Neun Voraussetzungen für den Aufbau einer nachhaltigen Beschaffungsorganisation

Was Sie beim Aufbau einer nachhaltigen Beschaffungsorgansation unbedingt beachten sollten.

  1. Benennen Sie einen Nachhaltigkeitsverantwortlichen für den Einkauf.
  2. Entwickeln Sie eine nachhaltige Beschaffungsstrategie (mit Risikoanalyse, Zielen, Maßnahmen, Indikatoren)
  3. Konzipieren Sie ein Nachhaltigkeits-Programm mit priorisierten Handlungsfeldern, Zielsetzung und Verantwortlichkeiten (zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie)
  4. Formulieren Sie eine nachhaltigen Beschaffungsrichtlinie (zur Integration der Nachhaltigkeitsmaßnahmen in die operativen, taktischen und strategischen Beschaffungsprozesse)
  5. Kaskadieren Sie Ihre Lieferkettenanalyse (zum Beispiel Transparenz in der Lieferkette von mindestens drei wesentlichen Lieferanten pro Jahr)
  6. Verfassen Sie einen jährlichen Nachhaltigkeitsberichts der Beschaffung (mit Management Review zu Strategie, Zielen, Optimierung)
  7. Beteiligen Sie sich regelmäßig an Benchmark-Analysen mit definierten KPI 
  8. Publizieren Sie eine Erklärung der Geschäftsleitung zur Einhaltung von Menschenrechten und der Verfolgung sozialer und ökologischer Ziele entlang der Lieferkette.
  9. Arbeiten Sie mit einem Supplier Code of Conducts.

 

Quelle: BME e.V., Mindestkriterien der Zertifizierung für Nachhaltige Beschaffungsorganisationen (2019)

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Transparenzoffensive Nachhaltigkeitsperformance von Klinik Lieferanten

Sehr geehrte Klinik Lieferanten und Klinik Dienstleister, 

 

auf dem letzten Klinikeinkauf Kongress "ZUKE DIGITAL Kongress" wurde das Thema "Nachhaltigkeit" als eines der wichtigsten Handlungsfelder für die Jahre 2021/2022 genannt, siehe unser Blogartikel. In unserer Einkäufer Gemeinschaft "Zukunft Krankenhaus-Einkauf" kommt das Thema Nachhaltigkeit auch im Zusammenhang mit dem neuen Sorgfaltspflichtengesetz immer wieder als wichtiges Thema auf. 

 

Einkäufer wünschen sich mehr Transparenz über die Nachhaltigkeitsperformance ihrer Lieferanten

Klinik Einkäufer brauchen Informationen über die Nachhaltigkeit Ihrer Lieferanten und Produkte, damit sie zukünftig eine evidenzbasierten nachhaltigen Medizin-Einkauf gewährleisten können. Ziel ist eine "Grüne Liste" auf die alle Klinik Einkäufer zugreifen können, um eine neutralen Marktübersicht zu schaffen. Des Weiteren soll sie Orientierung geben und bei der Lieferantenauswahl als Entscheidungshilfe dienen.  

 

Machen Sie mit! Fragebogen zur Selbstauskunft für Lieferanten  

Sie sind Lieferant oder Dienstleister für Krankenhaus, Rehaklinik oder Pflegeheim? Und sehen die Wichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden? Dann bitten wir Sie um das Ausfüllen des folgenden Fragebogens. Ihre Vorteile: Sie werden auf Wunsch auf der "Grünen Liste" aufgenommen und erhalten so Sichtbarkeit und Vertrauenswürdigkeit bei unserer Klinik Einkäufer Community. 

Oder zählen Sie zu den Lieferanten, die das Thema zwar auf der Agenda haben, aber in der Praxis noch nicht umsetzen? Dann geht es Ihnen wie vielen, da die Themen aktuell noch in der Entwicklung sind. Egal, machen Sie trotzdem gerne mit bei der Selbstauskunft. Wir geben Ihnen auf Wunsch gerne Tipps zu den Zertifikaten  sowie zu den Wünschen der Kliniken Einkäufer. 

 

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail zur Verfügung (kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de)

Herzlichen Dank! 

 

Ihr ZUKE Team

 

P.S.: Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auf unserer Themen-Seite hier

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ZUKE sagt DANKE

 

Danke an alle Partner und Unterstützer des "2. ZUKE DIGITAL Kongress" vom 03.03.2021. 396 Teilnehmer und 33 Speaker haben erneut gezeigt, wie wichtig das Thema Digitalisierung für die Zukunft des Krankenhaus Einkauf ist. Das Feedback der Teilnehmer hat uns überwältigt. 

 

Hier findet Ihr Impressionen und eine Zusammenfassung zum Kongress

 

Wir basteln derzeit fleißig an den nächsten ZUKE Events. Über unseren Newsletter halten wir Euch auf dem Laufenden. 

 

Schöne Ostern und bleibt gesund!

 

Unsere Partner

Empatheo Fuhrmann GmbH Newtron GmbH GSG mbH #EnLiPa DYNAMED GmbH consus clinicmanagement GmbH Enterprise Ireland GDEKK GmbH femak e.V. Dataident GmbH KUGEL medical Xatena AG Boston Scientific umlaut company Con-Sense GmbH Gallmann & Schug Consulting - und Managementgesellschaft mbH & Co. KG Prospitalia GmbH FUJIFILM Sonosite, Inc. Coloplast Klüh Service Management GmbH scoutbee CLINARIS GmbH GS1 Germany GmbH PL Procurement & Logistics Consulting hystrix medical AG WISAG CARELINE Hillrom Johnson & Johnson Omnicell Proactis Medline Industries, Inc. AGKAMED GmbH Onventis GmbH GLOBOS Logistik- und Informationssysteme GmbH Aerogen aequitixx GmbH MEDIIO GmbH Bredehorst Clinic Medical Management GmbH Thieme Group Supedio GmbH ScanProCare! ISC Innovative Systems Consulting AG UTK Solution GmbH Infimedix GmbH wissner-bosserhoff GmbH Medizinio GmbH PEG Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft EG Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Archlet Supplytechs PharmaTrace Lhotse Incospro Recare Zebra Technologies Roche Mercateo Gruppe Zippsafe AG DVKC e. V. - Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft med.Logistica Procurement Summit

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Nachhaltige Beschaffung ist Mega Trend für 2021/2022

NACHHALTIGKEIT hat hohe Relevanz. Auch in der Beschaffung im Gesundheitswesen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 149 LinkedIn Nutzern und eine Umfrage der Teilnehmer des 2. ZUKE DIGITAL Kongress. Unsere Community Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) will deshalb das Thema noch besser verstehen und Projekte im Bereich Nachhaltigkeit starten. Wer kann uns dabei unterstützen? Uns interessiert vor allen Dingen folgendes:

 

Wie können Kliniken...

... bis in das Jahr 2030 klimaneutral werden? 

... ihre soziale Verantwortung innerhalb der eigenen Einrichtung und ihrer Lieferkette tragen?

... trotz Einhaltung sozialer und ökologischer Standards wirtschaftlich arbeiten?

 

Wichtig dabei sind Klinik Einkäufer nicht nur das eigene Wirkungsfeld im Krankenhaus, sondern vor allem auch die Scope 2 und Scope 3 Tragweiten. Deshalb ist die Einbeziehung der Lieferanten elementar wichtig. Das Konzept des Value Based Procurements bezieht Nachhaltigkeitsaspekte in die Kaufentscheidung erstmals mit ein. Das Sorgfaltspflichengesetz wird ab 2023 zusätzlich die nachhaltige Beschaffung beschleunigen.    

 

Bitte schreiben Sie uns Ihre Idee, Lösungsansatz, Anregung oder Meinung als Kommentar zu diesem Beitrag oder via Mail an kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de. Wir werden Sie über unsere weiteren Aktionen auf dem Laufenden halten. Herzlichen Dank! 

 

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med.Logistica DIGITAL: Online-Session für Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus

Die Präsenzveranstaltung der med.Logistica im Mai 2021 musste leider coronabedingt auf das nächste Jahr verschoben werden. In der Online-Session med.Logistica DIGITAL werden aber bereits in diesem Jahr drei herausragende Projekte vorgestellt. Besonderer Höhepunkt ist dabei die Würdigung des Preisträgers des Leipziger Innovationspreises für Krankenhauslogistik 2021.

 

Am 5. Mai 2021 findet die med.Logistica DIGITAL als Livestream statt. 

 

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier

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Fragen und Antworten zum Sorgfaltspflichtengesetz (Lieferkettengesetz)

(Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung // Stand: 02.03.2021) 

 

1. Was ist das Ziel des Gesetzes?

  • Ziel ist es, den Schutz der Menschenrechte zu verbessern.
  • Dazu tragen auch Unternehmen in Deutschland Verantwortung. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass in ihren Lieferketten die Menschenrechte eingehalten werden, also keine Kinder arbeiten oder Zwangsarbeit stattfindet.
  • Dabei geht es um die Einhaltung grundlegender Menschenrechtsstandards. Es geht nicht darum, überall in der Welt deutsche Sozialstandards umzusetzen
  • Auch Umweltbelange sind relevant, wenn sie zu Menschenrechtsverletzungen führen (z.B. durch vergiftetes Wasser).
  • Das Gesetz legt klare und umsetzbare Anforderungen für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen fest und schafft so Rechtssicherheit für Unternehmen und Betroffene.
  • Damit setzen wir den Koalitionsvertrag um.

 

2. Warum brauchen wir ein Sorgfaltspflichtengesetz?

  • Um die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland umzusetzen, hatte die Bundesregierung viele Jahre auf freiwilliges Engagement gesetzt und den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet.
  • Zur Überprüfung, ob größere Unternehmen ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in den Lieferketten nachkommen, wurde ein Monitoring mit unabhängigen Dienstleistern eingerichtet.
  • Die Zielmarke von 50 Prozent wurde dabei klar verfehlt:
  • Bei der ersten Unternehmensbefragung (2019) haben etwa 400 von rund 3.000 angeschriebenen Unternehmen den Fragebogen ausgefüllt; davon waren ca. 20 % Erfüller.
  • In der zweiten Runde (2020) wurde die Methodik verbessert und es antworteten rund 450 (von 2.250) Unternehmen; davon waren 17 % Erfüller.
  • Der Koalitionsvertrag sah für diesen Fall vor, dass die Bundesregierung auf nationaler Ebene gesetzlich tätig wird.  

 

3. Was sind die größten Menschenrechtsverletzungen bei Wirtschaftsaktivitäten weltweit?

  • 152 Mio. Kinderarbeiter, davon die Hälfte in ausbeuterischen Verhältnissen.
  • 25 Mio. Menschen in Zwangsarbeit.

 

4. Auf welche Menschenrechte beziehen sich die Sorgfaltspflichten? 

  • Unversehrtheit von Leben und Gesundheit;
  • Freiheit von Sklaverei und Zwangsarbeit;
  • Schutz von Kindern und Freiheit von Kinderarbeit;
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen;
  • Schutz vor Folter;
  • Gerechte Arbeitsbedingungen (Arbeitsschutz, Pausen);
  • Umweltbezogene Pflichten zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

 

5. Welche Unternehmen werden vom Gesetz erfasst?

  • Ab 2023: Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden (über 600 Unternehmen in Deutschland).
  • Ab 2024: Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden (2.900 Unternehmen).
  • Danach wird der Anwendungsbereich evaluiert.

 

6. Was sind die wichtigsten Regelungen?

1. Erstmals klare Anforderungen für die unternehmerischen Sorgfaltspflichten

  • Das schafft Rechtssicherheit für Unternehmen und Betroffene.

2. Verantwortung für die gesamte Lieferkette

  • Die Sorgfaltspflichten der Unternehmen erstrecken sich auf die gesamte Lieferkette – vom Rohstoff bis zum fertigen Verkaufsprodukt.
  • Die Anforderungen an die Unternehmen sind angemessen und abgestuft, u.a. nach dem Einflussvermögen des Unternehmens auf den Verursacher der Verletzung sowie nach den unterschiedlichen Stufen in der Lieferkette.

3. Externe Überprüfung durch eine Behörde

  • Viele Unternehmen erfüllen bereits diese Vorgaben, da sie beispielsweise die EU Konfliktmineralienverordnung und / oder die EU-CSR-Richtlinie umsetzen. 
  • Mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle überprüft eine etablierte Behörde die Einhaltung des Gesetzes.
  • Sie kontrolliert die Unternehmensberichte und geht eingereichten Beschwerden nach.

4. Besserer Schutz der Menschenrechte

  • Betroffene von Menschenrechtsverletzungen können ihre Rechte nicht nur vor deutschen Gerichten geltend machen, sondern jetzt auch Beschwerde beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einreichen.

 

7. Was ist eine Lieferkette?

  • Die Lieferkette im Sinne dieses Gesetzes erstreckt sich auf die Beiträge, die das Unternehmen verwendet, um ein Produkt herzustellen oder eine Dienstleistung zu erbringen, angefangen von der Gewinnung der Rohstoffe bis zur Lieferung an den Endkunden.

 

8. Wie sind die Anforderungen in der Lieferkette abgestuft?

  • Die Anforderungen an die Unternehmen sind nach den unterschiedlichen Stufen in der Lieferkette abgestuft:
  • eigener Geschäftsbereich,
  • unmittelbarer Zulieferer,
  • mittelbarer Zulieferer. Und nach:
  • Art und Umfang der Geschäftstätigkeit,
  • dem Einflussvermögen des Unternehmens auf den unmittelbaren Verursacher der Verletzung,
  • der typischerweise zu erwartenden Schwere der Verletzung. 

