc Summit, der vom 20. bis 21. September 2022 im Brüssel Square Conference Centre stattfindet, ist eine ideale Gelegenheit für Krankenhaus- und Beschaffungsexperten im Gesundheitswesen, sich zu vernetzen, Best Practices auszutauschen und von Vordenkern im Bereich der Beschaffung im Gesundheitswesen zu hören.

 

Der Gipfel wird auf Englisch mit Übersetzungen ins Deutsche, Französische und Spanische abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die drei zentralen Säulen der Beschaffung: Transparenz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Weitere Details zum Summit und zum 2-Tagesprogramm finden Sie auf der Kongress-Website.

 

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, am 1st Pan-European Hospital & Healthcare Procurement Summit teilzunehmen:

  • Diskutieren Sie auf Konferenzen und Diskussionsrunden mit internationalen Experten aus Krankenhäusern und Organisationen des Gesundheitswesens über zentrale Themen des Beschaffungswesens im Gesundheitswesen
  • Nehmen Sie an Workshops teil und erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten im Beschaffungsbereich und vernetzen Sie sich mit Ihren Einkaufskollegen
  • Treffen Sie sich mit den wichtigsten Akteuren der Branche im B2B-Ausstellungsbereich und planen Sie Einzelgespräche dank unserer einzigartigen Partnering-Plattform, die es Ihnen ermöglicht, Treffen mit anderen Teilnehmern zu planen

 

 

Europäische Beschaffungspreise im Gesundheitswesen 2022

 

Neben Workshops, einem exklusiven B2B-Ausstellungsbereich, regionalen Schwerpunktsitzungen, spannenden Diskussionsrunden und Präsentationen von anerkannten Hauptrednern können die Teilnehmer auch an den European Healthcare Procurement Awards 2022 teilnehmen, die herausragende Leistungen in den folgenden drei Kategorien auszeichnen. Kategorien: Digitalisierung & Transparenz, Nachhaltigkeit und Innovation & Procurement Excellence.

 

Nominierungen für die Preise werden von Organisationen mit Sitz in Europa begrüßt, die einer der folgenden Kategorien angehören:

  • Krankenhäuser (öffentlich und privat)
  • Pflegeheime
  • Kliniken
  • Konzerneinkaufsorganisationen / Einkaufszentralen
  • Forschungsinstitute und Hochschulen
  • Lokale Behörden

 

Diese Auszeichnungen würdigen herausragende berufliche Leistungen im Beschaffungsbereich. Darüber hinaus inspirieren sie andere Beschaffungsfachleute, motivieren Einzelpersonen und Teams und tragen dazu bei, die Beschaffung in eine nachhaltigere Zukunft zu führen, indem sie einige der innovativsten, einflussreichsten Lösungen und Initiativen auf diesem Gebiet präsentieren. Weitere Informationen zu den Auszeichnungen und zum Anmeldeverfahren finden Sie auf der Website.

 

Bewerbungen für die Auszeichnung sind bis zum 22. Juli 2022 möglich und können hier eingereicht werden.

 

 

 

 

Über die Veranstalter:

 

Die European Health Public Procurement Alliance (EHPPA) ist ein Konsortium gemeinnütziger Beschaffungsorganisationen, das darauf abzielt, Fachwissen zu bündeln, Leistung zu steigern und seinen Mitgliedern eine strategische Position auf dem europäischen Beschaffungsmarkt im Gesundheitswesen zu verschaffen. EHPPA wurde 2012 gegründet und ist ein eingetragener Verein nach französischem Recht mit Sitz in Paris.

 

 

Health Proc Europe - der europäische gemeinnützige Verband der Käufer von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 hat sich der Verband zum größten europäischen Beschaffungsökosystem im Gesundheitswesen entwickelt. Als Transformationspartner vereint die Community von Health Proc Europe gleichgesinnte Beschaffungsexperten und -fachleute in Europa mit einer Leidenschaft für Veränderungen und Verbesserungen in der Beschaffung im Gesundheitswesen.

 

Sponsoring- und Ausstellungsmöglichkeiten

Der HealthProc Summit bietet verschiedene Sponsoring- und Ausstellungsmöglichkeiten, um Ihr Unternehmen zu präsentieren und Ihre Marke mit Vordenkertum, Branchennetzwerken und Partnerschaftsentwicklung in Verbindung zu bringen. Bei Anfragen senden Sie eine E-Mail an contact@healthprocsummit.com.

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So grün und digital ist das ZUKE Büro

[Ein Beitrag von ZUKE Gründer Stefan Krojer]. Wie stellt ihr euch Euren Workspace der Zukunft vor? Außen: grün? Innen: grün & digital? Null-Energie-Haus, unabhängig von fossiler Energie? Top-Infrastruktur? Inspirierender Austausch? So stelle ich mir den Workspace der Zukunft vor. Ich bin super happy und dankbar, dass ich bereits heute in einem solchen "Future Office" arbeiten darf. 

 

Heute wollen wir Euch den Workspace von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) & ZUKE Green zeigen. Wir hatten die wunderbare Gelegenheit, vor genau einem Jahr in das Existenzgründerzentrum #Blauschmiede im #Blauhaus der NEW-Gruppe in #Mönchengladbach einziehen zu dürfen. Nach einem Jahr ist es an der Zeit, DANKE zu sagen! 

 

Hier bekommt Ihr einen Video-Einblick in unser Office in der "Blauschiede" (auf Instagram) 👉 https://lnkd.in/eeeYzRTc. Hier der Link zur Webseite der Blauschmiede: https://lnkd.in/e-N4_Q32

 

Die Blauschmiede im NEW-Blauhaus ist ein Gemeinschaftsprojekt der NEW-Gruppe und der Hochschule Niederrhein. Ganz fantastisch organisiert und betreut wird die Blauschmiede von Philipp Winkmann und Christoph Sommer. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für die sensationelle Betreuung über die letzten Monate 👏🚀.

