Richtiges Einkaufen per Vorhersage

Künstliche Intelligenz im Einkauf wird in Zukunft erfolgsentscheidend sein. Big Data entwickelt sich immer mehr zur Grundlage unternehmerischer Entscheidungen. Daten aus dem Einkaufsprozess werden gesammelt und können mit Expertenwissen aus verschiedenen internen sowie externen Quellen verknüpft und an jedem beliebigen Bedarfspunkt analysiert werden.


Routinemäßig wählt ein Einkäufer den Lieferanten, der ihm die besten Konditionen bietet – meldet dieser jedoch unerwartet Insolvenz an und kann die dringend benötigte Ware nicht mehr liefern, gerät der Einkäufer in Bedrängnis. Intelligente Beschaffungsplattformen kombinieren das Wissen aus internen und externen Datenquellen, um rechtzeitig Handlungsempfehlungen abzuleiten. Erhält der Einkäufer vor seiner Bestellung beim insolventen Geschäftspartner eine Warnung in Echtzeit, ist er sofort in der Lage, das Ausfallrisiko zu erkennen und Schaden zu vermeiden. Noch effizienter ist der Blick in die Zukunft, den solche innovativen Systeme ermöglichen: So lassen sich beispielsweise Lieferantenentwicklungen und Unternehmenstendenzen durch stetige Aufzeichnungen fundiert vorhersagen und damit die richtigen Maßnahmen erfolgreich und durchdacht einleiten.


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Sascha Lobo schreibt in einem interessanten Artikel  im Spiegel  über das Thema Entscheidungsfällung per künstliche Intelligenz. Das kann sicherlich auch im Einkauf Anwendung finden. Als ökonomisch höchst interessantes Feld der künstlichen Intelligenz gilt "Decision Making" für Unternehmensmanager: Die Maschine wertet alle verfügbaren Daten aus und empfiehlt dann eine Vorgehensweise. Es ist eine Frage der Zeit, bis solche maschinenunterstützten Entscheidungen in bestimmten Bereichen eine Qualität erreichen, die menschliche Entscheidungen als uninformiertes Herumvermuten erscheinen lässt.


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