Corona, Lieferkettengesetz und Klimaschutz: Wo steht der Einkauf in Punkto Nachhaltigkeit 2020?



Das JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung möchte in Anbetracht der aktuellen Debatte zur Einführung eines deutschen Sorgfaltspflichtengesetzes (Lieferkettengesetz) besser verstehen, welchen Stellenwert das Thema Nachhaltige Beschaffung und verantwortungsvolle Lieferketten in den Einkaufsabteilungen von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zur Zeit einnimmt. 


Gemeinsam mit der CBS International Business School, mySupply und Archlet, führt es eine wissenschaftliche Studie durch, um zu untersuchen, in welchen Bereichen der größte Handlungsbedarf besteht. Ziel ist es, aus den Erkenntnissen neue Ansätze für weitere hilfreiche Einkaufslösungen zu entwickeln, damit eine nachhaltige Beschaffung wirkungsvoller und einfacher umsetzbar wird. Teilnehmer haben die Gelegenheit, das eigene Beschaffungsverhalten zu reflektieren und finden durch den späteren Benchmark Orientierung für die Weiterentwicklung der eigenen Beschaffungsorganisation.


Machen Sie mit: https://mysupply.de/sustainability-survey/ 


Die Beantwortung der Fragen wird ca. 15 – 20min dauern und findet noch bis einschließlich 31.10.2020 statt. Alle Angaben werden anonym behandelt, d.h. die Antworten werden ohne Namen und Adressen ausgewertet. Die Forschungsarbeit unterliegt den Regelungen der Datenschutzgesetzgebung. Es ist absolut sichergestellt, dass die Angaben nicht mit der teilnehmenden Person in Verbindung gebracht werden. Die Studienergebnisse werden zeitnah veröffentlicht. Nach Abschluss der Befragung besteht die Möglichkeit, die eigene E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit die Studienergebnisse im Nachgang auch direkt zusendet werden können. 


Bei Rückfragen zur Studie können Sie sich direkt an Frau Jamal vom JARO Institut wenden: y.jamal@jaro-institut.de 

Das JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin. 


Das Institut will erreichen, dass nachhaltiges Handeln zum Standard für die Wirtschaft wird. Es vermittelt dafür relevantes Wissen, verbindet Menschen und Organisationen und arbeitet mit Ihnen gemeinsam an der Umsetzung der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Mehr Informationen unter: www.jaro-institut.de 


Bereits 2019 hat das JARO Institut gemeinsam mit und für den Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf & Logistik (BME) eine dreistufige Zertifizierung für nachhaltige Beschaffungsorganisationen entwickelt, die sich an die international gültige High Level Structure für ein ganzheitliches Managementsystem und die ISO20400 anlehnt. : https://www.bme.de/services/sponsoring/bme-nachhaltigkeitszertifikat/ 

Quelle: JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V.

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Stelle: Strategischer Einkäufer (m/w/d)


Die Johanniter Competence Center GmbH bietet als zentraler Dienstleister innerhalb des Johanniterordens maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Healthcare Informationstechnologie, 

Strategischer Einkauf und Consulting. Derzeit profitieren eine Vielzahl an Krankenhäusern und mehr als 90 Seniorenpflegeeinrichtungen von den fundierten Erfahrungen unserer Mitarbeiter. 


Zur Verstärkung unseres leistungsstarken Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Strategischen Einkäufer (m/w/d) in Vollzeit.



Tätigkeitsfelder:

 Strategische Steuerung des Einkaufsgebietes Medical, Wirtschaftsbedarf und Services.

 Schnittstelle zwischen Einkaufsgemeinschaft und dezentralen Einkaufsstrukturen, bzw.

Anwendern.

 Leitung/ Mitarbeit von und bei Einkaufs-Projekten in Krankenhäusern.

 Identifikation und Umsetzung von Optimierungs- und Einsparpotentialen.

 Führen von Lieferanten- sowie Anwendergesprächen und Vertragsverhandlungen.

 Erstellung von Angebotsabfragen, -auswertungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen.

 Aktive Mitgestaltung einer dynamisch wachsenden Einkaufsorganisation.

 Erstellung von Einkaufs-, Warengruppen- und Umsatzreports.



Anforderungen:

 Mehrjährige Erfahrung in der Gestaltung von Einkaufsprozessen.

 Fundiertes Wissen im Kernbereich Gesundheitswesen und dem einschlägigen Produktportfolio. 

 Ausgeprägte Verhandlungsfähigkeiten.

 Sehr gute Kenntnisse im Beschaffungs-, Projekt-, Prozess- und Lieferantenmanagement.

 Ausgeprägte Kommunikations-/ Konflikt- und Moderationsfähigkeiten.

 Vernetztes, strukturiertes und analytisches Denken, Gespür für Machbarkeit und Prioritäten.

 Mehrjährige Anwenderkenntnisse mit Microsoft-Office Produkten.

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Digitale Bestandsplattform für versorgungskritischer Medizinprodukte

Lugans (BVMed Vorstand) schätzt: „Für über 80 Prozent aller kritischen Produkte gibt es keinen Mangel, sondern ein Verteilungsproblem. Hier wäre eine digitale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte eine gute Lösung“.


Um dieses Problem zu lösen, schlägt der Bundesverband der Medizinprodukteindustrie (BVMed) eine digitale Bestandsplattform vor.



Den Weg zur digitalen Bestandsplattform skizziert Lugan (BVMed Vorstand) wie folgt:


Definition kritischer Arznei- und Medizinprodukte;    


Ermittlung von Produkten/ Rohmaterialien mit fehlender EU-Produktionskapazität;


Nutzung eines einheitlichen global eingeführten Produktidentifikationsstandards und Klassifikationsstandards;


Festlegung der Teilnehmer an der Bestandsplattform und Zugänglichkeit;


Aufsetzen eines Pilotprojektes sowie


Strategie zur Vermeidung von außereuropäischen Abhängigkeiten.



Quelle: BVMed 


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Corona Antigentest (LYHER)

Beschreibung 

 

Das LYHER® Antigen-Testkit für das neuartige Coronavirus (COVID-19) (Kolloid-Gold) ist ein in-vitro-Immunassay. Das Assay dient dem direkten und qualitativen Nachweis von Antigenen des SARS-CoV-2 aus Nasenrachen- und Mundrachen-Sekretionsproben. Dieses Kit ist für die Verwendung in der In-vitro-Diagnostik bestimmt.

 

  • Sensitivität 95,07%
  • Spezifität 99,74%

Der Test ist gelistet auf der White-List des BfArM

 

 

Inhalt

 

Testgerät: Es gibt zwei verschiedene Packungen mit 25 oder 40 Testkassetten, die immobilisierte anti-SARS-CoV-2-Antikörper, die mit Kolloid-Gold markiert sind, monoklonale anti-SARS-CoV-2-Antikörper und Ziege-anti-Maus-IgG-Antikörper als Kontrolle enthalten.

 

  • Probenröhrchen: Es gibt 25 bzw. 40 Röhrchen.
  • Wattestäbchen: 25 oder 40 Stück
  • Probenextraktionspuffer: 6 ml × 2 Flaschen für 25 Tests oder 6 ml × 3 Flaschen für 40 Tests.
  • Tropferspitzen für Probenröhrchen: 25 oder 40 Stück
  • Röhrchenständer: 1 pro Box.

 

 

Beipackzettel 

 

 

Hersteller

 

Hangzhou Laihe Biotech Co., Ltd.

1st Floor, Room 505 - 512, 5th Floor, No. 2B Building, No. 688 Bin’an Road, Changhe Jiedao, Binjiang District, Hangzhou, Zhejiang, Volksrepublik China

 

Mindestabnahme: 500 Tests

 

Jetzt mehr Informationen oder unverbindliches Angebot anfragen (bitte geben Sie Ihre gewünschte Menge an. Mindestabnahme: 500 Tests) 

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Antigentest

Liste der Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, die Gegenstand des Anspruchs nach § 1 Satz 1 gemäß "Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV)" sind.

                             

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)                            

www.bfarm.de/antigentests                            

                             

Stand 16.10.2020, 09:00 Uhr                            

                             

Alle Daten gemäß Übermittlung des Herstellers, verbindlich sind ausschließlich die Angaben in den jeweiligen Gebrauchsinformationen.  

                           
                             
Hersteller Stadt des Herstellers Land des Herstellers Deutsche/r Vertreiber Europäischer Bevollmächtigter Stadt des Bevollm. Land des Bevollm. Handelsname des Tests Artikelnummer Sensitivität in % 95%iges Vertrauensintervall (Sensitivität) Spezifität in % 95%iges Vertrauensintervall (Spezifität) Webadresse der deutschen Gebrauchsanweisung  
                           
Abbott Rapid Diagnostics Jena GmbH Jena DE Abbott Rapid Diagnostics Germany GmbH       Panbio™ COVID-19 Ag Rapid Test Device 41FK10 91,4 85,5 - 95,5 99,8 98,8 - 100 https://ensur.invmed.com/ensur/contentAction.aspx?key=ensur.547995.S2R4E4A3.20201014.11230.4318006  
Bionote, Inc. Hwaseong-si, Gyeonggi-do KR Concile GmbH MT Promedt Consulting GmbH St. Ingbert DE NowCheck COVID-19 Ag Test DE/CA70/40838/156134 89.2 81.7-93.9 97.6 95.1 - 98.8 https://drive.google.com/file/d/1AlH45rUy95ESgY5Tt0IvIhj6-xJogz1C/view?usp=sharing  
BTNX INC. Ontario L3R 4G7 CA NanoRepro AG MDSS GmbH Hannover DE Rapid Response COVID-19 Antigen Rapid Test Device COV-19C25 94.55 83.93- 98.58 100 97.1 - 100 https://www.nanorepro.com/media/nanorepro-covid-19-antigen-packungsbeilage.pdf  
Green Cross Medical Science Corp. Geumwang-eup, Eumseong-gun KR N/A MT Promedt Consulting GmbH St. Ingbert DE GENEDIA W COVID-19 Ag 643G 87.25 79.2-93.0 100 97.2-100 https://drive.google.com/file/d/1eZZEHoLs8S9-UutvAJ3LmWI1o_dk8eFl/view?usp=sharing  
Hangzhou AllTest Biotech Co, Ltd. Hangzhou CN TREKSTOR GmbH Lotus NL B.V. The Hague NL blnk COVID-19 and Influenza A+B Antigen Combo Rapid Test 30800 90,4 79-96,8 99,5 97,2-99,9 https://www.blnk-healthcare.com/ifu/GA_30800_Antigentest_EN-IT-DE-201015.pdf  
Hangzhou AllTest Biotech Co, Ltd. Hangzhou CN TREKSTOR GmbH Lotus NL B.V. The Hague NL blnk COVID-19 Antigen Rapid Test 30800 90,4 79-96,8 99,5 97,2-99,9 https://www.blnk-healthcare.com/ifu/GA_30801_Antigentest_Kombi_EN-IT-DE-201015.pdf  
Hangzhou Laihe Biotech Co.,Ltd. Hangzhou , Zhejiang Province CN Lissner Qi GmbH SUNGO Europe B.V. Amsterdam NL Novel Coronavirus (COVID-19) Antigen Test Kit (Colloidal Gold) 303035 95,07 91.13 - 97.61 99.74 98.55 - 99.99  
Healgen Scientific Limited Liability Company Houston US Siemens Healthcare GmbH Shanghai International Holding Corp. GmbH (Europe) Hamburg DE Clinitest Rapid COVID-19 Antigentest - Coronavirus Ag Rapid Test Cassette (Swab) GCCOV-502a 96,72 88,65 - 99,60 99,22 97,21 - 99,91 https://www.siemens-healthineers.com/point-of-care-testing/covid-19-testing/covid-19-tests/clinitest-covid-19-antigen-test  
MEDsan GmbH Hamburg DE         MEDsan® SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test T00023 (Single box) / T00019 (25er Packung) 92,5 86,4 - 96,0 99,8 98,9 - 100 https://www.medsan.eu/en/medsan-sars-cov-2-antigen-rapid-test-eu-version/  
MEXACARE GmbH Heidelberg DE MEXACARE GmbH       COVID-19 & Influenza A+B Antigen Combo Schnelltest 30110333 93,75 86,14 - 97,3 98,3 91,1 - >99,9 https://www.mexacare.com/index.php?id=725  
MEXACARE GmbH Heidelberg DE MEXACARE GmbH       COVID-19 Antigen (Nasen- Rachenabstrich) 3011030 93,5 82,4 - 97,1 99,5 94,2 - 99,7 https://www.mexacare.com/index.php?id=725  
nal von minden GmbH Moers DE         NADAL COVID-19 Ag Test 243103-N20 97,6 (Ct 20-30) 93,1 - 99,2 99,9 97,7 - 100 https://www.nal-vonminden.com/pdf/243103N-20_MPI%20A1_A2_COVID-19%20AgTest_20201012.pdf  
Quidel Corporation San Diego, CA US Quidel Germany GmbH MDSS GmbH Hannover DE Sofia SARS Antigen FIA 20378 96,7 83,3 - 99,4 100 97,9 - 100 https://www.quidel.com/sites/default/files/product/documents/EF1451901DE00_08_20_Sofia_SARS_Antigen_XUS_Pkg_Insert.pdf  
R-Biopharm AG Darmstadt DE         RIDA®QUICK SARS-CoV-2 Antigen N6803 95 84 - 99 100 66 - 100 https://clinical.r-biopharm.com/wp-content/uploads/sites/3/2020/09/n6803_ridaquick-sars-cov-2_antigen_2020-09-10_de.pdf  
SD Biosensor Inc. Yeongtong-gu, Suwon-si, Gyeonggi-do 16690 KR Roche Diagnostics GmbH MT Promedt Consulting GmbH St. Ingbert DE SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test 9327592190 96,52 91,33 - 99,04 99,68 98,22 - 99,99  
Sugentech, INC. Cheongju KR DiaSys Deutschland Vertriebs-GmbH MT Promedt Consulting GmbH St. Ingbert DE SGTi-flex COVID-19 Ag CAGT025E1 91.57 83.60 - 95.85 99.00 94.55 - 99.82 https://www.diasys-deutschland.de/produkte/schnelldiagnostika/  
Unioninvest Ltd. Istanbul TR Science&Care Vertriebs GmbH Science&Care Vertriebs GmbH Laudenbach DE UNIBIOSCIENCE SARS-COV-19-2 AG SCHNELLTEST   97,44 95,47 - 98,72 99,3 98,68 - 99,68 http://bit.ly/Unibioscience_DE_IFU  
Xiamen Biotime Biotechnology Co., Ltd. Fujan CN MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG Logcon East GmbH Wien AT Medicovid-AG SARS-CoV-2 Antigen Schnelltest   96 73.2 - 100.0 100 98,34 - 100.0 https://medice.com/api/de-de/service/downloads/403000002001-gi-sars-cov-2-antigen-schnellt-medicovid.pdf  