 

9. Was muss ein Unternehmen im eigenen Geschäftsbereich und beim unmittelbaren Zulieferer tun?

Unternehmen müssen folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte verabschieden.
  • Risikoanalyse: Verfahren zur Ermittlung nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte durchführen.
  • Risikomanagement (inkl. Abhilfemaßnahmen) zur Abwendung potenziell negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte
  • Beschwerdemechanismus einrichten.
  • Transparent öffentlich Bericht erstatten.
  • Im Fall einer Verletzung muss es im eigenen Geschäftsbereich unverzüglich Abhilfemaßnahmen ergreifen, die zwingend zur Beendigung der Verletzung führen. Zudem muss es weitere Präventionsmaßnahmen einleiten.
  • Wenn das Unternehmen die Verletzung beim unmittelbaren Zulieferer nicht in absehbarer Zeit beenden kann, muss es einen konkreten Plan zur Minimierung und Vermeidung erstellen.

 

10. Was muss ein Unternehmen beim mittelbaren Zulieferer tun?

  • Hier gelten die Sorgfaltspflichten nur anlassbezogen.
  • Erlangt das Unternehmen Kenntnis von einem möglichen Verstoß bei einem mittelbaren Zulieferer, so hat es unverzüglich:
  • eine Risikoanalyse durchzuführen,
  • ein Konzept zur Minimierung und Vermeidung umsetzen, • angemessene Präventionsmaßnahmen gegenüber dem Verursacher zu verankern.

 

11. Was muss ein Unternehmen tun, wenn eine Beschwerde eingeht?

  • Das Unternehmen muss prüfen, ob eine Rechtsverletzung im eigenen Geschäftsbereich oder bei einem Zulieferer vorliegt.
  • Je nach Stufe der Lieferkette gelten dann die zuvor dargestellten Anforderungen. 

 

12. Müssen gegebenenfalls Geschäftsbeziehungen abgebrochen werden?

  • Das ist nicht Ziel des Gesetzes. Vielmehr geht es darum, Verbesserungen beim Menschenrechtsschutz dauerhaft zu verankern.
  • Ein Abbruch der Geschäftsbeziehungen ist nur dann geboten, wenn eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung festgestellt wurde und die bisherigen Maßnahmen des Konzepts innerhalb einer gesetzten Frist nicht erfolgreich sind.

 

13. Gibt es eine Haftung für Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten?

  • Das Gesetz schafft keine neuen zivilrechtlichen Haftungsregelungen.
  • Es gilt weiterhin die zivilrechtliche Haftung nach deutschem und ausländischem Recht.

 

14. Können Nichtregierungsorganisationen klagen?

  • Nichtregierungsorganisationen steht kein eigenes Klagerecht zu.
  • Betroffene, die in wichtigen Rechten verletzt wurden, können aber von Nichtregierungsorganisationen bei ihrer Klage unterstützt werden (sog. Prozessstandsschaft).

 

15. Gibt es Vorgaben für Mindestlöhne?

  • Das Gesetz legt keine globalen Mindestlöhne fest.
  • Das Gesetz verweist aber auf die ILO-Übereinkommen, die einen angemessenen Lohn vorsehen.
  • Das anzustrebende Lohnniveau ist von Land zu Land verschieden und orientiert sich an der wirtschaftlichen Situation. 

 

16. Wie wird das Gesetz umgesetzt?

  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährleistet die effektive Durchsetzung des Gesetzes. 
  • Bei Verstößen gegen das Gesetz sind Bußgelder möglich.
  • Unternehmen können bei schwerwiegenden Verstößen bis zu drei Jahren von der öffentlichen Beschaffung ausgeschlossen werden.
  • Gleichzeitig wird es substanzielle Unterstützungsangebote der Bundesregierung für Unternehmen geben.

 

17. Gibt es ein elektronisches Berichtsverfahren?

  • Die zuständige Behörde arbeitet aufwandsarm mit einem komplett elektronischen Berichtsformat. Bestehende Berichtspflichten (z.B. CSR-Berichterstattung) werden darin integriert, um Parallelstrukturen zu vermieden.
  • Weitere Erleichterung für Unternehmen: Die Behörde wird einen „Anerkennungsmechanismus“ für bestehende Zertifizierungssysteme aufsetzen. Das gibt Unternehmen Orientierung, an welchen Stellen Zertifikate als Nachweis für die Erbringung der Sorgfaltspflichten geeignet sind.

 

18. Brauchen wir nicht europaweite Regeln?

  • Das Ziel bleibt eine einheitliche europäische Regelung.
  • Bis eine einheitliche europäische Regelung vorliegt, wird es voraussichtlich noch mehrere Jahre dauern.
  • Mit einem nationalen Gesetz können wir die EU-Gesetzgebung in unserem Sinne beeinflussen. Das ist auch im Interesse der deutschen Wirtschaft.

 

19. Wie ist die weitere Zeitplanung?

  • Der Gesetzentwurf soll spätestens Mitte März im Bundeskabinett beschlossen werden.
  • Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden.
  • Für Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden gilt es dann ab dem 01.01.2023.



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Welche Themen werden in der Klinik Beschaffung nach Corona wichtig?

Welche Themen werden nach der Corona-Krise in der Klinik Beschaffung wichtig?

 

Interessantes Ergebnis einer Teilnehmerumfrage auf dem 2. ZUKE digital Kongress von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE). Für alle, die den Online-Kongress am 03.03.2021 verpasst haben: Hier geht's zum Nachbericht mit den wichtigsten Learnings. 

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Was bedeutet der Emissionshandel für Krankenhäuser

Was bedeutet der Emissionshandel für Krankenhäuser? Berechnen die Lieferanten die Kosten für die CO2-Zertifikate einfach an die Kliniken weiter? Toller Artikel der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (fkt e.V.).


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#emissionshandel #co2 #co2Zertifikate #mehrkosten

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ZUKE digital Kongress – Geld ist nicht alles, aber …

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Networken und Wissen sammeln beim 2. ZUKE digital Kongress war ein voller Erfolg

Der 2. ZUKE digital Kongress für den Klinik Einkauf war ein voller Erfolg. Am 03. März 2021  traf sich die ganze Beschaffungswelt online. 

 

Hier die wichtigsten Kennzahlen zum Event: 

  • 393 registrierte Teilnehmer
  • davon 139 Kliniken 
  • konstant über 220 Teilnehmer im Live Stream über den gesamten Kongress lang
  • 8 Stunden Inhalte
  • 33 Speaker
  • 4 interaktive Workshops 
  • Networking in den Pausen

 

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Digitales Medikamenten- und Medikalproduktemanagement mit Omnicell XT Cabinets

Weniger Arzneimittelirrtümer, mehr Arzneimitteltherapiesicherheit: Closed-Loop-Versorgung

 

In Krankenhäusern ist die Arzneimitteltherapiesicherheit ein hohes Gut und Medikationsfehler sind eine folgenschwere Herausforderung. Denn: 19–35 % der Fehlereignisse im klinischen Betrieb sind auf Arzneimittelirrtümer zurückzuführen. Aus Studien geht hervor, dass die Arzneimittelkomplikationen zu den häufigsten Fehlern im Medizinbetrieb zählen und gleichzeitig gravierende Folgen für den Patienten haben. Zusätzlich zu den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und spürbaren Einschränkungen des Wohlbefindens bewirkt jeder nicht fatale Medikationsirrtum im Durchschnitt circa 3.000 Euro vermeidbare Kosten in Form von Liegezeitverlängerungen.

 

Systeme, die Prozesse automatisieren und optimieren, können einen wichtigen Beitrag für die Arzneimitteltherapiesicherheit leisten – so auch Closed-Loop und Unit-Dose. Die Closed-Loop-Versorgung stellt einen geschlossenen Medikationsprozess mit elektronischer Verschreibung, pharmazeutischer Validierung und lückenloser Dokumentation sicher. Unit-Dose bezeichnet die patientenindividualisierte Belieferung aus der Zentralapotheke, geht allerdings mit der Limitation einher, dass die Logistik eine Ad-hoc-Medikation ausschließt und sich hauptsächlich auf Arzneimittel in fester oraler Darreichungsform beschränkt. So werden u.a. Betäubungsmittel (BtM), Hormone, Akutmedikationen sowie Spritzen und Ampullen nicht abgedeckt. An dieser Stelle kommen automatisierte Versorgungsschränke – wie die Omnicell XT Cabinets – ins Spiel, die den Prozess einer Closed-Loop-Versorgung optimal ergänzen. 

 

Omnicell XT Cabinets: Die Lösung, um einen Closed-Loop über alle Darreichungsformen abzubilden

Als automatisierte Versorgungsschränke für Medikamente knüpfen die Omnicell XT Cabinets an dem Gesamtsystem „Medikationsprozess“ an und fügen sich nahtlos in den geschlossenen Kreislauf der Closed-Loop-Versorgung ein und schließen insbesondere die Versorgungslücke auf den Stationen. Das XT Cabinet verwahrt Medikamente in fast allen gängigen Verpackungsarten sicher auf der Station und gibt diese auf Anforderung aus. Über die digitale Bestandsführung und die vollständige Prozessdokumentation, wie z. B. die der Lieferung und Ausgabe der Medikamente (insbesondere der BtM) lassen sich die Omnicell XT Cabinets bestmöglich in ein Closed-Loop System integrieren. Der Ausdruck eines individuellen Patientenlabels über das Cabinet sichert den Prozess zusätzlich ab. Die sicheren, automatisierten und effizienten Prozesse setzen wertvolle Ressourcen frei. Sie schenken dem Apotheken- und Pflegepersonal mehr Zeit für den Patienten oder wertschöpfendere Tätigkeiten, da dieses von pflegefremden Tätigkeiten befreit wird. Das System übernimmt zudem die automatische Dokumentation unter Einhaltung behördlicher Vorgaben. Durch die lückenlosen Protokolle sind Arzneimittelrückzählungen fast nicht mehr notwendig und die Aufklärung etwaiger Bestandsdiskrepanzen wird erheblich erleichtert.

 

Dezentrale Medikationsversorgung mit Omnicell XT-Cabinets

  • Pflegekraft stellt lichtgesteuert eine Komplett-Unit-Dose (alle Medikamentenformen) für den Patienten aus den entsprechenden Schubladenfächern zusammen.
  • Darauf aufbauend kann ein komplettes Medikationstablett für den Patienten erstellt werden. 
  • Zusätzliche Reduktion eventueller Medikationsfehler mittels gleichzeitiger Scantechnologie und Identitätsprüfung am Patientenbett.
  • Die Pflegekraft behält ihre Kompetenz hinsichtlich der Medikation.

Nutzeneffekte für das Management von Arzneimitteln

  • Geeignet für fast alle Arzneiformen in allen vorkommenden Verpackungsarten: Tabletten-Blister, Infusionen, Ampullen, Einzeltabletten
  • Sichere Einlagerung von BTM
  • Automatische Dokumentation der BTM gemäß BtMVV § 13, 14.
  • Ärztliche Verordnung ist patientenindividuell hinterlegt.
  • Daten sind in Echtzeit anpassbar und abrufbar (7 Jahre).
  • Verordnungssoftware überprüft Nebenwirkungen (bspw. allergische Reaktionen) Reaktionszusammenhänge, Dosierung und Gabezeitpunkt
  • Einlagerungsmöglichkeit von Selbstmedikation (Single-Pointe).
  • Schlankere Prozesse in der Apotheke, u. a. keine Entblisterung, kein Sonderlager für Schüttware
  • Besonders geeignet für: 
  • Stationen mit häufig vorkommenden Medikamentenänderungen
  • Dort, wo eine sofortige Patientenzuordnung nicht erfolgen kann (Notfallaufnahme).

Gut zu wissen: Mit den Omnicell XT Cabinets rüsten Krankenhäuser, im Rahmen des Fördertatbestandes 5: digitales Medikationsmanagement auf. Dadurch ist eine staatliche Förderung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes,  möglich, sofern die Beantragung in 2021 erfolgt. Denn die elektronischen Versorgungssschranksysteme von Omnicell erfüllen über 50 % der Muss-Kriterien aus der Förderungsrichtlinie.  

 

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Wie Klinken ihren Medizinproduktepark erfolgreich optimieren und Kosten senken können

Im stressigen Krankenhausalltag kennt das Pflegepersonal oftmals nicht den Echtzeit-Standort von werthaltigen Medizinprodukten und hortet deshalb Schwerlastbetten oder Infusionspumpen, um bei Bedarf schnell darüber verfügen zu können. Folge: ein überdimensionierter und teurer Medizinproduktepark. Digitale Lösungen können hier gezielt gegensteuern. Als innovativer Digitalisierungsexperte bietet die CLINARIS GmbH die Software-Lösung HPM® zur Prozessoptimierung beim Bettenmanagement und zum Echtzeit-Tracking von Medizinprodukten an. 

 

 

Wertvolle Transparenz für einen faktenbasierten Einkauf 

Einkaufsleiter von Krankenhäusern können mit dem Softwaresystem HPM® jederzeit den Einsatz Ihrer werthaltigen Medizinprodukte digital überblicken. Sie kennen mit der CLINARIS Lösung HPM® die tatsächliche Nutzungsdauer von Medizinprodukten und Sie können mit diesem Wissen eine faktenbasierte Beschaffung durchführen. 

 

Überbestand reduzieren und Kosten nachhaltig senken

Durch eine Echtzeit-Übersicht über den Standort und den hygienischen und technischen Status der Medizinprodukte reduziert HPM® die Such- und Wegezeiten für Pflege und Medizintechnik. Ein Medizinproduktefinder führt die Mitarbeiter zielsicher zu jedem Medizinprodukt, das für den Einsatz benötigt, gereinigt oder desinfiziert werden muss. Ohne Zeitverzögerung werden reparaturbedürftige Produkte mit dem einfach zu bedienenden Defekt-Meldemodul der Medizintechnik zugeführt. Und auch die gesetzlich vorgeschriebene technische Überprüfung der Betten sowie z.B. die Wartung und Eichung medizinischer Instrumente lässt sich mit HPM ® lückenlos überwachen. 