 

Durch die wunderbaren Büroflächen im Null-Energiehaus (Checke die Fakten: https://lnkd.in/eEPdhAac), das eigene Büro, die Gemeinschaftsräume, den tollen Besprechungsraum und die Kaffeeecke konnten wir unser Business wunderbar aufbauen. Zudem war und ist die Beratung in Sachen Gründung und das zur Verfügung gestellte Business-Netzwerk einfach goldwert.

 

Danke auch an alle anderen Gründer, Start-ups und Unterstützer, die in dem Ökosystem in Mönchengladbach und der Blauschmiede den frischen Unternehmen eine entscheidende Beschleunigung geben. StellarLuft Smart City Solutions, Texturelab, EEDEN, Schneckenhouse GmbH, 3D innovaTech - Engineering Solutions u.v.m.

 

Danke für die Unterstützung: WFMG - Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH / Jan Schnettler  

Hier geht es zum Video-Einblick in unser Office in der Blauschmiede auf Instagram: https://lnkd.in/eeeYzRTc

 

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ZUKE auf dem Gesundheitskongress in Österreich

Am 05. und 06. Juli 2022 fand der LSZ Gesundheitskongress in Österreich statt. ZUKE hatte gemeinsam mit Mitarbeitern aus österreichischen Kliniken einen spannenden Workshop zum Thema "Innovative Medizinprodukte zur CO2-Reduzierung".

 

Fazit:

  1. Wir brauchen noch mehr Vernetzung und Best Practice Sharing unter den Nachhaltigkeitsmanagern, Klima-und Umweltbeauftragten, Qualitätsmanagern und Initiativen + Politik. Vision: digitale Plattform und Landkarte für Nachhaltigkeitsprojekte in Österreich.
  2. Wir benötigen noch mehr Medizinprodukte mit Nachhaltigkeitslabeln, die weniger auf Öl als Produktbasis setzen. Die Produkte, welche bereits ein Label haben, müssen wir - vor dem Hintergrund der kommenden Pflicht zu Nachhaltigkeitsberichterstattung - in einem Pilotklinikum testen und bei positivem Feedback in weiteren Kliniken und Netzwerke ausrollen.
  3. Angst hindert die Umsetzung. Obwohl viele Kliniken bereits tolle Nachhaltigkeitsprojekte entwickelt haben, fehlt oft die letzte Durchschlagskraft für die Umsetzung oder schlicht die gute interne Vermarktung. Das motivierende Erfolgserlebnis bleibt somit oft aus.
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Vortrag "Nachhaltigkeit im Krankenhaus - mehr als ein Modewort" (Stefan Krojer, ZUKE)
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Green Hospital dank Green Procurement

Alle Manager wollen es: das eigene Unternehmen "grün" und "nachhaltig" machen. Die Umsetzung einer fairen, kreislauforientierten und CO2-freien Gesundheitswirtschaft für eine gesunde und lebenswerte Zukunft. Das ist die Vision, die alle erreichen wollen. Durch kommende Gesetze wie die EU-Taxonomie, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) kommt zudem Druck auf die Manager zu, die Vision aktiv und schnell umsetzen zu müssen. Auch im Gesundheitswesen. Denn fünf Prozent der globalen CO2-Emissionen verursacht das Gesundheitswesen. Aber wie schaffen es Klinikmanager, ihr Krankenhaus kostenneutral zum Green Hospital und Sustainable Hospital weiter zu entwickeln? Die Antwort heißt: "Green Procurement" (Grüne Beschaffung). Denn über 60 Prozent der CO2-Emissionen kann der Klinikeinkauf vermeiden. 

Hier erscheint bald der gesamte Artikel 

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Ethicon und Asklepios testen nachhaltiges Verpackungsdesign

Neues Pilotprojekt: Ethicon und die Aklespios Kliniken Hamburg haben ein Pilotprojekt gestartet, bei dem es darum geht, die Außenverpackungen von chirurgischem Nahtmaterial umweltfreundlicher zu gestalten.

Die Firma Ethicon, ein Geschäftsbereich von Johnson & Johnson MedTech, hat mit den Asklepios Kliniken Hamburg-Harburg und Asklepios Hamburg-Barmbek ein weiteres Pilotprojekt für mehr Nachhaltigkeit im Medizinproduktesektor gestartet. Während bei den ersten beiden Pilotprojekten im Jahr 2021 das Recycling von chirurgischen OP-Einweginstrumenten sowie das Recycling von Sterilverpackungen aus Aluminium für chirurgisches Nahtmaterial im Fokus standen, soll dieses Mal die Außenverpackung von chirurgischem Nahtmaterial so verändert werden, dass sie möglichst umweltfreundlich hergestellt und die darin enthaltenen Rohstoffe wieder in den lokalen Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können.

 

Fünf bis Sechs Kilogramm Abfall jeden Tag pro Krankenhausbett

Im vergangenen Jahr warnte der Bonner Mediziner Dieter Christian Wirtz vor einer steigenden Umweltbelastung durch Krankenhäuser. In deutschen Kliniken fallen durchschnittlich zwischen fünf bis sechs Kilogramm Abfall jeden Tag pro Krankenhausbett an. Damit einhergehend entstehen für die Klinken enorme Kosten für die Entsorgung, die sich in einem Krankenhaus mit Maximalversorgung pro Jahr etwa auf 800 Euro je Krankenhausbett belaufen können. Daher fordern immer mehr deutsche Kliniken ihre Lieferanten auf, Verpackungen von Medizinprodukten umweltfreundlicher zu gestalten bzw. zu reduzieren. Genau das ist das erklärte Ziel des Pilotprojekts zwischen Ethicon und den beiden Hamburger Asklepios Häusern.