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Leiter Einkauf, Klinikum Winnenden

Das Klinikum in Winnenden sucht einen:


Leiter (m/w/i) Einkauf

für unseren Einkauf
Referenznummer: W-5- 102-20


Ihre Aufgaben

  • Sicherstellung der wirtschaftlichen und stabilen Versorgung des Klinikums mit allen notwendigen Materialien des medizinischen Sachbedarfs und sonstiger Verbrauchsgüter mit starker strategischer Ausrichtung
  • Ergebnis- und teamorientiertes Leiten des Verantwortungsbereichs
  • Fachliche und disziplinarische Verantwortung (Führung, Motivation, Entwicklung) für die aktuell 13 Mitarbeiter/-innen des Teams
  • Verantwortung für den reibungslosen Prozessablauf in den unterstellten Bereichen gemäß Organigramm (Lager, strategischer- und operativer Einkauf) an beiden Standorten
  • Weiterentwicklung der Beschaffungsordnung und der zugehörigen Prozesse
  • Standardisierung des Warensortiments und Hebung von Einsparpotenzial in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Prozesse
  • Kosten- und Budgetverantwortung
  • Verantwortung für die Erstellung einer prozessorientierten Führungs- und Organisationsstruktur sowie für das Qualitätsmanagement

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes technisches oder betriebswirtschaftliches Studium oder abgeschlossene Weiterbildung zum (technischen) Betriebswirt (m/w/i) oder vergleichbare Ausbildung
  • Mehrjährige Berufserfahrung im gesuchten Bereich erwünscht, bevorzugt in einer Klinik und in einer vergleichbaren Position
  • Erfahrung in der Personalführung erwünscht
  • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse
  • Ausgeprägtes Verhandlungsgeschick, analytische, konzeptionelle und strukturierte Arbeitsweise
  • Hohes Maß an Teamorientierung, souveränes Auftreten, Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit, Organisationstalent 

Unser Angebot

  • Ein unbefristeter Arbeitsplatz mit moderner Ausstattung sowie interessantem und anspruchsvollem Aufgabengebiet
  • Sehr gute und regelmäßige interne sowie externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Individuelle und strukturierte Einarbeitung in die Aufgabenstellung
  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen mit Kindertagesstätte am Klinikum Winnenden
  • Eine leistungsgerechte Vergütung nach TVöD-K entsprechend der Qualifikation einschließlich Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge
  • Ein Zuschuss für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs (VVS-Firmenticket)

Weitere Informationen


Für weitere Fragen steht Ihnen gerne Herr Marc Schumacher, Leitung Wirtschaft und Versorgung, unter Telefon 07195 591-52101 zur Verfügung.


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Think Tank von Zukunft Krankenhaus-Einkauf erscheint in neuem Buch "Denkfabriken im Gesundheitswesen"

Unser Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0 ist im neuen Buch von Prof. Dr. David Matusiewicz mit dabei! Wir wollen die Zukunft des Klinikeinkaufs selbest mit gestalten. Wie? Durch Innovation und Transformation. Unser Think Tank detektiert Probleme des Klinik Einkaufs und des Klinikums. Priorisiert Themen und entwickelt erste Lösungsansätze. Venture Developer entwickeln das MVP und stellen es den Mitgliedern vor. Externe Ventures können eingebettet werden und externe Startups werden beschleunigt. Wir gestalten damit unsere eigene Zukunft als Wertschöpfungspartner, Innovator und Transformator selbst.

 

#ThinkTanks im Gesundheitswesen - Deutsche Denkfabriken und ihre Positionen zur Zukunft der Gesundheit. Die Übersicht der Think Tanks im Buch: 
Ayinger Gesprächskreis I Bertelsmann Stiftung I BKK youngtalents I Bundesverband Managed Care (BMC) I Bundesvertretung der Medizinstudierenden I Club der Gesundheitswirtschaft I Denkschmiede Gesundheit I Flying Health I Global Health Think Tanks I Hacking Health I Healthcare Innovations I Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf I Informationsnetzwerk Homöopathie I Initiative Gesundheitswirtschaft e. V. I Krankenhaus Einkauf 4.0 I Läuft I Stiftung Münch I Stiftung Sight and Life I SUENJHAID! The Health Captains I Think Tanks Onkologie I Think-Tank-Klinik I Twankenhaus® I XPOMET© Medicinale

Link: https://lnkd.in/d6bMTrH 

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Prospitalia Eigentümer Nordic Capital will WMC Consulting kaufen

Nordic Capital plant Einstieg bei vier deutschen Healthcare Consulting Unternehmen. Bereits seit zwei Jahren ist Nordic Capital auch Eigentümer der deutschen Einkaufsgemeinschaft Prospitalia aus Ulm. 

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++ Corona-Newsticker für Krankenhäuser ++

Die BfArM Whitelist für Antigentests wächst an

28.10.2020

Über 74 Tests sind dort mittlerweile gelistet. Doch es gibt große Qualitätsunterschiede. Und eine große Bandbreite bei der Logistik Performance. Zur Whitelist


Chronik der bisherigen Maßnahmen des BMG zu Coronavirus SARS-CoV-2 

22.10.2020

Das BMG stellt seine Maßnahmen in Blogform zur Verfügung. Zum Blog

 

Liste der Antigentests SARS COV2 (Corona / COVID19) 

19.10.2020

Liste der Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, die Gegenstand des Anspruchs nach § 1 Satz 1 gemäß "Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV)" sind.

 

Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 

07.10.2020

Um diese Point-of-Care-Tests nutzen zu können, müssen die Einrichtungen dem zuständigen Gesundheitsamt mittels „Antrag“ ein Testkonzept vorlegen, damit das Amt eine sogenannte Feststellung treffen kann. Das Amt soll darin festlegen, wie viele Testkits die Einrichtungen je Monat selbst beschaffen und abrechnen können.  Für Gesundheitseinrichtungen sind maximal 20 Tests pro Monat und Person vorgesehen. Allerdings gibt es eine Übergangsfrist von 30 Tagen nach Einreichen des Antrags: In diesem Zeitraum dürfen die Einrichtungen bereits Tests beschaffen, selbst wenn das Gesundheitsamt noch keinen Bescheid ausgestellt hat. Für Point-of-Care-Tests werden die Sachkosten erstattet, höchstens jedoch sieben Euro je Testkit. Die ärztliche Leistung im Zusammenhang mit dem Test, also Abstrich, Gespräch und Attest, wird mit 15 Euro vergütet.

 

BVMed will Digitale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte aufbauen

06.10.2020

Der BVMed möchte Lager und Logistik versorgungskritischer Produkte digital vernetzen und somit eine optimale Allokation und Umwälzung der Produkte sicher zu stellen. 

 

Vier weitere EU-Staaten beteiligen sich an der rescEU-Reserve für medizinische Ausrüstung

28.09.2020

Dänemark, Griechenland, Ungarn und Schweden haben sich nach Deutschland und Rumänien ebenfalls der rescEU-Reserve angeschlossen. Im Rahmen der Reserve bauen diese EU-Mitgliedstaaten gemeinsam Bestände an lebensrettenden Schutz- und anderen medizinischen Ausrüstungen auf. Diese können in Notfällen in ganz Europa verteilt werden, beispielsweise wenn die nationalen Gesundheitssysteme durch Coronavirus-Patienten überlastet sind. Die Europäische Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten dabei finanziell.

 

B.Braun ist ab Oktober lieferfähig mit FFP2, FFP3 Masken und OP Masken aus deutscher Produktion

28.09.2020

 

LG präsentiert intelligente Schutzmaske

05.09.2020

Gerät ist mit zwei Lüftern, zwei Filtern, einem Sensor und einem Akku ausgestattet. Mehr

 

Lohmann & Rauscher stellt eigene Maskenproduktionsmaschine in Neuwied vor

28.08.2020

Die Maschine produziert 230.000 chrirurgische Masken pro Woche

 

Eigene Masken-Produktionsstätte an Uniklinik Köln  

25.08.2020

Als erstes Krankenhaus in Deutschland produziert die Uniklinik Köln selbst Mund-Nasen-Schutzmasken und macht sich so unabhängiger von internationalen Lieferengpässen. 

 

Spahn will Masken-Mandat von EY neu ausschreiben  

19.08.2020

Der Bund braucht auch künftig Hilfe von Beratern bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Nach Kritik an der freihändigen Vergabe im Frühjahr will der Gesundheitsminister den Folgeauftrag ausschreiben. Auch EY kann erneut zum Zuge kommen.

 

Bundesregierung zahlt 10 Millionen an Unternehmensberatung für Versorgung mit Schutzausrüstung 

23.07.2020

Die Beratung Ernst & Young erhält für ihre Leistung in Zusammenhang mit der Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung für das Gesundheitsministerium insgesamt 10 Millionen Euro. Mehr

 

Kurzfristige Vorsorgemaßnahmen zur Steuerung der Beschaffung und Verteilung von Persönlicher Schutzausrüstung

17.07.2020

Mitteilung der Europäischen Kommission an das Europäische Parlament. Beispielsweise soll eine Übersicht erstellt werden über den Bedarf an medizinischem Material, über die nationalen Produktionskapazitäten und über die Lagerbestände an unentbehrlichem Material. Mehr.

 

Konzeptpapier für den Handel mit Medikalprodukten 

22.06.2020

Die EU Kommission und WTO schlägt für den Handel folgende Eckpunkte vor. Mehr

 

Bundesregierung zu zukünftigen Strategie im Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung

22.06.2020

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sandra Weeser, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/19470 Zum Dokument. 

 

Bestellung von Schutzmasken, Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln durch die Bundesregierung

22.06.2020

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/19289 Zum Dokument

 

Qualitätsstandards der Schutzausrüstung prüfen, lohnt sich

17.06.2020

Teuer eingekaufte Persönliche Schutzausrüstungen füllen die Lager im Krankenhaus. Oft mit gefälschten Prüfsiegeln. Durch eine Prüfung kann jetzt Rechtssicherheit und Kostenreduktion erzielt werden. Mehr

 

Corona-Paket für Krankenhäuser 

08.06.2020

Deutsche Kliniken bekommen 3 Mrd. für Investitionen, und 1 Mrd. Unterstützung für Schutzausrüstungen durch Notfalllager. Mehr 

 

Deutschland bekommt dauerhafte nationale Reserve

29.05.2020

Der Bund beginnt mit dem Aufbau einer dauerhaften nationalen Reserve an medizinischer Schutzkleidung. Diese Reserve soll Sicherheit für mehrere Monate gewährleisten, damit wir nicht noch einmal in eine Lage wie im Februar und März kommen, als selbst für das medizinische Personal nicht genügend Masken und Handschuhe vorhanden waren. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Interview mit der WELT über die Bevorratung von Schutzausrüstung. Mehr

 

 

Atemschutzmasken - Mangel in Kliniken trotz voller Lager

21.05.2020

Das Gesundheitsministerium hat nach Informationen von NDR, WDR und SZ mehr als 130 Millionen FFP2-Masken angehäuft. Aber sie kommen nicht dort an, wo sie dringend gebraucht werden. Und Lieferanten warten auf ihr Geld vom Bund. Mehr

 

Erneuter Corona-Ausbruch in Heinsberg

16.05.2020

Wieder Heinsberg: Rund 80 Beschäftigte eines Paketzustellers haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Hunderte weitere werden nun getestet. Die Reproduktionsrate im Landkreis ist sehr hoch.

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatische Maskenproduktionslinien in Betrieb und produziert täglich über eine halbe Million Masken

17.05.2020

Die Spezialmaschineneinheit von Bosch hat ein System speziell für die Herstellung von Gesichtsmasken entwickelt.

 

Saarland verteilt Masken an alle Bürger: Jeder erhält fünf Stück Einmalmasken 

26.04.2020

Ab Montag gilt in allen Bundesländern für bestimmte Situationen eine Maskenpflicht. Doch professionelle Masken sind kaum zu bekommen, deshalb übernimmt im Saarland die Landesregierung die Versorgung. Die Ausstattung erfolgt zentral, durch die Feuerwehr oder am Drive-in-Schalter. In Berlin können Bürger u.a. Masken in Automaten am Bahnhof kaufen. 