 

 

Durch diese digital gestützten Prozesse steigt die Verfügbarkeit von Medizinprodukten und die Notwendigkeit für Überbestand sinkt erheblich ab. Durch eine dann mögliche Optimierung des Produkteparks können Krankenhäuser Ihre laufenden Kosten erheblich reduzieren. 

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Recycling von OP-Einmalinstrumenten

Toller Fachartikel zum Thema "Recycling von OP-Einweginstrumenten" von Daniel Unger in der aktuellen "Klinik Einkauf" (Georg Thieme Verlag KG). In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg, REMONDIS-Gruppe und dem Clean-Tech Startup Resourcify wurde ein digital unterstütztes Rücknahmesystem entwickelt. Das Ergebnis: Abfallkosten reduziert, CO2-Emmisionen gesenkt und Ressourcen geschont.

 

Zum Thema Kreislaufwirtschaft, Lieferkettengesetz und nachhaltige Beschaffung wird Yvonne Jamal und Steffi Kirchberger vom JARO Institute for Sustainability and Digitalization e.V. auf dem "2. ZUKE digital Kongress" von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) einen Workshop halten. Wir sind schon sehr gespannt darauf! Anmeldung zum Workshop hier: www.zuke-digital.de

 

Treten Sie unserer LinkedIn Gruppe "Nachhaltige Klinik" bei unter https://www.linkedin.com/groups/9033064/ oder besuchen Sie unsere Fokus-Seite "Nachhaltige Beschaffung im Krankenhaus" unter https://www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de/projekte/zuke-nachhaltig/

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Lieferkettengesetz kommt auch für Kliniken

Erst in einer zweiten Stufe – ab 2024 – soll das Lieferkettengesetz auch in kleineren Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten gelten. Für größere Krankenhäuser wird das Lieferkettengesetz also ab 2024 greifen! Das müsste doch eigentlich genügend Zeit sein, um sich darauf vorzubereiten? 


Zum Artikel im Handelsblatt 

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med.Logistica: Terminverschiebung auf Mai 2022

Der Termin des internationalen Kongresses und der Fachmesse med.Logistica wird vom 5. und 6. Mai 2021 auf das kommende Jahr verschoben. Die Veranstaltung findet nun am 11. und 12. Mai 2022 auf dem Leipziger Messegelände statt. Für den 5. Mai 2021 ist dennoch ein digitales Angebot für die Branche in Vorbereitung, bei dem auch der diesjährige Preisträger des Leipziger Innovationspreises für Krankenhauslogistik vorgestellt wird. Die Entscheidung hat die Leipziger Messe gemeinsam mit den Fachgremien der med.Logistica getroffen, da sich die Situation in den deutschen Krankenhäusern aufgrund von Covid-19 nach wie vor sehr herausfordernd gestaltet.

 

„Angespannt“ lautet die Beschreibung, wenn man die derzeitige Lage in Deutschlands Krankenhäusern schildert. Laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft sind durch den Zuwachs von Patienten, die mit Corona infiziert sind, seit November Engpässe im Intensivbereich zu verzeichnen. Doch auch darüber hinaus beanspruche ein Corona-Patient weitaus mehr Pflegepersonal. Sowohl das Pflegepersonal als auch die beteiligten Mitarbeiter im Hintergrund der logistischen Prozesse werden auch in den nächsten Wochen und Monate noch große Kraftanstrengungen leisten müssen, um die Behandlung der Patienten zu ermöglichen.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Leipziger Messe gemeinsam mit den Fachbeiräten der med.Logistica die Entscheidung getroffen, den internationalen Kongress und die Fachmesse in diesem Jahr nicht zu veranstalten. Stattdessen wird sie auf den 11. und 12. Mai 2022 verschoben.

 

Digitales Alternativprogramm am 5. Mai 2021

Für den 5. Mai 2021 wird dennoch ein digitales Programm für die Branche vorbereitet, bei dem auch der Preisträger des Leipziger Innovationspreises für Krankenhauslogistik 2021 vorgestellt wird. Details dazu folgen in den kommenden Wochen.

 

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Optimierungspotentiale in der Krankenhaus-Supply-Chain unter Berücksichtigung der neuen Medizinprodukteverordnung (MDR)

Auftretende Probleme in einer ganzheitlichen Krankenhaus-Supply-Chain sind zugleich Herausforderungen, um neues Entwicklungspotential in Form von Optimierungen freizusetzen. Hierzu hat der Autor (T. Meerstedt; Projektmanager Procurement  & SCM) das Modell der twin-flexibility [TF] entwickelt und auch schon erfolgreich implementieren können.

Insgesamt stehen zahlreiche Hindernisse hinsichtlich interner Widerstände (z.B. Akzeptanz für Veränderungen im Healthcare-Sektor) einer steigenden Anzahl an Möglichkeiten (Optimierungspotential) gegenüber. Je mehr Prozess-Stolpersteine in der Krankenhaus-Supply-Chain auftreten, desto höher ist das Potential für erfolgreiche Optimierungen. Dazu sind die Instrumente der Prozessanalyse (Ist- und Sollprozesse) und -modellierung unabdingbar. Eine lösungs- und ressourcenorientierte Vorgehensweise (wie kann ein Problem gelöst werden) muss stets im Vordergrund eines Optimierungsprojektes stehen. 

 

Gerade vor dem Hintergrund der im Mai 2017 in Kraft getretenen Medizinprodukteverordnung (MDR) ist es notwendig, die gesamte Krankenhaus-Supply-Chain von der Beschaffung einzelner Medizinprodukte (MP) bis hin zur Auslieferung  an die Endanwender ganzheitlich zu betrachten. Hierbei spiegelt sich besonders die "twin-flexibility" der Krankenhausabläufe wieder. Gerade festgefahrene Prozesse können (müssen; Anm. des Autors) vor dem Hintergrund der MDR umgedacht und reorganisiert werden. 

 

Beispielsweise sei an dieser Stelle die Erfassung des UDI-Codes der Medizinprodukte-Klassen III zu nennen. Wie sollen sämtliche MP dieser Klassen logistisch optimal und informationstechnisch richtig erfasst werden? Welches logistische Equipment ist für diesen Prozess ideal? Wie sollte der Materialfluss folgerichtig designed sein? All diese Fragen gilt es im Zuge der MDR aufzudecken und mit "optimization opportunities" zu beantworten. Selbstverständlich existieren noch weitere Schnittstellen, die es in Form von "threats und opportunities" zu ermitteln gilt.

 

Autor: 

T. Meerstedt

Projektmanager Procurement  & Supplychain-Management

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Klinik Einkauf Kongress: 2. ZUKE digital Kongress am 03. März 2021

Die COVID19-Krise hat uns gelehrt, wie wichtig stabile Lieferketten und digitales Zusammenarbeiten sind. Um neues Wissen zu teilen und Interessensgruppen zusammen zu bringen, veranstaltet die Initiative „Zukunft Krankenhaus-Einkauf“ am 03. März 2021 von 09.00 bis 15.00 Uhr den zweiten virtuellen Kongress für Klinik Einkäufer. 

 

Einkaufspraktiker aus dem Krankenhaus, Lieferpartner und Digitalexperten der Gesundheitsbranche teilen ihr Wissen. Das Motto: "Visions & Best Practices" - gestalten wir Gegenwart und Zukunft zusammen und partnerschaftlich. Es werden über 200 Teilnehmer aus Krankenhaus, Industrie und Handel erwartet. 

 

Die Kernthemen des Kongress sind: 

  • Digitalisierung: Welche konkreten Projekte gibt es im Klinik Einkauf 
  • Lieferengpässe: Wie gehen wir mit Lieferengpässen zukünftig um? 
  • MDR: Was muss ich zur Einführung der Medical Device Regulation beachten? 
  • Datenmanagement: Wie bekomme ich meine Produktstammdaten optimiert? 
  • KHZG: Welche Rolle spielt der Einkauf beim Krankenhaus Zukunftsgesetz? 
  • New Work: Wie arbeiten wir im NewWork zukünftig am besten zusammen? 
  • Einkaufsgemeinschaften: Welche Rolle haben die Einkaufsgemeinschaften zukünftig? 
  • Value Based Procurement: welche Erfolgsprojekte gibt es? 
  • Nachhaltige Beschaffung: der nächste große Trend? 

 

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Deutschland wird Bevorratungsstandort für Schutzausrüstung

EU-Katastrophenschutzverfahren: Deutschland wird Bevorratungsstandort für Schutzausrüstung. Die Europäische Union wird gemeinsam mit den Mitgliedstaaten in 2021 weitere Bevorratungsstandorte für medizinische Schutzausstattung schaffen, um bei höheren Bedarfen des Gesundheitswesens - wie aktuell in der Corona-Pandemie - vorbereitet zu sein.

 

Ein Standort für das Projekt "rescEU stockpiling" wird in Deutschland aufgebaut werden und entscheidend dazu beitragen können, die EU-Mitgliedsstaaten und Teilnehmerstaaten am EU-Katastrophenschutzverfahren bei Versorgungsengpässen schnell und effektiv zu unterstützen.

 

Die Koordination erfolgt durch die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., DRK und Malteser. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt wird durch die EU-Kommission zu 100 % aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzverfahrens finanziert.

 

Der Auftrag sieht vor, Material, z.B. Schutzhandschuhe und FFP2-Masken, zu beschaffen, einzulagern und zu pflegen, sowie im Bedarfsfall die logistische Verteilung zu organisieren. Dafür werden Logistikzentren im Bundesgebiet in der Nähe der Flughäfen Frankfurt und Halle/Leipzig eingerichtet.

 

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/14240/4809523

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Stelle: Leiter/in operativer Einkauf

 Das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg sucht: 

 

Leiter/in operativer Einkauf

 

Dem Krankenhausverbund der Barmherzigen Brüder in Bayern  gehören die Krankenhäuser in Regensburg, Straubing, München und Schwandorf an. Das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg und mit 905 Planbetten und rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte katholische Krankenhaus in Deutschland.

 

Ihr Profil:

  • Sie sind eine wertschätzende und umsetzungsstarke Führungspersönlichkeit und unterstützen, coachen und begleiten Ihre Mitarbeitenden angepasst an die Situation sowie an die individuellen Stärken
  • In der Vergangenheit konnten Sie bereits in vergleichbarer (Führungs-) Position im operativen Einkauf sowie in der Intralogistik Ihre Fähigkeiten erfolgreich unter Beweis stellen
  • Sie überzeugen durch ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Argumentationsstärke und sind in der Lage, partnerschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen
  • Sie besitzen ein betriebswirtschaftliches Studium
  • Sie zeigen selbst eine hohe Dienstleistungsorientierung und fördern diese auch in Ihrem Team
  • Sie haben Erfahrung in der Wertstromanalyse und dem Wertstromdesign zur Implementierung von Prozessen zur zeit- und mengengerechten Versorgung
  • Sie haben fundierte Kenntnisse in SAP MM und MS-Office

 

Ihre Aufgaben:

  • Fachliche und disziplinarische Leitung des Standorteinkaufs sowie des angegliederten Logistikzentrums
  • Unterstützung und Umsetzung der Einkaufsstrategie des Verbundes, Standardisierungsprojekten sowie Abstimmung und Beratung mit Anwendern und Abteilungen
  • Verantwortung für die Logistik- und Beschaffungsprozesse zur Warenverfügbarkeit des medizinischen Verbrauchsmaterials, Wirtschafts- und Verwaltungsbedarfs sowie Investitionsgüter
  • Steuerung des Einkaufs sowie der Lagerhaltung des Krankenhauses
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Testungen und Probestellungen
  • Stetige Verbesserung und Implementierung bestehender bzw. neuer Strukturen und Prozesse
  • Kommunikation und Koordination von Warenflüssen
  • Verantwortlich für Rechnungskontrolle und –buchung

 

Wir bieten:

  • Eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in unserem Zentraleinkauf
  • Individuelle Einarbeitung und Heranführung an die Aufgabenstellung
  • Förderung individueller Karrieren in allen Lebendlagen
  • Möglichkeit einer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
  • Tarifgerechte Vergütung nach AVR einschließlich der üblichen Sozialleistungen
  • Möglichkeit zur Kinderbetreuung
  • Eine attraktive Stadt (Weltkulturerbe) mit einem großen Kulturangebot und hohem Freizeitwert

Wir freuen uns auf die aussagekräftigen Unterlagen von Bewerbern jeglichen Geschlechts. Bitte benutzen Sie hierfür unser Online-Formular.

 

Kontakt:

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Personalabteilung, Frau Johanna Waehnert

Prüfeninger Straße 86

93049 Regensburg

Telefon: 0941/369-1243

www.barmherzige-regensburg.de

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Biodiversität erhalten und CO2 kompensieren dank Blühwiese am Krankenhaus

Initiative "Kliniken blühen auf" gestartet - wie eine Bürgerinitiative für blühende Kliniken sorgt 

Kaum gegründet, ist die Bürgerinitiative „Heimat blüht auf“ bereits erfolgreich. Ihr Ziel ist es, die Artenvielfalt zu erhalten. Erreichen wollen die Gründer die Rettung der Artenvielfalt, indem sie den Kreislauf „Blumen - Insekten - Vögel“ fördern. Ihr Rezept sind Blühstreifen auf landwirtschaftlichen Flächen und Blühwiesen auf Brachland. Aber auch in Gartenanlagen von Gesundheitseinrichtungen sehen sie großes Potenzial. Dazu gehören Grünflächen von  Kränkenhäusern, Rehakliniken oder Pflegeheimen. 