 

Recycelte Außenverpackungen

Ethicon hat während der Pilotphase eine neue Außenverpackung für chirurgisches Nahtmaterial im OP-Betrieb getestet. Im Vergleich zu der aktuellen Verpackung wird bei der neuen Testverpackung auf eine spezielle Außenfolie, die normalerweise die Außenverpackungen zusätzlich umgibt, verzichtet. Des Weiteren wird der Außenkarton ausschließlich aus recycelter Pappe hergestellt. Während der Pilotphase soll das Asklepios OP-Personal an beiden Standorten das neue Verpackungsdesign hinsichtlich Handling, Qualität und Lesbarkeit von Informationen bewerten und ggf. Verbesserungsvorschläge unterbreiten.

 

Ob sich das nachhaltigere Verpackungsdesign im Unternehmen als Standard durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Schaut man jedoch auf die ersten beiden Pilotprojekte zurück, so werden beide Konzepte mittlerweile von Ethicon für interessierte Kund*innen in Deutschland und anderen EU-Ländern als Service mit angeboten.

 

Quelle: Johnson & Johnson

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Nachhaltigkeitsbericht 2021: Helios setzt sich CO2-Ziele

Beim Thema Nachhaltigkeit möchte Helios Taktgeber im deutschen Gesundheitswesen werden: Bis 2030 will Deutschlands größter Krankenhausbetreiber seine direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) halbieren. Das entspricht im Vergleich zum Jahr 2021 einer Ersparnis von rund 100.000 Tonnen CO2. Dies ist erklärte Zielsetzung im aktuell veröffentlichten Helios Nachhaltigkeitsbericht 2021. Zudem will das Unternehmen im Jahr 2040 gemeinsam mit den anderen Unternehmensbereichen des Mutterkonzerns Fresenius Klimaneutralität erreicht haben.

Foto: Christian Hüller / Helios
Foto: Christian Hüller / Helios
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Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Mehr Transparenz: Unternehmen in der EU müssen ab 2024 über ihre Nachhaltigkeit berichten.  


Alle Unternehmen in der Europäischen Union über 250 Mitarbeiter und über 40 Millionen Umsatz - also auch die meisten Kliniken - müssen Verbraucher:innen und Patient:innen künftig über die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten informieren.   Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich am 21.06.2022 auf neue Berichtspflichten, die ab 2024 für die Firmen gelten sollen. Das Regelwerk heißt Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).   


Kliniken müssen dann künftig über ihre Auswirkungen unter anderem auf die Umwelt, die Menschenrechte und die Sozialstandards berichten. Diese Daten sollten von unabhängiger Seite geprüft und zertifiziert werden.  


Stefan Krojer von ZUKE Green rechnet damit, dass die Kliniken ihre Prozesse umstellen, zusätzliches Personal einstellen und die Einhaltung von Vorgaben streng kontrollieren müssen. Das alles kostet viel Zeit und Geld. ZUKE Green wird hier zukünftig Hilfestellung leisten.   


Mehr zum Thema #CSRD Nachhaltigkeitsberichtserstattung 

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Rückblick Hauptstadtkongress 2022

Hauptstadtkongress 2022 - der Rückblick (18 Seiten Bildershow einfach weiterblättern oder Video anschauen).

 

In der Eröffnungsrede und Abschlussrede fielen das Öfteren die Stichwörter "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit". Doch wie kommen wir in die Umsetzung? Das deutsche Gesundheitswesen hat eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen wie Finanzierung, Kostensteigerung, Digitalisierung, Fachkräftemangel. Die Kunst besteht darin, bereits vorhandene nachhaltige Lösungen zu kombinieren, um allen Herausforderungen gerecht zu werden. Nur gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Patientenversorgung zum Wohl unserer Kinder und Enkelkinder.

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Stellenanzeige: Leiter Einkauf und Lagerlogistik (m/w/d)

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Energieeinkauf - Sichere Planung in Zeiten unberechenbarer Märkte

Die neue geopolitische Lage durch den Ukrainekrieg hat massiven Einfluss auf die Energie und Versorgungssicherheit genommen und damit auch auf die Energiepolitik. Das betrifft auch großflächig das Gesundheitswesen. Steigende Preise am Markt erfordern neue Ansätze beim Energieeinkauf. Mit unserem Webinar zum Thema "Energieeinkauf - sichere Planung in Zeiten unberechenbarer Märkte" bieten wir einen Überblick über mögliche Optionen, um in dieser Lage entscheidungsfähig zu bleiben. In einer 75-minütigen Veranstaltung liefert die adapton AG in Kooperation mit unserem Partner EMP-Energie und der Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) die wichtigsten Informationen zur aktuellen Lage und zeigt Lösungsansätze auf.  Impuls und Moderation der Veranstaltung durch Stefan Krojer

 

Datum: 14. Juni 15:00 - 16:15 Uhr

 

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Beschaffungskongress der Krankenhäuser - Zusammenfassung

Zusammenfassung zum Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2022:

 

  • Nachhaltigkeit: Es gibt immer mehr Medizinprodukte mit reduziertem CO2-Ausstoß und Lieferkettentransparenz (Iris Schwidden / Anne Püllen)
  • Digitalisierung/Sachkostensenkung: Online-Dashboard zeigt Kliniken detaillierte  Einsparpotentiale an, auf Basis aktueller Bewegungsdaten (Marcel Koecher)
  • Digitalisierung: Vorausschauendes Bedarfs- und Bestandsmanagement mittels smarten Algorithmen ist Realität. Fehlbestellungen und Verfall von Produkten werden vermieden. Das Pflegepersonal wird entlastet (Florentina Pichler / Toni Mateus da Silva / Vanessa Herbst)
  • Green Hospital: Green Hospitals könnten refinanziert werden durch grüne Versicherungstarife, die umweltbewusste Patienten in Zukunft abschließen werden (Stefan Krojer + Krankenkasse + Klinikum)
  • Ausschreibung: Kliniken können ihre Ausschreibungen schneller und rechtssicherer gestalten durch: 1. Step: Rahmenvereinbarungen über Einkaufsgemeinschaften abschließen. 2. Step: Mini-Wettbewerb selbst durchführen (Bünyamin Saatci).
  • Lieferketten: Kliniken erfinden sich nach Corona neu. Lieferketten müssen EU weit optimiert werden. Eine Lieferantendiversifizierung konsequent muss stattfinden (Dr. Gerald Gaß) 
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Job: Teamleitung Einkauf für Klinikum Frankfurt (Oder)

  • Der Dienstsitz ist am Gesundheitscampus Klinikum Frankfurt (Oder)
  • Die RHÖN‐KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der RHÖN-KLINIKUM AG, erbringt Dienstleistungen für verbundene Unternehmen der RHÖN-KLINIKUM AG im Bereich des Einkaufs und der Versorgung. 