 

Trump bietet Beatmungsgeräte an

25.04.2020

Bis vor einigen Wochen fehlten in den USA Beatmungsgeräte. Nun scheint eine Überproduktion erreicht zu sein. Präsident Trump will den Überschuss an andere Staaten liefern lassen - dieses Angebot gelte auch für Deutschland.

 

Viele Patienten wollen nicht länger warten

24.04.2020

30 Prozent Reserve an Intensivkapazitäten sollen die Krankenhäuser ab Mai für Patienten mit Covid-19 laut Bundesministerium noch vorhalten. Der restliche Anteil kann für die normale Notfall- und Elektivversorgung genutzt werden. 

 

Deutsche Firmen produzieren Masken selbst 

20.04.2020

Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Produktionsanlagen zur Fertigung von 50.000 MNS-Masken pro Tag auf. 

 

Berlin's Bilanz beim Kauf von Schutzausrüstung 

20.04.2020

Zwischen dem 18. März und 19. April hat das Land Berlin verteilt: 11 Millionen Stück einfacher Mund-Nasen-Schutz, 733 000 FFP2- und FFP3-Schutzmasken, 2,3 Millionen Einmalhandschuhe, 370 000 Schutzbrillen und 311 000 Schutzkittel. Die Materialien gingen an Krankenhäuser, Altenpflege, Kassenärztliche Vereinigung (KV), Dialysepraxen, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Senatsverwaltungen für Inneres, Justiz, Polizei, Feuerwehr, Labore. Der Drei-Monats-Bedarf belaufe sich auf 21 Millionen OP-Masken, 6,4 Millionen Masken der Schutzstufen FFP2 und FFP3 und 8 Millionen Schutzkittel. 

 

Bayern führt Maskenpflicht ein 

20.04.2020

Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Bus/Bahn ab kommender Woche ein. Bayern folgt damit Sachsen und Meckpom sowie einzelnen Städten. Die Regierung empfiehlt bislang nur, Masken zu tragen. 

 

Schutzkittel sind in Kliniken knapp 

19.04.2020

Waren vor wenigen Tagen noch Atemschutzmasken die knappesten Güter im Krankenhaus, so sind dies aktuell Schutzanzüge. Einfache Vlieskittel mit PE Beschichtung sind fast nicht mehr zu bekommen. Deshalb steigen immer mehr deutsche Textilhersteller in die Produktion ein. Erste Lieferungen werden für Mitte Mai erwartet. 

 

BASF will 101 Millionen Masken aus China spenden

14.04.2020

Der Chemiekonzern BASF will im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland 101 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken spenden. Die Masken würden in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet. 100 Millionen Masken sollen an den Bund gehen und eine Million Masken masken in Rheinland-Pfalz. 

 

Sterberate bei Beatmungspatienten gibt Rätsel auf

13.04.2020

Über 65 Prozent der beatmeten Corona Patienten sterben. Ganz allgemein sterben im Vergleich dazu nach Expertenangaben etwa 40 bis 50 Prozent der an Beatmungsgeräte angeschlossenen Kranken mit schweren Atemnotsyndromen.

 

Verordnung zur Beschaffung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie 

10.04.2020

Deutsche Unternehmen, die auf internationalen Märkten tätig sind, haben ihre Unterstützung bei der Beschaffung der dringend benötigten persönlichen Schutzausrüstung und Medizinprodukten angeboten. Von diesen Angeboten macht die Bundesregierung Gebrauch. Dafür ist es notwendig, die Unternehmen als Vertragspartner der Bundesregierung vom Haftungsrisiko zu befreien. Diesem Zweck dient die Verordnung "zur Beschaffung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 versursachten Epidemie". Sie sieht vor, dass die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung für das Inverkehrbringen der in ihrem Auftrag beschafften Medizinprodukten und Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung übernimmt. Ermöglicht wird die Beschaffung, Lagerung, Herstellung und das Inverkehrbringen der Produkte des medizinischen Bedarfs durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium für Verteidigung oder von diesen Ministerien beauftragte Stellen (§ 2 Abs. 1). Von den Empfängern dieser Produkte des medizinischen Bedarfs kann ein angemessener Aufwendungsersatz verlangt werden. Dazu können die genannten Stellen mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen pauschale Vereinbarungen über den Aufwendungsersatz treffen (§ 2 Abs. 2). Zur Verordnung / Bundesanzeiger

 

Fast 50 Prozent der 40.000 Intensiv Betten in deutschen Kliniken sind aktuell frei 

07.04.2020

 

Clinicpartner lagert Schutzausrüstung außerhalb von NRW 

07.04.2020

Die Krankenhaus-Einkaufsgenossenschaft Clinicpartner lässt als Reaktion auf das geplante Pandemie-Gesetz der Landesregierung Waren bereits jetzt außerhalb von Nordrhein-Westfalen lagern.

 

Zwischenbilanz Beschaffung von Schutzausrüstung durch die Bundesregierung

04.04.2020

Die Bundesregierung gab bekannt, dass bis Ende März ca. 37 Mio. Schutzmasken, darunter 9 Mio. FFP2- und FFP3-Masken, 24 Mio. Schutzkittel und 25 Mio. Paar Handschuhe eingegangen sind.

 

VDE Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung 

04.04.2020

Medizinprodukte und Schutzausrüstung müssen eine Konformitätserklärung haben. Diese ist Voraussetzung für das CE-Kennzeichen und damit für eine Vermarktung in Europa. Der VDE prüft die Konformitätserklärung auf Plausibilität. Kostenloser Check für eine schnelle erste Einschätzung, ob das angebotene Produkt vermarktet werden darf und aus seriösen Quellen stammt. Zum Check 

 

USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab

02.04.2020

Das Land Berlin hat in China Atemschutzmasken bestellt – Typ FFP2 und FFP3. Die Lieferung wurde allerdings von den USA abgefangen und in die Vereinigten Staaten umgeleitet. Mehr

 

Regierung billigt Wiederverwen­dung von Schutzmasken in Ausnahmefällen

02.04.2020

Der Krisenstab der Bundesregierung billigt in der aktuellen Versorgungskrise die Wiederverwendung von Schutzmasken in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend Ma­te­rial zur Verfügung steht. Mehr 

 

Tesla kostenlos Beatmungsgeräte an

01.04.2020

Musk sagt: "Wir haben zusätzliche, von der FDA zugelassene Beatmungsgeräte. Sie werden an Krankenhäuser weltweit innerhalb der Tesla-Lieferregionen geliefert. Die Kosten für Geräte und Versand sind kostenlos. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Geräte sofort für Patienten benötigt werden und nicht in einem Lagerhaus gelagert werden."

 

Baden-Württemberg bestellt 30 Mio. Gesichtsmasken 

01.04.2020

Baden-Württemberg ist es mithilfe heimischer Unternehmen und ihrer Kontakte und Logistik-Netze gelungen, 30 Millionen Gesichtsmasken zu bestellen. Dies allerdings zu einem Preis, "bei dem es einem schwindlig wird", wie die Regierung erklärte. Zwischen 50 und 100 Millionen Euro habe allein diese eine Lieferung gekostet. Mehr 

 

Schutzmasken ohne CE-Kennzeichnung 

31.03.2020

Im Rahmen der vereinfachten Verfahren für die Beschaffung von Corona-Masken gemäß der Empfehlung der EU-Kommission erstellen die Dekra Testing & Certification und das Institut für Arbeitsschutz der DGIV auf Anforderung durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) einen verkürzten Prüfgrundsatz. Das Ziel liegt in einem schnellen Verfahren, das eine technische Aussage über den Schutz erlaubt und von der Marktaufsichtsbehörde akzeptiert wird. Damit sollen Schutzmasken ohne CE- Kennzeichnung, die nicht den aufwendigen Prozess gemäß PSA-VO (EU 2016/425) erforderlichen EU- Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben, verfügbar werden (Quelle: MTD Instant).

 

BBraun liefert 1,78 Millionen Atemschutzmasken 

31.03.2020

Die Fa. B. Braun Melsungen hat per Flugzeug 1,78 Mio. Atemschutzmasken aus China importiert und an die Landesregierung Hessen geliefert.

 

Online Portal für Schutzausrüstung 

29.03.2020

RemedyMatch ist eine gemeinnützige Logistikplattform, die deutschlandweit Bestand und Bedarf von medizinischen Schutzartikeln zusammenbringt. In dem Online-Portal tragen Spender:innen Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, samt Standort ein und werden mit Bedarfsträgern zusammengebracht und bei der Logistik unterstützt. https://RemedyMatch.io/

 

Projekt Need Mask der RWTH Aachen 

29.03.2020

Das RWTH Institut für Textiltechnik hat eine gemeinnützige Plattform ins Leben gerufen, um den Bedarf nach und die Versorgung mit Schutzkleinung in Europa zu koordinieren. www.need-mask.com

 

Ärztepräsident rät zum Tragen von einfachen Schutzmasken

28.03.2020

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, einfache Schutzmasken zu tragen. Sein Rat: Besorgen sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selber welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum. Manche stimmen sehen dies kritisch, da diese Masken dann im Krankenhaus fehlen würden, denn die Menge an Masken ist begrenzt. 

 

Amazon führt auf der Website Amazon.de einen Spenden-Button ein 

27.03.2020

Kunden haben dadurch eine Möglichkeit zur Spende an den Corona-Nothilfefonds zu ermöglichen – und die Spendensumme von Amazon so noch zu vergrößern. Kunden können das Deutsche Rote Kreuz auch über Alexa unterstützen, indem sie sagen: “Alexa, spende für die Coronavirus-Hilfe“ und dann den Betrag nennen, den sie spenden möchten.

 

Amazon spendet 3,5 Millionen Euro an Hilfsorganisationen 

27.03.2020

Amazon stellt 3,5 Millionen Euro zur Unterstützung von Menschen zur Verfügung, die von der Corona-Krise in Deutschland am stärksten betroffen sind. Dazu gehört eine Spende von 2,5 Millionen Euro an den neu geschaffenen Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). 1 Million Euro gehen an lokale Hilfsorganisationen in den Gemeinden, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Amazon leben und arbeiten – vor allem an Organisationen, mit denen Amazon seit langem eng zusammengearbeitet.

 

Amazon steigt in Corona Diagnostik ein

27.03.2020

Vor kurzem hat Amazon die "AWS Diagnostic Development Initiative" ins Leben gerufen, um die Erforschung und Entwicklung von Diagnostiken zur schnellen und genauen Erkennung und Untersuchung des Coronavirus zu unterstützen. 

 

Jetzt kauft die USA und Russland den Markt an Masken leer

27.03.2020

Ein riesiger Vorrat von 39 Millionen N95-Masken wird an amerikanische Krankenhäuser verkauft - etwa 27 Millionen mehr als der Notvorrat der US-Regierung. Das ist mehr als die Anzahl der Masken im nationalen Vorrat, der rund 12 Millionen N95-Masken und 30 Millionen chirurgische Masken enthält. Die Masken sollen an Krankenhäuser in Kalifornien und New York verteilt und für jeweils 5 US-Dollar verkauft werden. Auch reiche Russen kaufen nun bestärkt große Mengen an Masken auf. 

 

Bedarf an Schutzmaterialien verfünfzigfacht 

27.03.2020

Der Chefarzt Harry Elsbernd (Krankenhaus Erkelenz) sagt: der bisher übliche Jahresbedarf an Schutzmasken und Kitteln wird seit Beginn der Corona Krise in den Krankenhäusern, Alten und Pflegeheimen im Kreis Heinsberg zur Zeit innerhalb von nur einer Woche aufgebraucht. 

 

RWTH-Team entwickelt einfache Beatmungspumpe

26.03.2020

Freiwillige mit Zugang zu 3D-Druckern können diese schnell herstellen. Zur Druck-Anleitung

 

Johns Hopkins will selbst Masken herstellen

26.03.2020

Johns Hopkins Health System sucht aktuell nach Anleitungen zur Maskenproduktion. John Hopkins will selbst herstellen und das Wissen dann mit anderen teilen.

 

Uniklinik Freiburg produziert eigene Schutzvisiere mit 3D-Drucker

25.03.2020

Das Universitätsklinikum Freiburg steigt in die Produktion von Schutzvisieren ein. Per 3D-Druck werde aus sterilem Material eine Halterung hergestellt, an der eine Overhead-Folie zum Einmalgebrauch befestigt sei. Dies schütze in bestimmten Situationen besser vor Infektionen als eine konventionelle Schutzbrille.

 

1000 Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen

25.03.2020

In den deutschen Kliniken werden nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) derzeit rund 1000 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Insgesamt betreuten die Häuser aktuell bis zu 4000 Corona-Patienten. Die DKG erwartet demnach in den nächsten Tagen eine deutliche Steigerung der Infektionszahlen: „Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende dieser Woche mit etwa 70 000 registrierten Infektionen rechnen müssen“, sagt Gaß.

 

Kommunen baten Bundeswehr bisher 140 Mal um Hilfe

25.03.2020

Die Bundeswehr ist bereits rund 140 Mal von Städten und Gemeinden um Hilfe gebeten worden. Besonders nachgefragt seien „helfende Hände“, Zelte, Feldbetten, logistische Unterstützung sowie medizinische Schutzkleidung und Beatmungsgeräte.