 

Einrichtungen des Gesundheitswesens verursachen 4,4 Prozent des globalen CO2 Ausstoßes. Dabei sollten gerade diese Einrichtungen zur Gesundheit von Mensch und Umwelt beitragen. Die Blühwiesen wirken sich auf Natur und Mensch positiv aus. Vor allem auf Patienten, Angehörige, Bewohner und Mitarbeiter von Einrichtungen im Gesundheitswesen.  

 

Kontakt: 

www.heimatblühtauf.de

info@heimatblühtauf.de

Tel. 0177-8298372 

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Netzwerken neu gedacht

Wonder wirkt wie ein Wunder. Soziale Kontakte knüpfen, Small Talk halten und zu diversen Themen fachlich austauschen. Bei unserem ZUKE digital Kongress von Zukunft Krankenhaus-Einkauf (ZUKE) nutzen wir zum Netzwerken das Tool Wonder.

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++ Corona-Newsticker für Krankenhäuser ++

Deutschland wird Bevorratungsstandort für Schutzausrüstung

12.01.2021

EU-Katastrophenschutzverfahren: Deutschland wird Bevorratungsstandort für Schutzausrüstung. Die Europäische Union wird gemeinsam mit den Mitgliedstaaten in 2021 weitere Bevorratungsstandorte für medizinische Schutzausstattung schaffen, um bei höheren Bedarfen des Gesundheitswesens - wie aktuell in der Corona-Pandemie - vorbereitet zu sein. Mehr

 

Preisverordnung für Antigen-Tests 

07.12.2020

Am 08.12.2020 wurde im Bundesanzeiger die „Preisverordnung für SARS-CoV-2 Antigen-Tests zur patientennahen Anwendung (AntigenPreisV)“ veröffentlicht. Damit ist der Preis für Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2 nicht mehr ganz frei kalkulierbar. Hier zur Preisverordnung. 

 

Spahn organsiert Nationale Gesundheitsreserve

02.12.2020

Die Nationale Gesundheitsreserve ist ein Vorratslager für wichtige Medizingüter. Die Reserve besteht im Kern aus Schutzausrüstung, Schutzmasken, Beatmungsgeräten und Medikamenten.  Mehr

 

Die BfArM Whitelist für Antigentests wächst an

28.10.2020

Über 74 Tests sind dort mittlerweile gelistet. Doch es gibt große Qualitätsunterschiede. Und eine große Bandbreite bei der Logistik Performance. Zur Whitelist

 

Chronik der bisherigen Maßnahmen des BMG zu Coronavirus SARS-CoV-2 

22.10.2020

Das BMG stellt seine Maßnahmen in Blogform zur Verfügung. Zum Blog

 

Liste der Antigentests SARS COV2 (Corona / COVID19) 

19.10.2020

Liste der Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, die Gegenstand des Anspruchs nach § 1 Satz 1 gemäß "Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV)" sind.

 

Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 

07.10.2020

Um diese Point-of-Care-Tests nutzen zu können, müssen die Einrichtungen dem zuständigen Gesundheitsamt mittels „Antrag“ ein Testkonzept vorlegen, damit das Amt eine sogenannte Feststellung treffen kann. Das Amt soll darin festlegen, wie viele Testkits die Einrichtungen je Monat selbst beschaffen und abrechnen können.  Für Gesundheitseinrichtungen sind maximal 20 Tests pro Monat und Person vorgesehen. Allerdings gibt es eine Übergangsfrist von 30 Tagen nach Einreichen des Antrags: In diesem Zeitraum dürfen die Einrichtungen bereits Tests beschaffen, selbst wenn das Gesundheitsamt noch keinen Bescheid ausgestellt hat. Für Point-of-Care-Tests werden die Sachkosten erstattet, höchstens jedoch sieben Euro je Testkit. Die ärztliche Leistung im Zusammenhang mit dem Test, also Abstrich, Gespräch und Attest, wird mit 15 Euro vergütet.

 

BVMed will Digitale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte aufbauen

06.10.2020

Der BVMed möchte Lager und Logistik versorgungskritischer Produkte digital vernetzen und somit eine optimale Allokation und Umwälzung der Produkte sicher zu stellen. 

 

Vier weitere EU-Staaten beteiligen sich an der rescEU-Reserve für medizinische Ausrüstung

28.09.2020

Dänemark, Griechenland, Ungarn und Schweden haben sich nach Deutschland und Rumänien ebenfalls der rescEU-Reserve angeschlossen. Im Rahmen der Reserve bauen diese EU-Mitgliedstaaten gemeinsam Bestände an lebensrettenden Schutz- und anderen medizinischen Ausrüstungen auf. Diese können in Notfällen in ganz Europa verteilt werden, beispielsweise wenn die nationalen Gesundheitssysteme durch Coronavirus-Patienten überlastet sind. Die Europäische Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten dabei finanziell.

 

B.Braun ist ab Oktober lieferfähig mit FFP2, FFP3 Masken und OP Masken aus deutscher Produktion

28.09.2020

 

LG präsentiert intelligente Schutzmaske

05.09.2020

Gerät ist mit zwei Lüftern, zwei Filtern, einem Sensor und einem Akku ausgestattet. Mehr

 

Lohmann & Rauscher stellt eigene Maskenproduktionsmaschine in Neuwied vor

28.08.2020

Die Maschine produziert 230.000 chrirurgische Masken pro Woche

 

Eigene Masken-Produktionsstätte an Uniklinik Köln  

25.08.2020

Als erstes Krankenhaus in Deutschland produziert die Uniklinik Köln selbst Mund-Nasen-Schutzmasken und macht sich so unabhängiger von internationalen Lieferengpässen. 

 

Spahn will Masken-Mandat von EY neu ausschreiben  

19.08.2020

Der Bund braucht auch künftig Hilfe von Beratern bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Nach Kritik an der freihändigen Vergabe im Frühjahr will der Gesundheitsminister den Folgeauftrag ausschreiben. Auch EY kann erneut zum Zuge kommen.

 

Bundesregierung zahlt 10 Millionen an Unternehmensberatung für Versorgung mit Schutzausrüstung 

23.07.2020

Die Beratung Ernst & Young erhält für ihre Leistung in Zusammenhang mit der Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung für das Gesundheitsministerium insgesamt 10 Millionen Euro. Mehr

 

Kurzfristige Vorsorgemaßnahmen zur Steuerung der Beschaffung und Verteilung von Persönlicher Schutzausrüstung

17.07.2020

Mitteilung der Europäischen Kommission an das Europäische Parlament. Beispielsweise soll eine Übersicht erstellt werden über den Bedarf an medizinischem Material, über die nationalen Produktionskapazitäten und über die Lagerbestände an unentbehrlichem Material. Mehr.

 

Konzeptpapier für den Handel mit Medikalprodukten 

22.06.2020

Die EU Kommission und WTO schlägt für den Handel folgende Eckpunkte vor. Mehr

 

Bundesregierung zu zukünftigen Strategie im Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung

22.06.2020

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sandra Weeser, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/19470 Zum Dokument. 

 

Bestellung von Schutzmasken, Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln durch die Bundesregierung

22.06.2020

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/19289 Zum Dokument

 

Qualitätsstandards der Schutzausrüstung prüfen, lohnt sich

17.06.2020

Teuer eingekaufte Persönliche Schutzausrüstungen füllen die Lager im Krankenhaus. Oft mit gefälschten Prüfsiegeln. Durch eine Prüfung kann jetzt Rechtssicherheit und Kostenreduktion erzielt werden. Mehr

 

Corona-Paket für Krankenhäuser 

08.06.2020

Deutsche Kliniken bekommen 3 Mrd. für Investitionen, und 1 Mrd. Unterstützung für Schutzausrüstungen durch Notfalllager. Mehr 

 

Deutschland bekommt dauerhafte nationale Reserve

29.05.2020

Der Bund beginnt mit dem Aufbau einer dauerhaften nationalen Reserve an medizinischer Schutzkleidung. Diese Reserve soll Sicherheit für mehrere Monate gewährleisten, damit wir nicht noch einmal in eine Lage wie im Februar und März kommen, als selbst für das medizinische Personal nicht genügend Masken und Handschuhe vorhanden waren. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Interview mit der WELT über die Bevorratung von Schutzausrüstung. Mehr

 

 

Atemschutzmasken - Mangel in Kliniken trotz voller Lager

21.05.2020

Das Gesundheitsministerium hat nach Informationen von NDR, WDR und SZ mehr als 130 Millionen FFP2-Masken angehäuft. Aber sie kommen nicht dort an, wo sie dringend gebraucht werden. Und Lieferanten warten auf ihr Geld vom Bund. Mehr

 

Erneuter Corona-Ausbruch in Heinsberg

16.05.2020

Wieder Heinsberg: Rund 80 Beschäftigte eines Paketzustellers haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Hunderte weitere werden nun getestet. Die Reproduktionsrate im Landkreis ist sehr hoch.

 

Coronavirus: Bosch nimmt vollautomatische Maskenproduktionslinien in Betrieb und produziert täglich über eine halbe Million Masken

17.05.2020

Die Spezialmaschineneinheit von Bosch hat ein System speziell für die Herstellung von Gesichtsmasken entwickelt.

 

Saarland verteilt Masken an alle Bürger: Jeder erhält fünf Stück Einmalmasken 

26.04.2020

Ab Montag gilt in allen Bundesländern für bestimmte Situationen eine Maskenpflicht. Doch professionelle Masken sind kaum zu bekommen, deshalb übernimmt im Saarland die Landesregierung die Versorgung. Die Ausstattung erfolgt zentral, durch die Feuerwehr oder am Drive-in-Schalter. In Berlin können Bürger u.a. Masken in Automaten am Bahnhof kaufen. 

 

Trump bietet Beatmungsgeräte an

25.04.2020

Bis vor einigen Wochen fehlten in den USA Beatmungsgeräte. Nun scheint eine Überproduktion erreicht zu sein. Präsident Trump will den Überschuss an andere Staaten liefern lassen - dieses Angebot gelte auch für Deutschland.

 

Viele Patienten wollen nicht länger warten

24.04.2020

30 Prozent Reserve an Intensivkapazitäten sollen die Krankenhäuser ab Mai für Patienten mit Covid-19 laut Bundesministerium noch vorhalten. Der restliche Anteil kann für die normale Notfall- und Elektivversorgung genutzt werden. 

 

Deutsche Firmen produzieren Masken selbst 

20.04.2020

Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Produktionsanlagen zur Fertigung von 50.000 MNS-Masken pro Tag auf. 

 

Berlin's Bilanz beim Kauf von Schutzausrüstung 

20.04.2020

Zwischen dem 18. März und 19. April hat das Land Berlin verteilt: 11 Millionen Stück einfacher Mund-Nasen-Schutz, 733 000 FFP2- und FFP3-Schutzmasken, 2,3 Millionen Einmalhandschuhe, 370 000 Schutzbrillen und 311 000 Schutzkittel. Die Materialien gingen an Krankenhäuser, Altenpflege, Kassenärztliche Vereinigung (KV), Dialysepraxen, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Senatsverwaltungen für Inneres, Justiz, Polizei, Feuerwehr, Labore. Der Drei-Monats-Bedarf belaufe sich auf 21 Millionen OP-Masken, 6,4 Millionen Masken der Schutzstufen FFP2 und FFP3 und 8 Millionen Schutzkittel. 

 

Bayern führt Maskenpflicht ein 

20.04.2020

Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Bus/Bahn ab kommender Woche ein. Bayern folgt damit Sachsen und Meckpom sowie einzelnen Städten. Die Regierung empfiehlt bislang nur, Masken zu tragen. 

 

Schutzkittel sind in Kliniken knapp 

19.04.2020

Waren vor wenigen Tagen noch Atemschutzmasken die knappesten Güter im Krankenhaus, so sind dies aktuell Schutzanzüge. Einfache Vlieskittel mit PE Beschichtung sind fast nicht mehr zu bekommen. Deshalb steigen immer mehr deutsche Textilhersteller in die Produktion ein. Erste Lieferungen werden für Mitte Mai erwartet. 

 

BASF will 101 Millionen Masken aus China spenden

14.04.2020

Der Chemiekonzern BASF will im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland 101 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken spenden. Die Masken würden in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet. 100 Millionen Masken sollen an den Bund gehen und eine Million Masken masken in Rheinland-Pfalz. 

 

Sterberate bei Beatmungspatienten gibt Rätsel auf

13.04.2020

Über 65 Prozent der beatmeten Corona Patienten sterben. Ganz allgemein sterben im Vergleich dazu nach Expertenangaben etwa 40 bis 50 Prozent der an Beatmungsgeräte angeschlossenen Kranken mit schweren Atemnotsyndromen.

 

Verordnung zur Beschaffung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie 

10.04.2020

Deutsche Unternehmen, die auf internationalen Märkten tätig sind, haben ihre Unterstützung bei der Beschaffung der dringend benötigten persönlichen Schutzausrüstung und Medizinprodukten angeboten. Von diesen Angeboten macht die Bundesregierung Gebrauch. Dafür ist es notwendig, die Unternehmen als Vertragspartner der Bundesregierung vom Haftungsrisiko zu befreien. Diesem Zweck dient die Verordnung "zur Beschaffung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 versursachten Epidemie". Sie sieht vor, dass die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung für das Inverkehrbringen der in ihrem Auftrag beschafften Medizinprodukten und Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung übernimmt. Ermöglicht wird die Beschaffung, Lagerung, Herstellung und das Inverkehrbringen der Produkte des medizinischen Bedarfs durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium für Verteidigung oder von diesen Ministerien beauftragte Stellen (§ 2 Abs. 1). Von den Empfängern dieser Produkte des medizinischen Bedarfs kann ein angemessener Aufwendungsersatz verlangt werden. Dazu können die genannten Stellen mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen pauschale Vereinbarungen über den Aufwendungsersatz treffen (§ 2 Abs. 2). Zur Verordnung / Bundesanzeiger

 

Fast 50 Prozent der 40.000 Intensiv Betten in deutschen Kliniken sind aktuell frei 

07.04.2020

 

Clinicpartner lagert Schutzausrüstung außerhalb von NRW 

07.04.2020

Die Krankenhaus-Einkaufsgenossenschaft Clinicpartner lässt als Reaktion auf das geplante Pandemie-Gesetz der Landesregierung Waren bereits jetzt außerhalb von Nordrhein-Westfalen lagern.

