++ Corona-Newsticker für Krankenhäuser ++

50 Prozent der 40.000 Intensiv Betten in deutschen Kliniken sind aktuell frei 

07.04.2020


Clinicpartner lagert Schutzausrüstung außerhalb von NRW 

07.04.2020

Die Krankenhaus-Einkaufsgenossenschaft Clinicpartner lässt als Reaktion auf das geplante Pandemie-Gesetz der Landesregierung Waren bereits jetzt außerhalb von Nordrhein-Westfalen lagern.


VDE Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung 

04.04.2020

Medizinprodukte und Schutzausrüstung müssen eine Konformitätserklärung haben. Diese ist Voraussetzung für das CE-Kennzeichen und damit für eine Vermarktung in Europa. Der VDE prüft die Konformitätserklärung auf Plausibilität. Kostenloser Check für eine schnelle erste Einschätzung, ob das angebotene Produkt vermarktet werden darf und aus seriösen Quellen stammt. Zum Check 


USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab

02.04.2020

Das Land Berlin hat in China Atemschutzmasken bestellt – Typ FFP2 und FFP3. Die Lieferung wurde allerdings von den USA abgefangen und in die Vereinigten Staaten umgeleitet. Mehr


Regierung billigt Wiederverwen­dung von Schutzmasken in Ausnahmefällen

02.04.2020

Der Krisenstab der Bundesregierung billigt in der aktuellen Versorgungskrise die Wiederverwendung von Schutzmasken in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend Ma­te­rial zur Verfügung steht. Mehr 


Tesla kostenlos Beatmungsgeräte an

01.04.2020

Musk sagt: "Wir haben zusätzliche, von der FDA zugelassene Beatmungsgeräte. Sie werden an Krankenhäuser weltweit innerhalb der Tesla-Lieferregionen geliefert. Die Kosten für Geräte und Versand sind kostenlos. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Geräte sofort für Patienten benötigt werden und nicht in einem Lagerhaus gelagert werden."


Baden-Württemberg bestellt 30 Mio. Gesichtsmasken 

01.04.2020

Baden-Württemberg ist es mithilfe heimischer Unternehmen und ihrer Kontakte und Logistik-Netze gelungen, 30 Millionen Gesichtsmasken zu bestellen. Dies allerdings zu einem Preis, "bei dem es einem schwindlig wird", wie die Regierung erklärte. Zwischen 50 und 100 Millionen Euro habe allein diese eine Lieferung gekostet. Mehr 


Schutzmasken ohne CE-Kennzeichnung 

31.03.2020

Im Rahmen der vereinfachten Verfahren für die Beschaffung von Corona-Masken gemäß der Empfehlung der EU-Kommission erstellen die Dekra Testing & Certification und das Institut für Arbeitsschutz der DGIV auf Anforderung durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) einen verkürzten Prüfgrundsatz. Das Ziel liegt in einem schnellen Verfahren, das eine technische Aussage über den Schutz erlaubt und von der Marktaufsichtsbehörde akzeptiert wird. Damit sollen Schutzmasken ohne CE- Kennzeichnung, die nicht den aufwendigen Prozess gemäß PSA-VO (EU 2016/425) erforderlichen EU- Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen haben, verfügbar werden (Quelle: MTD Instant).


BBraun liefert 1,78 Millionen Atemschutzmasken 

31.03.2020

Die Fa. B. Braun Melsungen hat per Flugzeug 1,78 Mio. Atemschutzmasken aus China importiert und an die Landesregierung Hessen geliefert.


Online Portal für Schutzausrüstung 

29.03.2020

RemedyMatch ist eine gemeinnützige Logistikplattform, die deutschlandweit Bestand und Bedarf von medizinischen Schutzartikeln zusammenbringt. In dem Online-Portal tragen Spender:innen Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, samt Standort ein und werden mit Bedarfsträgern zusammengebracht und bei der Logistik unterstützt. https://RemedyMatch.io/


Projekt Need Mask der RWTH Aachen 

29.03.2020

Das RWTH Institut für Textiltechnik hat eine gemeinnützige Plattform ins Leben gerufen, um den Bedarf nach und die Versorgung mit Schutzkleinung in Europa zu koordinieren. www.need-mask.com


Ärztepräsident rät zum Tragen von einfachen Schutzmasken

28.03.2020

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, einfache Schutzmasken zu tragen. Sein Rat: Besorgen sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selber welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum. Manche stimmen sehen dies kritisch, da diese Masken dann im Krankenhaus fehlen würden, denn die Menge an Masken ist begrenzt. 


Amazon führt auf der Website Amazon.de einen Spenden-Button ein 

27.03.2020

Kunden haben dadurch eine Möglichkeit zur Spende an den Corona-Nothilfefonds zu ermöglichen – und die Spendensumme von Amazon so noch zu vergrößern. Kunden können das Deutsche Rote Kreuz auch über Alexa unterstützen, indem sie sagen: “Alexa, spende für die Coronavirus-Hilfe“ und dann den Betrag nennen, den sie spenden möchten.


Amazon spendet 3,5 Millionen Euro an Hilfsorganisationen 

27.03.2020

Amazon stellt 3,5 Millionen Euro zur Unterstützung von Menschen zur Verfügung, die von der Corona-Krise in Deutschland am stärksten betroffen sind. Dazu gehört eine Spende von 2,5 Millionen Euro an den neu geschaffenen Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). 1 Million Euro gehen an lokale Hilfsorganisationen in den Gemeinden, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Amazon leben und arbeiten – vor allem an Organisationen, mit denen Amazon seit langem eng zusammengearbeitet.


Amazon steigt in Corona Diagnostik ein

27.03.2020

Vor kurzem hat Amazon die "AWS Diagnostic Development Initiative" ins Leben gerufen, um die Erforschung und Entwicklung von Diagnostiken zur schnellen und genauen Erkennung und Untersuchung des Coronavirus zu unterstützen. 


Jetzt kauft die USA und Russland den Markt an Masken leer

27.03.2020

Ein riesiger Vorrat von 39 Millionen N95-Masken wird an amerikanische Krankenhäuser verkauft - etwa 27 Millionen mehr als der Notvorrat der US-Regierung. Das ist mehr als die Anzahl der Masken im nationalen Vorrat, der rund 12 Millionen N95-Masken und 30 Millionen chirurgische Masken enthält. Die Masken sollen an Krankenhäuser in Kalifornien und New York verteilt und für jeweils 5 US-Dollar verkauft werden. Auch reiche Russen kaufen nun bestärkt große Mengen an Masken auf. 


Bedarf an Schutzmaterialien verfünfzigfacht 

27.03.2020

Der Chefarzt Harry Elsbernd (Krankenhaus Erkelenz) sagt: der bisher übliche Jahresbedarf an Schutzmasken und Kitteln wird seit Beginn der Corona Krise in den Krankenhäusern, Alten und Pflegeheimen im Kreis Heinsberg zur Zeit innerhalb von nur einer Woche aufgebraucht. 


RWTH-Team entwickelt einfache Beatmungspumpe

26.03.2020

Freiwillige mit Zugang zu 3D-Druckern können diese schnell herstellen. Zur Druck-Anleitung


Johns Hopkins will selbst Masken herstellen

26.03.2020

Johns Hopkins Health System sucht aktuell nach Anleitungen zur Maskenproduktion. John Hopkins will selbst herstellen und das Wissen dann mit anderen teilen.

 

Uniklinik Freiburg produziert eigene Schutzvisiere mit 3D-Drucker

25.03.2020

Das Universitätsklinikum Freiburg steigt in die Produktion von Schutzvisieren ein. Per 3D-Druck werde aus sterilem Material eine Halterung hergestellt, an der eine Overhead-Folie zum Einmalgebrauch befestigt sei. Dies schütze in bestimmten Situationen besser vor Infektionen als eine konventionelle Schutzbrille.

 

1000 Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen

25.03.2020

In den deutschen Kliniken werden nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) derzeit rund 1000 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Insgesamt betreuten die Häuser aktuell bis zu 4000 Corona-Patienten. Die DKG erwartet demnach in den nächsten Tagen eine deutliche Steigerung der Infektionszahlen: „Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende dieser Woche mit etwa 70 000 registrierten Infektionen rechnen müssen“, sagt Gaß.

 

Kommunen baten Bundeswehr bisher 140 Mal um Hilfe

25.03.2020

Die Bundeswehr ist bereits rund 140 Mal von Städten und Gemeinden um Hilfe gebeten worden. Besonders nachgefragt seien „helfende Hände“, Zelte, Feldbetten, logistische Unterstützung sowie medizinische Schutzkleidung und Beatmungsgeräte.

 

Dramatische Zustände bei Schutzausrüstung in ganz Europa

25.03.2020

Die Länder der Europäischen Union können einem internen EU-Dokument zufolge nur zehn Prozent des aktuellen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung gegen das Coronavirus und anderen medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräten mithilfe traditioneller Lieferketten decken. Die Verfügbarkeit in ganz Europa sei „weiterhin besorgniserregend“, heißt es in den Dokument. Die meisten EU-Staaten verfügten nur über begrenzte Lagerbestände und begrenzte Kapazitäten zur Steigerung der Produktion.

 

Spanien kauft für 432 Mio. Euro medizinische Ausrüstung in China

25.03.2020

Spanien hat mit China einen Vertrag über den Kauf von medizinischer Ausrüstung im Wert von 432 Millionen Euro abgeschlossen.

Geliefert werden sollen 550 Millionen Atemschutzmasken, 5,5 Millionen Schnelltest-Sets, 950 Beatmungsgeräte und elf Millionen Paar Handschuhe. Italien hat sich ganze Produktionsketten (in China) gesichert, die nur für die spanische Regierung arbeiten.

 

Zweite Maschine mit Corona-Patienten aus Italien landet in Leipzig

25.03.2020

Die nächsten Patienten aus Italien sind in Leipzig gelandet. Am Mittwochnachmittag kam die Maschine an. Die zwei mit Corona infizierten Männer wurden vom Flughafen mit Rettungswagen direkt in Kliniken gebracht. Bereits am Dienstag wurden zwei Italiener (beide 57) eingeflogen und mit Rettungswagen in die Uniklinik Leipzig (UKL) eingeliefert.

 

FFP-Masken werden wieder aufbereitet 

24.03.2020

Die Asklepios-Gruppe hat damit begonnen, FFP-Masken wiederaufzubereiten. Ein Asklepios-Sprecher erläutert: „Es ist nicht optimal, aber die Alternative wäre, dass wir leerlaufen“. Die Aufbereitung folge einem strengen, vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Prozedere.

 

Sechs Millionen Schutzmasken für Deutschland in Kenia verschwunden

24.03.2020

Eine Bestellung der Bundeswehr mit rund sechs Millionen Atemschutzmasken ist in Kenia verloren gegangen, wie eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte. Man bemühe sich herauszufinden, was mit den Masken passiert ist.

 

Italien beschlagnahmt 2000 Beatmungsgeräte

24.03.2020

Italien stoppt einen Lastwagen mit Beatmungsgeräten. Eigentlich waren die 2000 Geräte für Griechenland bestimmt – doch Italien benötigt sie nun selbst.

 

BASF startet Lieferung von Desinfektionsmittel an Krankenhäuser

24.03.2020

Krankenhäuser in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen werden zuerst beliefert. Für die Herstellung hatte das Chemie-Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums erhalten. 

 

Spahn einigt sich mit Ländern über Klinik Schutzschirm 

22.03.2020

Ein Punkt daraus: Befristet für acht Wochen sollen die Kliniken einen fallbezogenen Zuschlag je Patient (für alle Patienten) in Höhe von 50 Euro erhalten. Damit sollen den Kliniken die höheren Aufwendungen bei der Materialbeschaffung abgegolten werden. 

 

NRW verteilt Atemschutzmasken an Krankenhäuser

21.03.2020

Mit Hilfe des Roten Kreuzes hat Nordrhein-Westfalen 113 000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser im Land verteilt. Das sind ca. 900 Masken pro Klinik. 120 Helfer und Fahrer aus 67 DRK-Kreisverbänden beteiligten sich, fuhren in der Nacht zu Samstag in Düsseldorf einen zentralen Umschlagplatz an und brachten die Schutzmasken in die Krankenhäuser. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte Anfang März mitgeteilt, eine Million Schutzmasken bestellt zu haben.

