Helios-Chef sieht großes Potentail bei der Prozessautomatisierung

In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung fordert der Helios CEO Francesco De Meo von Medizintechnikanbietern stärkeres ein Kostenbewusstsein und echte Innovationen zum Wohle des Patienten. Bei Produktneuentwicklungen sollen die Anbieter den Kostenaspekt stärker berücksichtigen und den Fokus, der zurzeit noch stark auf dem behandelnden Arzt liegt, auf den Patienten zu richten. De Meo sagt: „Innovationen müssen nachweislich dem Patienten helfen. Heute sind viele Produkte auf dem Markt, die viel mehr können als notwendig. Ich verstehe, dass Medizintechnikanbieter von ihren Entwicklungen begeistert sind. Doch das macht es oftmals unnötig teuer, und wir verbringen aktuell noch zu viel Zeit damit, Hype von Innovation zu unterscheiden.”

 

Vor allem im Bereich der Prozessautomatisierung sieht der 54-Jährige noch großes Potenzial und gibt ein Beispiel: Habe die Pflegedokumentation in den Häusern der Helios-Gruppe früher durchschnittlich 15 Minuten Zeit in Anspruch genommen, benötige man dafür heute durch die Digitalisierung der Abläufe nur noch rund 2 Minuten. De Meo verglich ein Krankenhaus mit einem Produktionsunternehmen: „Prozessautomatisierungen sind da definitiv möglich, und sie können dabei helfen, mehr Zeit für den Patienten zu gewinnen.“

 

Das ganze Interview lesen Sie in der Schwäbischen Zeitung

 

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