 

Zwischenbilanz Beschaffung von Schutzausrüstung durch die Bundesregierung

04.04.2020

Die Bundesregierung gab bekannt, dass bis Ende März ca. 37 Mio. Schutzmasken, darunter 9 Mio. FFP2- und FFP3-Masken, 24 Mio. Schutzkittel und 25 Mio. Paar Handschuhe eingegangen sind.

 

VDE Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung 

04.04.2020

Medizinprodukte und Schutzausrüstung müssen eine Konformitätserklärung haben. Diese ist Voraussetzung für das CE-Kennzeichen und damit für eine Vermarktung in Europa. Der VDE prüft die Konformitätserklärung auf Plausibilität. Kostenloser Check für eine schnelle erste Einschätzung, ob das angebotene Produkt vermarktet werden darf und aus seriösen Quellen stammt. Zum Check 

 

USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab

02.04.2020

Das Land Berlin hat in China Atemschutzmasken bestellt – Typ FFP2 und FFP3. Die Lieferung wurde allerdings von den USA abgefangen und in die Vereinigten Staaten umgeleitet. Mehr

 

Regierung billigt Wiederverwen­dung von Schutzmasken in Ausnahmefällen

02.04.2020

Der Krisenstab der Bundesregierung billigt in der aktuellen Versorgungskrise die Wiederverwendung von Schutzmasken in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend Ma­te­rial zur Verfügung steht. Mehr 

 

Tesla kostenlos Beatmungsgeräte an

01.04.2020

Musk sagt: "Wir haben zusätzliche, von der FDA zugelassene Beatmungsgeräte. Sie werden an Krankenhäuser weltweit innerhalb der Tesla-Lieferregionen geliefert. Die Kosten für Geräte und Versand sind kostenlos. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Geräte sofort für Patienten benötigt werden und nicht in einem Lagerhaus gelagert werden."

 

Baden-Württemberg bestellt 30 Mio. Gesichtsmasken 

01.04.2020

Baden-Württemberg ist es mithilfe heimischer Unternehmen und ihrer Kontakte und Logistik-Netze gelungen, 30 Millionen Gesichtsmasken zu bestellen. Dies allerdings zu einem Preis, "bei dem es einem schwindlig wird", wie die Regierung erklärte. Zwischen 50 und 100 Millionen Euro habe allein diese eine Lieferung gekostet. Mehr 

 

Schutzmasken ohne CE-Kennzeichnung 

31.03.2020

Im Rahmen der vereinfachten Verfahren für die Beschaffung von Corona-Masken gemäß der Empfehlung der EU-Kommission erstellen die Dekra Testing & Certification und das Institut für Arbeitsschutz der DGIV auf Anforderung durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) einen verkürzten Prüfgrundsatz. Das Ziel liegt in einem schnellen Verfahren, das eine technische Aussage über den Schutz erlaubt und von der Marktaufsichtsbehörde akzeptiert wird. Damit sollen Schutzmasken ohne CE- Kennzeichnung, die nicht den aufwendigen Prozess gemäß PSA-VO (EU 2016/425) erforderlichen EU- Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben, verfügbar werden (Quelle: MTD Instant).

 

BBraun liefert 1,78 Millionen Atemschutzmasken 

31.03.2020

Die Fa. B. Braun Melsungen hat per Flugzeug 1,78 Mio. Atemschutzmasken aus China importiert und an die Landesregierung Hessen geliefert.

 

Online Portal für Schutzausrüstung 

29.03.2020

RemedyMatch ist eine gemeinnützige Logistikplattform, die deutschlandweit Bestand und Bedarf von medizinischen Schutzartikeln zusammenbringt. In dem Online-Portal tragen Spender:innen Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, samt Standort ein und werden mit Bedarfsträgern zusammengebracht und bei der Logistik unterstützt. https://RemedyMatch.io/

 

Projekt Need Mask der RWTH Aachen 

29.03.2020

Das RWTH Institut für Textiltechnik hat eine gemeinnützige Plattform ins Leben gerufen, um den Bedarf nach und die Versorgung mit Schutzkleinung in Europa zu koordinieren. www.need-mask.com

 

Ärztepräsident rät zum Tragen von einfachen Schutzmasken

28.03.2020

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, einfache Schutzmasken zu tragen. Sein Rat: Besorgen sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selber welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum. Manche stimmen sehen dies kritisch, da diese Masken dann im Krankenhaus fehlen würden, denn die Menge an Masken ist begrenzt. 

 

Amazon führt auf der Website Amazon.de einen Spenden-Button ein 

27.03.2020

Kunden haben dadurch eine Möglichkeit zur Spende an den Corona-Nothilfefonds zu ermöglichen – und die Spendensumme von Amazon so noch zu vergrößern. Kunden können das Deutsche Rote Kreuz auch über Alexa unterstützen, indem sie sagen: “Alexa, spende für die Coronavirus-Hilfe“ und dann den Betrag nennen, den sie spenden möchten.

 

Amazon spendet 3,5 Millionen Euro an Hilfsorganisationen 

27.03.2020

Amazon stellt 3,5 Millionen Euro zur Unterstützung von Menschen zur Verfügung, die von der Corona-Krise in Deutschland am stärksten betroffen sind. Dazu gehört eine Spende von 2,5 Millionen Euro an den neu geschaffenen Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). 1 Million Euro gehen an lokale Hilfsorganisationen in den Gemeinden, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Amazon leben und arbeiten – vor allem an Organisationen, mit denen Amazon seit langem eng zusammengearbeitet.

 

Amazon steigt in Corona Diagnostik ein

27.03.2020

Vor kurzem hat Amazon die "AWS Diagnostic Development Initiative" ins Leben gerufen, um die Erforschung und Entwicklung von Diagnostiken zur schnellen und genauen Erkennung und Untersuchung des Coronavirus zu unterstützen. 

 

Jetzt kauft die USA und Russland den Markt an Masken leer

27.03.2020

Ein riesiger Vorrat von 39 Millionen N95-Masken wird an amerikanische Krankenhäuser verkauft - etwa 27 Millionen mehr als der Notvorrat der US-Regierung. Das ist mehr als die Anzahl der Masken im nationalen Vorrat, der rund 12 Millionen N95-Masken und 30 Millionen chirurgische Masken enthält. Die Masken sollen an Krankenhäuser in Kalifornien und New York verteilt und für jeweils 5 US-Dollar verkauft werden. Auch reiche Russen kaufen nun bestärkt große Mengen an Masken auf. 

 

Bedarf an Schutzmaterialien verfünfzigfacht 

27.03.2020

Der Chefarzt Harry Elsbernd (Krankenhaus Erkelenz) sagt: der bisher übliche Jahresbedarf an Schutzmasken und Kitteln wird seit Beginn der Corona Krise in den Krankenhäusern, Alten und Pflegeheimen im Kreis Heinsberg zur Zeit innerhalb von nur einer Woche aufgebraucht. 

 

RWTH-Team entwickelt einfache Beatmungspumpe

26.03.2020

Freiwillige mit Zugang zu 3D-Druckern können diese schnell herstellen. Zur Druck-Anleitung

 

Johns Hopkins will selbst Masken herstellen

26.03.2020

Johns Hopkins Health System sucht aktuell nach Anleitungen zur Maskenproduktion. John Hopkins will selbst herstellen und das Wissen dann mit anderen teilen.

 

Uniklinik Freiburg produziert eigene Schutzvisiere mit 3D-Drucker

25.03.2020

Das Universitätsklinikum Freiburg steigt in die Produktion von Schutzvisieren ein. Per 3D-Druck werde aus sterilem Material eine Halterung hergestellt, an der eine Overhead-Folie zum Einmalgebrauch befestigt sei. Dies schütze in bestimmten Situationen besser vor Infektionen als eine konventionelle Schutzbrille.

 

1000 Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen

25.03.2020

In den deutschen Kliniken werden nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) derzeit rund 1000 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Insgesamt betreuten die Häuser aktuell bis zu 4000 Corona-Patienten. Die DKG erwartet demnach in den nächsten Tagen eine deutliche Steigerung der Infektionszahlen: „Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende dieser Woche mit etwa 70 000 registrierten Infektionen rechnen müssen“, sagt Gaß.

 

Kommunen baten Bundeswehr bisher 140 Mal um Hilfe

25.03.2020

Die Bundeswehr ist bereits rund 140 Mal von Städten und Gemeinden um Hilfe gebeten worden. Besonders nachgefragt seien „helfende Hände“, Zelte, Feldbetten, logistische Unterstützung sowie medizinische Schutzkleidung und Beatmungsgeräte.

 

Dramatische Zustände bei Schutzausrüstung in ganz Europa

25.03.2020

Die Länder der Europäischen Union können einem internen EU-Dokument zufolge nur zehn Prozent des aktuellen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung gegen das Coronavirus und anderen medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräten mithilfe traditioneller Lieferketten decken. Die Verfügbarkeit in ganz Europa sei „weiterhin besorgniserregend“, heißt es in den Dokument. Die meisten EU-Staaten verfügten nur über begrenzte Lagerbestände und begrenzte Kapazitäten zur Steigerung der Produktion.

 

Spanien kauft für 432 Mio. Euro medizinische Ausrüstung in China

25.03.2020

Spanien hat mit China einen Vertrag über den Kauf von medizinischer Ausrüstung im Wert von 432 Millionen Euro abgeschlossen.

Geliefert werden sollen 550 Millionen Atemschutzmasken, 5,5 Millionen Schnelltest-Sets, 950 Beatmungsgeräte und elf Millionen Paar Handschuhe. Italien hat sich ganze Produktionsketten (in China) gesichert, die nur für die spanische Regierung arbeiten.

 

Zweite Maschine mit Corona-Patienten aus Italien landet in Leipzig

25.03.2020

Die nächsten Patienten aus Italien sind in Leipzig gelandet. Am Mittwochnachmittag kam die Maschine an. Die zwei mit Corona infizierten Männer wurden vom Flughafen mit Rettungswagen direkt in Kliniken gebracht. Bereits am Dienstag wurden zwei Italiener (beide 57) eingeflogen und mit Rettungswagen in die Uniklinik Leipzig (UKL) eingeliefert.

 

FFP-Masken werden wieder aufbereitet 

24.03.2020

Die Asklepios-Gruppe hat damit begonnen, FFP-Masken wiederaufzubereiten. Ein Asklepios-Sprecher erläutert: „Es ist nicht optimal, aber die Alternative wäre, dass wir leerlaufen“. Die Aufbereitung folge einem strengen, vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Prozedere.

 

Sechs Millionen Schutzmasken für Deutschland in Kenia verschwunden

24.03.2020

Eine Bestellung der Bundeswehr mit rund sechs Millionen Atemschutzmasken ist in Kenia verloren gegangen, wie eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte. Man bemühe sich herauszufinden, was mit den Masken passiert ist.

 

Italien beschlagnahmt 2000 Beatmungsgeräte

24.03.2020

Italien stoppt einen Lastwagen mit Beatmungsgeräten. Eigentlich waren die 2000 Geräte für Griechenland bestimmt – doch Italien benötigt sie nun selbst.

 

BASF startet Lieferung von Desinfektionsmittel an Krankenhäuser

24.03.2020

Krankenhäuser in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen werden zuerst beliefert. Für die Herstellung hatte das Chemie-Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums erhalten. 

 

Spahn einigt sich mit Ländern über Klinik Schutzschirm 

22.03.2020

Ein Punkt daraus: Befristet für acht Wochen sollen die Kliniken einen fallbezogenen Zuschlag je Patient (für alle Patienten) in Höhe von 50 Euro erhalten. Damit sollen den Kliniken die höheren Aufwendungen bei der Materialbeschaffung abgegolten werden. 

 

NRW verteilt Atemschutzmasken an Krankenhäuser

21.03.2020

Mit Hilfe des Roten Kreuzes hat Nordrhein-Westfalen 113 000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser im Land verteilt. Das sind ca. 900 Masken pro Klinik. 120 Helfer und Fahrer aus 67 DRK-Kreisverbänden beteiligten sich, fuhren in der Nacht zu Samstag in Düsseldorf einen zentralen Umschlagplatz an und brachten die Schutzmasken in die Krankenhäuser. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte Anfang März mitgeteilt, eine Million Schutzmasken bestellt zu haben.

 

"Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 €

21.03.2020

Für jeden akutstationären Fall wird ein „Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 € (Bundeszuschuss) bezahlt. Dies ist ein Vorschlag für eine Vereinbarung zwischen DKG und Bundesverband der AOK. Mehr

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Einkaufsgemeinschaft EK-UNICO kooperiert mit Sana Einkauf & Logistik

Die EK-UNICO GmbH hat sich für eine strategische Kooperation mit der Sana Einkauf & Logistik GmbH entschieden. Die strategische Kooperation startet im Januar 2021. Das gemeinsame jährliche Einkaufsvolumen liegt über drei Milliarden Euro (2020). Die 14 Universitätsklinika der EK-UNICO, als führende Einkaufsgemeinschaft der Universitätsklinika, und Sana Einkauf & Logistik, mit über 300 kooperierenden Kliniken, setzen bereits heute auf Vernetzung, Mitwirkung und Verbindlichkeit. 

