Ursachen und Lösungsmöglichkeiten zu Lieferengpässen bei Medizinprodukten / aktuelle Meldungen

 

Allgemeine Gründe für Lieferengpässe:

  • Produktions- oder Sterilisationwerke werden verlagert oder geschlossen
  • Rohstoffknappheit
  • Zertifizierungsprobleme (Neu- oder Rezertifizierungen) 
  • Technische Probleme mit den Produktionsanlagen 
  • IT Probleme (SAP etc) 
  • Firmenaufkäufe oder Konsolidierung 
  • Naturkatastrophen
  • Änderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen
  • Marktaustritte 
  • Logistikprobleme 
  • Schlechte Marktanalyse aufgrund von retrospektiven Verbrauchszahlen ohne jeglichen Puffer in Lager/Produktion
  • Reorder Probleme infolge schlechter Kommunikation / Abstimmung durch den Kunden 
  • Reorderprobleme durch nicht automatisierte Ersatzkomponentenlieferung (automatisch, nach Rücksprache, keine Lieferung) 


Gründe klinikintern: 

  • Dispositionsparameter sind im ERP-System falsch eingestellt (Zentrallager und Stationslager) 
  • Lieferungen liegen zu lange im Wareneingang und werden nicht ins ERP-System (Lagerartikel) gebucht oder vom Hol- und Bringedienst abgeholt (Durchläufer) 
  • Falschlieferungen des Lieferanten durch schlechte, klinikgeführte Artikelstammdaten

Lösungsoptionen (durch Kliniken und Lieferanten) 
Den Lieferanten mehr Planungsicherheit geben:
Durch 
1. mehr Verbindlichkeit in der Abnahme der Kliniken oder Einkaufsgemeinschaft innerhalb eines Jahreszeitraum 
2. Längere Verträge abschließen mit flexiblen Optionen (Produktrange etc) zum Beispiel über 3 Jahre oder länger

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