Was Sie erwarten können:

  • Ein sehr abwechslungsreiches Aufgabenspektrum in einem modern aufgestellten Umfeld.
  • Eine intensive Einarbeitung on the job in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen in einem engagierten Team.
  • Eine offene und partnerschaftliche Arbeitskultur, kurze Entscheidungswege.
  • Fort- und Weiterbildung, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, diverse Vergünstigungs- und Gesundheitsangebote.
  • Mobiles Arbeiten ist nach Absprache möglich.
  • An Ihren Aufgaben zu wachsen und zu lernen.
  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in einem tollen und etablierten Krankenhaus-Konzern mit einem kollegialen Betriebsklima.
  • Eine leistungsgerechte Vergütung, 30 Tage Urlaub

 

Wie Sie erfolgreich sein werden:

  • Sie verfügen über eine kaufmännische Berufsausbildung oder ein betriebswirtschaftliches Studium.
  • Sie bringen mehrjährige Erfahrung im Einkauf und optimaler Weise erste Führungserfahrungen mit.

 

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Sie übernehmen die operative Beschaffung von Investitionsgütern und Produkten des Non-Medical-Bereichs.
  • Als Bindeglied zwischen der Geschäftsführung des Gesundheitscampus Klinikum Frankfurt (Oder) und der Geschäftsführung der RHÖN‐KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH bringen Sie gute Kommunikation Skills, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent mit.
  • Sie coachen und befähigen Ihre Teammitglieder, erkennen ihre Potenziale, fördern diese und begleiten Ihr Team bei Veränderungen.
  • Sie verstehen sich als Teamplayer der durch eine transparente Darstellung die medizinischen Anwender hinsichtlich ihrer Verbräuche und Kosten sensibilisieren kann.
  • Sie übernehmen die Betreuung der Jahresinventuren in Verbindung mit den externen Wirtschaftsprüfern.

 

 

RHÖN-KLINIKUM Service Einkauf + Versorgung GmbH

Herr Jan Helge Textor

Schlossplatz 1

97616 Bad Neustadt an der Saale

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Leitung Einkauf (m/w/d) für die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH

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Alle gemeinsam nachhaltig

Gewinner des Green Health Wettbewerbs beim Gesundheitskongress des Westens 2022
Gewinner des Green Health Wettbewerbs beim Gesundheitskongress des Westens 2022

Eckhardt von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde gesunde Menschen) und Falk Miekley (WISO S.E. Consulting GmbH) übergaben gestern den ersten Green Health Award symbolisch an alle Teilnehmer des Green Health Wettbewerbs im Rahmen des Gesundheitskongress des Westens in Köln. Gemeinsam wollen die Teilnehmer des Wettbewerb damit ein Zeichen für Kooperation setzen. 

 

Gesucht wurden beim Wettbewerb Unternehmen, Personen und Projekte, die sich in besonderem Maße schon jetzt für ein nachhaltiges und klimaneutrales Gesundheitswesen einsetzen.

 

Die prämierten Unternehmen und Projekte:

  • Dermanostic
  • Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe 
  • Graf Advisory
  • Health for Future
  • ZUKE Green 
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ZUKE Green präsentiert auf dem Gesundheitskongress des Westens

 

ZUKE Green nimmt teil am "Green Health-Wettbewerb" für nachhaltige und klimaneutrale Projekte auf dem Gesundheitskongress des Westens am 03. und 04. Mai 2022 in Köln. Der Kongress steht unter dem Motto "Nachhaltige Strukturen schaffen, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren". 

 

ZUKE Green beteiligt sich am Kongress wie folgt:

  • Präsentationen über beide Kongresstage im Ausstellungsforum am Gemeinschaftsstand der "Green Health Projekte" mit Posterwand und Laptop
  • Vorstellrunde und "Speeddating" am 3. Mai beim Bühnen-Sonderformat im der Mittagspause (13.00 - 14.45 Uhr)
  • Auszeichnung der besten "Green-Health"-Projekte am 4. Mai durch das Kongresspublikum (12.30 - 13.30 Uhr)

Die Kongressteilnehmer:innen vor Ort votieren für die verschiedenen Projekte. Das Projekt, welche die meisten Stimmen erhält, wird mit dem Preis für das nachhaltigste Green Health-Projekt ausgezeichnet.

 

Weitere Green Health Projekte, die dort präsentieren sind: Health for Future | dermanostic | Graf Advisory | Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe



Impressionen vom Kongress

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Was erwarten Kliniken von der Medizintechnikindustrie in Sachen Nachhaltigkeit?

"Was erwartest Du persönlich von der Medizintechnikindustrie 💊🩺🏥 in Sachen Nachhaltigkeit?" 💡Mach mit bei unserer Umfrage anlässlich des "World Earth Day" am 22.04..