 

Mehr als 400 Kliniken, darunter 23 Universitätskliniken in Deutschland und der Schweiz, wird die neue Einkaufskooperation zwischen EK-Unico und Sana Einkauf & Logistik versorgen. Das Kooperationsmodell ist so konzipiert, dass beide Gesellschaften wirtschaftlich und gesellschaftsrechtlich unabhängig bleiben. Mit insgesamt mehr als 600 Geschäftspartnern der Industrie deckt die strategische Kooperation das gesamte Produktportfolio ab. Die Kooperation der (Einkaufs-) Kooperationen nutzt die jeweils vorhandenen Stärken: Sie stellt zukünftig die Finanzierbarkeit innovativer Produkte und die Versorgungssicherheit in den Mittelpunkt. Mit der Kooperationsvereinbarung antworten Sana und EK-Unico auch auf die dynamische Entwicklung der Anbieterseite. Beide Gesellschaften beziehen ihre Medizinprodukte von rund 600 Anbietern.

 

Unter dem Eindruck der Covid-19-Krise war EK-Unico mithilfe eines kompetitiven Verfahrens auf die Suche nach einem Partner gegangen. Mittel der Wahl war ein wettbewerblicher Dialog, eine Sonderform der Auftragsvergabe, bei der der Auftraggeber im Vorhinein nicht festlegen kann, wie das umzusetzende Projekt aussehen wird. Die Bieter sind aufgerufen Konzepte vorzulegen. Dabei konnte sich die Einkaufsgemeinschaft der Sana Einkauf & Logistik gegen mehrere andere Bieter durchsetzen.

 

Bei der Bewertung von innovativen Medizinprodukten vernetzt die Kooperation die klinische Erfahrung mit Produktdaten. Für eine höhere Versorgungssicherheit nutzt sie konsequent Branchenstandards und gestaltet diese mit. Ob Big Data, Global Sourcing oder Vergabemanagement: Die Anforderungen an die Einkaufskompetenz verändern sich fundamental. Die Kooperation wird im Schulterschluss mit anerkannten Hochschulen für das Gesundheitswesen ausbilden.

 

Die COVID-19 Krise hat einmal mehr gezeigt, dass Einkauf und Logistik kein Alleingang sein darf. Die strategische Kooperation von EK-UNICO und Sana Einkauf & Logistik sucht deshalb den Austausch mit Branchenverbänden, Politik und Gremien. Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor Universitätsklinikum Münster und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der EK-UNICO GmbH sagt: „Eine strategische Kooperation in dieser Größenordnung ist bisher im Markt ohne Vorbild. Sana Einkauf & Logistik konnte unseren Mitgliedern im wettbewerblichen Dialog ein überzeugendes Konzept für die Zusammenarbeit vorlegen. Wir freuen uns darauf, den Einkauf für die Universitätsmedizin gemeinsam weiter zu entwickeln – patientenorientiert, innovationsstark und nachhaltig.“

 

Dr. Jens Schick, Vorstandsmitglied Sana Kliniken AG: „Mit dieser Entscheidung hat die EK-UNICO unserer Einkaufskooperation ein großes Vertrauen entgegengebracht. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Schritte. Alle Kooperationspartner der beiden Einkaufsorganisationen, ihre Geschäftspartner und der Gesundheitsmarkt insgesamt können davon nur profitieren.“

 

Über die strategische Kooperation

EK-UNICO und Sana Einkauf & Logistik repräsentieren zusammen mehr als 400 Kliniken in Deutschland. Zu den Mitgliedern zählen 23 Universitätsklinika in Deutschland und der Schweiz. Das gemeinsame jährliche Einkaufsvolumen liegt über 3,0 Mrd. Euro (2020). 

 

Die nachfolgenden Universitätsklinika gehören der EK-UNICO an:

  1. Universitätsklinikum Aachen, AöR
  2. Universitätsklinikum Bonn Anstalt des öffentlichen Rechts
  3. Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaates Sachsen
  4. Universitätsklinikum Düsseldorf
  5. Universitätsklinikum Essen Anstalt des öffentlichen Rechts
  6. Universitätsklinikum Freiburg
  7. Universitätsklinikum Heidelberg
  8. Universitätsklinikum Köln (AöR)
  9. Universitätsklinikum Leipzig Anstalt öffentlichen Rechts
  10. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  11. Universitätsklinikum Münster - Anstalt des öffentlichen Rechts
  12. Universitätsklinikum des Saarlandes
  13. Universitätsklinikum Tübingen
  14. Universitätsklinikum Ulm

 

Diese Universitätsklinika kooperieren mit Sana Einkauf & Logistik in Deutschland:

  1. Charité – Universitätsmedizin Berlin
  2. Klinikum der Universität München, Anstalt des öffentlichen Rechts
  3. Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
  4. Universitätsklinikum Augsburg
  5. Universitätsklinikum Erlangen
  6. Universitätsklinikum Jena
  7. Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R.
  8. Universitätsklinikum Würzburg

 

Diese Universitätsklinik kooperiert mit Sana Einkauf & Logistik in der Schweiz:

  1. Universitätsspital Basel

 

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Pressekontakt EK-UNICO GmbH

Björn Polan | Geschäftsführung EK-UNICO GmbH

T. +49 251 202412-60

E-Mail: bjoern.polan@ek-unico.de

 

Pressekontakt Sana Einkauf & Logistik GmbH

Tobias Salein | Leitung Kommunikation und Marketing

T. +49 89 678 204 141

E-Mail: tobias.salein@sana.de

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Bereichsleitung Beschaffungsmanagement

  • KRH Klinikum Region Hannover.
  • Standort: KRH Zentrale Bereiche.
  • Arbeitszeit: Unbefristet.
  • Vertragsart: Vollzeit – 38,5.
  • Vergütung: Außertariflich – AT.

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Freuen Sie sich auf

  • Die fachliche und disziplinarische Führung eines hochmotivierten Teams
  • Die Weiterentwicklung und operative Umsetzung der Einkaufsstrategie für das gesamte Klinikum
  • Ein erfolgreiches Team, welches von einem sehr wertschätzenden und angenehmen Miteinander geprägt ist in einem sich stetig weiterentwickelnden Krankenhausverbund mit einem modernen Management.


Schwerpunkte der Tätigkeit:

  • Die Weiterentwicklung eines Einkaufscontrollings zur Steuerung der Sachkosten
  • Die Planung und Optimierung der Einkaufsstrukturen und deren Prozesse sowie Sicherstellung der Einhaltung der Vergaberichtlinien
  • Die Verhandlung und Optimierung von Einkaufskonditionen
  • Die Sicherstellung des reibungslosen Betriebes und einer zukunftsorientierten Ausrichtung der Organisation
  • Die bereichsübergreifende Projektarbeit in enger Zusammenarbeit mit den Klinikstandorten, den Instituten und den administrativen Bereichen
  • Die Investitions- und Kostenplanung
  • Die Weiterentwicklung, Gestaltung und Digitalisierung der Geschäftsprozesse
  • Ausgeprägte Kenntnisse im Projekt- und Changemanagement sowie sehr gute Fähigkeiten komplexe Zusammenhänge zu analysieren


Was wir uns wünschen

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft oder vergleichbare Qualifikation
  • Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung in vergleichbarer Position, vorzugsweise im Klinikumfeld
  • Ausgeprägte Erfahrung im Beschaffungsmanagement mit digitalen Prozessen
  • Verbindlichkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft sowie eine team-, lösungs- und serviceorientierte Arbeitsweise und eine wirtschaftliche Denkweise.


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Patientensicherheit – Ein entscheidendes Kriterium bei der Beschaffung von Medizinprodukten

Der Einsatz einer Vielzahl unterschiedlicher Medizinprodukte ist eine treibende Kraft für eine sichere und wirtschaftliche Patientenversorgung. Allerdings kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Patienten zu Schaden kommen. Häufig wirken viele Ursachen bei solchen Vorfällen zusammen. Das Beschaffungswesen hat einen großen Einfluss auf das Zusammentreffen der Voraussetzungen für die sichere Anwendung. Es muss sich diesen Einfluss bewusstmachen und sich bei der Beschaffung gezielt für die Patientensicherheit einsetzen.

 

Diese Handlungsempfehlung skizziert einen Beschaffungsprozess für Medizinprodukte, der Patientensicherheit als wichtiges Entscheidungs- und Beschaffungskriterium berücksichtigt und dafür die Anforderungen und Erfahrungen der einzubeziehenden Berufsgruppen frühzeitig einbindet. Zusätzlich beschreibt sie Aufgaben für die Politik zur Unterstützung der Patientensicherheit.

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Jens Spahn zur Nationalen Gesundheitsreserve

Die Nationale Gesundheitsreserve ist ein Vorratslager für wichtige Medizingüter. Die Reserve besteht im Kern aus Schutzausrüstung, Schutzmasken, Beatmungsgeräten und Medikamenten.  Bundesweit soll an 19 Standorten medizinisches Material gelagert werden. Die Reserve soll bis Ende 2021 vor allem mit schon beschafften Masken gefüllt werden. Ab 2022 setze man laut Spahn vor allem aus Material aus Deutschland, bislang beziehe man dieses unter anderem aus China. Das Ziel ist, dass die an den Standorten eingelagerte Ausrüstung den Bedarf im Gesundheitswesen einen Monat lang decken kann. Über Verträge mit Lieferanten soll gewährleistet werden, dass der Nachschub für mindestens ein halbes Jahr gesichert ist.

 

Reserven sollen in erster Linie auch weiterhin medizinische Einrichtungen und die Länder vorhalten, ehe auf Bundesbestände zugegriffen werden soll. Auf verschiedenen Beschaffungskanälen sicherte sich die Regierung bis Ende 2021 insgesamt rund 1,7 Milliarden Masken der hohen Schutzkategorien FFP2 und FFP3 sowie rund 4,2 Milliarden einfache OP-Masken.

 

Wie sieht der Zeitplan für den Aufbau aus?

In einem ersten Schritt sollen bis Ende 2021 im gesamten Bundesgebiet Standorte der Gesundheitsreserve entstehen. Der Fokus liegt zunächst auf medizinischer Schutzausrüstung. Parallel will das Gesundheitsressort mit dem Innen-, Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium weiter an dem Konzept arbeiten. Im kommenden Sommer soll eine Risikoanalyse vorliegen, die als Grundlage für die „mittelfristige Bedarfsschätzung, den Logistikbedarf und das erforderliche Portfolio an Fähigkeiten sowie die einzubindenden Versorgungsgüter“ dient, heißt es in dem Beschluss der Bundesregierung.

 

Abgeschlossen sein soll der Aufbau spätestens 2023. Im „Dauerbetrieb“ der Reserve soll der Bedarf dann auch weitestgehend durch inländische Produktion abgedeckt werden. Geplant ist zudem eine Kooperation der EU-Staaten bei der Bevorratung wichtiger Medizingüter, in die das deutsche System einfließen würde.

 

Die Kosten sollen durch ein „rollierendes System“ gedämpft werden, sagte Spahn. Das bedeutet, dass zum Beispiel Schutzmasken aus der Reserve rechtzeitig vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums im Markt weiterverkauft und in den Lagern durch neue Masken ersetzt werden. So will der Bund verhindern, regelmäßig abgelaufene Bestände zerstören zu müssen.

 

Standorte sind in 16 deutschen Städten geplant

  1. Apfelstädt
  2. Augsburg
  3. Bergkamen
  4. Biblis
  5. Crailsheim
  6. Dortmund
  7. Emmerich
  8. Euskirchen
  9. Halle
  10. Hamburg
  11. Ibbenbüren
  12. Kabelsketal
  13. Krefeld
  14. Langenhagen
  15. Neuss
  16. Unna

Dazu kommen noch drei vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums angemietete Lagerflächen in Neustadt, Muggensturm und Krefeld.

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Neuer Verband der Einkaufsgemeinschaften gegründet

Zum 1. Januar 2021 hat die deutsche Gesundheitswirtschaft einen neuen Verband für Beschaffungsthemen: der Zentralverband der Einkaufsorganisationen im Gesundheitswesen e. V. (ZVEG) mit Sitz in Köln. Die Neugründung des ZVEG bedeutet zugleich das Ende des BVBG e. V..  Der ZVEG will das Thema Einkauf und Versorgung vorantreiben, gemeinsam mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem BVMed, der DKG und der ADKA.

 

Die Mitglieder:

  1. AGKAMED GmbH
  2. clinicpartner eG
  3. EKK plus GmbH
  4. EK-UNICO GmbH
  5. P.E.G. eG
  6. Prospitalia GmbH
  7. Sana Einkauf & Logistik GmbH

 

Webseite: www.zveg.org

 

Quelle: f&w

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Stellenangebot: Referent Sachkostencontrolling

Ein Jobangebot der Knappschaft Kliniken Service GmbH

 

Referent Sachkosten-Controlling (m/w/d)

Schwerpunkt: Strategisches Einkaufscontrolling

Die Knappschaft Kliniken Service GmbH unterstützt die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Ziel der Knappschaft Kliniken Service GmbH ist die Umsetzung von Synergien im gesamten Verbund, Bündelung von Kompetenzen, passgenauer und lösungsorientierter Einsatz von Ressourcen und Definition gemeinsamer Strategien. Unter dem Dach der Knappschaft Kliniken Service GmbH werden in zwei Betriebsteilen die IT-Dienstleistungen sowie der strategische Einkauf des Managementverbundes der Knappschaft Kliniken gebündelt.

Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich fast 680.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Die Knappschaft Kliniken gehören in Deutschland zu den größten Krankenhausverbünden in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Als Tochtergesellschaft der DRV KBS ist die Knappschaft Kliniken Service GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, die Seemannskasse und ein eigenes medizinisches Kompetenznetz.

Insbesondere zeichnen unseren Verbund die exzellente medizinische Kompetenz sowie die hohe Innovationsfreudigkeit aus.

