Vernetzte Medizintechnik im Krankenhaus ist Sicherheitslücke für Wannacry

Der Virus WannaCry kann durch vernetzte Medizintechnik ins Krankenhausnetzwerk eindringen. Auf vielen vernetzten medizinischen Geräten läuft derzeit noch Windows XP oder neuere Windows Versionen ohne den aktuellen Sicherheitspatch. Zum Beispiel bei medizinischen Geräten in den Bereichen Monitoring, Ultraschall, PACS, Infusion oder Beatmung. 


Kliniken müssen deshalb schnell prüfen, welche Geräte per Netzwerk nach aussen verbunden sind und noch auf Windows XP laufen. Microsoft bietet ein Sicherheitspatch für das über 15 Jahre alte XP an. 


Zwar scheint WannaCry bereits gestoppt. Der nächste IT-Supergau steht aber sicherlich bereits vor der Türe. Deshalb müssen sich IT, Medizintechnik und Einkauf bei der Beschaffung und Instandhaltung auch über Themen der IT Sicherheit austauschen und verbindliche Standards setzen. 

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