Die Zukunft der Supplychain für Medizinprodukte

Die Wachstumsprognosen der Medizinproduktebranche sind grundsätzlich positiv - doch sind die Supply Chains der Hersteller auch ausreichend für die Herausforderungen gerüstet, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung, der steigenden Nachfrage nach zusätzlichen Dienstleistungen, des steigenden Preisdrucks durch aufstrebende Wettbewerber und einer Machtverschiebung zugunsten der Kostenträgern bewältigt werden müssen?


A.T. Kearney‘s weltweite Umfrage unter Entscheidern der führenden Medizintechnikunternehmen zeigt, dass die Unternehmen strategisch zwar die richtigen Weichen gestellt haben, von Exzellenz jedoch weit entfernt sind.

Die Ergebnisse beinhalten unter anderem:


75 Prozent der Manager messen der Agilität ihrer Supply Chain hohe strategische Priorität bei, doch nur wenige schöpfen die Möglichkeiten von Segmentierung, Szenario-basierter Planung und End-to-End-Visibilität wirklich aus.


Nur wenige Medizinprodukteunternehmen sind in der Lage bezüglich der Leistungsfähigkeit ihrer Supply Chain zu führenden Branchen wie der Konsumgüterindustrie aufzuschließen, beispielsweise indem sie durch Late-Stage Customization ihre Lieferzuverlässigkeit verbessern und zeitgleich Fertigwarenbestände senken.


Durch die steigende Bedeutung des „Direct-to-Hospital“-Vertriebskanals werden Dienstleistungen wie Just-in-Time Anlieferung auf die Stationen und Produktspender am Verbrauchsort zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren.


Bislang ist das Angebot der „Just-in-time“-Lieferung auf die Krankenstation und in den OP-Raum nur für 8 Prozent des Gesamtvolumens möglich.


Alle Ergebnisse der Untersuchung können Sie hier anfordern: Die Zukunft der Supply Chain für Medizinprodukte

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