Hospital Supplier Award - Kliniken bewerten innovative Lieferantenkonzepte

Pressemitteilung, Berlin, 22.05.2018 // Derzeit werden Verhandlungen im Krankenhaus Einkauf fast ausschließlich über Produktqualität, Preis und Service geführt und entschieden. Zukunft Krankenhaus-Einkauf sucht mit dem neuen Format „Hospital Supplier Award“ innovative Wertschöpfungskonzepte von Krankenhauslieferanten, die für Klinik und Patienten Mehrwerte schaffen. Der Award soll den Einkäufern mehr Transparenz über vorhandene Konzepte geben und den Dialog mit der Industrie aktiv fördern. 

 

Zukunft Krankenhaus-Einkauf sieht mit dem Vormarsch der Digitalisierung einen klaren Wandel der Entscheidungskriterien für den Einkauf in Richtung wertebasierten Einkauf. Immer mehr Daten können erfasst und ausgewertet werden. Der in diesem Jahr erstmalig verliehene Hospital Supplier Award prämiert Lieferanten, die nicht nur die „herkömmlichen“ Produkte liefern, sondern zusätzliche Mehrwerte bieten. „Durch die Digitalisierung wird die Patientenzufriedenheit transparenter und so automatisch für alle Marktteilnehmer ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Und das ist auch gut so, denn letztendlich muss aus unserer Sicht der Patient mit im Fokus stehen.“ so Stefan Krojer, Geschäftsbereichsleiter Strategischer Einkauf der Johanniter Competence Center GmbH und Initiator von Zukunft Krankenhaus-Einkauf und des Hospital Supplier Awards.

 

Klink Einkäufer suchen Lieferanten als Wertschöpfungspartner

17 Bewerbungen von Lieferanten für Krankenhäuser in Deutschland, Österreich und Schweiz wurden eingereicht bei denen der Wertschöpfungsbeitrag zur Unterstützung der Klinik- und Beschaffungsziele im Fokus steht.

 

Neuartige Bewertungskriterien

Der Award wird umfassend unterstützt durch einen 20 köpfigen Beirat. Aus diesem Kreis bildeten 12 renommierte Krankenhausexperten die Jury. Die interdisziplinäre Besetzung der Jury vom Arzt über Pflegekraft bis zum Geschäftsführer und innovativen Entrepreneur stellte eine 360 Grad Bewertung sicher. Um den Wandel der Krankenhaus-Einkäufer vom Preisverhandler zum Wertschöpfungspartner zu fördern, standen folgende Bewertungskriterien im Fokus: Innovationsgrad, Effizienzpotential, Patientennutzen, Praxisbezug, Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit, Einfache Implementierung.

 

Die Preisverleihung im Jüdischen Krankenhaus Berlin

50 geladene Gäste, hauptsächlich aus dem Sektor Krankenhaus Einkauf und Lieferanten, verfolgten die Preisverleihung live vor Ort im Jüdischen Krankenhaus Berlin. „Das hohe Interesse an dem Thema und das durchweg positive Feedback nach der Preisverleihung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Eins steht für uns fest. Wir machen weiter und freuen uns auf Bewerbungen für den 2. Award am 20.05.2020“ so Stefan Krojer, Initiator Zukunft Krankenhaus-Einkauf. Die Laudatoren aus der Jury des 1. Hospital Supplier Award vergaben die Plätze 1 bis 3:

 

1. Platz  für E-Learning

Der erste Platz wurde an  die UNIVERSE EMEDIA GmbH für den „RapidCourseBilder“ verliehen. Die webbasierte Lösung bietet eine einfache Erstellung von E-Learning Kursen speziell für das Gesundheitswesen.

 

2. Platz für Medizintechnik Marktplatz

Mit dem zweiten Platz wurde die Plattform „Medizintechnikmarkt.de“ des Anbieters Thalamed GmbH prämiert. Sie bietet als Marktplatz wichtige Informationen und Entscheidungshilfen für den Beschaffungsprozess für medizintechnische Geräte.

 

3. Platz für innovatives Bestandsmanagement

Der dritte Platz wurde an Cardinal Health GmbH überreicht. Mit der Lösung „WaveMark“ bieten sie eine RFID- und Cloudbasierte Echtzeit-Technologieplattform, die Business Intelligenz für den Einkauf und die Lagerung von vor allem hochpreisigen Medizinprodukten ermöglicht.

 

Die Top-10 Lieferanten

Von den eingereichten 17 Bewerbungen, haben es neben den drei Gewinnern folgende Firmen unter die Top-10 geschafft: B. Braun, Johnson & Johnson Medical, Lohman & Rauscher, Mölnlycke, Philipps, S&F Gruppe und Werk 39.

 

Zur Fotogalerie

 

Über den Initiator Zukunft Krankenhaus-Einkauf

Zukunft Krankenhaus-Einkauf ist eine Eigeninitiative von Einkaufspraktikern. Die Community hat sich 2017 gegründet und engagiert sich für einen  werteorientieren, nachhaltigen und effizienten Klinik Einkauf innerhalb der DACH-Region. Die Mitglieder der Community arbeiten in Projektteams - egal zu welchem Klinikträger oder Einkaufsgemeinschaft sie angehören und sehen die Transformation durch die Digitalisierung als Chance für einen wertebasierten, nachhaltigen und fairen Krankenhaus-Einkauf.  

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Preisverleihung 1. Hospital Supplier Award

 

Einladung zum 1. Hospital Supplier Award am 22. Mai 2019
Der Countdown zur Preisverleihung läuft! Zu den Tickets 

Die Gewinner des 1. Hospital Supplier Award - dem ersten unabhängigen Lieferanten-Preis, der direkt von Klinik-Mitarbeitern vergeben wird - stehen fest. Erfahren Sie wie die täglichen Herausforderungen im Klinikeinkauf kreativ und neu gedacht werden können und erhalten Sie innovative Impulse. 

Gesucht wurden digitale Lösungen, die Klinik-Lieferanten über das Produkt hinaus bieten können, um den Klinikeinkauf zukunftsfähig zu gestalten. 

Die besten drei Konzepte werden in offiziellem Rahmen prämiert und von den Gewinnern persönlich vorgestellt. 

WANN: 22.05.2019 ab 18:00 Uhr 

WO: Jüdisches Krankenhaus Berlin 

 

PROGRAMM

17.30 Uhr: Einlass 

18.00 Uhr: Begrüßung der Gäste 
- Stefan Krojer (Initiator "Hospital Supplier Award" und Leiter Strategischer Einkauf Johanniter CC) 
- Pavlos-Agis Briolas (Beirat & Jury "Hospital Supplier Award" und Leiter Kostenmanagement Jüdisches Krankenhaus Berlin) 

18.30 Uhr: Impulsvortrag "Digitale Lösungen für Kliniken über den Tellerrand hinaus" 
- Armin Haas (CXO build'n'break) 

19.00 Uhr: Preisverleihung und Vorstellung der Lösungskonzepte 
- Moderation: Florian Bechtel, Stefan Krojer

20.30 Uhr: Abschluss Diskussion 

20.45 Uhr: Get together mit Imbiss 

 

Wir würden uns freuen, Sie als unseren Gast begrüßen zu dürfen. 

Bitte melden Sie sich unter Eventbrite an. Die Plätze sind begrenzt. 

 

Nähere Informationen über den Veranstalter und die Bewerber finden Sie unter: 

 

www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de sowie www.klinik-einkauf.de/lp/award 

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Disrupting Procurement entsteht beim Joggen

Morning Run im Treptower Park
Morning Run im Treptower Park

#disruptingprocurement - Was ist das? Und wer hat's erfunden? Natürlich die Schweizer! Oder doch die Deutschen? Egal! Wir thinktanken und arbeiten zusammen für einen besseren Klinikeinkauf der nächsten Generation. Und zwar sowohl beim Morning-Run als auch beim Pausentalk in Startup Atmosphäre des Berliner Spreespeicher im Rahmen der BME-Veranstaltung "Disrupting Procurement".  Schön heute mit meinen Schweizer Kollegen vom Kantonsspital Winterthur einen inspirierenden Tag erleben zu dürfen! 

 

Sowohl in den wissenschaftlichen als auch in den praxisnahen Vorträgen hat sich mal wieder bestätigt, dass gemäß dem Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies sich aktuell viele disruptive Technologieansätze nach dem ersten Hype in der Ernüchterungsphase befinden. Dennoch funktionieren bereits einige wenige Technologien in spezifischen, gut erarbeiteten Anwendungsfällen.

 

Zum Beispiel die erste Blockchain Anwendung im Einkauf, implementiert von dem Pharma- und Laborzulieferer Sartorius. Der Usecase: Zertifikatsmanagement.  In einem tollen Vortrag skizzierte Kai Bergheim von Sartorius wie er die Zertifikatskette in seinem Einkauf über eine private Blockchain neu organisiert.  Im Klinikeinkauf könnte dieser Usecase interessant sein, zum Beispiel für #EUDAMED, #MDR und #GPO Services. 

 

In einem anderen Vortrag zeigte das Berliner Startup hello fresh, wie es ein innovatives 360-Grad Analytik-Tool konzipiert und implementiert hat.  Wir konnten viele Inspirationen und konkrete Umsetzungsideen für unsere Klinik Arbeit mit nach Hause nehmen. 

 

Unser Think Tank "Klinikeinkauf 4.0" trifft sich das nächste Mail auf der Preisverleihung des 1. Hospital Supplier Award am 22.05.2019 im Rahmen des Hauptstadtkongress in Berlin und auf der medlogistica in Leipzig.  Wir werden darüber berichten. 

 

#Einkauf #neugedacht #procurement #supplychain #blockchain #bigdata #analytics #riskmanagement #supplier #valuebasedprocurement #BMEdisrupt 

Klinineinkäufer bei m "thinktanken": Philipp Büchner, Ivo Elmer, Patrick Müller, Stefan Krojer (v.l.n.r)
Klinineinkäufer bei m "thinktanken": Philipp Büchner, Ivo Elmer, Patrick Müller, Stefan Krojer (v.l.n.r)
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The land of better healthcare

In Zeiten eines immer instabiler werdenden Europas sind gemeinsame Projekte über die Ländergrenzen hinweg ganz besonders wertvoll und wichtig. Ein aktuelles Beispiel ist das #globalmedtechshakers meetup im werk_39


Vertreter europäischer Kliniken und der Medizintechnologie trafen sich am 9. und 10. April in Tuttlingen zum co-kreativen Austausch. Zwei Tage referieren, brainstormten und kollaborierten die Experten über Ideen und Innovationen in der Gesundheitsbranche. Immer das gemeinsame Ziel klar vor Augen: ein besseres Gesundheitswesen. Kliniken und Medtech stellten sich ihre Ideen, Projekte und Lösungen gegenseitig vor. Bisher ungelöste Probleme im Klinik Alltag wurden gemeinsam in mehreren Interaktiven Workshops diskutiert, herausgearbeitet und erste Lösungsansätze entwickelt. 


Ziel war es, eine gegenseitige Kultur des gemeinen Entwickelns von Werten für die Patientenversorgung zu initiieren. Dazu gehört das Vermitteln von technologischen, kulturellen und methodischem Wissen. Jeder lässt sich dabei auch tief in die Karten schauen. Denn nur so kann gegenseitiges Vertrauen wachsen. Und das wird dringend benötigt vor dem Hintergrund des digitalen Wandels. Die Vision des "Land of better healthcare" bildet dabei die Klammer und kann gemeinsam wahr werden.


Zukunft Krankenhaus-Einkauf unterstützt jeden Ansatz, die Patientenversorgung besser und effizienter zu machen. Haben auch Sie eine neue Ideen und Konzepte? Dann kontaktieren Sie uns unter kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de, bewerben Sie sich für den Hospital Supplier Award oder gestalten bei unserem Think Tank Krankenhauseinkauf 4.0 mit. 