 

Dramatische Zustände bei Schutzausrüstung in ganz Europa

25.03.2020

Die Länder der Europäischen Union können einem internen EU-Dokument zufolge nur zehn Prozent des aktuellen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung gegen das Coronavirus und anderen medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräten mithilfe traditioneller Lieferketten decken. Die Verfügbarkeit in ganz Europa sei „weiterhin besorgniserregend“, heißt es in den Dokument. Die meisten EU-Staaten verfügten nur über begrenzte Lagerbestände und begrenzte Kapazitäten zur Steigerung der Produktion.

 

Spanien kauft für 432 Mio. Euro medizinische Ausrüstung in China

25.03.2020

Spanien hat mit China einen Vertrag über den Kauf von medizinischer Ausrüstung im Wert von 432 Millionen Euro abgeschlossen.

Geliefert werden sollen 550 Millionen Atemschutzmasken, 5,5 Millionen Schnelltest-Sets, 950 Beatmungsgeräte und elf Millionen Paar Handschuhe. Italien hat sich ganze Produktionsketten (in China) gesichert, die nur für die spanische Regierung arbeiten.

 

Zweite Maschine mit Corona-Patienten aus Italien landet in Leipzig

25.03.2020

Die nächsten Patienten aus Italien sind in Leipzig gelandet. Am Mittwochnachmittag kam die Maschine an. Die zwei mit Corona infizierten Männer wurden vom Flughafen mit Rettungswagen direkt in Kliniken gebracht. Bereits am Dienstag wurden zwei Italiener (beide 57) eingeflogen und mit Rettungswagen in die Uniklinik Leipzig (UKL) eingeliefert.

 

FFP-Masken werden wieder aufbereitet 

24.03.2020

Die Asklepios-Gruppe hat damit begonnen, FFP-Masken wiederaufzubereiten. Ein Asklepios-Sprecher erläutert: „Es ist nicht optimal, aber die Alternative wäre, dass wir leerlaufen“. Die Aufbereitung folge einem strengen, vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Prozedere.

 

Sechs Millionen Schutzmasken für Deutschland in Kenia verschwunden

24.03.2020

Eine Bestellung der Bundeswehr mit rund sechs Millionen Atemschutzmasken ist in Kenia verloren gegangen, wie eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte. Man bemühe sich herauszufinden, was mit den Masken passiert ist.

 

Italien beschlagnahmt 2000 Beatmungsgeräte

24.03.2020

Italien stoppt einen Lastwagen mit Beatmungsgeräten. Eigentlich waren die 2000 Geräte für Griechenland bestimmt – doch Italien benötigt sie nun selbst.

 

BASF startet Lieferung von Desinfektionsmittel an Krankenhäuser

24.03.2020

Krankenhäuser in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen werden zuerst beliefert. Für die Herstellung hatte das Chemie-Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums erhalten. 

 

Spahn einigt sich mit Ländern über Klinik Schutzschirm 

22.03.2020

Ein Punkt daraus: Befristet für acht Wochen sollen die Kliniken einen fallbezogenen Zuschlag je Patient (für alle Patienten) in Höhe von 50 Euro erhalten. Damit sollen den Kliniken die höheren Aufwendungen bei der Materialbeschaffung abgegolten werden. 

 

NRW verteilt Atemschutzmasken an Krankenhäuser

21.03.2020

Mit Hilfe des Roten Kreuzes hat Nordrhein-Westfalen 113 000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser im Land verteilt. Das sind ca. 900 Masken pro Klinik. 120 Helfer und Fahrer aus 67 DRK-Kreisverbänden beteiligten sich, fuhren in der Nacht zu Samstag in Düsseldorf einen zentralen Umschlagplatz an und brachten die Schutzmasken in die Krankenhäuser. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte Anfang März mitgeteilt, eine Million Schutzmasken bestellt zu haben.

 

"Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 €

21.03.2020

Für jeden akutstationären Fall wird ein „Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 € (Bundeszuschuss) bezahlt. Dies ist ein Vorschlag für eine Vereinbarung zwischen DKG und Bundesverband der AOK. Mehr

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Das Lieferkettengesetz kommt

 

Was ein Gesetz bewirken soll: Ein solches Gesetz soll zu mehr Schutz von Menschen und Umwelt in der globalen Wirtschaft führen. Im Handel und der Produktion verletzen Unternehmen im Zuge der weltweiten Wertschöpfungs- und Lieferketten immer wieder grundlegende Menschenrechte. Dazu zählen Kinderarbeit, Ausbeutung, Diskriminierung und fehlende Arbeitsrechte. Auch die Umweltzerstörung soll in den Blick genommen werden: illegale Abholzung, Pestizid-Ausstoß, Wasser- und Luftverschmutzung.    

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Helios Einkauf führt Risikobewertung zur Einhaltung der Menschenrechte ein

 

Gemäß dem Helios Nachhaltigkeitsbericht 2019 plan der Helios Einkauf 2021 die Einführung einer einheitlichen Risikobewertung zum Thema Menschenrechte. Die Risikobewertung wird für die weitere Bewertung von Helios Lieferanten durch den Helios Einkauf berücksichtigt.

 

Der genaue Wortlaut lesen sie hier (Quelle: Helios Nachhaltigkeitsbericht): 

 

Der Helios Einkauf folgt drei wesentlichen Grundprinzipien:

 

Wir bewerten unsere Lieferanten objektiv:

Alle zwei Jahre führt der Helios Einkauf eine Lieferantenbewertung durch. Zuletzt 2018 wurden 162 Lieferanten mit einem Gesamteinkaufsvolumen von rund 840 Millionen Euro bewertet. Die Bewertung umfasst die Kriterien Prozessqualität, EDV-Qualität, Problemlösungsverhalten und Qualität des Personals. Bei Ausschreibungen mit einem Einkaufsvolumen von über 3 Millionen Euro werden auch relevante Aspekte zu gesetzlichen Anforderungen abgefragt, etwa zur Zahlung gesetzlicher Sozialversicherungen und zum Mindestlohn. Ökologische und soziale Aspekte finden aktuell nur vereinzelt Berücksichtigung. Mit der geplanten Einführung eines Lieferanten- Code of Conduct 2021 sollen diese Aspekte künftig konsequent eingefordert werden. Der Helios Einkauf ist aktives Mitglied des Ende 2019 gegründeten Human Rights Councils unseres Mutterkonzerns Fresenius. Hier wird bis 2021 eine einheitliche Risikobewertung zum Thema Menschenrechte entwickelt, die für die weitere Bewertung von Helios Lieferanten durch den Helios Einkauf berücksichtigt wird.

 

Wir setzen auf das Anwenderurteil:

Die Entscheidung für die Beschaffung von Produkten und Leistungen wird bei Helios durch die zuständigen Fachgruppen oder die Fachbereiche (Betriebstech- nik, Catering etc.) getroffen. Mit den Lieferanten und Dienstleistern verhandelt anschließend wiederum ausschließlich ein professionelles Einkaufsteam mit spezifischem Wissen über die Produkte und Branchen. Damit sind Produktentscheidung und Preisverhand- lung strikt voneinander getrennt.

 

Wir empfangen keine Außendienstmitarbeiter:

Da Entscheidungen über unsere Produkte von den zuständigen Fachgruppen getroffen werden, ist ein direkter Vertrieb von Produkten durch Außendienst- mitarbeiter in unseren Kliniken nicht notwendig und nicht gewünscht. Bei Helios dürfen ausschließlich zentrale sowie regionale Einkaufsabteilungen, keine Ärzte oder Pflegekräfte zu Werbe- und Verkaufs- zwecken angesprochen werden.

 

 

Unabhängige Produktentscheidung

Für die Versorgung unserer Patientinnen und Patien- ten beziehen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Pro- dukte von externen Geschäftspartnern. Unser Bedarf lässt sich einteilen in die fünf Kategorien:

 

  1. Medizinischer Sachbedarf
  2. Labor
  3. Apotheke
  4. Medizintechnik
  5. Nicht medizinischer Sachbedarf

 

Im Jahr 2019 haben wir für diese Kategorien ins- gesamt rund 1,8 Milliarden Euro ausgegeben, wobei 97 Prozent unserer Ausgaben bei deutschen Landes- gesellschaften unserer Lieferanten liegen.

 

Der Helios Einkauf umfasst die gesamte Steuerung der Helios Lieferkette (exklusive der internen Güter- logistik) und ist somit verantwortlich für alle relevan- ten Beschaffungsprozesse der oben angeführten Kategorien. Die Organisationsstruktur unseres Ein- kaufs zeichnet sich durch Arbeitsteilung und eine damit verbundene Spezialisierung aus. Die Leitung des Zentralen Dienstes Einkauf hat die fachliche Gesamtverantwortung und eine direkte Berichtslinie an unseren Chief Financial Officer.

Bei der operativen Abwicklung der Bestellprozesse aus unseren 86 Kliniken und den 41 Rehakliniken unse- rer Konzernschwester Fresenius Vamed unterstützt produktbezogen jeweils der regionale Einkauf und prozessbezogen das zentrale Service Center Einkauf. Neben diesen beiden Bereichen spielen unsere 28 Lagerstandorte eine wichtige Rolle in der Materialversorgung unserer Kliniken.

Zentrale Grundlage für eine erfolgreiche Zusammen- arbeit mit unseren Geschäftspartnern sind die jeweiligen Vertragswerke einschließlich der im Helios Konzept Einkauf und der Helios Konzernregelung Transparenz dokumentierten Erwartungen an Geschäftspartner.

 

 

 

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Leitung Zentraleinkauf ATEGRIS (m/w/d)

 

Die ATEGRIS ist ein ganzheitlicher Gesundheitsdienstleister mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Oberhausen. Zur Unternehmensgruppe gehören das Ev. Krankenhaus Mülheim, das Ev. Krankenhaus Oberhausen, drei Senioreneinrichtungen, ein Hospiz, ein ambulanter Pflegedienst sowie weitere Einrichtungen mit insgesamt gut 2.900 Mitarbeitern und ca. 1.100 Betten. Beide Krankenhäuser sind akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Düsseldorf bzw. Universität Duisburg-Essen. Im Zuge einer Nachfolgeregelung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

 

 

LEITUNG ZENTRALEINKAUF ATEGRIS (M/W/D)

 

 

in Vollzeit und in unbefristeter Anstellung.

 

WIR FÜR SIE

  • Ein abwechslungsreiches und vielseitiges Aufgabengebiet 
  • Ein freundliches und kollegiales Arbeitsumfeld
  • Sichere und leistungsgerechte Vergütung nach dem Tarifvertrag BAT-KF 
  • Betriebliche Altersvorsorge über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK)
  • Aktive Gesundheitsförderung
  • Arbeitgeberfinanzierte Fortbildung und Unterstützung in Ihrer persönlichen Weiterentwicklung
  • Hauseigenes Bildungsinstitut der ATEGRIS mit div. Fachweiterbildungen
  • Belegplätze für unsere Mitarbeiter bei den Ruhrzwergen (U3-Betreuung)
  • Vergünstigung bei Bus- und Bahnfahrkarten (Einzugsgebiet des VRR)

 

IHR AUFGABENGEBIET

  • Führung und Entwicklung der Abteilung Zentraleinkauf 
  • Zentrale Beschaffung des für den Krankenhausbetrieb erforderlichen medizinischen Sachbedarfs, sonstiger Verbrauchsgüter, Medizintechnik, Dienstleistungen
  • Weiterentwicklung, Organisation, Optimierung der operativen Einkaufsprozesse und Systemstandards
  • Durchführung von Ausschreibungen, Vertragsverhandlungen und -abschlüssen
  • Erstellung und Umsetzung von Konzepten zur Reduktion Sachkosten medizinischer Bedarf, Durchführung von Produktstandardisierungen und Bündelungsstrategien 
  • Management und Optimierung des Vertrages Medizintechnik mit einem Dienstleister
  • Sicherstellung und Entwicklung der Logistikprozesse und Instrumentenbewirtschaftung
  • Mitwirkung an den Investitionsplanungen der Gesellschaften
  • Durchführung operatives und strategisches Einkauf-/Lieferantenmanagement
  • Kosten- und Budgetverantwortung

 

DAS BRINGEN SIE MIT

  • Abgeschlossenes technisches oder betriebswirtschaftliches Studium oder abgeschlossene Weiterbildung zum (technischen) Betriebswirt (m/w/d) oder vergleichbare Ausbildung
  • Mehrjährige Erfahrung als Führungskraft in einer vergleichbaren Position, bevorzugt in einem Krankenhaus
  • Sehr gute Kenntnisse SAP R/3 MM und FI und MS-Office
  • Lösungs- und Ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägtes Verhandlungsgeschick
  • Gute Fähigkeiten in Analyse, Konzeption, Umsetzung von betrieblichen Prozessen
  • Souveränes Auftreten, Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit
  • Hohes Maß an Teamorientierung und Teamfähigkeit
  • Gesunder Menschenverstand, Kollegialität, Loyalität, Humor
  • Interdisziplinäres und strukturiertes Denken und Handeln
  • Erfahrungen im Betrieb eines Labors sind wünschenswert

 

Haben Sie noch Fragen?

Für persönliche Auskünfte steht Ihnen Michael Walther, Leitung Einkauf / Zentrale Dienste FM, unter der 0208 / 309 2011 zur Verfügung. Falls wir Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Position geweckt haben bewerben sie sich direkt hier über unser Online-Bewerbungsformular.

 

Jetzt bewerben im ATEGRIS Karriere Portal. 