In diesem modernen medizinischen Umfeld suchen wir für den Betriebsteil E.Log zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Voll- oder Teilzeit einen Referenten Sachkosten-Controlling (m/w/d).

 

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium, idealerweise mit dem Schwerpunkt Controlling, Finanzen, oder gleichwertige Qualifikation
  • Einschlägige, in einem Krankenhaus oder in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erworbene fundierte Berufserfahrung
  • Erfahrung in der Sachkostenanalyse und Sachkostengesprächen mit Anwendern
  • Fundierte Kenntnisse in MS Office und in einschlägigen Softwarelösungen wie SAP und eisTIK
  • Dienstleistungsorientierung und gutes Kommunikationsvermögen
  • Organisationsgeschick und selbstständige Arbeitsweise sowie Teamgeist

 

Ihre Aufgaben

  • Konzeption und Implementierung eines umfassenden Berichtwesens für den operativen und strategischen Einkauf
  • Erstellen von Sachkostenberichten und Benchmarks
  • Erstellung von Kalkulationen und von Wirtschaftlichkeitsanalysen
  • Bereitstellung von adhoc-Auswertungen
  • Grafisch ansprechende Aufbereitung von Analysen
  • Konzeption, Implementierung und Durchführung von Standardprozessen zur Bewertung von Beschaffungsalternativen
  • Steuerung des Stammdatenmanagements
  • Aktive Mitwirkung in verbundweiten Arbeitsgruppen und Projekten
  • Beteiligung an der Weiterentwicklung des verbundweiten Data-Warehouse-Systems

 

Was wir bieten

  • Ein vielseitiges, interessantes und aktiv gestaltbares Aufgabengebiet in einem kollegialen und motivierten Team
  • Einen sicheren Arbeitsplatz in einem gesunden und renommierten Klinikverbund
  • Eine der Aufgabe entsprechende attraktive Vergütung

 

Interessiert?

Für nähere Auskünfte steht Ihnen der Leiter des Betriebsteils E.Log, Herr Hendrik Schenck, unter der Rufnummer 0234/299-2850 gern zur Verfügung.

Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt. Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an; Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Die Inklusion von Menschen mit Behinderung entspricht unserem Selbstverständnis und wir begrüßen daher ihre Bewerbung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 31.12.2020.

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Pandemien als Treiber für die Verbesserung der Lieferketten

Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Praxis, um die Healthcare-Supply-Chain für den Krisenfall widerstandfähiger zu machen

 

Die Corona-Pandemie hat die Supply Chain im Gesundheitswesen vor große Herausforderungen gestellt. Wie können die Verantwortlichen im Gesundheitsmarkt strategisch vorgehen, um widerstandsfähige Lieferketten aufzubauen? Und mit welchen Maßnahmen können sich die Akteure auf künftige Pandemien besser vorbereiten? Zielführend sind hier die richtigen Strategien − etwa die konsequente Planung möglicher Krisenszenarien, die enge Vernetzung mit klinischen Interessensvertretern oder die Bewertung von Lieferanten in Bezug auf verlässliche Lieferketten. Dazu nehmen drei Experten im Bereich Krankenhaus-Logistik Stellung.

 

COVID-19 hat Wirtschaft und Gesellschaft weltweit völlig unvorbereitet getroffen. „Die Krise hat uns drastisch vor Augen geführt, wie brüchig die globalen Lieferketten im Gesundhheitswesen sind und dass hier akuter Handlungsbedarf besteht“, konstatiert Stefan Krojer, Gründer und Betreiber der Community „Zukunft Krankenhaus-Einkauf“. Um für zukünftige, ähnlich gelagerte Krisensituationen besser gerüstet zu sein, müssen Verantwortliche aus den Versäumnissen der Corona-Pandemie lernen und die richtigen Erkenntnisse daraus ziehen. Entscheidend ist es, bei der Konzeption möglicher Maßnahmen strategisch vorzugehen. Ein Weg kann darüber führen, operative Planungsprozesse an neue Gegebenheiten anzupassen. Für Thomas Klein, Dezernent Einkauf & Logistik, Verpflegungsmanagement am Universitätsklinikums Düsseldorf hat es sich in der Pandemie bewährt, die richtigen internen Strukturen zu schaffen. „Kurz nachdem im Februar die ersten COVID-Patienten bei uns eintrafen, sind bereits die Verbräuche an FFP-Masken und Mund-Nasen-Bedeckungen explodiert“, erinnert sich Thomas Klein. So wurde noch am selben Tag eine Task Force mit allen Beteiligten einberufen. Das Gremium aus Virologen, Infektiologen und Teilen des Vorstands hat mögliche Szenarien durchgespielt und nach Lösungsoptionen gesucht. Von herausragender Bedeutung waren hierbei kurze Entscheidungswege und schnelle Reaktionsmöglichkeiten. „Dabei haben wir sehr von der Digitalisierung unserer Prozesse in der Materialwirtschaft profitiert. Schnell herrschte Transparenz über die Bestände im Zentrallager, sodass wir das Verbrauchsverhalten besser einschätzen und Engpass-Situationen entgegenwirken konnten“, ergänzt Thomas Klein.

 

Enge Vernetzung mit wichtigen Interessensvertretern

Wichtig ist auch die enge Vernetzung mit Interessensvertretern, die am klinischen Beschaffungsprozess beteiligt sind. „Aufgrund der Pandemie waren bewährte Lieferquellen schnell ausgetrocknet, sodass der Einkauf sich ad hoc anpassen und neue Optionen finden musste. Von unschätzbarem Wert war dabei ein funktionierendes Netzwerk, das gute Beziehungen zu bewährten Bestandslieferanten, weiteren Fachhändlern sowie zu den eigenen Kollegen aus dem Einkauf umfasst“, weiß Stefan Krojer.

 

Dr. Christoph Luz, Geschäftsführer der Ländergruppe DACHNL bei Global Healthcare Exchange (GHX), sieht in der konsequenten Planung eine entscheidende Voraussetzung, um in Zukunft besser auf Krisenszenarien vorbereitet zu sein. „Eine gute Planung basiert immer auf validen Daten. Diese waren aber in vielen Kliniken während der heißen Phase der Pandemie nicht verfügbar. Auch wenn die Transparenz über die Zentrallager meist gegeben war, ließen sich dennoch die dezentralen Bestände, beispielsweise von Atemschutzmasken, auf den Stationen kaum einsehen. Durchgängig digitalisierte Prozesse können hier in Zukunft Abhilfe schaffen“, sagt Christoph Luz. Digitale Lösungen verschaffen einen klaren Überblick über die dezentralen Bestände im Krankenhaus. Das macht es möglich, Material innerhalb der Stationen oder auch zwischen einzelnen Kliniken sinnvoll umzuverteilen. Zudem bieten solche Lösungen eine hohe Transparenz über den Anbieter-Markt. So lassen sich über Klassifikationssysteme jederzeit alternative Lieferanten recherchieren, um pandemie-bedingte Versorgungslücken abzufangen.

 

Mit solider Datenbasis Pandemie-Folgen abmildern

Für Stefan Krojer trägt eine solide Datenbasis wesentlich dazu bei, die Auswirkungen von Pandemien mit bisher unbekannten Erregern abzumildern. „Bekannte Krankheiten wie regelmäßig auftretende Grippewellen oder die jährlich wiederkehrende Noro-Virus-Epidemie liefern uns Daten über die zu erwartende Anzahl von Erkrankten. So können wir den Bedarf an Schutzausrüstungen verlässlich planen und disponieren. Liegen diese Erfahrungswerte in Form von validen Daten vor, können wir diese um neue Informationen ergänzen und sie auch zur Bewältigung einer Pandemie vom Ausmaß COVID-19 nutzen“, erklärt Stefan Krojer. Zu den relevanten Daten, die hierbei ausgewertet werden können, zählen auch die Untersuchungsergebnisse der Johns-Hopkins-Universität zu den Corona-Fallzahlen sowie die Statistiken des Robert-Koch-Instituts. Aber auch Eingaben in Suchmaschinen können aussagekräftige Erkenntnisse und Trends über die aktuelle, regionale Verbreitung, beispielsweise von Erkältungskrankheiten, liefern. Suchen viele Menschen einer Region etwa Schlüsselbegriffe zu den Symptomen Fieber, Husten, Schnupfen, könnte dies auf eine akute Infektionswelle in der Region hindeuten. Technisch wäre es durchaus möglich, solche externen Daten in bestehende Klinikverwaltungs- und ERP-Systeme zu integrieren und für Simulationen zu nutzen, um einen künftigen Bedarf zu berechnen.

 

Voraussetzung hierfür ist jedoch eine optimale Datenqualität. Dazu zählt auch ein gutgepflegter und qualitativ hochwertiger Bestand an klar adressierbaren, internen Stammdaten. „Beim Datenmanagement konzentrierten wir uns bisher auf Artikelstamm-, Transaktions- und Bewegungsdaten. COVID-19 hat aber gezeigt, dass wir noch weitere Daten benötigen, die gesammelt, aufbereitet und im System adressiert werden müssen. Dies ist aufwändig und erfordert einen grundlegenden Veränderungsprozess hinsichtlich Arbeitsweise, Datendokumentation und Integration von Schnittstellen. Wir brauchen daher ein durchdachtes Dokumenteninformationssystem, das alle relevanten Daten wie etwa Zertifikate oder Gebrauchsanweisungen zu einem wichtigen Produkt zusammenführt und den Schwestern, Pflegern und Ärzten in einem transparenten Workflow zur Verfügung stellt“, fordert Stefan Krojer. So wird die Sicherheit des Personals und die korrekte Anwendung des Produktes gewährleistet. Zudem hat die Krise gezeigt, dass auch Daten aus neuen Medienformaten wie etwa E-Learnings gesammelt, von Lieferanten akquiriert, abgeglichen und über Plattformen wie GHX mit allen Beteiligten geteilt werden müssen. „Wir stellen unseren Mitarbeitern diverse Schulungsvideos, beispielsweise zum richtigen Anlegen von Masken oder zur fachgerechten Durchführung von Abstrichen, zur Verfügung. Hierbei ist es essenziell, dass die Kollegen aus dem klinischen Bereich auf eine zentrale Datenbank zugreifen können“, ergänzt Thomas Klein.

 

Konsistente Datenqualität ist entscheidend

Für Christoph Luz ist eine konsistente Datenqualität von entscheidender Bedeutung, um die Kliniken fit für künftige Herausforderungen und Krisen zu machen. „Wir arbeiten seit Jahren daran, unseren Kunden qualitativ hochwertige Daten mit der gebotenen Informationstiefe zur Verfügung zu stellen. Infolge der Pandemie wird auch das Gesundheitswesen von einem immensen Digitalisierungsschub profitieren, gerade was die Lieferung, Qualität und Analyse von Daten betrifft“, prognostiziert Christoph Luz.

 

Lieferanten auf den Prüfstand stellen

Zudem ist die Zuverlässigkeit der Lieferanten ein entscheidendes Kriterium, um Risiken zu minimieren und die Aufrechterhaltung der Lieferketten auch im Krisenfall sicherzustellen. „Zur Ermittlung geeigneter Lieferanten müssen wir ein Monitoring bestehender Partner durchführen, unsere Erwartungen klarstellen und Verbindlichkeiten schaffen. Dabei entfernen wir uns auch vom Single Sourcing, konzentrieren uns also nicht mehr auf einen Hauptlieferanten, sondern setzen auf mehr Diversität, um im Ernstfall Versorgungsengpässe zu vermeiden“, erklärt Thomas Klein.

 

Darüber hinaus müssten die globalen Lieferketten genauer betrachtet werden, ergänzt Stefan Krojer: „Wir benötigen einen detaillierten Überblick über Produktionsstandorte und Hierarchien innerhalb der Lieferantenstrukturen – von der Rohstofferzeugung bis hin zum Fertigprodukt.“ Dazu kommen rechtliche Vorgaben: Wird das Lieferkettengesetz verabschiedet, müssen Kliniken in Zukunft prüfen, ob Lieferanten ab einer bestimmten Größe die Menschenrechte wahren, ihrer sozialer Verantwortung gerecht werden und ökologische Standards einhalten. Dabei sind entsprechende Zertifizierungen zu dokumentieren. Zur Bewertung der Lieferanten stehen Kliniken vor der Wahl, die erforderlichen Daten entweder mühsam zu sammeln oder schon existierende Datenbanken, wie etwa von GHX, zu nutzen, um daraus strategische Einkaufsentscheidungen abzuleiten.

 

Erfahrungen aus den USA zu Bewertungen von Lieferketten

Gefordert ist auch, die Bewertungskriterien für die Versorgungskette zu erweitern, wie es beispielsweise die US-amerikanische Association for Health Care Resource & Materials Management (AHRMM) mit der „Cost-Quality-Outcome“-Messung vorschlägt. Dabei werden neben einer Verbesserung der Gesamtkosten der Pflege unter anderem auch die Qualität derselbigen bewertet. AHRMM ist federführend bei den Bemühungen, die Leistungskennzahlen (KPIs) für die Lieferkette von einer stark taktisch und operativ ausgerichteten zu einer ganzheitlicheren Sicht auf den Gesundheits- und Risikostatus der Lieferkette zu erweitern. „Von einem wertebasierten Einkauf, dem Value-based Procurement, sind wir in Deutschland und den meisten Teilen Europas noch weit entfernt“, weiß Stefan Krojer. „Wir müssen zunächst Qualitätskriterien für die Lieferkette sauber definieren und auch in unseren Lieferantenverträgen implementieren, denn nur dann können wir sie auch überwachen und evaluieren. Das wäre aus meiner Sicht der erste Schritt.“

 

Fazit

COVID-19 hat die Schwächen der bestehenden Lieferketten im Gesundheitswesen in vollem Umfang aufgedeckt. Wichtig ist es, die Pandemie als Chance zu begreifen und aus den Erfahrungen zu lernen. Die Verantwortlichen sind nun gefordert, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und die erforderlichen Maßnahmen konsequent und mit strategischem Weitblick umzusetzen.