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Leitung Einkauf und Materialwirtschaft gesucht

für einen kommunalen Träger in Thüringen eine „Leitung Einkauf und Materialwirtschaft“.


Mehr Informationen 

SOLUTE recruiting GmbH

Mohrenstraße 45, 10117 Berlin

Telefon 030 232 565 620

florian.winkler@solute-recruiting.de

www.solute-recruiting.de

Leitung Einkauf IT / EDV (m/w/d) - Abteilung Zentraleinkauf Großkrankenhaus

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Beschaffung 2025: 10 Herausforderungen

Risk: By 2025, procurement risk management will undergo a major shift, moving away from emphasizing compliance to adopting a more holistic strategy that includes total risk exposure, risk mitigation investments and risk transfer pricing. To enable this transition, procurement leaders need to develop category managers who can develop next generation approaches to supplier risk management and factor new metrics into major sourcing and supplier management decisions.

 

Sustainability: Procurement functions will move beyond managing cost and seek to develop supply chains that create and sustain economic and social value. This change will accelerate as millennials and other post-2000 generations gain more economic status and influence in the workforce. Younger professionals are particularly likely to embrace economic growth that is not dependent on exploiting resources and will ultimately encourage companies to reject the “linear economy” of consumption and disposition in favor of a “circular economy” based on continuous use and reuse.

 

Globalization: As emerging markets assume a greater role in the global economy, the traditional demand and supply poles that have shaped global commerce over the last 50 years will change dramatically. By 2025, global companies will have procurement managers based in China to source materials and services not only for their operations in that country, but for the entire organization. In the Americas, Brazil will become a major source of both demand and supply for global companies. To handle this task capably, procurement teams need to start developing expertise in local emerging market sourcing in China, Brazil, Russia and India, as well as other developing economies.

 

Integration: By virtue of its position within the organization, procurement teams are aware—or should be—of all supplier and market information flowing into the enterprise and for demand and product data flowing out to collaboration partners. Looking ahead, savvy procurement teams will begin to play a critical role in sharing information about internal and external costs throughout the organization. They will also become the go-to source for tracking information beyond costs, but also on how the organization is meeting its sustainability and social responsibility commitments. And with its insights into cross-enterprise performance metrics, procurement will also help identify suboptimal business processes.

 

 

Finance: In the future, procurement managers will need to broaden their skill sets to help their organizations adapt to the complex challenges of managing the global supply base. Many will need to develop financial acumen that rivals those of their finance counterparts. Leading companies should start taking steps to tighten the relationship between finance and procurement and to enhance the financial skills of their procurement teams.

Quelle: EY
Quelle: EY

 

Innovation: By 2025, the leading procurement organizations will serve as a primary channel for finding new ways to create value from the global supply base, whether by streamlining new product development or outsourcing non-core functions. As a way to move this evolution forward, procurement organizations need to gain a better understanding of the role outside entities play in driving innovation in their industries. To support this, many procurement teams will need to expand their expertise in engineering, design and new product development.  

 

Collaboration: In the future, leading procurement organizations will deploy external collaboration models far removed from traditional “buy and audit” models. Procurement professionals will need to orchestrate complex outsourcing and service management arrangements with multiple vendors. Starting now, procurement organizations need to begin moving toward establishing collaborative outsourcing and service acquisition models to replace adversarial constructs that encourage zero-sum or win/lose scenarios.

 

Transparency: Social media and the increasing acceptance of information transparency will amplify the degree of scrutiny on procurement organizations. This disruptive change, coupled with the adoption of real-time social technologies, will make procurement one of the most visible corporate functions to the outside world. To that end, procurement leaders need to encourage their teams to adopt a social mindset and operating model that will sustain the corporate brand in this more transparent era. By 2025, the best procurement officers will be as comfortable speaking to consumers, regulators and the press as they are with suppliers.

 

Information: As big data is increasingly intertwined into corporate decision-making processes, best-in-class procurement organizations will need to become more comfortable with advanced data mining and analysis techniques. These skills will be integral to all high-performance procurement organizations, especially in the consumer, high-tech and automotive sectors. Chief procurement officers in 2025 will live in a vastly different data-driven world, one in which they will have access to real-time updates on transactions and financial activities across a wide spectrum of the organization. Leading companies need to begin assessing their master data, data management and analytical capabilities and ask how those skills and technologies need to evolve in the coming decade.

 

People: The preceding nine change dimensions make the case for an extremely different procurement function within 10 years. Even if only half of these predictions fully emerge, the procurement leaders of tomorrow (see below) will have to adopt a different worldview than their counterparts in the past. To adapt to this evolution, savvy chief procurement officers are already thinking about ways to find and nurture the next generation of procurement leaders, which will require them to assess their intellectual and geographic diversity and recruiting sources:

 

New blood: Procurement teams will expand and attract more people with backgrounds in education and professional services, making it one of the more intellectually diverse organizations within the enterprise.

 

New cultures: Geographical shifts into new or emerging markets will require procurement teams to recruit a more diverse workforce that can design buying strategies that will be more relevant to local social and cultural dictates.

 

New mindsets: Doing business in a more transparent society will require procurement organizations to go far beyond “corporate social responsibility” and actively participate in a wholesale reevaluation of the corporate-social relationship.

 

New profiles: The profile of the traditional buyer who counted success through hard-won negotiations that “didn’t leave any money on the table” will be replaced by procurement teams that adopt a multidimensional approach to managing the supply chain. While reducing costs will continue to be important, it will not be the overarching factor in all negotiations.

 

Quelle und Mehr zur Studie von EY

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LinkedIn ist Business Kommunikationsdrehscheibe geworden

Netzwerk Hebel schafft Zugang zu wertvollen Insights
Netzwerk Hebel schafft Zugang zu wertvollen Insights

LinkedIn ist die Biz-Drehscheibe für Kommunikation, Content und Collaboration für mich geworden. Xing bietet aus meiner Sicht bei weitem nicht die Möglichkeiten, wie die Microsoft Tochter LinkedIn. 


Und in den nächsten Monaten kommen weitere spannende  Funktionalität bei LinkedIn dazu, die es noch interessanter machen. Zum Beispiel #stories, #matchmaking Funktionalitäten u.v.m.


Deshalb bin ich im Segment #healthcare #procurement #digitization mit einer LinkedIn community von > 10.000 people sehr aktiv und sehr happy 😀. Täglich finde ich hier tollen Input für meine Arbeit und lerne beeindruckende Persönlichkeiten 🙋‍♀️🙋‍♂️ kennen.


So schaffen wir zusammen durch #sharingexpertise und #networking Wertschöpfungspartnerschaften next level. 🙏 Danke an alle Mitstreiter!!! 💗💪🚀

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Effizienz im Gesundheitsbereich schaffen

Florian Böhme (Amazon Business, Director DACH) im Gespräch mit Stefan Krojer von Zukunft Krankenhaus-Einkauf

 

Einkaufsabteilungen durchlaufen in vielen Unternehmen gerade einen erheblichen Wandel: Sie sollen agiler und digitaler werden und so maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit der Unternehmen beitragen. Das gilt auch für Unternehmen und Organisationen in der Gesundheitsbranche – von der Arztpraxis über Reha-Zentren bis hin zu Medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern.


Einer, der sich auskennt, ist Stefan Krojer. Er ist Einkäufer und Leiter des Strategischen Einkaufs der Johanniter Competence Center GmbH in Berlin und Initiator von Zukunft Krankenhaus-Einkauf. Gemeinsam mit 25 internationalen Einkaufspraktikern berichtet er, mit welchen Innovationen Krankenhäuser die digitale Transformation schaffen können und welche Zukunftsszenarien und Chancen sich daraus für den Klinik-Einkauf ergeben. 

 

Dazu hat er sich mit Florian Böhme, Director von Amazon Business in DACH, getroffen. Im Interview sprechen sie darüber, welche Vorteile digitale Beschaffungsmöglichkeiten wie Amazon Business Kunden aus dem Gesundheitssektor bieten, inwiefern die Beschaffungsprozesse vereinfacht werden können und wie aktuell die Zusammenarbeit mit Krankenhäusern aussieht.


„Gerade im Krankenhaus gibt es verschiedene Abteilungen, die zusammen bestellen müssen: Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie kaufmännische Bereiche.  Alle haben verschiedene Bedarfe“, erklärt Böhme. Am Ende sei es für den Einkaufsleiter wichtig, einen genauen Überblick über die Bestellungen zu haben. „Da setzen wir an.“ Durch transparente Prozesse und eine einfache Abwicklung werde der Einkauf schnell und effizient.

 

Sehen Sie hier das vollständige Interview im Video:

#Procurement im Gesundheitswesen – Welche Bedürfnisse hat die #Healthcare Branche? Auf was legt der #Einkauf von Krankenhäusern Wert? Und welche Lösungen können B2B-Marktplätze wie #AmazonBusiness bieten?

Mit Florian Böhme von Amazon Business habe ich genau darüber gesprochen. 

 

> Zum Video ohne englische Untertitel

> Zum Video auf dem Kanal von "Zukunft Krankenhaus-Einkauf"


Das Gespräch mit Florian Böhme von Amazon Business ist das Video-Interview zum Auftakt unserer Reihe "Healthcare_Changer". 


Wir sind immer interessiert an Stimmen von Marktteilnehmern, für die #Patientennutzen, #Effizienz und #Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Mit einigen spannenden Menschen haben wir bereits im Podcast Format  gesprochen, siehe Podcast


Starke Stimmen gesucht

Sie fühlen sich mit Ihrem Unternehmen angesprochen und haben auch eine Stimme? Dann melden Sie sich gerne per Mail an kontakt@zukunft-krankenhaus-einkauf.de.

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Informationen und Entscheidungshilfen für den Beschaffungsprozess / Medizintechnikmarkt von Thalamed

Mit Thalamed sparen Krankenhäuser beim Kauf medizinischer Geräte Zeit und Geld, indem sie sofort wertvolle Informationen und Entscheidungshilfen für den weiteren Beschaffungsprozess erhalten.

 

Der Ablauf: Die Einkaufsabteilungen beschreiben auf der Website www.medizintechnikmarkt.de das konkrete Projekt und die bereits formulierten Anforderungen so detailreich wie möglich. Der Thalamed-Algorithmus wertet diese Daten sofort aus und stellt eine erste Empfehlung zusammen. Das Thalamed-Team hält Rücksprache mit der Einkaufsabteilung und kann auf Basis aktueller Trends, vergleichbarer Projekten der Vergangenheit sowie historischer Daten Empfehlungen zu weiteren sinnvollen Kriterien aussprechen. Thalamed kann häufig auch eine erste Orientierung zu Preisen geben, auf Grundlage der Angebote, die andere Kliniken für vergleichbare Projekte erhalten haben.

 

Im Anschluss kann Thalamed direkt Kontakt zu den jeweils bestgeeigneten Herstellern vermitteln. Durch diese Unterstützung wird der Beschaffungsprozess beschleunigt und der Markt transparenter.  

 

Weshalb ist die realisierte Lösung einzigartig und zukunftsweisend?

Durch das Crowdsourcing von strukturierten Informationen, welche aus realen Beschaffungsprojekten von Medizingeräten entstehen, hat Thalamed eine ständig wachsende Datengrundlage, welche schon heute ihresgleichen sucht. Dies beinhaltet nicht nur die Anforderungsprofile verschiedenster Praxen, MVZs und Kliniken aus bislang über 25.000 Beschaffungsprojekten, sondern auch die größte Datenbank strukturierter, durch Ärzte verfasster Reviews zu medizinischen Großgeräten und zu Anbietern.