Übrigens, unsere Nachhaltigkeitsbotschafter:innen von ZUKE Green werden haben im Rahmen des "World Earth Days 2022" in einem kurzen Video-Statement ihre Erwartungshaltung gegenüber der Medtech-Industrie geäußert. Danke an alle beteiligten ZUKE Green Nachhaltigkeitsbotschafter:innen. Ihr gebt der Klinikwelt eine gewichtige Stimme. Ihr seid außergewöhnlich 💚📣💪

👏 Danke an:
💚 Christian Abshagen (Universitätsspital Basel (USB)
💚 Anja Schönheit
💚 Anni Pawel (Deutsche Rentenversicherung Bund Reha-Zentrum Mölln - Klinik Föhrenkamp)
💚 Frank Dzukowski (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf)
💚 Christian Grah (Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbH) 💚 Dr. Anne Hübner (Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH)
💚 Gerd Mälzer (Ober Scharrer Gruppe)
💚 Michael Sutter (Kantonsspital St.Gallen KSSG)
💚 Kerstin Groß (St. Augustinus Gruppe)
💚 Sonja Schmalen (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit / Health for Future)

 

 

Hier die Statements: 

 

 

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Nachhaltige Automatisierung des Bestandsmanagement

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Netzwerken: Endlich wieder persönlich!

med.Logistica geht am 11./12. Mai 2022 live in Leipzig an den Start. Nach der digitalen Ausgabe im Corona-Jahr 2021 zeigt die med.Logistica wieder Präsenz: Am 11. und 12. Mai 2022 geht die Leipziger Fachmesse live an den Start. Als einzige Veranstaltung in Deutschland, die sich umfassend den Themen Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus widmet, stellt die med.Logistica alle Facetten der Prozessoptimierung in den Mittelpunkt – von der Beschaffung über den innerbetrieblichen Personen-, Material- und Informationsfluss bis zur Entsorgung. Rund 80 Vorträge, Seminare und Workshops stehen im Kongressprogramm und liefern ein umfassendes Update zu den wesentlichen Themen und Trends der Branche. In der Fachausstellung zeigen mehr als 80 Unternehmen ihre neuesten Lösungen.

 

Anhand von Best-Practice-Beispielen demonstriert die med.Logistica, wie sich Prozesse unter anderem im Bereich von OP-Logistik, Patienten-Logistik, Arzneimittel-Logistik sowie AEMP-Logistik effizienter gestalten lassen – mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu steigern und die Versorgung der Patienten stetig zu verbessern. 

 

Neu im Kongressprogramm: BASIC LINE

 

Mit der neuen Workshop-Reihe BASIC LINE feiert ein besonders praxisorientiertes Format seine Premiere auf der med.Logistica. Sechs ausgewählte Bereiche der Krankenhauslogistik werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, um einen umfassenden Einblick in das jeweilige Thema zu bieten und fundierte Lösungen vorzustellen. Das Spektrum erstreckt sich von Modul- sowie Speisenversorgung über Stammdatenmanagement, Unit Dose und Fallwagenlogistik bis zu Ortungssystemen. Als Auftakt der Workshops wird jeweils ein allgemeiner Überblick geboten, Rahmenbedingungen werden aufgezeigt sowie praxisnahe Umsetzungen vorgestellt und diskutiert. Die anderthalbstündigen Veranstaltungen richten sich vor allem an Krankenhäuser, die den Einstieg in den jeweiligen Logistikprozess suchen.

 

Künstliche Intelligenz 

 

Zu den Schwerpunkten im Kongressprogramm der med.Logistica 2022 gehört die Frage, welche Veränderungen die Künstliche Intelligenz in die Krankenhäuser bringt. So werden im Themenbereich Patientenlogistik unter anderem Kennzahlen aus einem Pilotprojekt zur KI-basierten Planung von Intra-Hospital-Transporten vorgestellt. Der Vortragsblock „Künstliche Intelligenz“ informiert über „Intelligenz in der Transportdisposition – eine Chance zum verbesserten Ressourceneinsatz?!“ sowie „Künstliche Intelligenz für Beschaffung und Sortimentsoptimierung im Krankenhaus“.

 

Podium für Nachhaltigkeit

 

Auf welche Weise Prozesse in der Krankenhauslogistik nachhaltiger werden, gehört ebenfalls zu den Schwerpunkten der diesjährigen Veranstaltung. So widmet sich die Podiumsdiskussion „Engpassmanagement und Lieferabrisse: Wie kommen wir zu nachhaltigen Lieferketten?“ dem ganzheitlichen Beschaffungsmanagement. Zudem stehen Vorträge zu „Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ sowie „Krankenhaus trifft Klimaschutz“ auf dem Programm.

 

Zusätzliches Know-how vermittelt das Forum in der Fachmesse, beispielsweise zu smarter Patientenkommunikation und Entlastung der Pflege durch eine gut funktionierende Krankenhauslogistik.

 

Premiere mit Synergieeffekt 

 

Zum ersten Mal erweitert 2022 das AWT-Seminar als Parallelveranstaltung das Angebot der med.Logistica. Bereits seit 1986 richtet das von Klinikern für Kliniker gegründete zweitägige Seminar seinen Fokus auf den automatischen Warentransport im Krankenhaus zur Versorgung mit Gütern wie Patientenessen, Medikamenten, Operationsmaterialien oder Wäsche sowie zur Entsorgung von Wert- und Reststoffen. Rund 20 Vorträge werden für die kommende Veranstaltung erwartet. Bisher fand das AWT-Seminar alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt, zuletzt am Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt.

 

Mehr Fläche, mehr Möglichkeiten

 

Seit ihrer Erstveranstaltung im Mai 2011 ist die med.Logistica stetig gewachsen, sowohl auf Seiten der Aussteller als auch der Besucher. Um dem gestiegenen Bedarf an Fläche gerecht zu werden, zieht die Kongressmesse 2022 vom CCL in die Messehalle 2 um. Die Halle bietet nicht nur mehr Raum für Präsentationen und Ideen, sondern zugleich optimale klimatisierte Bedingungen sowie eine ideale Auf- und Abbausituation.

