Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten

Nachhaltiges Krankenhaus durch nachhaltige Lieferanten – Sitex macht weitere große Fortschritte mit energieeffizienter Technik

 

Im komplexen Gebilde Krankenhaus finden sich praktisch alle Sektoren wieder, die ein hohes Potenzial für effektiven Klimaschutz aufweisen: Mobilität, Stromverbrauch, Wärmeverbrauch, verschiedene Ressourcen und komplexe Versorgungsstrukturen mit externen Partnern. Während Kliniken auf die Sektoren direkten Einfluss nehmen können, die die Emissionen im sogenannten Scope 1 betreffen, reduziert sich die direkte Einflussnahme auf Sektoren die dem Scope 2 und 3 zugerechnet werden dem gegenüber zum Teil deutlich. Gerade im Sektor der Scope 3 Emissionen, der unter anderem all jene Emissionen zusammenfasst, die in der Versorgungskette durch Produktion, Transport sowie Entsorgung von Waren und Dienstleistungen entstehen, sind Krankenhäuser deshalb auf Partner angewiesen, die die Anforderungen an nachhaltige Strukturen, Prozesse und Produkte erfüllen. Denn: Dieser Sektor macht mit etwa zwei Dritteln der Treibhausgase im Gesundheitswesen den größten Anteil aus. Einer der wesentlichen Warenströme in Kliniken fließt in der täglichen Textilversorgung. Die Krankenhauswäsche und Bekleidung nimmt mengenmäßig knapp die Hälfte aller Warenflüsse ein und hat somit großen Anteil an den Scope 3 Emissionen der Gesundheitseinrichtungen.

 

Die Sitex-Gruppe, mit ca. einem Drittel Marktanteil eines der führenden Textilversorgungsunternehmen im Gesundheitswesen in Deutschland, möchte diesen Hebel mit seinen Kunden nutzen. „Für unser Angebot einer nachhaltigen Textilversorgung haben wir in den vergangenen Jahren vieles in Bewegung gesetzt“, sagt Stephan Richtzenhain, geschäftsführender Gesellschafter von Sitex. So ist zum einen ein stattliches Sortiment an zertifiziert nachhaltigen Produkten entstanden und zum anderen konnte in den Wäschereibetrieben der Gruppe durch den Einbau moderner Technik erheblich die Energieeffizienz verbessert werden: „Unsere Wäschereien konnten in den letzten 5 - 10 Jahren beispielsweise ihre Energieverbräuche nochmals halbieren und liegen mittlerweile zwischen 0,7 und 1 kwh pro kg Wäsche.“ Es wurden in diesem Zusammenhang Niedrigtemperatur-Waschverfahren, direktbeheizte Aggregate (Mangeln, Tunnelfinisher und Trockner), infrarot-gesteuerte Trockner, Wärmerückgewinnungsanlagen für Abwasser und Abluft und vieles mehr eingeführt. Zudem wurde die Automatisierung der Wäschesortierung und Wäschebearbeitung immer weiter ausgebaut. Ebenfalls elementare Fortschritte wurden in der Waschmittelchemie erreicht. Auf Chlor wird heute zu 100% verzichtet. Zudem sind alle eingesetzten Chemikalien und Tenside biologisch abbaubar. Die für die Krankenhauszentralwäscherei unabdingbare sichere Desinfektion wird über Aktivsauerstoff gewährleistet. Es dürfen zudem nur RKI-gelistete Verfahren eingesetzt werden. Jüngst konnte durch eine technische Innovation ein weiterer Meilenstein für eine Steigerung der Energieeffizienz in der Wiederaufbereitung für Textilien erreicht werden: Im Zuge der Modernisierung und Erweiterung unseres Betriebes in Wildeshausen haben die technischen Leiter und das Management einer nachhaltigen und effizienten Gestaltung der Prozesse und Anlagentechnik ein besonderes Augenmerk gewidmet. „Eine der Hauptsäulen des neuen Konzeptes bildet die Entwicklung und Integration eines neuen Niedrigtemperatur-Tunnelfinisher, der eine neue Dimension der Effizienz Steigerung erreicht und 15% mehr Energie einspart als konventionelle Anlagen“, erklärt der technische Leiter bei Sitex, Michael Hirsch. Die schonende Verfahrensweise sorgt zudem für eine erheblich längere Material-  sowie Textillebensdauer. Damit erreicht Sitex im Zuge seiner nachhaltigen Unternehmensstrategie einen weiteren Meilenstein, an den in bereits in weiteren in Planung befindlichen Projekten angeknüpft werden wird.

>> so funktioniert´s <<

 

Abgerundet wird die nachhaltige Textilversorgung durch eine engverzahnte und auf die Belieferung der Kunden genau abgestimmte Logistik inklusive individueller Verbrauchssteuerung. So kann die Textilversorgung einen wichtigen Beitrag leisten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung.

 

Info und Kontakt: www.sitex.de

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