 

Link zur Stellenanzeige auf ATEGRIS Webseite 

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Bereichsleitung Einkauf (m/w/d)

Die REGIOMED-KLINIKEN GmbH ist eine Gesellschaft der Landkreise Hildburghausen, Lichtenfels, Sonneberg und dem Krankenhausverband Coburg. Als erster und bisher einziger länderübergreifender Verbund Deutschlands in kommunaler Trägerschaft sichern wir eine sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung für die Menschen in Südthüringen und Oberfranken. Er besteht aktuell aus fünf Akutkliniken an sechs Standorten, einer Rehaklinik, 19 verschiedenen haus- und fachärztlichen Disziplinen in unseren Medizinischen Versorgungszentren an 16 Standorten, dem bodengebundenen Rettungsdienst im Landkreis Sonneberg und in Teilgebieten des Landkreises Hildburghausen, Seniorenzentren und Wohnheimen für psychisch betroffene Menschen an 7 Standorten sowie einer Servicegesellschaft. Daneben ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung in Medizin und Pflege durch die Medical School REGIOMED und die REGIOMED-Akademie ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Die wichtigsten administrativen Bereiche wurden in der Zentralverwaltung mit Sitz in Coburg vereint, um so gemeinsame Standards und Arbeitsweisen fest zu legen und REGIOMED nachhaltig stark zu machen.

 

Bereichsleitung Einkauf (m/w/d)

in Vollzeit (38,5 Stunden wöchentlich)

 

Ihre Aufgaben:

  • Sicherstellung der wirtschaftlichen und stabilen Versorgung von medizinischen  und nichtmedizinischen Verbrauchsgütern 
  • Organisation eines einheitlichen Bestellwesens 
  • Verantwortung für den reibungslosen Prozessablauf in den unterstellten Bereichen  (Lager, strategischer und operativer Einkauf) 
  • Erstellung von aktuellen Bedarfsanalysen, Durchführung von Ausschreibungen, Bewertung von Angeboten und Erstellung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen 
  • Prozessoptimierung und Optimierung der Einkaufskonditionen durch Erschließen neuer Einkaufswege und –märkte für den REGIOMED-Gesundheitsverbund 
  • Schaffung von klaren Strukturen und einheitlichen Einkaufsstandards 
  • Weiterentwicklung der Beschaffungsordnung und der zugehörigen Prozesse

 

Das bringen Sie mit:

  • Ein abgeschlossenes Betriebswirtschaftsstudium oder eine kaufmännische Ausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung in vergleichbarer Position im Gesundheitswesen 
  • Organisationstalent und ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein sowie fundierte EDV-Kenntnisse (Excel, Orbis) 
  • Selbstständigkeit, Flexibilität und Engagement 
  • Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Gründlichkeit 
  • Souveränität im Umgang mit Geschäftspartnern 
  • konsequente Verfolgung Ihrer Ziele mit Fingerspitzengefühl und Durchsetzungskraft

 

Wir bieten Ihnen:

  • Eine abwechslungsreiche und fachlich anspruchsvolle Tätigkeit 
  • Umfassende Einarbeitung 
  • Die Möglichkeit der Teilnahme an internen und externen Fortbildungen 
  • Vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersversorgung 
  • Leistungsgerechte, außertarifliche Vergütung 

 

Ansprechpartnerin

Für ergänzende Rückfragen steht Ihnen die Bereichsleitung Personal Nicole Schneider unter der Telefonnummer 09561 9733–2250 gern zur Verfügung.

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Einkaufsgemeinschaft und Krankenhaus: Wohin geht's?

Einkaufsgemeinschaft und Krankenhaus: wohin geht's? 


Vortrag von Florian Distler, Leiter Einkauf, Medizintechnik und PMO der Paracelsus Kliniken auf dem 1. Digitalen Einkäuferkongress für Krankenhäuser am 16.06.2020. Veranstalter: Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE). 

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COVID-19: Verzicht auf Mehrwertsteuer und Zölle auf lebenswichtige medizinische Geräte

Commission waives customs duties and VAT on the import of medical equipment from non-EU countries


The European Commission has published a decision helping Member States affected by the coronavirus pandemic to temporarily suspend customs duties and VAT on protective equipment, testing kits or medical devices such as ventilators. This will make it easier financially to get the medical equipment that doctors, nurses and patients desperately need. The measure will apply for a period of six months, with a possibility for further extension.

On 20 March, the European Commission invited all Member States, as well as the UK, to formally request lifting customs duties and VAT on imports of necessary medical equipment during the crisis. All Member States and the UK have done so. The Commission has swiftly approved requests received from all Member States and the UK. The need to fight COVID-19 and protect the health of Europeans justifies swift action.

An indicative list of goods falling under the Commission decision is available here.

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Vivantes sucht Doppelpack im Einkauf

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COVID-19: Herausforderungen und Lösungen für den Einkauf

Holger Meyer, Leiter Beschaffung Charité berichtet über seine Herausforderungen und Lösungen im Umgang mit der Corona-Krise im Einkauf. 

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Auf den gesammelten Daten kann ein vorausschauender Einkauf aufgebaut werden

Krankenhäuser und Einkaufsgemeinschaften sollten in das globale Sourcing einsteigen und sich stärker digitalisieren, rät Stefan Krojer.

 

Herr Krojer, welche Lehren lassen sich eventuell schon jetzt aus der Corona-Krise für die Zukunft des Klinikeinkaufs ziehen?

 

Durch Corona wurden die Probleme wie durch ein Brennglas sichtbar. Viele Krankenhäuser wissen nicht gut über ihre Bestände und Verbräuche Bescheid. Zudem war Global Sourcing bis dato nicht Bestandteil der Einkaufsstrategie. Das war ein…

 

Das ganze Interview lesen Sie in der f&w Ausgabe 7/2020 auf Seite 7

Autor: Henning Zander, Journalist

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Nachbericht zum 1. ZUKEdigital Kongress 2020 Miteinander besser! - Pressemitteilung

Miteinander besser - wie wir Themen in der Krankenhausversorgung sicherer, schneller und günstiger gestalten können, war nur ein Aspekt auf dem ersten virtuellen Einkaufskongress für Krankenhäuser am 16.06.2020 online per Zoom und YouTube Live Stream. Viele Dinge sind im Umbruch zurzeit, so auch die Austauschformate im Klinikbereich. Das Online Event war mit über 300 Teilnehmern auf Zoom und YouTube ein voller Erfolg.

 

Mehr zum Kongress erfahren Sie in unserer Pressemitteilung sowie auf der Rückblickseite zum Kongress:

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Qualitätsstandards der Schutzausrüstung prüfen, lohnt sich

Teuer eingekaufte Persönliche Schutzausrüstungen füllen die Lager im Krankenhaus. Oft mit gefälschten Prüfsiegeln. Durch eine kostenlose Prüfung kann jetzt Rechtssicherheit und Kostenreduktion erzielt werden.

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Aufbruch nach Corona - Klinikeinkäufer arbeiten digital und kollaborativ

Die Mitglieder des Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0 der Community von Zukunft Krankenhaus-Einkauf wollen den Aufbruch nach Corona für die eigene Arbeit nutzen. Flexibleres Arbeiten aus dem Home Office, agiles Projektmanagement und kollaboratives Arbeiten wird der neue Gold-Standard im Klinikeinkauf werden. Die Einkaufsmanager geben ihr Statement ab. Am 16.06.2020 sind sie alle Teilnehmer des 1. Virtuellen Kongress für den Klinikeinkauf. Der Think Tank hat das Event maßgeblich gestaltet. Hier gehts zum Kongress

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Corona Paket für Krankenhäuser

Gute Neuigkeiten für Krankenhäuser - Eckpunktepapier des Koalitionsausschuss vom 03.06.2020 verspricht hohe finanzielle Hilfen:


💶 1 Mrd. für den Aufbau inländischer Produktion für Arzneimittel und Medizinprodukte 

💶 1 Mrd. für die Erstaustattung zur Bevorratung medizinischer Schutzausrüstung.

💶 3 Mrd. Zukunftsprogramm für Investitionen in Digitalisierung, Notfallkapazitären, Robotik, Hightech Medizin, Abläufe, IT-Sicherheit, Dokumentation etc.


Welche Chancen beinhalten diese Maßnahmen für den Krankenhauseinkauf? Das diskutieren wir am 16.06. live auf dem "1. Digitalen Einkaufskongress der Krankenhäuser". Jetzt kostenlos hier anmelden: www.zuke.digital 


Der Wortlaut im Detail:


51.  Die  Patientenversorgung  in  Krankenhäusern  spielt  für  die  Bewältigung  der  CoronaPandemie  eine  große  Rolle.  Deshalb  ist  eine  modernere  und  bessere  investive Ausstattung  der  Krankenhäuser  in  Deutschland  absolut  notwendig.    Deshalb  wird  ein „Zukunftsprogramm  Krankenhäuser“  aufgelegt,  aus  dem  notwendige  Investitionen gefördert  werden,  sowohl  moderne  Notfallkapazitäten  (räumlich  wie  in  der  investiven Ausstattung),  als  auch  eine  bessere  digitale  Infrastruktur  der  Häuser  zu  besseren  (internen und  auch  sektorenübergreifenden)  Versorgung,  Ablauforganisation,  Kommunikation, Telemedizin,  Robotik,  Hightechmedizin  und  Dokumentation.  Ferner  sollen  Investitionen  in die  IT-  und  Cybersicherheit  des  Gesundheitswesens,  die  gerade  in  Krisenlagen  noch bedeutsamer  ist,  und  Investitionen  in  die  gezielte  Entwicklung  und  die  Stärkung  regionaler Versorgungsstrukturen,  sowohl  für  den  Normalbetrieb  wie  für  Krisenzeiten  konzeptionell aufeinander  abgestimmt,  zum  effizienten  Ressourceneinsatz  aus  dem  Programm unterstützt  werden.  Die  Umsetzung  erfolgt  über  die  gesetzliche  Erweiterung  des Strukturfonds,  der  bereits  vor  einigen  Jahren  gesetzlich  zur  Investitionsförderung  zur Verbesserung  regionaler  stationärer  Versorgungsstrukturen  begründet  wurde.  Die Zusätzlichkeit  und  die  Verteilung  der  Mittel  erfolgen  analog  zu  den  geltenden  Regelungen des  bestehenden  Strukturfonds.  {Finanzbedarf:  3  Mrd.  Euro}


52.  Die  Koalition  strebt  an,  dass  Deutschland  im  Bereich  von  medizinischer  Schutzausrüstung, der  Herstellung  von  Wirkstoffen  und  deren  Vorprodukten  sowie  in  der  Impfstoffproduktion über  größere  Kapazitäten  und  mehr  Unabhängigkeit  verfügt.  Daher  wird  ein  Programm  zur Förderung  der  flexiblen  und  im  Falle  einer  Epidemie  skalierbaren  inländischen Produktion  wichtiger  Arzneimittel  und  Medizinprodukte  aufgelegt.  {Finanzbedarf:  1 Mrd.  Euro}  


54.  Im  Falle  einer  Epidemie  steigt  kurzfristig  der  Bedarf  an  medizinischer  Schutzausrüstung. Neben  der  zusätzlichen  Produktion  kommt  der  vorausschauenden  Bevorratung  eine wichtige  Rolle  zu.  Der  Bund  wird  eine  nationale  Reserve  an  persönlicher  Schutzausrüstung aufbauen.  Dies  muss  jedoch  auch  dezentral  in  den  medizinischen  Einrichtungen  und  beim Katastrophenschutz  der  Länder  erfolgen.  Dies  soll  gesetzlich  verankert  werden.  Der  Bund wird  die  entsprechende  Erstaustattung  finanziell  unterstützen.  {Finanzbedarf:  1  Mrd.  Euro} 

Zum Eckpunktepapier "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" -  Ergebnis Koalitionsausschuss 3. Juni 2020

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Schneller als Corona - Behelfskrankenhaus in nur 30 Tagen mit allen Materialien und Medizintechnik ausgestattet

Die Verantwortlichen für Einkauf und Logistik des Corona Behelfskrankenhaus Hannover erzählen, wie sie den Einkauf von 0 auf 100 hochgefahren und gemanagt haben. Und das in nur 30 Tagen. Zukunft Krankenhaus-Einkauf hat mit den Verantwortlichen gesprochen. Im neuen Video Podcast - Health_Care_Changer "Von Null auf Hundert, der Einsatz von Einkauf & Logistik im Covid 19 Behelfskrankenhaus Hannover Messe".

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Safety Gate EU - Warnmeldung zu Non Food Produkten

Bei der Europäischen Kommission gehen täglich Meldungen von Behörden ein, die vor gefährlichen Produkten auf ihren Märkten warnen wollen. Sie werden über das Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Non-Food-Produkte – „Safety Gate“ übermittelt und enthalten Angaben zur Art der Produkte, zu den festgestellten Risiken und den Maßnahmen, die auf nationaler Ebene zur Vermeidung oder Einschränkung ihrer Vermarktung getroffen wurden. Nachstehend finden Sie wöchentliche Berichte zu den eingegangenen Meldungen.

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1. Digitaler Einkaufskongress für Krankenhäuser

Die COVID19-Krise hat uns gelehrt, wie wichtig stabile Lieferketten und digitales Zusammenarbeiten sind.  Digitale Kongresse sind neuer Bestandteil der beruflichen Weiterbildung und des Netzwerkens geworden. Daher hatten, Tim Bauer und Stefan Krojer vom „Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0“ die Idee, am 16. Juni 2020 den ersten virtuellen Kongress für Klinik Einkäufer zu organisieren. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Think Tanks der Community “Zukunft Krankenhaus-Einkauf”. 