 

"Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 €

21.03.2020

Für jeden akutstationären Fall wird ein „Corona-Zuschlag“ in Höhe von 160 € (Bundeszuschuss) bezahlt. Dies ist ein Vorschlag für eine Vereinbarung zwischen DKG und Bundesverband der AOK. Mehr

 

Strategischer Vorrat an Schutzausrüstung für die EU

20.03.2020

Die EU Kommission will im Rahmen der Notfall-Reserve rescEU eine gemeinsame europäische Reserve von medizinischer Notfallausrüstung anlegen. Zu den Produkten, die bevorratet werden sollen, gehören: medizinische Ausrüstung für die Intensivpflege wie Beatmungsgeräte, persönliche Schutzausrüstungen wie wiederverwendbare Schutzmasken, Impfstoffe und Therapeutika, Labormaterial. Mehr 

 

Medizinische Geräte statt Autos

19.03.2020

Die beiden größten US-Autobauer General Motors (GM) und Ford prüfen im Kampf gegen die Coronavirus-Krise die Herstellung von medizinischen Geräten, wie zum Beispiel Beatmungsgeräte. 

 

Berlin plant Corona-Krankenhaus für 1.000 Patienten

19.03.2020

Berlin soll ein eigenes Krankenhaus für Covid-19-Patienten bekommen. Es soll auf dem Messegelände Platz für bis zu 1.000 Patienten bieten. Auch Hotels oder Reha-Einrichtungen könnten für Corona-Patienten umgerüstet werden, das sieht ein Notfallplan vor.

 

Ganz schlimme Zustände in Bergamo (Italien)

19.03.2020

Ein Patient brachte das Coronavirus ins Spital von Alzano und steckte dort mehrere Ärzte und Pfleger an. In Italien liegt die aktuelle Sterberate bei ca. 8 Prozent. 

 

Schutzausrüstung: zentrale Verteilung an die Kliniken soll Ende der Woche beginnen 

18.03.2020

Der DKG Präsident Gaß war heute im BMG. Bis Ende der Woche soll die Logistik für Schutzausrüstung zur Verteilung an die Kliniken stehen. Allerdings wird eine begrenzte Anzahl verteilt (z.B. 10 Mio. Atemschutzmasken). Laut KBV wird der Großteil der Lieferung jedoch an Praxen, Bereitschaftsdienste und Stellen für Testabstriche verteilt. Welche Mengen bei Kliniken ankommen, ist unklar. Kliniken können ihren Bedarf bei den örtlichen Gesundheitsämtern anzeigen. 

 

Kliniken droht Einschränkung der Versorgung 

17.03.2020

Die von der Bundesregierung bestellte Schutzausrüstung ist noch nicht bei den Kliniken angekommen. Die ersten Krankenhäuser müssen Ende der Woche das Material zur Verfügung haben, ansonsten werden einzelne die Versorgung einschränken müssen, sagte der DKG Präsident Gaß. "Ich erwarte auch die Solidarität aller Kliniken, dass prioritär die bestückt werden, die die geringsten Vorräte haben." 

 

Kleiner Kliniken sollen ausschließlich für Corona Patienten genutzt werden 

17.03.2020

Bei fortschreitender Infektionslage sollen  einige kleinere Krankenhäuser ausschließlich für Corona-Patienten genutzt werden. Verbliebene Patienten sollen auf andere Standorte verlegt werden.

 

Deutschland liefert Italien eine Million Atemschutzmasken

16.03.2020

Medizinische Ausrüstung darf nur noch in Ausnahmefällen aus der EU exportiert werden: Damit hat die Kommission eine Forderung der Bundesregierung erfüllt. Deutschland liefert im Gegenzug Schutzmasken nach Italien. 

 

Testen in Zelten vor dem Krankenhaus

16.03.2020

Die Bundesärztekammer und die Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat sich dafür ausgesprochen, dass vor Krankenhäusern Zeltstationen errichtet werden sollen, um dort Coronavirus-Tests durchzuführen. So könne besser verhindert werden, dass das Virus auf bereits in den Kliniken untergebrachte Patienten übertragen werde. Durch die Zeltstationen könnten auch Arztpraxen entlastet werden.

 

Bundesweite Datenbank für Beatmungsplätze

15.03.2020

Die neue Datenbank soll Ärzten freie Beatmungsplätze aufzeigen. Kliniken sollen diese in einem Online-Register melden. Das Register soll kommende Woche auf der Seite www.divi.de freigeschaltet werden.

 

Bundeswehr Krankenhäuser helfen 

15.03.2020

Die deutschen Bundeswehr Krankenhäuser sollen verstärkt zur Behandlung von Corona Infizierten vorbereitet werden. Die Bundeswehr hilft bereits bei der Beschaffung und Verteilung von Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Medikamenten. 

 

Deutschland schließt Grenzen - Warenverkehr bleibt aber weiter möglich 

15.03.2020

Ab 16.03.2020 8.00 Uhr gelten vorübergehend strenge Regeln an den Grenzen zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Dänemark. Warenlieferungen und Berufspendler können aber weiter passieren. Die Lieferketten für Kliniken sollen dadurch nicht beeinträchtigt werden. 

 

Spahn fordert in einem Brief Vertrauen und Mithilfe von Kliniken 

14.03.2020

Spahn fordert in einem Brief an die Kliniken den Einsatz von Studenten und Ruheständlern. Diese müssten jetzt schon ausgebildet werden. Er verweist auf die aktuellen Verhältnisse in Italien: "Dort wird aus einem Mangel an Beatmungsplätzen und Intensivbehandlungskapazität inzwischen triagiert und kontingentiert." Im Klartext: Die Betten reichen dort nicht für alle. Mediziner müssen auswählen, wer die Behandlung am dringendsten braucht.  Spahn schreibt in dem Brief an die Kliniken zusammenfassend: 

"Verschieben Sie planbare Operationen und Eingriffe jetzt." "Planen Sie jetzt den Einsatz der Ärztinnen und Ärzte, des Pflegepersonals und des weiteren notwendigen Personals, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, so dass die Durchhaltefähigkeit der Intensiv- und Beatmungsbetten in Ihren Kliniken gestärkt wird." "Bitte planen Sie jetzt, wenn möglich den Rückgriff auf Studenten und bereits im Ruhestand befindliches Personal und bilden Sie dieses möglichst jetzt schon aus." (Quelle).

 

Blutkonserven drohen knapp zu werden 

14.03.2020

Das DRK meldet drohende Engpässe bei Blutkonserven und ruft Stammspender auf, weiter Spenden zu gehen. 

 

Bund ordert 10.000 Beatmungsgeräte

13.03.2020

Die Bundesregierung beteiligt sich aktiv an der Aufstockung der Krankenhauskapazitäten. Zur Behandlung möglicherweise vieler ernsthafter Corona-Erkrankungen stockt sie die Ausstattung der Spitäler mit Beatmungsgeräten auf und kauft beim deutschen Unternehmen Dräger 10.000 Beatmungsgeräte. Allerdings wird sich die Auslieferung der Geräte auf das ganze Jahr 2020 hin erstrecken, da die Geräte größtenteils erst noch produziert werden müssen (Produktionszeit ca. 16-18 Wochen). Die Bundesregierung könne den Konzern Dräger zwingen, sie zuerst zu beliefern, schreibt Dräger. So stellt der Staat seine Fürsorgepflicht sicher. 

 

Beschaffungsamt kauft 300.000 Masken und Schutzbrillen

13.03.2020

 

Das Beschaffungsamt der Bundeswehr in Koblenz hat zur Bewältigung der Corona-Krise umfangreich Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und medizinisches Material für das deutsche Gesundheitswesen eingekauft. Insgesamt seien inzwischen 13 Verträge über 126 Millionen Euro abgeschlossen worden.

mehr lesen 0 Kommentare

Situation mit Schutzausrüstung der Rhön-Klinikum AG

Prof. Bernd Griewing berichtet über die Knappheit von medizinischem Versorgungsmaterial, Desinfektionsmittelherstellung in den Krankenhausapotheken, Maßnahmen zur Beschaffung und Herstellung von Fremd- und Eigenschutz, Kooperationen mit regionalen Firmen. Zudem stellt er die verschiedenen Masken vor: Textilmehrwegschutzmaske, Einweg-Mund-Nasenschutzmaske (klassische OP-Maske), FFP2 und FFP3-Schutzmaske.

0 Kommentare

Clinicpartner lagert Schutzausrüstung außerhalb von Nordrhein-Westfalen

Pandemie-Gesetz: Clinicpartner lagert Material in Hessen. Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Krankenhaus-Einkaufsgenossenschaft Clinicpartner lässt als Reaktion auf das geplante Pandemie-Gesetz der Landesregierung Waren bereits jetzt außerhalb von Nordrhein-Westfalen lagern. 


"Einer unserer langjährigen Partner für die Beschaffung der Ware hat glücklicherweise seinen Sitz in Hessen." Nun werde die Belieferung von Krankenhäusern von dort vorgenommen, teilte die Genossenschaft auf Anfrage am Montag in Gelsenkirchen mit.


Dem WDR-Magazin Westpol hatte Clinicpartner-Vorstand Olaf Berse zuvor gesagt: "Wir lassen auch die Flieger nicht mehr in NRW landen, die landen außerhalb in Frankfurt oder dergleichen, damit wir da nicht Gefahr laufen, dass die Ware beschlagnahmt wird direkt vor Ort."


Der umstrittene Gesetzentwurf der NRW-Landesregierung sieht unter anderem vor, dass Behörden im Fall einer Pandemie Medizin-Material und -Geräte bei Unternehmen und Institutionen sicherstellen dürfen. Rund 200 Krankenhäuser sind nach eigenen Angaben bundesweit Mitglied bei Clinicpartner. Davon liegen rund 90 in Nordrhein-Westfalen. Die Genossenschaft kauft unter anderem Mundschutz- und Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Schutzkittel für Kliniken ein.


Die Genossenschaft bemängelte, dass ihr "mühsam beschaffte Ware" per Gesetz entzogen würde und sie "keinen Einfluss mehr auf die sichere Belieferung unserer Häuser" hätte. "Zudem steht die Frage im Raum, zu welchen Konditionen die entzogene Ware wieder in den Krankenhäusern landet", hieß es weiter.


NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte vor einer Woche in einem Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers" gesagt, dass Maßnahmen wie die Beschlagnahmung von Material und Geräten nur für den absoluten Ausnahmefall gedacht seien.

0 Kommentare

Stellungnahme Wiederaufbereitung von Schutzmasken

 Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) zur “Wiederaufbereitung” von Schutzmasken im Rahmen der „Coronapandemie“ mit Bezug auf die Veröf- fentlichung des Dokumentes “Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung/Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ vom 01.04.2020.

Stellungnahme der DGSV e.V. vom 05.04.2020 / Quelle: DGSV

Aufgrund der Versorgungsengpässe mit Schutzmasken (FFP2 und 3-Masken) im Gesundheitswesen kommt es zu verschiedenen, unkontrollierten Aufbereitungsszenarien von Schutzmasken aller Art in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Vor diesem Hintergrund ist es für den Personalschutz und den Patientenschutz essentiell eine gesicherte, geregelte und dokumentierte Aufbereitungsanleitung von Einmal-Schutzmasken für Einrichtungen des Gesundheitswesens zu etablieren. Dass eine solche Auf- bereitung nur als „Ultima Ratio“ zu verstehen ist, sei dabei unbedingt betont. Grundsätzlich muss es das Ziel sein, genügend geeignete Schutzmasken für die ohnehin gefährdeten Mitarbeiter zur Verfü- gung zu stellen.

Die o. g. Veröffentlichung und zahlreiche Anfragen von Kliniken, Aufbereitungseinheiten für Medizin- produkte und Arztpraxen zur Umsetzung dieser Angaben erfordern eine Stellungnahme des Vorstands unserer Fachgesellschaft zur qualitätsgesicherten Dekontamination von Einmalschutzmasken in Rück- sprache mit den Koordinatoren des Beirats und der Fachausschüsse FA Hygiene, Bau und Technik und FA Qualität.

