Was im Klinik Einkauf 2020 wichtig wird

1. Digitalisierung
Konzentrieren sie sich dabei auf die Prozesse, die bei ihnen sehr schlecht funktionieren und den Fachabteilungen oder anderen Interessensgruppen die größten Vorteile bringen. Zum Beispiel beim Bestellmanagement, der Fakturierung oder beim Indirekter Bedarf.

2. Fachkräftemangel
Gute Einkäufer sind rar. Deshalb: machen Sie in 2020 gutes Marketing für ihre Einkaufsabteilung. Seien sie präsent auf ihrer Unternehmenswebseite, LinkedIn oder Instagram. Führen sie neue Führungstechniken ein, die für die Generation Y und Z attraktiv sind: zum Beispiel "Shared Leadership".

3. Lieferabrisse
Durch die Einführung der MDR wird es in 2020 vermehrt zu Lieferengpässen kommen. Medikallieferanten werden ihr Produktsortiment reduzieren. Einige Firmen werden komplett vom Markt verschwinden. Die "Lieferengpass App" hilft Ihnen beim Erfassen und Lösen von Lieferengpässen.

4. Systemlösungen
Der Trend weg vom Einkauf eines einzelnen Produktes, hin zu Komplettlösungen wird sich in 2020 weiter verstärken. Zum Beispiel das digitale Patientenzimmer. Dadurch steigt die Anforderung nach Interoperabilität und einer abgestimmten Spezifikation.

5. Smarte Produkte
Durch neue, digital vernetze Produkte werden Prozesse und Zusammenarbeit verändert. Zum Beispiel: Smarte Betten, Ultraschallgeräte, Windeln oder Gasflaschen. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Durch neue, integrative Einkaufsansätze und intensivere Projektarbeit.

6. Nachhaltigkeit
Ob beim deutschen Ärztetag, dem Verband der Krankenhaus Direktoren Deutschlands oder beim Beschaffungskongress der Krankenhäuser. Das Thema Nachhaltigkeit (Wirtschaftlich, Sozial, Ökologisch) wurde bereits in 2019 stark diskutiert. Im neuen Jahr werden konkrete Ansätze für eine nachhaltige Beschaffung im Krankenhaus entwickelt.

7. Kosteneinsparungen
Im Jahr 2020 werden so viele Kliniken im ihr Überleben kämpfen wie noch nie, sagt der Chef des Krankenhausverbands (DKG). Schnell greifende Kosteneinsparungen werden deshalb auch im neuen Jahr wichtig sein. Die Kunst dabei: Einsparpotentiale identifizieren und realisieren, die auch nachhaltig sind. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0