 

Frühbucher-Vorteil bis 11. April

 

Noch bis einschließlich 11. April 2022 gelten die Frühbucherkonditionen der med.Logistica für Kongressteilnehmer aus Gesundheitseinrichtungen: So kostet das Zwei-Tages-Ticket in der Early-Bird-Phase zum Beispiel 210,00 Euro, danach 275,00 Euro. Ausschließlich für Frühbucher erhältlich ist das Business-Ticket zum Preis von 245 Euro; es enthält neben dem Zwei-Tages-Eintritt auch das Get-together im Felsenkeller Leipzig sowie den Parkplatz in direkter Nachbarschaft der Veranstaltung enthält (Preise jeweils inklusive Umsatzsteuer). Alle Tickets sind ausschließlich online buchbar.

 

 

Ansprechpartner für die Presse: 

Ingrid Bednarsky

Kommunikationsreferentin Presse

Telefon: +49 (0)341 / 678 6566

E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de

 

Im Internet: www.medlogistica.de 

med.Logistica

Internationaler Kongress und Fachmesse 

für Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus

(11. und 12. Mai 2022)

 

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Zukunft mit digitaler Innovation

blueAlpha präsentiert die birato Produktfamilie, mit hochmoderner Softwarearchitektur und innovativen Lösungen, spezialisiert für die logistischen Prozesse im Gesundheitswesen. blueAlpha ist zertifiziert nach ISO 9001:2015. 

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ZUKE on Tour 2022

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Erleben Sie uns 2022 wieder auf Messen und Kongressen! Das nächste Highlight wirft seine Schatten voraus: ZUKE Green ist auf der medlogistica in Leipzig vertreten (11.-12.05.22). Tickets unter www.medlogistica.de/ticket. Wir freuen sich auf Sie! 

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„Medical Bridge“ in die Ukraine - Initiative organisiert eine Medizinbrücke zur bedarfsorientierten Versorgung.

Meldungen aus der Ukraine über den Beschuss militärischer und ziviler Einrichtungen, darunter auch Krankenhäuser, reißen seit Wochen nicht ab. Die Gesamtlage verschlechtert sich zunehmend, die Versorgung der Bevölkerung wird immer schwieriger. Das gilt auch für die Medizin: Diabetiker, Epileptiker und Krebskranke erhalten keine Medikamente mehr, Sauerstoff wird knapp, für wichtige Operationen fehlen OP-Bestecke und andere Instrumente. Die Erfassung des Bedarfes, der Abgleich der Bestände verschiedener Anbieter und die Lieferlogistik stehen unverändert vor großen Herausforderungen. 

 

Eine deutsche Initiative startet nun mit einer Internet-Plattform, die sicherstellen soll, dass auch das ankommt, was vor Ort wirklich benötigt wird. MedicalBridge.eu soll eine bedarfsorientierte funktionierende Logistik garantieren. „Wir sind eine Non-Profit-Initiative und bieten einen One-Stop-Shop für verifizierte Krankenhäuser, Gesundheitseinrichtungen und offizielle Stellen der Ukraine,“ sagt der Berliner Mediziner Dr. Henning Thole. „Diese können auf unserer Online-Plattform oder per E-Mail ihren Bedarf an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung direkt bestellen oder an uns melden.“ 

 

MedicalBridge ist zugleich ein Service für Hersteller und Hilfsorganisationen. „Hersteller und Hilfsorganisationen können das, was sie spenden oder beschaffen, über uns auf der Plattform sichtbar machen. Damit herrscht Transparenz über Bedarf und Angebot. Was nicht vorhanden ist“, so Thole, „kann von Firmen und Hilfsorganisationen z.B. gezielt aus Spenden beschafft werden.“ Für staatliche Stellen der Ukraine, Deutschlands und der EU wird so auch ein Controlling der Versorgungskette von medizinischen Hilfslieferungen möglich. 

 

MedicalBridge arbeitet dabei bewusst unabhängig von den Systemen der Krankenhäuser. „Unsere Plattform funktioniert auch dann, wenn das Krankenhaus beschädigt oder die IT dort ausgefallen ist“, so Thole. „Wir sind kompatibel für alle Krankenhäuser, ohne dass diese erst Schnittstellen programmieren oder Software installieren müssen. Das System ist frei verfügbar und erreichbar. Wir bieten ein medizinisches Bestellsystem für das Smartphone in der Hosentasche an.“ 

 

Die Logistik organisiert MedicalBridge zusammen mit einem dafür spezialisierten Pharma-Großhändler und den Profilogistikern von DB Cargo und deren Schienenbrücke. Weitere Unternehmen, Händler und Logistiker können angeschlossen werden. Um neben Medikamenten und Medizinprodukten auch medizinische Geräte bedarfsorientiert liefern zu können, finden bereits Gespräche mit weiteren erfahrenen Partnern statt.

 

Der Gründer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE), Stefan Krojer betont, dass die Initiative in jeder Weise nachhaltig sein soll: „Wir vermeiden sowohl unnötigen Aufwand beim Programmieren als auch überflüssige oder falsche Lieferungen und beschränken uns auf wirklich Notwendiges.“ 

 

Unterstützt wird das Projekt deshalb auch von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), aus deren Netzwerk einige der Spezialisten der Initiative stammen. Thole und Krojer: „Wir sind überzeugt, dass die Plattform auch nach dem Krieg beim Wiederaufbau, sowie bei anderen Katastrophenfällen wichtig bleiben wird.“

 

MedicalBridge geht am 4. April an den Start. Die Plattform ist cloudbasiert, multilingual und datenschutzkonform, „anschlussfähig für alle Unternehmen und Organisationen, die helfen wollen“, betont Henning Thole. „Wir laden alle Hilfswilligen aus der Pharma- und Medizinproduktebranche sowie Hilfsorganisationen ein, sich zu beteiligen und die Plattform so zu einem starken Instrument der medizinischen Notfall-Versorgung zu machen.“

 

Kontakt & Informationen zu medicalbridge.eu

  • Dr. med. Henning Thole, thole@medicalbridge.eu, +49 30 557 10710
  • Stefan Krojer, krojer@medicalbridge.eu, +49 30 557 107113 

 

 

 