 

Diese Grundlage wird durch moderne Machinelearning-Technologie, automatische Filter, sowie die persönliche Erfahrung des Thalamed-Teams effektiv nutzbar gemacht und ermöglicht es Thalamed, neben dem breiten Überblick über den Markt, auch konkrete, in die Tiefe gehende Empfehlungen für spezifische Situationen zu geben. Feedback aus abgewickelten Projekten ermöglicht es dem System dabei, sich fortwährend weiter zu optimieren, sodass die Empfehlungen sich weiterentwickeln und sich schnell an neue Trends anpassen.  

 

Welchen betriebswirtschaftlichen Nutzen hat die Lösung für die Branche, den Kunden oder den Markt?

Durch die Vorarbeit, die durch Thalamed geleistet wird, reduziert sich der Zeitaufwand für die einzelne Einkaufsabteilung deutlich. Neben der einfachen Berücksichtigung von Kriterien, die z.B. durch die Krankenhausadministration oder Leistungsträger vorgegeben werden, steigert die Einbeziehung vorliegender Fachrezensionen die Zufriedenheit der Geräteanwender und es kann schneller das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden werden.

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Mehr Wert. Auf ganzer Linie. - L&R OPTILINE

Wer im Wachstumsmarkt Gesundheit auch in Zukunft erfolgreich sein will, muss sich bereits heute gut aufstellen. Innovative Versorgungskonzepte und der effiziente Einsatz von Ressourcen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Reibungslose Prozessabläufe, die optimiert sind im Hinblick auf Qualität und eine bestmögliche Patientenversorgung sind dafür unabdingbar.

 

Mit L&R OPTILINE® unterstützen wir unsere Kunden gerne dabei, diese Herausforderungen anzunehmen. Das Service- und Dienstleistungskonzept bietet für viele kostenintensive Bereiche Ihrer Klinik kundenindividuelle und innovative Lösungsansätze, mit denen Sie den Veränderungen im Gesundheitswesen erfolgreich begegnen können.  

 

L&R OPTILINE® ist ein Konzept zur Effizienzsteigerung im Krankenhaus. Ziel dieses ganzheitlichen Konzeptes ist es, durch indikations- bzw. fallbezogene Ablauf- und Anwendungsoptimierung Einsparpotenziale zu nutzen und gleichzeitig die Qualität zu sichern.  

 

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen als Vollsortimenter in der Klinikversorgung, haben wir diverse Leistungen für folgende Schwerpunktbereiche herausgearbeitet:

  • Station
  • OP
  • Unterdrucktherapie
  • Verwaltung
  • Ambulant   

Diese 5 Bausteine wählt die Klinik modular und flexibel. Hinter jedem einzelnen der Bausteine stehen Leistungen, die gewinnbringende Mehrwerte liefern: Sicherheit, Qualität, Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit.

 

  • Schreibtisch- & Vor-Ort-Analyse
  • Sortimentsstraffung & Standardisierung
  • Prozessoptimierung
  • Produkttestung
  • Standardfestlegung & Anwenderschulung
  • E-Business & Logistiklösung 

Kunden erfahren zu jeder Zeit eine individuelle Beratung und Betreuung durch erfahrene L&R Spezialisten:

 

  • 30 Spezialisten für die Bereiche Station, OP und Unterdrucktherapie mit Fachweiterbildung und mehrjähriger Praxiserfahrung (teilweise in Leitungsfunktion)
  • 5 Key-Account-Manager & Projektleiter L&R OPTILINE mit mehrjähriger Erfahrung
  • 17 Verkaufsberater mit kaufmännischer Verantwortung  

Um den Materialeinsatz letztendlich optimieren zu können werden unsere Experten in gemeinsamer Arbeit mit dem zuständigen Klinikpersonal betrachten in wie weit pro Arbeitsschritt die wirtschaftlich bestmöglichen Produkte eingesetzt werden. Die Betrachtung und Berücksichtigung der hauseigenen Standards bilden hierbei einen wichtigen Bestandteil. In entsprechenden Folgeterminen nach durchlaufener Analysen werden den Kunden die Ergebnisse präsentiert und in gemeinsamer Abstimmung die mögliche Umsetzung der Vorschläge besprochen. 

 

Der Blick auf die Lagerhaltung und die Bestellabläufe ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des L&R OPTILINE® Konzeptes. Der Kunde kann umfassende Informationen hinsichtlich seines Bestellverhaltens erhalten, mit dem Ziel dieses zu optimieren:

  • Bestellhäufigkeit pro Woche
  • Bestellzeitpunkt
  • Wert pro Bestellung
  • Anteil der Bestellungen unter 150 € Warenwert
  • Artikelanzahl pro Bestellung
  • EDI-Quote
  • QDI-Clearing

Auf Basis der getätigten Bestellungen können weitere Kennzahlen für das Lagermanagement abgeleitet werden:

  • Mindestlagerbestand
  • Notfallbestand
  • Lieferzeitpunkt
  • Lieferrhythmus

Logistische Sonderleistungen werden nach Analyse der Gegebenheiten vor Ort gemeinsam mit einem Logistiker erarbeitet und dem Kunden präsentiert. Anfallende Kosten im Bereich der Sonderlogistik sind vom Kunden zu tragen (dazu zählen Schrank- und Regalservice, Abteilungsbelieferungen, etc.).  

 

L&R strebt im Rahmen des L&R OPTILINE® Konzeptes eine langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Klinik an. Dadurch erfährt der Kunde eine dauerhafte intensive Betreuung und fortlaufendes Controlling. Kontinuierliche Re-Analysen zu den Verbrauchszahlen und Feedbackgespräche vor Ort sorgen für nachhaltig positive Ergebnisse.

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Mehr Lebensqualität schaffen durch CareAdvantage - Johnson & Johnson

Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partnern mehr Patienten zu erreichen und mehr Lebensqualität zu schaffen. Im Fokus stehen dabei der Patient, die Behandlungsqualität und die Kosteneffizienz. 

 

Unsere verschiedenen Kompetenzbereiche werden durch unser 360° Wertspektrum abgebildet.Das Gesundheitswesen vollzieht einen Wandel. Wir, als Johnson & Johnson Medical Devices, möchten die Herausforderungen der heutigen Zeit adressieren und uns und unsere Kunden für die Zukunft aufstellen. Verbesserung der Patientenversorgung, sowie Steigerung der Patientenzufriedenheit bei gleichzeitiger Kostenoptimierung sind wachsende Herausforderungen für alle Akteure im Gesundheitssystem.

 

Dies erfordert neue Servicemodelle, die Krankenhäusern, Ärzten und Patienten ermöglichen, mit der Veränderung Schritt zu halten und davon zu profitieren. Johnson & Johnson versteht, dass die gemeinsame Entwicklung von Lösungen und Mehrwerten über innovative Produkte und Technologien hinaus entscheidend ist. Aus diesem Grund startet Johnson & Johnson Medical Devices ein neuartiges Konzept, um die wertebasierte Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern voranzutreiben – CareAdvantage.

 

130 Jahre Erfahrung und Expertise

Das Unternehmen setzt dabei auf 130 Jahre Erfahrung und Expertise innerhalb der Johnson & Johnson Unternehmensgruppe. Johnson & Johnson Medical Devices (das Portfolio umfasst unter anderem Produkte für die Chirurgie, Orthopädie und Elektrophysiologie) arbeitet im Rahmen des ganzheitlichen und datenbasierten Ansatzes von CareAdvantage mit Krankenhäusern und anderen Gesundheitsversorgern zusammen, um Lösungen anzubieten, die speziell auf die Bedürfnisse und Zielsetzungen der Kunden zugeschnitten sind. CareAdvantage steht für: Lösen beginnt mit Verstehen. Dies ist nur partnerschaftlich und im gemeinsamen Dialog möglich. Durch Zuhören und Verstehen erhalten wir eine klare Vorstellung der Herausforderungen unserer Kunden.

 

Daher basiert unser Ansatz auf den folgenden 3 Schritten: Die gemeinsam mit dem Kunden erarbeitete Bedarfsermittlung und Problemlösung, um konkrete Resultate und messbaren Nutzen zu erzielen. In definierten Phasen erfolgt die Analyse und Erörterung von Herausforderungen, um Bereiche zu definieren, in welchen sich Johnson & Johnson Medical Devices mit seinen einzigartigen Kompetenzen als Teil von Johnson & Johnson einbringen kann. Es erfolgt die Erarbeitung eines maßgeschneiderten Ansatzes mit abgestimmten Erfolgsmetriken und einem klaren Plan zur Implementierung.

 

Mit unseren Partnern erreichen wir täglich das Leben von über einer Milliarde Menschen in aller Welt, seit mehr als 130 Jahren. Um auch zukünftig zur Weiterentwicklung in der Gesundheitsbranche beitragen zu können, müssen wir neben unseren innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten, klinische und ökonomische Wertschöpfung schaffen.

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Überlegene Business Intelligenz für den Einkauf - Cardinal Health Germany 507 GmbH

Cardinal HealthTM Inventory Management Solutions (CIMS) ist eine RFID- und Cloudbasierte Echtzeit-Technologieplattform, die überlegene Business Intelligenz für den Einkauf und die Lagerung von vor allem hochpreisigen Medizinprodukten ermöglicht.

 

Die Anbindung an bestehende IT-Systemen ist einfach zu realisieren und CIMS reichtert diese mit akuraten Daten an. Sie erhalten Transparenz über Bestand und Verbrauch, robuste Analysefunktionen für finanzielle Entscheidungen, die Möglichkeit, Prozesse zu automatisieren, klinisches Personal zu entlasten und die Bestandsführung zu verbessern. Durch die Vermeidung von manuellen Eingaben werden Fehler und redundante Dateneingaben vermieden und die Datenqualität verbessert. Gleichzeitig wird die Patientensicherheit erhöht, durch Erfassung aller am Patienten verwendeter Produkte und automatisierten Warnmeldungen von (bald) verfallenen oder zurückgerufenen Produkten.

 

Weshalb ist die realisierte Lösung einzigartig und zukunftsweisend?

Die Kombination von RFID-Technologie und einer cloudbasierten Software ermöglicht die Sichtbarkeit hochpreisiger Produkte in Echtzeit. Jedes einzelne Produkt kann individuell sichtbar gemacht und nachverfolgt werden. Inventuren werden automatisiert und der Arbeitsaufwand z.B. für Produktsuchen oder Differenzklärungen durch medizinisches Fachpersonal wird dadurch signifikant reduziert. Durch die Kombination der cloudbasierten Lösung mit mobilen Apps ist volle Transparenz über das Inventar von überall und jederzeit möglich – entweder durch den Einsatz von intelligenten RFID-Cabinets oder einzigartig durch ein mobiles RFID-Handlesegerät.

 

Arbeitsabläufe werden durch qualifizierte Cardinal Health Mitarbeiter analysiert und Vorschläge zur Optimierung werden gemeinsam umgesetzt. Der Service und die enge Betreuung durch Mitarbeiter vor Ort sind ebenso Bestandteil der Lösung, wie die quartalsweisen Business Reviews, um kontiniuierlich Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und das volle Potential der gewonnen Business Intelligence auszuschöpfen.

 

Welchen betriebswirtschaftlichen Nutzen hat die Lösung?

Krankenhäuser stehen vielfältigen Herausforderungen gegenüber: ca. 7-10% der Produkte verfallen bevor sie verwendet werden, der Lagerbestand ist 15%-25% zu hoch, trotzdem erfahren Mediziner, dass bei Bedarf nicht alle benötigten Produkte verfügbar sind (57%). Zudem wendet Pflegepersonal nicht selten bis zu 20% ihrer Arbeitszeit für Aufgaben der Materialwirtschaft auf – die Hälfte davon allein für Dokumentationszwecke. CIMS ermöglicht signifikante Einsparungen in diesen Bereichen, bietet Transparenz und Business Intelligence zur effizienten Prozesssteuerung.