1) Grundsätzliche Aspekte der Dekontamination mit trockener Hitze bei 65-70°C/30min

  • a)  die Wärmeübertragung von trockener Warmluft auf das Maskenmaterial und die Wärmeüber- tragung innerhalb des Maskenmaterials und die Konvektion innerhalb des porösen Materials sind nicht bekannt

  • b)  beiderDekontaminationmittrockenerHitzeistdielangeAusgleichszeitunddiedarausfolgende ungleiche Temperaturverteilung im Gerät seit Jahren als grundlegendes Problem bekannt

  • c)  Wärmeleitung und Wärmestrahlung werden durch das Material, aus dem Atemschutzmasken bestehen, extrem behindert

  • d)  selbst bei 70°C wird bei Einwirkung feuchter Hitze der A0-Wert von 600 erst nach 100 Minuten erreicht (Wirkungsbereich A); thermolabile Viren wie das Coronavirus werden nach 30 min tro- ckener Hitze daher nicht sicher inaktiviert

  • e)  Masken sind nach der Benutzung in der Regel feucht und sollen deshalb nicht in geschlossen Gebinden zwischengelagert werden. Die Lagerung in offenen Gebinden ist aus hygienischer Sicht als problematisch einzustufen

  • f)  die geforderte Überprüfung von Masken nach der Dekontamination auf Form ist möglich, die auf Materialeigenschaften nicht; eine Prüfung des evtl. vorhandenen Ventils, des Nasenbügels und der Bänder ist z.B. durch den Nutzer vor erneutem Gebrauch möglich. Die Personalisierung von Masken ist nur mit entsprechend hohem logistischem Aufwand möglich

  • g)  eine Überprüfung der Verfahrensschritte durch eine Dokumentation ist nur bedingt möglich. Trockenschränke und Backöfen zeichnen Prozessparameter nicht auf – eine genaue Überprü- fung der Prozessbedingungen ist deshalb nicht möglich (mangelnde bzw. nicht mögliche Quali- tätssicherung)

  • h)  eineBeladungvonTrockenschränkenoderanderenErwärmungssystemen,z.B.Backöfen,istun- ter Beachtung der festgelegten Umgebungsbedingungen (Hygiene und Arbeitsschutz) praktisch kaum möglich. Die Schutzmasken müssten offen/unverpackt in den Trockenschrank eingebracht werden, um eine Durchströmung mit heißer Luft zu ermöglichen

2) Grundsätzliche Aspekte zur Dekontamination außerhalb von AEMP

  • a)  fehlendende Trennung von unreinen und reinen Arbeitszonen für derartige Zwecke

  • b)  fehlendes bzw. ungeübtes, evtl. auch ungeschultes Personal für diese Tätigkeit

  • c)  fehlendes Qualitätsmanagement für diese Dekontaminationsschritte

  • d)  eine Weiterverbreitung von pathogenen Viren und ggf. sonstigen Mikroorganismen in andere Klinikbereiche, Laborbereiche oder Klinikküchen oder sonstige Aufstellorte (von z.B. Backöfen, Trockenschränken) ist hygienisch äußerst bedenklich

  • e)  eineAufbereitungvonkontaminiertemMaterialimprivatenBereichistnichtnurhygienischbe- denklich, sondern auch in keiner Weise überwachbar und ggf. auch nicht zumutbar. Kontami- nierte Schutzmasken dürfen nicht mit in den häuslichen Bereich genommen werden

3) Zum Einsatz, zu Art und Nutzung von Trockenschränken

  • a)  unterschiedenwerdenTrockenschränkemitfreierKonvektionundsolchemitUmluft

  • b)  Trockenschränke geben zum Teil ungefilterte Abluft nach außen ab

  • c)  Trockenschränke sind vor allem in Laboratorien verschiedener Art und in der Industrie im Einsatz

  • d)  Trockenschränke sind nicht bzw. nur selten in Klinken, in Heimen, im niedergelassenen Bereich oder in der ambulanten Pflege vorhanden

4) Zum Einsatz von sonstigen Erhitzungssystemen

  • a)  Backofen
    - Backöfen gehören nicht zur Ausstattung in medizinischen Bereichen.

    • -  die Temperaturangabe am Ofen entspricht nicht gesichert den Temperaturen im Innenraum

    • -  die Temperaturverteilung ist unregelmäßig und nicht überwacht

    • -  die Abluft verbreitet noch nicht ausreichend inaktivierte Viren

    • -  die Verbreitung anderer, auf den Masken befindlicher Mikroorganismen, die nicht durch das
      Verfahren thermisch zerstört werden, ist anzunehmen

  • b)  Reinigungs-/Desinfektionsgerät (RDG)
    - RDG zur Medizinprodukteaufbereitung, die nur im Trocknungsmodus betrieben werden, sind
    völlig ungeeignet, da diese erst nach der Aufheizphase 70° Celsius erreichen. In den ersten Minuten werden die Schutzmasken mit kalter Luft durchströmt und dies kann zu einer Keim- verschleppung führen

    • -  die kontaminierte Abluft kann unkontrolliert in den Arbeitsraum gelangen

    • -  verschiedene namhafte Hersteller von RDG verweigern aus dem Grund zu Recht die Einrich-
      tung dieser Verfahren vor Ort

5) Praktikable und durchführbare Procedere für die Dekontamination von Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Eine Dekontamination mittels trockener Hitze bei 65-70°C / 30min stellt deshalb auch für diese be- sondere Situation der Corona-Krise keine praktikable, hygienische und gesicherte Methode dar. Warum wird nicht auf andere, anerkannte, etablierte, überwachbare und dokumentierbare Verfah- renstechniken zurückgegriffen? Diese sind im Gesundheitswesen etabliert und valide und stehen in ausreichender Kapazität zur Verfügung.

Dazu gehören z.B. das Vakuum-Dampf-Vakuum-Verfahren zur Dampfdesinfektion (VDV-Verfahren bei 105°C) oder die Dampfsterilisation (z.B. fraktioniertes Vakuumverfahren bei 121°C / 20min).

 

Falls diese Programme bisher nicht angewendet werden, können diese Programme jederzeit und kurzfristig durch die Hersteller der Sterilisatoren aktiviert werden.

In anderen europäischen Ländern, z.B. Österreich ist durch entsprechende Untersuchungen die Wirk- samkeit der Dampfsterilisation bei Schutzmasken nachgewiesen worden. Über die Internetseiten des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend werden dazu in einem Erlass vom 24.03.2020 Regelungen und Informationen zur Möglichkeit der Aufbereitung von Atemschutzmasken aufgezeigt (https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/FAQ-Arbeitnehmerschutz.html).

Kernaussage des Erlasses ist, “dass eine einmalige Dampfsterilisation bei 121°C das Abscheidever- mögen des Filtermaterials von Atemschutzmasken ohne Filter nicht wesentlich mindert. Die Ergeb- nisse zeigen, dass das angewendete Sterilisationsverfahren zur Wiederaufbereitung von FFP2 Atem- schutzmasken ohne Ventil erfolgreich war. Im Vergleich von FFP2 Atemschutzmasken ohne Ventil zeigten die getesteten dampfsterilisierten Stichproben keine negativen Abweichungen bzw. sogar Verbesserungen bezüglich des Rückhaltevermögens der gemessenen Partikel. Die Ergebnisse der getesteten dampfsterilisierte FFP2-Maske mit Ventil zeigten im Vergleich zu einer FFP2-Maske mit Ventil im Neuzustand ein etwas schlechteres Rückhaltevermögen. Für beide Bauarten wurde die hy- gienische Unbedenklichkeit ebenfalls durch Gutachten festgestellt.“

In einem weiteren Erlass vom 31.03.2020 des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend wird das Procedere für “die Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken durch die Arbeitgeberin, den Arbeitgeber (z.B. Krankenanstalt, sonstiger Träger)” konkretisiert (https://www.arbeitsinspek tion.gv.at/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheit_im_Betrieb_1/Atemschutz_PSA.html). Unter ande- rem wird auf die Verfahrensliste des österreichischen Amtes für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) verwiesen: “Atemschutzmasken, die mit einem in der Liste ... enthaltenen Verfahrens wiederaufberei- tet wurden, sind demnach geeignet und können ohne weitere Nachweise zur Verfügung gestellt wer- den” (http://www.bundesheer.at/organisation/beitraege/arwt/atemschutzmasken/wamch.shtml).

In der Liste werden die Maskentypen benannt, welche ein mögliches Potenzial für eine Aufbereitung bieten. Bei allen Maskentypen und den verschiedenen Herstellern muss immer auf mögliche Veränderungen des evtl. Ventils, des Nasenbügels und der Bänder getestet werden bevor eine Sterilisation als “Aufbereitungsprozess” festgelegt wird. Bei FFP 2 und 3 Masken muss immer nach der Wiederaufbereitung die Dichtheit der Ventilfunktion und der sichere Abschluss zum Ge- sicht vom Nutzer vor der Anwendung geprüft werden.

Empfohlene Vorgehensweise der DGSV e.V.

Die Maßnahmen gelten nur

  •  wenn Masken nicht ausreichend zur Verfügung stehen

  •  bis zum Ende der “Coronapandemie”

  •  wenn die Aufbereitung, der Transport, die Qualitätssicherung im Rahmen eines Hygieneplans
    (z.B. Beschluss durch die Hygienekommission gem. Länderhygiene-Verordnungen) beschlossen und dann von der Klinikleitung angewiesen sind

   

  • 1)  Organisation und Festlegungen vor einer Dekontamination

    • -  eine betreiberspezifische Anwendung des Risikomanagements im Rahmen der Festlegungen
      der Dekontamination wird vorausgesetzt

    • -  keine Wiederverwendung bzw. Weiterverwendung nach Tätigkeiten an infektiösen Patienten mit ausgeprägter Exposition durch Aerosole, z.B. Bronchoskopie bzw. bei Durchfeuchtung der Atemschutzmaske

    • -  Bestimmen der Abteilung, in der die Masken dekontaminiert werden (z.B. AEMP/ZSVA)

    • -  Durchführen der Dekontamination nur durch geschulte und qualifizierte Mitarbeiter

    • -  Entscheiden welche Masken aufbereitet werden, z.B. nur Masken ohne Ventil, spezifische Her- steller

    • -  Begrenzung der Anzahl von Dekontaminationen pro Maske (in Österreich derzeit einmal empfohlen)

    • -  Transportorganisation von kontaminierten und dekontaminierten Masken (wer, wie und wie oft)

  • 2)  Nutzung, Abwurf und Sammeln der aufzubereitenden Masken

    • -  vor der ersten Nutzung Beschriftung der Maske mit sterilisationsgeeignetem Stift z.B. auf den Gummibändern falls personenbezogene Kennzeichnung festgelegt (Name oder Kürzel des Trägers)

    • -  Masken mit sichtbaren Verschmutzungen, Beschädigungen, Durchfeuchtungen werden nicht gesammelt

    • -  alle Sammelbehältnisse (z.B. Entsorgungscontainer) müssen für den Transport verschließ- bar/abdeckbar und desinfizierbar sein

    • -  Kennzeichnung mit der Bezeichnung der jeweiligen Abteilung

    • -  trockenes Sammeln der benutzen Schutzmasken zentral in den jeweiligen Bereichen in Ab- wurfbehältern

  • 3)  Dekontamination

    • -  Festlegen der Umverpackung zur Dekontamination der Masken (z.B. in einen geeigneten des- infizierten Container oder in ein Sieb mit Vliesverpackung) sowie der Größe des Behälters und Anzahl der Masken pro Behälter (Masken sollten nicht dicht aufeinander und nicht ge- quetscht liegen)

    • -  Ausleeren des Sammelbehälters mit PSA im Reinigungs- und Desinfektionsbereich („unreiner Bereich“) in die festgelegte Umverpackung

    • -  Umverpackung sofort verschließen

    • -  Übergabe unter hygienischen Bedingungen in den Packbereich der AEMP

    • -  Kennzeichnung nach üblichen Vorgaben (Chargendokumentation)

    • -  Beladen des Sterilisators ausschließlich mit diesen Behältnissen und Starten des Programms

    • -  nach erfolgter Dekontamination der Schutzmasken Bestätigung der Parameter des Prozesses lt. AA durch qualifiziertes Personal

  • 4)  Visuelle Kontrolle und Verpackung

- Entnahme der Schutzmasken aus der Umverpackung in der AEMP mit zuvor desinfizierten Händen

   

  • -  Prüfung der Schutzmasken nach festgelegten Kriterien, z.B. Verschmutzung, Beschädigung, Ventilverformung, etc.