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Online Conference "Future Hospital Procurement"

Due to "COVID19",  digital congresses are currently becoming a new component of professional training and networking. Therefore, Tim Bauer and Stefan Krojer, Heads of the "Think Tank Hospital Procurement 4.0" had the idea to organize the first "Virtual Congress of the Think Tank Hospital Procurement 4.0" on June 16, 2020 together with the members of the Think Tank and other actors. Other exciting offers based on this from the "Zukunft Krankenhaus Community" are also part of the initiative.

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„Wie Sie smarten Nachwuchs im Klinikeinkauf gewinnen und halten"

Stellungnahme und Einladung zum weiteren Diskurs, des „Think Tank Krankenhaus Einkauf 4.0“ - der „Zukunft Krankenhaus Einkauf“- Community zum Blog-Artikel des „Thieme Klinik-Einkauf“ - „Personalmangel“ -Klinikeinkäufer unter Verschluss“ vom 04.05.2020.

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„Smart versus Wegschließen“  

 

Das „Unter-Verschluss-halten“ von Klinikeinkäufern ist nach Meinung des „Think Tanks“ der „Zukunft Krankenhaus Einkauf“ Community kein adäquater Lösungsansatz zur Motivation und Bindung von Potentialträgern im Krankenhauseinkauf. Man erzeugt damit vielleicht „Clickbait“ und wie in diesem Fall kontroverse Diskussionen, aber sonst nur das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte.

 

„Wer glaubt, man könne seine Mitarbeiter*innen unter Verschluss halten, der meint wahrscheinlich auch, das Internet sei nur eine Modeerscheinung, die sich nicht durchsetzen wird.“ Dies ist eine der vielen Reaktionen aus der regen Diskussion zum Artikel innerhalb der „Denkfabrik“ von Zukunft Krankenhaus-Einkauf.

 

„Mehr zu den smarten Lösungsansätzen des Think Tanks erfahren Sie im nachfolgenden Artikel": 

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Schutz für die Schwächsten - Hospiz empfängt RemedyMatch-Spende

29.04.2020 / Die Medien berichten, dass Krankenhäuser mittlerweile ausreichend mit Schutzmaterial versorgt sind. Aber es gibt noch viele Hände, die dringend Schutzmaterial benötigen und häufig nicht die notwendigen finanziellen Mittel haben. Unter dem Motto „Hilfe, die ankommt”  setzt das Hilfsprojekt RemedyMatch an. Ziel ist es, gespendete medizinische Schutz- und Behelfsartikel schnell und lokal an Bedarfsträger zu vermitteln. 

 

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Zukunftsmedizin braucht Zukunftseinkauf

Am 01.05.2020 fand online die 1. Webkonferenz "Zukunftsmedizin digital" statt. Stefan Krojer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf war einer der 50 Speaker, die in einem Kurzstatement "faster than Corona?" einen Beitrag leisten durften. Krojer vertrat das Thema "Einkauf und Supply Chain Management". Bei der Online Konferenz hörten und sahen über 500 Teilnehmer zu. Hier das Statement von Stefan Krojer. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses genialen Format an: Prof. Dr. David Matusiewicz, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Prof. Dr. Alexandra Jorzig , PD Dr. med. Dominik Pförringer.

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Das Behelfskrankenhaus für den Corona Ernstfall

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e-pitching of innovative solutions to support European public & private procurers against COVID19

Dear Procurers across Europe,

 

I am pleased to send you an invitation to the "e-pitching of innovative solutions to support European public & private procurers against COVID19” the European Innovation Council (European Commission) is organising on 30 April https://bit.ly/2UPgEpO

 

Objective

The intention is to connect public and private procurers from the health sector with EIC-funded companies developing innovative medical supply (e.g. personal protective garments, medication, test kits, respiratory machinery…) and innovative technologies (e.g. tele-medicine, remote solutions, artificial intelligence for data analysis and prediction, supply chain management, logistics…) as a solution to COVID-19.

 

If it sounds interesting to you or to your colleagues, send directly me an email to bertrand.wert@ec.europa.eu to register, and to file-in the attached list of needs/challenges/problems of procurers facing COVID. It will help us inviting from 10.04 to 20.04 the right companies members of our programme EIC to pitch on 30.04 (you can have a look to our database https://sme.easme-web.eu)

 

Process

With this list of needs/challenges/problems of procurers facing COVID, it will help us inviting from 10.04 to 20.04 the right companies members of our programme EIC (you can have a look to our database https://sme.easme-web.eu)

 

Then once we have this list of interested innovative companies, we will get back to you on 20.04 in order for you to choose the companies you want to see ePitching on 30 April.

 

Our companies are working on “solutions of the future” not on EXISTING SOLUTIONS

A very important element has to be specified: during this ePitching our very innovative EIC companies will most probably not be able to meet the immediate needs of all (world) hospitals. To be precise: already existing solutions on the market like: 1/ protective equipment (PPE, gels…) 2/ breathing machines 3/ sedation drugs – Also, because as you unfortunately know, production and imports supply chains of these goods are already totally overloaded and not responsive.

 

We are mentioning this in purpose, in order not to create false expectations. BUT be sure that our EIC companies are already working or will work on innovative solutions, solutions of the future in these families of products, and on many others too that are also necessary to fight COVID19. 

 

Next steps

In any case, we will get back to you after 20.04 to present you the list of EIC companies willing to ePicth for you to choose. Then other emails will follow with all technical/logistical details previous to 30 April.

 

Also please note that it is possible, if practitioners' time is short, to present the challenges/problems related to COVID19 by video - ideally in a short format of 2 minutes maximum, selfie mode video with a personal cell phone is a good way – and then sending them to me via email, WeTransfer or WhatsApp 0032 485 37 4818 -, explaining the challenges/problems related to COVID19 that they encounter on a daily basis, but also ideally in more the longer term – 6 months to 2 years -.

 

Remaining at your disposal if you need more information,  

Thank you again and best regards

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Situation mit Schutzausrüstung der Rhön-Klinikum AG

Prof. Bernd Griewing berichtet über die Knappheit von medizinischem Versorgungsmaterial, Desinfektionsmittelherstellung in den Krankenhausapotheken, Maßnahmen zur Beschaffung und Herstellung von Fremd- und Eigenschutz, Kooperationen mit regionalen Firmen. Zudem stellt er die verschiedenen Masken vor: Textilmehrwegschutzmaske, Einweg-Mund-Nasenschutzmaske (klassische OP-Maske), FFP2 und FFP3-Schutzmaske.

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Clinicpartner lagert Schutzausrüstung außerhalb von Nordrhein-Westfalen

Pandemie-Gesetz: Clinicpartner lagert Material in Hessen. Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Krankenhaus-Einkaufsgenossenschaft Clinicpartner lässt als Reaktion auf das geplante Pandemie-Gesetz der Landesregierung Waren bereits jetzt außerhalb von Nordrhein-Westfalen lagern. 


"Einer unserer langjährigen Partner für die Beschaffung der Ware hat glücklicherweise seinen Sitz in Hessen." Nun werde die Belieferung von Krankenhäusern von dort vorgenommen, teilte die Genossenschaft auf Anfrage am Montag in Gelsenkirchen mit.


Dem WDR-Magazin Westpol hatte Clinicpartner-Vorstand Olaf Berse zuvor gesagt: "Wir lassen auch die Flieger nicht mehr in NRW landen, die landen außerhalb in Frankfurt oder dergleichen, damit wir da nicht Gefahr laufen, dass die Ware beschlagnahmt wird direkt vor Ort."


Der umstrittene Gesetzentwurf der NRW-Landesregierung sieht unter anderem vor, dass Behörden im Fall einer Pandemie Medizin-Material und -Geräte bei Unternehmen und Institutionen sicherstellen dürfen. Rund 200 Krankenhäuser sind nach eigenen Angaben bundesweit Mitglied bei Clinicpartner. Davon liegen rund 90 in Nordrhein-Westfalen. Die Genossenschaft kauft unter anderem Mundschutz- und Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Schutzkittel für Kliniken ein.


Die Genossenschaft bemängelte, dass ihr "mühsam beschaffte Ware" per Gesetz entzogen würde und sie "keinen Einfluss mehr auf die sichere Belieferung unserer Häuser" hätte. "Zudem steht die Frage im Raum, zu welchen Konditionen die entzogene Ware wieder in den Krankenhäusern landet", hieß es weiter.


NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte vor einer Woche in einem Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers" gesagt, dass Maßnahmen wie die Beschlagnahmung von Material und Geräten nur für den absoluten Ausnahmefall gedacht seien.

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Stellungnahme Wiederaufbereitung von Schutzmasken

 Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) zur “Wiederaufbereitung” von Schutzmasken im Rahmen der „Coronapandemie“ mit Bezug auf die Veröf- fentlichung des Dokumentes “Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung/Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ vom 01.04.2020.

Stellungnahme der DGSV e.V. vom 05.04.2020 / Quelle: DGSV

Aufgrund der Versorgungsengpässe mit Schutzmasken (FFP2 und 3-Masken) im Gesundheitswesen kommt es zu verschiedenen, unkontrollierten Aufbereitungsszenarien von Schutzmasken aller Art in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Vor diesem Hintergrund ist es für den Personalschutz und den Patientenschutz essentiell eine gesicherte, geregelte und dokumentierte Aufbereitungsanleitung von Einmal-Schutzmasken für Einrichtungen des Gesundheitswesens zu etablieren. Dass eine solche Auf- bereitung nur als „Ultima Ratio“ zu verstehen ist, sei dabei unbedingt betont. Grundsätzlich muss es das Ziel sein, genügend geeignete Schutzmasken für die ohnehin gefährdeten Mitarbeiter zur Verfü- gung zu stellen.

Die o. g. Veröffentlichung und zahlreiche Anfragen von Kliniken, Aufbereitungseinheiten für Medizin- produkte und Arztpraxen zur Umsetzung dieser Angaben erfordern eine Stellungnahme des Vorstands unserer Fachgesellschaft zur qualitätsgesicherten Dekontamination von Einmalschutzmasken in Rück- sprache mit den Koordinatoren des Beirats und der Fachausschüsse FA Hygiene, Bau und Technik und FA Qualität.

1) Grundsätzliche Aspekte der Dekontamination mit trockener Hitze bei 65-70°C/30min

  • a)  die Wärmeübertragung von trockener Warmluft auf das Maskenmaterial und die Wärmeüber- tragung innerhalb des Maskenmaterials und die Konvektion innerhalb des porösen Materials sind nicht bekannt

  • b)  beiderDekontaminationmittrockenerHitzeistdielangeAusgleichszeitunddiedarausfolgende ungleiche Temperaturverteilung im Gerät seit Jahren als grundlegendes Problem bekannt

  • c)  Wärmeleitung und Wärmestrahlung werden durch das Material, aus dem Atemschutzmasken bestehen, extrem behindert

  • d)  selbst bei 70°C wird bei Einwirkung feuchter Hitze der A0-Wert von 600 erst nach 100 Minuten erreicht (Wirkungsbereich A); thermolabile Viren wie das Coronavirus werden nach 30 min tro- ckener Hitze daher nicht sicher inaktiviert

  • e)  Masken sind nach der Benutzung in der Regel feucht und sollen deshalb nicht in geschlossen Gebinden zwischengelagert werden. Die Lagerung in offenen Gebinden ist aus hygienischer Sicht als problematisch einzustufen

  • f)  die geforderte Überprüfung von Masken nach der Dekontamination auf Form ist möglich, die auf Materialeigenschaften nicht; eine Prüfung des evtl. vorhandenen Ventils, des Nasenbügels und der Bänder ist z.B. durch den Nutzer vor erneutem Gebrauch möglich. Die Personalisierung von Masken ist nur mit entsprechend hohem logistischem Aufwand möglich

  • g)  eine Überprüfung der Verfahrensschritte durch eine Dokumentation ist nur bedingt möglich. Trockenschränke und Backöfen zeichnen Prozessparameter nicht auf – eine genaue Überprü- fung der Prozessbedingungen ist deshalb nicht möglich (mangelnde bzw. nicht mögliche Quali- tätssicherung)

  • h)  eineBeladungvonTrockenschränkenoderanderenErwärmungssystemen,z.B.Backöfen,istun- ter Beachtung der festgelegten Umgebungsbedingungen (Hygiene und Arbeitsschutz) praktisch kaum möglich. Die Schutzmasken müssten offen/unverpackt in den Trockenschrank eingebracht werden, um eine Durchströmung mit heißer Luft zu ermöglichen

2) Grundsätzliche Aspekte zur Dekontamination außerhalb von AEMP

  • a)  fehlendende Trennung von unreinen und reinen Arbeitszonen für derartige Zwecke

  • b)  fehlendes bzw. ungeübtes, evtl. auch ungeschultes Personal für diese Tätigkeit

  • c)  fehlendes Qualitätsmanagement für diese Dekontaminationsschritte

  • d)  eine Weiterverbreitung von pathogenen Viren und ggf. sonstigen Mikroorganismen in andere Klinikbereiche, Laborbereiche oder Klinikküchen oder sonstige Aufstellorte (von z.B. Backöfen, Trockenschränken) ist hygienisch äußerst bedenklich

  • e)  eineAufbereitungvonkontaminiertemMaterialimprivatenBereichistnichtnurhygienischbe- denklich, sondern auch in keiner Weise überwachbar und ggf. auch nicht zumutbar. Kontami- nierte Schutzmasken dürfen nicht mit in den häuslichen Bereich genommen werden

3) Zum Einsatz, zu Art und Nutzung von Trockenschränken

  • a)  unterschiedenwerdenTrockenschränkemitfreierKonvektionundsolchemitUmluft

  • b)  Trockenschränke geben zum Teil ungefilterte Abluft nach außen ab

  • c)  Trockenschränke sind vor allem in Laboratorien verschiedener Art und in der Industrie im Einsatz

  • d)  Trockenschränke sind nicht bzw. nur selten in Klinken, in Heimen, im niedergelassenen Bereich oder in der ambulanten Pflege vorhanden

4) Zum Einsatz von sonstigen Erhitzungssystemen

  • a)  Backofen
    - Backöfen gehören nicht zur Ausstattung in medizinischen Bereichen.