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eBusiness bei B. Braun Melsungen AG

Die Größe & Vielseitigkeit von B. Braun bietet unseren Kunden Möglichkeiten, ihre Prozesse zu optimieren und dadurch die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Unsere Produkte und die damit verbundenen Einkaufs- und Logistikprozesse finden Sie in jeder Abteilung des Krankenhauses.

 

Neben den eigentlichen Beschaffungs- bzw. Vertriebsprozessen spielt eBusiness eine immer größer werdende Rolle. B. Braun erarbeitet und etabliert Standards in unterschiedlichen Fachgruppen die sich mit elektronischem Datenaustausch beschäftigen. Scannerbasierte Barcodeprozesse, elektronische Austauschformate mittels Marktplattformen oder Klassifizierungsthemen wie eClass, gestalten wir aktiv mit. Diesen Service runden wir mit Angeboten zu Extranet/eShop ab. Aufgrund unserer Marktführerschaft im Bereich eBusiness & eLogistik haben wir uns vorgenommen, dies als Dienstleistungsservice kontinuierlich auszubauen, um gemeinsam mit unseren Kunden entsprechende Lösungen als Systempartner umzusetzen.

 

Zukunftsweisende Lösung:

Wir teilen unser Wissen im Sinne von Sharing Expertise und zeigen Wege auf analoge Einkaufsprozesse in effiziente elektronisch unterstützte Abläufe zu transformieren. Weiterhin sind wir Pilotpartner bei Einführung elektronischer Bestellungen und begleiten z. B. Projekte zur Einführung der elektronischen Rechnung. Kontakte zu Kliniken, die an ähnlichen Themenstellungen arbeiten um den Wissenstransfer im Sinne von „best practise“ zu unterstützen, stellen wir her. Wir sind der Ansprechpartner im Markt der Themenstellungen wie UDI, Arzneimittelserialisierung oder die neue EU-Richtlinie für elektronische Rechnungen, aufarbeitet und in den direkten Dialog mit unseren Kunden tritt. Im Bereich eLogistik erstellen wir kundenindividualisierte Analysen wie Versandstufen, Lager- vs. Durchläuferartikel, Liefer- & Bestellfrequenz, Volumina/Gewichte, Wareneingang, Bestellarten, Stammdaten. Weiterhin unterstützen wir aktiv VMI Prozesse je nach Anforderung im Lager oder auf Station.

 

Betriebswirtschaftlicher Nutzen:

Wir machen Herausforderungen für Kliniken transparent und zeigen als neutraler Partner welche Softwarelösungen oder Dienstleister dabei unterstützen können. Dies ermöglicht einen Mehrwert, der zur Prozessoptimierung und nachhaltigem Erfolg führt: eBusiness: 20% Einsparung gegenüber manuellen Prozessen z.B. 45.000 €/Jahr bezogen auf Klinik der Maximalversorgung & Lieferant wie B. Braun eLogistik: 20% Einsparung der Arbeitszeit z.B. 25.000 €/Jahr.

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Innovationskraft noch besser auf Kundenbedürfnisse ausrichten - werk_39

Um seine Innovationskraft noch besser auf Kundenbedürfnisse ausrichten zu können und die strategische Transformation vom Produktlieferanten zum Lösungsanbieter weiter voranzutreiben, wurde im März 2017 das B. Braun Innovationszentrum werk_39 in Tuttlingen eröffnet.

 

Es liegt 2,1 km entfernt vom Hauptgelände der Aesculap AG in einem über einhundert Jahre alten, angemieteten Fabrikgebäude. In Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Kunden und Partnern entstehen hier Lösungen, die Mehrwert schaffen – und zwar „beyond the product“. Also über die bestehende Produktpalette  hinaus explizit in den Bereichen Dienstleistungen, digitale Lösungen und Geschäftsmodelle. In definierten Suchfeldern, die das höchste Verbesserungspotenzial bieten und zum Leistungsportfolio von B. Braun passen, befassen sich die Projektteams tiefgreifend mit den Kundenproblemen – meist im Prozess zu finden. Basierend darauf wird ein Lösungskonzept mit technischer Machbarkeit agil erarbeitet.

 

Alleinstellungsmerkmal werk_39

Die ins werk_39 eingeladenen Teams arbeiten als sogenannte „Ventures” in drei Phasen nach einer kundenzentrierten, agilen Technik (Lean Startup – Build, Measure, Learn) mit Elementen aus Design Thinking und Scrum. Diese Phasen werden jeweils von einem Pitch vor einer Jury abgeschlossen. Die beschriebene „Ideation Phase“ dauert zwischen drei und sechs Monaten. Die Arbeitskultur zeichnet sich durch eine hohe Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter und ein modernes und offenes Umfeld aus. „Venture Consultants“ betreuen die Projektteams aus methodischer Sicht für ein agiles Vorgehen. „Venture Specialists“ unterstützen in den Projektphasen mit Expertenwissen zu Krankenhausprozessen, User Experience Design und Data Analytics.

 

Systempartnerschaften 

Im Rahmen von Systempartnerschaften werden Entscheider von Kunden sowie Anwender bereits sehr früh mittels Co-Creation in die Erarbeitung von Lösungen tief eingebunden– auch die gemeinsame mehrmonatige Venture Phase kann aus internen und vom Kunden entsandten Mitarbeitern zusammengesetzt sein. Ein derartiger Ort zur gemeinsamen Lösungserarbeitung zwischen Kunde und Hersteller, im Geiste von „Sharing Expertise“, ist bislang weltweit einzigartig in der Healthcare-Branche.

 

Betriebswirtschaftlicher Nutzen

Entwickelt werden zunächst Prototypen, die schnell in der Praxis zum Einsatz kommen können. Wichtige Bestandteile dieser Arbeitsweise sind das Ausprobieren und Testen, dabei auch frühes Scheitern, um vor allem daraus zu lernen. Von März 2019 an wird ein modular aufgebauter „simulation_space“ in Betrieb genommen, um neue Prozess- und vornehmlich Digitallösungen für Kunden und Partner in einem geschützten Raum erlebbar zu machen und diese zu validieren. Der betriebswirtschaftliche Nutzen kann nur über das jeweilige Einzelprojekt aufgezeigt werden. Die Ausrichtung von werk_39 auf produktunabhängige Prozessoptimierung im Krankenhaus, meist digitaler Art, führt unweigerlich zu höherer Patientensicherheit und reduzierten Kosten in Klinikprozessen.

 

Mehr unter https://www.werk39.com/

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RapidCourseBuilder - Webbasierte Lösung zur Erstellung von E-Learning Kursen für das Gesundheitswesens

Wissen hilft, Fehler zu vermeiden. Ein modernes Medium zur Wissensvermittlung sind E-Learning Kurse, die in Learning-Management-Systeme (LMS) eingebettet sind.

 

Was bisher im Bereich des Gesundheitswesens fehlte, waren Systeme, mit denen die Einrichtungen selbst schnell, unkompliziert und günstig Wissen dokumentieren können. Hier spielt der RapidCourseBuilder (RCB) seine Stärken aus. Wegen seiner einfachen Bedienung kann der RCB im Prinzip sofort von jedem Mitarbeiter in einer Klinik direkt genutzt werden. E-Kurse, E-Geräteeinweisungen und E-Reparaturanleitungen können so schnell und effektiv selbst erstellt werden. Die Anwendung läuft auch auf Tablet PC’s. So können direkt vor Ort Photos mit dem Tablet aufgenommen und per Knopfdruck eingebunden werden.

 

Eine hervorragende Möglichkeit, Bild und Wort im Kontext direkt zu verarbeiten. Nach Erstellung der E-Learning Kurse können diese, nach Entrichtung einer kleinen Gebühr, in ein beliebiges Learning Management System integriert, verteilt und genutzt werden. Natürlich lassen sich auch Kursaktualisierungen, inklusiver QM-konformer Dokumentation der Änderungen, mit dem RCB selbst vornehmen.  

 

E-Learning Kurse mit jedem digitalen Endgerät online abrufbar

Ein einfaches und kostengünstiges Learning Management System ist das Universe LMS. E-Learning Kurse sind dort mit jedem digitalen Endgerät online abrufbar – unabhängig von den Dienstzeiten der Mitarbeiter. Die Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung lassen sich so schnell und zielgerichtet unterweise, ohne die Nachteile wie Arbeitsausfall einer kompletten Fachabteilung oder Nachschulungsbedarf bei Krankheit bzw. Abwesenheit in Kauf nehmen zu müssen. Durch dieses Konzept wird zudem sichergestellt, dass auf Knopfdruck für Versicherer einer Klinikeinrichtung oder Qualitätsaudits der Ausbildungsstand der Mitarbeiter nachgewiesen werden kann.     

 

Ökonomische Nutzen

Der ökonomische Nutzen für Gesundheitseinrichtungen liegt auf der Hand: sehr geringe Kosten für die mit dem RCB erstellten E-Learning Kurse, bei gleichzeitig kurzer Reaktionszeit. Das Wissen der Mitarbeiter wird schnell und zuverlässig dokumentiert und kann so problemlos weitergegeben werden. Das führt zur Einsparung von Arbeitszeiten der Mitarbeiter sowie der Kosten, die sonst für Zusammenkünfte im Schulungsbereich zusätzlich anfallen würden. Im Universe LMS werden alle E-Learning Kurse einfach verwaltet und deren Nutzung QM-konform dokumentiert. Über Schnittstellen können die entsprechenden Daten dann direkt in das führende Personalverwaltungssystem eingespielt werden.

 

Mehr unter https://www.rapidcoursebuilder.com/

 

Universe eMedia GmbH

Willy-Brandt-Allee 31b

23554 Lübeck

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Mölnlycke OP-Tray Portal

Die Herausforderung

Einen Einkaufsprozess von kundenspezifischen OP-Trays mit vielen Komponenten und zeitaufwändigen Schritten durchzuführen und dabei immer die Wirtschaftlichkeit, die OP Situation und die Anwenderzufriedenheit im Auge zu behalten. Dies erfordert die Notwendigkeit eines effizienten Servicetools, welches Sie in Ihrem Beschaffungsprozess durch klare vollumfängliche Darstellungen und Analysen unterstützt und den gesamten Prozess der Tray- Erstellung und Änderung abbildet.

 

Weshalb ist die realisierte Lösung einzigartig und zukunftsweisend? Was ist neu? 

Ihre Organisation spart Zeit, Geld und Abfall durch maßgeschneiderte chirurgische OP Trays. Jetzt können Sie den Mehrwert Ihrer Trays mit dem neuen Mölnlycke Portal darstellen. Kundenwünsche unterstützten jeden Schritt in der Entwicklung beim Aufbau und der Erstellung des Portals.

  

Übersichtlichkeit

Das Portal gibt Ihnen den Überblick über das Vorgehens Ihres Teams. Sie können die Ausgaben für Komponenten verwalten und optimieren durch detaillierte Statistiken.  

 

Transparenz

Das Mölnlycke Portal ermöglicht es relevanten Benutzern in der gesamten Organisation die Verwendung von Trays zu verwalten indem Sie alle Trays und Komponenten von jedem individuelles Tray darstellen und analysieren können.  

 

Effizienz

Das Mölnlycke Portal ist einfach zu bedienen und nach einfachen und logische Schritten aufgebaut. Sie haben die Möglichkeit Informationen schnell und einfach zu teilen und unkompliziert Änderungen in einem transparenten und effektiver Weg darzustellen und zu genehmigen.

