RemedyMatch bringt Bedarf an Schutzausrüstung und Spenden zusammen

RemedyMatch ist ein System zur Schaffung einer bundesweiten Bestands- und Bedarfsübersicht von medizinischen Schutzartikeln für hilfsbedürftige Institutionen, sowie der Vereinfachung der Logistik im Kampf gegen COVID-19. RemedyMatch erfasst zu spendende Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, und sorgt dafür, dass diese dort ankommen, wo sie gebraucht werden. So werden Lieferengpässe während der COVID-19 Pandemie überbrückt und der persönliche Schutz der Helferinnen und Helfer gewährleistet.

Für wen?

Alle, die medizinisch tätig sind oder besondere Hygienevorschriften einhalten müssen und aktuell einen Mangel erleben, dürfen einen Bedarf einstellen. Das können Kliniken, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter:innen im Einzelhandel oder pflegende Angehörige sein.

 

Wer spendet?

Es sind alle aufgerufen, Schutzartikel kostenfrei zur Verfügung zu stellen, die diese aktuell nicht benötigen. Das können Fitnessstudios, Restaurants, Hotels, Lackierer, Betriebe, Werkstätte oder Privathaushalte sein. Jeder Handschuh hilft! Außerdem sucht RemedyMatch freiwillige Einzelpersonen oder Unternehmen, die beim Transport von Spenden unterstützen.

 

Bedarfserbringer

Betriebe, Restaurants, Haushalte, Gesundheitseinrichtungen, Universitäten, Forschungslabore und Privatpersonen pflegen den Bestand lagernder Schutzartikel in die Plattform ein.

 

Bedarfsträger

Krankenhäuser, Ärzte, Pflegedienste, pflegende Privatpersonen und weitere Institutionen können über REMEDYMATCH innerhalb kürzester Zeit einen aktuellen Überblick über verfügbare medizinische Schutzausrüstung erhalten und den Kontakt zu dem/den Bedarfserbringer/n aufnehmen, welche Ressourcen zur Verfügung stellen können um die Lieferengpässe dieser Artikel zu überbrücken.

 

Logistik

Ebenso bietet REMEDYMATCH die Möglichkeit Logistikpartner einzubinden und Angebote für Transportunterstützung anzufordern. Hierzu können sich Logistikpartner registrieren um gemeinnützige Unterstützungsleistung anzubieten. Über Geomatching werden Bedarfsträger, Bedarfserbringer und Logistikpartner miteinander verknüpft und können sich über eine integrierte Chat-Funktion verständigen.

 

Schirmherrschaft

Das Projekt REMEDY MATCH entstand im Rahmen des #WirVsVirus Hackathon. Der bundesweite Hackathon #WirvsVirus ist eine gemeinsame Veranstaltung von Bundesregierung, sowie sieben sozialen Initiativen und steht unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramtes Prof. Dr. Helge Braun.

 

 

Pressetext: 

 

1. Worum geht es? 

Es existiert keine zentrale Plattform, die einen bundesweiten Überblick über Bestand und Spenden medizinischer Schutzartikel ermöglicht. RemedyMatch ist eine deutschlandweite Logistikplattform, die Bestand und Bedarf von medizinischen Schutzartikeln zusammenbringt. In dem Online-Portal https://remedymatch.io/ tragen Spender:innen Schutzartikel, wie Handschuhe, Masken, Kittel oder Desinfektionsmittel, samt Standort ein und werden mit Bedürftigen zusammengebracht. Daher unser Slogan: Hilfe, die ankommt! Alle, die medizinisch tätig sind oder besondere Hygienevorschriften einhalten müssen und aktuell einen Mangel erleben, dürfen einen Bedarf einstellen. Das können Kliniken, niedergelassene Ärzt:innen, Pflegekräfte, Mitarbeiter:innen im Einzelhandel oder pflegende Angehörige sein. Spenden kann jeder, z.B. Labore, Fitnessstudios, Restaurants, Hotels, Lackierer, Betriebe, Werkstätte oder Privathaushalte.

 

2. Wie viele Leute machen mit? 

Wir sind über 30 Leute, die gemeinnützig eine Lösung für dieses Problem geschaffen haben. Dazu kommen punktuell befragte Fachberater aus Gesundheits- und Rechtswesen. 

 

3. Was soll das bringen? 

RemedyMatch hilft, Lieferengpässe während der COVID-19 Pandemie zu überbrücken und Bedürftige schnell, lokal und unkompliziert mit Schutzartikels zu versorgen. So wird der persönliche Schutz der Helferinnen und Helfer gewährleistet und anderer Gruppen, die auf besondere Hygiene angewiesen sind und aktuell vor versiegten Lieferquellen stehen. So erspart RemedyMatch dem Fachpersonal stundenlanges Herumtelefonieren auf der Suche nach Material – Zeit, die sie im Moment besser mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbringen sollten. Perspektivisch kann die Bundesregierung die auf RemedyMatch erfassten Bedarfen auch für eine Verteilung von zentralen Beschaffungen benutzen.

 

4. Wann soll die Plattform online gehen? 

Am 28.03.2020. Erste Spenden können bereits abgewickelt werden. Schritt für Schritt werden die Funktionen dann erweitert. 

 

Die Funktionen:

- Spenden melden

- Zwingenden Bedarf melden

- Kommunikation zwischen diesen beiden Parteien (für z.B. logistische Informationen)

 

Zeitnahe Funktionen:

- Einpflegen von Hilfsgütern durch die Bundesregierung 

- Zuteilung dieser Güter durch die Bundesregierung

- Logistische Planung

 

 

Mehr Infos unter: 

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