Hintergrund, Kooperationspartner & Unterstützer von MedicalBridge.eu

Die Idee für die Initiative kam von dem Arzt Dr. med. Henning Thole und wurde von ihm mit Apothekerin Gabriele Renner, pervormance international GmbH, beide Mitglied bei KLUG, gemeinsam entwickelt. Die zentrale Plattform hat die deutsche plentysystems AG aus Kassel zur Verfügung gestellt. Die beiden haben das Projekt mit Stefan Krojer von ZUKE (Zukunft Krankenhaus-Einkauf) implementiert und die eCommerce-Spezialistinnen Sabine Stein und Anja Funk von pervormance international GmbH und afimage eCommerce Consulting haben die Plattform programmiert und angepasst. Sie organisieren die Datenannahme und -einbindung und entwickeln die Nutzeroberfläche und das für MedicalBridge angepasste Management der Plattform. IT-Spezialist Dr. Nikodem Szpak und die Ärztin Dr. Ewa Cionek-Szpak unterstützen bei Dateneingabe, Marktforschung und Übersetzungen, letztere werden zusätzlich durch Palmer Hargreaves unterstützt. Mitarbeiter des Lehrstuhls für Healthcare Logistics der Hochschule Niederrhein unterstützen die Datenerfassung und Logistikabwicklung. Dem Team von MedicalBridge steht zudem ein Netzwerk von Healthcare Einkaufs- und Logistikspezialisten zur Verfügung, so dass das administrative Office skaliert werden kann. Die Systeme für die Kommunikation werden von dem Mailprovider mailbox.org, Sipgate und der ebuero AG zur Verfügung gestellt und Wirtschaft für Menschen e.V. unterstützt die Initiative administrativ. 

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Gutachten beschreibt Weg zur Klimaneutralität im Krankenhaus

Zielbild „Klimaneutrales Krankenhaus“: NRW-Krankenhäuser nehmen ihre Verantwortung für Klimaschutz ernst: Ein erfolgreicher Umbau erfordert einen massiven „Climate-Boost“

Wuppertal Institut und hcb zeigen mit zwei Gutachten den Weg zur Klimaneutralität auf

 

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung stellen die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Sie müssen beachtliche Investitionsmittel aufbringen, um die Gebäude energetisch zu sanieren, ihre Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen und nachhaltige Lösungen für das Raumklima einzuführen. Denn mit einem Anteil von 5,2 Prozent des bundesweiten CO2-Ausstoßes liegt der deutsche Gesundheitssektor nur wenig hinter der Stahlindustrie (fast 6 Prozent). Einen großen Teil davon verursachen die Krankenhäuser, wie das Wuppertal Institut in einem Gutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) die Ausgangslage beschreibt. Die Expertise entwirft für die 315 Plankrankenhäuser ein „Zielbild Klimaneutrales Krankenhaus“, das zehn konkrete Maßnahmen und ihre Effekte auf das Klima darstellt.

 

In einem zweiten Gutachten hat das hcb Institut for Health Care Business (Essen) die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert. Wichtige Aussage ist, dass die unausweichliche Transformation der Kliniken hin zur Klimaneutralität nur mit einem neu zu schaffenden Krankenhaus-Klimafonds gewährleistet werden kann. „Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser als zentraler Teil der Daseinsvorsorge sind bereit, ihren Beitrag auf dem Weg zum klimaneutralen Gesundheitswesen bis 2045 zu leisten“, sagte KGNW-Vizepräsident Sascha Klein bei der Vorstellung der beiden Gutachten. „Es muss aber allen klar sein, dass dafür keinerlei finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind. Die Verbindung von Klimaschutz und Daseinsvorsorge ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die nächste Landesregierung bewältigen muss.“ Mit den Gutachten verfügten die NRW-Kliniken nun über ein „Zielbild Klimaneutrales Krankenhaus“, das den Weg zu nachhaltigem Klimaschutz aufzeige.

 

Zehn Maßnahmen führen zum klimaneutralen Krankenhaus

Das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes novellierte Klimaschutzgesetz schreibt ein Minus von mindestens 65 Prozent bei den Treibhausgas-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 vor. „Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen alle Sektoren einen angemessenen Beitrag leisten. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsanstrengung, die erhebliche Investitionen aber auch die Änderungen von Routinen erfordert“, betont Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts.

 

In seinem Gutachten nennt das Wuppertal Institut drei Handlungsfelder – auch Scopes genannt – für die NRW-Krankenhäuser. Das erste adressiert die direkt von den Einrichtungen – etwa von ihren Heizungsanlagen, Fuhrparks oder Narkosegasen – ausgehenden Emissionen. Das zweite zielt auf die indirekten Emissionen aus bezogenen Energiequellen für Strom oder Fernwärme. Der dritte Bereich umfasst die Mobilität von Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern. Er betrifft ebenso alle Warenketten inklusive der Arzneimittel und der Speisenversorgung. „Um in diesen Bereichen klimaneutral zu werden, müssen die Krankenhäuser den Prozess in die Hände von hauptamtlichen Klimaschutzmanagerinnen und -managern legen“, nennt Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik am Wuppertal Institut und Hauptautor des Gutachtens, als eine zentrale Voraussetzung. Dies sei die erste von zehn Maßnahmen, die von den Krankenhäusern umgesetzt werden müssten. „Das Vorhandensein einer Person, die sich kümmert, die Motor und Promoterin oder Promoter des Klimaschutz-Prozesses ist, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Weg zum klimaneutralen Krankenhaus“, ergänzt Wagner.

 

Den größten Investitionsaufwand und zugleich den größten Effekt erzielen die Krankenhäuser demnach bei der energetischen Sanierung der Gebäudehüllen, also Dächer, Fassaden und Fenster. Weitere Felder sind:

 

  • Wärme- und Kälteerzeugung
  • Einsatz von Photovoltaik
  • Umstellung auf LED-Beleuchtung
  • Austausch von Lüftungsanlagen
  • Tausch von Heizungspumpen
  • Umstellung auf möglichst autofreie Mobilität
  • Elektromobilität
  • Substitution und Recycling von Narkosegasen

 

Greift man die Maßnahmen mit der notwendigen Konsequenz auf und gelingt es, die dafür notwendigen Investitionsvolumina zu generieren, kann den Analysen des Wuppertal Instituts folgend ein adäquater Beitrag geleistet werden, um die von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutz-Zielmarken für 2030, 2040 und 2045 zu erreichen.

