OPED – Innovation made in Germany

Wie alles begann

Der menschliche Körper verfügt über erstaunliche Fähigkeiten und jeder einzelne Teil ist wichtig. Knochen, Bänder und Gelenke zum Beispiel, damit sitzen, laufen und springen wir. Doch was, wenn unser Bewegungsapparat einmal Hilfe braucht? Der Ingenieur und Skischuhentwickler Andreas Haßler, der Arzt Professor Dr. Peter Habermeyer und dessen Bruder Stephan Habermeyer gründen im Jahr 1992 die OPED GmbH für orthopädische Produkte in einem ehemaligen Schweinestall im oberbayrischen Valley. Sie haben eine gemeinsame Vision: Das junge Unternehmen will mit einer revolutionären Vakuum-Schiene den modernen Versorgungsstandard bei Verletzungen des Fußes und des Sprunggelenks auf den Markt bringen.  

 

Der Aufstieg des VACOped

Zur Zeit der Firmengründung war es er Status Quo nach einer Fraktur am Fuß oder am Sprunggelenk einen Gips anzulegen. Die Idee von OPED war es, den Gips, bei bestimmten Indikationen*, durch eine Orthese zu ersetzen. Die Anregung dazu kam von einem Arzt und OPED hat daraufhin eine Orthese mit Vakuumkissen entwickelt. Dieses Vakuumkissen ist formbar und passt sich an verschiedene Schwellungszuständen an. Die äußere Schale, welche die Stabilität liefert, ist aus Kunststoff gefertigt. Da die Orthese aber nicht nur immobilisieren, sondern auch mobilisieren soll, ist ein Gelenk eingebaut. Dieses kann in unterschiedlichen Bewegungsradien freigegeben werden, je nach Genesungszustand des Patienten oder der Patientin. So ist der Patient bzw. die Patientin schneller wieder mobil und kann in den Alltag zurückkehren.  

 

Forschung und Entwicklung

In Deutschland fertigt OPED circa 150.000 Orthesen jedes Jahr und das insbesondere für den Deutschen und den schweizerischen Markt aber auch für Kund*innen auf der ganzen Welt. Am Standort im bayrischen Valley arbeitet OPED laufend an Erweiterungen und Neuentwicklungen. Die hausinterne Forschungs- und Entwicklungsabteilung beschäftigt 13 Mitarbeiter*innen und hält 21 Patente. Im Fokus stehen bei der Produktentwicklung hauptsächlich die Stabilität und damit die Sicherheit der Patient*innen. Viel Zeit stecken die Entwickler*innen aber auch in die präzise Auswahl von geeigneten Materialien, um anschließend den Patient*innen einen optimalen und individuellen Tragekomfort zu bieten. Dank der kurzen Entscheidungswege werden neue Ideen schnell umgesetzt. Die Kolleg*innen testen laufend neue Anwendungsmöglichkeiten mit dem Ziel, die Behandlung der Patient*innen zu verkürzen und zu verbessern.

 

Moderne Versorgung im digitalen Zeitalter

OPED versteht sich als Systemlieferant im Bereich der Medizintechnik. Als solcher bietet OPED seinen Kund*innen neben hochwertigen Orthesen auch durchdachte Versorgungskonzepte. Diese Konzepte überzeugen durch eine sinnvolle Mischung aus digitalen Lösungen und persönlicher Betreuung.

Um den Kunden bei der Betreuung der Patient*innen zu unterstützen, bietet OPED Tablets mit einer eigens entwickelten App an. Diese erklärt anhand kurzer Videos, wie die Orthesen von OPED richtig zu handhaben sind. Alle Videos stehen dabei in acht verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

 

Mit Orthelligent wurde ein Bewegungssensor als digitaler Assistent zur Prävention, Rehabilitation und

Organisation entwickelt. Der Sensor analysiert bestimmte Bewegungsabläufe und lässt genauere Rückschlüsse auf den Heilungsverlauf nach einer Knieverletzung zu. Darüber hinaus stellt OPED kostenlos umfangreiche Nachbehandlungshefte für den Fuß-, Knie-, Hand- und Schulterbereich bereit, sowie eine große Auswahl an hilfreichen Videos.

 

Vom Schweinestall in die ganze Welt

Vom Schweinestall im beschaulichen Valley ging es 2010 ein paar Kilometer weiter in den neu gegründeten Medizinpark, welcher 2018 um eine hochmoderne Produktionshalle erweitert wurde. OPED expandiert aber auch weiter in unterschiedliche Richtungen. Der Hauptsitz der OPED AG befindet sich in der Schweiz. Darüber hinaus gibt es Niederlassungen in Australien, Großbritannien und den USA. Mit Valife, OPED Wundversorgung und den Sanitätshausketten Lückenotto und Hartlieb besteht die Möglichkeit, den Gesundheitsmarkt ganzheitlich zu betrachten und zu bedienen.

 

Ganz neu in der OPED Familie ist das Bewegungslabor Bodynostic. Das Bewegungslabor bietet eine ganzheitliche Bewegungsanalyse, um Ursachen für Haltungsschäden und muskuläre Dysbalancen zu erkennen. Die Ergebnisse dieser Analysen sind die Basis, um die Kund*innen optimal mit sensomotorischen Therapieeinlagen und einem individuell abgestimmten Trainingsplan zu behandeln.

 

Alle spannenden Fakten finden Sie auch in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=uN_-W1OHrRE 

 

*Indikationen VACOped: https://oped.de/produkte/product-vacoped

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