    • -  die Temperaturangabe am Ofen entspricht nicht gesichert den Temperaturen im Innenraum

    • -  die Temperaturverteilung ist unregelmäßig und nicht überwacht

    • -  die Abluft verbreitet noch nicht ausreichend inaktivierte Viren

    • -  die Verbreitung anderer, auf den Masken befindlicher Mikroorganismen, die nicht durch das
      Verfahren thermisch zerstört werden, ist anzunehmen

  • b)  Reinigungs-/Desinfektionsgerät (RDG)
    - RDG zur Medizinprodukteaufbereitung, die nur im Trocknungsmodus betrieben werden, sind
    völlig ungeeignet, da diese erst nach der Aufheizphase 70° Celsius erreichen. In den ersten Minuten werden die Schutzmasken mit kalter Luft durchströmt und dies kann zu einer Keim- verschleppung führen

    • -  die kontaminierte Abluft kann unkontrolliert in den Arbeitsraum gelangen

    • -  verschiedene namhafte Hersteller von RDG verweigern aus dem Grund zu Recht die Einrich-
      tung dieser Verfahren vor Ort

5) Praktikable und durchführbare Procedere für die Dekontamination von Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Eine Dekontamination mittels trockener Hitze bei 65-70°C / 30min stellt deshalb auch für diese be- sondere Situation der Corona-Krise keine praktikable, hygienische und gesicherte Methode dar. Warum wird nicht auf andere, anerkannte, etablierte, überwachbare und dokumentierbare Verfah- renstechniken zurückgegriffen? Diese sind im Gesundheitswesen etabliert und valide und stehen in ausreichender Kapazität zur Verfügung.

Dazu gehören z.B. das Vakuum-Dampf-Vakuum-Verfahren zur Dampfdesinfektion (VDV-Verfahren bei 105°C) oder die Dampfsterilisation (z.B. fraktioniertes Vakuumverfahren bei 121°C / 20min).

 

Falls diese Programme bisher nicht angewendet werden, können diese Programme jederzeit und kurzfristig durch die Hersteller der Sterilisatoren aktiviert werden.

In anderen europäischen Ländern, z.B. Österreich ist durch entsprechende Untersuchungen die Wirk- samkeit der Dampfsterilisation bei Schutzmasken nachgewiesen worden. Über die Internetseiten des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend werden dazu in einem Erlass vom 24.03.2020 Regelungen und Informationen zur Möglichkeit der Aufbereitung von Atemschutzmasken aufgezeigt (https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/FAQ-Arbeitnehmerschutz.html).

Kernaussage des Erlasses ist, “dass eine einmalige Dampfsterilisation bei 121°C das Abscheidever- mögen des Filtermaterials von Atemschutzmasken ohne Filter nicht wesentlich mindert. Die Ergeb- nisse zeigen, dass das angewendete Sterilisationsverfahren zur Wiederaufbereitung von FFP2 Atem- schutzmasken ohne Ventil erfolgreich war. Im Vergleich von FFP2 Atemschutzmasken ohne Ventil zeigten die getesteten dampfsterilisierten Stichproben keine negativen Abweichungen bzw. sogar Verbesserungen bezüglich des Rückhaltevermögens der gemessenen Partikel. Die Ergebnisse der getesteten dampfsterilisierte FFP2-Maske mit Ventil zeigten im Vergleich zu einer FFP2-Maske mit Ventil im Neuzustand ein etwas schlechteres Rückhaltevermögen. Für beide Bauarten wurde die hy- gienische Unbedenklichkeit ebenfalls durch Gutachten festgestellt.“

In einem weiteren Erlass vom 31.03.2020 des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend wird das Procedere für “die Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken durch die Arbeitgeberin, den Arbeitgeber (z.B. Krankenanstalt, sonstiger Träger)” konkretisiert (https://www.arbeitsinspek tion.gv.at/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheit_im_Betrieb_1/Atemschutz_PSA.html). Unter ande- rem wird auf die Verfahrensliste des österreichischen Amtes für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) verwiesen: “Atemschutzmasken, die mit einem in der Liste ... enthaltenen Verfahrens wiederaufberei- tet wurden, sind demnach geeignet und können ohne weitere Nachweise zur Verfügung gestellt wer- den” (http://www.bundesheer.at/organisation/beitraege/arwt/atemschutzmasken/wamch.shtml).

In der Liste werden die Maskentypen benannt, welche ein mögliches Potenzial für eine Aufbereitung bieten. Bei allen Maskentypen und den verschiedenen Herstellern muss immer auf mögliche Veränderungen des evtl. Ventils, des Nasenbügels und der Bänder getestet werden bevor eine Sterilisation als “Aufbereitungsprozess” festgelegt wird. Bei FFP 2 und 3 Masken muss immer nach der Wiederaufbereitung die Dichtheit der Ventilfunktion und der sichere Abschluss zum Ge- sicht vom Nutzer vor der Anwendung geprüft werden.

Empfohlene Vorgehensweise der DGSV e.V.

Die Maßnahmen gelten nur

  •  wenn Masken nicht ausreichend zur Verfügung stehen

  •  bis zum Ende der “Coronapandemie”

  •  wenn die Aufbereitung, der Transport, die Qualitätssicherung im Rahmen eines Hygieneplans
    (z.B. Beschluss durch die Hygienekommission gem. Länderhygiene-Verordnungen) beschlossen und dann von der Klinikleitung angewiesen sind

   

  • 1)  Organisation und Festlegungen vor einer Dekontamination

    • -  eine betreiberspezifische Anwendung des Risikomanagements im Rahmen der Festlegungen
      der Dekontamination wird vorausgesetzt

    • -  keine Wiederverwendung bzw. Weiterverwendung nach Tätigkeiten an infektiösen Patienten mit ausgeprägter Exposition durch Aerosole, z.B. Bronchoskopie bzw. bei Durchfeuchtung der Atemschutzmaske

    • -  Bestimmen der Abteilung, in der die Masken dekontaminiert werden (z.B. AEMP/ZSVA)

    • -  Durchführen der Dekontamination nur durch geschulte und qualifizierte Mitarbeiter

    • -  Entscheiden welche Masken aufbereitet werden, z.B. nur Masken ohne Ventil, spezifische Her- steller

    • -  Begrenzung der Anzahl von Dekontaminationen pro Maske (in Österreich derzeit einmal empfohlen)

    • -  Transportorganisation von kontaminierten und dekontaminierten Masken (wer, wie und wie oft)

  • 2)  Nutzung, Abwurf und Sammeln der aufzubereitenden Masken

    • -  vor der ersten Nutzung Beschriftung der Maske mit sterilisationsgeeignetem Stift z.B. auf den Gummibändern falls personenbezogene Kennzeichnung festgelegt (Name oder Kürzel des Trägers)

    • -  Masken mit sichtbaren Verschmutzungen, Beschädigungen, Durchfeuchtungen werden nicht gesammelt

    • -  alle Sammelbehältnisse (z.B. Entsorgungscontainer) müssen für den Transport verschließ- bar/abdeckbar und desinfizierbar sein

    • -  Kennzeichnung mit der Bezeichnung der jeweiligen Abteilung

    • -  trockenes Sammeln der benutzen Schutzmasken zentral in den jeweiligen Bereichen in Ab- wurfbehältern

  • 3)  Dekontamination

    • -  Festlegen der Umverpackung zur Dekontamination der Masken (z.B. in einen geeigneten des- infizierten Container oder in ein Sieb mit Vliesverpackung) sowie der Größe des Behälters und Anzahl der Masken pro Behälter (Masken sollten nicht dicht aufeinander und nicht ge- quetscht liegen)

    • -  Ausleeren des Sammelbehälters mit PSA im Reinigungs- und Desinfektionsbereich („unreiner Bereich“) in die festgelegte Umverpackung

    • -  Umverpackung sofort verschließen

    • -  Übergabe unter hygienischen Bedingungen in den Packbereich der AEMP

    • -  Kennzeichnung nach üblichen Vorgaben (Chargendokumentation)

    • -  Beladen des Sterilisators ausschließlich mit diesen Behältnissen und Starten des Programms

    • -  nach erfolgter Dekontamination der Schutzmasken Bestätigung der Parameter des Prozesses lt. AA durch qualifiziertes Personal

  • 4)  Visuelle Kontrolle und Verpackung

- Entnahme der Schutzmasken aus der Umverpackung in der AEMP mit zuvor desinfizierten Händen

   

  • -  Prüfung der Schutzmasken nach festgelegten Kriterien, z.B. Verschmutzung, Beschädigung, Ventilverformung, etc.

  • -  Verpackung nach betreiberspezifischen Festlegungen, ggf. personenbezogene Kennzeich- nung der Verpackung

  • 5)  Betreiberspezifische Dokumentation der Dekontamination

  • 6)  Transport und Wiederbenutzung der dekontaminierten Masken

    • -  Transport der dekontaminierten Masken in den jeweiligen Bereich oder den festgelegten La- gerungsort bis zur notfallindizierten Verwendung der dekontaminierten Masken

    • -  Vor einer Anwendung Prüfung der Schutzmasken durch Träger nach festgelegten Kriterien bezüglich Beschädigung, Ventilverformung, Brauchbarkeit der Fixation etc. Bei Beanstan- dung muss die Maske verworfen werden
      Zusammenfassung
      Eine Dekontamination mittels trockener Hitze bei 65-70°C / 30min stellt auch für diese besondere Si- tuation keine praktikable, hygienische und gesicherte Methode dar. Sie birgt Risiken.
      Eine Dekontamination, die im Rahmen des Qualitätsmanagements beschrieben, in einer AEMP durch- geführt und kontrolliert wird - wie oben aufgezeigt - ist nach dem derzeitigen Stand des Wissens zu empfehlen.
      Die Empfehlungen zur Dekontamination, die in dieser Veröffentlichung formuliert sind, beziehen sich nicht auf die “Aufbereitung” von Mund-Nasenschutz (MNS).
      Für die DGSV e.V.
      Anke Carter, Frank Deinet, Klaus Wiese (Vorstand der DGSV e.V.)
      Maik Roitsch (Assistent des Vorstands)
      Adelheid Jones (Koordinatorin des Beirats und Fachausschuss Hygiene Bau und Technik) Dr. Maria-Theresia Linner (stellv. Koordinatorin Fachausschuss Hygiene Bau und Technik) Dirk Diedrich, Ulrike Zimmermann (Koordinatoren Fachausschuss Qualität)
      Weiterführende Literatur
      Pressemitteilung des BMG und BMAS “Versorgung bei Atemschutzmasken sichern” vom 01.04.2020
      Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung/Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheits- wesens vom 31.03.2020
      Gesetze und Verordnungen
      Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587) geändert worden ist
      Medizinproduktegesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. August 2002 (BGBl. I S. 3146), das zuletzt durch Artikel 83 des Gesetzes vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626) geändert worden ist

   

Medizinprodukte-Betreiberverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. August 2002 (BGBl. I S.3396), die zuletzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 29. November 2018 (BGBl. I S. 2034) geändert worden ist

Biostoffverordnung vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S. 2514), die zuletzt durch Artikel 146 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention vom 1. Oktober 2014 (alt: BGV A1)

Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege, TRBA 250, Ausgabe März 2014, 4. Änderung vom 2. Mai 2018

Empfehlungen der KRINKO-BfArM/KRINKO/RKI

Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitu- tes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Bundesgesundheitsblatt (2012) 55: 1244–1310.

Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI). Bundesgesundheitsblatt – Ge- sundheitsforschung – Gesundheitsschutz (2004) 47: 51–61.

Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und –verfahren Stand:31.10.2017 (17.Ausgabe)

Normen

DIN EN ISO 14971 – Medizinprodukte – Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte

DIN EN ISO 15883-1 – Reinigungs-Desinfektionsgeräte, Teil 1 – Allgemeine Anforderungen, Begriffe und Prüfver- fahren

DIN EN ISO 17664 – Aufbereitung von Produkten für die Gesundheitsfürsorge – Vom Medizinprodukthersteller bereitzustellende Informationen für die Aufbereitung von Medizinprodukten

DIN EN ISO 17665-1 – Sterilisation von Produkten für die Gesundheitsfürsorge - Feuchte Hitze DIN 58949 „Dampf-Desinfektionsapparate“, Teile 1-4 und 6

DIN EN 149 - Atemschutzgeräte, filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel

Empfehlungen und Leitlinien

Leitlinie von DGKH, DGSV und AKI für die Validierung und Routineüberwachung maschineller Reinigungs- und thermischer Desinfektionsprozesse für Medizinprodukte

Erlasse des BMAFJ (Österreich)

Persönliche Schutzausrüstung Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken für Krankenhäuser vom 24.03.2020 Persönliche Schutzausrüstung Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken für Krankenhäuser vom 31.03.2020

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Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung

Der VDE bietet ab sofort schnellen und kostenlosen Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung. 


