ZUKE Nachhaltig

Nachhaltige Beschaffung im Krankenhaus

Der  Gesundheitssektor  weist  einen  Carbon  Footprint  von  4,4%  der  globalen Treibhausgasemissionen  auf.  Das  entspricht  2  Gt  CO2-Äquivalenten (Quelle).  Ein Krankenhausbett hat den Energiebedarf eines Doppelhauses (Quelle: Dr. Eckhard von Hirschhausen). Somit  haben  die  im  Gesundheitssektor  entstehenden  CO2-Emissionen  erhebliche  Auswirkungen  auf  den  Klimawandel.  Wäre  der  Gesundheitssektor  ein Land,  dann  wäre  es  der  fünftgrößte  Emittent  der  Welt (Quelle).  Insbesondere  Krankenhäuser  verursachen  mit  ihrem  kontinuierlichen 24/7-Betrieb,  der  höchste  technische  Anforderungen  und  einen  hohe  Ressourcenverbrauch erfordert,  hohe  Umweltbelastungen. 

 

Der Einkauf kann 70 Prozent der im Krankenhaus entstehenden Emissionen beeinflussen. Dazu kommt die Verantwortung bzgl. einer nachhaltigen Lieferkette unter Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards. Es ist Zeit, etwas zu tun! Deshalb wollen wir von Zukunft Krankenhaus Einkauf handeln und unseren Beitrag leisten. Wir wollen ein Ökosystems aufbauen für "nachhaltiges Wirtschaften im Krankenhaus". Unser Fokus: nachhaltige Beschaffung. Unser Hashtag: #ZUKEnachhaltig. Neben der Digitalisierung ist die Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Wir wollen alle Interessensgruppen des Krankenhauses in unserem Ökosystem einbeziehen und helfen, ihren Wertbeitrag für ein nachhaltiges Krankenhaus zu leisten.  Dabei sehen wir Technologie als Enabler zur Etablierung einer nachhaltigen Lieferkette. 

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Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit führt über neue Technologien, gute Konzepte und Verhaltensänderungen. 

Weniger Ressourcenverschwendung - wirtschaftlich, sozial, ökologisch - durch einen smarten Einkauf und Digitalisierung. Das ist unser gemeinsames Ziel. Hier einige Beispiele für Ansatzpunkte: 

  • Weniger Medizingeräte und bessere Auslastung der Geräte (Lebenszyklus Optimierung) durch Tracking und live-Daten  
  • Speisenversorgung (weniger Lebensmittelabfall) 
  • Medizinischer Abfall (bessere Mülltrennung) 
  • Reduzierung Plastik (Gesundheitsschädigung Mikroplastik)
  • Einkauf (Hybridprodukte, Just in Time, Make or Buy)
  • Einwegprodukte und Instrumente nur dort nutzen, wo sie Sinn machen
  • Beschaffung von nachhaltigen Berufstextilien (Diese generieren 25% des CO2-Ausstoßes einer Klinik mit durchschnittlich 2.000 Mitarbeiter)
  • Grundsätzlich gilt die 3 R Regel: Reduce, Reuse, Recycle
Nachhaltigkeit im Supply Chain Management (Quelle: PSI Logistics)
Nachhaltigkeit im Supply Chain Management (Quelle: PSI Logistics)

Interessante Beiträge, Leitfäden und Projekte: 

Konkrete Produktideen und Ansätze: 

Downloads: 

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Sustainable Procurement — Guidance ISO 20400 (Quelle: Ukraine Green Public Procurement)
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Sustainable Procurement Guide (Australien)
australian_government_sustainable_procur
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Die größten Hebel für Nachhaltiges Wirtschaften im Krankenhaus: Infrastruktur, Verpflegung, Wärmeproduktion, Versorgung mit Hauswirtschaftsprodukten (u.a. Plastikfolien und Reinigungsmittel), medizinisches Verbrauchsmaterial (u.a. Handschuhe und Bandagen). Quelle: Green Hospital, Fraunhofer IML, Dortmund.  

Größtes Potential bei: Apothekenartikel, Lagerartikel, Berufsbekleidung und Flachwäsche. Quelle: Green Hospital, Fraunhofer IML, Dortmund.  

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