  • -  Verpackung nach betreiberspezifischen Festlegungen, ggf. personenbezogene Kennzeich- nung der Verpackung

  • 5)  Betreiberspezifische Dokumentation der Dekontamination

  • 6)  Transport und Wiederbenutzung der dekontaminierten Masken

    • -  Transport der dekontaminierten Masken in den jeweiligen Bereich oder den festgelegten La- gerungsort bis zur notfallindizierten Verwendung der dekontaminierten Masken

    • -  Vor einer Anwendung Prüfung der Schutzmasken durch Träger nach festgelegten Kriterien bezüglich Beschädigung, Ventilverformung, Brauchbarkeit der Fixation etc. Bei Beanstan- dung muss die Maske verworfen werden
      Zusammenfassung
      Eine Dekontamination mittels trockener Hitze bei 65-70°C / 30min stellt auch für diese besondere Si- tuation keine praktikable, hygienische und gesicherte Methode dar. Sie birgt Risiken.
      Eine Dekontamination, die im Rahmen des Qualitätsmanagements beschrieben, in einer AEMP durch- geführt und kontrolliert wird - wie oben aufgezeigt - ist nach dem derzeitigen Stand des Wissens zu empfehlen.
      Die Empfehlungen zur Dekontamination, die in dieser Veröffentlichung formuliert sind, beziehen sich nicht auf die “Aufbereitung” von Mund-Nasenschutz (MNS).
      Für die DGSV e.V.
      Anke Carter, Frank Deinet, Klaus Wiese (Vorstand der DGSV e.V.)
      Maik Roitsch (Assistent des Vorstands)
      Adelheid Jones (Koordinatorin des Beirats und Fachausschuss Hygiene Bau und Technik) Dr. Maria-Theresia Linner (stellv. Koordinatorin Fachausschuss Hygiene Bau und Technik) Dirk Diedrich, Ulrike Zimmermann (Koordinatoren Fachausschuss Qualität)
      Weiterführende Literatur
      Pressemitteilung des BMG und BMAS “Versorgung bei Atemschutzmasken sichern” vom 01.04.2020
      Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung/Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheits- wesens vom 31.03.2020
      Gesetze und Verordnungen
      Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587) geändert worden ist
      Medizinproduktegesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. August 2002 (BGBl. I S. 3146), das zuletzt durch Artikel 83 des Gesetzes vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626) geändert worden ist

   

Medizinprodukte-Betreiberverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. August 2002 (BGBl. I S.3396), die zuletzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 29. November 2018 (BGBl. I S. 2034) geändert worden ist

Biostoffverordnung vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S. 2514), die zuletzt durch Artikel 146 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention vom 1. Oktober 2014 (alt: BGV A1)

Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege, TRBA 250, Ausgabe März 2014, 4. Änderung vom 2. Mai 2018

Empfehlungen der KRINKO-BfArM/KRINKO/RKI

Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitu- tes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Bundesgesundheitsblatt (2012) 55: 1244–1310.

Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI). Bundesgesundheitsblatt – Ge- sundheitsforschung – Gesundheitsschutz (2004) 47: 51–61.

Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und –verfahren Stand:31.10.2017 (17.Ausgabe)

Normen

DIN EN ISO 14971 – Medizinprodukte – Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte

DIN EN ISO 15883-1 – Reinigungs-Desinfektionsgeräte, Teil 1 – Allgemeine Anforderungen, Begriffe und Prüfver- fahren

DIN EN ISO 17664 – Aufbereitung von Produkten für die Gesundheitsfürsorge – Vom Medizinprodukthersteller bereitzustellende Informationen für die Aufbereitung von Medizinprodukten

DIN EN ISO 17665-1 – Sterilisation von Produkten für die Gesundheitsfürsorge - Feuchte Hitze DIN 58949 „Dampf-Desinfektionsapparate“, Teile 1-4 und 6

DIN EN 149 - Atemschutzgeräte, filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel

Empfehlungen und Leitlinien

Leitlinie von DGKH, DGSV und AKI für die Validierung und Routineüberwachung maschineller Reinigungs- und thermischer Desinfektionsprozesse für Medizinprodukte

Erlasse des BMAFJ (Österreich)

Persönliche Schutzausrüstung Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken für Krankenhäuser vom 24.03.2020 Persönliche Schutzausrüstung Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken für Krankenhäuser vom 31.03.2020

0 Kommentare

Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung

Der VDE bietet ab sofort schnellen und kostenlosen Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung. 


Aufgrund der Corona-Pandemie sieht der VDE mit Besorgnis Produktfälschungen auf den Markt schwemmen. Und warnt deshalb: Auch im Krisenmodus ist Sicherheit wichtig! Mit dem VDE-Plausibilitätscheck können Krankenhäuser zügig beurteilen, ob angebotene Hilfsmittel und medizintechnische Geräte sicher sind. 


Um Schaden von Patienten, medizinischem und pflegerischem Personal abzuwenden, bietet der VDE ab sofort einen Plausibilitätscheck für Medizinprodukte und Schutzausrüstung an – und zwar für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen bis auf weiteres kostenfrei. Das CE Zeichen ist Voraussetzung für die Vermarktung von Medizinprodukten und Schutzausrüstung in Europa. Gerade in der jetzigen Krisensituation ist es betroffen von Fälschungen, aber auch von der Abschwächung bzw. Aussetzung von Regeln, die die Sicherheit und Qualität von Medizinprodukten und Schutzausrüstung gewährleisten. „Wir sehen diese Entwicklung mit Sorge. Im Zuge der Corona-Pandemie werden Regeln, die Sicherheit und Qualität von Medizinprodukten und Schutzausrüstung sicherstellen, abgeschwächt oder ausgesetzt. 


Es ist nachvollziehbar, auf diese Weise fehlende medizinische Versorgungsgegenstände schneller bereitzustellen, indem die Anforderungen an die Hersteller bzw. Bereitsteller gesenkt werden. Das darf aber nicht um den Preis der Sicherheit von Patienten und des Gesundheitspersonals geschehen“, warnt Dr. Cord Schlötelburg vom VDE. Der VDE-Check erlaubt eine schnelle Ersteinschätzung, ob ein angebotenes Produkt aus seriösen Quellen stammt und überhaupt vermarktet werden darf oder ob die Konformitätserklärung fraglich erscheint und daher das Produkt Patient und Personal gefährden könnte.



Achtung vor gefälschter CE-Kennzeichnung


Die Krankenhäuser sind im Krisenmodus, noch ist unklar, wann der Höhepunkt der Corona-Pandemie Deutschland erreicht. Innerhalb kürzester Zeit müssen sie Behandlungskapazitäten für die erwarteten Schwerstkranken aufbauen und benötigen dafür dringend Medizinprodukte und Schutzausrüstung. Auch Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen wie Pflegeheime benötigen dringend zusätzliche Versorgungsmaterialien, Hilfsmittel und medizintechnische Gerätschaften. „Auch in Pflegeheimen sind Schutzausrüstungen Mangelware“, erklärt Dr. Cord Schlötelburg die Situation. 


Lieferengpässe, fehlende Produktionskapazitäten und Abhängigkeiten von Dritten zeigen die aktuellen Probleme und Versäumnisse der Vergangenheit schmerzlich auf. „Aufgrund unserer Erfahrungen aus über 125 Jahren Produktsicherheit gehen wir davon aus, dass die derzeitige Krisensituation in Verbindung mit abgesenkten Sicherheitsstandards dazu führen wird, dass vermehrt Medizinprodukte und Schutzausrüstung mit gefälschtem CE Zeichen angeboten werden“, so der Medizintechnik-Experte. Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen und andere Bezieher dieser Produkte sind daher mit der Situation konfrontiert, einschätzen zu müssen, ob die angebotenen Produkte den Anforderungen an Sicherheit und Qualität genügen und von seriösen Anbietern stammen. „Medizinische Versorgung ist eine kritische Infrastruktur. Daher muss es das Ziel sein, die medizinische Versorgung zu sichern, Leben zu retten und das medizinische und pflegerische Personal zu schützen. Der VDE steht seit 125 Jahren für Verbraucherschutz und Sicherheit. Der kostenfreie VDE-Check ist unser Beitrag, in der Pandemie zu helfen“, sagt Schlötelburg.


Der kostenfreie VDE-Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung ist unter www.vde.com/health-plausibilitaets-check abrufbar. Hier sind auch weitere Informationen erhältlich.

0 Kommentare

Hey Corona

Einen ganz herzlichen Dank an alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, speziell im Krankenhaus! Trotz starker physischer und psychischer Belastung seid ihr immer noch für einen Spaß zu haben :-)

0 Kommentare

Corona Krankenhäuser

0 Kommentare

Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

In Anbetracht der aktuellen Versorgungsengpässe bei medizinischen Einmal-Mund- Nasen-Schutzmasken (MNS) und filtrierenden Halbmasken (Einmal-FFP-Masken) müssen alle Möglichkeiten geprüft werden. Zusammenfassend bedeutet dies, dass 3 Kategorien zu unterscheiden sind, die entsprechend kommuniziert werden können:

 

1. MNS-Masken können nach geeigneter Wiederaufbereitung bei 65-70 Grad Celsius wiederverwendet werden. 

2. FFP2/3 Masken mit CE Kennzeichnung oder solche, die nach dem Prüfgrundsatz der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zugelassen sind, können ebenfalls nach Hitzebehandlung wiederverwendet werden. 

3. FFP2/3 Masken aus den USA, Kanada, Australien oder Japan sind vor Wiederaufbereitung einem Schnelltest zur Temperaturbeständigkeit zu unterziehen. 

 

Masken chinesischer Herkunft dürfen bei Importen aktuell den größten Mengenanteil ausmachen. Sie fallen in die Nummer 2 und können unter den genannten Bedingungen wiederaufgearbeitet werden. 

 

Im Einzelnen: 

 

1. Medizinische Gesichtsmasken, Medizinprodukte, Norm DIN EN 14683 auch Mund-Nase-Schutzmasken (MNS-Masken) oder umgangssprachlich „OP-Masken“ 

 

Ziel: Schutz Dritter (nicht des Trägers) und damit in erster Linie Patientenschutz, können auch Patienten zu verpflichtet werden, um Tröpfcheninfektionen gegenüber Beschäftigten im Gesundheitswesen zu vermeiden. Diese Masken werden in großen Teilen der Einrichtungen des Gesundheitswesens eingesetzt. 

Vorschlag: Bei den MNS-Masken kann auf Anforderungen nach DIN EN 14683 verzichtet werden. Es können alle Formen genutzt werden, die einen Schutz vor Tröpfchenübertragung gewährleisten. 

Wiederverwendung von MNS-Masken ohne Dekontamination
Bei Einsatz zwecks Fremdschutz im Stationsalltag, in Ambulanzen oder Pflegeeinrichtungen ist eine Wiederverwendung möglich. Voraussetzung ist ein personalisierter Einsatz. Bei Einsatz im OP oder bei interventionellen Eingriffen ist eine Wiederverwendung grundsätzlich nicht möglich.
Für die Wiederverwendung existiert ein zwischen RKI und dem Ausschuss für Biologische Stoffe (ABAS) abgestimmte Verfahrenshinweise. 

Dekontamination von MNS-Masken vor einer Wiederverwendung Dekontamination von Einmal-Mund-Nasen-Schutzmasken z.B. Hitzeinaktivierung mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten empfohlen, auch andere Verfahren z.B. bei höheren Temperaturen können bei MNS möglich sein (siehe entsprechende Typprüfung). 

 

2. Atemmasken als Persönliche Schutzausrüstung, Norm DIN EN 149,
die den Träger durch Filterfunktion vor Corona Viren schützt (FFP 2 und FFP 3 Masken) 

 

Diese Atemmasken haben im Gegensatz zu Medizinischen Gesichtsmasken die Funktion, den Träger zu schützen (Arbeitsschutzmaßnahmen). 

Diese Masken sind zwingend erforderlich, um das medizinische Personal vor Aerosolen, welche bei der Behandlung von COVID-19-Patientinnen und - Patienten entstehen können, zu schützen. 