 

 

Über GHX

Global Healthcare Exchange, LLC (GHX) arbeitet seit Jahrzehnten mit Gesundheitsdienstleistern, Herstellern, Distributoren und anderen Interessenvertretern der Branche zusammen, um sie optimal bei allen Anforderungen rund um Supply-Chain-Prozesse im Gesundheitswesen zu unterstützen. Durch die Automatisierung wichtiger Geschäftsprozesse und die Umsetzung von Daten in konkrete Maßnahmen, unterstützt GHX das Gesundheitswesen dabei, schneller zu agieren, intelligenter zu arbeiten und bessere Ergebnisse zu erzielen. Durch die Lösungen von GHX haben Organisationen im Gesundheitswesen bereits Milliarden an unnötigen Ausgaben eingespart. Weitere Informationen über die branchenführenden, cloud-basierten Supply-Chain-Lösungen von GHX finden Sie unter www.ghxeurope.com.

 

 

Pressekontakt GHX:

Eileen Bailey

eileen.bailey@ghxeurope.com

 

Agenturkontakt:

Schwartz Public Relations

Marita Bäumer

ghx@schwartzpr.de

+49 40-76974450

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Ausblick 2021: Daten werden zum zentralen Faktor für eine sichere medizinische Versorgungskette

Welche Themen und Trends neben oder in Zusammenhang mit Covid-19 werden das Gesundheitswesen 2021 beschäftigen? Welche technologischen Entwicklungen werden weiter vorangebracht? Welche Treiber bestimmen die Technologie-Investitionen im kommenden Jahr und darüber hinaus? Mit diesen Fragen haben sich die Experten von Global Healthcare Exchange (GHX) beschäftigt. GHX baut auf einer jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleistern, Herstellern, Distributoren und anderen Interessenvertretern der Branche auf, um deren Zusammenarbeit effizienter und transparenter zu gestalten. Durch die Automatisierung wichtiger Geschäftsprozesse hilft GHX dem Gesundheitsökosystem effizienter zu arbeiten, bessere Ergebnisse zu erzielen und damit Mitarbeiter in Kliniken bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten.

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Corona, Lieferkettengesetz und Klimaschutz: Wo steht der Einkauf in Punkto Nachhaltigkeit 2020?



Das JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung möchte in Anbetracht der aktuellen Debatte zur Einführung eines deutschen Sorgfaltspflichtengesetzes (Lieferkettengesetz) besser verstehen, welchen Stellenwert das Thema Nachhaltige Beschaffung und verantwortungsvolle Lieferketten in den Einkaufsabteilungen von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zur Zeit einnimmt. 


Gemeinsam mit der CBS International Business School, mySupply und Archlet, führt es eine wissenschaftliche Studie durch, um zu untersuchen, in welchen Bereichen der größte Handlungsbedarf besteht. Ziel ist es, aus den Erkenntnissen neue Ansätze für weitere hilfreiche Einkaufslösungen zu entwickeln, damit eine nachhaltige Beschaffung wirkungsvoller und einfacher umsetzbar wird. Teilnehmer haben die Gelegenheit, das eigene Beschaffungsverhalten zu reflektieren und finden durch den späteren Benchmark Orientierung für die Weiterentwicklung der eigenen Beschaffungsorganisation.


Machen Sie mit: https://mysupply.de/sustainability-survey/ 


Die Beantwortung der Fragen wird ca. 15 – 20min dauern und findet noch bis einschließlich 31.10.2020 statt. Alle Angaben werden anonym behandelt, d.h. die Antworten werden ohne Namen und Adressen ausgewertet. Die Forschungsarbeit unterliegt den Regelungen der Datenschutzgesetzgebung. Es ist absolut sichergestellt, dass die Angaben nicht mit der teilnehmenden Person in Verbindung gebracht werden. Die Studienergebnisse werden zeitnah veröffentlicht. Nach Abschluss der Befragung besteht die Möglichkeit, die eigene E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit die Studienergebnisse im Nachgang auch direkt zusendet werden können. 


Bei Rückfragen zur Studie können Sie sich direkt an Frau Jamal vom JARO Institut wenden: y.jamal@jaro-institut.de 

Das JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin. 


Das Institut will erreichen, dass nachhaltiges Handeln zum Standard für die Wirtschaft wird. Es vermittelt dafür relevantes Wissen, verbindet Menschen und Organisationen und arbeitet mit Ihnen gemeinsam an der Umsetzung der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Mehr Informationen unter: www.jaro-institut.de 


Bereits 2019 hat das JARO Institut gemeinsam mit und für den Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf & Logistik (BME) eine dreistufige Zertifizierung für nachhaltige Beschaffungsorganisationen entwickelt, die sich an die international gültige High Level Structure für ein ganzheitliches Managementsystem und die ISO20400 anlehnt. : https://www.bme.de/services/sponsoring/bme-nachhaltigkeitszertifikat/ 

Quelle: JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V.

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Stelle: Strategischer Einkäufer (m/w/d)


Die Johanniter Competence Center GmbH bietet als zentraler Dienstleister innerhalb des Johanniterordens maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Healthcare Informationstechnologie, 

Strategischer Einkauf und Consulting. Derzeit profitieren eine Vielzahl an Krankenhäusern und mehr als 90 Seniorenpflegeeinrichtungen von den fundierten Erfahrungen unserer Mitarbeiter. 


Zur Verstärkung unseres leistungsstarken Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Strategischen Einkäufer (m/w/d) in Vollzeit.



Tätigkeitsfelder:

 Strategische Steuerung des Einkaufsgebietes Medical, Wirtschaftsbedarf und Services.

 Schnittstelle zwischen Einkaufsgemeinschaft und dezentralen Einkaufsstrukturen, bzw.

Anwendern.

 Leitung/ Mitarbeit von und bei Einkaufs-Projekten in Krankenhäusern.

 Identifikation und Umsetzung von Optimierungs- und Einsparpotentialen.

 Führen von Lieferanten- sowie Anwendergesprächen und Vertragsverhandlungen.

 Erstellung von Angebotsabfragen, -auswertungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen.

 Aktive Mitgestaltung einer dynamisch wachsenden Einkaufsorganisation.

 Erstellung von Einkaufs-, Warengruppen- und Umsatzreports.



Anforderungen:

 Mehrjährige Erfahrung in der Gestaltung von Einkaufsprozessen.

 Fundiertes Wissen im Kernbereich Gesundheitswesen und dem einschlägigen Produktportfolio. 

 Ausgeprägte Verhandlungsfähigkeiten.

 Sehr gute Kenntnisse im Beschaffungs-, Projekt-, Prozess- und Lieferantenmanagement.

 Ausgeprägte Kommunikations-/ Konflikt- und Moderationsfähigkeiten.

 Vernetztes, strukturiertes und analytisches Denken, Gespür für Machbarkeit und Prioritäten.

 Mehrjährige Anwenderkenntnisse mit Microsoft-Office Produkten.

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Digitale Bestandsplattform für versorgungskritischer Medizinprodukte

Lugans (BVMed Vorstand) schätzt: „Für über 80 Prozent aller kritischen Produkte gibt es keinen Mangel, sondern ein Verteilungsproblem. Hier wäre eine digitale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte eine gute Lösung“.


Um dieses Problem zu lösen, schlägt der Bundesverband der Medizinprodukteindustrie (BVMed) eine digitale Bestandsplattform vor.



Den Weg zur digitalen Bestandsplattform skizziert Lugan (BVMed Vorstand) wie folgt:


Definition kritischer Arznei- und Medizinprodukte;    


Ermittlung von Produkten/ Rohmaterialien mit fehlender EU-Produktionskapazität;


Nutzung eines einheitlichen global eingeführten Produktidentifikationsstandards und Klassifikationsstandards;


Festlegung der Teilnehmer an der Bestandsplattform und Zugänglichkeit;


Aufsetzen eines Pilotprojektes sowie


Strategie zur Vermeidung von außereuropäischen Abhängigkeiten.



Quelle: BVMed 


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Antigentests Übersicht BfArM

Liste der Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, die Gegenstand des Anspruchs nach § 1 Satz 1 gemäß "Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV)" sind.

                             

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)                                                     

                             

Stand 30.10.2020                            

                             

Alle Daten gemäß Übermittlung des Herstellers, verbindlich sind ausschließlich die Angaben in den jeweiligen Gebrauchsinformationen.  


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Leiter Einkauf, Klinikum Winnenden

Das Klinikum in Winnenden sucht einen:


Leiter (m/w/i) Einkauf

für unseren Einkauf
Referenznummer: W-5- 102-20


Ihre Aufgaben

  • Sicherstellung der wirtschaftlichen und stabilen Versorgung des Klinikums mit allen notwendigen Materialien des medizinischen Sachbedarfs und sonstiger Verbrauchsgüter mit starker strategischer Ausrichtung
  • Ergebnis- und teamorientiertes Leiten des Verantwortungsbereichs
  • Fachliche und disziplinarische Verantwortung (Führung, Motivation, Entwicklung) für die aktuell 13 Mitarbeiter/-innen des Teams
  • Verantwortung für den reibungslosen Prozessablauf in den unterstellten Bereichen gemäß Organigramm (Lager, strategischer- und operativer Einkauf) an beiden Standorten
  • Weiterentwicklung der Beschaffungsordnung und der zugehörigen Prozesse
  • Standardisierung des Warensortiments und Hebung von Einsparpotenzial in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Prozesse
  • Kosten- und Budgetverantwortung
  • Verantwortung für die Erstellung einer prozessorientierten Führungs- und Organisationsstruktur sowie für das Qualitätsmanagement

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes technisches oder betriebswirtschaftliches Studium oder abgeschlossene Weiterbildung zum (technischen) Betriebswirt (m/w/i) oder vergleichbare Ausbildung
  • Mehrjährige Berufserfahrung im gesuchten Bereich erwünscht, bevorzugt in einer Klinik und in einer vergleichbaren Position
  • Erfahrung in der Personalführung erwünscht
  • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse
  • Ausgeprägtes Verhandlungsgeschick, analytische, konzeptionelle und strukturierte Arbeitsweise
  • Hohes Maß an Teamorientierung, souveränes Auftreten, Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit, Organisationstalent 

Unser Angebot

  • Ein unbefristeter Arbeitsplatz mit moderner Ausstattung sowie interessantem und anspruchsvollem Aufgabengebiet
  • Sehr gute und regelmäßige interne sowie externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Individuelle und strukturierte Einarbeitung in die Aufgabenstellung
  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen mit Kindertagesstätte am Klinikum Winnenden
  • Eine leistungsgerechte Vergütung nach TVöD-K entsprechend der Qualifikation einschließlich Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge
  • Ein Zuschuss für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs (VVS-Firmenticket)

Weitere Informationen


Für weitere Fragen steht Ihnen gerne Herr Marc Schumacher, Leitung Wirtschaft und Versorgung, unter Telefon 07195 591-52101 zur Verfügung.


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Think Tank von Zukunft Krankenhaus-Einkauf erscheint in neuem Buch "Denkfabriken im Gesundheitswesen"

Unser Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0 ist im neuen Buch von Prof. Dr. David Matusiewicz mit dabei! Wir wollen die Zukunft des Klinikeinkaufs selbest mit gestalten. Wie? Durch Innovation und Transformation. Unser Think Tank detektiert Probleme des Klinik Einkaufs und des Klinikums. Priorisiert Themen und entwickelt erste Lösungsansätze. Venture Developer entwickeln das MVP und stellen es den Mitgliedern vor. Externe Ventures können eingebettet werden und externe Startups werden beschleunigt. Wir gestalten damit unsere eigene Zukunft als Wertschöpfungspartner, Innovator und Transformator selbst.

 

#ThinkTanks im Gesundheitswesen - Deutsche Denkfabriken und ihre Positionen zur Zukunft der Gesundheit. Die Übersicht der Think Tanks im Buch: 
Ayinger Gesprächskreis I Bertelsmann Stiftung I BKK youngtalents I Bundesverband Managed Care (BMC) I Bundesvertretung der Medizinstudierenden I Club der Gesundheitswirtschaft I Denkschmiede Gesundheit I Flying Health I Global Health Think Tanks I Hacking Health I Healthcare Innovations I Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf I Informationsnetzwerk Homöopathie I Initiative Gesundheitswirtschaft e. V. I Krankenhaus Einkauf 4.0 I Läuft I Stiftung Münch I Stiftung Sight and Life I SUENJHAID! The Health Captains I Think Tanks Onkologie I Think-Tank-Klinik I Twankenhaus® I XPOMET© Medicinale

Link: https://lnkd.in/d6bMTrH 

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Prospitalia Eigentümer Nordic Capital will WMC Consulting kaufen

Nordic Capital plant Einstieg bei vier deutschen Healthcare Consulting Unternehmen. Bereits seit zwei Jahren ist Nordic Capital auch Eigentümer der deutschen Einkaufsgemeinschaft Prospitalia aus Ulm. 

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Das Lieferkettengesetz kommt

 

Was ein Gesetz bewirken soll: Ein solches Gesetz soll zu mehr Schutz von Menschen und Umwelt in der globalen Wirtschaft führen. Im Handel und der Produktion verletzen Unternehmen im Zuge der weltweiten Wertschöpfungs- und Lieferketten immer wieder grundlegende Menschenrechte. Dazu zählen Kinderarbeit, Ausbeutung, Diskriminierung und fehlende Arbeitsrechte. Auch die Umweltzerstörung soll in den Blick genommen werden: illegale Abholzung, Pestizid-Ausstoß, Wasser- und Luftverschmutzung.    

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