Aufgrund der Corona-Pandemie sieht der VDE mit Besorgnis Produktfälschungen auf den Markt schwemmen. Und warnt deshalb: Auch im Krisenmodus ist Sicherheit wichtig! Mit dem VDE-Plausibilitätscheck können Krankenhäuser zügig beurteilen, ob angebotene Hilfsmittel und medizintechnische Geräte sicher sind. 


Um Schaden von Patienten, medizinischem und pflegerischem Personal abzuwenden, bietet der VDE ab sofort einen Plausibilitätscheck für Medizinprodukte und Schutzausrüstung an – und zwar für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen bis auf weiteres kostenfrei. Das CE Zeichen ist Voraussetzung für die Vermarktung von Medizinprodukten und Schutzausrüstung in Europa. Gerade in der jetzigen Krisensituation ist es betroffen von Fälschungen, aber auch von der Abschwächung bzw. Aussetzung von Regeln, die die Sicherheit und Qualität von Medizinprodukten und Schutzausrüstung gewährleisten. „Wir sehen diese Entwicklung mit Sorge. Im Zuge der Corona-Pandemie werden Regeln, die Sicherheit und Qualität von Medizinprodukten und Schutzausrüstung sicherstellen, abgeschwächt oder ausgesetzt. 


Es ist nachvollziehbar, auf diese Weise fehlende medizinische Versorgungsgegenstände schneller bereitzustellen, indem die Anforderungen an die Hersteller bzw. Bereitsteller gesenkt werden. Das darf aber nicht um den Preis der Sicherheit von Patienten und des Gesundheitspersonals geschehen“, warnt Dr. Cord Schlötelburg vom VDE. Der VDE-Check erlaubt eine schnelle Ersteinschätzung, ob ein angebotenes Produkt aus seriösen Quellen stammt und überhaupt vermarktet werden darf oder ob die Konformitätserklärung fraglich erscheint und daher das Produkt Patient und Personal gefährden könnte.



Achtung vor gefälschter CE-Kennzeichnung


Die Krankenhäuser sind im Krisenmodus, noch ist unklar, wann der Höhepunkt der Corona-Pandemie Deutschland erreicht. Innerhalb kürzester Zeit müssen sie Behandlungskapazitäten für die erwarteten Schwerstkranken aufbauen und benötigen dafür dringend Medizinprodukte und Schutzausrüstung. Auch Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen wie Pflegeheime benötigen dringend zusätzliche Versorgungsmaterialien, Hilfsmittel und medizintechnische Gerätschaften. „Auch in Pflegeheimen sind Schutzausrüstungen Mangelware“, erklärt Dr. Cord Schlötelburg die Situation. 


Lieferengpässe, fehlende Produktionskapazitäten und Abhängigkeiten von Dritten zeigen die aktuellen Probleme und Versäumnisse der Vergangenheit schmerzlich auf. „Aufgrund unserer Erfahrungen aus über 125 Jahren Produktsicherheit gehen wir davon aus, dass die derzeitige Krisensituation in Verbindung mit abgesenkten Sicherheitsstandards dazu führen wird, dass vermehrt Medizinprodukte und Schutzausrüstung mit gefälschtem CE Zeichen angeboten werden“, so der Medizintechnik-Experte. Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen und andere Bezieher dieser Produkte sind daher mit der Situation konfrontiert, einschätzen zu müssen, ob die angebotenen Produkte den Anforderungen an Sicherheit und Qualität genügen und von seriösen Anbietern stammen. „Medizinische Versorgung ist eine kritische Infrastruktur. Daher muss es das Ziel sein, die medizinische Versorgung zu sichern, Leben zu retten und das medizinische und pflegerische Personal zu schützen. Der VDE steht seit 125 Jahren für Verbraucherschutz und Sicherheit. Der kostenfreie VDE-Check ist unser Beitrag, in der Pandemie zu helfen“, sagt Schlötelburg.


Der kostenfreie VDE-Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung ist unter www.vde.com/health-plausibilitaets-check abrufbar. Hier sind auch weitere Informationen erhältlich.

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Hey Corona

Einen ganz herzlichen Dank an alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, speziell im Krankenhaus! Trotz starker physischer und psychischer Belastung seid ihr immer noch für einen Spaß zu haben :-)

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Corona Krankenhäuser

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Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

In Anbetracht der aktuellen Versorgungsengpässe bei medizinischen Einmal-Mund- Nasen-Schutzmasken (MNS) und filtrierenden Halbmasken (Einmal-FFP-Masken) müssen alle Möglichkeiten geprüft werden. Zusammenfassend bedeutet dies, dass 3 Kategorien zu unterscheiden sind, die entsprechend kommuniziert werden können:

 

1. MNS-Masken können nach geeigneter Wiederaufbereitung bei 65-70 Grad Celsius wiederverwendet werden. 

2. FFP2/3 Masken mit CE Kennzeichnung oder solche, die nach dem Prüfgrundsatz der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zugelassen sind, können ebenfalls nach Hitzebehandlung wiederverwendet werden. 

3. FFP2/3 Masken aus den USA, Kanada, Australien oder Japan sind vor Wiederaufbereitung einem Schnelltest zur Temperaturbeständigkeit zu unterziehen. 

 

Masken chinesischer Herkunft dürfen bei Importen aktuell den größten Mengenanteil ausmachen. Sie fallen in die Nummer 2 und können unter den genannten Bedingungen wiederaufgearbeitet werden. 

 

Im Einzelnen: 

 

1. Medizinische Gesichtsmasken, Medizinprodukte, Norm DIN EN 14683 auch Mund-Nase-Schutzmasken (MNS-Masken) oder umgangssprachlich „OP-Masken“ 

 

Ziel: Schutz Dritter (nicht des Trägers) und damit in erster Linie Patientenschutz, können auch Patienten zu verpflichtet werden, um Tröpfcheninfektionen gegenüber Beschäftigten im Gesundheitswesen zu vermeiden. Diese Masken werden in großen Teilen der Einrichtungen des Gesundheitswesens eingesetzt. 

Vorschlag: Bei den MNS-Masken kann auf Anforderungen nach DIN EN 14683 verzichtet werden. Es können alle Formen genutzt werden, die einen Schutz vor Tröpfchenübertragung gewährleisten. 

Wiederverwendung von MNS-Masken ohne Dekontamination
Bei Einsatz zwecks Fremdschutz im Stationsalltag, in Ambulanzen oder Pflegeeinrichtungen ist eine Wiederverwendung möglich. Voraussetzung ist ein personalisierter Einsatz. Bei Einsatz im OP oder bei interventionellen Eingriffen ist eine Wiederverwendung grundsätzlich nicht möglich.
Für die Wiederverwendung existiert ein zwischen RKI und dem Ausschuss für Biologische Stoffe (ABAS) abgestimmte Verfahrenshinweise. 

Dekontamination von MNS-Masken vor einer Wiederverwendung Dekontamination von Einmal-Mund-Nasen-Schutzmasken z.B. Hitzeinaktivierung mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten empfohlen, auch andere Verfahren z.B. bei höheren Temperaturen können bei MNS möglich sein (siehe entsprechende Typprüfung). 

 

2. Atemmasken als Persönliche Schutzausrüstung, Norm DIN EN 149,
die den Träger durch Filterfunktion vor Corona Viren schützt (FFP 2 und FFP 3 Masken) 

 

Diese Atemmasken haben im Gegensatz zu Medizinischen Gesichtsmasken die Funktion, den Träger zu schützen (Arbeitsschutzmaßnahmen). 

Diese Masken sind zwingend erforderlich, um das medizinische Personal vor Aerosolen, welche bei der Behandlung von COVID-19-Patientinnen und - Patienten entstehen können, zu schützen. 

Neue Atemschutzmasken (FFP 2 und 3) 

Prioritär ist der Ankauf von Atemschutzmasken. Dabei ergibt sich folgende Rangfolge: 

  1. Anforderungen nach PSA-VO werden erfüllt 
  2. Anforderungen nach ZLS Prüfgrundsatz werden erfüllt 
  3. Masken entsprechen Standard folgender Staaten: USA, Kanada, Japan, Australien 

 

Masken, die dem chinesischen Standard KN 95 entsprechen und bereits im Land sind, sollten vor Verwendung einer Orientierungsprüfung nach DIN EN 13274 Teil 7 Abschnitte 5.1 und 5.2 durch eine anerkannte Stelle oder des Herstellers unterzogen werden. 

 

Hinweis: Hinsichtlich der Wiederaufbereitung ist eine Temperaturbeständig- keit (70°C) nicht in allen Fällen sicher anzunehmen (Sofern ein verkürztes Prüf- verfahren inkl. einer Prüfung der notwendigen Hitzebeständigkeit für die Wiederverwendung zur Verfügung steht, ist dieses zukünftig bei Produkten, die nicht die Verkehrsfähigkeit in G7-Staaten aufweisen und kein CE-Kennzeichen verfügen, anzuwenden. Siehe auch Punkt 2. Masken ohne CE-Kennzeichnung, III). 

 

Wiederverwendung ohne Dekontamination 

Möglich gemäß der ABAS, BMAS, BMG, RKI-Empfehlung „Mögliche Maßnahmen zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus- Erkrankung COVID-19. 

Dekontamination vor einer Wiederverwendung 

Dekontamination der Masken durch eine Hitzeinaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten. 

  1. Hinweis: Für dieses Verfahren spricht, dass es ggfs. im Trockenschrank durchgeführt werden kann. Trockenschränke stehen in den meisten Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung. Somit könnte diese Maßnahme flächendeckend umgesetzt werden soweit die Krankenhäuser über entsprechende Kapazitäten verfügen. 
  2. Hinweis: Die Dekontamination beseitigt u.a. Corona-Viren – dies gilt aber nicht für alle Erreger (Viren und Bakterien). Daher nur personalisierte Wiederverwendung. Nach Einsatz bei Patienten mit Tuberkulose oder anderen Infektionen mit erhöhter Persistenz der Erreger sind die Masken zu verwerfen. 

 

Materialbeständigkeit für Dekontamination Masken mit CE- Kennzeichnung bzw. gleichzustellenden Standards 

Handelt es sich um CE gekennzeichnete Masken, dann ist davon auszugehen, dass die FFP2 und FFP3 Masken eine Behandlung ohne Veränderung der Kontur und Materialveränderung bestehen, da Bestandteil der Prüfung nach DIN EN 149 eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden ist. 

 

 

Masken ohne CE-Kennzeichnung 

Masken ohne CE-Kennzeichnung sind differenziert zu betrachten: 

  1. Masken, die nach dem Prüfgrundsatz der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zugelassen werden, haben wie CE-gekennzeichnete Masken eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden erfahren. Sie können daher wiederaufbereitet werden. 
  2. Masken, die in USA, Kanada, Australien oder Japan verkehrsfähig sind, werden auch in DE als verkehrsfähig angesehen. Sie werden jedoch lediglich bei 38°C konditioniert und sind daher vor Wiederaufbereitung einem Schnelltest zur Temperaturbeständigkeit bei 70°C zu unterziehen. 
  3. Für ankommende, nicht CE-gekennzeichnete Masken könnte über eine weitere Verkürzung der Eingangsprüfung nach ZLS (bisher 5 Tage) nachgedacht werden. Für die Möglichkeit einer Wiederaufbereitung muss in jedem Fall eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden vorgesehen werden. 

 

Verfahrenshinweise zur Dekontamination durch eine Hitzeinaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten für die medizinischen Einrichtungen 

Folgende Aspekte sollten konkret beachtet und mit den jeweiligen Krankenhaushygienikern abgestimmt werden: 

  1. In der Institution wird ein Verfahren eingerichtet, um getragene Masken auf sichere Weise zu sammeln. Offensichtlich verschmutzte oder defekte Masken sind sofort zu entsorgen. Die Einrichtung achtet darauf, dass die Gesichtsmasken aufbewahrt werden können, ohne dass dies die Qualität der Masken oder den Dekontaminationsprozess negativ beeinflusst. Es wird dringend davon abgeraten, Masken in noch feuchtem Zustand in geschlossenen Gebinden zwischenzulagern, da dies in kurzer Zeit zu einer massiven Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen führen kann. Insbesondere ist die hygienische Händedesinfektion beim An- und Ablegen der Masken einzuhalten. 
  2. Masken sind zu personalisieren und nach der Dekontamination nur von derselben Person zu verwenden 
  3. Die Einrichtung überprüft zumindest visuell und physisch, dass die Masken nach der Dekontamination nicht durch den Prozess beeinträchtigt werden (Form und Eigenschaften des Materials). 
  4. Die Masken sollten auf Basis der bisherigen Datenlage maximal zweimal dekontaminiert und danach nicht mehr verwendet werden. 
  5. Dazu sollte die Einrichtung ein System einrichten, das anzeigt, dass eine Maske dekontaminiert wurde, und die Anzahl der Dekontaminationsschritte pro Maske verfolgt (z. B. durch geeignete Kennzeichnung auf der Maske). 
  6. Das Personal, das die Sammlung (1.), Überprüfung (4.) oder Dekontamination durchführt, muss hierzu qualifiziert und unterwiesen sein. 
  7. Alle Verfahrensschritte müssen so dokumentiert werden, dass eine Überprüfung möglich ist. 

 

Die Maßnahmen zur Wiederaufbereitung werden befristet (max. 6 Monate, um eigene Produktionskapazitäten in DEU aufzubauen). In dieser Zeit wird verstärkt der Ankauf neuer Masken betrieben und das Verfahren der Wiederaufbereitung weiter validiert. 

 

Quelle: BMAS/BMG Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung 31.03.20202

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