Neue Atemschutzmasken (FFP 2 und 3) 

Prioritär ist der Ankauf von Atemschutzmasken. Dabei ergibt sich folgende Rangfolge: 

  1. Anforderungen nach PSA-VO werden erfüllt 
  2. Anforderungen nach ZLS Prüfgrundsatz werden erfüllt 
  3. Masken entsprechen Standard folgender Staaten: USA, Kanada, Japan, Australien 

 

Masken, die dem chinesischen Standard KN 95 entsprechen und bereits im Land sind, sollten vor Verwendung einer Orientierungsprüfung nach DIN EN 13274 Teil 7 Abschnitte 5.1 und 5.2 durch eine anerkannte Stelle oder des Herstellers unterzogen werden. 

 

Hinweis: Hinsichtlich der Wiederaufbereitung ist eine Temperaturbeständig- keit (70°C) nicht in allen Fällen sicher anzunehmen (Sofern ein verkürztes Prüf- verfahren inkl. einer Prüfung der notwendigen Hitzebeständigkeit für die Wiederverwendung zur Verfügung steht, ist dieses zukünftig bei Produkten, die nicht die Verkehrsfähigkeit in G7-Staaten aufweisen und kein CE-Kennzeichen verfügen, anzuwenden. Siehe auch Punkt 2. Masken ohne CE-Kennzeichnung, III). 

 

Wiederverwendung ohne Dekontamination 

Möglich gemäß der ABAS, BMAS, BMG, RKI-Empfehlung „Mögliche Maßnahmen zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus- Erkrankung COVID-19. 

Dekontamination vor einer Wiederverwendung 

Dekontamination der Masken durch eine Hitzeinaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten. 

  1. Hinweis: Für dieses Verfahren spricht, dass es ggfs. im Trockenschrank durchgeführt werden kann. Trockenschränke stehen in den meisten Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung. Somit könnte diese Maßnahme flächendeckend umgesetzt werden soweit die Krankenhäuser über entsprechende Kapazitäten verfügen. 
  2. Hinweis: Die Dekontamination beseitigt u.a. Corona-Viren – dies gilt aber nicht für alle Erreger (Viren und Bakterien). Daher nur personalisierte Wiederverwendung. Nach Einsatz bei Patienten mit Tuberkulose oder anderen Infektionen mit erhöhter Persistenz der Erreger sind die Masken zu verwerfen. 

 

Materialbeständigkeit für Dekontamination Masken mit CE- Kennzeichnung bzw. gleichzustellenden Standards 

Handelt es sich um CE gekennzeichnete Masken, dann ist davon auszugehen, dass die FFP2 und FFP3 Masken eine Behandlung ohne Veränderung der Kontur und Materialveränderung bestehen, da Bestandteil der Prüfung nach DIN EN 149 eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden ist. 

 

 

Masken ohne CE-Kennzeichnung 

Masken ohne CE-Kennzeichnung sind differenziert zu betrachten: 

  1. Masken, die nach dem Prüfgrundsatz der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zugelassen werden, haben wie CE-gekennzeichnete Masken eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden erfahren. Sie können daher wiederaufbereitet werden. 
  2. Masken, die in USA, Kanada, Australien oder Japan verkehrsfähig sind, werden auch in DE als verkehrsfähig angesehen. Sie werden jedoch lediglich bei 38°C konditioniert und sind daher vor Wiederaufbereitung einem Schnelltest zur Temperaturbeständigkeit bei 70°C zu unterziehen. 
  3. Für ankommende, nicht CE-gekennzeichnete Masken könnte über eine weitere Verkürzung der Eingangsprüfung nach ZLS (bisher 5 Tage) nachgedacht werden. Für die Möglichkeit einer Wiederaufbereitung muss in jedem Fall eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden vorgesehen werden. 

 

Verfahrenshinweise zur Dekontamination durch eine Hitzeinaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten für die medizinischen Einrichtungen 

Folgende Aspekte sollten konkret beachtet und mit den jeweiligen Krankenhaushygienikern abgestimmt werden: 

  1. In der Institution wird ein Verfahren eingerichtet, um getragene Masken auf sichere Weise zu sammeln. Offensichtlich verschmutzte oder defekte Masken sind sofort zu entsorgen. Die Einrichtung achtet darauf, dass die Gesichtsmasken aufbewahrt werden können, ohne dass dies die Qualität der Masken oder den Dekontaminationsprozess negativ beeinflusst. Es wird dringend davon abgeraten, Masken in noch feuchtem Zustand in geschlossenen Gebinden zwischenzulagern, da dies in kurzer Zeit zu einer massiven Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen führen kann. Insbesondere ist die hygienische Händedesinfektion beim An- und Ablegen der Masken einzuhalten. 
  2. Masken sind zu personalisieren und nach der Dekontamination nur von derselben Person zu verwenden 
  3. Die Einrichtung überprüft zumindest visuell und physisch, dass die Masken nach der Dekontamination nicht durch den Prozess beeinträchtigt werden (Form und Eigenschaften des Materials). 
  4. Die Masken sollten auf Basis der bisherigen Datenlage maximal zweimal dekontaminiert und danach nicht mehr verwendet werden. 
  5. Dazu sollte die Einrichtung ein System einrichten, das anzeigt, dass eine Maske dekontaminiert wurde, und die Anzahl der Dekontaminationsschritte pro Maske verfolgt (z. B. durch geeignete Kennzeichnung auf der Maske). 
  6. Das Personal, das die Sammlung (1.), Überprüfung (4.) oder Dekontamination durchführt, muss hierzu qualifiziert und unterwiesen sein. 
  7. Alle Verfahrensschritte müssen so dokumentiert werden, dass eine Überprüfung möglich ist. 

 

Die Maßnahmen zur Wiederaufbereitung werden befristet (max. 6 Monate, um eigene Produktionskapazitäten in DEU aufzubauen). In dieser Zeit wird verstärkt der Ankauf neuer Masken betrieben und das Verfahren der Wiederaufbereitung weiter validiert. 

 

Quelle: BMAS/BMG Vorlage für den Krisenstab der Bundesregierung 31.03.20202

0 Kommentare

Stellenanzeige: Leitung Einkauf St. Marien-Krankenhaus Berlin

Die MBS Service GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen der Marien- Gruppe. In der Marien-Gruppe sind die deutschen Einrichtungen der Kongregation der Marienschwestern von der Unbefleckten Empfängnis zusammengefasst. Hierzu gehören in Berlin und Brandenburg das St. Marien-Krankenhaus Berlin, das Seniorenstift St. Marien Berlin-Kreuzberg, das Seniorenstift St. Antonius Berlin-Karlshorst, die Physio-, Ergo- und Sporttherapie praxis astral Berlin sowie das Seniorenstift St. Josef in Luckenwalde.

 

Leitung (m/w) für den Einkauf

 

Zu Ihren Aufgaben gehören u. a.

  • Ansprechpartner für die Bereiche Einkauf und Logistik im St. Marien-Krankenhaus Berlin
  • Steuerung der Beschaffung und Optimierung der Beschaffungsprozesse
  • Sicherstellung der zentralen Lagerwirtschaft und der hausinternen Belieferung (Stationsversorgung) Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Beschaffungen Konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Anwendern, Technik, IT und Qualitätsmanagement Weiterentwicklung des Berichtswesens
  • Koordination und Mitwirkung von Projekten, Übernahme von Sonderaufgaben

 

Ihr Profil

  • Hochschulabschluss oder passende kaufmännische Ausbildung
  • Einschlägige Berufserfahrung im strategischen Einkauf, vorzugsweise im Gesundheitswesen
  • Kompetenz in der Aufstellung und Entwicklung von Einkaufsstrategien
  • Erfahrungen Vertrags- und Vergaberecht
  • Ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, verhandlungssicheres Auftreten und strukturierte Arbeitsweise Hohes Maß an Motivation und Verantwortung sowie ausgeprägte Dienstleistungsorientierung
  • Sehr gute Kenntnisse in MS Office, gute Kenntnisse in SAP-MM sind von Vorteil

 

Wir bieten

  • Interessantes und verantwortungsvolles Tätigkeitsspektrum in einem modernen Krankenhaus Einen abwechslungsreichen Tätigkeitsbereich
  • Leistungsgerechte Bezahlung
  • Leitung eines kleinen Teams

 

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Angabe Ihres Gehaltswunsches an:

Gallwitzallee 143 | 12249 Berlin

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Jörres gern unter 030/767 83-2 zur Verfügung.

 

Hier zur Stellenanzeige 

0 Kommentare

RemedyMatch bringt Bedarf an Schutzausrüstung und Spenden zusammen

RemedyMatch ist ein System zur Schaffung einer bundesweiten Bestands- und Bedarfsübersicht von medizinischen Schutzartikeln für hilfsbedürftige Institutionen, sowie der Vereinfachung der Logistik im Kampf gegen COVID-19. RemedyMatch erfasst zu spendende Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, und sorgt dafür, dass diese dort ankommen, wo sie gebraucht werden. So werden Lieferengpässe während der COVID-19 Pandemie überbrückt und der persönliche Schutz der Helferinnen und Helfer gewährleistet.

mehr lesen 0 Kommentare

Hilfsmittelverteilung in der Corona Krise

#WirVsVirus Hackathon. Wie können wir als Gesellschaft die Herausforderungen, die im Zuge der Corona Krise entstehen, mit neuen Lösungen gemeinsam meistern? Gemeinsam mit der Bundesregierung schaffen wir den digitalen Beteiligungsprozess in der Corona-Krise. Überall in Deutschland arbeiten Individuen an Lösungen. Der #WirVsVirus Online Hackathon ist der digitale Raum, in dem wir alle gemeinsam Lösungen für neu auftretende Herausforderungen entwickeln, testen und verbessern können.

 

Hier werden die Projekte zum Thema "Hilfsmittelverteilung" vorgestellt. Hierbei geht es vor allem darum, Hilfsmittel wie Atemmasken, Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkittel oder Beamtmungsgeräte immer bedarfsgerecht zu verteilen.

mehr lesen 0 Kommentare

Jens Spahn: Informationen für das Krankenhauspersonal zur Corona-Krise

0 Kommentare

Homeoffice Tipps für Klinik Einkäufer

Der Corona Virus zwingt immer mehr Mitarbeiter ins Home-Office. Bei den meisten Klinik Mitarbeitern geht das aber nicht. Ärzte, Pflege, Krisenmanagement, Technik, Reinigung, Wäscheversorgung, Versorgungsassistenten etc. müssen natürlich vor Ort sein. Auch Einkauf und Logistik muss den Betrieb mit seinen Unterstützungsfunktionen zum Großteil vor Ort sicherstellen.  Der zentrale und strategische Einkauf kann aber - zumindest größtenteils - aus dem Home-Office arbeiten. 

 

Viele Kliniken führen derzeit ein rollierendes Personalkonzept ein. Das bedeutet: Ein Team ist vor Ort, während das andere aus dem Home Office arbeitet. Die Rollen werden wöchentlich getauscht. Dies reduziert das Ausfall Risiko. Im Home Office angekommen, müssen die richtigen Aufgaben mit den richtigen Werkzeugen erledigt werden. Das Scourcing und Lieferantenmanagement kann zum Beispiel gut von Zuhause erledigt werden. Oder die Besprechung per Skype mit dem Stammlieferanten zum auslaufenden Vertrag. Die Kommunikation mit Nicht Corona-kritischen Lieferanten bzw. Warengruppen sollten auf ein Minimum reduziert werden. Corona relevante Lieferanten sollten den Einkauf gezielt unterstützen, und dies auf verschiedenen Kanälen (eMail, Videocall, LinkedIn, XING, twitter....). 

 

Für ein effektiven Arbeiten im Home-Office benötigen Klinik Einkäufer geeignete Online-Tools.  Jetzt ist es an der Zeit, die Mitarbeiter mit der notwendigen Hardware und Software auszustatten. Folgende Online-Tools können für den Einsatz im Einkauf nützlich sein.  

 

Zusammenstellung des "Think Tank Krankenhaus Einkauf 4.0": 

 

Webmeeting 

 

Zusammenarbeit 

 

Kommunikation

 

File-Sharing

 

Übrigens: Google und Microsoft stellen ihre Webkonferenz Tools in der Corona Zeit kostenlos zur Verfügung. 

0 Kommentare

Wegen Corona: Alle planbaren Operationen sollen verschoben werden

Um die Krankenhäuser für Coronapatienten freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten, heißt es in dem heutigen Beschluss.

Hier die Erklärung von Markus Söder nach einem Krisentreffen im Kanzleramt.