 

https://www.molnlycke.de/unsere-expertise/online-tray-portal/

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Hirslanden und Sana kooperieren im Einkauf

Zürich / Ismaning, 26.11.2018 – Die Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden setzt zukünftig bei der Beschaffung medizinischer Materialien und Geräte auf die Dienstleistungen der Sana Klinik Einkauf GmbH aus Deutschland. Die beiden Unternehmen haben per 1. November einen entsprechenden Kooperationsvertrag für eine strategische Einkaufsallianz unterzeichnet.

Die vereinbarte Zusammenarbeit umfasst den Einkauf von Medizinprodukten, medizinischem Verbrauchsmaterial und Investitionsgütern für die 18 Kliniken der Hirslanden-Gruppe. Von der Vereinbarung ausgeschlossen sind Medikamente. Es ist die erste Kooperation eines Schweizer Klinikunternehmens mit einer deutschen Einkaufsorganisation.

„Dank der grenzüberschreitenden Kooperation können wir unsere Beschaffungskonditionen deutlich verbessern. Dadurch entstehen Kostenvorteile pro Patientenbehandlung, die unseren Kernbereichen Pflege, Medizin und Hotellerie sowie unseren Patienten und Patientinnen direkt und indirekt zugutekommen“, sagt Pierre-Antoine Binard, CFO von Hirslanden.

Die Gesundheitssysteme der Schweiz und Deutschlands sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Den steigenden Gesamtkosten, bei denen die Preise für medizinisches Verbrauchsmaterial und Medizinprodukte ein wichtige Rolle spielen, stehen Einnahmen gegenüber, die nicht immer die Fallkosten decken. Das belastet vor allem die stationäre Versorgung in den Kliniken.
Zur Sana Einkaufskooperation gehören Kliniken jeder Versorgungstufe und Trägerschaft, vom kleinen kommunalen Krankenhaus bis zum Universitätsklinikum. Gleichzeitig ist die Sana Klinik Einkauf GmbH als Dienstleister für die Kliniken des eigenen Konzerns tätig.


Hintergrundinformation

Die Privatklinikgruppe Hirslanden umfasst 18 Kliniken in 11 Kantonen, viele davon mit einem ambulanten Chirurgiezentrum und einer Notfallstation. Sie betreibt zudem 4 ambulante Praxiszentren, 17 Radiologie- und 5 Radiotherapieinstitute. Die Gruppe zählt per Stichtag 31.3.2018 gut 1 680 Belegärzte sowie 9 635 Mitarbeitende, davon 461 angestellte Ärzte. Hirslanden ist die führende Privatklinikgruppe und das größte medizinische Netzwerk der Schweiz und weist im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 1 735 Mio. Franken aus.

Der Sana Klinik Einkauf ist eine große Einkaufskooperation im deutschen Gesund-heitsmarkt. Das Tochterunternehmen der Sana Kliniken AG vermittelt zwischen Kliniken und Industrie einen jährlichen Umsatz von rund 2,3 Mrd. Euro (2,6 Mrd. Schweizer Franken) in den Segmenten Medizinprodukte, Verbrauchsmaterial, Investitionsgüter sowie Apotheke. 

Alexa, habe ich die bikondyläre Knieprothese Größe 5 für Patient XY im OP Lager?

Das ist ein Addon des E-Procurement Anbieter Coupa. Wird sich Alexa, also Sprachsteuerung mit künstliche Intelligenz auch in der Krankenhaus Beschaffung durchsetzen? Und was ist mit intelligenten Waagen, die die Bestände automatisch messen und nachbestellen? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz , Data Analytics , machine learning und Internet der Dinge?


Die Prognose ist das in 5 Jahren bei ein Drittel der Kliniken all diese Dinge umgesetzt sind. Grundlage hierfür ist natürlich ein sauberes Datenmanagement. Kliniken die jetzt hier investieren, werden uneinholbar in zehn Jahren vorliegen.

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Artemed sucht Klinikeinkäufer

Mitarbeiter im Klinikeinkauf und Sortimentsmanagement.


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Cognitive Procurement, Automatisierung & Robotik Das Berufsbild des „Einkäufers“ im Wandel – Wie sieht meine Jobbeschreibung 2025 aus?

Der technologische Wandel und die Digitalisierung eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten – auch für die Einkaufs- und Logistikprozesse. Elektronische Kataloge und Beschaffungsprozesse waren hierbei erst der Anfang. Beschaffungsmanagement 4.0 geht hierüber aber deutlich hinaus und zielt auf die weitestgehende Automatisierung komplexer Prozesse in Echtzeit unter Einbezug von Robotik und künstlicher Intelligenz ab. In diesem Zusammenhang fällt auch oft der Begriff des Cognitive Procurement. All diese Entwicklungen machen auch vor den Krankenhäusern nicht Halt, eröffnen neue Möglichkeiten, verändern aber gleichzeitig das Berufsbild des „Einkäufers“.


Das Fachforum I widmet sich dem Thema von zwei Seiten: Zum einen werden neue Technologien kurz erläutert, um aufzuzeigen, wo wir technologisch stehen, wohin die „Reise“ im Einkauf in den nächsten Jahren geht, und welche Grenzen ggf. (noch) gesetzt sind. Zum anderen konzentrieren wir uns auf das Berufsbild des „Einkäufers“ im Wandel, die Frage, welche Qualifikationen künftig wichtig sind und wie technologische Innovationen und Mensch künftig zusammenwirken. Oder kurz: Wie sieht die Jobbeschreibung eines Einkäufers 2025 aus?


Moderation:


Hartmut Ponßen
Vorstand
gök Consulting AG



Diskutanten:


Stefan Krojer
Leiter strategischer Einkauf
Johanniter Competence Center GmbH


Bünyamin Saatci
Leiter Beschaffung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein


Dr. Marcus Schüller
Partner, Advisory, Head of Operations Consulting
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2018, 5./6. Dezember 2018, Hotel de Rome


Zur Kongreß-Website

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Stefan Krojer - Portraitfoto

Fotos zum freien herunterladen für Presse, Medien und Veranstalter. 

Webversion (300 KB)

Stefan Krojer, Webversion
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Printversion (3,5 MB)

Stefan Krojer, Printversion
Stefan Krojer, Printversion
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Warum jedes Krankenhaus einen Digitalisierungseinkäufer braucht

Welcher Lieferant bietet welche Mehrwert Lösungen über das Produkt hinaus?

Diese Liste befindet sich derzeit in Bearbeitung. Kennen Sie weitere Lieferantenlösungen? Dann schreiben Sie uns hier


B. Braun Melsungen AG

eBusiness  


Boston Scientific 

Solutions 


Cardinal Health 

CIMS 


Johnson & Johnson

CareAdvantage


Lohmann & Rauscher 

OPTILINE


Medtronic 

Integrated Health Solutions (IHS) 


Mölnlycke

Tray Portal


Paul Hartmann 

HILMAS


Philips

Technologie Partnerschaft


werk_39 (BBraun) 

Co-Creation

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Zum Nutzen und Risiko des Einsatzes von tragbaren Sensoren im Hygiene-Monitoring in medizinischen Einrichtungen

Krankenhausinfektionen sollen durch smartes Hygienetracking minimiert werden
Krankenhausinfektionen sollen durch smartes Hygienetracking minimiert werden

Quelle: HygNova, Berlin. 


Die wichtigste Einzelmaßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen ist die Erhöhung der Händedesinfektionsrate. Ein Anstieg der Händedesinfektionen um 18% reduziert Fälle mit multiresistenten MRSA um bis zu 57% (Pittet et al. 2000, Lancet).  Mangelnde Möglichkeiten der Intervention und Optimierung der Prozesse ergeben sich aus fehlender Transparenz von Hygiene und hohen Kosten in der Observation von Händedesinfektionen. Deshalb finden immer mehr sogenannte smarte Hygienespender und Sensoren Einzug in den Alltag deutscher Kliniken. 


Aber auf welche smarte Technogie sollten die Kliniken setzen? Wie ist das Kosten-Nutzen Verhältnis? Wie hoch ist der Informationsgewinn durch die technischen Erweiterungen im Vergleich zum Kontaminationsrisiko?


Old school Sensorik

Bereits seit Jahrhunderten ist das Stethoskop im medizinisch-pflegerischen Kontext nicht wegzudenken. Sowohl in der Basisdiagnostik komplexer Erkrankungen als auch in der alltäglichen Kontrolle der Vitalparameter von Patientinnen/Patienten kommt das Stethoskop zum Einsatz. Dabei birgt dieses Tool zur Erweiterung der menschlichen Sensorik auch Tücken: Da das Stethoskop ubiquitär im Einsatz ist, ist es bei falscher hygienischer Handhabung prädestiniert für die Transmission von schweren nosokomialen Infektionen.   


New school Sensorik

Genauso wie Stethoskope sind Mobiltelefone im modernen medizinischen Alltag mittlerweile unverzichtbar: Über Apps kann Wissen passgenau am Patientenbett abgerufen werden. Da Mobiltelefone allerdings nicht als medizinisches Instrument wahrgenommen werden, ist die hygienische Reinigung in der Regel nicht in die Ablaufprozesse (SOPs) der medizinischen Institution eingeplant. Die Folgen sind Oberflächenbesiedlungen mit nosokomialen und teils multiresistenten Keimen.  


State of the art?

In letzter Zeit gibt es immer mehr wearable-basierte Hygiene-Monitoring-Ansätze, die das hygienische Verhalten des Personals bemessen.  Diese Wearables werden vom Personal zusätzlich getragen, dokumentieren häufig die Händedesinfektionsrate und werden am Ende der Schicht zur Datenauswertung in Sammelstationen zusammengeführt.


Aus dem beschriebenen Prozess der Nutzung von Wearables im Hygiene-Monitoring und den Erfahrungen aus den genannten Studien zu Stethoskopen und Mobiltelefonen, ergeben sich mehrere Fragen:

-Wie ist die Reinigung der Wearables organisiert? Gibt es hier einen etablierten und kontrollierten Prozess beim Einsatz der Ansätze?
-Stichwort Transmission nosokomialer Infektionen: Wie kann man die Entstehung von multiresistenten Keimen in Wearable-Sammelstationen verhindern?
-Ist die Oberfläche der Wearables grundsätzlich für eine adäquate hygienische Reinigung bzw. Oberflächendesinfektion geeignet?


Größere Studien, basierend auf fundierten mikrobiologischen Untersuchungen, wären notwendig, um die Sicherheit der technischen Ansätze im kritischen medizinischen Alltag zu gewährleisten. In Folge von mikrobiologischen Studien können Prozesse etabliert werden, die über ein regelmäßiges Monitoring eine adäquate Reinigung der Wearables erlauben. In Hinblick auf evidenzbasierte Medizin und steigenden Kostendruck im Gesundheitssektor sollten Kosten-Nutzen-Analysen durchgeführt werden, die den Mehraufwand der Implementierung der Wearables mit dem Informationsgewinn der Ansätze in Beziehung setzt.


Ausblick

Was bedeutet das? Ist zusätzliche Technologie im Krankenhaus schädlich? Sollten Krankenhäuser weiterhin auf den kostspieligen Goldstandard setzen, der die personalisierte Observation des Personals durch Hygienefachkräfte voraussetzt?

Andere technologische Ansätze bringen bereits etablierte Hygiene-Unternehmen wie die Firma OpHardt Hygiene. Diese hat mit ihrem Ingo man weco einen digitalen Spender entwickelt, der die Nutzungsdaten hygienisch korrekt in ein Dashboard schickt (OHMS).  Wearables müssen nicht getragen werden, relevante Bauteile der Spender sind autoklavierbar.


Leider ist die Technologie verhältnismäßig kostspielig und kann bei knappen Ressourcen im Gesundheitssektor häufig nicht im gesamten Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden.