 

Klimaneutralität der Kliniken erfordert Investitionen von 7,1 Milliarden Euro

Mit der Transformation zum klimaneutralen Krankenhaus kommen auf die NRW-Kliniken enorme Ausgaben zu. Nach Berechnungen des hcb Institut for Health Care Business summieren sich die erforderlichen Investitionen auf 7,1 Milliarden Euro verteilt auf sieben Jahre, um das für 2030 gesteckte Ziel zu erreichen. Der größte Anteil – 6,3 Milliarden Euro – entfällt dabei auf die energetische Sanierung der Gebäudehüllen. Prof. Dr. Boris Augurzky, Geschäftsführer von hcb und Autor der Studie, verwies in diesem Zusammenhang auf den hohen bereits bestehenden Investitionsstau der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser: Über viele Jahre seien Fassaden, Fenster und Dächer nicht ausreichend saniert worden. Die Berechnung differenziert deshalb zwischen nachzuholenden Grundinvestitionen von 4,1 Milliarden Euro und den zusätzlichen für den Klimaschutz erforderlichen Aufwendungen von 2,2 Milliarden Euro. Weitere Investitionsmittel von 800 Millionen Euro werden dem Gutachten zufolge für die übrigen vom Wuppertal Institut identifizierten Maßnahmen benötigt.

 

Das hcb-Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die von der Bundesregierung vorgegebenen Klimaschutzziele die Krankenhäuser in ein Dilemma führen: Es gibt kein Förderprogramm, aus dem die enormen Aufwendungen finanziert werden können. Bei den meisten staatlichen Programmen stoßen die Kliniken auf beihilferechtliche und ebenso finanzielle Beschränkungen. „Außerdem erwirtschaften die Krankenhäuser nicht ausreichend Überschüsse, um die erforderlichen Investitionen aus eigener Kraft tätigen zu können. Und das ist in der Finanzierungslogik der Krankenhäuser auch nicht vorgesehen“, erklärte Augurzky. „Um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, empfehlen wir deshalb einen Climate Boost. Die damit verbundenen Fördermittel müssen explizit für das Ziel eines klimaneutralen Krankenhauses einsetzbar sein. Bisher verhindert die aktuelle Gesetzeslage, dass die Krankenhäuser ihren Beitrag zur Klimaneutralität leisten können.“ Zur konkreten Finanzierung schlägt hcb einen Krankenhaus-Klimafonds des Landes vor. Er soll die erforderlichen Investitionsmittel von 7,1 Milliarden Euro enthalten und zusätzlich eine 600 Millionen Euro umfassende Anschubfinanzierung, mit der über drei Jahre die für den Prozess notwendigen Klimaschutzmanager in jedem Krankenhaus etabliert und der Start in ein Jobticket initiiert werden. „Damit versetzt das Land die Kliniken in die Lage, die Klimaziele zu erreichen“, betonte Augurzky. Nach Vorstellung von hcb könnte der Klimafonds sich in eine Klimapauschale und ein Sonder-Investitionsprogramm für die Gebäudehüllen gliedern. Vorteil sei ein einheitliches Antragsverfahren an nur einer Stelle.

 

Neue Landesregierung muss Voraussetzungen schaffen

Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser übernehmen mit der Vorlage der beiden Expertisen eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. „Beide Gutachten zusammen zeigen für die Krankenhausleitungen einen Weg auf, wie ihre Einrichtungen die geforderte Klimaneutralität möglichst schnell, spätestens jedoch bis 2045 erreichen können“, sagte KGNW-Vizepräsident Klein. „Die Gutachten zeigen, uns fehlt dafür eine rechtliche und wirtschaftliche Grundlage. Deshalb macht sich die KGNW die Idee eines Climate Boost zu eigen. Die nächste Landesregierung muss sich schnell um die Voraussetzungen kümmern, damit die Kliniken keine wertvolle Zeit verlieren.“ Neben der Schaffung eines Klimaschutz-Fonds betreffe dies auch die rechtlichen Rahmenvorgaben: Die zur Erreichung der Klimaneutralität notwendigen Maßnahmen müssen als Investitionsförderung anerkannt werden.

 

KGNW-Vizepräsident Klein räumte ein, dass der von hcb errechnete Investitionsbedarf eine beeindruckende Summe und für den Landeshaushalt eine schwierige Größe sei. „Uns ist sehr bewusst, dass der Klimawandel enorme Anforderungen an uns alle stellt. Dafür wollten wir den Krankenhäusern eine Grundlage geben. Die Höhe der Kosten hat uns dabei selbst überrascht“, sagte Klein. Die Vorgaben des Bundes-Klimaschutzgesetzes stellten jedoch Anforderungen, an denen sich auch die Krankenhäuser messen lassen müssen. „Wer der Stahlbranche mit fast 6 Prozent des CO2-Ausstoßes besorgte Aufmerksamkeit widmet, darf nicht die Augen vor den Herausforderungen der Gesundheitsbranche verschließen. Die NRW-Krankenhäuser sind bereit, sich auf den Weg zu machen. Sie haben mit den beiden Gutachten den Kompass vorgelegt“, bekräftigte KGNW-Vizepräsident Klein. „Die neue Landesregierung muss nun entscheiden, ob und wann sie den Aufbruch ermöglicht und das Startsignal gibt. Die Klimaneutralität zu erreichen, ist eine gewaltige Aufgabe für die Gesellschaft, doch wir sollten sie angehen, denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz.“

 

Beide Gutachten stehen hier zum Download bereit:

 

 

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