0 Kommentare

Bedarfsliste an Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln des BMG

Im Zuge der Corona Pandemie hat das BMG bis 11.03.2020 um Rückmeldung gebeten, inwiefern Lieferanten zu welchen Konditionen (Preise und Mengen) grundsätzlich liefern könnten. Lieferanten sollten auch in ihrer Rückmeldung die möglichen Lieferbedingungen wie Liefertermin, Lieferverfahren sowie Liefer- oder Ausführungsfristen nennen.  Gleichzeitig wurde der Bedarf abgefragt bei den Kliniken über die zuständigen Sozial- und Gesundheitsministerien der Länder und über die jeweiligen Krankenhausgesellschaften der Länder.  Für diese Abfragen auf Angebots- und Nachfrageseite, wurde folgende Liste zu Grunde gelegt.  Quelle: BMG, 10.03.2020

mehr lesen 0 Kommentare

Schutzmasken im Vergleich

Überblick:

  •     FFP2 (Europa EN 149-2001)
  •     N95 (United States NIOSH-42CFR84)
  •     KN95 (China GB2626-2006)
  •     P2 (Australia/New Zealand AS/NZA 1716:2012)
  •     Korea 1st class (Korea KMOEL – 2017-64)
  •     DS (Japan JMHLW-Notification 214, 2018)

 

Quelle: https://survivo.ch/schutzmasken-ffp2-ffp3-kn95-n95-unterschiede/

mehr lesen 0 Kommentare

Absage: femak streicht Bundesfachtagung

femak Bundesfachtagung vom 16. – 17.03.2020 in Rotenburg a. d. Fulda fällt aus! 


Grund dafür ist die Ausbreitung von Corona, die Verunsicherung / Absagen von Ausstellern, Einkäufern und Referenten. 


femak bedauert es sehr, hält es aber für die richtige Entscheidung. 


Quelle: Twitter https://t.co/MqGEDdgIG9

0 Kommentare

Atemmasken und med. Schutzausrüstung beschafft das BMG für Kliniken und dürfen nicht mehr exportiert werden

Aufgrund der Dringlichkeit erfolgt die Beschaffung für Arztpraxen, Krankenhäuser etc. zentral durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Dies beschloss der Krisenstab von Bundesinnenministerium und BMG. 


In der Pressemitteilung steht weiter:


Der gemeinsame Krisenstab von BMI und BMG, der nach Pandemieplan zur Bekämpfung des Coronavirus gegründet wurde, hat gestern zum dritten Mal getagt und folgende Beschlüsse gefasst:


Der Krisenstab stellt die außerordentliche Dringlichkeit für die Beschaffung medizinischer Schutzausrüstung fest. Das BMG beschafft diese zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser sowie für Bundesbehörden.


Im Bundesanzeiger wurde heute eine Anordnung des BMWi veröffentlicht, wonach der Export von medizinischer Schutzausrüstung (Atemmasken, Handschuhe, Schutzanzüge etc.) ins Ausland verboten ist. Ausnahmen sind nur unter engen Voraussetzungen möglich, u.a. im Rahmen konzertierter internationaler Hilfsaktionen.


Quelle: Presse Mitteilung BMG und Twitter

Siehe auch Spiegel Artikel 

mehr lesen 1 Kommentare

Jens Leveringhaus wird neuer P.E.G. Vorstandsvorsitzender

Neuer Vorstandsvorsitzender der Einkaufsgemeinschaft P.E.G. in München (Bild-Quelle: LinkedIn)
Neuer Vorstandsvorsitzender der Einkaufsgemeinschaft P.E.G. in München (Bild-Quelle: LinkedIn)

Neuer Vorsitzender des Vorstandes der P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft e.G. (PEG) wird ab 02.03.2020 Herr Jens Leveringhaus. Dies berichtet die PEG in ihrer Pressemitteilung vom 21.02.2020. Leveringhaus ist ein Branchenkenner. Er war bei folgenden Healthcare Firmen tätig: Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Celesio AG, Alliance Healtcare Ltd.,Bayer AG. 


Anton J. Schmidt, der die Genossenschaft seit Juli 2008 führte, wird ab März 2020 in geänderter Funktion und beratend sowohl für den Aufsichtsrat als auch den Vorstand zur Verfügung stehen. Herbert-M. Pichler (nebenamtliches Vorstandsmitglied) wird ebenso wie Herr Schmidt noch bis zum 31.12.2020 zur Verfügung stehen. 


Damit ist gewährleistet, das vorhandene Wissen und die gesundheitspolitische Kompetenz der bisherigen Akteure zusammen mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden zu bündeln und dadurch einen nahtlosen Übergang in diesem Bereich zu garantieren.


Quelle (gesundheit adhoc)

Webseite: www.peg-einfachbesser.de

0 Kommentare

Das Krankenhaus der Zukunft

Wie sieht das Krankenhaus der Zukunft aus? Was ist eine integrierte Steuerungsplattform entlang des gesamten Patientenleben? Welche Rolle spielt das "Smart Hospital" dabei? Podcast mit Professor Werner von der Uniklinik Essen. 

0 Kommentare

So schützt man sich vor dem Corona Virus

Eine Variante zur Verhinderung einer Virusübertragung: Händeschütteln weglassen
Eine Variante zur Verhinderung einer Virusübertragung: Händeschütteln weglassen

 

Hygiene-Tipps: So schützt man sich vor dem Coronavirus

1. No-hands: Keine Hände schütteln
2. Händewaschen (mind. 20 Sek.)
3. 1 Meter Abstand zu hustenden oder niesenden Menschen halten
4. Nicht mit den Händen die Augen, Nase oder Mund berühren
5. Beim Husten oder Niesen den Mund und die Nase mit gebeugtem Ellbogen oder Taschentuch bedecken
6. Bei leichten Symptomen zu Hause bleiben
7. Bei Fieber, Husten und Atembeschwerden unverzüglich einen Arzt aufsuchen (vorher anrufen!)

8. Desinfektionsmittel wird in deutschen Kliniken langsam knapp. Deshalb bitte nicht privat kaufen. Gutes Händewaschen reicht. 

 

Livekarte Corona Fälle in Deutschland

 

Sollte man als Privat-Person eine Atemschutzmaske kaufen? 

Der klassische Mund-Nasen-Schutz ist kein Atemschutz, sondern eher ein Spuckschutz. Er ist nur dazu geeignet, Tröpfchen beim Husten oder Niesen abzuhalten. Insofern sollten ihn eher Erkrankte tragen und keine Gesunden. Für den richtigen Schutz braucht es die partikelfiltrierende Halbmaske FFP2. Allerdings braucht man sie nur in den Bereichen, in denen Menschen tatsächlich viel mit Infizierten zu tun haben, beispielsweise in Krankenhäusern. Solche Atemschutzmaßnahmen sollten im alltäglichen Leben nicht verwendet werden. 

 

 

Zur Situation in Kliniken und im Klinikeinkauf:

 

In Kliniken werden Masken, Desinfektionsmittel und Schutzkittel knapp 

In deutschen Krankenhäusern und bei der Polizei werden die Schutzausrüstungen knapp, wie zum Beispiel Atem-Masken / OP-Masken, FFP-Masken, Desinfektionsmittel, Schutzkittel, Handschuhe. Das bestätigte am 27.02.2020 der Chefvirologe des Bonner Uni Klinikums gegenüber RTL. In den Katastrophenplänen der Kliniken sind zwar Notfallwagen mit Schutzausrüstungen vorgesehen.  Diese Mengen sind aber schnell verbraucht und die Nachlieferung gestaltet sich aufgrund der Produktionsstätten in China und der exorbitenten Nachfrage immer schwieriger. Zudem sollte man auf das Ablaufdatum der Ware achten, um die Effektivität der Schutzausrüstung sicher zu stellen. In deutschen Baumärkten gibt es teilweise noch vereinzelt FFP2- und FFP3-Masken zu kaufen. Vereinzelt liefern auch noch Großhändler aus China.  Zu empfehlen ist hier eine gebündelte Bestellung mehrerer Kliniken. 

 

Diebstahl in Kliniken 

Sogar in Krankenhäusern werden Desinfektionsmittel aus den Spendern geklaut. Da wo es am meisten gebraucht wird, weil todkranke Menschen darauf angewiesen sind. Bitte bedenkt die lebensbedrohlichen Folgen!

 

Dieses Material sollte in der Klinik vorrätig sein (gemäß Pandemie-Plan der Baden-Württembergischen Krankenhäuser) 

  • Arzneimittel zur antiviralen Prophylaxe
  • Mund-Nasen-Schutz (mehrlagig enganliegend, Anforderungen für FFP1 sollten erfüllt sein)
  • Atemmasken (filtrierende Halbmasken FFP2, FFP3, bevorzugt mit Ausatemventil; bei Bevorratung ist auf Haltbarkeit zu achten)
  • Schutzkittel
  • Einmalhandschuhe
  • Schutzbrillen
  • Antibiotika, Schmerzmittel, Sedativa
  • Desinfektionsmittel inkl. Flaschen 
  • Fieberthermometer inkl. Zubehör 
  • Beatmungsgeräte (bei vielen schweren Fällen) 

 

  

Alternativen zu Einmal-Masken

Eine Alternative zu Einweg OP-Masken können auch wiederaufbereitbare Mehrweg Masken eines Wäsche-Dienstleisters sein. Die Masken werden bei einem Wäschelieferant bestellt und nach Gebrauch von einer Wäscherei bei über 95 Grad gewaschen. 

 

Größte Angst der Kliniken ist der Personalausfall

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht im Fall eines größeren Coronavirus-Ausbruchs in Deutschland eine mögliche Erkrankung des Personals als größte Herausforderung. Die Kliniken seien grundsätzlich gut gerüstet und auf eine Lage wie bei Grippewellen eingestellt, sagte Landesverbandsgeschäftsführer Matthias Einwag. Auch auf eine Isolation von Kranken seien sie vorbereitet. „Aber da es anders als bei der Grippe keine Impfung gegen das Virus gibt, bekommen wir ein Problem, wenn Ärzte und Schwestern erkranken.“ Dann werde auch der Mangel an Fachkräften noch stärker spürbar werden. (Quelle: Die Welt)

 

RKI Empfehlungen 

 

Sammlung guter Artikel

mehr lesen 0 Kommentare

EKK plus macht bei "Healthcare Content Data Portal" (HCDP) mit

Die EKK plus, ein Tochterunternehmen der GDEKK, unterstützt zukünftig das Healthcare Content Data Portal (HCDP) als Partner und bringt sich bei der Weiterentwicklung aktiv ein. HCDP ist die gemeinsame Stammdatenlösung von deutschen Einkaufsdienstleistern. Sie wird seit 2019 von Herstellern und Lieferanten des Gesundheitssektors genutzt.


Die HCDP-Gründer P.E.G. eG, Prospitalia GmbH und Sana Klinik Einkauf & Logistik GmbH freuen über das den neuen Partner EKK plus. Die vier HCDP-Partner versorgen Gesundheitseinrichtungen aller Trägerschaften und Versorgungsstufen. Sie stehen in Deutschland für eine breite Anwenderbasis und ein jährliches Einkaufsvolumen von mehr als 6 Mrd. Euro. 


Mehr Content: Industrie liefert Daten


Der Grundgedanke von HCDP ist einfach: Die Hersteller und Lieferanten erhalten einen kostenneutralen Zugang zu einem Upload-Portal. Dort können sie die validierten Stammdaten für alle beteiligten Einkaufsorganisationen bereitstellen und pflegen.


Inzwischen haben die 70 angebundenen Industrieunternehmen für über 500.000 Artikel validierte Datensätze im Portal hinterlegt. Rund 100 weitere Hersteller und Lieferanten sind derzeit in der Anbindungsphase bzw. diese steht kurz bevor. 


Kooperationen für eine Branchenlösung


„Die Branche kennt die Anforderungen. Und sie liefert zugleich selbst die Lösung. Das ist eine effiziente und solide Arbeitsgrundrundlage“, meinen die Initiatoren der gemeinsamen Branchenlösung. Kritische Stimmen zum HCDP gibt es aber auch. So wird beispielsweise der Datenbesitz der Einkaufsgemeinschaften hinterfragt. Die Partner des HCDP sind offen für weitere Beteiligte aus dem Gesundheitssektor. 