True school Sensorik?

HygNova nimmt sich der beschriebenen Problematik auf mehreren Ebenen an:

Zunächst digitalisiert HygNova schon vorhandene Spender preiswert mit seiner innovativen IoT-Technologie. Die Plug&Play-Lösung wird in die bestehenden Spender verbaut und ermöglicht sofort eine lückenlose Dokumentation der Verbrauchskennzahlen. Durch ein nachhaltiges und kosteneffektives Mietmodell werden Investitionskosten für medizinische Einrichtungen gesenkt, sodass die Lösung zum Schutz zahlreicher Patienten eingesetzt werden kann.


Es entstehen keine neuen Oberflächen, keine Sammelstationen oder hohe Investitionskosten für neue Spender. Weiterhin verzichten alle Lösungen von HygNova auf tragbare Sensoren, die möglicherweise ein hygienisches Risiko darstellen und das Personal in seinen normalen, stressigen Abläufen behindern könnten. Die Veränderung des Arbeitsprozesses des Personals durch die Implementierung eines Wearables, ist kritisch, da durch den personellen Mehraufwand wertvolle Zeit beim Patienten verloren geht.


Im unaufhaltbaren Digitalisierungsprozess medizinischer Institutionen sollten Entscheidungen über die Implementierung neuer Technologie immer in Berücksichtigung der Komplexität hygienischer Mikro-Ökosysteme erfolgen.

Entscheider werden sich im Bereich Hygiene zukünftig auf verlässliche, kosteneffektive und leicht zu implementierende Lösungen mit validem Mehrwert verlassen.


Quelle/Interessenskonflikt:
Dr. Ehsan Khaljani ist Gründer und Geschäftsführer der Firma HygNova, die mit HygNova ADVANCE eine Hygiene-Monitoring-Lösung ohne tragbare Sensoren anbietet.


Fußnoten:
1  Am J Infect Control. 2016 May;
Disinfection, sterilization, and antisepsis: An overview.
Rutala WA1, Weber DJ2.
2  J Intensive Care. 2015 Dec;
Bacterial contamination of inanimate surfaces and equipment in the intensive care unit.
Russotto V1, Cortegiani A1, Raineri SM1, Giarratano A1.
3  Infect Disord Drug Targets. 2018;
The occurrence of nosocomial pathogens on cell phones of healthcare workers in an Iranian tertiary care hospital. Khashei R1, Ebrahim-Saraie HS1, Hadadi M1, Ghayem M2, Shahraki HR3.
4  J Infect Dev Ctries. 2015 Oct;
Are healthcare workers' mobile phones a potential source of nosocomial infections? Review of the literature.
Ulger F1, Dilek A, Esen S, Sunbul M, Leblebicioglu H.
5  Saninudge (www.saninudge.com); HyHelp (www.hyhelp.de); GWA-Hygiene (www.gwa-hygiene.de)
6 OPHardt hygiene; OHMS; https://www.ophardt.com/index.php/de/ohms-2, 13.09.2018, Uhrzeit 17:31

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Healthcare live! Wissen, Vernetzung, Wertschöpfung für effiziente und sichere Prozesse im Gesundheitswesen

Unsere Umfrageergebnisse #Krankenhauseinkauf 4.0 auf der @GS1Germany #healthcarelive. Bei den #BI Tools haben wir @AgfaHealthCare mit #tiphce und @SAP mit BW/BI/Hana vergessen. Sorry 🙏. Danke an Oliver Beye und Dr. Hajo Reißmann für den Input! 

GS1 Healthcare Award 2018
Die Preisträger des GS1 Healthcare Awards 2018 stehen fest. Die Gewinner wurden am 26.09.2018 für ihren Einsatz rund um die Patientensicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen im Museum am Rothenbaum in Hamburg feierlich ausgezeichnet. 


Wir gratulieren der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Cardinal Health Germany, Johnson & Johnson Medical, dem Universitätsklinikum Düsseldorf und Hajo Reißmann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. 

Video: Impressionen der Veranstaltung 

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Geschäftspartnerschaften im digitalen Zeitalter

Verfolgen Sie die Veranstaltung auf Twitter unter dem hashtag #medtechvk.

 

Weitere Bilder der Veranstaltung (BVMed) 

 

Zusammenfassung der Veranstaltung MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform am 19.09.2018 in Düsseldorf (Pressemitteilung BVMed):

 

"Der MedTech-Vertrieb der Zukunft ist lösungs- und nicht produktorientiert. Der Lieferant wird zum Wertschöpfungspartner der Klinik!"

 

 

Krankenhäuser und Medizinprodukte-Unternehmen werden künftig Geschäfts- und Wertschöpfungspartner werden, um gemeinsam an der Optimierung der Versorgungsprozesse zu arbeiten und Lösungen für eine bessere Patientenversorgung zu entwickeln. Das ist die gemeinsame Vision der Experten aus Klinik und Industrie der 4. MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform am 18. September 2018 in Düsseldorf mit rund 200 Teilnehmern. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Die Medizintechnik-Branche befindet sich durch die Digitalisierung, die Veränderungen im Klinikmarkt und neue regulatorische Anforderungen in einem dramatischen Umbruch. Um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, müssen sich die MedTech-Unternehmen dabei "vom reinen Produktlieferanten zum Lösungsanbieter" wandeln.

 

Bei den Servicelösungen gehe es dabei immer um einen "Mehrwert", nicht nur für den Kunden durch Prozessverbesserungen, sondern vor allem um einen individuellen Mehrwert für die Patienten, so Dr. Dirk Ghadamgahi von Johnson & Johnson Medical. "Wir sind auf der Gewinnerseite, wenn wir das Ergebnis für den Patienten verbessern, und gleichzeitig die Prozesskosten in der Versorgung reduzieren." Die Unternehmen könnten ihr Expertenwissen einbringen, um die unterschiedlichen Behandlungsergebnisse der Kliniken und Ärzte anzugleichen und zu verbessern, betonte Dr. Jens Deerberg-Wittram von Boston Consulting. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der MedTech-Branche bietet sich in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine große Chance, ein von Unternehmergeist geprägtes Handeln in der Mitarbeiterschaft zu entfachen, so Darius Moeini von NUMA Berlin. Von der Klinikseite betonten Adelheid Jakobs-Schäfer von den Sana Kliniken und Stefan Krojer von den Johannitern die Bedeutung von Lieferanten als strategische Partner, um "gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, Wirtschaftlichkeit und Innovationen zu fördern". "Das Ziel von neuen Systempartnerschaften im digitalen Zeitalter ist es, gemeinsam mit den Versorgungspartnern Prozesse zu optimieren, Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben, Innovationen zu fördern – und damit gemeinsam die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern", fasste Konferenz-Moderator und BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt die Erkenntnisse zusammen.

 

Unternehmensberater Dr. Jens Deerberg-Wittram von der Boston Consulting Group (BCG) beleuchtete in seinem Einführungsvortrag die Chancen von "Value Based Healthcare" (VBHC) für die MedTech-Branche. Ausgangspunkt der Überlegungen sei, dass es bei verschiedensten medizintechnischen Verfahren wie Hüftgelenkersatz, Schrittmacher-Implantation, Gefäßerkrankungseingriffen oder Schlaganfall- und Herzinfarkt-Therapien große Qualitätsunterschiede in den Kliniken gibt. Die große Variabilität entlang einer Versorgungskette "bietet Chancen für eine effektivere Qualitätskontrolle bei chirurgischen Eingriffen", so der BDG-Experte. Der VBHC-Ansatz versuche, eine hohe Ergebnisqualität aus Patientensicht mit möglichst geringen Kosten für das System zu erreichen, indem die gesamte Behandlungskette und nicht nur der Eingriff selbst betrachtet werden. Ziel sei eine qualitätsabhängige Vergütung statt einer festen Vergütung pro Patient. Solche "Bündelverträge", die Qualität und Kosten verbessern, gibt es beispielsweise in Schweden im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik. In Deutschland zeigt die Einführung der Qualitätsverträge einen "Perspektivwechsel und Kulturwandel in der Versorgung und Finanzierung", so Deerberg-Wittram. Neue Vergütungsmodelle berücksichtigen stärker die Qualität als die Menge. Die MedTech-Branche sei bei der erforderlichen Bereitstellung von Mehrwertdiensten insgesamt gut positioniert. Die Unternehmen müssten sicherstellen, "dass alle neuen Produkte mit einem überzeugenden klinischen und wirtschaftlichen Wertversprechen verbunden sind". Die Vertriebsteams müssten in der effektiven Kommunikation des Mehrwertes gegenüber dem Kunden geschult werden. Auf Vertragsseite müssten innovative Lösungen entwickelt werden, um den Kunden Anreize zu bieten. Dazu gehören beispielsweise Ergebnisgarantien oder Risk-Sharing-Modelle. Sein Fazit: "Value-based Healthcare eröffnet MedTech-Unternehmen neue Möglichkeiten der Differenzierung."

 

Dr. Dirk Ghadamgahi, Mitglied der Geschäftsführung und Medical Director bei Johnson & Johnson Medical, stellte den "Care Advantage"-Ansatz seines Unternehmens vor, um kundenorientierte Lösungen zu entwickeln, die einen konkreten Mehrwert schaffen. "Lösen beginnt dabei mit Verstehen", so das Motto der Werteorientierung des Unternehmens. In Zukunft steht dabei weniger die Frage im Mittelpunkt, ob der Kunde, der Arzt oder die Klinik zufrieden ist, sondern ob der Patient zufrieden ist. "Die Qualitätswahrnehmung muss sich künftig auf den Patienten zentrieren", so Ghadamgahi. Sein Unternehmen versteht sich selbst als "Partner, Unterstützer und Problemlöser". Das Angebot geht über das Produkt hinaus und umfasst Leistungen, die Kostenreduzierung, Verbesserung der Ergebnisqualität und Steigerung der Patientenzufriedenheit unterstützen. Die Ergebnisse müssen dann auch durch Daten und Analysen validiert werden. Als ein konkretes Beispiel nannte Ghadamgahi die Standardisierung von Prozessen im OP, die durch die Integration des Surgical Process Institutes (SPI) bei Johnson & Johnson vorangetrieben wird. Über 60 Prozent der chirurgischen Prozesse könnten standardisiert werden. Digitale Checklistensysteme von SPI helfen dabei, dass sie eingehalten und Prozesse optimiert werden können. Das System visualisiert dabei die Abläufe im OP und vermeidet so Fehler. Und es dokumentiert alle Verfahrensschritte und fasst sie zusammen. Begonnen hat die Implementierung in der ACQUA-Klinik in Leipzig. "Wir sind auf der Gewinnerseite, wenn wir das Ergebnis für den Patienten verbessern, und gleichzeitig die Prozesskosten in der Versorgung reduzieren", so Ghadamgahi. Wichtig sei, dann auch die Krankenkassen als Partner für "Value Based Healthcare" einzubeziehen. "Wir sehen im deutschen Markt die Notwendigkeit, nicht nur in Richtung Ärzteschaft und Krankenhäuser zu schauen, sondern auch noch stärker mit Krankenkassen zu kooperieren."