Weitere Informationen zum HCDP:

www.hcdp.eu


Kontakt für inhaltliche Fragen:

hcdp@sana.de

hcdp@peg-einfachbesser.de

hcdp@prospitalia.de

hcdp@gdekk.de

1 Kommentare

Der Klinik Einkauf muss sich rasch weiterentwickeln

Download
Apps im Klinik Einkauf
Klinik Einkauf Febr. 2020
Der Klinik Einkauf muss sich rasch weite
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB
Download
Was im Krankenhauseinkauf 2020 wichtig wird
Klinik Einkauf Febr. 2020
Was im Krankenhaus Einkauf 2020 wichtig
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB
0 Kommentare

MDR: Medizinprodukte im Bestand und im Lager sind nicht betroffen

Der neue MDR-Flyer des BVMed für Kliniken, Heime und Arztpraxen besagt, "Medizinprodukte im Bestand und im Lager sind nicht betroffen von der MDR". 


Die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), die ab 26. Mai 2020 gilt, betrifft keine Produkte, die in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Heimen oder Arztpraxen bereits verwendet werden oder sich in einem Lager befinden. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in einem Infoflyer "Anwendung und Status der neuen europäischen Verordnung über Medizinprodukte 745/2017 (MDR)" hin. "Wir erhalten derzeit viele Anfragen aus den Krankenhäusern, Arztpraxen und von anderen Betreibern und Anwendern von Medizinprodukten zum Stand der Umstellung auf den neuen Rechtsrahmen, der Verwendbarkeit von Bestandsprodukten und den Übergangsfristen. Deshalb wollen wir mit dieser Information Klarheit schaffen", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der Infoflyer kann unter www.bvmed.de/mdr-flyer heruntergeladen werden.


Zertifizierung dauert sechs Monate 

Mit der MDR wird ein vollständig überarbeitetes Regulierungssystem eingeführt. Dies erfordert nicht nur eine Neuzertifizierung von hunderttausend vorhandenen Medizinprodukten, sondern auch eine Neubenennung der Zertifizierungsstellen für Medizinprodukte (Benannte Stellen) in der gesamten EU. Der Prozess der Neuzertifizierung dauert in der Regel für jedes Produkt mindestens sechs Monate. Gleichzeitig muss eine Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems des jeweiligen Herstellers erfolgen.


Übergangsfrist bis 2025

"Produkte, für die unter dem bisherigen Rechtsrahmen (EU-Richtlinien MDD/AIMDD) eine Benannte Stelle für die Konformitätsbewertung einbezogen werden musste, können von einer Übergangsfrist bis maximal Mai 2025 Gebrauch machen. Diese Produkte können also mit den bestehenden Richtlinienzertifikaten weiterhin bereitgestellt und von Ihnen als Gesundheitseinrichtung erstmalig genutzt werden. Voraussetzung für diese Übergangsfrist ist unter anderem eine fortbestehende Gültigkeit der Richtlinienzertifikate, die maximal 5 Jahre beträgt", klärt der BVMed-Flyer auf.


Re-Zertifizierung 

Derzeit bemühen sich alle Hersteller um eine Re-Zertifizierung ihrer Produkte nach altem Recht, um die Versorgung mit Medizinprodukten ohne Unterbrechung über den 26. Mai 2020 hinaus sicherzustellen. Von dieser Übergangsfrist können seit dem zweiten Korrigendum der MDR vom 27. Dezember 2019 auch alle Produkte der Klasse I Gebrauch machen, die unter der MDR zum ersten Mal eine Benannte Stelle für die Zertifizierung benötigen, beispielsweise wiederverwendbare chirurgische Instrumente sowie höherklassifizierte medizinische Software, Medizinprodukte, die Nanomaterial enthalten, oder stoffliche Medizinprodukte.


Engpass bei Neuzertifizierung 

Für die Neuzertifizierung der Bestandsprodukte höherer Klassen besteht die größte Herausforderung nach BVMed-Ansicht darin, dass von bisher 55 bestehenden Benannten Stellen in Europa derzeit nur neun (Stand Januar 2020) unter der neuen Verordnung notifiziert wurden und somit Medizinprodukte nach der MDR zertifizieren dürfen. Dadurch entsteht ein enormer Engpass bei der MDR-Zertifizierung der Produkte, aber auch bei der Qualitätsmanagement-Zertifizierung der Hersteller.


"Die Industrie begegnet dieser Herausforderung durch Nutzung der Übergangsfrist bis 26. Mai 2025 und enger Zusammenarbeit mit den Benannten Stellen, um einen reibungslosen und unterbrechungsfreien Übergang in die neue Verordnung zu gewährleisten. Gleichzeitig wird auch von allen Industrieunternehmen mit hohem Einsatz von Ressourcen und mit klarem Fokus an der Umsetzung von MDR gearbeitet", heißt es in dem BVMed-Flyer.


Alle Informationen zum neuen Rechtsrahmen gibt es im BVMed-Portal unter www.bvmed.de/mdr

0 Kommentare

Amazon als Lieferant für Krankenhäuser

Wie bei der Apothekenversorgung, ist auch die Medikalprodukte Lieferkette in Kliniken derzeit komplex und mit Zwischenhändlern besetzt. Die Hersteller haben mit Händlern zu tun, die mit Einkaufsgemeinschaften (EKGs/GPOs) zu tun haben, die im Namen von Krankenhäusern verhandeln, um die Kosten für Verbrauchsmaterial und Technologie zu senken (obwohl Krankenhäuser manchmal direkt verhandeln).


Nach den Personalkosten stellt die Lieferkette die zweitgrößten Ausgaben der Krankenhäuser dar und wird voraussichtlich in naher Zukunft wachsen. Amazon bedient diesen Bereich bereits teilweise: Der B2B-Bereich verfügt über eine Gesundheitsabteilung, die sich hauptsächlich mit risikoarmen Rohstoffprodukten befasst (ein Grund dafür ist, dass noch keine Kühlkette vorhanden ist).


Da Amazon noch nicht alles bietet, können Krankenhäuser auf vorhandene Distributoren zurückgreifen, die alle ihre Anforderungen erfüllen und bereits über einen Prozess verfügen.  Viele Krankenhäuser sind an diesen Einkaufsgemeinschaften beteiligt, was ihren Anreiz zur Umstellung auf ein neues System weiter verringert.


Amazon wird Schwierigkeiten haben, seinen Kunden sofort Kosteneinsparungen zu liefern.  Steven Corwin, CEO von New York Presbyterian, erwähnte kürzlich in einem Interview, dass das Unternehmen keine besseren Preise für das Krankenhaus liefern könne.


Aber die Erfolgsparameter ändern sich. Chris Holt, der die B2B-Zulieferabteilung von Amazon leitet, sprach mit HealthcareDive über die Senkung der Personalkosten/Prozesskosten, die Schaffung einer besseren Benutzeroberfläche und den Aufbau von Technologien zur Integration in bestehende Systeme und Prozesse.


Amazon setzt auf Effizienzsteigerung und Rückwärtsintegration, um mehr Benutzer für das System zu gewinnen. Dadurch können mehr Lieferanten gewonnen werden, die möglicherweise bessere Angebote haben. Dies kann Amazon beim Ausbau seiner Marktplatzfunktionalität helfen.


Mit der Zeit könnte das Unternehmen mehr Back-End-Bestellvorgänge ersetzen und möglicherweise bessere Angebote erzielen als bestehende Einkaufsgemeinschaften.


 Amazon könnte sich neben seiner Apothekenstrategie auch auf die Verbraucherseite des medizinischen Bedarfs konzentrieren.  Das Unternehmen konnte die Zustellung und Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten nach der Diagnose übernehmen.


Vor kurzem wurde eine Partnerschaft mit Xealth angekündigt, die bereits in mehrere Notaufnahmen und Krankenhäuser integriert ist, damit Ärzte medizinische Versorgung für ihre Patienten bestellen können.  Mit Xealth können Ärzte auch digitale Produkte wie Diabetes-Management-Programme und relevante Inhalte oder Therapien für bestimmte Krankheiten verschreiben.


Quelle: (aus dem englischen übersetzt) cbinsights.com

mehr lesen 0 Kommentare

Der Sturm geht jetzt erst los


„Der Umbau vom Automobilkonzern zum digitalen Tech-Konzern – das ist eine gigantische Herausforderung“, sagte Herbert Diess gerade zu seinen Managern. Intern hegt der VW-Chef sogar Zweifel, dass der Wandel gelingen kann. Wie er den Nokia-Moment trotzdem vermeiden will.


Er sprach über das Automobil. Aber genauso gut hätte er über das Krankenhaus der Zukunft sprechen können. 


Ein "Gedanken-Experiment". Der VW-Chef über Kliniken:


 Das Krankenhaus ist nicht länger nur "Haus der Kranken". Und das bedeutet auch: Die Zeit klassischer Krankenhäuser ist vorbei.“


„Die Klinik wird in Zukunft das komplexeste, wertvollste Gesundheits-Device vor Ort oder mobil für die Menschen.“


„Das vernetzte Krankenhaus wird die Zeit mit Patienten-Kontakt massiv verlängern. Das Krankenhaus wird das wichtigste digitale Gesundheitshaus. Wenn wir das sehen, dann verstehen wir auch, warum eHealth Startups aus Sicht der Analysten so wertvoll sind.“


„Was uns fehlt, das sind vor allem Schnelligkeit und der Mut zu kraftvollem, wenn es sein muss radikalem Umsteuern.“


„Der Umbau vom Krankenhaus zum digitalen Tech-Konzern – das ist eine gigantische Herausforderung. Es klingt unwahrscheinlich, dass man sie bewältigen kann.“


„Wenn die meisten Kliniken kein Denkmal werden sollen, dann müssen Sie die Denkmäler des Alltags beiseite räumen.“


„Sind wir schnell genug? Die ehrliche Antwort lautet: Vielleicht, aber es wird immer kritischer. Wenn wir in unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng.“


„Wir brauchen die Einsicht in die Radikalität des Wandels. In die Größe unserer Aufgabe. Und in die Kürze der Zeit.“


Zum Focus Artikel von Gabor Steingart

0 Kommentare

Klinik Einkauf und das Digitale Krankenhaus

Im Krankenhaus steht die Digitalisierung weit vorne auf der Agenda. So das Fazit der Fachkonferenz "Das Digitale Krankenhaus" vom Management Forum Starnberg in Nürnberg. 


Auch im Klinikeinkauf passiert viel: Stefan Krojer, Gründer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf, berichtete von neuen Technologien, die Geld sparen und bestens informieren. Für die Zukunft müsse man den Einkauf völlig neu denken, denn insbesondere nach dem Stichtag der MDR-Einführung könne es ab Mai 2020 zu Lieferengpässen kommen. Besser sei es, so früh wie möglich vorzusorgen. Seine Idee ist ein Hub mit einer serviceorientierten Plattform für das Ökosystem des Einkaufs, smarte Liefersicherheit sei beispielsweise durch Crowdsourcing möglich.


Den vollständigen Bericht zur Fachkonferenz „Das digitale Krankenhaus“ mit Medizintechnik-News, Ideen für den Einkauf und über das Patientenportal der Uniklinik Essen können Sie hier lesen.


Quelle: mt-Medizintechnik

0 Kommentare

Viren aus der Luft filtern gegen COVID-19

Saubere Luft für effektiven Infektionsschutz. 


Hamsterkäufe, Absagen von Großveranstaltungen und die Abriegelung ganzer Landesteile – das Coronavirus SARS-CoV-2 sorgt aktuell weltweit für Verunsicherung und verbreitet sich weiter. Forschungsteams auf der ganzen Welt arbeiten mit Hochdruck daran, das Virus einzudämmen. Eine mögliche Lösung kommt dabei aus Irland: Das 2011 gegründete Unternehmen Novaerus aus Dublin fertigt innovative Luftreinigungssysteme, die mithilfe von Plasmatechnologie luftübertragene Viren abtöten – und bereits in China im Einsatz sind.


Das Besondere an den Systemen von Novaerus: Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten anderer Anbieter töten sie Viren aus der Umgebungsluft direkt ab. Dazu ziehen die mobilen Luftentkeimungs- und -reinigungseinheiten bis zu 900 Kubikmeter Luft pro Stunde aus einem Raum ab und leiten sie anschließend durch das weltweit patentierte Niedrigenergie-Plasmafeld. Am Ende ist die Raumluft dadurch von Viren befreit und das Übertragungsrisiko minimiert.