 

Adelheid Jakobs-Schäfer, Generalbevollmächtigte Einkauf und Logistik der Sana Kliniken, beleuchtete "Geschäftspartnerschaften mit der Industrie auf der Basis von Qualität" aus Sicht eines großen Einkaufsverbundes. Sana hat dafür eine "Cross-Check"-Strategiematrix für Systempartnerschaften entwickelt, zu denen neben Wirtschaftlichkeit und Qualität auch Service und Kompetenz gehören. Nach einem Pre-Test 2017 wurde der "Cross-Check", basierend auf einem hochkomplexen IT-Tool, 2018 durchgeführt. 71 Prozent der Industriepartner haben daran bereits teilgenommen. Ziel sei eine "Geschäftspartnerschaft auf der Basis von Qualität". Aspekte im Prozess seien ein verbessertes Feedback an die Geschäftspartnerschaften, Handlungsbedarf zu erkennen, Objektivierung zu steigern, sowie Qualitätsberichte oder die zertifizierte Lieferantenbewertung nach ISO 9001. Das Motto des Sana-Einkaufs lautet: "Medizinische Qualität braucht Messbarkeit. Vertriebsqualität braucht Nachhaltigkeit. Prozessqualität braucht Bodenhaftung." Jakobs-Schäfer nannte konkrete Probleme in der Zusammenarbeit mit Lieferanten: Stammdaten und Konditionenmodelle führen zu Rechnungsklärfällen, Analysepotenziale werden nicht genutzt. Verpackungseinheiten wurden nicht auf Modulsysteme und medizinische Veränderungen angepasst. Darreichungstechniken wurden nicht an hygienische Maßnahmen angepasst. Lieferprobleme sind zum Teil selbst verursacht, hohe Volumina brauchen abgestimmte Übernahmezyklen und Sicherheitsbestände. "Um diese Probleme im Alltag zu lösen, benötigen Kooperationen mehr Kliniknähe, Reflexion und Prozessverständnis. Dazu gehört auch, dass die Kliniken ihre Partner in der Industrie hineinschauen lassen", so die Sana-Expertin.

 

Wie können Start-ups und MedTech-Unternehmen besser zusammenkommen? Mit dieser Frage befasst sich Start-up-Experte Darius Moeini von NUMA Berlin. Er versteht sich als "Innovations-Accelerator" für Start-ups und etablierte Unternehmen. Die gesamte Gesellschaft sei von Disruption erfasst: durch den technologischen Wandel, neue Vertriebskanäle, eine Änderung des Kundenverhaltens und einem einhergehenden Kulturwandel. Davor mache auch die Medizin nicht halt. Start-ups bieten bei der Entwicklung neuer Lösungen die Vorteile von weniger Hierarchie, mehr Transparenz, Experimentierfreude und Risikobereitschaft, Agilität, Geschwindigkeit und digitalem Fokus. Auf der anderen Seite stehen Mitarbeiter- und Liquiditätsmangel sowie ein Mangel an Wissen über die Produkte und die Vertriebswege. Hier könnten beide Seiten, Start-ups und Unternehmen, von den jeweiligen Stärken der anderen profitieren, wenn sie geeignete Kooperationsformen finden. "Bei Kollaboration trifft Stabilität auf Agilität, Hardware auf Software, Ressourcen auf Momentum und Vertrauen auf Sexiness", so Moenis Vision. Möglichkeiten der Zusammenarbeit sieht er in den Bereichen Training und Kulturwandel, Markt- und Technologie-Analysen, Verkauf und Portfolio, Innovation und Investment. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der MedTech-Branche bietet sich in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine große Chance, ein von Unternehmergeist geprägtes Handeln in der Mitarbeiterschaft zu entfachen.

 

Armin Haas, Geschäftsführer von build’n’break und langjähriger Mitarbeiter bei Paul Hartmann, bezeichnete "Social Selling" als Vertriebsmarketing der Zukunft. Soziale B2B-Netzwerke wie LinkedIn, XING oder Twitter "bieten Vertriebsteams eine super Möglichkeit, ihre Kunden im digitalen Zeitalter effektiv und frühzeitig im Kaufprozess zu unterstützen", so Haas. Durch die Nutzung der sozialen Medien und gut aufbereitete persönliche Profile könnten Vertriebsmitarbeiter "Teil der 80 Prozent Kaufentscheidung werden, die vor dem ersten Kontakt mit einem Vertriebsmitarbeiter bereits getroffen ist". Denn neben der Technologie habe sich in den letzten Jahren auch das Kaufverhalten der Kunden extrem verändert. Das Management der MedTech-Unternehmen müsste auf diese Veränderungen reagieren. Social Media sei mittlerweile ein relevanter Kanal, um Entscheider zu erreichen. Traditionelle Vertriebsaktivitäten würden dagegen an Bedeutung verlieren. "Mehr Personen sind heute an Kaufentscheidungen beteiligt und müssen erreicht werden", stellt Haas fest. Deshalb sei die effektive Nutzung von relevanten Social Media-Kanälen im B2B-Vertrieb für den Aufbau von Beziehungen zu Entscheidungsträgern, für das gezielte Erreichen des passenden Ansprechpartners und damit eine Steigerung der Vertriebsproduktivität unverzichtbar. Zu den Werkzeugen des "Social Sellings" gehören ein kundenorientiertes Profil in den Netzwerken, das regelmäßige Überprüfen und Optimieren der Kennzahlen in den Kanälen und die thematische Vernetzung über Hashtags und Interaktionen.

 

Die Bedeutung sozialer Netzwerke für die B2B-Kommunikation betonte auch Stefan Krojer, Leiter Strategischer Einkauf des Johanniter Competence Centers sowie Initiator und Betreiber der Plattform "zukunft-krankenhaus-einkauf.de". Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft werde die sozialen Netzwerke effizient nutzen. Die Unternehmen müssten deshalb digitale Tools nutzen und "ihr Wissen als Coach teilen", so Krojer. "In sozialen Netzwerken beschaffen Einkäufer fast alle Informationen zu Lieferanten, Produkten und Ansprechpartnern in real time. Das Teilen von Wissen über soziale Plattformen wird Standard werden." Um den Wandel aufzuzeigen, stellte der Klinikeinkaufsexperte die Ergebnisse seiner Zukunftsstudie "Krankenhaus-Einkauf 2025" vor, für die er 85 Einkaufsexperten befragte. Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft besitzt demnach die Kern-Fähigkeiten: Prozessdenker, Problemlöser, Datenanalyst. 77 Prozent der befragten Krankenhauseinkäufer gaben an, dass Lieferanten zukünftig in die Verantwortung genommen werden, Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele zu erreichen. "Wertschöpfungspartnerschaften werden Produkte und Prozesse gemeinsam bewerten", so Krojer. Wenn Lieferanten zukünftig zum Wertschöpfungspartner werden, verbessern sie im Krankenhaus gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, die Wirtschaftlichkeit und fördern Innovationen. Einkäufer identifizieren, segmentieren und entwickeln Industriepartner, um passgenaue Lösungen für ihr Haus zu erarbeiten. So wandeln sich einige Lieferanten vom reinen "Produktanbieter" zum "strategischen Geschäftspartner". Sie betreiben mit dem Krankenhaus ganze Leistungseinheiten oder entwickeln in enger Kooperation neue Produkte und digitale Lösungen. Krojers Vision: "Dies könnte so weit gehen, dass Kliniken mit Lieferanten sogar gemeinsame Start-ups gründen oder sich Investition und Profit teilen. Kliniken bieten als Innovationscoach für die Lieferanten einen Mehrwert in der Produktentwicklung. Strategische Partner erhalten so tiefe Einblicke in die Klinikprozesse."

 

Petra Popp, Senior Vice President Global Service bei Carl Zeiss Meditec in Jena, betonte die Bedeutung moderner Services zur Vertriebsunterstützung. Weltweit arbeiten rund 4.500 Menschen in der Medizintechnik-Sparte von Zeiss, deren Ziel es ist, Ärzten zu helfen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Digitale Services spielen dabei eine zunehmend wichtigere Rolle. Einen Mehrwert durch digitale Services will Zeiss für Ärzte, aber auch für Patienten schaffen. Zu den praktischen Beispielen gehört eine App, die das Smartphone mit dem robotischen Visualisierungssystem von Zeiss verbindet. Damit können Fälle auf das Smartphone geladen und mit Kollegen leichter besprochen oder in Präsentationen eingebaut werden. Mit einer zahnmedizinischen App können Zahnärzte ihren Patienten den Wert einer Versorgung direkt in der Praxis visualisieren. In der Versorgung mit Intraokularlinsen bietet Zeiss Unterstützungslösungen an, die die Versorgungskette von den Patientengewinnen über die Untersuchung und Versorgung bis zur Nachsorge abdecken. Der technische Service von Zeiss umfasst Trainings, E-Learnings, Animationen, Handbücher, Videos, FAQs und Onlinehilfen, aber auch Virtual Reality-Lösungen. Die Services werden für die Kunden in einem "Digital Customer Companion"-Portal zusammengefasst. Hilfe gibt es zudem per Remote Service.

 

Manuela Forster, Strategic Account Manager Corporate / Shared Services beim MedTech-Unternehmen BD Becton Dickinson sowie Sprecherin des BVMed-Arbeitskreises "Krankenhausmarkt" (AK KHM) beleuchtete die künftigen Herausforderungen für den Medizinprodukte-Außendienst. Insgesamt stehe das Gesundheitssystem vor der Herausforderung begrenzter Ressourcen beispielsweise durch einen Mangel an qualifizierten Pflegekräften, sinkende Investitionsquoten und einen enormen medizinisch-technischen Fortschritt. Hinzu kommen die Herausforderungen an eine qualitativ hochwertige Versorgung durch den demografischen Wandel und die notwendige sektorenübergreifende Versorgung. Die MedTech-Unternehmen könnten hier ihre spezielle Expertise durch zusätzliche Services einbringen, um Prozesse zu optimieren und die Patientenversorgung zu verbessern. Dafür muss der Vertrieb strategisch ausgerichtet werden, um konzeptionelle Lösungen zu entwickeln. Bei BD hat man sich dabei auf das Thema "Patientensicherheit" fokussiert. Neben der Vermeidung von Infektionen geht es auch um die Medikationssicherheit. Das Unternehmen unterstützt hier die Kliniken mit ihrer Fachkompetenz.

 

Mark Jalaß, BVMed-Vorstandsmitglied und Divisionsleiter Vertrieb & Marketing Ambulanter Bereich Deutschland bei Lohmann & Rauscher, plädierte dafür, die Vertriebsmitarbeiter gut auf die neue Rolle vorzubereiten. Es gehe künftig um ganzheitliche Lösungen statt reinem Produktservice. Beispielsweise hapere es bei den Stammdaten, beim Order-to-Cash-Prozess sowie beim OP-Management. "Hier generieren Lösungen einen echten Mehrwert", so Jalaß. Lohmann & Rauscher hat hierfür mit "Optiline" ein Konzept zur Effektivitätssteigerung und Qualitätssicherung im Krankenhaus entwickelt. Das Servicekonzept habe bereits mehr als 400 Kunden, "das auf unserer Erfahrung als kompetenter Vollsortimenter und Partner in der transsektoralen Versorgung aufbaut".

 

Weitere Informationen unter www.bvmed.de

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Die Zukunft des Einkaufs im Zeitalter von Digitalisierung und Disruption

Toller Artikel zum Thema "Anfang und Ende – das Endspiel im Einkauf hat begonnen." Zwar wird diese Entwicklung im Krankenhausbereich etwas später ankommen, jedoch sollte man sich darauf vorbereiten.

 

Egal wie dominant eine Mannschaft ist, statistisch betrachtet ist – wie wir wissen – die Wahrscheinlichkeit, zweimal in Folge Fußballweltmeister zu werden, äußerst niedrig. Das führt zu einer eigentümlichen Situation: Das Endspiel ist immer Ende und Anfang zugleich.

 

Zum Lesetipp

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Augmented Reality zur Unterstützung von OP Instrumente Reinigung & Anleitung

Diese drei Projekte könnten für die Support Prozesse in Kliniken zukünftig sehr spannend werden... 


- Automatisierte Verbrauchsgütererkennung

- Spracheingabetechnologie im Patientenzimmer

- OP Instrumente Reinigung mit VR Unterstützung


Alle drei Projekte nehmen teil beim europaweit größten Healthcare Hackathon in Kiel vom 13.-15.09.2018.

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Buchtipp: Strategisches Einkaufsmanagement im Krankenhaus

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

Einkaufsabteilungen entwickeln und professionalisieren


Krankenhäuser haben einen wesentlichen Anteil an den derzeit ca. 350 Mrd. Euro der Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck im zunehmenden Wettbewerb der Krankenhäuser. Strategisches Einkaufsmanagement ist mittlerweile für die Kliniken eine dringende Notwendigkeit zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit. Die Praxis zeigt allerdings: Einkauf in Kliniken wird häufig nur als die Abwicklung von Bestellungen verstanden.



„Nur mit hervorragend qualifizierten Mitarbeitern ist es möglich, einen professionellen Einkauf aufzubauen“ Dr. Kerstin Stachel


„Ziel des Klinikeinkaufs muss es sein eine Kultur des Austausches zu etablieren, in der klinische Bedarfe von individuellen Bedürfnissen getrennt werden. Sowohl Nutzerexpertisen als auch Einkaufsanalysen müssen in Entscheidungen einfließen“  Jennifer Kleinhans


„Um enge Kooperation in Netzwerken und Partnerschaften zu beschleunigen, bieten Social Buying und Social Collaboration die Instrumente für den Einkauf der Zukunft“ Stefan Krojer


„Eines ist sicher: Wenn wir uns nicht selbst reformieren, wird die Revolution von außen kommen“ Adelheid Jakobs-Schäfer


Gerüstet für die Zukunft? Wie sie heute und morgen Einkaufsabteilungen erfolgreich professionalisieren

Mit Beiträgen von: C. Bartels | W.-T. Baumert | L. Eltzholtz | S. Fenger | A. Gadatsch | C. U. Herborn | A. Jakobs-Schäfer | J. Kleinhans | S. Krojer | A. Kudraschow | P. Magunia | B. Meyer-Hofmann | J. Oswald | A. J. Schmidt | A.-C- Schmidt | M. Schönfeld | K. Stachel | M. Stadler | T. Wülfing


Themenschwerpunkte

Lieferanten- und Portfoliomanagement; Prozessoptimierung; Business Intelligence; Working Capital Management; Vergaberecht (VgV); Einkaufskooperation; Moderationsinstrumente; Sachkostencontrolling; Strategiebildung; Balanced-Score Card; Sachkostenprognose; DRG-System, Social Buying, Innovationsmanagement, Compliance 


Welche Schritte sind notwendig, um eine Bestellabteilung zu einer professionellen Einkaufsabteilung zu entwickeln? Das vermittelt dieses Buch. Erfahrene Experten aus der Praxis stellen die State-of-the-Art-Methoden des strategischen Einkaufs aus Vorreiterbranchen wie dem Handel und der Automobilindustrie vor und übertragen sie auf die Praxis im Krankenhaus. Dazu gehören Themen und Instrumente wie Preisstrukturanalysen, Big Data, Working Capital Management, Netzwerke und Innovationsmanagement. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifikation der Mitarbeiter und der IT-Infrastruktur. Das Praxisbuch lässt die besonderen Rahmenbedingungen von Krankenhäusern nicht außer Acht und vermittelt das Grundlagen- und Praxiswissen für den Einkäufer im Klinikalltag.


- Praxistipps zu allen Fragestellungen des Einkaufsmanagements

- umfangreiche Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Krankenhäusern der Maximalversorgung

- Impulse für den Klinikeinkauf der Zukunft


Hier vorbestellen / kaufen 


Die Autoren / Herausgeber

- Dr. Kerstin Stachel

- Lennart Eltzholtz


mit Beiträgen von: 

L. Eltzholtz | A. Gadatsch | A. Jakobs-Schäfer | J. Kleinhans | S. Krojer | A. Kudraschow | B. Meyer-Hofmann | J. Oswald | A.-K. Schmidt | M. Schönfeld | M. Stadler | K. Stachel


Beitrag S. Krojer:
"Der Einkauf vernetzt sich." Autor: Stefan Krojer, Leiter Strategischer Einkauf, Johanniter Competence Center GmbH und Initiator www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de


erscheint ca. Dezember 2018 

1. Auflage

Paperback, 165 mm x 240 mm

200 Seiten

30 farbige Abbildungen, 5 Tabellen

ISBN: 978-3-95466-420-7

49,95€ inkl. 7% MwSt


Keywords:

Lieferanten- und Portfoliomanagement; Prozessoptimierung; Business Intelligence; Working Capital Management; Vergaberecht (VgV); Einkaufskooperation; Moderationsinstrumente; Sachkostencontrolling; Strategiebildung; Balanced-Score Card; Sachkostenprognose; DRG-System; Social Buying 

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Der Einkauf wird digital - femak Symposium Uniklinikum Düsseldorf

Bildershow des femak Symposium "Einkauf wird digital" vom 11.09.2018 bei der Universitätsklinik Düsseldorf. Danke an Herrn Thomas Klein, Dezernent Einkauf, Logistik und Verpflegungsmanagement für das tolle Programm und die Möglichkeit zur Besichtigung Ihrer Strukturen, Prozesse, Hardware und Software.


Zitate:


"GTIN ist das Bindeglied zwischen den zwei Welten der Supplychain und der Patientenchain." (Thomas Klein) 


"Lieferanten sind nicht in der Lage, erlöserelevante Informationen in deren Artikelkatalog zu integrieren." (Thomas Klein)


"Ist eine Datenvalidierung der Lieferantenartikeldaten notwendig? Warum liefern Lieferanten nicht gleich korrekte Stammdaten?" (Stefan Krojer)


Review der Veranstaltung

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Survey of german purchasing departments - supply chain efficiency

Hospital Efficiency Forum 2018, Barcelona. 

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Warum nutzen wir kaum globale Standards und haben zu viele Player? Dr Winzer vom Uniklinikum Dresden bringt es auf den Punkt

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Tracking von Medikalprodukten ist auf der Prioritätenliste deutscher Krankenhausmanager

Wow! Herzlichen Glückwunsch an alle Einkäufer und Logistiker im Krankenhaus. Ihr habt den Platz 6 in der Priorität deutscher Führungskräfte zur Krankenhaus-Digitalisierung errungen. Und zwar für das Thema:


Materialwirtschaft/Artikel-Tracking


Die Zeit ist reif für Prozessoptimierung und Digitalisierung im #Bestandsmanagement #stockmanagement #doku #rfid #standards #gs1 #edi #plattform #Digitalisierung


Zum vollständigen Artikel in der deutschen Ärztezeitung


Studien-Download

„Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“ – Herausforderungen und Chancen Deutscher Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen


Bereits zum dritten Mal führte Rochus Mummert 2018 die Studie „Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“ durch. Dafür befragte die Personalberatung 362 Führungskräfte deutscher Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mittels eines Onlinefrage bogens im Zeitraum Januar bis März 2018.


In der Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse im Bereich Materialwirtschaft und Digitalisierung (Quelle: Rochus Mummert Studie Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft)

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Interessantes Interview von Carla Kriwet, Vorständin Philips

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Leiter Zentraler Einkauf edia.con

Die edia.con sucht für den Standort in Chemnitz zur Unterstützung und Verstärkung unseres Teams zum nächstmöglichen Termin einen Leiter Zentraler Einkauf (m/w/d) in Vollzeit.


Ihre Aufgaben:

Management und Koordination der Abteilung Zentraler Einkauf
Steuerung und/oder aktive Mitarbeit bei Beschaffungsprozessen von Investitionsgütern und medizinischen Verbrauchsmaterialien
Durchführung von Vertragsverhandlungen mit Lieferanten
Durchführung von Maßnahmen der Qualitätssicherung
Vertragsmanagement, Abwicklung von Vergabeverfahren gemäß VOL
Zusammenarbeit mit internen Partnern aus Einkauf, Technik, Medizintechnik, IT, anfordernden Bereichen und der jeweiligen Geschäftsführung der Kunden 

Unterstützung und Durchführung von bereichsübergreifenden Projekten
  
Mehr unter edia.con

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Gesucht: Leiter strategischer Einkauf im labormedizinischen Umfeld (m/w)

Leiter strategischer Einkauf w/m Berlin


Namhafte Unternehmensgruppe bietet Holdingposition mit sehr guten Entwicklungsperspektiven

Die Herausforderung im Segment der labormedizinischen Leistungen


Wir bieten


    Eine sehr angenehme Teamkultur

    Nachhaltige und erfolgreiche Holdingstrukturen

    Sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten

    Attraktive Konditionen

    Hochwertige fachlich (nicht disziplinarisch) geprägte Führungsverantwortung



Aufgaben


    Optimierung der Einkaufsstrategie und Koordination der resultierenden Maßnahmen

    Management der bestehenden und hinzukommenden Rahmenabkommen auf Basis der zuverlässigen und langfristigen Lieferantenbeziehungen

    Teamorientierte Führung der diversen Einkaufsverantwortlichen in den jeweiligen Standorten in Deutschland

    Mitarbeit in internationalen Projekten


Mehr Informationen erhalten Sie hier 

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Innovation & Co-Creation

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Hospital 4.0 - Digitalisierung in der Krankenhauslogistik und Einkauf

Quelle: Polavis


Krankenhaus 4.0? Wir sind heute beim Krankenhaus 1.5 bis 2.0. Wir haben also noch sehr viel Handlungsbedarf. Prof. Dr. Wilfried von Eiff, Leiter des Zentrums für Krankenhausmanagement an der Uni Münster und Direktor des Ludwig Fresenius Center for Healthcare Management and Regulation, sieht in Zukunft durch die Digitalisierung den Krankenhaus-Einkauf und die Krankenhaus-Logistik revolutioniert. 


Prof. von Eiff verortet den aktuellen Stand jedoch erst beim Krankenhaus 1.5 bis 2.0 und sieht daher großen Handlungsbedarf und sehr viel Arbeit. Insbesondere in der Neuorganisation, Rationalisierung, Verbesserung und letztlich digitalen Unterstützung von Prozessen. Es mache keinen Sinn, Prozesse, die heute nicht optimal laufen, durch Digitalisierung geschmeidiger zu machen, sie müssen vorher überarbeitet werden. 


Die Akzeptanz aller Akteure des Gesundheitswesens für neue digitale Lösungen kann durch Transparenz gesteigert werden. Jede Veränderung löst Angst aus. Eine Veränderung ist für einen Mitarbeiter immer verbunden mit der Frage "Was hat das für Auswirkungen für mich", für meinen Berufsstand, für meine Arbeitsweise, für mein tägliches Brot?‘ – da gilt es Angst zu nehmen und Angst nimmt man durch Transparenz.


Quelle: 

Polavis Website

Polavis YouTube Kanal 

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Die Zukunft der Vergabe im Krankenhaus

▪ Was muss ich als Klinik-Einkäufer aktuell   beachten?

▪ Was sagen GWB, VgV, VOB/A und UVg zur eVergabe?

▪ EU-Beihilfenrecht / Zuwendungsrecht:   Pflichten und Fallstricke

▪ Ab wann dürfen nur noch elektronische   Angebote angenommen werden?

▪ Wie funktioniert die eVergabe praktisch?

▪ Was leisten eVergabe-Lösungen?


Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die eVergabe-Roadshow 2018 des femak e.V.

Bei dieser Veranstaltungsreihe dreht sich alles um das Thema „Countdown für die verpflichtende eVergabe“.

Vergaberecht und Praxis der eVergabe – im Ober- und Unterschwellenbereich.


Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in den Bereichen Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik in den Gesundheitseinrichtungen

sowie im technischen Bereich mit Bauprojekten im Krankenhaus

sind herzlich eingeladen.


Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

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