Vergleichbare Produkte laden die Viren dagegen zunächst mit Ionen statisch auf. Die Krankheitserreger fallen infolgedessen aus dem Atembereich auf Oberflächen, wo sie desinfiziert werden müssen oder sie werden durch ein HVAC-System herausgefiltert. Das ist im Vergleich ein aufwendiges und fehleranfälliges Prozedere.



Gesundheitseinrichtungen weltweit profitieren


In über vierzig Staaten vertrauen Gesundheitseinrichtungen bereits auf die Expertise von Novaerus, darunter zum Beispiel Südkorea und China – zwei besonders stark vom Ausbruch des Coronavirus betroffene Länder. Im Reich der Mitte kommen die Luftreinigungssysteme der Iren zum Beispiel schon in Hubei, Peking, Shanghai, Zhejiang, Guangzhou City und den chinesischen Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macao zum Einsatz. Nach dem Ausbruch von Sars-CoV-2 spendete Novaerus jüngst zwei Krankenhäusern in Wuhan mehrere Luftentkeimungsgeräte der Reihe 1050, der neuesten Innovation im Bereich der Infektionskontrolle. Bei dem Gerät handelt es sich um eine mobile Lösung, die für eine schnelle Desinfizierung in großen Räumen konzipiert ist. Die Wirksamkeit der Produkte von Novaerus ist unabhängig getestet und im Hinblick auf eine Reihe von Krankheitserregern wie die Masern und die Grippe sowie Pilzsporen in Gebäuden verifiziert.



Luftfilterung auf höchstem Niveau


Innovative Luftreinigungssysteme von Novaerus werden vor allem in Krankenhäusern und Arztpraxen verwendet, da dort das Übertragungsrisiko besonders hoch ist. Schätzungen zufolge zieht sich jeder zehnte Patient während seines Krankenaufenthalts eine Infektion zu. Der Grund: Bakterien und Viren kontaminieren Instrumente oder Oberflächen, sodass die Krankheitserreger über beispielsweise eine Berührung aufgenommen werden. Die Reinigung der Luft stellt demnach eine entscheidende Komponente bei der Bekämpfung von Infektionsausbrüchen und dabei wahrscheinlich zugleich die größte Herausforderung dar. Das weiß auch Dr. Kevin Devlin, CEO von WellAir, der Muttergesellschaft von Novaerus: „Der Übertragungsweg einer Krankheit, vor dem man sich am schwierigsten schützen kann, ist der über die Luft, weil wir beim Atmen nur sehr wenige Möglichkeiten haben, um uns zu schützen.“ Daher sei es umso wichtiger, auf die Expertise erfahrener Anbieter zu setzen.


Mehr unter www.novaerus.com

0 Kommentare

EKK plus bleibt selbständige Einkaufsgemeinschaft mit strategischen Fokus

Die eingehenden Beratungen der Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien von GDEKK und AGKAMED bezüglich einer möglichen Verschmelzung des operativen Geschäfts wurden eingestellt. Dies berichtet die GDEKK am 13.01.2020. Bis zuletzt ist es im Rahmen der Gespräche nicht gelungen, bezüglich wichtiger wirtschaftlicher Rahmenparameter eine abschließende Einigung zu erzielen.

mehr lesen 0 Kommentare

Leiter/in Zentraler Einkauf & Materialwirtschaft (m/w/d) für Medical Park

Die Aufgaben:


    Steuerung des strategischen und operativen Einkaufs aller Investitionsgüter, Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien im mittleren zweistelligen Millionenbereich

    

    Definition und Implementierung der strategischen Ziele des Einkaufs unter den Gesichtspunkten Kosten, Qualität und Service 

    

    Fachliche und disziplinarische Leitung des Teams, berichtend an den CFO

    

    Identifizierung und Implementierung von Projekten zur Reduzierung der Total Cost of Ownership

    

    Weiterentwicklung der Beschaffungsprozesse und deren Digitalisierung

    

    Optimierung und Standardisierung des Artikelsortiments und des Lieferantenportfolios

    

    Standortübergreifender Einkauf von eigenen zugeordneten Warengruppen einschl. der Ausschreibungen, Verhandlungen und der Vertragsgestaltung

    

    Leitung interdisziplinärer unternehmensweiter Einkaufsprojekte

    

    Enge Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und Fachbereichen der Kliniken



Zur Stellenanzeige von Medical Park


0 Kommentare

AGKAMED und GDEKK: Heirat ist geplatzt

Die nach langem Sondierungs-und Evaluierungsverfahren geplante Fusion der EKK Plus GmbH (Tochter der GDEKK) und der AGKAMED GmbH ist gestoppt und wird nicht vollzogen. Das gab die AGKAMED am 10. Januar 2020 und die GDEKK am 13. Januar 2020 bekannt.  Hier lesen sie die offiziellen Meldungen der beiden Einkaufsgemeinschaften. 

mehr lesen 0 Kommentare

38. femak Bundesfachtagung "Einkauf zum Nutzen des Patienten"

Fabian Ruch moderiert den femak-Startup Wettbewerb "Health Pitch"
Fabian Ruch moderiert den femak-Startup Wettbewerb "Health Pitch"

38. Bundesfachtagung des „Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus e.V.“ (femak) 


Das Motto:

„Einkauf zum Nutzen des Patienten“


Die Themen:

•  Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem aus Sicht der jungen Generation

•  Anwendern eine Stimme geben

•  Vergabe Aktuell

•  #Health Pitch – der 2. femak Start-up Wettbewerb

•  EDI-Dienstleister „X-Rechnung aktueller Stand“

•  UDI (Unique Device Identification) als Teil der MDR-Herausforderungen (Medical Device Regulation) kennen und Chancen nutzen

•  Sachkostenmanagement/SCM

•  Workshop I Wirtschaftlichkeit anders denken - Gesamtkosten versus Einzelpreisbetrachtung. Prozessoptimierung gemeinsam mit der Industrie

•  Workshop II Symbiose Einkauf und Medizintechnik – Synergieeffekte in Theorie und Praxis

•  Diskussionsrunde -FAKT IST- Ergebnisse - Zusammenfassung


Der Termin:

16. und 17. März 2020 in Rotenburg a. d. Fulda 


Das Programm zum Download


Online-Anmeldung

0 Kommentare

Buchtipp des Monats: Das Design nachhaltiger Medizinprodukte

 

Das Design nachhaltiger Medizinprodukte: Ein Ansatz zur Erfassung, Bewertung und Steuerung von nachhaltigkeitsrelevanten Produktauswirkungen (Sustainable Management, Wertschöpfung und Effizienz) von Diana Mitsch. 

 

Diana Mitsch zeigt in diesem Buch, dass Hersteller von Medizinprodukten beim Produktdesign über ökonomische Kriterien hinaus auch ökologische und gesellschaftliche Ansprüche berücksichtigen müssen: Produkte müssen folglich nicht nur den Erwartungen von Kunden bzw. Anwendern und generellen sowie branchenspezifischen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern sollen insbesondere auch einem komplexen Geflecht nachhaltigkeitsrelevanter Anforderungen Rechnung tragen, ohne dabei zumindest einen langfristig positiven ökonomischen Beitrags zu leisten. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Entwicklung eines Modells zur Förderung des Designs nachhaltiger Produkte.

 

Der Inhalt

  • Was sind nachhaltige Produkte?
  • Entscheidungs- und Handlungsoptionen von Herstellern im Produkterstellungsprozess
  • Nachhaltige Designanpassungen bei der Produktentwicklung

Die Autorin

Diana Mitsch studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Märkte, Strategie und Innovation an der Otto-Friedrich Universität in Bamberg. Ihre Dissertation entstand in Kooperation mit der Otto-Friedrich Universität Bamberg sowie mit dem Referat für Arbeits- und Umweltschutz sowie dem Gesundheitsmanagement Referat der Medizintechniksparte eines international tätigen Technologiekonzerns.  

 

Zum Buch auf Amazon

Mehr zum Thema Nachhaltiger Krankenhaus-Einkauf

0 Kommentare

Strategischer Einkäufer/in Medikal Produkte gesucht

Arbeitgeber: Uniklinik Köln 


Ihre Aufgaben


    Strategischer Einkauf für ausgewählte Warengruppen der Medizin


    Strategische Schnittstelle zu angrenzenden Fachabteilungen besonders zu medizinischen Anwender/innen


    Gestaltung der Einkaufs- und Vergabestrategie


    Durchführung und Abschluss von Preis-, Konditions- und Vertragsverhandlungen, sowie Ausschreibungsmaßnahmen (VOL) im Rahmen öffentlich-rechtlicher Vergabeverfahren


    Verantwortlich für die Lieferantenanzahl, -entwicklung und -bewertung


    Kostenanalysen sowie Bedarfs- und Maßnahmenmanagement


    Konzeption, Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung von Produktstandardisierungsprozessen


    Erfolgsindikator sind die jährlichen realen Kosteneinsparungen gegenüber anvisierten Einsparungen in den vereinbarten Warengruppen, die nachweisliche Prozessoptimierung in der Beschaffung und die Kundenzufriedenheit


    Aktive Mitarbeit in einer überregionalen Einkaufsgemeinschaft


Hier bewerben (Bewerbungsfrist: 16.02.2020) 

mehr lesen

German Group Purchasing Organizations (Healthcare): purchasing volume in billion euros

     
  2016 2017 2018
Prospitalia 1,7 2,2 2,4
SANA Einkauf 1,8 2,0 2,4
UNICO 1,2 1,4 1,4
clinicpartner 1,0 1,3 1,4
AGKAMED 1,1 1,1 1,1
GDEKK 1,0 1,1 1,1
P.E.G. 0,8 0,9 0,9
mehr lesen 0 Kommentare

Pandemic Supply Chain Network (PSCN)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) eine öffentlich-private Zusammenarbeit mit dem Namen „The Pandemic Supply Chain Network (PSCN)“ eingerichtet. Das berichtete die WHO und das WEF am 29.01.2020. Es ist ein Marktnetzwerk, das eine Plattform für Datenaustausch, Marktsichtbarkeit sowie operative Koordination und Verbindung bereitstellen möchte.


Die Partner werden durch eine weltweite öffentlich-private Zusammenarbeit ein pandemiebereites Supply-Chain-Netzwerk, das Pandemic Supply Chain Network (PSCN) aufbauen, das verschiedene Organisationen miteinander verbindet, die an einem Notfall-Supply-Chain-Betrieb beteiligt sind, um sicherzustellen, dass kritische Gesundheitsgüter rechtzeitig an die Menschen geliefert werden, die sie meisten benötigen.


PSCN zielt darauf ab:


Beitrag für den öffentlichen Sektor, Industrie und Zivilgesellschaft zur Entwicklung eines geeigneten Produktsortiments an Verbrauchsartikeln für Krankenheitsausbrüche durch die WHO und deren Verteilung und Produktanwendungsberatung. 


Operationalisierung eines Mechanismus / einer Multistakeholder-Plattform zur Unterstützung der Koordination und Transparenz der Produktion, Verfügbarkeit und strategischen Allokation strategischer Waren, Dienstleistungen und anderer kritischer Ressourcen, die für die Bewältigung großer Ausbrüche von internationalem Interesse unerlässlich sind.


Quelle: WEF / WEF 

mehr lesen 0 Kommentare

MDR Checkliste für Gesundheitseinrichtungen

Hier downloaden. 


Danke an das Johner Institut. 

0 Kommentare

New Work for Healthcare - Prof. Matusiewicz im Interview

0 Kommentare

Medikalprodukte im Nachhaltigkeitscheck: B2B-Dialog für eine nachhaltige Beschaffung

Wie gelingt eine nachhaltige Beschaffung von Medizinprodukten? Das wollen wir von Zukunft Krankenhaus-Einkauf gemeinsam mit Einkäufern und Lieferanten diskutieren: Beim 1. B2B Dialog für nachhaltige Beschaffung am 11.02.2020 von 15-22 Uhr in Berlin.

 

Nach der Begrüßung und einer Keynote der DB Deutsche Bahn AG, werden Einkaufsverantwortliche und nachhaltige Lieferanten an diesem Tag auf Warengruppenebene miteinander ins Gespräch gebracht, um nachhaltige Lösungsansätze für die Beschaffung zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

 

Die Veranstaltung wird organisiert vom JARO Institut e.V., gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Region Berlin Brandenburg.     

 

mehr lesen 0 Kommentare